#12von12 im Mai

Fieberkind, Vogelkacke und verbrannte Brötchen – dabei ist heute doch noch gar nicht Freitag, der 13…

Mehr #12von12 gibt’s bei Draußen nur Kännchen

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#12von12 im Juli

Da gestern unser großes Sommerkonzert stattfand und eine Dirigentin mit iPhone komisch ausgesehen hätte auf der Bühne, kam ich leider nicht dazu, alles zu fotografieren, was ich gerne bildlich festgehalten hätte, deswegen ausnahmsweise nur 11 von 12.

[1] aus #12von12
Großkind macht Kaffee. Yes!

[2] aus #12von12
Mein erstes Obstmandala
 

[3] aus #12von12
„Machst du uns eine DVD an?“
– „Ja, aber wer ist denn uns?!“
„Na die Filly-Pferde wollten unbedingt einen Film 
gucken und haben mich überredet.“ 
 
 [4] aus #12von12
Beim Spielen eingeschlafen…

[5] aus #12von12
Aufbau für’s Konzert
 

[6] aus #12von12
Der Saal ist voll, gleich geht’s los! 
#vorfreude #orchester #sommerkonzert
 

[7] aus #12von12
Das Orchester kurz vor dem Auftritt hinter der Bühne
 
[8] aus #12von12
Weil wir alle den ganzen Tag auf der Bühne standen,  
„kocht“ heute HalloPizza für uns. 

[9] aus #12von12
„Mama! Keine Presse am Wickeltisch!“
#talktothehand 

[10] aus #12von12
Endlich die Füße hochlegen. Was für ein (toller!) Tag!
 

[11] aus #12von12
Da sagt das große Mädchen beim Gute-Nacht-Kuss plötzlich zu mir:
„Weißt du, Mama, leben ist schön.“
– „Wie meinst du das?“
„Na zu leben, das ist einfach toll!“
 

Best-Of September

Wie immer um den 30. herum, habe ich auch heute wieder ein paar Bilder aus unserem Monat für euch.

Einen verregneten Sonntag haben wir im Kino verbracht, mit der Biene Maja. Eigentlich war der Film ja ganz süß, aber Fiona waren die Hornissen und die (böse) Beraterin der Bienenkönigin so unheimlich, dass sie am liebsten nach der Hälfte gegangen wäre. Wir haben uns dann ganz dicht aneinander gekuschelt und so den Film doch noch bis zu Ende gucken können. Die Biene mit der (inzwischen) Wespentaillie hat mir in Vollschlank und von Karel Gott besungen irgendwie besser gefallen. Ist wahrscheinlich so ein Kindheitsding. Werde mit Helene Fischers „In einem unbekannten Land…“ einfach nicht warm. Schweres Erbe hat sie da angetreten.

Neben ein paar Oberteilen für mich und Kleidchen/Hosen für Fiona (im Stoffhaus: „Mama, ich möchte diesen Stoff! Kannst du mir daraus ein Kostüm nähen?“ – „Ööhh, ginge auch ein Kleid…?“) sind in diesem Monat auch kleine und große Tröstifanten entstanden. Diesen „Elmar“ mit einem blauen und einem pinken Kuschelohr fand ich besonders niedlich, hoffentlich freut sich die Beschenkte! (SM: Freebook „Elefantös“ von farbenmix).

Die Tollabox war im September auch wieder mit von der Partie, mit einer sehr gelungenen Bastelbox zum Thema „Handschrift“. Hier im Bild ist das Stifterennen auf dem selber zusammengeklebten Parcours zu sehen. Fiona ist unser Rekordhalter mit 5,91 Sekunden von Start bis Ziel  .

Auch wenn es schwer fällt, sich vom Sommer zu verabschieden; der Herbst mit seinen Schätzen ist auch eine tolle Jahreszeit! Speziell im Falle von Kastanien und Eicheln mangelt es Pinterest nicht an Ideen. Also wurde auf nachmittäglichen Ausflügen und Tierparktrips gesammelt was das Zeug hielt und dann mit Farbe, Kleber, Filz und Wackelaugen experimentiert. Die Eule ist nun unser neues Haustier. Brille? Fielmann.

