Best-Of Dezember

Ein grüner Dezember mit einem frühen Weihnachtsbaum (01.12., aber dafür ist er seit gestern auch schon wieder weg), giftgrünen Plätzchen, einem Baby-Nikolaus, ersten Schritten, einer Goldmedaille, einem 1. Geburtstag, Schnee und #skyporn. Viel Spaß mit unserem Insta-Dezember und den Zitaten der Großen!

Zitate-Best-Of Dezember
Fiona ist 6 Jahre und 2 Monate alt.
 „Warum magst du denn diese kleinen gelben Batterien eigentlich?!“
– „Mika hat mir gezeigt, was es mit Minions auf sich hat 
und dann bin ich auch Fan geworden.“ 
„Oah, Mama, heute ist nur eine Schokofigur im Kalender…“
– „Weißt du, als ich klein war, gab es nur Kalender, 
bei denen man jeden Tag ein kleines Stückchen Schokolade drin hatte!“
„Na gut, dass ich zu dieser Zeit nicht gelebt habe!“
„Es gibt auch unechte Weihnachtsbäume.“
F: „Aber wir kaufen keine Plastiktanne! 
Sonst denkt der Weihnachtsmann, wir haben nicht alle Eier im Kopf!“ 

„Mama, heute ist Spielzeugtag! 
Ich liebe es, dafür Spielzeug auszusuchen, denn ich habe so wenig.“
Ich: „So WENIG?! Du hast doch total viel!“
F: „Ach was, das kommt dir nur so vor!“

Sie trägt meine Arbeitstasche aus dem Auto ins Haus und sagt:
„Na, Mama, ist es nicht auch mal schön, die schwere Tasche nicht an der Backe zu haben?“

„Heute haben wir in der Schule einen Wunschzettel geschrieben.“
– „Und, was steht auf deinem drauf?“
„Ich habe mir das Starwars Sammelheft bestellt.“

„Die XY aus meiner Klasse erzählt immer das Gleiche. 
Ich glaube, die hat den Verstand verloren.“
Ich stehe im Bad mit Mascara.
Fiona: „Warum schmückst du dich? Du bist doch schon schön!“
Sie sieht bei meiner Mama einen Hornhautentferner und fragt:
„Sasa, gehst du dir jetzt die Füße rasieren?“
„Gibst du das bitte deiner Schwester?“
– „Nein, das geht nicht. Sonst schreit die wieder wie wild um sich!“
Wir zählen beim Toilettengang die Sekunden. Wer länger kann, hat gewonnen.
Öffentliches Klo mit Fiona. Plötzlich ruft es laut aus der Kabine neben mir: 
„Ich habe gewonnen, Mama! Kacke zählt Hundert!“
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Top 5 der witzigsten Weihnachtsspiele

Vielleicht habt ihr es mitbekommen, ich habe im Dezember fremdgebloggt bei zwei meiner liebsten Bloggerkolleginnen: bei Mama on the rocks über das Jahr 2016 und bei Nieselpriem über den ganz normalen Weihnachtsmarktwahnsinn. Heute folgt die dritte im Bunde, nämlich Tafjora, die mir im Rahmen ihrer „Bloggers Weihnacht“ ein paar Fragen gestellt hat. Traditionell öffnet sich bei ihrem Adventskalender auch auf dem jeweiligen Blog ein Türchen, hier ist meines:

Ihr kennt das bestimmt auch: 1. oder 2. Weihnachtsfeiertag, man sitzt mit den Lieben zusammen, ist voll bis unter’s Dach mit Ente, Rotkohl und Klößen und … bleibt sitzen und wartet auf das nächste Essen. Um das Ganze ein bisschen aufzulockern, habe ich ein paar weihnachtliche Spielideen für euch, und dabei haben nicht nur die Kinder Spaß!

1. Familienpantomime

Das brauchst du:
* kleine Zettel
* Stifte

Erinnert euch an lustige Begebenheiten in der Familie und schreibt sie verdeckt auf kleine Zettel, z.B., wie Oma vor einigen Jahren mal die Weihnachtsgans im Ofen vergessen hat oder dem Weihnachtsmann der Bart abgerissen ist. Die Ideen müssen auch nicht zwingend mit Weihnachten zu tun haben, bestimmt gab es über’s Jahr verteilt viele lustige Szenen, an die ihr euch erinnert. Wer dran ist, zieht einen Zettel, holt sich ggf. einen Mitspieler dazu und führt die Szene pantomimisch vor. Ein Heidenspaß, wetten?
Ihr könnt natürlich auch ganz normale Weihnachtspantomime spielen, hier ein paar Anregungen:

