Reisetagebuch Chalkidiki

Wie ihr wisst, waren wir Anfang August in Griechenland, genauer gesagt auf der wunderschönen Halbinsel Chalkidiki, das ist die mit den „3 Fingern“, rechts von Athen & Co. (mein Erdkundelehrer möge mir verzeihen!). Wir sind nach Thessaloniki geflogen und von dort aus noch etwa 45min mit dem Bus gefahren bis nach Néa Potidea, das liegt genau an der schmalsten Stelle, wo der „erste Finger“ beginnt. Unser Hotel war das „Portes Beach“, Portes und die Gegend Portea übrigens vom Wort Tür/Tor abgeleitet, also das Tor zur „Kassandra“, so heißt er nämlich, der erste Finger. (Ganz in der Nähe, in Psakoudia, war zur gleichen Zeit zufällig der Familienbetrieb unterwegs. Wer deren Urlaubstagebuch verpasst hat, sollte das dringend nachholen 😉 )

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Schon als wir durch die große Hotelhalle nach draußen in den Garten getreten sind, war klar: wir haben wieder ein kleines Paradies gefunden. So unscheinbar das Hotel von außen aussieht, so traumhaft ist es hinter den Türen! Den Hotelslogan „where green meets blue“ hätte man nicht besser wählen können. Palmen, Blumen, Bäume, Torbögen, Bänke, WLAN-Repeater, kleine Häuser und kein 10-etagiger Klotz in der Landschaft. Perfekt! Wir sind sehr früh geflogen und waren so schon mittags dort. Nach Beziehen der Zimmer konnten wir also direkt in Richtung Pool/Strand gehen, wo in der Taverna schon das Mittagsbuffet wartete. Auf dem Weg dorthin lief ich nur mit Handy vor der Nase und musste ständig abdrücken, es war einfach alles so schön!

Und dann der erste Blick auf’s Meer, der ist für mich immer etwas ganz besonderes. Hier ist er, vor Freude über das Gesehene sogar mit schiefem Horizont, das ist sonst nicht meine Art, haha:

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Das Meer war badewannenwarm, aber der Einstieg steinig. Nicht zuletzt deshalb bestand eine der ersten Urlaubsaktionen darin, den kleinen Hotelshop zu plündern, in dem wir in diesen 10 Tagen zu Stammgästen geworden sind (Tag 1: Badeschuhe, aufblasbare Schwimmtiere. Tag 2: Flasche Wein. Tag 3: Klebetattoos. Tag 4: Klebetattoos, Alleskleber für sich auflösende Schuhsohle. Tag 5: Buch, Briefmarken. Tag 6: Kinder-Sonnencreme mit Goldstaub (?) für sagenhafte 20€, Tag 7: Gewürzmischung, Schokolade, Duschbad, …..) Während das große Kind nach dem Frühstück seine Runden im Pool gedreht und die Taucherbrille zum wichtigsten Urlaubsutensil erkoren hat, saßen wir unter den großen Pinien im Schatten, mit Wellenrauschen in den Ohren, Meerwind um die Nase, Kaffee in der Hand und Blick auf Pool und Strand.

 

Für Tag 3 hatten wir einen Schiffsausflug gebucht und wurden in aller Frühe nach einem 15-minütigem Speedfrühstück von einem kleinen Bus abgeholt und nach Pefkochori gebracht (wer oben gucken möchte: erster Finger ziemlich weit unten). Frühstück gab es übrigens nur von 7.30 Uhr bis 9.30 Uhr, das fand ich relativ knapp bemessen. Aber was schrieb @krispels neulich dazu auf Twitter?

 

Auf der großen Agios Nikolaos ging es hinüber zum 2. Finger namens Sithonia zu einem der schönsten Strände, die ich je gesehen habe: Toroni. Schon der Name klingt ja nach Erholung. Türkisblaues Wasser, heller Sand, strahlender Sonnenschein und anderthalb Stunden Zeit bis zum Mittagessen auf dem Schiff. Und los!

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Nach dem Essen fuhr die Agios Nikolaos ein Stück an der Küste entlang bis nach Néas Marmaras ( Mitte 2. Finger) für einen kurzen Stadtbummelstopp. Ich schaffte es, in dieser einen Stunde sagenhafte 2 Oberteile, Postkarten und ein paar Schuhe zu shoppen, haha. Aber meine Lieblingsschuhmarke ipanemas in Verbindung mit einem 20%-off-Schild: daran kann ich nicht vorbeigehen! Nach einem kurzen Frappé (Eiskaffee) am Hafen ging es dann schon wieder auf’s Schiff, das mit uns zur „Schildkröteninsel“ fuhr, einer unbewohnten, felsigen Insel mitten im Meer, die von Weitem wie eine Schildkröte aussieht. Es ertönte eine Durchsage, dass das Schiff zum Badestopp halten würde und man von einem Brett direkt ins (tiefe) Wasser springen könne. Und nun ratet, wer ganz vorne in der Schlange stand und sich aus 4m Höhe furchtlos mit Schwimmring vom Piratenschiff gestürzt hat? Richtig, mein großes Kind – und ich notgedrungen hinterher mit zugehaltener Nase. Wenn man sie heute fragt, das schönste Erlebnis dieser Reise!