Seit 4 Monaten lernt Fiona das Melodica-Spielen in einer kleinen Gruppe mit anderen Vorschulkindern bzw. Schulanfängern, die ich vorher in musikalischer Früherziehung unterrichtet habe. Bei den Allerjüngsten braucht man besonders viel Geduld, aber wenn sich dann erste Erfolge einstellen, bin ich mindestens genauso stolz wie die Eltern der kleinen Schüler! Mein eigenes Kind überrascht mich schon regelmäßig mit ihrem unglaublichen Ehrgeiz und ihrem Spaß am Lernen und Spielen. Einfach toll. Und der schönste Beruf der Welt sowieso 😉
„It takes a big heart to teach little minds“

Heute in einer Woche ist es schon soweit: das große Mädchen wird 5 (FÜNF!)!
Dass der Lieblingsfilm auch das Motto der Party werden soll, stand schon vor einigen Monaten fest. Inzwischen ist die Deko angekommen, das Kostüm wurde anprobiert (auf ein Mal kann man sogar Handschuhe ohne Hilfe und „Fingerstau“ alleine anziehen…) und Einladungskarten gebastelt. Ich bin unterdessen fleißig am Ideen-Sammeln für Eiskönigin-Geburtstags-Aktivitäten, Essen, Kuchen usw., bastle in meiner Freizeit große Schneeflocken und bin voll in meinem Element. Natürlich müsste man nicht so einen Aufriss machen, um einen unvergesslichen fünften Geburtstag zu zaubern, im Zweifel würden es auch das Trampolin und Topfschlagen tun. Aber Mama möchte ja auch ein bisschen Spaß haben. Und das Leuchten in den Augen der Kinder ist einfach unbezahlbar. Hach, ich freu mich drauf!

Berliner Herbsthimmel…ohne Worte

Die Zitate diesen Monat waren der Knaller, was haben wir gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 11 Monate alt.
„Guck mal, Mama, Sasa und ich haben im Garten ein Käfer-Motel installiert.“
(Insekten-Hotel)
(in der Kirche gab es nach einem sehr zähen Einschulungsgottesdienst 
kleine Süßigkeitenschultüten für alle Kinder)
Fiona laut: „Na endlich gibt’s was zu essen!“
(vor dem Geschwisterkurs bei einer Hebamme)
Ich: „Da kann man der Hebamme auch Fragen stellen!“
Fiona: „Gut, dann frage ich, warum Menschen früher Affen waren…“
(o_o)
„Iiiieeeh, ich sehe das Spiegelbild einer Mücke im Bad!!!“
„Wie heißen denn die Tiere, die hinten leuchten?“
Fiona: „Glühbirnchen.“
„Zu deinem 5. Geburtstag kannst du 5 Kinder einladen.“
Fiona: „Wir müssen damit aufhören! Zu meinem 10. Geburtstag lade ich 
10 ein und zu meinem 100. dann 100 Kinder. Das geht doch nicht.“
(Wir sehen im Einkaufszentrum zufällig eine Modenschau)
Fiona: „Mit schicken Kleidern auf der Bühne hin und her laufen,
das ist ja auch kein aufregender Job…“
„Als ich in der ersten Klasse war, hatten wir dort einen echten Igel, der hieß Putzi.“
„Hahaha, hat der immer bei euch sauber gemacht?“
„Ich habe meinen Rücken abgekratzt!“
(über mein Bauchnabelpiercing)
„Gut, dass das Loch so klein ist, sonst könnte man ja zum Baby reingucken.
Aber da ist ja auch noch die Schwammwand dazwischen.“
– „Die was?!“
„Na den Mutterkuchen meine ich!“
„Machst du mir einen Elsa-Zopf?“
(ich flechte)
Sie: „Der ist so kurz! Früher hast du den immer länger gemacht!“
„Deine Haare sind ganz schön zerkraust, Mama.“
„Ich habe eine Kastanie schlüpfen lassen!“
„Wie alt ist denn Opa geworden?“
– „64.“
„Boah, das ist ja mehr als man zählen kann!“
„Hey Nono, wie bist du denn an die Chips auf dem Schrank rangekommen?!“
– „Mit der Hilfe des Stuhls.“
(Genitiv, Herzaugen!)
„Der Kastanienbaum verbirgt sich hinter dem Zaun.“
„Wenn unserem Baby die Sachen zu klein sind, müssen wir sie aber aufheben.“
Ich: „Warum? Meinst du, wir kriegen noch ein Baby?“
Fiona: „Na man kann ja nie wissen mit wem man noch verheiratet ist.“
Ich: „Weißt du schon, wie man einen Bär malt?“
Fiona: „Ja, einen runden Kopf und dann den großen Hintern.“
Ich: „Hahaha…“
Fiona: „Was denn? Hintern ist doch der Rücken oder?!“
„Heute kommt der Sandmann aus Chinesien.“
„Ich habe heute kleine Guglhupfs gebacken.“
(etwas später)
„Mama, darf ich einen von den springenden Kuchen probieren?“
„Mama, ich möchte mal wieder schwimmen gehen!“
(guckt an mir runter)
„Aber das geht wohl nicht, mit dem dicken Bauch gehst du ja unter…“
„Fiona, du bist noch so aufgekratzt. 
Wollen wir noch kurz auf den Spielplatz gehen, auch wenn es gleich dunkel wird?“
– „Klar, ich bin ja auch nachtaktiv!“
„Mama, weißt du was?
Im Meer gibt es etwas, das heißt Symbiose. 
Zum Beispiel, wenn ein Seeigel auf einem Krebs wohnt.“
Wir spielen Murmelmikado. Papa verliert.
Fiona eiskalt: „Tja, Papa, wer nix kann, der kann nix.“
„Was wünschst du dir denn zum Geburtstag?“
– „Die Elsa-Barbie mit den leuchtenden Brüsten.“
Fiona trickst mich aus und lacht:
„Das war eine Reinlegung, Mama!“