* Plätzchen backen
* einen Weihnachtsbaum fällen
* Geschenke einpacken
* Schneeballschlacht
* mit der Zunge eine Schneeflocke fangen (Unbedingt Fotos machen!)
* eine Schneeengel machen
* einen Schneemann bauen
* Weihnachtsbaum schmücken
Fiona, Weihnachten 2011
2. Pappteller-Partyspiel
Das brauchst du:
* Pappteller
* für jeden einen Stift
Ein wahnsinig witziges Spiel, von dem deine Familie noch lange sprechen wird! Wir haben es in abgewandelter Form auf der Einschulungsparty gespielt und es war ein voller Erfolg. Und so geht’s:
Sag den Gästen, sie sollen einen Pappteller auf ihren Kopf legen und den Stift in die Hand nehmen. Nun wird (blind) gemalt:
1. Zeichne eine Linie für den Fußboden
2. Zeichne einen Weihnachtsbaum mit Kugeln
3. Zeichne einen Stern auf die Spitze deines Baumes
4. Zeichne einen Kamin mit Feuer neben deinen Baum
5. Hänge einen Strumpf an den Kamin
6. Zeichne ein Geschenk unter den Baum
Jetzt darf sich jeder seinen Teller angucken (es wird Staunen und Gelächter geben) und dann werden Punkte vergeben und zusammengezählt.
2 Punkte, wenn der Baum den Boden berührt
2 Punkte, wenn der Strumpf den Kamin berührt
1 Punkt, wenn der Stern den Baum berührt
1 Punkt, wenn der Stern ÜBER dem Baum ist
1 Punkt für jede Weihnachtskugel, die sich am Baum befindet
1 Punkt, wenn der Kamin NICHT an den Baum rankommt (Brandgefahr!)
2 Punkte, wenn das Geschenk tatsächlich unter dem Baum liegt
 Wer die meisten Punkte erzielt, hat gewonnen!
3. Der gemalte Satz
Das brauchst du:
* Papier
*Stifte
Der erste Mitspieler schreibt oben auf das Blatt einen Satz. Das kann alles mögliche sein, z.B. „Der Weihnachtsmann ist mit seinem Rentier Rudolph unterwegs.“ Jetzt gibt er das Blatt an seinen rechten Nachbarn weiter. Der liest den Satz, faltet das Blatt so, dass die Schrift nicht mehr zu sehen ist, und zeichnet nun diesen Satz (in meinem Beispiel: Weihnachtsmann läuft mit Rentier an der Leine und leuchtender Nase). Der nächste Spieler faltet nun wieder die Zeichnung um und beschreibt sie mit einem Satz (Beispiel, je nach Zeichenkünsten natürlich: Ein Mann geht mit seinem Hund spazieren, dessen Nase blinkt) 
Das geht immer so weiter bis das Blatt voll ist. Zum Schluss wird der Ausgangssatz mit dem verglichen, was am Ende rausgekommen ist. Stille Post mal anders! Hier haben besonders Kinder großen Spaß (ggf. müsst ihr helfen und den Satz vorlesen bei den Kleineren).
4. Weihnachtsliedergeschichte
Das brauchst du:
* nichts
Dieses Spiel macht am meisten Spaß in einer großen Gruppe, ist aber auch in kleinem Kreis spielbar! 
Ich lese solche Geschichten auf unseren Konzerten vor und lasse das gesamte Publikum, in 4 Gruppen eingeteilt, mitmachen. Die sind dann immer so begeistert, dass sie die Geschichte gerne selber haben möchten. Hier sind die Spielregeln:
Gruppe 1 singt: Stille Nacht, heilige Nacht
Gruppe 2 singt: Leise rieselt der Schnee
Gruppe 3 singt: In der Weihnachtsbäckerei (klatsch klatsch)
Gruppe 4 singt: Oh Tannenbaum, oh Tannenbaum
Gruppe 5 singt: Kling Glöckchen klingelingeling
Die Mitspieler werden in 4 ungefähr gleich große Gruppen eingeteilt. Nun wird eine Geschichte vorgelesen, bei der der Spielleiter mitten beim Lesen eine bestimmte Anzahl Finger hochzeigt. Nun müssen die Gruppen reagieren und ihren Part beisteuern. Wird z.B. der Daumen hochgezeigt, singt Gruppe 1 „Stille Nacht, heilige Nacht“ (nicht weiter singen, nur den Anfang). Zeigt der Spielleiter 3 Finger, singt Gruppe 3 „In der Weihnachtsbäckerei (klatsch klatsch)“. Werden 5 Finger gezeigt, singen alle gemeinsam: „Kling Glöckchen, klingelingeling“. Nachdem jede Gruppe ein Mal geübt hat, geht es richtig los. Viel Spaß mit dem „Ganz normalen Berliner Weihnachtswahnsinn“!
Im schönen Prenzlauer Berg lebten die hübsche Mary-Chayenne und ihr Freund Joe-Maddox gemeinsam in einer angesagten Studenten-WG. Anfang Dezember erstrahlten die Häuser in einem nie dagewesenen Lichterglanz. Die Menschen stellten sich Rentiere aus bunten LEDs auf den Balkon, hingen sich kletternde Weihnachtsmänner an die Fassaden und überall lag der Geruch von Dinkelkeksen mit Zimt und Anis-Reiswaffeln in der Luft.