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An zwei weiteren Tagen fuhren wir mit dem Hotelbus vormittags direkt nach Néa Moudania und Néa Potidea. Erstere ist die größere Stadt von beiden. Bis auf ein paar kleinere Läden, einen Springbrunnen und Cafés gab es allerdings nichts. Touristisch noch so gar nicht erschlossen. Also verbrachten wir nach kleinem Souvenirbummel und ipanemas für die Mädels die Zeit bis zur Abholung bei einem Eiskaffee am Hafen.

In die kleinere der beiden Städte ging es am nächsten Morgen, eigentlich eher aus der Not heraus, weil wir keine Windeln mehr hatten und der Hotelshop nur NewBorns führte. Wenn in Néa Moudania nichts los war, dann war in Néa Potidea gar nichts los. Ein klitzekleiner urgriechischer Ort, der um halb 10 noch schlief. Einzige Attraktion war die große, dom-artige Kirche, die allerdings gerade geputzt wurde. Well… Das untouristischste Dorf, das man sich vorstellen kann. Shops fanden wir beim besten Willen keine und so gingen wir in Richtung Wasser. Immerhin für Fotos war es toll und für die kleine Bar, in der wir als einzige Gäste direkt über dem Wasser sitzen konnten, hat sich der Ausflug doch noch gelohnt! In Anbetracht des einzigen Kiosks mit sonnengebleichten Postkarten aus einem anderen Jahrhundert entschied sich Fiona dafür, Souvenirs nicht zu kaufen, sondern zu sammeln: Blumen. 3,5 Stunden später und um etliche Blüten reicher, mussten wir zurück im Hotel ein Buch zweckentfremden, um die ganzen schönen „Souvenirs“ zu trocknen. Den Supermarkt für unsere Windeln haben wir dann übrigens doch noch gefunden. Und die wagenradgroßen griechischen Melonen hatte er auch.

 

Nach dem Abendessen warteten die Kinder schon vor der Bühne auf das abendliche Pflichtprogramm: die Mini-Disco! In meinem Beruf mache ich musikalisch oft Ähnliches wie die Animateure, deswegen ist es für mich immer doppelt spannend. Oliver aus London hat mit so viel Körpereinsatz vorgetanzt, dass es eine wahre Freude war, ihm und den Kindern dabei zuzusehen. Kinder merken, ob jemand das macht, weil er es muss, oder ob er wirklich Spaß dabei hat. Felicia war mit ihren anderthalb Jahren mit Abstand die Jüngste, hat aber so wild getanzt, dass sie regelmäßig dabei das Gleichgewicht verloren hat, so süß!

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Der Sonnenuntergang war direkt über dem Wasser und zeitlich so getimed, dass er vorbei war, wenn die Mini-Disco angefangen hat. Perfekt! Ach, Griechenland, ich vermisse dich… Schön war’s, Chalkidiki!

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Und wo wart ihr diesen Sommer?

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5 Tipps für Urlaub mit Kleinkind

Sie schlafen schlecht, sie sprechen nur rudimentär, sie rauben einem den letzten Nerv, sie wollen am Liebsten alles ALLEINE machen und wir lieben sie trotzdem abgöttisch: Toddler. Das Wort „Kleinkind“ trifft es nicht so richtig, das klingt so harmlos. Das englische „Toddler“ beschreibt zumindest lautmalerisch den Zustand zwischen anderthalb und 3 für mich irgendwie treffender. Urlaub mit Baby ist vergleichsweise easy: trinkt Mama/Flasche, kackt und schläft und ist glücklich da, wo Mama und Papa sind. Ob das in den heimischen 4 Wänden oder in der Karibik ist, ist zweitrangig. Urlaub mit Kind ab 3 ist auch relativ entspannt: es spricht, es schläft, es buddelt, es badet und es darf in den Mini-Club, haha. Die Zeit dazwischen allerdings ist eine Herausforderung für urlaubende Familien, wenn sie sich neben Toddler-Bespaßung vorgenommen hatten, ein Buch zu lesen oder auch nur einen Kaffee zu trinken, oder, wenn sie mehrere Stunden in einem engen Flugzeug verbringen müssen und das Kleinkind bis 2 Jahre noch keinen Anspruch auf einen eigenen Sitzplatz hat, argh…

 

Deswegen kommen hier unsere 5 praxiserprobten und flugzeugtauglichen Tipps für einen entspannten Urlaub mit (oder trotz?) Kleinkind:

 

