Du bist ich – oder nicht?

Vor ein paar Tagen in der Kita, Elternabend auf winzigen Stühlen:

ich kannte bisher nur die Kinder, weil wir noch nicht so lange in dieser Kita sind. Als die Eltern nach und nach den Raum betraten, musste ich grinsen. 
…das ist bestimmt die Mama von Moritz, und dahinten sitzen die Eltern von Emma, die ist ihnen ja wie aus dem Gesicht geschnitten. Und Oscar kann seine Eltern auch nicht leugnen… Gesichtermemory! Es war so witzig – ich konnte jedem der 14 Kinder (die an diesem Abend natürlich nicht dabei waren) die passenden Eltern zuordnen, wie sich später im Gespräch herausgestellt hat. Aber können auch andere mir mein Kind eindeutig ansehen??

Seien wir mal ehrlich: jeder ist doch stolz, wenn er sich selbst in seinen Kindern wiedererkennt, oder?
Vermutlich ist das von Seiten der Natur so eingerichtet, schließlich ist ja das Erhalten der eigenen Art irgendwo tief und unwiderruflich ins Stammhirn programmiert. Nicht umsonst hält sich hartnäckig das Ammenmärchen, Babys sähen in den ersten Tagen oft dem Vater ähnlich, damit bei genau dem der Beschützerinstinkt angeht und er direkt sehen kann: Ich habe Feuer gemacht.

Beim kleinen F lässt sich noch nicht so viel sagen, außer, dass sie ihrer Schwester unglaublich ähnlich sieht und sogar ich bei Babybildern zwei Mal hingucken muss, welches meiner Kinder da zahnlos grinst. Auch die Erzieherinnen in der Kita staunen jedes Mal beim Blick in den Wagen über die eindeutige Familienzugehörigkeit.

Als es im Bio-Unterricht um Genetik ging und die Mendelschen Erbsenversuche durchgenommen wurden, war ich schon völlig fasziniert von der Thematik Vererbung. Es hieß, braune Augen setzen sich dominant durch, genau wie Locken. Ich erwartete 2009 also mein erstes Kind, ein braunaugiges Löckchen. Nun ja. Blonde glatte Haare und strahlend blaue Augen sind es geworden. Felicias Augen sind noch blau (kann sich noch ändern) und Haare sind noch zu wenig, um etwas dazu sagen zu können. Eigentlich müsste man viele viele Kinder bekommen, weil allein die Genetik so spannend ist!

Beim Stöbern in alten Fotos für diesen Blogpost bin ich fast erschrocken über die ernorme Ähnlichkeit im Gesicht zwischen meiner Tochter und mir als Kind. Augenpartie, Gesichtsform und Mund sind eindeutig, das ist Mama noch mal, oder?

Natürlich möchte man keine identische Kopie von sich selber, das wäre ja langweilig: ich freue mich, wenn ich beobachte, was sie gut kann und vor allem, was sie jetzt schon besser beherrscht, als ich jemals! Fiona ist z.B. sehr sportlich, was ich nie war, und kann tauchen, ohne sich die Nase zuzuhalten 🙂
Dennoch entdecke ich mich nicht nur in ihrem Gesicht, sondern auch in ihren Eigenschaften wieder. Sie ist sehr sehr ehrgeizig und wahnsinnig begeisterungsfähig, dass es eine wahre Freude ist, ihr etwas beizubringen! Andererseits kriegt sie auch leicht „einen Bock“ und kann schlecht damit umgehen, wenn etwas nicht so läuft, wie sie es sich vorgestellt hat oder wenn sie etwas (noch) nicht kann. Drama, Baby! (Mein erstes Fahrrad sei in die Ecke geflogen, als es nicht sofort klappte. Genauso das erste Akkordeon, heißt es! Oh oh…Ich glaube ja, das sind alles nur Gerüchte :p)

Genau wie ich als Kind möchte Fiona später gerne Ärztin werden. Obwohl sie sehr gesellig und wahrlich nicht kontaktscheu ist, beschäftigt sie sich auch viel (und gerne) für sich allein und ist dann völlig versunken in ihr Spiel. Same here, bis heute bei mir!
Ich bin früher nicht so gerne in den Schulhort gegangen, sondern war am Liebsten nachmittags zu Hause im Garten. Fiona dagegen freut sich, wenn sie „unter Menschen“ ist und vor allem: sie b-a-s-t-e-l-t gerne! Wenn ich in meiner Grundschulzeit dann doch mal im Hort war und es hieß, alle kommen rein, jetzt wird gebastelt (früher war noch nicht: möchtest du lieber A machen? oder B? oder C, D, E? Oder nichts?) , stand mir schon der Angstschweiß auf der Stirn. Eine Schere – uaaaaahhhh! Heute habe ich meine Bastelphobie überwunden und sie ins Gegenteil verkehrt, nicht zuletzt dank Hilfe der Tollabox 🙂

Richtig gespannt war ich, wie sich das ständige Umgebensein von Musik auswirken würde. Immerhin habe ich während des letzten Semesters meines Studiums täglich mehrere Stunden für meine Akkordeon-Abschlussprüfung geübt, mit Fiona im Bauch. Auch nach der Geburt ging es fast nahtlos weiter: musikalische Früherziehung, zu der ich sie als mein „Anschauungsobjekt“ mitgenommen habe und regelmäßige Konzerte und Konzertreisen, bei denen sie dabei war, weil die ganze Familie involviert ist. Bei einem Wettbewerb in Irland, sie war zweieinhalb, hat sie sich einfach auf die Stühle im Publikum gelegt und geschlafen, während ein großes Orchester mit Pauken und Trompeten seinen Beitrag dargeboten hat. Eine tolle Fähigkeit!
Schon früh hat Fiona mit allem Musik gemacht, was sie finden konnte (und in dieser Hinsicht ist mein Arbeitszimmer sehr ergiebig, wie ihr euch vorstellen könnt) und lernt inzwischen seit 1 Jahr Melodica in einer meiner Gruppen, ein Tasteninstrument für den Anfängerunterricht. Sie gehört zu den Besten und es macht mich unglaublich stolz, zu sehen, dass sie unsere Begeisterung für die Musik teilt. Hoffentlich erhält sie sich den Spaß und die Freude am Musikmachen noch ganz, ganz lange!

