3 Monate Schule

Nun geht das große Kind tatsächlich schon seit 3 Monaten in die Schule. Ein erstes Kurzfazit:

Schlafen & Aufstehen
Aus der Nachteule, die abends noch 25x mit Spezialwünschen aus dem Bett kam, ist ein „zuverlässiger Schläfer“ geworden. Sie ist nach einem Schultag körperlich und geistig so ausgepowert, dass das Einschlafen ohne Probleme funktioniert. Aufstehen geht inzwischen auch ganz gut, besonders natürlich, wenn es im Dinovember jeden Morgen Dinos zu suchen oder im Dezember ein Türchen zu öffnen gilt. Wer noch so seine Probleme mit dem frühen Aufstehen hat, bin ich. 6.15 Uhr ist einfach nicht meine Zeit, vor allem nicht, wenn das Baby von Durchschlafen noch so weit entfernt ist wie die nächsten Sommerferien… Und dass ich das freitägliche Aufstehen zur 2. Stunde mal als Luxus empfinden würde, hätte ich mir auch nicht träumen lassen!

Zeichnen & Malen
Menschen haben neuerdings einen Hals! Und Schultern. Die sind zwar eckig und stehen ab wie nach einem komplizierten Bruch, aber die Bilder werden zusehends realistischer. Sonnenblumen, Igel, Herbstbaum oder Adventskranz – sie sind alle soooo schön. Sehr froh bin ich, dass die Zeit vorbei ist, in der ich mich höflich für ein buntes „Kritzelbild“ bedanken musste (und ich meine nicht die Mal-Anfangsphase mit 2 Jahren, sondern jetzt kürzlich!). Mutter hin oder her – die waren selbst mir ein bisschen zu abstrakt.

Selbstständigkeit
Ja, auch mit 5 Jahren kann man sich schon alleine anziehen, sich die Zähne putzen und den Po abwischen. Theoretisch jedenfalls. Praktisch sah es oft so aus: „Mamaaaa? Kannst du das machen? Ich bin noch so müde…“. Seitdem sie ein Schulkind ist, ist das allerdings passé. Es braucht zwar ab und zu mehr als eine Aufforderung, aber ansonsten macht sie alles ganz alleine. Diese neue Selbstständigkeit beinhaltet außerdem das Anschnallen im Auto, welch ein Segen! Was hingegen noch ausbaufähig ist, ist das Tempo, in dem sie sich fertig macht, wenn ich sie abhole. An was man da alles denken muss: Schal, Mütze, Jacke, Schuhe, Mappe, Sportzeug, … „Ich hab noch was vergessen…bin gleich wieder da…“ – never ending story.

Lesen & Rechnen
„Steht da GALERIA KAUFHOF?“
Auf dem ersten Elternabend hat die Klassenlehrerin gesagt, zu Weihnachten können die Kinder lesen. Das war im September und ich habe gegrinst und gedacht, da hat sie sich wohl geirrt. Inzwischen muss ich sagen: hat sie nicht! Natürlich kann man noch nicht von fließendem Lesen sprechen und Kombinationen wie „SCH“ kennen sie noch nicht, aber einfache Texte aus der Fibel liest Fiona flüssig vor und mein Mamaherz hüpft vor Freude!

Die Zahlen von 0-9 haben sie bereits gelernt und wenden das Wissen jetzt langsam an mit kleinen Additionsaufgaben bis 10. Das klappt schon ganz gut, nur sieht man ihrer Handschrift an, ob sie gerade Lust hatte zu rechnen oder lieber gelesen hätte…

Verluste
Eine Inventur der Federtasche hat ergeben: -3 Radiergummis, -1 Lineal, -2 Kleber, -1 Anspitzer. Wo das Loch ist, in das diese Dinge verschwinden, würde mich ja doch interessieren! Bis ich das herausgefunden habe, bleibt mir nichts anderes übrig, als zu jeder sich bietenden Gelegenheit Radiergummis zu schenken. Gerade gestern zum Nikolaus gab es 2 Rentiere. Was solls.
Verschollene Mützen, Schals und Handschuhe hatten wir auch schon zu genüge, die sind aber inzwischen alle wieder aufgetaucht.