  1. Essen/Fingerfood

Ich weiß nicht, wie es bei euch ist, aber für meine Kinder ist die Snackbox immer der wichtigste Bestandteil eines Ausflugs und dabei ist es egal, ob es in den Tierpark um die Ecke geht oder auf einen anderen Kontinent. Kaum sind wir 5min unterwegs (manchmal noch vor dem Anschnallen!), heißt es: „darf ich jetzt die Brotbüchse aufmachen?“ Inzwischen ist schwesterliches Teilen nicht mehr so cool, weswegen jeder eine eigene Box bekommt. Sehr gute Erfahrungen habe ich mit den Bento-Boxen gemacht. Sind nicht ganz billig, aber die vielen kleinen Fächer machen aus dem Snacken ein großes Vergnügen. Wenn sie nicht mit uns in den Urlaub fahren, beherbergen diese Büchsen übrigens Fionas Frühstück in der Schulzeit.

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2. Motorikspielzeug [DIY]

Kleine Finger mögen kaum etwas lieber als Dinge irgendwo reinzustecken und sie wieder rauszufummeln. Kennt ihr oder? In einem Video bei Mamiblock habe ich diese Idee gesehen und sie kurzerhand ausprobiert. Ein voller Erfolg! Einen Tag vor Abflug saßen dann beide (!) Kinder auf dem Fußboden in meinem Arbeitszimmer und haben ausdauernd kleine Pfeifenreinigerstücke in die Mini-Löcher der leeren Oregano-Dose gesteckt. Auch im Hotelrestaurant, wenn die Kinder schon fertig waren, als die Erwachsenen gerade erst mit vollem Teller vom Buffet zurückkamen, verloren die Do-it-yourself-Steckspielzeuge nicht ihren Reiz. Einzige „Gefahr“: die volle Flasche mit den Pompoms (ohne Deckel, versteht sich) weckte immer einen unglaublichen Schüttelreflex bei unserem Toddler und so kam es, dass die Pompoms fliegenderweise schon Bekanntschaft mit vollen Bechern und sogar dem Schoß eines Busfahrers gemacht haben, erste Reihe sei Dank, hahaha.

3. Malbox [DIY]

Wer schon ein Mal mit Kindern im Flugzeug gemalt hat, wird wissen, dass es Schöneres gibt, als die dort runtergefallenen Stifte aufzusammeln. Man stößt sich den Kopf am Tischchen, der Rucksack steht im Weg, die Armlehne muss hoch und der Bauch wird so gequetscht, dass das überteuerte Sandwich aus dem Boardbistro beinahe den Rückweg antritt. Mit der Malbox für unterwegs kann zwar auch mal ein Stift runterfallen, die Gefahr ist aber weitaus geringer. Es ist so simpel: man benötigt nur eine ausrangierte Brotbüchse, Heißkleber, Stifte und einen kleinen Notizblock. Der Block wird mit dem Heißkleber auf die eine Seite der Büchse geklebt und die Stifte in der etwas zurechtgeschnittenen Hülle auf die andere Seite. Zumachen, fertig. Diese Idee stammt ebenfalls von Mamiblock und wurde von beiden Kindern getestet und sowohl für Flugzeug als auch Auto für gut befunden!

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4. Stickerhefte

Auf der Suche nach Kleinkram für Punkt 5 fand ich einen Grabbelstand mit Pixi-Heften, darunter auch sog. Sticker-Pixis: Gold wert! Auf ein Minimum reduzierter Text, bunte Seiten zum Bekleben und in der Mitte eine Doppelseite mit wiederablösbaren Stickern, 99 Cent eins. Das kleine Kind benutzte seine Malkiste nicht nur zum Malen, sondern auch zum Einkleben der Sticker in den Block. Die wurden dann wieder abgemacht und zurück ins Heft, auf die Haut (steht total auf Klebetattoos!) oder auf Mamas Sonnenbrille geklebt. Immer und immer wieder, bis sie so sandig waren, dass sie nicht mehr hielten. Eine tolle Alleine-Beschäftigung! Inzwischen habe ich den Pixi-Stand aufgekauft und in meinem Reservefach für Ausflüge warten nun neben „Am Strand“ und „Im Zoo“ auch noch „Fahrzeuge“, „Fluss und See“, „Zu Hause“ und „Auf dem Bahnhof“ auf ihren Einsatz 😉

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5. Überraschungssäckchen

Einen Tag vor dem Urlaub, bzw. nur knapp 12 Stunden vor dem Aufbruch, überkam mich plötzlich die Lust, noch schnell ein Überraschungssäckchen für die Reise zu nähen und mit ein paar Kleinigkeiten zu füllen, weil ich weiß, wie sehr speziell das große Kind Überraschungen liebt. Blickdicht stand er dann zwischen den anderen Handgepäckssachen auf meinem Schreibtisch und Fiona schlich den halben Abend drum rum, fühlte und knisterte und konnte den nächsten Tag nun erst recht kaum erwarten. Im Flugzeug sitzend wurde sofort geplündert und die Freude über fluffige Knete, ein kleines Lego-Set, Überraschungsei und Sticker war riesengroß. Und an einem Strandtag hatte sie die Idee, mit der Knete Tiere zu formen und sie in ihrem normalen Lebensraum zu fotografieren. Das hat Spaß gemacht!