Und wie ist das bei euch? Kann man euch eure Kinder im Gesichtermemory eindeutig zuordnen? Erkennt ihr euch in euren Kindern oder eigenen Eltern wieder?
Ich bin gespannt auf eure Kommentare!

Das ist mein Beitrag zur Blogparade von Mama on the rocks, #DubistIch.

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Best-Of März

Was wir im März so getrieben haben, gibt’s hier kurz und knapp in Insta-Bildern:

Naturkundemuseum mit einstündiger Parkplatzsuche und der 
anschließenden Überlegung, nicht noch ein Mal an einem Sonntag hinzugehen
erstes Mal Rückbildungsgymnastik oder „Mamaturnen“, wie Fiona sagt

genäht
(SM „Kalte Schulter“, LeniPepunkt und 
Raglanshirt „Kaschi“ von Alles-für-Selbermacher)
 
2 Tollaboxen geplündert
 
 geplottet

für das Seepferdchen geübt und es tatsächlich geschafft! 
Was sind wir beide stolz! (Details in den Zitaten) 
  
die Wohnung ostertauglich dekoriert
 
 einen Schulrucksack ausgesucht und ihn dem Osterhasen ans Herz gelegt…
Wann ist das Kind denn plötzlich so groß geworden?! Hilfe!

ganz viel gekuschelt

 

 angegrillt im Garten

Playdate für das kleine F…

…und auch für’s große

Kinderarztbesuch zur U4 – ist das nicht ein tolles Wartezimmer?
 
 

postnatale erste Hilfe in Form von Deoroller und Schokolade für meine Schwester.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, kleine Cousine!
den O-Ball als erstes Spielzeugt entdeckt
 
 

und ein tolles, verlängertes Wochenende an der Ostsee verbracht

Und die Zitate aus dem März sind eine wahre Fundgrube. 
Was dieses Kind so alles loslässt…immer wieder schön! Viel Spaß!
Fiona ist 5 Jahre und 5 Monate alt.
„Mama, ich kenne noch eine andere Saurierart: Omnivoren.“
– „Nee, das ist keine Art, das ist der Oberbegriff für „Allesfresser“. 
Wir Menschen sind auch Omnivoren!“
„Haha, ihr ja, aber ich nicht. Ich esse zum Beispiel keine Tomaten.“
„Können wir uns wieder so lustig drehen?“
– „Wie denn drehen?“
„Na auf deinem Rollstuhl im Büro…“
(im Naturkundemuseum)
„Wow, guck mal das Dino-Skelett! Ich schau mal nach was es für einer ist.“
Fiona: „Brauchst du nicht. Ich weiß das. Ist ein Kentrosaurus.“
(stimmte!)
„Papa, ich war mit Mama und Felicia mit beim Kinderarzt und 
habe mich gegen Krippe impfen lassen!“
(immer diese frühe Fremdbetreuung, tz!)
Meine Mama: „Ich habe 2,5kg abgenommen. 
Das sollte ich mir in Mehl- oder Zuckertüten abmessen und hinstellen zur Veranschaulichung.“
Fiona: „Ich freu mich auf die Schule!“
Ich: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
Fiona: „Na Sasa hat doch eben Zuckertüten gesagt!“
„Was habt ihr denn heute in der Kita gemacht?“
– „Wir haben Hühnchen gebastelt.“
(Osterküken)
„Fiona, was möchtest du zum Abendbrot essen?“
– „Ach, lass uns einfach nicht darüber reden…“
„Es heißt, dass die meisten Babys mitten in der Nacht geboren werden. Du bist auch so eins, eine Minute vor Mitternacht. Ich bin nicht nachts geboren, sondern mitten am Tage, halb 12.“
Fiona: „Also bin ich nachtgebort und du taggebort.“
(wir stehen in Sichtweite ihrer zukünftigen Grundschule)
Ich: „Wo lang geht es hier zu deiner Schule?“
Fiona: „Noch ’n Kilometer geradeaus.“
„Was gab’s heute in der Kita zum Mittag?“
– „Heute gab’s Fisch, der wie Schnitzel aussah.“
(sie „liest“ in einer alten Fibel)
„MIMI IST AM (Haus)“
Ich: „Wow, wie hast du das denn gerade gelesen?!“
Fiona: „Ich habe mir einfach die Buchstaben in meinem Kopf mit Honig zusammengeklebt!“
(immer noch Fibel, der Familienvater steht mit Schaufel im Garten)
„PAPA IST … am Arbeiten.“
„Boah, hier ist es so dunkel, ich fühl mich wie im Mittelalter!“
(nach der Seepferdchen-Prüfung beim Schwimmen)
„Ach, ich bin so begeistert von mir selber! Lies mir noch mal vor, was auf der Urkunde steht!“
„Mama! Freust du dich auch? D-E-I-N Kind hat das Seepferdchen geschafft! Dein Kind!“
„Mein Traum ist wahr geworden! Ich habe es mir sooo gewünscht! Ich habe einfach fest an mich geglaubt, dass ich es schaffe!“
„Wo ist denn der andere Spielzeugdino, Mama?“
– „Ich glaube, in der Puppenkiste!“
„Ach stimmt. Ich wusste, dass der dauernd bei den Barbies rumhängt.“
(sie fällt hin)
Ich: „Alles okay?“
– „Ja ja, alles in bester Ordnung.“
„Ich gehe in den Garten, einen Osterstrauch abschneiden.“
Fiona: „Warte auf mich, ich helf dir beim Ausgraben!“
Ich: „Das Baby ist deine Cousine. Und ich bin nicht nur deine Mama, sondern auch ihre Tante!“
Fiona: „Na das wird ja immer verrückter!“
(sie kippt die Tüte mit den bunten Deko-Eiern aus, alle rollen über den Fußboden)
„Oh, jetzt war der Osterhase schon da…“
„Mama, ich brauche unbedingt diese Stickeez-Sammelfiguren!“
– „Wo gibts die denn?“
„Na bei Lidllohntsich.“
(wir spielen Fußball, sie wirft sich immer über den Ball)
Ich: „…wie die Italiener!“
(etwas später)
„Mama, spielen wir noch ne Runde Fußball? Italienisch?“
(Hafen in Warnemünde)
„Guck mal Nono, da ist ein Kreuzfahrtschiff!“
– „Ja, das weiß ich.“
„Hä, woher denn?“
– „Na es hat doch ein Kreuz oben drauf.“
Ich: „Opa hat was vom Bäcker mitgebracht.“
Fiona: „Was denn?“
Ich: „Es ist süß und hat den Namen von einem Tier mit Ringelschwanz.“
Fiona: „Ich weiß! Schweineleber.“
Wir wünschen euch schöne Ostern und einen fleißigen Hasen!