Pflichten
Ich traute meinen Ohren kaum, als ich hörte, dass sich mein Kind freiwillig (!) für den Schuhdienst gemeldet hat. Was der macht? Kontrollieren, ob alle ihre Hausschuhe wieder ordentlich in den Schrank gestellt haben und falls nicht, die Schuhe in den Klassenraum bringen, hochhalten und schimpfen. Gerade vor ein paar Tagen hatte sie einen lachenden Smiley im Elternheft für die gute Ausführung ihres Amtes. Man höre und staune!
Ich selber habe in meiner Funktion als Elternsprecherin inzwischen schon drölfzigtausend Emails geschrieben mit aktualisierten Adresslisten, fehlenden Punkten in Emailadressen (der Mailer Daemon und ich, hach…) und der Organisation eines Weihnachtsbuffets und eines kleinen Weihnachtsgeschenkes (jeder 1€ im Briefumschlag. Jeder! Bitte! Und nicht erst in 2 Wochen….argh!). Außerdem musste ich an einer der schlimmsten Veranstaltungen ever teilnehmen: der Gesamtelternsprecherkonferenz. Das Tor ist 2cm zu schmal, das Mittagessen 1 Grad zu kalt und wer dafür ist, hebt die Hand. Oder doch lieber eine geheime Abstimmung? Muäh!
Vor ein paar Tagen fand eine Veranstaltung für Eltern statt, ausdrücklich ohne Kinder, zu der ich leider verhindert war, weil ich arbeiten musste (wirklich!): das alljährliche Elternbasteln. WTF? Wenn Kinder für die Eltern basteln, kann ich das ja noch nachvollziehen. Aber andersherum? „Oh danke, Mama, das hast du aber schön gebastelt! Darüber freue ich mich viel mehr als über den Eispalast von Elsa!“ Hö?!

Zusammenfassend lässt sich sagen, dass sich Fiona in den vergangenen 3 Monaten durch den Schulbeginn unglaublich weiterentwickelt hat. Sie drückt sich noch differenzierter aus als eh schon (ich liebe es, wenn sie von ihrer „Leseanalyse“ erzählt), berichtet mir täglich aufgeregt von ihrem Tag und den einzelnen Schulfächern und ist einfach insgesamt ein anderes Kind als vorher. Ein großes Schulkind, eben. Und ich bin die stolzeste Mama der Welt. Jeden einzelnen Tag.

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Best-Of September

Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Einschulung und des Schulbeginns. Ein erstes Fazit nach 3 Wochen Schule: das Kind ist glücklich, endlich lernen zu können, erzählt übersprudelnd von den Erlebnissen des Tages, hat neue Freunde gefunden, eine tolle Lehrerin und Lieblingsfach ist Sport.
Wahnsinn, wie sie sich schon in den paar Wochen verändert hat! Sie ist so viel selbstständiger und selbstbewusster geworden, dass ich nur so staunen kann, was die Schule für ein großes Mädchen aus meinem Baby gemacht hat.
Was sonst noch so los war, seht ihr hier im Insta-Rückblick:

Am 3. Schultag war der Schulfotograf in der Schule und die (leeren) Zuckertüten sollten nochmal mitgebracht werden. Zur Langeweilebekämpfung während des Wartens klopfte mein Kind mit der Spitze immer auf den Boden. Tja nun. Jetzt haben wir auf dem Bild eine angefressene Tüte, aber ein glücklich strahlendes Schulkind

Das Sportshirt habe ich mit einer Qualle gepimpt – what else – und inzwischen 
hat sie auch schon ihre Freundinnen mit der Vorliebe für die Glibbertiere angesteckt. 

 65 Jahre Opa, happy birthday to you!
Habe ich schon erwähnt, dass ich keinen Zitronenkuchen mehr sehen kann…?

Besuch auf dem Stoffmarkt Holland in Spandau und die (genähten) Folgen:
 

Erste Vorbereitungen für die Piratenparty zum 6.Geburtstag im Oktober:
 
Mal wieder Tierpark Berlin
…und spontane Abhilfe für lauffaule große Schwestern

4 Milliarden ungelesene Emails nach dem Apple-Softwareupdate
 
…und noch ein bisschen Babycontent:

 Zitate habe ich auch noch ein paar für euch:
Fiona ist 5 Jahre und 11 Monate alt.
„Magst du das Mädchen denn?“
– „Ja, wir sind gefreundet.“
Ich frage nach Druckstellen von den neuen Schuhen.
Fiona: „Nee nee, der Schuh hat nicht geschimmelt.“
(gescheuert)
„Ach, meinst du die mit dem zerknautschten Gesicht?“
(Personenbeschreibung üben wir noch…)
„Wie heißt denn deine neue Freundin?“
– „Iwentolin.“
„Bestimmt Gwendolin, oder?“
„NAHAIN! I-W-E-N-T-O-L-I-N!! Ich hab sie extra noch mal gefragt!!!“
(auf der Klassenliste las ich dann: Evangeline…) 

„Was habt ihr heute im Sportunterricht gemacht?“
– „Ach, nur 100-Kilometer-Lauf.“

„Guck mal, hier ist die Schönhauser Allee.“
F: „Und warum ist die Hauserallee schön?“

„Heute gab es Wurst zum Mittag.“
– „Wie, nichts Warmes?!“
„Doch, das war so Wurst in Schnitzelhaut.“

Am ersten Schultag abends:
„So, der Montag wäre geschafft. Denn kannst du jetzt durchstreichen auf dem Stundenplan.“

