#12von12 im Juni

Familiensonntag am 12. Juni mit Tierpark, Teeparty und toller Generalprobe. Und mit zweifelhaften Komplimenten. Aber lest selbst:

View this post on Instagram

SloMo-Kangaroo #6von12 #12von12 #tierpark #berlin #kangaroo

A post shared by ✮ Vivi ✮ (@mamazweipunktnull) on

Mehr #12von12 gibt’s bei Draußen nur Kännchen!

Werbeanzeigen

Best-Of September

Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Einschulung und des Schulbeginns. Ein erstes Fazit nach 3 Wochen Schule: das Kind ist glücklich, endlich lernen zu können, erzählt übersprudelnd von den Erlebnissen des Tages, hat neue Freunde gefunden, eine tolle Lehrerin und Lieblingsfach ist Sport.
Wahnsinn, wie sie sich schon in den paar Wochen verändert hat! Sie ist so viel selbstständiger und selbstbewusster geworden, dass ich nur so staunen kann, was die Schule für ein großes Mädchen aus meinem Baby gemacht hat.
Was sonst noch so los war, seht ihr hier im Insta-Rückblick:

Am 3. Schultag war der Schulfotograf in der Schule und die (leeren) Zuckertüten sollten nochmal mitgebracht werden. Zur Langeweilebekämpfung während des Wartens klopfte mein Kind mit der Spitze immer auf den Boden. Tja nun. Jetzt haben wir auf dem Bild eine angefressene Tüte, aber ein glücklich strahlendes Schulkind

Das Sportshirt habe ich mit einer Qualle gepimpt – what else – und inzwischen 
hat sie auch schon ihre Freundinnen mit der Vorliebe für die Glibbertiere angesteckt. 

 65 Jahre Opa, happy birthday to you!
Habe ich schon erwähnt, dass ich keinen Zitronenkuchen mehr sehen kann…?

Besuch auf dem Stoffmarkt Holland in Spandau und die (genähten) Folgen:
 

Erste Vorbereitungen für die Piratenparty zum 6.Geburtstag im Oktober:
 
Mal wieder Tierpark Berlin
…und spontane Abhilfe für lauffaule große Schwestern

4 Milliarden ungelesene Emails nach dem Apple-Softwareupdate
 
…und noch ein bisschen Babycontent:

 Zitate habe ich auch noch ein paar für euch:
Fiona ist 5 Jahre und 11 Monate alt.
„Magst du das Mädchen denn?“
– „Ja, wir sind gefreundet.“
Ich frage nach Druckstellen von den neuen Schuhen.
Fiona: „Nee nee, der Schuh hat nicht geschimmelt.“
(gescheuert)
„Ach, meinst du die mit dem zerknautschten Gesicht?“
(Personenbeschreibung üben wir noch…)
„Wie heißt denn deine neue Freundin?“
– „Iwentolin.“
„Bestimmt Gwendolin, oder?“
„NAHAIN! I-W-E-N-T-O-L-I-N!! Ich hab sie extra noch mal gefragt!!!“
(auf der Klassenliste las ich dann: Evangeline…) 

„Was habt ihr heute im Sportunterricht gemacht?“
– „Ach, nur 100-Kilometer-Lauf.“

„Guck mal, hier ist die Schönhauser Allee.“
F: „Und warum ist die Hauserallee schön?“

„Heute gab es Wurst zum Mittag.“
– „Wie, nichts Warmes?!“
„Doch, das war so Wurst in Schnitzelhaut.“

Am ersten Schultag abends:
„So, der Montag wäre geschafft. Denn kannst du jetzt durchstreichen auf dem Stundenplan.“