Best-Of November

Die Schwangerschaftsdemenz scheint wirklich voll zugeschlagen zu haben, ich schulde euch ja noch das monatliche Best-Of aus dem November!

Da der Nestbautrieb schon in vollem Gange ist, gab es bis auf Drachensteigen und Spielplatz nicht mehr so viele spektakuläre Unternehmungen oder Ereignisse wie noch in den Sommermonaten, aber eines der Highlights im November war auf jeden Fall der Besuch der Kinderrevue im Friedrichstadtpalast, diesmal waren wir sogar Gäste bei der Premierenshow! Wie in jedem Jahr absolut sehenswert! (Bei der Kinderrevue tritt ausschließlich das „Junge Ensemble“ auf, Alter der Schauspieler, Sänger und Tänzer ist max. 16!)

Die REWE-Strategie ist bei uns mal wieder voll aufgegangen: seit ein paar Wochen gibt es diese kleinen Sammelfiguren, eine pro 15€ Einkaufswert. Da die ganze Familie sowieso immer bei REWE einkaufen geht, war es nur eine Frage der Zeit, bis Fiona die Sucht erfassen würde. Inzwischen haben wir mehr Sammelfiguren als sie zählen kann, natürlich viele doppelt und dreifach, und es fehlt nur noch eine einzige, die Nummer 6. Die zu bekommen, gleicht natürlich nun der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Oft fragt sie während des Einkaufens dann ganz besorgt: „Hast du dann auch noch 15€ übrig für eine Sammelfigur??“ (Prinzip noch nicht ganz verstanden 😉 Hier ist sie, unsere REWE-Armee beim Fernsehschauen. Sind eure Kinder auch infiziert…?

Eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit für die Armee musste auch noch her, da waren natürlich Stoffschrank und Nähmaschine Mittel der ersten Wahl. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Webbänder mag? (Diese kleinen Fummel-Schnipsel am Rand) Ein paar andere schöne Sachen sind auch noch entstanden, z.B. das Alice-im-Wunderland-Kleid (SM „Herbstkleid Lillesol & Pelle) und das Shirt mit den Häkeltieren (SM Retroshirt Lina, kibadoo).

Außerdem hat meine Lieblingsnähfee (haha) Christina von rosarosa vor Kurzem ihr Ebook „Puppenliebe“ veröffentlicht mit all ihren (Kinder-)Klamottenschnitten, die nun auch in Puppengrößen genäht werden können. Als ich die Ankündigung gelesen habe, war ich sehr froh, eine Mädchenmama zu sein, die zu benähende Exemplare der Spezies „Baby Born“ nebenan im Kinderzimmer zu sitzen hat. Bei den winzigen Bündchen bricht man sich zwar fast die Finger, aber das Endergebnis ist sooo süß, wie ich finde. Hier Fionas Lieblingspartneroutfit, die grauen Füchse:

Die Tollabox war diesen Monat natürlich auch wieder mit von der Partie und da der aktuelle Berufswunsch sich bei „Ärztin“ eingependelt hat, hat die Box zum Thema „Gesundheit“eingeschlagen wie eine Bakterie Bombe. Links seht ihr die charmante Kuschelbakterie und rechts das Kind beim Herstellen der Lavendelseife. Ganz tolla!

Ende November steht gemäß der Tradition eine bunte Bastel- und Klebestunde an, denn da schicken wir Post ins brandenburgische Himmelpfort in die Weihnachtspostfiliale! Man darf gespannt sein, was von den Wünschen der Weihnachtsmann und seine Weihnachtswichtel in diesem Jahr erfüllen. Zurückgeschrieben hat er jedenfalls schon! Immer wieder ein zauberhafter Moment, wenn sie den Antwortbrief mit dem Himmelpfort-Stempel und ihrem Namen im Briefkasten findet!

Hier sind sie, die Zitate.
Fiona ist 5 Jahre und 1 Monat alt.
„Die Kuschelkatze ist krank. Ich glaube, sie hat „verhinderte Lauferitis“.“
(Sie studiert eine Buchstabentafel und „liest“ vor)
„K wie Kokosnuss, R wie Rakete und Y wie…Schnee-Affe?!“
„Morgen ist in der Kita Champignon-Umzug!!!“
„Der Wasserkanister ist total cool. Man hält einfach seinen Becher drunter, 
drückt rauf und schon strullt es los.“
„Oh, ein Babyhut! Der sieht meiner Kindheit auch sehr ähnlich.“
„Was?! Deutschland war mal geteilt? Dann waren es ja mehrere Stücke…?!“
(Wir sprechen über Sternzeichen)
„Unser Baby kommt Weihnachten?! Och nö, dann wird es ja ein Ziegenbock…“
„Ich habe die Kartoffeln im Mund zu Kartoffelbrei verarbeitet.“
„Was gab es denn heute in der Kita zum Mittag?“
– „Äh….heute gab es Arabi.“
(Kohlrabi)
„Hey, guck mal, mit der App kann man den Sandmann überholen, 
wenn man ihn im Fernsehen aus Versehen verpasst hat!“
„Mama, fahr schneller! Kannst du bitte die Gangschaltung in die höchste Etage stellen?“
(wir basteln)
„Komm, ich zeig dir, wie man eine Hexentreppe faltet.“
– „Kannst du das lieber machen? Ich hab nicht so viel Zeit.“
 (über doppelte Sammelfiguren von REWE)
„Oah, das lilane Schwein zu bekommen ist meine Spezialität.“
„Wollen wir heute Plätzchen backen?“
– „JA! Darauf hab ich schon Jaaaahre gewartet!“
(zeigt mir eine Ausstechform mit Barcode-Sticker)
„Oh, hier ist noch der Kaufvertrag dran.“
(wir bauen die Playmobil-Krippe auf und das Weihnachts-Karussell)
„Was macht denn der Engel da?!“
– „Na der nimmt das Gold von den Heiligen Drei Königen 
und bezahlt damit seine Karussellfahrt.“
„Weißt du was, Fiona? Am 18.Dezember kommt der Weihnachtsmann in den Kindergarten!“
– „Da bin ich nicht da.“
„Hä? Wo bist du denn da?“
– „Im Kino. An dem Tag kommt Drache Kokosnuss.“
(sie findet Ohrenschützer im Schrank)
„Guck mal, meine neuen Winterkopfhörer!“
(Telefon, Freizeichen, dann: „Der gewünschte Gesprächspartner….“)
„Wen wolltest du denn anrufen, Mama?“
– „Eigentlich Papa, aber er geht nicht ran.“
„Na das war ja zu erwarten…“
 