In einer [2] lagen Mary und Joe nebeneinander im Bett und tippten auf ihren Handys. Plötzlich sprang Joe auf und rief: [1] steht bei Wetter.com  für morgen! Es wurde also langsam Zeit, einen [4] zu kaufen und zu schmücken, bemerkte Mary. Hoch motiviert öffneten sie am nächsten Morgen das Fenster und tatsächlich: [1] und es hörte gar nicht mehr auf! Im Laufe des Tages verließ Mary und Joe die Lust, einen [4] in der Stadt zu kaufen und sie bestellten ihn stattdessen beim Onlineversand ihres Vertrauens. Amazon Prime sei Dank: schon am nächsten Tag stand der Postbote vor ihrem Haus: [5] hörten sie an der Tür und was brachte er? Natürlich ihren: [4]. Auch die Geschenke bestellten sie ausschließlich übers Internet und so kam es, dass sie ein Geräusch fast täglich an der Tür hörten: [5]. Sie bestellten die neusten iPhones, iPads, iPods und zwei Eidechsen für das Terrarium. Außerdem rief Mary heimlich [3] an und orderte die ayurvedischen Chai-Kekse, von denen Joe immer dachte, Mary hätte sie gebacken. Selber machen war aber nicht so ihr Ding, denn die Rezepte auf Chefkoch.de kamen teilweise mit abenteuerlichen Zutaten daher.  Kardamom und Koriander klangen für Mary eher wie das Zwillingspärchen aus der Nachbarschaft.

[5] – ach, der Postbote wieder? Und was brachte er heute? Mary hatte sie ganz vergessen: die  Kekse für ihren Liebsten, die extra [3]hergestellt und liebevoll verpackt worden waren!  Jetzt wurde es auch langsam Zeit, denn schon eine [2] später war es dann endlich soweit: das Fest der Liebe stand vor der Tür. Mary und Joe saßen bei veganen Plätzchen und einem koffeinfreien Latte Macchiato mit Sojamilch unter ihrem geschmückten [4] und freuten sich über den Blick aus dem Fenster, denn [1]. Später brach sie langsam über die WG herein, die [2], und das Einzige, was man hören konnte, kam dieses Mal ausnahmsweise nicht vom Postboten: [5].  
Frohe Weihnachten! 



5. Weihnachtsliederquiz
Das brauchst du:
* nichts
Wer von deiner Familie ist der Weihnachtsliederexperte? Das gilt es bei diesem Spiel herauszufinden! Der Spielleiter sagt einen deutschen Satz und alle müssen raten, auf welches bekannte Weihnachtslied diese Beschreibung passen könnte. Um es ein bisschen spannender zu gestalten, kann man die Familie in 2 Gruppen einteilen und gegeneinander spielen lassen. Welches Team zuerst richtig antwortet, bekommt einen Punkt!
1. Ein Tier ohne Freunde mit einer besonderen Aufgabe und einem farbigen Körperteil
2. Alles voller Mehl, das Ei auf dem Fußboden, die Kekse verbrannt
3. Kristallines H2O fällt lautlos auf stehende Gewässer
4. Eine jahreszeitenunabhängige Grünpflanze 
5. La celebration en Mexico y Espana
6. Jedes Jahr auf’s Neue der gute Vorsatz, das Herz nicht zu schnell zu verschenken
7. Ein Minderjähriger mit Rhythmusinstrument
8. Englische Grußworte mit Sprung in der Platte
9. Der Jüngling mit der blonden Mähne möge ruhig nächtigen
10. Der englische Traum vom jahreszeitentypischen Niederschlag
11. Gut gelaunter, beglückter Jahresausklang
12. Schwingende, hohle Metallkörper, kohlehydrathaltig anzuhören
13. Israelische Kindertagesstätte unter freiem Himmel
14. Am nächsten Werktag erscheint ein dicker Mann mit Sack
15. Teile des Alphabets und ein Vertreter der Gattung felidae mit Fußbedeckung
16. Alter Mann mit Bart und weißem Pferd klopft an
17. Eine Schlittenfahrt, begleitet von hellklingenden Orff-Instrumenten
18. Kühe, Schafe, Trompete, Pferd und Trommel bringt der Weihnachtsmann
19. Für Schwache, Starke, Reiche, Arme, Schwarze und Weiße: Fröhliche Weihnachten und ein Frohes Neues Jahr
20. Grußworte zum Jahresende und olfaktorische Genüsse im ganzen Haus
Lösungen:
1. Rudolph the rednosed reindeer
2. In der Weihnachtsbäckerei
3. Leise rieselt der Schnee
4. Oh Tannenbaum
5. Feliz Navidad
6. Last Christmas
7. Der kleine Trommler
8. We wish you a merry christmas
9. Stille Nacht
10. White Christmas
11. O du fröhliche
12. Süßer die Glocken nie klingen
13. Ihr Kinderlein kommet
14. Morgen kommt der Weihnachtsmann
15. ABC, die Katze lief im Schnee
16. Bald nun ist Weihnachtszeit
17. Jingle Bells
18. Eine Muh, eine Mäh, eine Täterätätä
19. Happy X-Mas
20. Fröhliche Weihnacht überall
P.S. Buy 5, get one free: 
Wer es gerne albern mag oder aber mit Kindern Weihnachten feiert (dann hat man keine Wahl!), hier noch ein kleines Extra Partyspiel für die Tonnen an Weihnachtsplätzchen, die ihr gebacken habt. 
Ihr habt 1 Minute Zeit und müsst es schaffen, einen Keks von eurer Stirn in euren Mund zu befördern OHNE die Hände zu benutzen. Ihr werdet Muskelkater haben vom Lachen, versprochen!