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Und was kennt ihr noch für Tipps für einen entspannten Urlaub mit Kindern?

Schreibt sie mir gern in die Kommentare, ich bin gespannt! Der nächste Urlaub kommt bestimmt 🙂

#12von12 im August: Holidayedition

Es war ein paar Tage ruhig auf dem Blog, das hatte den schönsten Grund, den es dafür geben kann: URLAUB! Wer uns auf Instagram folgt, wurde in den vergangenen 10 Tagen mit Strand-, Sonnenuntergangs- und Meerbildern im wahrsten Sinne des Wortes „überschwemmt“ und konnte ein bisschen am wunderschönen Griechenlandflair teilhaben. Der Monatszwölfte fiel genau mit unserem Abreisetag zusammen, an dem wir erst am Abend aus dem Hotel abgeholt wurden und kurz vor Mitternacht in Berlin landeten. Hier kommt also – bedingt durch Kofferauspack-Wäsche-Chaos- mit etwas Verspätung unsere Urlaubsversion der #12von12.

Mehr gibt es wie immer bei Draußen nur Kännchen! Viel Spaß!

Urlaubsbilderbuch Teneriffa

Grau, kalt, nass – ein typischer deutscher Winter. Da in Berlin letzte Woche Ferien waren, haben wir die effektiv genutzt und ein bisschen Sonne und Wärme getankt: auf der wunderschönen Kanareninsel Teneriffa!

Habt ihr Lust, mitzukommen auf einen kleinen Kurzurlaub vor dem PC bzw. am Handy?  
Dann klappen Sie bitte die Tische vor sich hoch, schnallen sich an und lehnen sich entspannt zurück…

Okay, das mit dem entspannten Zurücklehnen hat im Original nicht soo gut geklappt, denn im Flugzeug war es echt e-n-g. So ein 13-monatiges Laufbaby findet in Ermangelung eines eigenen Sitzplatzes die ganzen 5 Stunden auf Mamas Schoß nicht mehr so witzig. Und Ryanair hat nicht mal mehr Sitztaschen am Vordersitz! Fällt einem erst gar nicht auf, aber man glaubt nicht, wie viel man so während eines Fluges in der Hand hat! Als die Crew vor dem Abflug durch die Reihen kam und das Bordmagazin verteilte, erwiderte die Oma in der Reihe vor mir pampig: „Nee danke! Ick weeß ja nich, wo ick ‚et hinsteckn soll!“ Berliner Charme. Mein Highlight war aber die englische Stewardess, die am Essenswagen vorne stand und ihrem Kollegen im hinteren Teil des Flugzeuges eine Bestellung „weiterleitete“. Sie ruderte ententanzartig mit den Ellenbogen und formte mit dem Mund das Wort „chicken“. Geil.
Fiona bekam ein Travel Journal, ein kleines Reisetagebuch, in das man Flugdaten, Reiseroute, schönste Orte im Urlaub, Fakten über das Urlaubsland usw. eintragen konnte. Auf einer Seite waren Lücken für die Namen der Piloten und der Crew. Sie gab das Heft der netten Stewardess, die etwas später strahlend zurück kam und Fiona das Travel Journal inklusive aller Namen und mit einem Autogramm des Piloten überreichte. Wow, die war vielleicht stolz und schwärmt seitdem von „ihrem“ Käpt’n Guillermo 🙂

Wir kamen am späten Abend an und fuhren mit dem Mietwagen die wenigen Kilometer vom Aeropuerto bis nach Los Cristianos, an der Südküste Teneriffas. Dass der Balkon unseres Appartements (CheckIn Bungalows Atlantida) auffällig groß war, bemerkten wir direkt. Wie atemberaubend schön die Aussicht mit Meerblick tatsächlich war, stellten wir aber erst nach Sonnenaufgang am nächsten Morgen fest.

Hallo Urlaub!