Best-Of Juli

Obwohl wir mitten im Umzugsstress stecken (okay, kein echter Umzug, sondern „nur“ Kinder-/Arbeitszimmertausch aber es fühlt sich an wie ein Komplettumzug!), möchte ich am Monatsletzten zwischen Kisten, Plastiksäcken und IKEA-Kartons das Juli-Best-Of für euch (und uns) festhalten. Nach unserem Schuljahresabschlusskonzert Anfang Juli haben in Berlin endlich die langersehnten Sommerferien begonnen und wir sind gleich am ersten Tag direkt in den Flieger nach Bulgarien gestiegen und haben dort einen wundervollen und erholsamen Urlaub verbracht, Bilder und einen kleinen Reisebericht gab es hier
Als wir nach 10 Tagen wieder in Berlin gelandet sind, war es tatsächlich zu Hause wärmer (20.10 Uhr, 31°C!) als bei der Abreise im Urlaubsland. Ich kann mich nicht erinnern, wann das zum letzten Mal so gewesen ist. Auf jeden Fall ist der Sommer in der Zwischenzeit auch in der Hauptstadt angekommen und wir konnten endlich tun, was wir am liebsten tun: Grillen & Chillen. Hatte ich erwähnt, dass meine Heißhungerattacken zwar gefühlt besser geworden sind, ich aber ganz schlimmen Appetit auf Gerichte bekomme, von denen mir erzählt wird? Am Tag nach unserer Rückkehr erwähnte meine beste Freundin, sie habe bei der Hitze Kirschsuppe gegessen. Und nun ratet, was es seitdem schon etwa 5x gegeben hat ^^ Ist die eigentlich eine regionale Spezialität oder kennt ihr das auch? Meine Oma macht da noch etwas rein, was sie „Klieben“ nennt, den „special kick“ sozusagen. Das sind kleine Teig-Klößchen, kennt man eher in Norddeutschland, glaube ich.
Wer unser Familienrezept mal probieren möchte: 2 Gläser Sauerkirschen/Schattenmorellen in einen Topf geben, eine halbe Glasfüllung Wasser dazu und aufkochen lassen. In der Zwischenzeit den Teig vorbereiten: 100g Mehl, 3 EL Zucker, 1 Ei, ca. 150ml Wasser, 1 Prise Salz verrühren und dann mit Hilfe von zwei Teelöffeln mundgerechte Teigmengen in die kochende Suppe geben. Abkühlen lassen, FERTIG. Das perfekte Essen für heiße Sommertage und schwangere Austern…
Mit ein paar Mamas aus meinen Früherziehungskursen haben sich im Laufe der Jahre richtige Freundschaften entwickelt zwischen uns und unseren Kindern. Und weil 6 Wochen Sommerferien zu lang sind, wenn man sich gar nicht sieht, haben wir uns in den „Gärten der Welt“ getroffen. Die Gärten der Welt gehören zum 21 Hektar großen Erholungspark Marzahn (ja, in Marzahn gibt es tatsächlich nicht nur Cindy und Plattenbauten) und beherbergen 9 verschiedene Themengärten aus der ganzen Welt (chinesischer Garten, balinesischer, japanischer, orientalischer, koreanischer, italienischer Renaissancegarten, usw.). Ich erinnere mich an Ausflüge mit meiner Schulklasse, schon gefühlte Jahrzehnte her (oh, ich lehne mich gerade weit aus dem Fenster, zumindest ein Jahrzehnt dürfte mein letzter Besuch tatsächlich schon her sein…). Damals fand ich es größtenteils langweilig, Blumen aus fremden Ländern anzugucken. Heute würde es mir gefallen, allerdings haben wir mit den Kindern gerade mal den Weg vom Parkeingang bis zum Spielplatz geschafft und sind da irgendwie und im wahrsten Sinne des Wortes „versumpft“ am Wasser-Sand-Matsch-Tisch… Auf jeden Fall sind die „Gärten der Welt“ ob mit oder ohne Kind immer einen Besuch wert, falls ihr mal in der Gegend seid!
Und weil Sommerferienzeit gleich Ausflugszeit ist, ging es für uns in den letzten Wochen noch an den schönen Werbellinsee…
…mit unserem polnischen Mädelsbesuch zur BLUE MAN GROUP am Potsdamer Platz…
…bei der Fiona wohl mit Abstand den meisten Spaß hatte bei der Blödelei der Blauen
…und natürlich in den Tierpark.
den Waschbär hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen ❤
Die aktuellen Tollabox-Spiele für Draußen zum Thema Ernährung konnten wir leider noch gar nicht ausprobieren, aber mit dem Stullen-Set und dem abenteuerlichsten Belag (Ananas, Gurke, Salami, Ei – wer ist hier schwanger?!) hatten wir schon viel Spaß!
Meine Mama hat beim Aufräumen ein Bild von mir anno ’92 gefunden. auf dem ich die Dinge verewigt habe, die einen halt mit 5 Jahren so beschäftigen. Eine kleine Umfrage auf meiner hexhex-Facebookseite (seid ihr schon dabei?) hat ergeben, dass „TETEI“ höchstwahrscheinlich ein „Teddy“ sein soll 😉
Vom Kinderzimmertausch aus Platzgründen habe ich ja ganz am Anfang schon geschrieben. Aus dem ursprünglichen Plan, einfach „nur schnell“ Kinder- und Arbeitszimmer zu tauschen, wurde ein größeres Projekt, denn wenn man erst mal dabei ist, sprudeln die Deko-Ideen von ganz alleine. Farbe statt weiß, Wandtattoos, Teppich statt Laminat, Möbel, neues Bett und so kommt Eins zum Anderen und man werkelt so vor sich hin. Kleine Teaser werden schon verraten, das fertig gestaltete, neue Kinderzimmer zeige ich dann im August, wenn wirklich alles so ist, wie es werden soll. Scheint schon ein bisschen Nestbautrieb dabei zu sein 😉
…ach, und die ersten Dinge für’s Baby sind mir auch schon „zugelaufen“. Hier ein Mobile für den Wickeltisch. Könnte immer nur so „Hach!“ quietschen, wenn ich sowas Süßes sehe ^^
Fionas gesammelte Zitate aus dem Juli habe ich auch noch für euch. Hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 9 Monate alt (oh Gott, schon!).
„Oh, Krümelmonster liegt ja zugedeckt im Bett!“
Fiona: „Ja, der ist krank. Ich tue so, als ob seine Darmzotteln entzündet sind!“
„Cola Lolli schmeckt ein bisschen kohlig.“
„Der Bonbon schmeckt mir nicht!“
– „Dann schmeißen wir ihn weg.“
„Nee, den heb ich auf. Vielleicht schmeckt er mir, wenn ich groß bin!“
(im Urlaub auf einem Schlafsofa)
„Oh cool, mein Bett ist mit ’ner Couch umrandet!“
„Mama, wenn unser Baby ein Junge ist, würde ich ihn auch heiraten, wenn er groß ist.“
(beim Gewitter)
„Da stürzen ja die Möwen ab!!“
Papa ruft:
„Meine Dropbox ist weg! Ist die in der Cloud…?“
Fiona: „Wer hat eine Klopp-Box geklaut?!“
„Vorname und Rückname“
„Ich kann mein Portemonnaie nicht finden!“
Fiona: „Oh, Mama, das ist nicht gut! Wenn dein Portemonnaie weg ist, ist nämlich auch dein Fahrschein weg und dann darfst du nicht Auto fahren, sondern musst überall hin laufen!“
„Mama, hinter dir ist eine Spinne!
– „Waaaah, was für eine?!“
„Ach, ist nur ein Weiberknecht…“
(Sie spielt im Kinderzimmer mit der Eiskönigin-Barbie)
„Elsas Leben ist in Gefahr!“
– „Oh je, was hat sie denn?“
„Durchfall.“
(Ich packe Umzugskartons, Fiona geht stöbern)
„Ey, nichts mehr aus den Kisten rausnehmen!“
– „Ja ja, Meister!“

Best-Of März

Beim Sichten und Sortieren der Märzbilder (stolze 1,6 GB!) ist mir erst mal aufgefallen, was für aufregende und ereignisreiche 4 Wochen hinter uns liegen! Los ging es mit der Eröffnung des neuen Kindergartens, bei der wir ganz vorne in erster Reihe gestanden haben, als das Band feierlich durchgeschnitten wurde. Die Eingewöhnungswoche lief völlig problemlos und Fiona ist inzwischen richtig „angekommen“ und sehr glücklich dort. Das Abholen dauert immer um die 30 min, weil es so viel zu quatschen gibt mit anderen Mamas und die Kinder sich gar nicht trennen wollen. Wir haben schon überlegt, eine Elterncafé-Initiative einzurichten, damit wir nicht immer auf dem Gang stehen müssen. Das Kita-Konzept ist von vorne bis hinten gut durchdacht mit liebevollen Details wie dem „Kinderrestaurant“, wo alle gemeinsam Mittag essen, oder dem kleinen Tisch mit 2 Stühlen im Büro der Leiterin (das „Kinderbüro“, falls jemand zwischendurch „arbeiten“ möchte). Die Entscheidung für die neue Kita war goldrichtig und wir fühlen uns beide pudelwohl!