Lieblingstweets Dezember

Mit kuschelbedürftigem Säugling auf dem Arm und einem milchvernebelten Babybrain bloggt es sich nicht so gut (was wollte ich eigentlich im Arbeitszimmer und wieso habe ich den Laptop aufgeklappt…?), aber die Twitterlieblinge schaffe ich diesen Monat gerade noch so für euch festzuhalten.
Heute mit saisonal bedingt gehäuftem Nikolaus- und Weihnachtscontent, dem Entsetzen über Schnee im Dezember und dessen politisch korrekte Bezeichnung, Verhütung im Büro und unvorteilhaft verpackten Geschenken. Außerdem lernen wir u.a., was Babys mit Herzchirurgen gemeinsam haben und, warum das Hörvermögen eines Mannes mit den Jahren abnimmt.
Viel Spaß mit meinen Dezember-„Twighlights“ und einen Guten Rutsch!

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Last-Minute-Geschenktipp: Pralinen ohne Kalorien

Mal ehrlich: wer sich für die Adventszeit vorgenommen hat, auf Schokoladenweihnachtsmänner, Plätzchen, Lebkuchen, Spekulatius und all die anderen leckeren Dinge zu verzichten, der hat es in diesen Tagen ganz schön schwer. Und wer frei von Sünde ist, werfe die erste Marzipankartoffel ^^

Und gerade weil die Waage in der Weihnachtszeit eh immer schon ein bisschen übertreibt, könnte man ja auch mal etwas Süßes ganz ohne Kalorien zum Fest verschenken: „Chocolate Fix, das zuckersüße Logikspiel“ aus der Brain-Fitness-Edition von ThinkFun. Ich stelle hier ja sonst gerne Kinderspiele vor, aber heute geht es ausnahmsweise mal um ein Spiel für erwachsene Feinschmecker. „Chocolate Fix“ ist ein perfektes Gehirn-Workout für die Feiertage und mein Last-Minute-Geschenke-Tipp für die zu Beschenkenden, die sonst schon alles haben.

9 niedliche Pralinen in 3 unterschiedlichen Farben (Erdbeer, Schoko, Vanille) und Formen müssen bei diesem Spiel in die richtige Reihenfolge gebracht werden. Was im ersten Moment ganz einfach klingt, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als z.T. ganz schön kniffelig und erfordert Einiges an logischem Denk- und Kombinationsvermögen! Der Schwierigkeitsgrad der insgesamt 80 Aufgaben reicht von den leichten „Beginner-Challenges“ über „Intermediate“ und „Advanced“ bis hin zu „Expert“. (Ich habe mich in meinem Selbstversuch ehrgeizig und lückenlos von Beginner bis zu Advanced hochgearbeitet. Expert…ähm…hebe ich mir noch ein bisschen auf 😉

Wie funktioniert das Spiel?

Zu jeder Aufgabe gibt es Hinweise in Form einer Abbildung, um die 9
Pralinen an ihre korrekte Position zu stellen (für jede Aufgabe gibt es auch nur eine Lösungsmöglichkeit). Es gibt genaue Anordnungshinweise, bei denen sofort klar ist, welche jeweilige Praline an welcher Stelle auf dem Spielbrett stehen muss (siehe Bild links), und Teilhinweise zur Anordnung, also in welcher „Beziehung“ zueinander gewisse Pralinen stehen sollen, ohne eine konkrete Position zu verraten (siehe Bild rechts). Außerdem existieren noch Farb- und Formhinweise, beispielsweise ein braunes Feld unten links. Das gibt zwar an, dass an dieser Stelle eine Schokopraline stehen soll, aber nicht, ob die dreieckige, die runde oder viereckige gemeint ist.

+++ Achtung, Warnhinweis +++

Mit diesem Spiel ist es wie mit echter Schokolade: das Aufhören fällt extrem schwer. Suchtfaktor ist enorm! Ich würde es am Ehesten mit Sudoku, dem beliebten Zahlenrätsel aus Japan, vergleichen, aber Chocolate Fix ist für mich noch besser, weil man die zu positionierenden Pralinen richtig in die Hand nehmen kann und einzelne Denkschritte besser „begreift“. Ich habe schon einige Abende auf der Couch mit den Pralinen zugebracht, an denen Günther Jauch, Steffen Hallaschka und Konsorten nur ganz entfernt zu mir durchgedrungen sind. Kann. Nicht. Zuhören. Muss. Denken.