Best-Of Juni

Wenn ich nicht regelmäßig jeden Monat Fotos für das Best-Of sortieren und archivieren würde, wäre ich in der Menge an Bildern wohl schon längst untergegangen und würde überhaupt nicht mehr durchsehen. Bevor Fiona auf der Welt war, gab es einfach handfeste Ordner wie „Urlaub 2006“ oder „Abschlussprüfung 2009″auf dem Laptop. Mit der Geburt eines Kindes beginnt fototechnisch eine neue Zeitrechnung, die man am Besten von Anfang an systematisiert. Bei der Fülle an Daten bin ich inzwischen dazu übergegangen, den Ordner „FIONA“ in diverse Unterordner aufzuteilen, z.B. „ab 2“, „ab 3“, „ab 4“. Diese sind dann (dank Best-Ofs) jeweils noch mal unterteilt nach Monaten. Wie machen das nur Familien mit vielen Kindern?!? Dennoch: ein Hoch auf die Technik! Wenn wir all die Bilder in analog im Schrank stehen hätten, bräuchten wir definitiv eine größere Wohnung.
Ein paar Bilder aus unserem Juni gibt es hier für euch, viel Spaß!

Wir waren Anfang des Monats mit unseren jüngeren Musikschülern 3 Tage am Werbellinsee im Probenlager, haben Ende des Monats mit den Allerjüngsten (1./2.Klasse) vor einem ausverkauften Theatersaal das Schuljahresabschlusskonzert erfolgreich über die Bühne gebracht und auch sonst viel Musik gemacht 🙂 Der kleine Künstler in unserem Haus entwickelt einen gesunden Ehrgeiz an seiner Melodica und möchte eigentlich nur Eines: auf die Bühne!

Als der Sommer ein paar Tage über Pfingsten seinen Gastauftritt in Berlin hatte, sind wir zum Badesee gefahren und haben ein bisschen Urlaubsfeeling getankt. Einen längeren Fußmarsch und 2 Blasen später hat sich das Thema „Flip-Flops“ nun wohl erst mal erledigt…

 Fußball guckt bei uns eigentlich niemand, aber wenn das ganze Land im WM-Fieber ist, lässt man sich eben doch anstecken. Ich wurde von meinem Kind sogar dazu genötigt, Spiegelsocken und eine Fahne für’s Auto zu kaufen! Die Deutschland-Torte gab’s (nach einer Idee von http://cena-culinaria.blogspot.de) zu unserem Public Viewing, das unglücklicherweise mit einer wichtigen Gesamtprobe „kollidierte“. Wir haben uns dann kurzerhand dazu entschlossen, in der Halbzeitpause zu proben und vorher gemeinsam zu gucken.