Weil direkt am 2. Tag im neu eröffneten Kindergarten noch keine Faschingsparty gefeiert wurde, habe ich das mit meinen Kursen der musikalischen Früherziehung gemacht. Fiona durfte an 2 Tagen mitkommen und konnte so auch alle Kostüme auftragen, die sie sich ausgesucht hatte. Die Meerjungfrau am ersten Tag hatte beim Eierlauf ein bisschen Probleme mit ihrer Flosse („Nein, Mama, du musst die wirklich ganz eng nähen, wie eine richtige Flosse!“) und der Pirat am zweiten Tag wollte erst einen echten Bart und eine Schnittwunde und später noch Lipgloss dazu haben…
Ich habe mich natürlich auch verkleidet, wie ich es den Kindern versprochen habe: mit einem großen spitzen Hexenhut mit herabhängenden „Spinnweben“-Fetzen und Mäusen, die aus dem Hut kommen, einem genauso „fetzig“-zippeligen Kleid und natürlich gruseligem Face Painting. Letzteres war aber wohl so unheimlich, dass eine meiner süßen Mäuse direkt auf der Treppe kehrt gemacht hat und ich Einiges an Überzeugungsarbeit leisten musste, dass ich wirklich ich bin ^^

Über’s Frauentags-Wochenende ging es spontan noch mal nach Heringsdorf an die Ostsee, Freitag Abend hin, Sonntag Abend zurück. Die Temperaturen waren schon frühlingsmild und man konnte z.T. ohne Jacke in der Sonne sitzen. Wir hatten wieder großes Glück mit dem Wetter und konnten bei wolkenlosem Himmel über die Seebrücke spazieren, hungrige Möwen füttern, im Sand buddeln, Muscheln sammeln und Fisch essen. Und auch, wenn man Sonntag Abend völlig fertig und erschlagen in’s eigene Bett fällt: es lohnt sich! Das Wochenende kam mir gleich doppelt so lang vor!

Zwischendurch habe ich wegen der wärmeren Temperaturen (und weil das Kind ein großer Piratenfan ist) mal wieder mit der neuen Overlock-Nähmaschine rumprobiert und den Stoff mit den piratigen Totenköpfen ein bisschen femininisiert, mit rosa-gestreiftem Bündchen und pinker Schleife (SM Beanie von Leni Pepunkt). Das Ergebnis gefällt Fiona und mir sehr gut, man sollte öfter mal mutig sein 😉 Jetzt kann die dicke Strickmütze endlich ihren Sommerschlaf antreten.

Die aktuelle Tollabox mit dem Motto „Piraten-Abenteuer“ kam – wie ihr seht – absolut gelegen! Mit dem Selbermach-Strand (aus Mehl u. Babyöl) hatten wir beide großen Spaß und auch der Staubsauger kam voll auf seine Kosten! Denn nachdem Polly Pockets und Freunde genug im Sand gespielt hatten, gab ich ihr einen Löffel, um kleine Kanonenkugeln zu bauen, die sie wieder zurück in die Schüssel schießen konnte. Nach „Kanonenkugeln“ hatte sie scheinbar abgeschaltet, denn als ich nach einer Weile zurück kam, hatte sie getestet, wie weit man die Kugeln durchs Wohnzimmer katapultieren kann… Ups. Außerdem habe ich diesen Monat die liebe Béa, den kreativen Kopf hinter der Kiste, endlich auch persönlich kennengelernt. Eine tolle Frau mit genialen Ideen!

Mit dem Angrillen ist meine Familie ja immer recht früh dabei, aber Mitte März ist, glaube ich, auch für uns ein neuer Rekord. Inzwischen haben wir es schon mehrfach wiederholt, denn wenn es nicht gerade regnet, ist jedes Wetter Grillwetter. Am vergangenen Wochenende haben wir das Grillen mit dem Frühjahrs-Garteneinsatz verbunden, in der DDR Subbotnik genannt (von russisch „Sonnabend“). Fiona ist extra samt Gartenhandschuhen mit in den Baumarkt gekommen, damit sie beim Tragen der Blumen helfen kann. Einige hübsche Petunien, Schmetterlingsgeranien und eine Hortensie habe ich gepflanzt (sch****, ich werde erwachsen…), dazu noch drei Erdbeeren wie im letzten Jahr für den Balkon und noch ein bisschen Kleinkraut, wie die fleischfressende Pflanze, die Fiona unbedingt haben musste. Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber bei „Insectivoren“, so deren Oberbegriff, geht immer meine Fantasie mit mir durch, also nachts lieber schön die Füße unter der Bettdecke lassen 😉

Ich bin ja ein Fan von Dingen in kleiner Ausfertigung und kann deshalb am Tchibo-Regal nur selten unbeschadet vorbeigehen. Diesen Monat sind es die niedlichen Guglhupfe (-hupfs?! -hupfen?!) geworden, die dann auch gleich zum Geburtstag der Leiterin mit in die Kita genommen wurden. Allerdings sah die Küche nach dem bunten Dekorieren so aus, dass wir einen Moment überlegt haben, sie gleich ganz abzureißen ^^ Außerdem entstanden sind im März mehrere Tröstifanten (SM Freebook „Elefantös“, Farbenmix) in klein und groß, z.B. für Fionas ehemalige Erzieherin zum Abschied, damit sie für ihre Babygruppe im neuen Kindergarten gleich das passende Kuscheltier parat hat. Sind die nicht süß?

Fiona hat sich vor ein paar Tagen ihre große Playmais-Kiste geschnappt und fröhlich drauf los geklebt. Als sie mir das fertige Ergebnis präsentiert hat, bin ich aus dem Staunen nicht mehr raus gekommen: richtige Osterhasen mit Korb und Eiern! Sie hat herausgefunden, dass man die dicken Playmais-Stücke auch wie Knete rollen kann, dann sehen sie nämlich aus wie lange Ohren. Tolle Idee, das geht ins Blog-Archiv als erstes Nono-Tutorial ein!