Also wer selbst Spaß an Logikrätseln hat oder jemanden kennt, der lieber gehirnjoggt als auf dem Laufband im Fitnessstudio, dem kann ich „Chocolate Fix“ nur ans Herz bzw. unter den Baum legen. Ein sehr intelligentes Spiel in coolem Design, ein echter Hingucker!

Und was schenkt ihr denen, die eigentlich schon alles haben?

Best-Of November

Die Schwangerschaftsdemenz scheint wirklich voll zugeschlagen zu haben, ich schulde euch ja noch das monatliche Best-Of aus dem November!

Da der Nestbautrieb schon in vollem Gange ist, gab es bis auf Drachensteigen und Spielplatz nicht mehr so viele spektakuläre Unternehmungen oder Ereignisse wie noch in den Sommermonaten, aber eines der Highlights im November war auf jeden Fall der Besuch der Kinderrevue im Friedrichstadtpalast, diesmal waren wir sogar Gäste bei der Premierenshow! Wie in jedem Jahr absolut sehenswert! (Bei der Kinderrevue tritt ausschließlich das „Junge Ensemble“ auf, Alter der Schauspieler, Sänger und Tänzer ist max. 16!)

Die REWE-Strategie ist bei uns mal wieder voll aufgegangen: seit ein paar Wochen gibt es diese kleinen Sammelfiguren, eine pro 15€ Einkaufswert. Da die ganze Familie sowieso immer bei REWE einkaufen geht, war es nur eine Frage der Zeit, bis Fiona die Sucht erfassen würde. Inzwischen haben wir mehr Sammelfiguren als sie zählen kann, natürlich viele doppelt und dreifach, und es fehlt nur noch eine einzige, die Nummer 6. Die zu bekommen, gleicht natürlich nun der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Oft fragt sie während des Einkaufens dann ganz besorgt: „Hast du dann auch noch 15€ übrig für eine Sammelfigur??“ (Prinzip noch nicht ganz verstanden 😉 Hier ist sie, unsere REWE-Armee beim Fernsehschauen. Sind eure Kinder auch infiziert…?

Eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit für die Armee musste auch noch her, da waren natürlich Stoffschrank und Nähmaschine Mittel der ersten Wahl. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Webbänder mag? (Diese kleinen Fummel-Schnipsel am Rand) Ein paar andere schöne Sachen sind auch noch entstanden, z.B. das Alice-im-Wunderland-Kleid (SM „Herbstkleid Lillesol & Pelle) und das Shirt mit den Häkeltieren (SM Retroshirt Lina, kibadoo).

Außerdem hat meine Lieblingsnähfee (haha) Christina von rosarosa vor Kurzem ihr Ebook „Puppenliebe“ veröffentlicht mit all ihren (Kinder-)Klamottenschnitten, die nun auch in Puppengrößen genäht werden können. Als ich die Ankündigung gelesen habe, war ich sehr froh, eine Mädchenmama zu sein, die zu benähende Exemplare der Spezies „Baby Born“ nebenan im Kinderzimmer zu sitzen hat. Bei den winzigen Bündchen bricht man sich zwar fast die Finger, aber das Endergebnis ist sooo süß, wie ich finde. Hier Fionas Lieblingspartneroutfit, die grauen Füchse:

Die Tollabox war diesen Monat natürlich auch wieder mit von der Partie und da der aktuelle Berufswunsch sich bei „Ärztin“ eingependelt hat, hat die Box zum Thema „Gesundheit“eingeschlagen wie eine Bakterie Bombe. Links seht ihr die charmante Kuschelbakterie und rechts das Kind beim Herstellen der Lavendelseife. Ganz tolla!

Ende November steht gemäß der Tradition eine bunte Bastel- und Klebestunde an, denn da schicken wir Post ins brandenburgische Himmelpfort in die Weihnachtspostfiliale! Man darf gespannt sein, was von den Wünschen der Weihnachtsmann und seine Weihnachtswichtel in diesem Jahr erfüllen. Zurückgeschrieben hat er jedenfalls schon! Immer wieder ein zauberhafter Moment, wenn sie den Antwortbrief mit dem Himmelpfort-Stempel und ihrem Namen im Briefkasten findet!