Unsere Einschulungsparty

Einladungskarten gebastelt

Fiona hatte schon „eine ganze Ewigkeit“ auf diesen Tag gewartet und nun war er endlich gekommen, ihre Einschulung! Einerseits freute ich mich ebenfalls riesig auf die Feier, andererseits heißt die Einschulung für Eltern ja auch, sich ein Stück weit von seinem „Baby“ zu verabschieden… Hach!
Bei uns ist der Schulanfang neben Jugendweihe, Abiball und Hochzeit eines der größten Feste im Leben eines jungen Menschen. Endlich Schulkind, hurra! Und weil ich außerdem so gerne Partys plane, beschäftigte ich mich schon lange vorher mit Deko, Spielen, Kuchen und graste regelmäßig systematisch Pinterest und Amazon nach Ideen ab. Fiona liebt systematische Übersichten und hat sich für die 3 Wochen vor dem großen Tag eine Tabelle bestellt, bei der sie jeden Tag eintragen kann, was sie vorhat, u.a. Currywurstmuseum, Geburtstage und Bahnfahrten. Damit wurde die Zeitspanne für sie ein bisschen greifbarer als nur: „Wie lange noch?“ – „3x Sendung mit der Maus“.

Ich für meinen Teil brauchte keine Tabelle, aber checkte seit t minus 10 Tagen stündlich die Wettervorhersage, die sich als wahrer Krimi präsentierte. In den Tagen vor besagtem Samstag wechselte das yahoo-Wetter täglich zwischen Sonne/Wolken und 90% Regen und Gewitter. Im Endeffekt war es vormittags zum Klassenfoto vor der Schule sehr schön, aber frisch, und nachmittags teilweise nass, was aber der guten Stimmung unter dem Partyzelt in unserem Garten keinen Abbruch getan hat!

Geschwisterplüsch kurz vor’m Losgehen ❤

Am Morgen von Tag X fuhren wir früh zu einer guten Freundin, Fionas Haare machen lassen. Mich lässt sie nicht oder nur selten flechten, aber an so einem wichtigen Tag möchte man ja wie eine Prinzessin aussehen. Wieder zu Hause angekommen, holten wir die Kleider aus dem Schrank, die schon so oft anprobiert und bestaunt worden sind in den vergangenen Monaten. Sie strahlte beim Anziehen über das ganze Gesicht und wäre am liebsten sofort losgelaufen zur Schule. Unsere Feierstunde in der Turnhalle der Grundschule begann um 11 Uhr. Als beide Kinder angezogen waren und Mama sich wasserfest geschminkt hatte, liefen wir mit leerer Mappe auf dem Rücken und schwerer Schultüte im Arm in Richtung Schule. Unterwegs bemerkte ich, dass ich zwar Notfallbabykekse, eine Flasche Wasser und meinen Hausschlüssel, aber keine Taschentücher eingepackt hatte. Anfängerfehler!

Als wir ankamen, war die Turnhalle bereits brechend voll. Fiona bekam von einer größeren Schülerin einen Blumenstrauß und das ausgemalte Schulmaskottchen am Stiel in die Hand gedrückt und wurde von der Hortnerin zu den Bänken begleitet, auf denen die anderen Schüler der Klasse 1b schon Platz genommen hatten: „Tschüss, mein Schatz. Viel Spaß! Ich hab dich lieb!“
Wir suchten uns währenddessen im hinteren Teil der Halle einen (Steh-)Platz und warteten, dass die Veranstaltung begann.
„Liebe Schülerinnen und Schüler der ersten Klassen, liebe Eltern, liebe Gäste….“. Mir rollten schon beinahe die Tränen, als ich den Anfang der Begrüßungsrede der Schulleiterin hörte, denn es waren die gleichen Worte aus dem gleichen Mund wie damals 1993, als die kleine Vivi mit ihrer Schulmappe vorne auf der Bank gesessen hat. Flashback!

Die älteren Schüler gestalteten ein schönes Programm vom kleinen Zwerg, der in die Schule geht, sangen „Alle Kinder lernen lesen“ mit Buchstabenschildern und spielten mit den Erstklässlern ein niedliches Theater mit deren Schulmaskottchen („Jetzt tanzt es auf eurer Hand“…“Jetzt winkt es dem Nachbarn“ usw.). Felicia war übrigens die ganze Zeit über wach, sagte aber keinen Ton, als ob sie gewusst hat, dass ihre große Schwester an diesem Tag die Hauptperson gewesen ist.
Dann kam der große Moment: die Kinder wurden klassenweise aufgerufen und nach vorn gebeten, bekamen ein Kuscheltier als Schlüsselanhänger geschenkt und stellten sich in Zweierreihen auf, um dann gemeinsam mit der Lehrerin ins Klassenzimmer zu gehen. Wie mein kleines großes Mädchen da so selbstbewusst nach vorn ging, als es seinen Namen gehört hat, und sich ganz selbstverständlich in die Mappenträger einreihte, musste ich doch kurz schlucken. Aber weinen war nicht drin, ich hatte ja die Taschentücher zu Hause vergessen 😉

