4-3-2-1-Kuchen [Rezept]

Oha, ein Novum auf dem Blog! Ich kann mich nicht erinnern, schon jemals ein Rezept gepostet zu haben, aber weil inzwischen so viele Nachfragen zu dem Kuchen kamen, schreibe ich das für euch gerne auf. Dazu müsst ihr wissen, dass ich an und für sich nicht gern in der Küche stehe und es deswegen bei mir immer schnell gehen muss. Erst umständlich Rezepte, Mengenangaben und Messbecher rauswühlen oder gar neue Batterien für die Küchenwaage dauert mir alles viel zu lange. Mein Kuchen ist immer der Gleiche mit kleinen Variationen, aber genau deswegen liebe ich ihn – er ist einfach so vielseitig! Und das Beste: der Name ist Programm, das kann sogar ich mir merken! 4-3-2-1! (Tassengröße ist egal, solange ihr für alles die gleiche Tasse nehmt, damit die Verhältnisse stimmen. Teig ist ausreichend für ein großes Kuchenblech oder ca. 24 Muffins)

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • 3 Tassen Mehl
  • 2 Tassen Zucker (für Leckermäuler! Ich nehme nur 1 Tasse Zucker, aber des Merkens wegen lass ich es mal so stehen)
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Tasse Fanta (oder Selters)
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1 Tüte Vanillinzucker

Alles verrühren und etwa 1 min auf höchster Stufe mixen, dann wird er hinterher schön fluffig. Den Teig in eine Form geben und bei 180°C backen. Die Dauer hängt ein bisschen von der Backform ab: auf dem normalen Blech wird er dünner und braucht etwa 25min, in der Kasten- oder runden Kuchenform locker 45 – 50min. Unbedingt Stäbchenprobe machen!

Für den Zuckerguss mische ich einfach Puderzucker und Zitronensaft. Und ich experimentiere gerne mit Lebensmittelfarben, weil meine Kinder das lieben und ich – was das angeht – auch noch 7 Jahre alt bin und mich genauso über bunten Kuchen freue 🙂 Die besten Ergebnisse erzielt man übrigens mit den Wilton Gelfarben (gibt es über amazon). Wir haben das 8er-Set mit allen gängigen Farben. Man benötigt wirklich nur eine Messerspitze und hat den ganzen Teig gefärbt, die sind sehr ergiebig!

Bei uns gab es den Kuchen schon in unzähligen Variationen: als Osterhase, zur Einschulung, zum 1. Geburtstag, zur Weltraum-Mottoparty, zum Herbstfest und zum Pokémon-Geburtstag! Lasst euch inspirieren!

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(und weil die Frage kam: für den Zebrakuchen habe ich eine Hälfte des Teiges mit Kakaopulver gemischt und dann immer abwechselnd 2 Esslöffel von hell bzw. dunkel in die Mitte der Form gegeben. Es entsteht ein schwarz-weißer Kreis, der sich nach und nach in der Form ausbreitet. Für den Spinnennetz-Look am Ende (vor dem Backen natürlich) einfach einen Zahnstocher von der Mitte nach außen durch den Teig ziehen. Tadaaa, fertig!

Guten Appetit!

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Best-Of März

Ein bunter März liegt hinter uns, wer mal gucken möchte, was so los war, hier ist unser Insta-März in Bildern.

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Sonntag. #wannensnack #lifewithkids #familytraditions #yummy

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Zitate gibt es auch wieder, hier sind sie:

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt.

„Möchtest du erst ins Spieleland oder wollen wir erst Schuhe kaufen?“

Fiona: „Spieleland natürlich! Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.“

 

„Zähne sind ja im Hochformat.

Ich hab so lange gewackelt, bis er im Seitenformat war, und dann ist er rausgefallen.“

 

Nachdem ich sie 2 Tage zu Fuß mit Kinderwagen von der Schule abgeholt habe:

„Hast du endlich mal wieder ein Auto hier?!“

 

Sie hat 2 Meerschweinchenkuscheltiere namens Mia und Chico, die sitzen nebeneinander in einer kleinen Tasche.