Mit unseren Jahreskarten im Portemonnaie haben wir uns gestern spontan für einen Tierpark-Besuch entschieden. Mit der Idee waren wir nicht die Einzigen. Die Erwachsenen ohne kleine Kinder waren in der Stadt beim Halbmarathon und der ganze Rest scheinbar im Tierpark. Wir hatten trotzdem einen schönen Nachmittag, denn man sieht jedes Mal etwas, was man davor noch nie gesehen hat. Nach dem Spielplatzbesuch war ich allerdings ganz schön hinüber, denn behalte mal auf einem Wimmelbild dein Kind permanent im Auge. Höchst konzentriert versuchten wir die ganze Zeit, unserem Flummi mit den Augen zu folgen und wissen spätestens jetzt, dass für den nächsten Tierparkbesuch an einem schönen Sonntag Hose und Shirt aus bunten Stoffresten in Signalfarben genäht werden….
P.S. Bei dem vorderen Känguruh war ein Baby im Beutel. Wenn die Mutter sich zum Fressen runtergebeugt hat, konnte das Kleine direkt von der Wiese mitfressen. Baby-Led Weaning, sozusagen ^^

Der März hält auch wieder wunderbare Zitate für euch bereit und ja, alles hat sie tatsächlich genau so gesagt. Hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 5 Monate alt.

 „Meine Füße tanzen vor Glück!“
„Guten Morgen, Fiona! Warum guckst du denn so zerknickt?“
– „Hm, ich fragte mich nur gerade, wo Hasi ist.“
„Bei der Eröffnungsfeier hat meine neue Erzieherin mich immer so lustig angeguckt.“
– „Achso? Wie denn?“
„Na sie hat immer ein Auge auf und zu gemacht.“
„Wie heißt der Laden, in dem man Schmuck kaufen kann?“
– „Iuiwier.“
„Was willst du denn werden, wenn du groß bist?“
– „Zwölf.“
„Das hat geschmeckt, wie die Bouletten, die wir bei KENIA gekauft haben.“
(Möbelschwede)
„Wer ist die tollste Person auf der Welt?“
– „Ich.“
„Guck mal, Mama, die Sonne zwinkert mir zu! Sie strahlt genau auf mich!“
„Wir dürfen den Garten von der Kita noch nicht benutzen. 
Die Arbeiter bauen erst noch ein Gehege drum rum.“
„Ich esse für IMMER Brötchen mit Bärchenwurst zum Frühstück. 
Auch, wenn ich tot bin.“
„Ich hab mich ganz oft gestoßen. Da war ich gestern wohl ein echter Bruchpilot.“
(zum Kater)
„Ey, dein Schnurrbart kratzt mich!“
(Ich kämme ihre Haare)
„Mama! Das ziept! 
Merkst du etwa nicht, dass meine Haare noch an meinem Kopf dran hängen?!“
„Meine Zunge fühlt sich perlig an.“
„Guck mal, der Aal lummert hier rum.“
(Fiona weiß, wie man kleine, dünne Stöckchen zu einem „Paket“ bindet, 
damit sie im Lagerfeuer besser brennen und sagt zu mir:)
„Tja, Mama, wenn wir mal auf einer einsamen Insel sind, kann ICH dir ein Feuer machen.“
„Hat man in der Schule auch Sport als Fach?“
– „Ja, klar.“
„Das ist gut für mich. Ich bin ja auch sehr kraftvoll.“
„Ist Obst gesund?“
– „Ja, da sind viele Vitamine drin. Weißt du, was das ist?“
„Ja, das sind so kleine bunte Buchstaben im Körper.“
„Kennst du Frühlingsblumen?“
– „Klar: Krokus, Tulpe und Osterhasenglöckchen.“
„Ich erinnere mich, das war übergestern! 
Äähh nee, ich meinte eher das dritte Gestern.“
(sie streicht sich gedankenverloren über die Nasenwurzel)
„Häh? Ich wusste gar nicht, dass man auch Fell auf der Nase hat!“
(beim Kartenspielen)
„Mal sehen, was du zu bieten hast!“
„Morgen wird die Zeit umgestellt.“
– „Welche Zeitung?“
(im Sandkasten)
„Soll ich dir ein Eis backen?“
– „Ja, gerne. Welche Sorten hast du denn im Angebot?“
„Hmmm, Schoko, Vanille, Erdbeer und Hyazinthengeruch-Joghurt.“
„Ich weiß, wie JA auf Englisch heißt: Ay Ay Sir!“
Fiona gibt allen möglichen Dingen Kosenamen mit i, z.B. „Bolli“ für den Bollerwagen 
oder „Spirali“ für die bunte Spirale. Am Spielzeugtag nimmt sie eine Aufklapp-Muschel fürs Handgelenk mit und verkündet laut deren Spitznamen…
„Können wir der Muschel nicht ausnahmsweise einen anderen Namen geben?“
„Nö. Ich will sie aber so nennen…“
Ich wünsche euch und uns einen guten Start in den April und, dass der Frühling bleibt!

Best-Of August

Beim Blick in den Kalender fiel mir mit Schrecken auf, dass der Monat schon fast wieder zu Ende ist.
Zeit für das Best-Of also! Ansich war es ein sehr schöner Monat, obwohl wettertechnisch doch ziemlich durchwachsen. Morgens gucke ich regelmäßig auf wetter.com, weil der Blick aus dem Fenster oftmals nicht ausreicht, um Fiona und mich angemessen anzuziehen. Strahlender Sonnenschein, blauer Himmel und dann gehen wir kurzärmlig und -hosig vor die Tür und sind plötzlich mit 11 Grad konfrontiert… Der schwerste Jahreszeitenübergang ist für mich der vom Sommer zum Herbst, wenn man die Flip-Flops gegen Socken und Schuhe eintauschen muss. Noch halte ich sockenlos (und mit streckenweise ganz schön kalten Füßen) am Sommer fest und hoffe, er möge wenigstens noch ein bisschen bei uns bleiben.