Fiona und ich waren diesen Monat bei den Tollas zu Gast, durften einen bunten Vormittag im kreativen Chaos des Tollabox-Büros verbringen, beim Mini-Material-Mittwoch helfen und im Tonstudio bei einer Aufnahme für die August-Box mitwirken (noch streng geheim!). Es hat mal wieder unglaublich viel Spaß gemacht! Die Sprüche-Lampe, die mich jedes Mal auf’s Neue beeindruckt, hat hier ein eigenes Bild verdient! Fiona dagegen war übrigens viel beeindruckter von der Tatsache, dass im gesamten Büro verteilt Tolla-Augen an Wänden und Türen klebten ^^

Ist man im Urlaub auf einem Städtetrip, ist eine Sight-Seeing-Tour ganz selbstversständlich. Da fährt man im Bus durch die Metropolen dieser Welt, hat aber die schönsten Ecken vor der eigenen Haustür noch nicht gesehen. Um das zu ändern, ging es vorletztes Wochenende im Doppeldeckerbus durch Potsdam. Eine neue große Liebe haben wir auch mitgebracht: das Krümelmonster!

30 Jahre verheiratet – meine Eltern nehmen’s mit Humor, haben zum Feiern geladen und sich sichtlich gefreut über die vielen Gäste, das gute Essen, das musikalische Programm und die Hochzeitsjubiläumszeitschrift mit dem Titel „JA! – ICH WOLLTE“ 🙂

Der Zitate-Monat Juni war wieder sehr ergiebig, ich kam mit dem Mitschreiben kaum hinterher. Besonders schön sind ihre Gedanken zum Thema „Nachwuchs“, aber lest selbst:

Fiona ist 4 Jahre und 8 Monate alt.
„Eine eigene Kamera? Toll, dann kann ich ja jetzt mein Essen fotografieren!“
(reif für social media, würde ich sagen)
„Da war’s so dunkel, dass sogar Blitze aus der Kamera gekommen sind!!“
„Nono, wir bekommen ein Baby!“
– „Echt?! Zeig!“
(Ich zeige ihr ein Ultraschallbild)
„Höhö, sieht ja aus wie ein Elefant!“
„Jetzt noch ein Hörspiel? Schläfst du dabei auch wirklich ein?“
– „Ja, Mama, ich vertraue dir!“
„Gehen wir heute zu Indiana?“
(unsere Friseurin heißt Diana…)
„Nachtisch ist mein Lieblingsessen.“
„Was gab es heute Mittag in der Kita?“
– „Puffermus.“
(Kartoffelpuffer mit Apfelmus)
(Sie sieht mich mit hohen Schuhen laufen)
„Hey, Mama, du kannst ja damit laufen! 
Warst du etwa beim Hackenschuh-Unterricht?“
„Ich weiß nicht, was das für ein Käfer ist, Noni.“
– „Vielleicht kann ich das im großen Naturbuch googeln!“
„Zeig mal deinen Bauch“
(…)
„Oh, der ist ja schon ein bisschen dick. Halb Essen und halb Baby.“
„Guck, Mama, hier in der Mitte ist die Fruchtblase und drum herum das Essen.“
(Ich wecke Fiona eines Morgens. 
Sie schlägt die Augen auf und fragt völlig unvermittelt)
„Möchtest du, dass ich dir bei Sasa eine Schafgarbe pflücke?“
„Heute fängt die WM an! Frag doch, ob ihr in der Kita auch Fußball spielt.“
– „Aber ich bin doch ein Mädchen, Mädchen spielen keinen Fußball.“
„Doch, klar! Es gibt sogar richtige Frauenmannschaften!“
– „Hm, aber ich hab noch nie einen Ball getroffen….“
„Ein Baby entsteht, wenn Mama und Papa sich ganz doll lieb haben, stimmt’s?“
– „Äh…ja.“
„Ok, und wann habt ihr euch eigentlich lieb gehabt?“
„Wow, du kannst das Lied aber schnell spielen!“
– „Ja, meine Finger sind schneller als ein Schmetterling fliegt!“
„Im Radio haben sie Hitzewelle gesagt. 
Oh nein. Wenn es Hitze gibt, wird dein Lenkrad bestimmt wieder sehr heiß, Mama.“
„Bist du böse auf mich?“
– „Nein.“
„Gut, wir sind ja auch gefreundet. Und außerdem bist du ja meine Mama.“
(Sonntag Morgen, vor meinem Bett)
„Mama, können wir heute ausschlafen?“
– „……ja…..“
„Ich möchte aber nicht ausschlafen.“
„Mit meiner Katzi kann man immer ganz schnell einschlafen.“
– „Sowas möchte ich auch!“
„Aber Mama! Ihr Erwachsenen braucht sowas nicht. Ihr schlaft doch immer sofort von selber ein, wenn ihr die Augen zu macht!“
„He, du hast mein Fahrgestell demoliert!“
„Diese Tapete haben wir lange nicht mehr betrachtet.“
– „Betrachtet?! Woher kennst du denn solche schweren Wörter?“
„Ich weiß das einfach!“
„Mama, Dingsbums sagt man nicht! 
Das ist ein Name für welche, die nicht so attraktiv sind und nicht so klug.“
(wtf?!)
(in der musikalischen Früherziehung)
„Wisst ihr noch, wie ihr euch das Wort „Spinne“ auf Englisch gemerkt habt? Da gibt es so einen Film…“
Kind: „Ich weiß! STAR WARS!“
Wir wünschen euch einen tollen Start in den Juli!