Best-Of Oktober

Eindeutig: es ist Herbst. Und auch, wenn der manchmal trist und grau ist, peppen wir ihn einfach mit etwas Farbe auf: selbstgenähte Hosen, bunt gemixte Klamottenzusammenstellungen und leuchtende Blinkerschuhe. Man ist schließlich nur ein Mal fünf! Was diesen Monat bei uns so los war, seht ihr hier in Bildern.

An einem der vielen schönen Oktoberwochenenden ging es für uns auf Karls Erdbeerhof in der Wustermark bei Berlin. Bei dem tollen Wetter waren wir natürlich nicht die Einzigen mit dieser Idee, entsprechend gut besucht war es dort. Von Gruseltraktorfahrt über Ponyreiten bis Riesenschaukel haben wir alles ausprobiert. Absoluter Renner war aber die Kartoffelsackrutsche!

Kurz darauf stand der 5. Geburtstag ins Haus und die Mottoparty mit dem Thema „Eiskönigin – Frozen“, mehr Fotos davon gibt es hier. Das ungeschlagene Monatshighlight im Oktober!

Mein Lieblingsonlineshop „Alles für Selbermacher“ (die haben sooo schönen Schnickschnack für Nähtanten!) lässt regelmäßig neue Kinderstoffe designen. Süß sind sie ja immer, aber dieses Mal haben sie sich selbst übertroffen, wie ich finde. Der große Ansturm hat sogar den Dawanda-Surfer in die Knie gezwungen und es gehörte eine große Portion Glück dazu, überhaupt etwas von der ersten Lieferung zu bekommen. Extra deswegen haben die beiden sympathischen Mädels Nadine und Ricarda die Funktion „Vorbestellung“ in den Shop integriert und so kam auch ich nach einiger Wartezeit an einen Meter „Schneekitz“. Entstanden ist daraus ein Longshirt mit dazu passendem Mütze-Schal-Set für Fiona. Sie liebt es!
(Schnittmuster der Mütze ist die „Beanie“ von Leni Pepunkt und das Longshirt ist ein Mix aus „Bijou“ und „Feli“ von rosarosa, Schal frei Schnauze)

Außerdem sind diesen Monat noch ein paar Sachen entstanden, u.a. Hasenshirt und Mütze für meine beste Freundin zum Geburtstag, flauschiges Hasenkuschelkissen für deren Freund, Apfelhose für Fiona und sage und schreibe (Anfang 9.Monat!) das allererste genähte Teil für das Bauchkind: eine Wickel-Wende-Kombi in Größe 56 – sooo winzig. (SM „Mio“ von Lolletroll).

Der Quallendrachen hat jetzt ja endlich wieder Flugsaison und wurde auf einem großen Feld beim Spielplatz in die Luft gelassen. Nach anfänglichen Schwierigkeiten und einer waghalsigen Befreiungsaktion aus einer Baumkrone lief dann alles glatt und wir konnten ihm eine ganze Weile zugucken.

Die aktuelle Tollabox dreht sich ums Thema „Superkinder“. Über die 5 Superheldenmissionen, die mein Kind sich ausgedacht hat, habe ich mich sehr gefreut (die 3!) und auch ein bisschen gestaunt (Punkt 4). Die Krönung war aber die feierliche Verleihung der Superheldenkräfte, von denen sie mir alle 4 zuerkannt hat. Irgendwas scheine ich richtig gemacht zu haben 😉

Dem Berliner Oktoberfest am Alexanderplatz haben wir einen Besuch abgestattet um festzustellen, dass hier der traditionelle Weihnachtsmarkt 1:1 übernommen wurde, nur mit mehr Haxn und weniger Jingle Bells. Sogar das große Weihnachtskarussell stand an der Weltzeituhr! Glühwein, kandierte Früchte, Alpaka-Schals und „dein Name auf einem Reiskorn“: in 4 Wochen können sie die Stände einfach wieder aufbauen. Schön war’s trotzdem!

Für 2 Tage ging es für uns nach Sassnitz auf Rügen an die Ostsee. 48 Stunden Seeluft schnuppern, Kreidefelsen besichtigen und die Seele baumeln lassen. Bericht dazu mit Ausflugstipps findet ihr hier.

Halloween ist zwar erst heute (Vorbereitungen laufen…), aber zum Einstimmen waren wir gestern schon im FEZ Berlin, wo ein gruseliges Herbstferienspecial für Kinder angeboten wird. Spiele, Basteleien, Snacks und Accessoires für ein schaurig-schönes Geisterfest. Klar, dass Fiona sich auf dem Halloweenmarkt mit einem Vampir-Gruselgewand und Plastikgebiss ausstatten musste, damit „alle Leute in Unmacht fallen, wenn sie mich sehen“. Huuuuuh!