Das WLAN dort war eine eher zickige Angelegenheit, aber es reichte am ersten Morgen, um die Wetterapp zu öffnen. Ich hatte für mich und die Kinder vorsorglich Sommerklamotten und Flip-Flops eingepackt und bekam einen kleinen Schreck beim Blick auf die aktuellen Temperaturen: 17 Grad. Würden wir die ganze Woche frieren müssen..? Nein, würden wir nicht! In den Morgen- und Abendstunden mussten wir eine Strickjacke überziehen, aber sobald die Sonne gegen 10 höher am Himmel stand, wurde es von Minute zu Minute wärmer. Die Temperaturen waren einfach perfekt: T-Shirt-Wetter, blauer Himmel und meistens keine einzige Wolke. Es war nicht so heiß, dass man in der Sonne sofort wieder ein schattiges Plätzchen gesucht hat und trotzdem warm genug, dass Fiona ausgiebig Tauchen üben konnte im Pool (bis auf das eine Mal, wo wir die Zeit vergessen hatten und ihre blauen Lippen mit Wärmflasche und heißem Tee behandeln mussten ^^) Sie hat für diesen Urlaub ein neues Schwimm-Outfit und konnte es nun natürlich kaum abwarten, endlich den „Bikini mit den Brüsten“ einzuweihen, hihi. Außerdem gab es um den Pool mehrere Spielhäuschen für die ganz Kleinen. Das fand „Felisha“, wie die Kellner sie nannten, klasse und hat sich mit ihrer dänischen „Hausnachbarin“ Maya (2 Jahre) Kritzelbriefchen „geschrieben“ und gegenseitig in den jeweiligen Briefkasten gesteckt. So süß!

Nur wenige hundert Meter von unserem Appartement entfernt (sieht auf dem Terrassenblickfoto viel weiter weg aus!) waren die süße Strandpromenade und natürlich: das „große Wasser“! Und wie schon bei Instagram geschrieben: immer wieder dieses Glück beim ersten Blick auf’s Meer! Kennt ihr?

Ich fühle mich sofort entspannt, wenn ich einfach nur auf das Meer gucke und das Wellenrauschen höre. „Gedankenstopp“ nennt sowas Hypnoseprofi Jan Becker. Dazu der Salzgeruch in der Luft, der warme Wind um die Nase und im Hintergrund der spanische Fußgängerzonentrubel. Wunderbar, das ist Urlaub für mich.
Faszinierend an Teneriffa ist nicht nur, dass die Insel quasi „neben“ Afrika liegt und dennoch zu Spanien gehört, sondern auch der schwarze Lavasand am Strand, den wir uns gläserweise abgefüllt haben.

Angekündigt als „El MUST de Canarias“ ist auf Schildern rund um die ganze Insel der Loro Parque in Puerto de la Cruz: Europas schönster Zoo, heißt es. Um dorthin zu kommen, mussten wir ein Mal rum fahren, denn wie so viele Inseln hat auch Teneriffa einen Berg in der Mitte, den El Teide. Nicht nur „El Must de Canarias“, sondern vor allem „El Must de Fiona“, denn der Loro Parque (loro = Papagei) beherbergt eine Quallenausstellung, wuooohhhh! Stolze 34€ Eintritt pro Erwachsenem und 23€ pro Kind ab 6 ließen uns ganz schön staunen. Bei den gängigen Preisen für Tierparks und Zoos bei uns (ungefähr 12€ p.P.) war ich skeptisch, ob dieser hohe Preis gerechtfertigt ist.
Ja, was soll ich sagen – er ist es zu 100%!

Pinguine, die man über und unter Wasser beobachten kann – spannend!

Einen vergleichbaren „Zoo“ habe ich noch nirgendwo auf der Welt gesehen bisher. Man hat das Gefühl, durch einen großen grünen Urwald zu laufen. Rund um die Uhr finden verschiedene Shows statt: Delfine, Papageien, Orcas, Seelöwen, etc. Der Eintritt zu den Shows ist inklusive und schon allein für die hat sich der Besuch absolut gelohnt. Meine Mama hat sogar geweint bei den Delfinen! Bei den Quallen haben wir natürlich auch eine ganze Weile verbracht; für Fiona ein Paradies, könnt ihr euch sicher vorstellen! Die hatte Quallen-Herzaugen und wollte gar nicht mehr raus.

„Hahaha, guck mal Mama, die sieht aus wie ein Blumenkohl!“

Und weil wir beim ersten Mal gar nicht alles geschafft haben, sind wir 2 Tage später mit vergünstigtem Eintritt noch mal wiedergekommen und haben dann auch Ameisenbären, Erdmännchen, Orchideengarten, Flamingos, die Loro-Show, den Hai-Tunnel und mein Highlight – die „two toed sloths“ (Faultiere) – gesehen. Außerdem haben wir die TreeTops besucht, wo man viele Treppen hochsteigt und dann auf Hängebrücken (!) in den Baumwipfeln durch den Urwald geht, viele bunte Vögel freifliegend inklusive. Nur Sonja Zietlow und Daniel Hartwich haben gefehlt 😉

Eis essen und ein bisschen die Fußgängerzone unsicher machen waren wir natürlich auch zwischendurch. Fiona hat sich beim Juwelier von ihrem ersten Zeugnisgeld eine funkelnde Seesternkette gekauft. Wo die Liebe eben hinfällt…!

 Und noch ein paar Outtakes:

Endlich eine Verwendung für’s Bidet gefunden!
der „Penisbaum“, öhöm

Na, Fernweh geweckt?