Was wir im August Schönes erlebt haben, seht ihr hier in Bildern:

Wir waren mal wieder im Sealife Berlin und haben u.a. lächelnde Rochen, Nemos, Dories und bunt angeleuchtete Quallen bewundert. Für eine 3-jährige und eine Mama satte 30€ Eintritt hat allerdings doch ein ganz schönes Loch ins Portemonnaie gefressen. Nicht so schnell wieder…

Wir haben – vom Besuch im Sealife inspiriert – Pappteller verschönert und spontan aus einem alten Pappkarton ein Flugzeug gebaut. Allerdings hat mein Mann, als er die formschöne Heckflosse begutachtete, den tollen Propeller gelobt. Hmpf…

Wir waren beim Kinderarzt zur U8, die um den 4. Geburtstag rum gemacht wird. Schon im März hatte ich den Termin vereinbart und mir in den Kalender geschrieben: 16.9. Eines Freitag Vormittags, am 16.8., klingelte das Telefon, Kinderarztpraxis am Apparat. „Hallo, Frau M., ich wollte fragen, ob Sie heute auch schon früher kommen könnten mit Fiona.“ – Stille – „Äh, hab ich irgendwas vergessen? Heute? Kommen?!“ – „Ja, Sie haben in 45min Termin zur U8.“
Da sich die Ärztin für die U-Untersuchungen immer viel Zeit nimmt und die auch nur an bestimmten Tagen durchführt, hatte ich keine Wahl. Also gerade mal 1 Stunde nach dem Hinbringen wieder im Kindergarten gewesen, Fiona geschnappt (die über ihren frühen Feierabend alles andere als böse war) und zum Arzt gefahren. Sie wurde gemessen und gewogen (105cm, 17kg) sollte (Stift-)Farben benennen, geometrische Formen zeichnen („Weißt du, was das ist, Fiona?“ – „Ja, das ist ein Dreieck. Aber es sieht auch aus wie eine Pyramide!“), ein Haus und einen Baum malen („Ich schreibe auch noch meinen Namen rauf, okay?“), auf einem Bein hüpfen, mit geschlossenen Augen mit dem Zeigefinger auf die Nasenspitze tippen, mit einer 3D-Brille in einem Buch bei einer Reihe Bilder auf das Objekt zeigen, das ihr scheinbar entgegenkommt, mit einem geschlossenen Auge Gegenstände auf einer Tafel erkennen in einiger Entfernung usw. Sie hatte sichtlich Spaß an den Aufgaben und erledigte alle mit Bravour. Als Letztes guckte sich Frau Doktor mit Fiona ein Blatt mit kleinen Bildkarten darauf an und Nono sollte die Objekte benennen (Sonne, Baum, Dach, Gabel, Messer, etc.). Als die Ärztin auf das Bild eines Wasserfahrzeuges zeigte, sagte Fiona: „Boot“. Die Ärztin fragte: „Kennst du auch noch ein anderes Wort für Boot?“ Fiona: „Ja, aber ich sage lieber Boot.“  ^^
Beim „Fisch“ kam es dann – im wahrsten Sinne – doch noch zur Sprache: das leidige Thema Ess-Zeh-Ha. Wenn sie sich große Mühe gibt und sich sehr konzentriert, kriegt sie es raus. Im Alltag geht es allerdings oft unter und sie lispelt sich drüber weg: „Sssokolade“, zum Beispiel. Wann immer wir es jetzt üben, „groovt“ sie sich erst ein bisschen ein und klingt dabei wie eine alte Dampflok: sch-sch-sch-sch…

 Wir waren auf der Spree mit einem zum Brüllen komischen Berliner Ur-Gestein als Touristenführer unterwegs und haben auch dem Tierpark mal wieder einen Besuch abgestattet.

Mit der Tollabox haben wir diesen Monat eine Maske und ein kleines Glockenspiel gebastelt. Fiona ist so scharf auf die 3 Projekte, dass die Box nicht (wie ursprünglich vorgesehen) für 3 Wochenenden im Monat reicht, sondern meistens an einem Samstag hintereinander weggebaut wird. Einzig das Projekt Zelt hat länger gedauert. Da war aber das enge Rollen der Zeitungsblätter zu Zeltstangen noch zu schwierig, so dass ich mir dann letzten Endes einen Wolf gerollt habe, bis ich 20 (!) Stangen beisammen hatte, die wir dann mit Büroklammern festgesteckt und im Garten aufgestellt haben. Nach 3 Begehungen fiel das gute Stück nach und nach in sich zusammen; ein Windstoß gab ihm dann den Rest…Shit happens.

P.S. Wer sich auf diesem Bild über die zugegeben etwas unnatürliche Handstellung wundert: da waren 2 Kinder im Zelt 😉

Ich habe für eine liebe Freundin ein Geschenk zur Geburt ihres Sohnes genäht. Kleine Finger lieben nämlich kleine Schlaufen 😉 Eine ganz schöne Fummelarbeit, die sich aber absolut gelohnt hat!

Nach fast 15 gemeinsamen Jahren mussten wir uns vor 2 Wochen leider von unserer lieben Feli verabschieden. Sie hat für einen so großen Hund ein stolzes Alter erreicht und sollte sich mit ihren vielen Gebrechen nicht mehr quälen müssen. Auch wenn man es hat kommen sehen, rollten die Tränen von ganz alleine in dem Moment, in dem ich ihren Kopf hielt, während die Überdosis Narkosemittel injiziert wurde… Ich habe Feli bekommen, als ich 11 Jahre alt gewesen bin. Unvorstellbar, diese ganzen Jahre. Danke, dass du uns begleitet hast!

Obwohl es das Legoland Discovery Center schon eine ganze Weile gibt in Berlin, sind wir im August zum ersten Mal dort gewesen. Wir haben Autos mit zwei und drei Achsen gebaut und sie eine Zielgerade hinunter sausen lassen, wir haben einen Legoturm auf Erdbebensicherheit getestet, sind mit der Drachenbahn gefahren, haben gelernt, wie ein Legostein entsteht und die originalgetreue Miniaturausgabe unserer Stadt bewundert, inklusive manuell steuerbarem Mauerfall und David Hasselhoff mit „I’ve been looking for freedom“ aus den Lautsprechern. Mein Highlight: das Schild mit der Aufschrift „Hier entsteht im Frühjahr 2013 der neue Flughafen BER.“ Vom Flughafen selbst natürlich weit und breit keine Spur. Haha!