Last but not least kommen hier für euch die gesammelten Zitate aus dem Oktober.
Fiona ist genau 5 Jahre alt.
„In der Kita sind viele Jungs.“
Fiona: „Na da werde ich ja zu tun haben!“
„Mama, mit deinem schwarzen T-Shirt siehst du 
im Dunkeln aus wie ein riesiges Gespenst.“
„Mama, ich möchte TRIN-KEN!“
– „Nö. So nicht.“
„Hm, komisch dass es immer erst mit dem Zauberwort geht…“
„Ich bin ganz neidisch, würde auch gerne in der Kita frühstücken.“
– „Aber Mama, das geht doch nicht. 
Schließlich heißt es Kin-der-gar-ten, weil er für Kinder ist. 
Sonst würde es Erwachsenengarten heißen. Klar, oder?!“
„Wie sah denn ein iPad aus als du klein warst, Mama?“
„Hey, das ist gelügt!“
„Ein Getränk mit S…“
Fiona: „Schnaps!“
An ihrem Geburtstag war ein Regenbogen am Himmel zu sehen.
Fiona: „Ooohhh, sogar der Himmel hat an mich gedacht!“
„Mir sind fast die Nerven durchgegangen!!!“
„Nimm mal bitte die Hand aus der Hose, das sieht komisch aus.“
– „Das habe ich befürchtet.“
„Dich auszutricksen ist mein Lieblingsspiel“
„Ein Beruf mit D…“
Fiona: „Donut.“
Ich: „Fast. Wie heißt denn der, von dem man die Donuts kauft?“
Fiona: „DUNKIN‘ DONUTS!“
„Ach Nono, du siehst so groß aus!“
– „Hm, ja, ich fühle mich auch groß, wenn ich mich so ansehe…“
„Auweia, Opas Computer ist abgestürzt!“
Fiona: „Oh! Ist er beim Runterfallen richtig kaputt gegangen?“
Sie springt von der drittletzten Treppenstufe. Ich staune.
Sie: „Tja, das kann man nur, wenn man so trainiert ist wie ich!“
„Darf ich ein Stück Pizza probieren?“
– „Klar, aber ich glaube, die schmeckt dir nicht, ist 4-Käse.“
(etwas später)
„Mama, Pizza Drei-Käse-Hoch schmeckt mir!!“

Best-Of September

Wie immer um den 30. herum, habe ich auch heute wieder ein paar Bilder aus unserem Monat für euch.

Einen verregneten Sonntag haben wir im Kino verbracht, mit der Biene Maja. Eigentlich war der Film ja ganz süß, aber Fiona waren die Hornissen und die (böse) Beraterin der Bienenkönigin so unheimlich, dass sie am liebsten nach der Hälfte gegangen wäre. Wir haben uns dann ganz dicht aneinander gekuschelt und so den Film doch noch bis zu Ende gucken können. Die Biene mit der (inzwischen) Wespentaillie hat mir in Vollschlank und von Karel Gott besungen irgendwie besser gefallen. Ist wahrscheinlich so ein Kindheitsding. Werde mit Helene Fischers „In einem unbekannten Land…“ einfach nicht warm. Schweres Erbe hat sie da angetreten.

Neben ein paar Oberteilen für mich und Kleidchen/Hosen für Fiona (im Stoffhaus: „Mama, ich möchte diesen Stoff! Kannst du mir daraus ein Kostüm nähen?“ – „Ööhh, ginge auch ein Kleid…?“) sind in diesem Monat auch kleine und große Tröstifanten entstanden. Diesen „Elmar“ mit einem blauen und einem pinken Kuschelohr fand ich besonders niedlich, hoffentlich freut sich die Beschenkte! (SM: Freebook „Elefantös“ von farbenmix).

Die Tollabox war im September auch wieder mit von der Partie, mit einer sehr gelungenen Bastelbox zum Thema „Handschrift“. Hier im Bild ist das Stifterennen auf dem selber zusammengeklebten Parcours zu sehen. Fiona ist unser Rekordhalter mit 5,91 Sekunden von Start bis Ziel  .

Auch wenn es schwer fällt, sich vom Sommer zu verabschieden; der Herbst mit seinen Schätzen ist auch eine tolle Jahreszeit! Speziell im Falle von Kastanien und Eicheln mangelt es Pinterest nicht an Ideen. Also wurde auf nachmittäglichen Ausflügen und Tierparktrips gesammelt was das Zeug hielt und dann mit Farbe, Kleber, Filz und Wackelaugen experimentiert. Die Eule ist nun unser neues Haustier. Brille? Fielmann.

Seit 4 Monaten lernt Fiona das Melodica-Spielen in einer kleinen Gruppe mit anderen Vorschulkindern bzw. Schulanfängern, die ich vorher in musikalischer Früherziehung unterrichtet habe. Bei den Allerjüngsten braucht man besonders viel Geduld, aber wenn sich dann erste Erfolge einstellen, bin ich mindestens genauso stolz wie die Eltern der kleinen Schüler! Mein eigenes Kind überrascht mich schon regelmäßig mit ihrem unglaublichen Ehrgeiz und ihrem Spaß am Lernen und Spielen. Einfach toll. Und der schönste Beruf der Welt sowieso 😉
„It takes a big heart to teach little minds“

Heute in einer Woche ist es schon soweit: das große Mädchen wird 5 (FÜNF!)!
Dass der Lieblingsfilm auch das Motto der Party werden soll, stand schon vor einigen Monaten fest. Inzwischen ist die Deko angekommen, das Kostüm wurde anprobiert (auf ein Mal kann man sogar Handschuhe ohne Hilfe und „Fingerstau“ alleine anziehen…) und Einladungskarten gebastelt. Ich bin unterdessen fleißig am Ideen-Sammeln für Eiskönigin-Geburtstags-Aktivitäten, Essen, Kuchen usw., bastle in meiner Freizeit große Schneeflocken und bin voll in meinem Element. Natürlich müsste man nicht so einen Aufriss machen, um einen unvergesslichen fünften Geburtstag zu zaubern, im Zweifel würden es auch das Trampolin und Topfschlagen tun. Aber Mama möchte ja auch ein bisschen Spaß haben. Und das Leuchten in den Augen der Kinder ist einfach unbezahlbar. Hach, ich freu mich drauf!