Ich: „Vielleicht sind sie gar keine Geschwister, sondern ein Liebespaar!“

Fiona: „Nee! Die können nicht heiraten. Die haben viel zu junge Namen.“

 

Sie isst Erdbeertorte.

„Hach, der Kuchen schmeckt wie ein schöner Frühlingstag!“

 

„Je größer Felicia wird, desto besser könnt ihr zusammen spielen!“

Fiona: „Ja, und wenn sie die Teile nicht mehr frisst, können wir auch mal puzzeln…“

Best-Of Juli

Obwohl wir mitten im Umzugsstress stecken (okay, kein echter Umzug, sondern „nur“ Kinder-/Arbeitszimmertausch aber es fühlt sich an wie ein Komplettumzug!), möchte ich am Monatsletzten zwischen Kisten, Plastiksäcken und IKEA-Kartons das Juli-Best-Of für euch (und uns) festhalten. Nach unserem Schuljahresabschlusskonzert Anfang Juli haben in Berlin endlich die langersehnten Sommerferien begonnen und wir sind gleich am ersten Tag direkt in den Flieger nach Bulgarien gestiegen und haben dort einen wundervollen und erholsamen Urlaub verbracht, Bilder und einen kleinen Reisebericht gab es hier
Als wir nach 10 Tagen wieder in Berlin gelandet sind, war es tatsächlich zu Hause wärmer (20.10 Uhr, 31°C!) als bei der Abreise im Urlaubsland. Ich kann mich nicht erinnern, wann das zum letzten Mal so gewesen ist. Auf jeden Fall ist der Sommer in der Zwischenzeit auch in der Hauptstadt angekommen und wir konnten endlich tun, was wir am liebsten tun: Grillen & Chillen. Hatte ich erwähnt, dass meine Heißhungerattacken zwar gefühlt besser geworden sind, ich aber ganz schlimmen Appetit auf Gerichte bekomme, von denen mir erzählt wird? Am Tag nach unserer Rückkehr erwähnte meine beste Freundin, sie habe bei der Hitze Kirschsuppe gegessen. Und nun ratet, was es seitdem schon etwa 5x gegeben hat ^^ Ist die eigentlich eine regionale Spezialität oder kennt ihr das auch? Meine Oma macht da noch etwas rein, was sie „Klieben“ nennt, den „special kick“ sozusagen. Das sind kleine Teig-Klößchen, kennt man eher in Norddeutschland, glaube ich.
Wer unser Familienrezept mal probieren möchte: 2 Gläser Sauerkirschen/Schattenmorellen in einen Topf geben, eine halbe Glasfüllung Wasser dazu und aufkochen lassen. In der Zwischenzeit den Teig vorbereiten: 100g Mehl, 3 EL Zucker, 1 Ei, ca. 150ml Wasser, 1 Prise Salz verrühren und dann mit Hilfe von zwei Teelöffeln mundgerechte Teigmengen in die kochende Suppe geben. Abkühlen lassen, FERTIG. Das perfekte Essen für heiße Sommertage und schwangere Austern…
Mit ein paar Mamas aus meinen Früherziehungskursen haben sich im Laufe der Jahre richtige Freundschaften entwickelt zwischen uns und unseren Kindern. Und weil 6 Wochen Sommerferien zu lang sind, wenn man sich gar nicht sieht, haben wir uns in den „Gärten der Welt“ getroffen. Die Gärten der Welt gehören zum 21 Hektar großen Erholungspark Marzahn (ja, in Marzahn gibt es tatsächlich nicht nur Cindy und Plattenbauten) und beherbergen 9 verschiedene Themengärten aus der ganzen Welt (chinesischer Garten, balinesischer, japanischer, orientalischer, koreanischer, italienischer Renaissancegarten, usw.). Ich erinnere mich an Ausflüge mit meiner Schulklasse, schon gefühlte Jahrzehnte her (oh, ich lehne mich gerade weit aus dem Fenster, zumindest ein Jahrzehnt dürfte mein letzter Besuch tatsächlich schon her sein…). Damals fand ich es größtenteils langweilig, Blumen aus fremden Ländern anzugucken. Heute würde es mir gefallen, allerdings haben wir mit den Kindern gerade mal den Weg vom Parkeingang bis zum Spielplatz geschafft und sind da irgendwie und im wahrsten Sinne des Wortes „versumpft“ am Wasser-Sand-Matsch-Tisch… Auf jeden Fall sind die „Gärten der Welt“ ob mit oder ohne Kind immer einen Besuch wert, falls ihr mal in der Gegend seid!