2014+: Viereinhalb Fragen an Hexhex

Vor Kurzem fragte mich die liebe Béa von der Tollabox, ob ich nicht Lust hätte, an einem kleinen Interview teilzunehmen. Da ich eine der ersten Bloggerinnen war, die ihre Box und ihr Konzept getestet und vorgestellt haben, mich nach wie vor jeden Monat wie ein kleines Kind freue, wenn der Postbote 2x klingelt (weil er sie nicht durch den Briefkastenschlitz kriegt) und sowohl als Mama als auch als Pädagogin zu 100% hinter dem wunderbaren PLAYDUCATION-Konzept stehe, hatte ich natürlich Lust dazu und bekam umgehend die viereinhalb Fragen ins Mailpostfach.
Das Interview steht unter dem Motto „2014+„, hier ist es:

2 … deiner hervorstechendsten Eigenschaften?

2 meiner hervorstechendsten Eigenschaften sind wohl der trockene Berliner Humor und mein Ehrgeiz, ein typischer Steinbock eben. Man sagt mir nach, ich sei ein „Vorzeigeexemplar“ des gehörnten Sternzeichens, ziemlich stur und immer mit dem Kopf durch die Wand. Ich selber sehe das als Kopf voller Ideen, der manchmal beim Verfolgen seiner Ziele die Wände im Weg übersieht das passiert besonders häufig, wenn man das Leben fotopoetisch durch den Sucher seiner Kamera betrachtet. 

0…. Verständnis hast du für?

0 Verständnis habe ich für die, die aufgehört haben, Kind zu sein und nicht wissen, 
dass Lernen ein lebenslanger Prozess ist. 

(hier rechts im Bild: die kleine Vivi im Jahre 1987)





1… dein Ein & Alles?

Mein Ein und Alles ist natürlich die Familie, aber auch ohne Musik könnte ich nicht leben. Ich habe schon in jungen Jahren die Liebe zum Akkordeon entdeckt, vielleicht ungewöhnlich für manchen, der das Instrument ausschließlich mit dem Seniorenstadl der Volksmusik und einem gewissen Florian S. verbindet. Das ist übrigens genau so falsch wie die ausländische Annahme, alle Deutschen trügen Lederhosen und äßen den ganzen Tag Eisbein… Ich mache genau das Gegenteil, alles außer Volksmusik: Jazz, Musette, Tango, Pop, Rock, Weltmusik und zeige dem Publikum regelmäßig, dass eines der facettenreichsten Instrumente in fast jeder Musikrichtung zu Hause ist. Weil ich das Glück habe, mein Hobby zum Beruf gemacht zu haben, gibt es auf meinem Blog auch ab und zu kleine Episoden aus meinem Alltag als Musikpädagogin zu lesen. 