Zitate habe ich für euch selbstverständlich auch wieder gesammelt. Hier sind sie:
Fiona ist 3 Jahre und 10 Monate alt
„Heute haben wir Hochzeitstag, das heißt, heute vor 4 Jahren haben wir geheiratet.“
Fiona: „Aha. Und wollt ihr das heute etwa wieder machen?!“
(im Tierpark)
Zwei Tiger haben sichtliche Meinungsverschiedenheiten.
Fiona: „Oh, bestimmt haben die sich gerade gekneift!“
„Ich bin heute im Kindergarten hingefallen und habe mir wehgetan!“
– „Oh je! Wo denn?“
„Am Knieschenkel!“
(Fiona lacht)
„Hahaha, da rollt sich mir der Bauchnabel aus!“
Fiona sucht nach einer möglichst großen Zahl:
„Fümmuntedanzig“
Wir sehen viele Leute an der Ampel über die Straße gehen.
Fiona: „Guck mal, die machen eine Reise.“
„Erzähl mal, was habt ihr denn heute im Kindergarten gemacht?“
– „Gute Frage.“
Fiona zu mir: 
„Ich möchte nur sichergehen, dass du auch lustig bist!“
„Ich habe ein schönes Bild für dich gemalt. Leidest du es?“
„Wie heißt nochmal das Kamel mit einem Hocker?“
Sie malt ein Bild auf iPatty.
Ich: „Oh, das ist ja schön! Kannst du es speichern?“
Sie: „Ja, ja. Ich habe es schon gebildet.“

„Nono, heute kommt Emily zum Spielen zu dir!“
– „Oh Gott, davon krieg ich ja eine große Krise!“
„Achso?! Weißt du denn, was eine Krise ist?“
– „Ja, wenn man sich ganz doll freut, kann man eine Krise kriegen.“
„Guck mal, Mama, ich kann klettern wie im Mittelalter!“
– „Hä? Wieso im Mittelalter?“
„Na weil man „Alter“ im Kindergarten nicht sagen darf! 
Aber Mittelalter ist okay, das ist ja ein anderes Wort!“
(ich rede mit Stephan)
„….sie hat genau das richtige Alter dafür…“
Fiona: „Mama!!! Man darf doch nicht „Alter“ sagen!!“
Wir sehen einen Animationsfilm, in dem Störche Babys bringen.
Ich: „Weißt du, was das für Tiere sind?“
Sie: „Ja, das sind Schwäne mit Säcken.“
Die Blog-Suchanfragen sind auch wieder wirklich sehens- bzw. lesenswert. Was diesen Monat auf hexhex gesucht (und vermutlich nicht gefunden) wurde:
„Kita olympische Spiele“
– Das ist doch mal eine Idee! Ich würde folgende Disziplinen vorschlagen: Zahnpastschaumweitspucken, Klorollenfußball und Holzklotzweitwurf
„Playmobil Trauer“
Ja, ja, die weitverbreitete Playmobiltrauer. Die greift hier auch immer um sich, wenn eines dieser mikroskopisch kleinen Zubehörteile wie die Playmobil-Haarbürste oder das Playmobil-Sonnenspray verschwunden sind…
„Ballontitten“
Also bitte!

„Haie zum selber malen“
Mal Zähne. Viele Zähne. Dann noch mehr Zähne und eine Rückenflosse. Fertig.

„Alles ist gut solange du wild bist“
Unterschreibe ich so.

„Gruscht Blog“
„Gruscht“ ist die süddeutsche und durchaus liebevolle Bezeichnung für das, was wir Kram oder Krempel nennen. Bei uns zu Hause gibt es davon eine Menge, hier im Blog schicke ich ab und zu mal einen Putz-HTML-Code drüber ^^
„im Regenponcho Auto fahren“
Warum nicht? Allerdings würde ich in dem Fall eher in die Reparatur des Schiebedachs investieren, als in teure Regenbekleidung…

„Autokennzeichen Kaka“
Das gibt es, und zwar am sogenannten A**** der Welt, schätze ich.
„Sauseschritt Laufrad für Erwachsene“
Klar, als Erwachsener auch irgendwie Kind zu bleiben ist toll.
Aber spätestens, wer zur Bundestagswahl mit dem Laufrad im Sauseschritt vorfährt, wird vermutlich von selbiger ausgeschlossen…
Mein Zitate-Highlight sind übrigens die Schwäne mit Säcken. 
Ist das nicht eine romantische Metapher? 😉
Und nun: tschüss, August! Hallo, September!

Wohin in Berlin? [EKP Apr/Mai]

Dem aufmerksamen Beobachter wird aufgefallen sein, dass es im April (und bisher auch im Mai) noch keinen Hexhex-Beitrag zur Eltern-Kind-Parade gegeben hat.
Im Trubel der letzten Wochen habe ich im Ausflugsziele-April schlicht und ergreifend die Frist verpasst und im Wir-haben-Spaß-Mai bisher noch keine Zeit zum Schreiben gefunden. Die liebe Testmama Kerstin hat nach der April-Parade zum Thema
„Ausflugstipps mit Kindern“ eine Seite erstellt, auf der sie die verschiedenen Blogbeiträge kurz zusammengefasst und regional nach Bundesländern sortiert hat. Also wer irgendwo in Deutschland (oder in Wien) Urlaub machen möchte und noch nicht weiß, was er mit seinen Kindern unternehmen kann, sollte dort direkt mal gucken gehen! Auffällig in der Liste war das Loch bei Berlin/Brandenburg. Das kann ich als Hauptstädterin so nicht auf uns sitzen lassen, denn es gibt in und um Berlin so viele tolle Sehenswürdigkeiten und Freizeitangebote, auch schon für die Kleinsten! Bei der Fülle an Möglichkeiten fällt es natürlich schwer, gezielt etwas für so einen Post auszuwählen. Ich hatte im Vorfeld gedacht, dass ich meine 5 liebsten Ausflugsziele für die Nichtberliner kurz vorstelle. Beim Fotos-Sichten sind dann noch ein paar andere Highlights dazwischen gerutscht und deswegen präsentiere ich euch heute meine Top 10 der Ausflugsziele mit Kindern in Berlin und Umgebung. [Bei jedem Einzelnen ist der gemeinsame Spaß natürlich auch nicht zu kurz gekommen, deswegen wird das eine 2-in-1-Aufgabe im April-Mai-Mix. Ich hoffe, ich darf damit an der tollen Freizeitpark-Verlosung trotzdem teilnehmen…?]