Berliner Herbsthimmel…ohne Worte

Die Zitate diesen Monat waren der Knaller, was haben wir gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 11 Monate alt.
„Guck mal, Mama, Sasa und ich haben im Garten ein Käfer-Motel installiert.“
(Insekten-Hotel)
(in der Kirche gab es nach einem sehr zähen Einschulungsgottesdienst 
kleine Süßigkeitenschultüten für alle Kinder)
Fiona laut: „Na endlich gibt’s was zu essen!“
(vor dem Geschwisterkurs bei einer Hebamme)
Ich: „Da kann man der Hebamme auch Fragen stellen!“
Fiona: „Gut, dann frage ich, warum Menschen früher Affen waren…“
(o_o)
„Iiiieeeh, ich sehe das Spiegelbild einer Mücke im Bad!!!“
„Wie heißen denn die Tiere, die hinten leuchten?“
Fiona: „Glühbirnchen.“
„Zu deinem 5. Geburtstag kannst du 5 Kinder einladen.“
Fiona: „Wir müssen damit aufhören! Zu meinem 10. Geburtstag lade ich 
10 ein und zu meinem 100. dann 100 Kinder. Das geht doch nicht.“
(Wir sehen im Einkaufszentrum zufällig eine Modenschau)
Fiona: „Mit schicken Kleidern auf der Bühne hin und her laufen,
das ist ja auch kein aufregender Job…“
„Als ich in der ersten Klasse war, hatten wir dort einen echten Igel, der hieß Putzi.“
„Hahaha, hat der immer bei euch sauber gemacht?“
„Ich habe meinen Rücken abgekratzt!“
(über mein Bauchnabelpiercing)
„Gut, dass das Loch so klein ist, sonst könnte man ja zum Baby reingucken.
Aber da ist ja auch noch die Schwammwand dazwischen.“
– „Die was?!“
„Na den Mutterkuchen meine ich!“
„Machst du mir einen Elsa-Zopf?“
(ich flechte)
Sie: „Der ist so kurz! Früher hast du den immer länger gemacht!“
„Deine Haare sind ganz schön zerkraust, Mama.“
„Ich habe eine Kastanie schlüpfen lassen!“
„Wie alt ist denn Opa geworden?“
– „64.“
„Boah, das ist ja mehr als man zählen kann!“
„Hey Nono, wie bist du denn an die Chips auf dem Schrank rangekommen?!“
– „Mit der Hilfe des Stuhls.“
(Genitiv, Herzaugen!)
„Der Kastanienbaum verbirgt sich hinter dem Zaun.“
„Wenn unserem Baby die Sachen zu klein sind, müssen wir sie aber aufheben.“
Ich: „Warum? Meinst du, wir kriegen noch ein Baby?“
Fiona: „Na man kann ja nie wissen mit wem man noch verheiratet ist.“
Ich: „Weißt du schon, wie man einen Bär malt?“
Fiona: „Ja, einen runden Kopf und dann den großen Hintern.“
Ich: „Hahaha…“
Fiona: „Was denn? Hintern ist doch der Rücken oder?!“
„Heute kommt der Sandmann aus Chinesien.“
„Ich habe heute kleine Guglhupfs gebacken.“
(etwas später)
„Mama, darf ich einen von den springenden Kuchen probieren?“
„Mama, ich möchte mal wieder schwimmen gehen!“
(guckt an mir runter)
„Aber das geht wohl nicht, mit dem dicken Bauch gehst du ja unter…“
„Fiona, du bist noch so aufgekratzt. 
Wollen wir noch kurz auf den Spielplatz gehen, auch wenn es gleich dunkel wird?“
– „Klar, ich bin ja auch nachtaktiv!“
„Mama, weißt du was?
Im Meer gibt es etwas, das heißt Symbiose. 
Zum Beispiel, wenn ein Seeigel auf einem Krebs wohnt.“
Wir spielen Murmelmikado. Papa verliert.
Fiona eiskalt: „Tja, Papa, wer nix kann, der kann nix.“
„Was wünschst du dir denn zum Geburtstag?“
– „Die Elsa-Barbie mit den leuchtenden Brüsten.“
Fiona trickst mich aus und lacht:
„Das war eine Reinlegung, Mama!“

Best-Of August

Und ehe man sich’s versieht, ist das halbe 2014 vorbei und der Oktober-Geburtstag des großen Mädchens rückt schon wieder in planbare Nähe… Gestern waren in Berlin Einschulungen, die letzten bevor wir „dran sind“. Wenn es nach Fiona ginge, wäre sie am Liebsten schon dieses Jahr in die Schule gekommen. Ich werde heulen wie ein Schlosshund, wenn „mein Baby“ 2015 mit Zuckertüte und Schulrucksack auf der Bühne steht!

Der August begann mit unserem 5. Hochzeitstag, den wir schlemmend beim Italiener unseres Vertrauens verbracht haben. Ein Monat, der so anfängt, kann ja nur gut werden 😉

Die erste Woche des Monats führten uns mit meinem gesamten Orchester auf Konzertreise ins schöne Griechenland, genauer auf den Peloponnes, die große Halbinsel südlich vom Festland. Es war zusammenfassend eine der schönsten Fahrten, die wir je gemacht haben, mit 5 Auftritten, die von der Atmosphäre her unterschiedlicher nicht hätten sein können (Marktplatz eines kleinen Bergdorfes, Amphitheater eines 5-Sterne-Hotels, im Mondenschein direkt vor einem See, usw.). Eines hatten aber alle Konzerte gemeinsam: ein unglaublich begeistertes Publikum, „standing ovations“, lauten Gesang und trotz Sprachbarriere das Gefühl, willkommen zu sein. Musik ist eben eine internationale Sprache – so schön!

Nach der Rückkehr hieß es für uns: fertig umziehen, Kartons auspacken und wöchentlich 2x zum Schweden fahren, weil irgend etwas doch noch fehlte. Ich hatte es schon mal erwähnt, wir haben „nur“ Kinder- und Arbeitszimmer getauscht in unserer Wohnung, aber es fühlte sich an wie ein Komplettumzug. Und es ist unfassbar, was so ein kleiner Mensch in knapp 5 Jahren alles ansammeln kann! Mit dem, was ich in Plastiksäcken in den Keller geschafft habe, könnte man locker noch 2 weitere Kinderzimmer ausstatten. Oh oh! Das nächste Großprojekt ist nach dem geschafften Umzug das Sichten und Sortieren von Fionas Babysachen, aber damit warte ich noch. Jetzt erstmal wieder ein bisschen „wohnen“ ^^ Hier ein kleiner Einblick in das fertige Meereszimmer, in das ich heftig verliebt bin (mit der „Beförderung“ zur großen Schwester zog auch das Hochbett mit Rutsche ein, darunter eine kuschelige Lesehöhle. Hach, ist das nicht toll?)