Und weil Sommerferienzeit gleich Ausflugszeit ist, ging es für uns in den letzten Wochen noch an den schönen Werbellinsee…
…mit unserem polnischen Mädelsbesuch zur BLUE MAN GROUP am Potsdamer Platz…
…bei der Fiona wohl mit Abstand den meisten Spaß hatte bei der Blödelei der Blauen
…und natürlich in den Tierpark.
den Waschbär hätte ich am liebsten mit nach Hause genommen ❤
Die aktuellen Tollabox-Spiele für Draußen zum Thema Ernährung konnten wir leider noch gar nicht ausprobieren, aber mit dem Stullen-Set und dem abenteuerlichsten Belag (Ananas, Gurke, Salami, Ei – wer ist hier schwanger?!) hatten wir schon viel Spaß!
Meine Mama hat beim Aufräumen ein Bild von mir anno ’92 gefunden. auf dem ich die Dinge verewigt habe, die einen halt mit 5 Jahren so beschäftigen. Eine kleine Umfrage auf meiner hexhex-Facebookseite (seid ihr schon dabei?) hat ergeben, dass „TETEI“ höchstwahrscheinlich ein „Teddy“ sein soll 😉
Vom Kinderzimmertausch aus Platzgründen habe ich ja ganz am Anfang schon geschrieben. Aus dem ursprünglichen Plan, einfach „nur schnell“ Kinder- und Arbeitszimmer zu tauschen, wurde ein größeres Projekt, denn wenn man erst mal dabei ist, sprudeln die Deko-Ideen von ganz alleine. Farbe statt weiß, Wandtattoos, Teppich statt Laminat, Möbel, neues Bett und so kommt Eins zum Anderen und man werkelt so vor sich hin. Kleine Teaser werden schon verraten, das fertig gestaltete, neue Kinderzimmer zeige ich dann im August, wenn wirklich alles so ist, wie es werden soll. Scheint schon ein bisschen Nestbautrieb dabei zu sein 😉
…ach, und die ersten Dinge für’s Baby sind mir auch schon „zugelaufen“. Hier ein Mobile für den Wickeltisch. Könnte immer nur so „Hach!“ quietschen, wenn ich sowas Süßes sehe ^^
Fionas gesammelte Zitate aus dem Juli habe ich auch noch für euch. Hier sind sie:
Fiona ist 4 Jahre und 9 Monate alt (oh Gott, schon!).
„Oh, Krümelmonster liegt ja zugedeckt im Bett!“
Fiona: „Ja, der ist krank. Ich tue so, als ob seine Darmzotteln entzündet sind!“
„Cola Lolli schmeckt ein bisschen kohlig.“
„Der Bonbon schmeckt mir nicht!“
– „Dann schmeißen wir ihn weg.“
„Nee, den heb ich auf. Vielleicht schmeckt er mir, wenn ich groß bin!“
(im Urlaub auf einem Schlafsofa)
„Oh cool, mein Bett ist mit ’ner Couch umrandet!“
„Mama, wenn unser Baby ein Junge ist, würde ich ihn auch heiraten, wenn er groß ist.“
(beim Gewitter)
„Da stürzen ja die Möwen ab!!“
Papa ruft:
„Meine Dropbox ist weg! Ist die in der Cloud…?“
Fiona: „Wer hat eine Klopp-Box geklaut?!“
„Vorname und Rückname“
„Ich kann mein Portemonnaie nicht finden!“
Fiona: „Oh, Mama, das ist nicht gut! Wenn dein Portemonnaie weg ist, ist nämlich auch dein Fahrschein weg und dann darfst du nicht Auto fahren, sondern musst überall hin laufen!“
„Mama, hinter dir ist eine Spinne!
– „Waaaah, was für eine?!“
„Ach, ist nur ein Weiberknecht…“
(Sie spielt im Kinderzimmer mit der Eiskönigin-Barbie)
„Elsas Leben ist in Gefahr!“
– „Oh je, was hat sie denn?“
„Durchfall.“
(Ich packe Umzugskartons, Fiona geht stöbern)
„Ey, nichts mehr aus den Kisten rausnehmen!“
– „Ja ja, Meister!“