Mein Kreta-Bilderbuch

Ich fand die Idee des Ostsee-Bilderbuches bei Berlinmittemom so süß, dass ich sie direkt übernommen habe und euch jetzt endlich, fast 4 Wochen nach unserer Rückkehr, das Kreta-Bilderbuch zeigen möchte. Wir waren zum ersten Mal auf der schönen griechischen Insel und sind restlos begeistert und total verliebt in Land und Leute!

Und dann dieses befreiende Gefühl beim ersten Blick auf’s Meer…
 
 

Aus dem Salzwasserpool war Fiona nur mit reichlich Überzeugungsarbeit zu den Mahlzeiten rauszubekommen. Ansonsten übte sie unermüdlich Schwimmen, Tauchen, Springen und: Handstand!

Ach ja, und die aufblasbare Qualle, die uns gleich am zweiten Tag im Supermarkt begegnet war, wurde selbstverständlich adoptiert…
An der Bar fühlte sie sich wie zu Hause, bestellte (meistens nur mit Badeponcho bekleidet) Cinderella-Coktails und schlürfte die gemütlich auf ihrem Barhocker, von dem die Füße baumelten. So fühlt sich Urlaub an! Der sehnsuchtsvolle Blick gen Meer gilt übrigens dem Paragliding, Fallschirm-Fliegen. Und wer Fiona kennt, der ahnt, dass es nicht nur beim Blick geblieben ist…

„Isn’t she afraid?“ wollte man von mir wissen, während das kleine Mädchen mit der großen Schwimmweste auf dem Meer von der Banane aufs Motorboot kletterte.

Ich war selber überrascht, wie mutig sie mit ihren fast 6 Jahren ist, aber sie war tatsächlich fest entschlossen, mit mir gemeinsam Fallschirm zu fliegen.
Gesagt, getan. Auf dem Boot „zogen“ wir das Fluggeschirr an, viele bunte Gurte mit Karabinern, gingen zum hinteren Teil des Schiffes, wurden festgemacht und dann fuhr das Boot los.
Wir blieben da, wo wir waren, schwebten aber am Fallschirm über dem Wasser in der Luft und wurden mit jedem Meter, den das Boot fuhr, weiter in den Himmel gehoben. Was für ein Gefühl! Wir lachten und strahlten um die Wette. So fühlt sich Freiheit an! 
Der schönste Mama-Tochter-Moment des Urlaubs:
50m über der Küste Kretas mit einem atemberaubenden Blick auf die griechische Insel beschlossen wir in Ermangelung einer Kamera, diese Bilder für alle Ewigkeit in unseren Herzen zu behalten ❤

Einen Tag fuhren wir mit einem Mietwagen in die malerische Hafenstadt Agios Nikolaos, bummelten ein bisschen, kauften Postkarten und genossen einen Eiskaffee in einem der süßen Cafés rund um den Binnensee in der Stadt, den Voulismeni-See.

Kreta ist unter anderem berühmt für sein einmalig schönes Meereszentrum, das CRETAquarium.
Das konnten wir unserem kleinen Meeresforscher natürlich nicht vorenthalten. Es war ganz anders, als z.B. das Sealife in Berlin, die Becken viel größer und das Arrangement insgesamt spektakulärer und wirklich sehenswert. Fiona war – wie immer – am meisten fasziniert von den Quallen. Dort gab es nicht nur ein Becken mit ausgewachsenen Quallen, sondern auch kleine Aquarien mit wirklich winzigen Baby-Jellyfish. Ich stehe ja nicht so auf Quallen wie mein Kind, aber die Minis waren tatsächlich fast ein bisschen niedlich 🙂

Fiona hat im Urlaub plötzlich zu lesen und zu schreiben begonnen, als ob ein Knoten geplatzt wäre. Auf einer Zaubertafel, die wir auf dem Hinflug von Condor geschenkt bekommen hatten, schrieb und malte sie, was das Zeug hielt. Nach der Reise waren von der Tafel wegen des starken Gebrauchs nur noch Einzelteile übrig. Sogar das Spiel mit dem Galgenmännchen probierten wir alle gemeinsam, allerdings erwies sich das Raten von Fionas Wörtern mitunter als ganz schön knifflig.
(langes, glattes Kriechtier mit 3 Buchstaben? WOM)

 

 

Und dann war da noch die Geschichte mit dem kopflosen Oktopus, den ich am Büffet in den Frutti-di-mare-Nudeln fand und in für Fiona zum Zeigen mitbrachte. Sie bestaunte ihn von allen Seiten, wollte ihn erst probieren, traute sich dann aber doch nicht. Etwas später zog sie los zum Büffet und kam kurz danach wieder, um mir mitzuteilen, dass sie die Nudelpfanne sortiert habe:
alle Nudeln auf die eine Seite und alle Oktopusse auf die andere.
Am liebsten hätte sie alle mitgebracht, um sie im Meer freizulassen. Aber da ich schon das „Sortieren“ nicht ganz so lustig fand, entließen wir stellvertretend für alle frutti-di-mare-Tintenfische diesen einen in die äh…Freiheit. Auch ohne Kopf. Hier das Bild, auf frischer Tat sozusagen:

Jetzt beim Schreiben sind die Erinnerungen wieder ganz frisch und ich kann das Meer förmlich rauschen hören. Geht’s euch ähnlich?