Hier sind sie, die Zitate.
Fiona ist 5 Jahre und 1 Monat alt.
„Die Kuschelkatze ist krank. Ich glaube, sie hat „verhinderte Lauferitis“.“
(Sie studiert eine Buchstabentafel und „liest“ vor)
„K wie Kokosnuss, R wie Rakete und Y wie…Schnee-Affe?!“
„Morgen ist in der Kita Champignon-Umzug!!!“
„Der Wasserkanister ist total cool. Man hält einfach seinen Becher drunter, 
drückt rauf und schon strullt es los.“
„Oh, ein Babyhut! Der sieht meiner Kindheit auch sehr ähnlich.“
„Was?! Deutschland war mal geteilt? Dann waren es ja mehrere Stücke…?!“
(Wir sprechen über Sternzeichen)
„Unser Baby kommt Weihnachten?! Och nö, dann wird es ja ein Ziegenbock…“
„Ich habe die Kartoffeln im Mund zu Kartoffelbrei verarbeitet.“
„Was gab es denn heute in der Kita zum Mittag?“
– „Äh….heute gab es Arabi.“
(Kohlrabi)
„Hey, guck mal, mit der App kann man den Sandmann überholen, 
wenn man ihn im Fernsehen aus Versehen verpasst hat!“
„Mama, fahr schneller! Kannst du bitte die Gangschaltung in die höchste Etage stellen?“
(wir basteln)
„Komm, ich zeig dir, wie man eine Hexentreppe faltet.“
– „Kannst du das lieber machen? Ich hab nicht so viel Zeit.“
 (über doppelte Sammelfiguren von REWE)
„Oah, das lilane Schwein zu bekommen ist meine Spezialität.“
„Wollen wir heute Plätzchen backen?“
– „JA! Darauf hab ich schon Jaaaahre gewartet!“
(zeigt mir eine Ausstechform mit Barcode-Sticker)
„Oh, hier ist noch der Kaufvertrag dran.“
(wir bauen die Playmobil-Krippe auf und das Weihnachts-Karussell)
„Was macht denn der Engel da?!“
– „Na der nimmt das Gold von den Heiligen Drei Königen 
und bezahlt damit seine Karussellfahrt.“
„Weißt du was, Fiona? Am 18.Dezember kommt der Weihnachtsmann in den Kindergarten!“
– „Da bin ich nicht da.“
„Hä? Wo bist du denn da?“
– „Im Kino. An dem Tag kommt Drache Kokosnuss.“
(sie findet Ohrenschützer im Schrank)
„Guck mal, meine neuen Winterkopfhörer!“
(Telefon, Freizeichen, dann: „Der gewünschte Gesprächspartner….“)
„Wen wolltest du denn anrufen, Mama?“
– „Eigentlich Papa, aber er geht nicht ran.“
„Na das war ja zu erwarten…“
 

Adventsbeichte

Ich gebe es zu:
ich bin nicht so der Weihnachtstyp. Noch nie gewesen.
Klar, Geschenke sind toll, Weihnachtslieder auch, aber wenn man die berufsbedingt schon im Oktober mit Kindern einstudieren muss (damit sie im Dezember ihr Weihnachtsrepertoire drauf haben), kann man sie eigentlich pünktlich zum ersten Advent nicht mehr hören.
Und gerade weil die Vorweihnachtszeit bei uns konzerttechnisch Hochsaison ist, bleiben Weihnachtsdeko und Geschenke auf der Strecke bis kurz vor knapp. Während meine Twittertimeline schon fleißig schmückt, backt und dekoriert, hängen bei uns noch die Herbstfüchse an der Tür. Hoppla, schon Dezember?!

Gerade in diesem Jahr wollte ich eigentlich mal früher anfangen, alles für’s Fest zu besorgen, denn es könnte spontan eine Geburt „dazwischen kommen“, die dem Last-Minute-Geschenkeshopping einen Strich durch die Rechnung macht. Die Häuser in Berlins Straßen erstrahlen jedenfalls seit 7 Tagen in einem blinkenden Lichterglanz, der Vattenfall Tränen der Rührung in die Augen treiben dürfte. Und hier so? Gestern (!) habe ich den kleinen LED-Schneemann fürs Fensterbrett hinter dem Küchenschrank hervorgekramt und festgestellt, dass er keine Batterien mehr hat. Möp. Weiter bin ich in Sachen Adventsdeko noch nicht gekommen. Am Vorabend des 1. Advents hat mir meine Mama ein kleines Gesteck mit einer Kerze drin vorbeigebracht, denn ich hatte es irgendwie verpasst, einen Kranz zu besorgen (Schwangerschaftsdemenz?). Und letzten Montag war ich auch tatsächlich ein bisschen geschockt, als ich im Radio „Rudolph the rednosed reindeer“