Nach einer zumindest für mich sehr emotionalen Rede an die Eltern, in der es u.a. um Selbstbewusstsein, Vertrauen, Selbstständigkeit und Loslassen ging, wurden auch wir „entlassen“ und konnten zu den Schulgebäuden gehen, aus denen die Kinder wenige Minuten später mit ihrer Klassenlehrerin kamen und sich bei strahlendem Sonnenschein für ein allererstes Klassenfoto aufstellten. Ich machte gerade ein kurzes Video als alle auf Kommando „Ameisenscheiße“ riefen und herzhaft lachten, allerdings ist auf der Aufnahme auch zu hören, wie die Frau neben mir sehr penetrant zum wiederholten Male ihre sonnengeblendete „Coraaaa“ dazu aufforderte, die Hand runterzunehmen. Well…

Fiona mit meinem Papa

Kurz bevor wir für’s Mittagessen mit der Familie zum Italiener gefahren sind, bekam Fiona von Papa auf dem Schulhof noch ihre große Arielle-Zuckertüte überreicht, deren Inhalt natürlich nicht unausgepackt bis nach dem Essen warten konnte: Radiergummis in allen Formen und Farben, Süßigkeiten, Rechenschieber, ABC-Taschentücher, Buchstaben-Memo, Zahlenkarten, Namensetiketten, Meeresaufkleber, ABC-Zauberduell, flauschige Kramtasche, Anspitzer, Schutzengel, Armband, Tintenroller, Schere, Pinsel, Bleistifte, … und das Wichtigste:
Kalle, die (Kuschel-)Qualle!

 

Nach dem Italiener ging es nach Hause, wo die bunten ABC-Luftballons am Zaun schon verrieten, dass im Garten eine Party steigen würde. Die Papiertischdecken und Zuckertütengirlanden hatten wir am Vorabend schon angeklebt. Die hatten sich inzwischen teilweise selbstständig gemacht und mussten nochmal nachgeklebt werden, bevor die Gäste kamen. Während die Großen diverse Kuchen, Torten, Bowle und Getränke in den Garten brachten, räumte Fiona die zweite Schultüte aus, ebenfalls im Meeresdesign und nur unwesentlich kleiner als ihre große.
Auf den Tischen verteilte ich in der Zwischenzeit Schulaufkleber, kleine Glitzerbuchstaben und selber gemachte Teelichtbehälter a.k.a. recycelte Breigläschen mit Maskingtape und Schulkindaufkleber, die erst in den Abendstunden richtig gut zur Geltung kamen.
Die Kuchenproduktion hatten wir – meine beste Freundin, meine Mama und ich – unter uns dreien aufgeteilt und ich war am Vortag der Einschulung sehr sehr froh, dass ich mich „nur“ um Muffins (mit Oblaten und Lebensmittelstiften dekoriert) und einen Kuchen mit bunten Fondant-Buchstaben kümmern musste…
Und so sah es dann aus, unser Schulstart-Kuchenbuffet:

 
 
 

kleine Zuckertütenattrappen als Deko zum Aufhängen
 

Fiona war zu der Zeit schon voll im Zuckertütenwahn, insgesamt hat sie von den Gästen 8 (!) Stück
in allen möglichen Größen bekommen. Wie vermutet, stand die Party ganz im Zeichen der Quallen, ihrer Lieblingstiere. Quallenlampe, Quallenlexikon, Quallenstempel, Flaschenqualle und sogar eine selber gebastelte Schultüte mit Quallen dran!
Nach dem Kaffeetrinken fing es zu regnen an. Weil ich das nach dem Wettervorhersage-Krimi schon geahnt hatte, habe ich auch ein paar Regenspiele vorbereitet, z.B. ein Allgemeinwissens-Quiz, bei dem die Erwachsenen gegen die Kinder angetreten sind, das „Teekesselchenspiel“ ebenfalls in den Teams und das Spiel mit dem Teller auf dem Kopf. Und weil sowohl Erwachsene als auch Kinder dabei großen Spaß hatten (und bei der Durchführung sehr witzige Fotos entstanden sind), erzähle ich euch kurz davon.

SPIELIDEE:
Jeder Gast bekommt einen Pappteller, den er auf seinen Kopf legt, und einen Stift. Dann wird nach Ansage blind gezeichnet: eine Linie für den Boden, ein Schulkind, in dessen rechter Hand eine Schultüte, darin mindestens 3 Spielzeuge o.ä., in der linken Hand einen Teller und darauf ein Stück Kuchen. Natürlich habe ich die Anweisungen immer so gegeben, dass man nicht schummeln und mit durchgehender Linie zeichnen konnte. Beim Auswerten der interessanten Gemälde („Oh Gott! Bitte WAS habe ich da gemalt?!“) wurden Punkte verteilt: 1 Punkt, wenn das Kind den Boden berührt, 1 Punkt, wenn der Teller und die Schultüte in der Hand sind und jeweils 2 Punkte, wenn sich der Inhalt tatsächlich in der Zuckertüte und der Kuchen auf dem Teller befindet. Great fun!