Best-Of August

Hallo September!

Bei mir ist in den letzten Tagen so viel liegen geblieben, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen soll…Letzte Woche war ich mit den Orchestern und Ensembles in Binz an der Ostsee und wir haben für begonnen, für die Akkordeonweltmeisterschaft 2016 zu proben. Nach einer sehr erfolgreichen und arbeitsintensiven Woche hat es mich Freitag Abend, frisch zu Hause, so dahingerafft, dass ich dachte, ich sterbe. Ohne Witz. Ich schätze, es wird der Norovirus gewesen sein. So schlimm hatte ich es wohl in meinem ganzen Leben noch nicht, ein völliger Knock-Out und 4 Tage von der Bildfläche verschwunden.
Es ist ja nicht so, dass am Montag in Berlin die Schule wieder begonnen hat, am Samstag eine Einschulung ins Haus steht (wuaaaaahhhhhhh) und auch sonst noch Einiges vorzubereiten gewesen wäre am letzten Ferienwochenende. Aber da kennt so ein Körper ja nix. Wenn aus, dann aus.
Ich zeige euch noch schnell ein paar Eindrücke aus unserem bunten Urlaubsaugust und mache mich dann ans Abarbeiten des Stapels auf meinem Schreibtisch. Lieblingstweets kommen demnächst auch noch.

10 Tage Kreta, 
eine wundervolle Insel und ein ganz toller Urlaub ❤

Lange haben wir es nach der Rückkehr nicht ohne Wasser ausgehalten:
Werbellinsee bei Berlin
 In die Maschine dürfte er nicht, aber das olfaktorische Gesamtkunstwerk „Hasi“ 
war nach einiger Zeit mal wieder fällig für eine liebevolle Handwäsche…

Der August stand – jedenfalls bei mir – schon ganz im Zeichen der Einschulungsvorbereitungen. 
Dazu gibt es dann einen Extra Post. Hier sind unsere Mini-Zuckertüten-Einladungen
 
 
 

„Ich möchte etwas basteln.“
– „Ok, was denn Schönes?“
„Einen Rochen.“
Es geht nichts über klare Vorstellungen.

Gärten der Welt, Berlin

 Haare!

Besuch im Currywurstmuseum Berlin
Ketchuptelefon, Gewürzrätsel, Riesenpommes und Wurstcouch. Cool!
#funfact: es gibt Energydrinks mit Currywurstgeschmack. Mmhh…

Eine Eiskönigin-„Manduca“ (Tragetuch) für Hasi genäht, 
jetzt sind wir immer im Partnerlook unterwegs

3 Leute essen Eis und einer guckt zu? 
Das geht nicht, dachte sich das Baby, und befand Stracciatella für lecker. 

Zugfahrt nach Binz/Rügen

und: 8 Monate Babygirl!
(immernoch im 2-Kuchenzahn-Stadium, so süß!)

Die besten Zitate des Vorschulkindes aus dem August habe ich auch noch für euch. 
Fiona ist 5 Jahre und 10 Monate alt.
Der Rettungsschwimmer pfeift Leute raus wegen zu hoher Wellen.
Fiona: „Ach, das ist nur der Schaffner da unten.“
Kurz vor dem Fallschirm-Fliegen am Boot:
„Mama, ich bin soo aufgeregt, mein Bauch platzt gleich!!!“
„Boah, guck mal deine Hautfarbe an!“
F: „Ja, ich bin selbst neidisch, dass ich so braun bin!“
„Delfine sind ziemlich menschliche Tiere.“
Das Baby liegt nicht gerade platzsparend auf dem Bett.
„Mama, kannst du mal meine Schwester wegräumen?“
Im Hotel:
„Warst du eben drüben? Was machen denn Sasa und Opa?“
– „Ja. Sasa sitzt auf dem Klo und Opa stöbert so im Raum herum.“
„Am Besten, wir legen mein Reisetagebuch auch in den Selfie.“
– „Wohin?!“
„..in den SELFIE!“
– „Ah, du meinst, in den Safe?“
„Öh, ja, genau.“ 
Kind steht am Pool.
„Mama, was soll ich dir zeigen? Tauchen, Schwimmen, Handstand?“
– „Hm, springen!“
„Gut, springen ist meine Spezialität.“
Ein Kind weint.
F: „Heulende Kinder, davon gibt’s ja hier mehr als genug.“
Fiona kommt aufgeregt vom Büffet:
„Ich habe etwas vom Hähnchen ergattert!“
„Komm zu mir ins Meer! 
Ich bin genau da, wo die Wellen zerbrechen!“
Wir fahren an einem Wald vorbei, Fiona sieht ein Wildtier.
„Hey! Ich habe gerade ein Kalbreh gesehen, ein kleines!!“
 „Irgendwann könnten wir ja auch mal in den Reichstag gehen.“
Fiona: „In welchen Reitstall?!“
„A. ist schon 6 aber er benimmt sich immer noch wie ein 5-Jähriger…“
Wir suchen Wörter mit G.
Ich: „Was habe ich denn vorhin gesagt, als du geniest hast?“
Fiona: „…entschuldigung?!“
„Da wird sie staunen wie ein Nilpferd!“
Das Spielzeughandy des Babys klingelt.
Fiona geht ran, hört einen Moment zu und sagt dann ganz ernst:
„Nein, tut mir leid, da kann ich Ihnen nicht weiterhelfen…“
Ich ziehe das Baby an.
Fiona: „Sei froh, Felice. Du bekommst noch Anzieh-Service!“
„Guckst du mal, ob es noch regnet?“
F: „Nee, es rieselt nur noch ein bisschen.“
Fiona saugt Apfelsinenstücke aus und fragt:
„Ist das frisch gepresster Orangensaft, der da rauskommt?“