gehört habe. Da wartet man 10 lange Monate auf den Dezember und plötzlich „überfährt“ er einen einfach mit seinem Schlitten… Für heute Abend haben wir uns übrigens fest vorgenommen, die Playmobil-Krippe auf dem Wohnzimmertisch aufzubauen. Und das Weihnachtskarussell, mit dem die Heiligen Drei Könige so gerne fahren ^^ Passend zur Krippe gibt es in diesem Jahr übrigens einen fix und fertig gekauften Playmobil-Adventskalender (mit Weihnachtsmannfigur, Rentier, Schlitten, usw.) und einen herkömmlichen Schokoladenkalender. Nix Kreatives. Keine 24 liebevoll verpackten Tütchen mit aufgeklebten Nummern und sorgsam ausgesuchten Kleinigkeiten drin (die alle zusammen den Wert eines mittelgroßen Weihnachtsgeschenkes haben…). Ich bestaune bei vielen fleißigen DIY-Mamas, was sie ihren Kindern (manche haben mehrere!) für Kalenderchen zaubern, aber freue mich mit Blick auf das Playmobil-Logo, wie viel Kleinarbeit ich mir dieses Jahr erspart habe. Ich hatte übrigens das Glück, im Oktober zufällig über Facebook die Ankündigung des Cherry-Picking-Adventskalenders gelesen zu haben. Dass der Run auf diesen Näh-Kalender so groß ist, hätte ich nie erwartet. Jedenfalls war er schneller ausverkauft, als manch einer clicken konnte und ich hatte mit etwas Glück eine Auftragsbestätigung im Emailpostfach und konnte den Kalender letzte Woche in den Händen halten. Ich freue mich also diesen Monat auf lauter süße Kleinigkeiten für Näh-Tanten (Knöpfe, Webbänder, Stoffstückchen, etc.) und hoffe, dass irgendwann zwischen Adventssingen, Scheibenkratzen und Kinderkriegen die Weihnachtsstimmung auch bei uns ankommt… So langsam könnte man ja auch mal einen Tannenbaum besorgen.

Wie ist das bei euch? Seid ihr schon mittendrin im Weihnachtsfieber oder guckt ihr auch lieber erst mal eine Weile „von außen“ zu?

P.S. Ich habe heute Mehl, Zucker, Butter und bunte Streusel gekauft. Es wird ernst! 🙂

Best-Of Dezember

In großen Schritten kam das Jahr, in genauso großen geht es jetzt wieder… Und pünktlich zum Jahreswechsel hat mein Blog tatsächlich die 100.000-Besucher-Marke geknackt. Toll, vielen Dank!
Zeit für den Monatsrückblick in Bildern.

Ich hatte im Sommer von Musik & Englisch erzählt, der musikalisch-sprachlichen Früherziehung für die Kinder zwischen 3 und 6. Puppe Lucy hat im Urlaub auf dem Flughafen ihren Teddy verloren und ist anschließend um die ganze Welt gereist, um ihn wiederzufinden. Die Kinder haben sie dabei begleitet und so jede Stunde ganz nebenbei die große Weltkarte und viele Länder, Farben und Zahlen auf Englisch, Lieder, Tänze und Instrumente kennengelernt. Rudolph, den wir am Nordpol bei den Eisbären zufällig getroffen haben, hat uns mitgenommen zu seinem Chef, dem Weihnachtsmann. Und wer saß da über dem Kamin mit einer nagelneuen roten Schleife bereit für die Heimreise? Lucys Teddy! Die Freude bei den Kindern war riesig, sie konnten es kaum glauben und jeder wollte Teddy ganz fest an sich drücken. Dieser Moment zählt eindeutig zu meinen Highlights in diesem Monat, diese unbändige Freude und die strahlenden Kinderaugen, hoffentlich bewahren sie sich diese Begeisterungsfähigkeit noch sehr, sehr lange!

Am zweiten Advent sind wir losgezogen um einen Baum zu adoptieren. Das Aussuchen, Eintüten und Transportieren war schon ein großer Spaß, aber das Schmücken zu Hause ist wohl in jeder Familie mit Kindern ein Dezember-Höhepunkt. Hätte ich sie nicht ein bisschen gebremst, wäre wohl nicht zu erkennen gewesen, dass sich da tatsächlich ein Tannenbaum unter dem Glitzerbehang versteckt 😉 Kugeln, Schleifen und Sterne konnten es gar nicht genug sein, vor allem auffällig viele rund um den Baum herum auf einer Höhe von etwa einem Meter ^^

Ende November haben wir einen Brief ins brandenburgische Himmelpfort geschickt, in die Weihnachtspostfiliale. Pünktlich zum Nikolaus lag die Antwort in unserem Briefkasten. Fiona sprang aufgeregt durch die Wohnung und konnte nicht mal Jacke und Schuhe ausziehen, bevor sie den Brief neugierig aufreißen musste. Obwohl es natürlich ein personalisierter Serienbrief ist, ist er ganz niedlich geschrieben und kommt auf jeden Fall in die Erinnerungskiste!