Abends gab es angesichts der relativ frischen Temperaturen statt Gegrilltem heiße Soljanka und Gulaschsuppe und wir vergnügten uns auch im Dunkeln noch eine Weile mit dem Selbstauslöser an der Photo Booth Station. So ging ein unvergesslicher Tag mit vielen lieben Gästen und tollen Momenten zu Ende und Fiona fiel spät abends überglücklich und stolz ins Bett…

Und hier sind noch ein paar (nicht gesponsorte!) Links für euch, falls ihr eine Einschulungsparty plant und passendes Zubehör sucht:

Photobooth-Vorlagen (Buch)
Quizfragen für Kinder/Erwachsene
personalisierte Schulkind-Aufkleber und Türschild
Muffinaufleger-Malset mit Lebensmittelstiften
Alphabetausstecher, z.B. für Fondant
Schultüten-Girlande
Kalle, die Kuschelqualle (& exotic friends!)
Buchstaben-Konfetti 
Kerzenset Schulfang
Schulkind-Armband 
Einschulungs-Servietten

Brief an meine große Tochter

Meine allerliebste Fiona von der ganzen Welt,

morgen ist dein großer Tag, deine Einschulung, auf die du nun schon so lange wartest.
Am liebsten wärst du letztes Jahr schon zur Schule gekommen. Eine Rückstellung (weil du mit 5 Jahren eingeschult wirst) wäre für uns nicht in Frage gekommen. Du bist zwar sehr gerne in den Kindergarten gegangen, aber man hat im letzten Jahr deutlich gemerkt, dass du endlich lernen willst. Obwohl wir es zwischendurch immer mal wieder probiert haben, hat dich das Lesen nicht so interessiert. Diesen Sommer auf Kreta ist dann plötzlich der Knoten geplatzt! Mit einer „Zaubertafel“ hast du auf ein Mal gelesen und auch selber geschrieben, wie du es hörst: BLUME, QUALE, GOMIBAL, LIGE, PUL, MERESTIR und viele andere süße Kreationen.

Du bist fest entschlossen, später Quallenforscherin zu werden und alle aus deinem Umkreis wissen das. In den Geschenken zu deiner Einschulung wird sich das widerspiegeln: von der Kuschelqualle über Quallenlexika bis zur Quallenlampe. Es gibt kaum etwas, das dich so fasziniert wie diese Tiere. Du kommst regelmäßig mit „iPaddy“ zu mir und möchtest, dass ich „Quallen“ google. Dann schaust du dir stundenlang Filme und wissenschaftliche Dokumentationen an und verblüffst fremde Leute mit deinem Wissen, wie z.B. letzte Woche in Binz am Ostseestrand. Ich sah dich von Weitem aus meinem Strandkorb am Ufer stehen, eine Traube Erwachsene um dich herum. Du erklärtest mit großen Augen, einer Qualle in der Hand und wichtigen Gesten, dass die Ringe zwar Ohren heißen, in Wahrheit aber ihre Geschlechtsorgane seien. Und gleichzeitig warntest du in deinem Vortrag vor der gefährlichen Irukandji-Qualle und der Portugiesischen Galeere.

Ich finde wahnsinnig toll und beeindruckend, wie du dich für Dinge begeistern kannst und wie konzentriert und ehrgeizig du deine Ziele verfolgst. Schweinebaumel an der Reckstange hast du dich lange nicht getraut, hast es aber so lange probiert, bis es endlich geklappt hat. Und dann hast du mir beschrieben, wie dein Mut im Bauch gekitzelt hat, als du zum ersten Mal losgelassen hast.

Du bist seit gut 8 Monaten große Schwester vom kleinen F, und zwar die tollste auf der ganzen Welt! Du singst für sie, kuschelst mit ihr und drückst sie ganz fest, wenn ihr euch morgens zum ersten Mal seht oder sie nachmittags beim Abholen dabei ist. Du „liest“ ihr Bücher vor, hilfst beim Füttern und spielst in der Wanne geduldig mit ihr Ball („Nein, zu MIR! Nicht in den Mund!“). Und ich kann mein Glück kaum fassen, wenn ich euch beide zusammen sehe, meine beiden wunderschönen Mädchen.
In manchen Momenten, wenn deine Schwester dir mal wieder besonders ähnlich sieht, sehe ich wieder die kleine Nono vor mir, die am ersten Geburtstag mit wenig Haaren in dem gleichen Hochstuhl gesessen und die Hände vor Freude in die Luft gestreckt hat. Paradoxe Zeitrechnung mit Kindern: eine Ewigkeit und irgendwie doch nur ein Augenblick.