Best-Of Mai

Der Mai 2015, ein aufregender Monat bei uns! Hier ist er, in Insta-Bildern:

Zum ersten Mal Stoffmarkt, am Maybachufer in Berlin. 
Für einen Suchti absolut gefährliches Pflaster :p
Die zentrale Einschulungsuntersuchung mit dem Großkind:
zu 100% schultauglich!
Jetzt kann die erste Klasse kommen!

 Das kleine Faultier an seinem liebsten Platz: Mama

genäht: Panda-Partnerlook für die Schwestern

Tag der offenen Tür bei der Freiwilligen Feuerwehr 
 Mit knapp 5 Monaten jeden Abend ein halbes Glas Gute-Nacht-Grießbrei und plötzlich schläft das Kind nachts, sieh an, sieh an. Meinen Möhrenversuch hätte sie deutlicher nicht ablehnen können. Den Grieß löffelt sie weg, als hätte sie noch nie etwas anderes gemacht. Yes!
 
 Der neue Beiß-Knister-Rassel-Lamaze-Liebling: 
von der großen Schwester liebevoll „Octopussy“ genannt

 Tierparkbesuch am Vatertag mit Akrobatenelefant

Das erste Mal allein auf Reisen:
Kitafahrt fürs Großkind & Liemhasi mit Notfallanhänger ^^

die zum Glück vorerst letzte Impfung für’s kleine F

Sonnenuntergang über’m See bei der Abholung von der Kitafahrt

 5 Monate schon!!! Die Zeit rast…
über Pfingsten 1 Woche in der ägyptischen Sonne

Und für Fiona das absolute Mai-light: 
die erste Zahnlücke nach gut 6 Wochen Wackelzahn!
Und hier sind die Mai-Zitate.
Fiona ist 5 Jahre und 7 Monate alt.
„Mir gefallen beide.“
(zeigt 3 Finger)
(Sie guckt Sendung mit der Maus, das Baby-Spezial)
„Der Embryo sieht aus wie eine außerirdische Qualle!“
(Fiona spielt mit Papa Karten)
Er: „Wenn du Asse im Ärmel verstecken willst, würde ich lange Ärmel anziehen.“
Sie: „ASSELN?!?“
„Ihr habt auch Stockbrot gemacht? Erzähl mal, wie!“
– „Na wir haben so einen Teig um einen Stock rumgebunden, ins Feuer gehalten und dann ist Stockbrot draus geworden.“
„Ich habe ganz viele Mückenstiche am Hinterbein!“
„Mama, was machst du gerade?“
-„Ich hab ein Urlaubsbild von dir an Facebook geschickt.“
„Cool, und was sagt Facebook dazu?“
(Sie studiert ihre Fischkarte)
„Boah, ich wusste nicht, dass der Ozean soo cool sein kann!“
„Kannst du dir vorstellen, dass du bald ein Schulkind bist, Nono?“
– „Klar! Denn eigentlich bin ich wie gemacht für die Schule.“
(Fiona tanzt den Ententanz mit Klatschen: vorne, unterm Bein, nochmal vorne, hinten. 
Meine Mama versucht es nachzumachen, scheitert)
Fiona: „Ach Sasa, das ist einfach nichts für dich.“
(Sie holt sich vom Buffet ein gekochtes Ei)
„Kannst du mir das Eigelb rausmachen? Das mag ich nicht. 
Und danach bitte Salz auf die Eierschale streuen.“

(Felicia schlägt mit der Hand auf ihr Kuscheltier)
Fiona: „Muss man den armen Hasen hauen ja?!“

(Sie bekommt ein Doppelpack neue Zahnbürsten)
„Wenn die eine ein bisschen verschrottet ist, nehm ich einfach die andere.“