In diesen kleinen, handlichen Städteführern, die einem vorschlagen, was man mit seinem Kind in der jeweiligen Stadt anstellen könnte, begegnete mir letzten Sommer das Deutsche Technik Museum. Obwohl (oder gerade weil?) Technik nicht gerade zu meinen Spezialgebieten zählt, war die Ausstellung wirklich sehenswert und sehr interessant! Im Buch stand in den Randbemerkungen, dass 3 Jahre genau das richtige Alter für einen ersten Besuch in dem Museum sei. 100% unterschreiben kann ich das zwar nicht, aber es gab tatsächlich viele Exponate, die auch schon die Kleinsten zum Ausprobieren einluden. Für einen regnerischen Sonntag jedenfalls genau das Richtige!
Preise: 6€ p.P., ermäßigt (bis 14) 3,50€, Kleinkinder frei.

09: Der Werbellinsee

Der schöne Werbellinsee liegt in der Schorfheide, rund 50km nordöstlich von Berlin und ist das ideale Ziel für einen Tagesausflug bei sommerlichen Temperaturen. Ob baden, buddeln oder Boot fahren – da ist der Spaß vorprogrammiert. Wem der See mit seinen Freizeitangeboten als Attraktion nicht genug ist, der kann den Aufenthalt mit einem Besuch des absolut sehenswerten Schiffshebewerks (siehe „08„) in der Nähe verbinden


Vor ziemlich genau einem Jahr, am 2012er Pfingstmontag, haben wir mit der Familie einen Spontanausflug zum ältesten, noch arbeitenden Schiffshebewerk Deutschlands gemacht. So unspektakulär das klingen mag, so beeindruckend ist es dann aber, wenn man direkt davor steht oder es schon von Weitem in den Himmel ragen sieht! Wenn man oben in schwindelerregender Höhe von 52m steht, kann man ganz genau beobachten, wie ein Schiff in nur 5 min einen Höhenunterschied von 36m im Zuge des Oder-Havel-Kanals überwindet. Wer nochmal genauer nachlesen und mehr Bilder sehen möchte, hier habe ich darüber berichtet.
Preise: 2€ p.P., ermäßigt 1,50€. Kinder unter 6 Jahren frei.

07: Das DDR-Museum

Das ideale Ausflugsziel für Schulklassen, die in Geschichte gerade die Jahre 1961 bis 89 durchnehmen – aber auch nur für die. Denkste! Das DDR-Museum ist so gestaltet, dass es jeden begeistert: vom Kleinkind bis zum Rentner! Dort gibt es keine trockenen Zahlen und Daten, sondern Geschichte zum Anfassen. Wie sah es aus, das typische DDR-Wohnzimmer mit Karat-Schrankwand? Was schrieb man damals in seinem Schulaufsatz? Wie funktionierte das mit der Stasi und welchen Kaffee konnte man kaufen? Der obligatorische Trabi darf natürlich auch nicht fehlen, selbstverständlich ebenfalls zum Einsteigen, Ausprobieren und „Begreifen“. Ganz zentral in der Nähe des Alexanderplatzes gelegen (neben dem Berliner Dom), kommt man praktisch zwangsläufig am Museum vorbei, wenn man in der Stadtmitte unterwegs ist und sollte auf jeden Fall einen Abstecher dorthin machen.
Preise: 6€ p.P., Kinder ab 6 J. und ermäßigt 4€, unter 6 Jahren frei.

06: Der Müggelsee

In Berlin gibt es – entgegen der landläufigen Meinung – nicht nur hässliche Plattenbauten im Osten, das Brandenburger Tor in der Mitte und den Bahnhof Zoo im Westen. Bekannte aus Bayern waren mal ganz überrascht, als ich Bilder von unserem Garten gepostet habe: „IHR habt einen Garten? Ich denke, ihr wohnt in Berlin?!“. So, wie es in der Hauptstadt auch Wälder mit Bäumen gibt, haben wir selbstverständlich auch Seen im Angebot. Neben dem bekannten Wannsee mit seinem Strandbad, was schon 1951 besungen worden ist („Pack die Badehose ein, nimm dein kleines Schwesterlein, …“), gibt es in Köpenick (für geographische Dilettanten wie mich: unten rechts) den größten der Berliner Seen: den Müggelsee. Eine einstündige Rundfahrt bei schönem Wetter durch das sog. „Klein-Venedig“, z.B. mit Halt an der berühmten Gaststätte „Rübezahl“ bzw. im Biergarten (mit Spielplatz!), ist eine schöne Beschäftigung für einen Sommernachmittag in Berlin.
Preise: je nach Dauer der Fahrt zwischen 3 und 7€.

Das Tropical Islands im Landkreis Dahme-Spreewald (ca. 60km südlich von Berlin) wirbt mit dem Slogan „Europas größte tropische Urlaubswelt“ mit Südseestrand, Regenwald, Lagune, Tropendorf u.v.m. Ursprünglich sollten in der größten freitragenden Halle der Welt, die schon von der Autobahn aus nicht zu übersehen ist, Luftschiffe witterungsgeschützt untergebracht werden. Durch die Insolvenz der Firma ist es dazu jedoch nicht gekommen und so beherbergt die 360m lange Halle mittlerweile ein riesiges Spaßbad. Das Tropical Islands ist aufgrund der beeindruckenden Größe wirklich sehenswert, aber von urlaubsähnlicher Erholung war ich ziemlich weit entfernt. Vielleicht war auch der Termin unseres Besuches nicht gerade günstig gewählt (Ende Dez.), jedenfalls war es so voll, dass man am „Südseestrand“ nur schwer einen Platz mit seinem Handtuch bekommen hat und sich zuweilen fühlte, wie am Ballermann im 17. Bundesland zur Hauptsaison. Zu dem Grundeintrittspreis kommen Zusatzausgaben dazu, wie Essen und Trinken, das Benutzen der Rutsche, ein Flug mit dem Heißluftballon, Sauna, Souvenirs etc., was auf dem Armband-Chip gespeichert wird, den man ums Handgelenk trägt. Bisher habe ich von allen Bekannten, die ein Mal dort waren, gehört, dass ein Mal auch völlig ausreicht. Das sehe ich genauso, möchte aber trotzdem diesen einen Besuch im Tropical Islands empfehlen, am besten, wenn keine Ferien sind. Wer mehr über das „tropische Paradies“ lesen möchte, hier habe ich vor 1,5 Jahren darüber gebloggt.
Preise: 34,50€/Erwachsene, 29,50€/ermäßigt, 27€/Kinder (6-14), unter 6 Jahren frei.