Ich habe dir letztens einen Flyer vorgelesen, den wir von der Grundschule bekommen haben. Auf dem steht, was zukünftige Erstklässler können sollten. Dass du noch keine Schleife binden konntest, hat dir keine Ruhe gelassen und du hast geübt, bis es ging. Jetzt kann die Schule starten!

Im Juni hattest du dein großes Jahresabschlusskonzert mit der Melodica. Noch zu Weihnachten hast du bei der Probe zwar alles mitgespielt, aber beim eigentlichen Konzert wolltest du lieber vom Publikum aus zusehen. Lampenfieber? Davon war im Sommer nichts mehr zu merken! Souverän und selbstbewusst hast du ganz vorne links im Orchester auf der Bühne gesessen und dein erstes großes Konzert gespielt. Mein kleines Mädchen. So groß. Dass du dir hinterher am gleichen Tag den Arm gebrochen hast und wir den Abend im Krankenhaus verbracht haben, ist allerdings die nicht so schöne Erinnerung.

Ein komisches Alter ist das – man hat ein bisschen das Gefühl, als hättest du deinen Körper momentan nicht im Griff. Arme und Beine wirken unverhältnismäßig lang und nicht selten haust du dir deine Extremitäten irgendwo an oder stolperst über deine eigenen Füße. Erst letztens haben wir ein nagelneues Spiel ausprobiert namens „Alles Banane“, bei dem man mit einer gelben Holzbanane pantomimisch Gegenstände darstellen muss. Bei deiner ersten Vorführung hast du dich mit ausgestrecktem Arm gedreht und hast prompt am Türrahmen eine Ecke an der Banane abgeschlagen, weil du noch nicht wusstest, wie groß dein Armradius inzwischen geworden ist…

Vor einigen Wochen waren auch deine Launen extremer; du hast wegen Kleinigkeiten gezickt und gemotzt und wurdest nur noch wütender, wenn man dir Hilfe angeboten hat. Zum Beispiel wolltest du ein weißes Blatt Papier in deinem Rucksack mitnehmen, wolltest aber nicht, dass es knautschig wird. Ich riet dir, es einmal ordentlich zu falten und in dein Malbuch reinzulegen, damit es nicht knickt. Du bist ausgerastet, weil es nicht ganz in das Malbuch passte und ein kleines Stück Papier noch überstand. Als ich sagte, dass es trotzdem nicht so knicken würde als wenn du es „nackt“ in den Rucksack steckst, warst du bockig und wolltest weder Malbuch noch Papier mitnehmen. Ich war traurig, dass du mich so anzickst und dich wütend aufs Bett wirfst, wenn ich dir nur helfen will. Aber wir haben darüber geredet und uns ganz fest in den Arm genommen. Blöde Vorschulpubertät.
Du stehst zur Zeit total auf Tattoos und findest von deiner Lieblings-CD „Eule findet den Beat“ Punkmusik am Coolsten („Die putzen sich mit Schokolade die Zähne und kämmen sich nicht die Haare!“).

In den letzten ca. 2 Monaten hattest du nachts wieder Probleme beim Einschlafen. Trotz Nachtlicht, Gute-Nacht-Kuss, Hörspiel, Schlafmilch und Wärmekissen riefst du bis 22.30 Uhr nach uns und konntest einfach nicht einschlafen, obwohl du müde warst. Oft hast du auch in der Nacht nach mir gerufen, dann bin ich zu dir gekommen und habe dich getröstet, weil du Albträume hattest. Deinen Wunsch, mit in mein Bett zu kommen, würde ich dir niemals abschlagen. So schliefen wir dann auf 90cm zu dritt: ein Baby, das im Schlaf aus unerklärlichen Gründen nicht nur 75cm lang, sondern auch ebenso breit ist, ein 1,21m langes Vorschulkind und am Fußende zusammengerollt eine Mama mit „Isch habe Rücken“ am nächsten Morgen. Oft ist Papa ein paar Nächte ins Wohnzimmer umgezogen, damit du in seinem Bett schlafen konntest. Das war die Sicherheit, die du brauchtest in der Zeit, in der du kein Kindergartenkind mehr, aber auch noch kein Schulkind warst. Neben der unbändigen Vorfreude auf den neuen, aufregenden Lebensabschnitt ist da ganz bestimmt auch ein bisschen Unsicherheit und Angst vor dem Unbekannten. Das ist ganz normal. Wir sind für dich da!

Schon mehrfach wurdest du von Bekannten aber auch von Fremden gefragt, ob du in die Schule kommst. Wenn du stolz mit „JA!“ geantwortet hast, kam nicht selten der Kommentar mit dem „Ernst des Lebens“, der jetzt losgehen würde. Wir haben ausführlich darüber gesprochen und ich habe dir erklärt, dass das meistens alte Leute sagen, die keine Ahnung haben, dass jetzt kein Ernst, sondern der wahre Spaß beginnt! Der Ernst des Lebens ist von mir aus die erste Steuererklärung, aber doch nicht der erste Schultag! Du weißt das inzwischen besser und grinst nur noch wissend, wenn dein Schulbeginn wieder ein Mal unqualifiziert kommentiert wird.