4…. Dinge, mit denen du am liebsten (mit deinen Kindern) spielst?

mit Musikinstrumenten, mit unserer Fantasie, mit Seifenblasen und mit Meerwasser + Sand. 

+ Welche Fragen hättest du am liebsten beantwortet, die wir nicht gestellt haben?

Die Frage nach einem Lebensmotto vielleicht. Es wäre die große Weisheit aus dem kleinen Prinzen: „Man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist für die Augen unsichtbar.“ 
Antoine de Saint-Exupéry)
Außerdem finde ich, wir sollten viel öfter auf unser Herz hören, uns die Zeit nehmen, unseren Kindern einen Regenbogen zu zeigen, gemeinsam durch Pfützen springen, den Spielplatz erobern und manchmal auch einfach ohne Netz und doppelten Boden tun, was uns glücklich macht. Man lebt nur ein Mal, aber wenn man das richtig anstellt, ist ein Mal auch genug (Joe E. Lewis).

Best-Of Dezember

In großen Schritten kam das Jahr, in genauso großen geht es jetzt wieder… Und pünktlich zum Jahreswechsel hat mein Blog tatsächlich die 100.000-Besucher-Marke geknackt. Toll, vielen Dank!
Zeit für den Monatsrückblick in Bildern.

Ich hatte im Sommer von Musik & Englisch erzählt, der musikalisch-sprachlichen Früherziehung für die Kinder zwischen 3 und 6. Puppe Lucy hat im Urlaub auf dem Flughafen ihren Teddy verloren und ist anschließend um die ganze Welt gereist, um ihn wiederzufinden. Die Kinder haben sie dabei begleitet und so jede Stunde ganz nebenbei die große Weltkarte und viele Länder, Farben und Zahlen auf Englisch, Lieder, Tänze und Instrumente kennengelernt. Rudolph, den wir am Nordpol bei den Eisbären zufällig getroffen haben, hat uns mitgenommen zu seinem Chef, dem Weihnachtsmann. Und wer saß da über dem Kamin mit einer nagelneuen roten Schleife bereit für die Heimreise? Lucys Teddy! Die Freude bei den Kindern war riesig, sie konnten es kaum glauben und jeder wollte Teddy ganz fest an sich drücken. Dieser Moment zählt eindeutig zu meinen Highlights in diesem Monat, diese unbändige Freude und die strahlenden Kinderaugen, hoffentlich bewahren sie sich diese Begeisterungsfähigkeit noch sehr, sehr lange!

Am zweiten Advent sind wir losgezogen um einen Baum zu adoptieren. Das Aussuchen, Eintüten und Transportieren war schon ein großer Spaß, aber das Schmücken zu Hause ist wohl in jeder Familie mit Kindern ein Dezember-Höhepunkt. Hätte ich sie nicht ein bisschen gebremst, wäre wohl nicht zu erkennen gewesen, dass sich da tatsächlich ein Tannenbaum unter dem Glitzerbehang versteckt 😉 Kugeln, Schleifen und Sterne konnten es gar nicht genug sein, vor allem auffällig viele rund um den Baum herum auf einer Höhe von etwa einem Meter ^^

Ende November haben wir einen Brief ins brandenburgische Himmelpfort geschickt, in die Weihnachtspostfiliale. Pünktlich zum Nikolaus lag die Antwort in unserem Briefkasten. Fiona sprang aufgeregt durch die Wohnung und konnte nicht mal Jacke und Schuhe ausziehen, bevor sie den Brief neugierig aufreißen musste. Obwohl es natürlich ein personalisierter Serienbrief ist, ist er ganz niedlich geschrieben und kommt auf jeden Fall in die Erinnerungskiste!