Best-Of Januar

Besser spät als nie: das Monats-Best-Of vom Januar.
Wir haben die letzte Woche in der Gesellschaft eines Virusinfektes zu Hause verbracht, bzw. war Fiona wie sonst auch an den Nachmittagen bei meiner Mama und ich bin unterrichten gegangen. An den Vormittagen, an denen ich normalerweise zu Hause meine Stunden vorbereite, zum Sport gehe und zwischendurch auch mal Zeit fürs Bloggen habe, haben wir stattdessen das Spieleregal auf seinen Spaßfaktor hin untersucht, sind mit den Angry Birds und Playmo-Airlines den Urlaub geflogen und haben den neuen Disney Channel auf Herz und Nieren getestet. Wer schon mal ein krankes Kind zu Hause hatte, weiß: man kommt zu nichts. ABER ich konnte in diesen Tagen mein allererstes Spielheft für Akkordeonsolo mit Stücken von mir in einem Musikverlag veröffentlichen und bin wahnsinnig stolz, dass es jetzt etwas zu kaufen gibt, auf dem mein Name steht!
Das Highlight diesen Monat war die Woche Ägypten Anfang des Jahres (habe ich erwähnt, dass mir sogar der Beamte an der Passkontrolle nachträglich zum Geburtstag gratuliert hat? 🙂 und die Sonne, die wir dort tanken konnten. Die Tage hier werden zwar schon wieder merklich länger, sind mir aber immernoch viel zu kurz. Barfuß im Sand laufen und sich fast nur darum kümmern müssen, wann das nächste Essen stattfindet, ist für mich der Inbegriff von Erholung und Entspannung.
In alter Tradition folgt jetzt für euch das Best-Of in Bildern.

Wir haben den ersten Hauptstadtfrost dazu genutzt, um bunte Eiskugeln nach einer Idee von Pinterest und dem Tolla-Team herzustellen. Dazu einfach Luftballons oder Wasserbomben mit Wasser und Lebensmittelfarbe füllen, zuknoten und vor die Tür legen. Nach einer Nacht können die „Eier“ dann gepellt werden. Nach dem ersten Staunen haben wir eine ganze Weile damit verbracht, Boule mit ihnen zu spielen und mussten anschließend noch Kugelstoßen hinterherschieben, weil sie einfach nicht kaputtzukriegen waren. Wichtig: Handschuhe nicht vergessen!