Der Osterhase hat in diesem Jahr deine Schulmappe mitgebracht, ein wunderschönes Exemplar in rot/rosa mit Herzen. Zeitlos und mädchenhaft mit einem einfachen Magnetverschluss. Seitdem hatten wir genug Zeit zum Üben der Abläufe und haben x Mal Schule gespielt. Du hast mich regelrecht verpflichtet, an den Nachmittagen Schulaufgaben vorzubereiten. Beim Klingeln kamst du mit deinem Rucksack ins Wohnzimmer stolziert, hast gewissenhaft die ersten Rechen-, Schreib- und Malaufgaben gelöst und deine Schulstifte eingeweiht.

Ende Juni wurdet ihr von der Grundschule zum „Schnuppertag“ eingeladen, an dem ihr euch morgens in der Schule getroffen, eure Klassenlehrerin kennengelernt und in den Schulalltag reingeschnuppert habt. Ganz aufgeregt hast du mir von diesem Tag erzählt und wusstest vor lauter Eindrücken gar nicht, wo du anfangen sollst!

In dieser Woche hat in Berlin die Schule wieder begonnen, das heißt für dich, du darfst schon 5 Tage vor der Einschulung in den Schulhort gehen, Klassenkameraden kennenlernen, im Klassenzimmer spielen, malen, bauen, kneten, auf dem Spielplatz rutschen, klettern und all die schönen Dinge ausprobieren, die dann auch im Schulalltag auf dich warten. Wenn ich dich morgens zur Schule bringe, staune ich über dieses große Kind mit einem Schul- und einem Wackelzahn, das federnden Schrittes auf das Hortgebäude zu geht und nachmittags so glücklich und übersprudelnd von seinem Tag erzählt.

Und in diesen Momenten habe ich auch ein wenig Angst vor morgen und würde, wenn ich könnte, vielleicht auch nochmal zu meiner Mama ins Bett kriechen nachts. Ich freue mich so sehr für dich, dass es jetzt endlich weitergeht, dass etwas Neues anfängt und du nicht mehr zu den Kleinen gehörst. Das lachende Auge kann es kaum erwarten, dich vom ersten Schultag abzuholen und deine erste Hausaufgabe mit dir gemeinsam zu lösen.
Das weinende Auge sucht währenddessen schon mal die Taschentücher raus und bereitet sich seelisch und moralisch auf den Moment vor, in dem das große Mädchen in seinem wunderschönen Kleid mit Blume in der Hand und Schulmappe auf dem Rücken aufgerufen wird, zu seiner Klassenlehrerin geht und nochmal verschwörerisch zwinkert, wenn es mit der Klasse die Turnhalle verlässt. Schnief! Gut, dass ich ein Baby zum Dran-Festhalten dabei habe, wenn du, mein großes Kind, fliegen lernst…

Liebe Fiona, 
ich wünsche dir eine wundervolle Einschulung, einen ganz tollen Schulstart und freue mich auf den neuen Lebensabschnitt! Bleib so mutig, abenteuerlustig und wissbegierig wie du bist!
Ich liebe dich,
deine Mama

Hier sind zwei Perlen, 
in groß und in klein.
Denn dein erster Schultag,
wird diesen Herbst sein.
Ich trage die große,
und denke an dich,
du hast die kleine
und denkst auch an mich!

Und dann in der Schule
ist’s wie Zauberei:
beim Spielen und Lernen
hast du mich dabei!

Mein liebes großes Mädchen…

der heutige Montag in einem Jahr wird dein erster Schultag sein.
Du wirst die Nacht vorher kaum geschlafen haben vor Aufregung und dann selbstbewusst mit deinem Schulrucksack in dein Klassenzimmer gehen. Ich werde draußen vor der Tür stehen bleiben, dir einen Kuss schicken, winken und staunend zusehen, wie aus dem Baby, das sie mir vor (dann) knapp 6 Jahren auf den Bauch gelegt haben, ein großes Mädchen geworden ist…