Neben der einen oder anderen Grillparty in unserem Garten fand auch noch eine Feier zu einem ganz besonderen Anlass statt, doch dazu mehr in einem der nächsten Schwangerschaftsposts!

Die Sommerferienzeit, in der Fiona noch zu Hause war, bevor für mich die Schule wieder begonnen hat, haben wir auf diversen Spielplätzen, im Tierpark und in den Gärten der Welt verbracht. Das große Labyrinth aus dichten mannshohen Hecken ist eine ganz schöne Herausforderung. Hier der Blick vom „Rapunzel“-Turm in der Mitte:

August = Brombeererntezeit!
Ich bin ja eigentlich für meinen „schwarzen Daumen“ bekannt und schaffe es irgendwie, dass selbst als unkaputtbar geltende Pflanzen eingehen… Hier mein Tipp für Brombeerbüsche: ignorieren, dann hängen in jedem Jahr mehr Beeren dran!

Nachdem ich im neuen Arbeitszimmer mein persönliches Paradies, einen Stoffschrank, eingerichtet und ein paar neue Schätze erstanden habe, konnte ich auch mal wieder nähen. Entstanden ist eine Wohlfühlhose (SM „Spielhose Lässig“, Leni Pepunkt) für Fiona (lange Beine hat die, unfassbar!). Die Kita-Erzieherinnen sind immer ganz aus dem Häuschen, wenn sie selber genähte Klamotten trägt („Ooohhh, gibt’s die auch in meiner Größe?“). Schönes Hobby! Und jetzt warten ein paar Erwachsenenstoffe darauf, zu Fledermausshirts verarbeitet zu werden und niedlicher Baby-Jersey für Strampler liegt auch schon griffbereit. Ein bisschen mehr Zeit bräuchte man noch 😉

Beim „Tollaboxen“ ist uns noch ein ungebasteltes Projekt aus einem der Vormonate in die Hände gefallen: der DIY-Drachenschweif! Passend dazu musste auch noch ein Drache ins Gesicht geschminkt werden und weil Fiona so begeistert von der Mund-Technik war und staunend und fauchend vor dem Spiegel stand (auf – zu – auf – zu …), zeige ich euch hier den wesentlichen Ausschnitt 😉

Gesammelte Zitate habe ich natürlich auch wieder für euch, hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 10 Monate alt.
(Sie trinkt Wasser mit Kohlensäure und verzieht das Gesicht)
„Iieeh, der Prickel ist mir in die Nase geraten!!“
„Fiona, kannst du mir ein Küchentuch holen?“
(ruft aus der Küche) – „Geht auch ein Zebra?“
(Dauerte bei mir etwas, bis es Klick gemacht hat: ZEWA…)
(Guckt „Es war ein Mal das Leben“)
„Guck mal, Mama, da werden die gerade gegen Peternuss geimpft!“
(zählt)
„Elf, Zwölf, Drölf“
„Weißt du was? Ich bin froh, auf der Welt zu sein!“
„Und, wie schmecken die Muffins?“
– „Hmm, lecker, schmecken wie Gummi!“
(zweifelhaftes Lob…?)
(Sie streckt sich, ich reiche ihr eine Hose)
„Ey, du störst mich beim Trainieren!“
„Oh nein, iPaddy hat keinen Akku mehr. Das habe ich befürchtet!“
(im Labyrinth)
„Das ist ein richtiges Irrland!“
(Wir fahren mit Papas Auto)
„Mama, woher weißt du eigentlich, wie Papas Auto funktioniert?“
„Guck mal, eine Herde Regenwolken!“
„Hör mal, ein entsetzliches Lied von Ice Age.“
– „Ein entsetzliches?!“
„Naja, eins, das man kostenlos dazu kriegt. Entsätzlich.“
– „Zusätzlich?“
„Äh, ja.“
(Sie isst eine viereckige Waffel)
„Die ist richtig gut haltbar, hier unten kann man mit den Fingern reingreifen.“
Schülerin drückt im Vorbeigehen eine Taste auf dem Akkordeon und meint enttäuscht:
„Ööhh, das ist ja gar nicht an!“
„Im Dezember werde ich euch nicht mehr unterrichten können, 
da soll unser Baby auf die Welt kommen.“
Schülerin: „Ach ja, da hast du deine Muttertage.“
und mein Highlight:
 
„Vielleicht wird unser Nachwuchs ein kleiner Steinbock!“
Fiona: „Naja, ein Baby wäre aber besser…“