Wir waren wie jedes Jahr im Januar zur großen Kinderrevue im Friedrichstadtpalast. Auf der Suche nach dem verschwundenen Schnee führte die Reise diesmal ins Tal der rosa Plüschhasen. Beeindruckende Bühnentechnik, brilliante Dialoge, moderne Themen und junge Talente – es ist jedes Jahr aufs Neue einen Besuch und sein Geld wert!
Ein Bild ohne viele Worte: der Sonntag wurde zum Waffeltag auserkoren! Mmmhhhh.
Hier das beste Rezept ever (für Dschungelcamp-Fans: ich erhöhe auf „ever, ever, ever“!):

250g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
3 Eier
4-5 EL Zucker
1 Tüte Vanillinzucker
1 Krümel Salz
100g Butter
und Milch oder Wasser dazugeben, bis die Konsistenz dick fließend ist
(Zutaten natürlich mit dem Mixer verrühren)
Dann kurz rein ins Waffeleisen und genießen, ergibt etwa 8-10 große Waffeln.
Guten Appetit!
(P.S. Morgen ist Sonntag!)
Ein neuer Spielplatz wurde gefunden und erobert. Der Traum eines jeden Entdeckerkindes: ein Piratenschiff mit allem, was so ein Räuberherz begehrt! Bis hoch in den Ausguck hat sie sich noch nicht ganz getraut, aber das kommt bestimmt bald.

Wir haben in der Krank-Woche unseren Knete-Vorrat mit 16 Farbnuancen mit klangvollen Namen (magenta, cyan und salmon) aufgestockt und ihn u.a. mit Hilfe bunter Federn, kleiner Knöpfe und DEM Bastelutensil schlechthin – Wackelaugen –  zu liebreizenden Knetmonstern verarbeitet. Knete an sich ist ja kein so haltbares Material, entweder wird sie steinhart trotz geschlossenen Deckels oder sie sieht nach ein paar Beknetungen aus wie Essensreste, die man nach Monaten in der Sofaritze findet: farblich undefinierbar. Die teurere Play Doh Knete ist wirklich ihr Geld wert, habe ich festgestellt. Selbst wenn man Regenbogen-Schlangen mit bunten Pickeln formt, lassen sich die andersfarbigen Teile hinterher problemlos ablösen, ohne miteinander zum Sofaritzen-Phänomen zu verschmelzen.Top!

Die Tollabox zum Thema „Lichtspiele“ bot diesen Monat wieder ganz großes Kino, z.B. ein DIY-Kaleidoskop mal anders oder eine 3D-Brille mit Motiv-Karten, von denen einem wilde Tiere entgegenkommen. Ich dachte immer, kindliche Gehirne wären bis etwa zum Schuleintritt noch nicht in der Lage, 3D-Objekte zu einem sinnvollen Bild zusammenzubauen. Wurde eines Besseren belehrt! „Mamaaaaa, ich kann das Tier anfassen!“

Auch eine Krankheitsbeschäftigung: Speed-Cups. Jeder Mitspieler bekommt 5 farbige Becher und dann wird eine der Karten aufgedeckt. Darauf sind z.B. Blumen, Häuser, Vögel, Autos oder Eiskugeln zu sehen, die sich entweder neben- oder übereinander befinden. Alle Mitspieler müssen dann ihre Cups so schnell wie möglich in der angegebenen Farbreihenfolge sortieren und anschließend auf die Halli-Galli-Klingel drücken. An der Geschwindigkeit arbeiten wir noch (ist ja auch erst ab 6), aber das Sortieren nach Farben funktioniert schon wunderbar. Am Schönsten ist allerdings, wie sie es nennt: „Free Katz.“

Fiona hat ihren Playmais wiederentdeckt und statt der bunten „Wasserrutschen“ von früher einen komplett erkennbaren Strand mit Meer und Palmen gebaut. Ganz alleine! Meine Hochachtung!