In so einer großen Stadt wie Berlin wimmelt es im Advent natürlich von Weihnachtsmärkten. Im Prinzip ist für jeden Geschmack etwas dabei: von klein und nostalgisch mit Kunsthandwerk bis hin zu groß und überlaufen mit Fahrgeschäften. Wir haben uns in diesem Jahr für den Gendarmenmarkt entschieden, ohne Karussells, in der Hoffnung, ein bisschen entspannter drüber schlendern zu können als auf dem weihnachtlichen Erlebnispark am Alexanderplatz. „Entspanntes Bummeln“ und „ein Samstag in der Weihnachtszeit“ sind vermutlich die gegensätzlichsten Begriffe, die es gibt. Es war zwar sehr voll, aber trotzdem ein lustiger Abend. Einen Großteil von Fionas Zuckerwatte fand ich hinterher in meiner Mütze, weil sie die meiste Zeit auf meinen Schultern verbracht hat. Glühwein muss man übrigens so lange bestellen, bis man mal einen heißen erwischt hat. War bei uns schon bei Nummer 2 der Fall 😉

VIVAccordia im Lindencenter, Berlin

Weihnachtszeit ist Auftrittshochsaison, wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Unsere Konzerte waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht, wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken und freuen uns auf alles, was kommt, ganz besonders auf die Konzertreise nach Griechenland im Sommer 2014!

 DAS Highlight schlechthin war der Heiligabend, kurz nach
18 Uhr. Da hielt ein Auto vor unserem Haus und als die Innenbeleuchtung anging, sind Fiona fast die Augen rausgefallen. Der Weihnachtsmann!!! (Natürlich kam er nicht mit dem Rentierschlitten, es lag ja kein Schnee!) Als es kurz darauf laut an unserer Tür klopfte, stürmte sie aufgeregt hin um kurze Zeit später den Weihnachtsmann in Grund und Boden zu quatschen. Ich hatte vermutet, sie würde nur schüchtern staunen und kein Wort sagen. Genau das Gegenteil war der Fall! Sie erzählte munter drauf los, sagte ihr Gedicht auf, sang ein Lied, und erwiderte auf des Weihnachtsmannes „Ich muss nun leider wieder gehen“ nur trocken: „Ja, ja. Das ist ok für mich.“. Als er aus seinem goldenen Buch vorlas und erwähnte, dass sie mehr Gemüse essen solle, antwortete sie: „Aber ich esse Gurken. Das reicht. Nur Paprika mag ich nicht.“ Wir hatten großen Spaß mit einem absolut authentischen Weihnachtsmann und konnten den Zauber spüren, der an diesem besonderen Tag in der Luft lag. Nach dem Essen guckten wir noch eine kleine Präsentation auf dem Fernseher, die ich ein paar Tage vorher vorbereitet hatte: Bilder von Fionas erstem Weihnachtsfest mit knapp 3 Monaten bis hin zur Weihnachtszeit 2013. Kann jährlich erweitert und immer wieder angeguckt werden. So schön!

In diesem Jahr gönnten wir uns den ersten Weihnachtsfeiertag auf Schloss und Gut Liebenberg in Brandenburg und ließen uns rundum verwöhnen. Weihnachtsmenüs, Fackelwanderung, Glühwein und Kakao am Lagerfeuer, Stockbrot, Fitnessscheune mit Sauna. Ein richtig toller Tag zum Abschalten und Genießen. Große Freude machte mir außerdem die exklusive Weinkarte, die eine unvergleichliche Steilvorlage zum Parodieren bietet. Ein Auszug: „kraftvolle und intensive Aromen von Schokolade und Leder“, „schmackhaft und seidig am Gaumen“, „im Duft nach Lakritz, Veilchen und Gewürzen“, „Leichte Holznoten“, „zart fruchtig, am Gaumen etwas nach Sommerwiese“ und mein Favorit: „nussig mit leicht hefigem Duft nach mehligen Äpfeln“. Bäh! Mal ganz im Ernst – wer denkt sich denn sowas aus?!

Zitate gibt es an dieser Stelle natürlich auch wie jeden Monat.
Fiona ist 4 Jahre und 2 Monate alt.
„Ich hab einen Meerjungschaufranz.“
„Komm, wir suchen orange Mülleimer. Dafür muss man kluge Augen haben!“
„Nono, wer sich zuerst angezogen hat, hat gewonnen!“
– „Ok. (…) Ich geh in Führung!“
Wir sehen mehrere Feuerwehrautos vorbeifahren.
Fiona: „Strömen die gerade zu einem Einsatz, Mama?“
Beim Spielen mit der Playmobil-Krippe:
„Heute gibt es gebratene Taube bei Jesus. Die passt genau in den Topf.“
„Dromedar, du kannst dich jetzt nicht hinlegen! 
Wir müssen dem geborten Baby doch noch ein Geschenk bringen!“
Eine Adventskerze ist abgebrannt und das Wachs tropft auf den Tisch.
Fiona: „Oh, die Kerze ist schon ausgeschmalzt.“
„Mama, wann ist endlich Silvesper?“
„Nono, in ein paar Tagen ist Silvester!“
– „Darf ich da lange wach bleiben?“
„Ja, klar!“
– „Ach was.“
Gestern haben wir bei der Sendung mit der Maus gelernt, warum man eigentlich einen „guten Rutsch“ wünscht. Das Wort rutschen bedeutete früher auch reisen und man wünschte sich eine gute Reise in das Neue Jahr. In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch und einen tollen Start in 2014!