Am Liebsten wärst du schon dieses Jahr in die Schule gekommen, wie die zwei Freundinnen aus deinem Melodica-Kurs. Schließlich kannst du schon zählen, deinen Namen schreiben und hast sogar schon ein Konzert gegeben, sagst du. Ich dagegen denke, es ist gut, dass du dieses Jahr noch nicht in die Schule gekommen bist, denn du trödelst morgens noch unendlich lange beim Anziehen („Mama, kannst du das machen?“), du rufst noch nach mir, wenn du auf dem Klo Hilfe brauchst nach größeren Geschäften, und du sagst häufig „Ich möchte das aber so machen!“, wenn man dir etwas erklärt. Gerade vorgestern spieltest du Murmel-Mikado mit deiner Großcousine. Ziel des Spiels ist es, die Stäbe so geschickt rauszuziehen, dass man am Ende die wenigsten Murmeln hat. Du meintest, dass du es aber lieber so spielst, dass der gewinnt, der die meisten Murmeln hat. Ich hoffe, das „verwächst“ sich noch bis zum nächsten Jahr und du erklärst der Lehrerin dann nicht wortreich, warum du Ente aber lieber mit N („enn“) vorne schreibst 😉 Als ich dich fragte, worauf du dich in der Schule am Meisten freust, antwortetest du: „auf die Zuckertüte natürlich!“. Darin sollen viele „Süchichkeiten“ sein, ein Kuscheltier und auch „ein paar Schuldinge, wie Ratzepummel zum Beispiel“.

Bild: www.amazon.de

Dein Ranzen soll vom „König der Löwen“ sein, weil du so einen im Spielzeuggeschäft gesehen und dich auf der Stelle in ihn verliebt hast. Du warst schon schwer davon zu überzeugen, dass man den Schulrucksack erst in dem Jahr kauft, in dem man auch wirklich eingeschult wird. Du betonst bei jeder Gelegenheit, dass du in der Kita jetzt ein Vorschulkind bist und freust dich im Moment (neben der Zuckertüte) am Meisten auf das Fach Sport, weil du es liebst, dich zu bewegen, wie du sagst. Dass man sich dafür in nicht allzu langer Zeit aus- und wieder anziehen und sich die Schnürsenkel selber binden können sollte, sage ich dir noch, wenn es soweit ist. Ein Hoch auf den Erfinder des Klettverschlusses!
Den früheren Berufswunsch „Pirat“ hast du seit einer Weile wieder an den Nagel gehängt und bist nun fest entschlossen, Tierärztin werden zu wollen. Du bist jetzt schon sehr ehrgeizig und gibst nicht sofort auf, wenn etwas nicht gleich klappt. Ich ermutige dich, Dinge auszuprobieren, lobe dich, wenn du etwas geschafft hast und sage dir oft, wie stolz ich auf dich, mein großes Mädchen, bin. Gerade vor ein paar Tagen hast du dich zum ersten Mal getraut, auf dem Piratenspielplatz an der Stange
herunterzurutschen. Dafür muss man auf einen kleinen Vorsprung klettern, sich mit Händen und Beinen an der Stange festklammern und dann „abseilen“. Beim ersten Mal habe ich dir noch geholfen und dich unter dem Po festgehalten, damit du ausprobieren kannst, wie es funktioniert. Beim zweiten Mal stand ich nur noch daneben und als du tatsächlich alleine an der Stange hingst, hast du vor Schreck geschrien wie am Spieß. Als du unten angekommen bist (trotz Schreien), haben deine Augen geleuchtet und ich war unheimlich glücklich, zu sehen, wie stolz du auf dich selber bist, wenn du etwas geschafft hast!
Bitte bitte erhalte dir das!

Meine Schweizer Bloggerfreundin Mama on the rocks macht sich gerade Gedanken über ihre Tochter und das Thema Schule, weil die vor ein paar Wochen eingeschulte „LadyGaga“ abends nachdenklich sagte, sie wünsche sich, besser malen zu können. Ich möchte natürlich, dass du deine Leistungen mit denen der anderen vergleichst, um dich und deine Fähigkeiten und Talente einschätzen zu können. Gleichzeitig hoffe ich aber auch, dass es dich anspornt und motiviert, wenn du merkst, dass du etwas noch nicht so gut kannst und du nicht gleich entmutigt bist und aufgibst. Man kann alles schaffen, wenn man nur will!

In einem Jahr stehst du an der Stelle, an der ich vor (dann) 22 Jahren gestanden habe und wirst – genau wie ich – Schwierigkeiten haben, die große Schultüte selber zu halten 🙂 Mit einem lachenden und einem weinenden Mama-Auge stelle ich mir heute schon diese Situation vor und bin einerseits froh, dass es noch ein Jahr dauert, bis ich ein bisschen „loslassen“ muss, und andererseits kann ich den Moment kaum erwarten, weil ich weiß, wie sehr du dich auf diesen neuen Lebensabschnitt freust!

Bitte bleib auch im nächsten Jahr der neugierige, wissensdurstige Forscher, der du bist, und erhalte dir die Freude an den kleinen Dingen, wie den leeren Schneckenhäusern, die du gerne sammelst, und den zu untersuchenden Spinnennetzen im Garten! Ich bin so glücklich, dass ich dich auf deinem Weg begleiten und die Wunder dieser Welt mit dir gemeinsam ein weiteres Mal erleben darf.

Ich liebe dich!
Deine Mama