Der erste Schnee des Winters und überfrierende Nässe haben Berlins Straßen für einen Tag in eine einzige Eislaufbahn verwandelt. Fühlte mich zwischenzeitlich auf 4 Rädern sicherer als auf 2 Beinen. Mit sowas hat ja nun niemand gerechnet, nicht mal die Straßenreinigung…

Der coolste aller coolen Kapuzenpullis gehört seit ein paar Tagen uns und die einzig verfügbare Größe 122 macht, dass die Motte auf ein Mal irgendwie so nach großem Schulkind aussieht. 
Stop that!
Und jetzt ist es Zeit für Zitate, auch diesen Monat habe ich wieder herzlich gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 3 Monate alt.

„Iiieeeh, ich hab ein Auto gesehen, das auf die Straße pullert!“
„Emily fängt mit M an.“
„Hast du den Reißverschluss zu gekriegt?“
– „Nein, es gang nicht.“
„Mama, ich habe eine Sorge für den Sorgenfresser.“
– „Was denn für eine, mein Schatz?“
„Ich habe eine Sorge, weil so viele Froscharten vom Aussterben bedroht sind.“
„Du warst aber schnell, Nono!“
– „Ja, das können nur Frauen.“
„Wie wollen das Kuscheltier denn nennen, Fiona? Vielleicht Oscar?“
– „Hahaha, nein, Mama. Oscar ist doch ein Name für Kamele und Dromedare.“
„Hast du aufgepasst bei der Sendung mit der Maus? Wie heißt denn das, was die 
Flugzeuge hinter sich her ziehen am Himmel?“
– „Ja, das ist ein Condor-Streifen.“
(beim Zähneputzen)
„Guck mal nach oben!“
– „Nein, dann tut mein hinterer Hals weh!“
(Fiona läuft mit einer Lupe durch die Gegend)
„Weißt du, was ich werden will, Mama?
– „Nein, sag mal.“
„Dektiv!“
(nachdem die Infektionskrankheit mit Himbeerzunge in der Kita umging)
„Jasper ist jetzt wieder da. Seine Scharla ist weg!“
„Mama, wir sind einfach die besten Leute auf der Welt!“
(auf der Autobahn)
„Guck mal, die Sonne folgt uns! Will die etwa auch nach Berlin?“
Ein Schüler sieht ein Versetzungszeichen (Kreuz) in den Noten und meint: 
„Was macht denn das Hashtag da?“
„Autos heißen auf Englisch cars, wie die Fernsehserie. Und ein Auto heißt nur car.“
– „Ja, wie die Schlange vom Dschungelbuch.“
(Sie spielt mit einer Puppe und sagt zu mir)
„Das ist mein Baby und du bist die Ur-Ur-Oma.“ 
„Weißt du denn eigentlich, was Urgroßeltern sind?“
– „Ja, das sind die aus den alten Zeiten.“
„Ich gehe jetzt mit meinem Baby einkaufen. Sollen wir dir was mitbringen?“
– „Ja, Kaffeepads wären toll!“
„Ist ok, Mama, ich bringe dir Kaffeeplätzchen mit.“
„Ich mag Eiszeit nicht. Sommerzeit ist mir viel lieber!“
„Was hat Frau Doktor gesagt, was ich habe? Scharla??“
– „Nein, Noni, du hast nur einen Virus.“
„Uääähh, dann habe ich ja überall diese Würmer in meinem Körper!“
(wohl zu viel „Es war ein Mal das Leben…“ geschaut)
(Wir spielen Kakerlakak, Fiona dreht das Besteck versehentlich so, 
dass die Kakerlake in mein Haus läuft)
Ich: „Juhu!“
Sie: „Hab ich extra gemacht, damit du auch eine Chance hast…“
„Ich sag dir mal, was ich nachher bei McDonalds bestellen möchte: 
aaalso, ein Happy Meal, das ist ja ganz natürlich, ….“
(flüstert beim Schlafengehen)
„Mama, ich muss dir noch was sagen. Du bist die 
wunderschönste Mama auf der Welt. Ich liebe dich sooo sehr!“
„Was machen denn die ganzen Tiere in deinem Bett?!?“
– „Ist ne Kinderveranstaltung.“