04: das SeaLife

Ein großes Aquarium mitten in Berlin zum Beobachten, Staunen und Anfassen! Rochen, Haie, Seepferdchen, Krabben und Clownfische lassen Kinderherzen höher schlagen. Wie fühlt sich eigentlich ein Seestern an? Was frisst eine Seeanemone? Ein besonderes Highlight ist im Anschluss an den Besuch des SeaLife die Fahrt durch den Aquadom im Dom-Aquarée gegenüber. In diesem 25m hohen Korallenriff mit ca. 1500 Fischen ist eine Art Fahrstuhl, von wo aus man direkt durch den Lebensraum der knapp 100 Arten fährt und diese hautnah erleben kann.
Gebloggt darüber habe ich hier.
Preise: 17,50€/Erwachsene (ab 15), 12,50€/Kinder (3-14), unter 3 Jahren frei.
(Wer sparen möchte, sollte vorab online buchen – über 30% Rabatt!)

03: Der Fernsehturm

Der „Telespargel“, wie die Berliner ihren 368m hohen Turm liebevoll nennen, ist eine der typischsten Sehenswürdigkeiten der deutschen Hauptstadt und für die „Einheimischen“ schon aus dem Flugzeugfenster das sichere Anzeichen, wieder zu Hause zu sein. Mit einem Fahrstuhl geht es in gerade mal 40 Sekunden auf über 200m Höhe, von wo aus man bei gutem Wetter nicht nur am schnellsten einen Überblick über die gesamte Stadt bekommt, sondern im günstigsten Fall sogar bis zum Tropical Islands („05„) gucken kann. In der höchsten Bar Berlins kann man bei einem Glas Wein ameisengroße Autos betrachten oder im Drehrestaurant eine Etage höher eine Stadtrundfahrt genießen, während man aus dem vielfältigen Angebot aus der Speisekarte wählt. Nicht nur für Berliner ist der regelmäßige Besuch des Fernsehturms obligatorisch auf der To-Do-Liste, auch Touristen sollten sich diese einmalige Aussicht nicht entgehen lassen. Bei schönem Wetter reicht die Menschenschlange allerdings über den halben Alexanderplatz. Umgehen kann man die mit der Onlinebuchung eines VIP-Tickets (7€ mehr, die sich lohnen): man bucht verbindlich eine Einlasszeit und kann zu diesem Termin dann auch wirklich sofort hoch und in den Fahrstuhl, ohne nerviges Warten und quengelnde Kinder. Der Fensterplatz im Restaurant ist inklusive!

Preise: 12,50€/Erwachsene, 8€/Kinder (5-16), bis 4 Jahre frei.

02: Das FEZ

FEZ steht für Freizeit- und Erholungszentrum und ist Europas größtes, gemeinnütziges Kinder- und Familienzentrum (auch wieder „unten rechts“ in Köpenick), die erste Anlaufstelle bei Langeweile am Wochenende. Dort gibt es nicht nur viele große Spielplätze, ein Hallenbad, Streichelzoo, Ponyreiten, Parkeisenbahn und Badesee, sondern auch in den Ferien und an den Wochenenden abwechslungsreiches Bespaßungsprogramm für kleine und große Kinder mit Workshops zu verschiedenen Themen, Ausstellungen, Konzerten, Theatervorstellungen und und und. Man kann kostengünstig Sportgeräte, Boote und Spielzeuge ausleihen, bei schlechtem Wetter den Indoorspielplatz nutzen, Klettern, Malen, Basteln oder einfach nur einen Crêpe und ein Eis essen gehen.
Preise: Indoorspielplatz 1€/30min, Schwimmbad & Badesee 4€, ermäßigt 2,50€, Haus Natur und Umwelt 1€, alle Outdoorspielplätze ohne Gebühr.

01: Der Tierpark

Wann immer wir bei Sonnenschein ein bisschen Zeit übrig haben, geht es in den wunderschönen Tierpark in Berlin-Friedrichsfelde. Gleich vorweg: der Zoologische Garten liegt im Bezirk Tiergarten, ist aber nicht der Tierpark, das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Der Tierpark, Europas größter Landschaftstiergarten mit dem Schloss Friedrichsfelde, ist mit 160 Hektar Fläche etwa viereinhalb Mal so groß wie der Zoo und beherbergt durchschnittlich 7500 Tiere in rund 900 Arten in einem artgerechten, nahezu natürlichen Lebensraum. Von A wie Affe bis Z wie Zebra kommt hier jeder Tierbegeisterte voll auf seine Kosten. Fionas Lieblinge, die wir bei jedem Besuch anschauen müssen (vermutlich kennen sie uns schon: „Ach, guck mal, Achim, da sind sie wieder! Heb mal den Rüssel und wink!„), sind die Stachelschweine, die Elefanten, Giraffen, Pinguine und die Hyänen. Weil der Tierpark so weitläufig angelegt ist, hat man auch an gut besuchten Tagen nie das unbehagliche Gefühl eines Massenauflaufs. Einzig die Bollerwagenausleihe ist an Feiertagen nach 11 Uhr relativ unwahrscheinlich 😉 Im schönen Terrassencafé werden regelmäßig Konzerte geboten und gleich daneben wartet der große Spielplatz auf die kleinen Tierparkgäste. Durch den Park fährt außerdem die kleine, rote Bimmelbahn, für ältere, ganz junge oder lauffaule Gäste, die an den verschiedenen Haltestellen („Nächster Halt: die Wasserbüffel“) ein- und aussteigen können.
Preise: Erwachsene 12€, ermäßigt 9€ Kinder unter 5 Jahren frei.
Vielleicht ist ja etwas für euch dabei, wenn ihr das nächste Mal in Berlin unterwegs seid! Viel Spaß!