Best-Of Juli

Obwohl wir mitten im Umzugsstress stecken (okay, kein echter Umzug, sondern „nur“ Kinder-/Arbeitszimmertausch aber es fühlt sich an wie ein Komplettumzug!), möchte ich am Monatsletzten zwischen Kisten, Plastiksäcken und IKEA-Kartons das Juli-Best-Of für euch (und uns) festhalten. Nach unserem Schuljahresabschlusskonzert Anfang Juli haben in Berlin endlich die langersehnten Sommerferien begonnen und wir sind gleich am ersten Tag direkt in den Flieger nach Bulgarien gestiegen und haben dort einen wundervollen und erholsamen Urlaub verbracht, Bilder und einen kleinen Reisebericht gab es hier
Als wir nach 10 Tagen wieder in Berlin gelandet sind, war es tatsächlich zu Hause wärmer (20.10 Uhr, 31°C!) als bei der Abreise im Urlaubsland. Ich kann mich nicht erinnern, wann das zum letzten Mal so gewesen ist. Auf jeden Fall ist der Sommer in der Zwischenzeit auch in der Hauptstadt angekommen und wir konnten endlich tun, was wir am liebsten tun: Grillen & Chillen. Hatte ich erwähnt, dass meine Heißhungerattacken zwar gefühlt besser geworden sind, ich aber ganz schlimmen Appetit auf Gerichte bekomme, von denen mir erzählt wird? Am Tag nach unserer Rückkehr erwähnte meine beste Freundin, sie habe bei der Hitze Kirschsuppe gegessen. Und nun ratet, was es seitdem schon etwa 5x gegeben hat ^^ Ist die eigentlich eine regionale Spezialität oder kennt ihr das auch? Meine Oma macht da noch etwas rein, was sie „Klieben“ nennt, den „special kick“ sozusagen. Das sind kleine Teig-Klößchen, kennt man eher in Norddeutschland, glaube ich.
Wer unser Familienrezept mal probieren möchte: 2 Gläser Sauerkirschen/Schattenmorellen in einen Topf geben, eine halbe Glasfüllung Wasser dazu und aufkochen lassen. In der Zwischenzeit den Teig vorbereiten: 100g Mehl, 3 EL Zucker, 1 Ei, ca. 150ml Wasser, 1 Prise Salz verrühren und dann mit Hilfe von zwei Teelöffeln mundgerechte Teigmengen in die kochende Suppe geben. Abkühlen lassen, FERTIG. Das perfekte Essen für heiße Sommertage und schwangere Austern…
Mit ein paar Mamas aus meinen Früherziehungskursen haben sich im Laufe der Jahre richtige Freundschaften entwickelt zwischen uns und unseren Kindern. Und weil 6 Wochen Sommerferien zu lang sind, wenn man sich gar nicht sieht, haben wir uns in den „Gärten der Welt“ getroffen. Die Gärten der Welt gehören zum 21 Hektar großen Erholungspark Marzahn (ja, in Marzahn gibt es tatsächlich nicht nur Cindy und Plattenbauten) und beherbergen 9 verschiedene Themengärten aus der ganzen Welt (chinesischer Garten, balinesischer, japanischer, orientalischer, koreanischer, italienischer Renaissancegarten, usw.). Ich erinnere mich an Ausflüge mit meiner Schulklasse, schon gefühlte Jahrzehnte her (oh, ich lehne mich gerade weit aus dem Fenster, zumindest ein Jahrzehnt dürfte mein letzter Besuch tatsächlich schon her sein…). Damals fand ich es größtenteils langweilig, Blumen aus fremden Ländern anzugucken. Heute würde es mir gefallen, allerdings haben wir mit den Kindern gerade mal den Weg vom Parkeingang bis zum Spielplatz geschafft und sind da irgendwie und im wahrsten Sinne des Wortes „versumpft“ am Wasser-Sand-Matsch-Tisch… Auf jeden Fall sind die „Gärten der Welt“ ob mit oder ohne Kind immer einen Besuch wert, falls ihr mal in der Gegend seid!
Und weil Sommerferienzeit gleich Ausflugszeit ist, ging es für uns in den letzten Wochen noch an den schönen Werbellinsee…
…mit unserem polnischen Mädelsbesuch zur BLUE MAN GROUP am Potsdamer Platz…
…bei der Fiona wohl mit Abstand den meisten Spaß hatte bei der Blödelei der Blauen
…und natürlich in den Tierpark.
den Waschbär hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen ❤
Die aktuellen Tollabox-Spiele für Draußen zum Thema Ernährung konnten wir leider noch gar nicht ausprobieren, aber mit dem Stullen-Set und dem abenteuerlichsten Belag (Ananas, Gurke, Salami, Ei – wer ist hier schwanger?!) hatten wir schon viel Spaß!
Meine Mama hat beim Aufräumen ein Bild von mir anno ’92 gefunden. auf dem ich die Dinge verewigt habe, die einen halt mit 5 Jahren so beschäftigen. Eine kleine Umfrage auf meiner hexhex-Facebookseite (seid ihr schon dabei?) hat ergeben, dass „TETEI“ höchstwahrscheinlich ein „Teddy“ sein soll 😉
Vom Kinderzimmertausch aus Platzgründen habe ich ja ganz am Anfang schon geschrieben. Aus dem ursprünglichen Plan, einfach „nur schnell“ Kinder- und Arbeitszimmer zu tauschen, wurde ein größeres Projekt, denn wenn man erst mal dabei ist, sprudeln die Deko-Ideen von ganz alleine. Farbe statt weiß, Wandtattoos, Teppich statt Laminat, Möbel, neues Bett und so kommt Eins zum Anderen und man werkelt so vor sich hin. Kleine Teaser werden schon verraten, das fertig gestaltete, neue Kinderzimmer zeige ich dann im August, wenn wirklich alles so ist, wie es werden soll. Scheint schon ein bisschen Nestbautrieb dabei zu sein 😉
…ach, und die ersten Dinge für’s Baby sind mir auch schon „zugelaufen“. Hier ein Mobile für den Wickeltisch. Könnte immer nur so „Hach!“ quietschen, wenn ich sowas Süßes sehe ^^
Fionas gesammelte Zitate aus dem Juli habe ich auch noch für euch. Hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 9 Monate alt (oh Gott, schon!).
„Oh, Krümelmonster liegt ja zugedeckt im Bett!“
Fiona: „Ja, der ist krank. Ich tue so, als ob seine Darmzotteln entzündet sind!“
„Cola Lolli schmeckt ein bisschen kohlig.“
„Der Bonbon schmeckt mir nicht!“
– „Dann schmeißen wir ihn weg.“
„Nee, den heb ich auf. Vielleicht schmeckt er mir, wenn ich groß bin!“
(im Urlaub auf einem Schlafsofa)
„Oh cool, mein Bett ist mit ’ner Couch umrandet!“
„Mama, wenn unser Baby ein Junge ist, würde ich ihn auch heiraten, wenn er groß ist.“
(beim Gewitter)
„Da stürzen ja die Möwen ab!!“
Papa ruft:
„Meine Dropbox ist weg! Ist die in der Cloud…?“
Fiona: „Wer hat eine Klopp-Box geklaut?!“
„Vorname und Rückname“
„Ich kann mein Portemonnaie nicht finden!“
Fiona: „Oh, Mama, das ist nicht gut! Wenn dein Portemonnaie weg ist, ist nämlich auch dein Fahrschein weg und dann darfst du nicht Auto fahren, sondern musst überall hin laufen!“
„Mama, hinter dir ist eine Spinne!
– „Waaaah, was für eine?!“
„Ach, ist nur ein Weiberknecht…“
(Sie spielt im Kinderzimmer mit der Eiskönigin-Barbie)
„Elsas Leben ist in Gefahr!“
– „Oh je, was hat sie denn?“
„Durchfall.“
(Ich packe Umzugskartons, Fiona geht stöbern)
„Ey, nichts mehr aus den Kisten rausnehmen!“
– „Ja ja, Meister!“