In so einer großen Stadt wie Berlin wimmelt es im Advent natürlich von Weihnachtsmärkten. Im Prinzip ist für jeden Geschmack etwas dabei: von klein und nostalgisch mit Kunsthandwerk bis hin zu groß und überlaufen mit Fahrgeschäften. Wir haben uns in diesem Jahr für den Gendarmenmarkt entschieden, ohne Karussells, in der Hoffnung, ein bisschen entspannter drüber schlendern zu können als auf dem weihnachtlichen Erlebnispark am Alexanderplatz. „Entspanntes Bummeln“ und „ein Samstag in der Weihnachtszeit“ sind vermutlich die gegensätzlichsten Begriffe, die es gibt. Es war zwar sehr voll, aber trotzdem ein lustiger Abend. Einen Großteil von Fionas Zuckerwatte fand ich hinterher in meiner Mütze, weil sie die meiste Zeit auf meinen Schultern verbracht hat. Glühwein muss man übrigens so lange bestellen, bis man mal einen heißen erwischt hat. War bei uns schon bei Nummer 2 der Fall 😉

VIVAccordia im Lindencenter, Berlin

Weihnachtszeit ist Auftrittshochsaison, wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Unsere Konzerte waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht, wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken und freuen uns auf alles, was kommt, ganz besonders auf die Konzertreise nach Griechenland im Sommer 2014!

 DAS Highlight schlechthin war der Heiligabend, kurz nach
18 Uhr. Da hielt ein Auto vor unserem Haus und als die Innenbeleuchtung anging, sind Fiona fast die Augen rausgefallen. Der Weihnachtsmann!!! (Natürlich kam er nicht mit dem Rentierschlitten, es lag ja kein Schnee!) Als es kurz darauf laut an unserer Tür klopfte, stürmte sie aufgeregt hin um kurze Zeit später den Weihnachtsmann in Grund und Boden zu quatschen. Ich hatte vermutet, sie würde nur schüchtern staunen und kein Wort sagen. Genau das Gegenteil war der Fall! Sie erzählte munter drauf los, sagte ihr Gedicht auf, sang ein Lied, und erwiderte auf des Weihnachtsmannes „Ich muss nun leider wieder gehen“ nur trocken: „Ja, ja. Das ist ok für mich.“. Als er aus seinem goldenen Buch vorlas und erwähnte, dass sie mehr Gemüse essen solle, antwortete sie: „Aber ich esse Gurken. Das reicht. Nur Paprika mag ich nicht.“ Wir hatten großen Spaß mit einem absolut authentischen Weihnachtsmann und konnten den Zauber spüren, der an diesem besonderen Tag in der Luft lag. Nach dem Essen guckten wir noch eine kleine Präsentation auf dem Fernseher, die ich ein paar Tage vorher vorbereitet hatte: Bilder von Fionas erstem Weihnachtsfest mit knapp 3 Monaten bis hin zur Weihnachtszeit 2013. Kann jährlich erweitert und immer wieder angeguckt werden. So schön!

In diesem Jahr gönnten wir uns den ersten Weihnachtsfeiertag auf Schloss und Gut Liebenberg in Brandenburg und ließen uns rundum verwöhnen. Weihnachtsmenüs, Fackelwanderung, Glühwein und Kakao am Lagerfeuer, Stockbrot, Fitnessscheune mit Sauna. Ein richtig toller Tag zum Abschalten und Genießen. Große Freude machte mir außerdem die exklusive Weinkarte, die eine unvergleichliche Steilvorlage zum Parodieren bietet. Ein Auszug: „kraftvolle und intensive Aromen von Schokolade und Leder“, „schmackhaft und seidig am Gaumen“, „im Duft nach Lakritz, Veilchen und Gewürzen“, „Leichte Holznoten“, „zart fruchtig, am Gaumen etwas nach Sommerwiese“ und mein Favorit: „nussig mit leicht hefigem Duft nach mehligen Äpfeln“. Bäh! Mal ganz im Ernst – wer denkt sich denn sowas aus?!

Zitate gibt es an dieser Stelle natürlich auch wie jeden Monat.
Fiona ist 4 Jahre und 2 Monate alt.
„Ich hab einen Meerjungschaufranz.“
„Komm, wir suchen orange Mülleimer. Dafür muss man kluge Augen haben!“
„Nono, wer sich zuerst angezogen hat, hat gewonnen!“
– „Ok. (…) Ich geh in Führung!“
Wir sehen mehrere Feuerwehrautos vorbeifahren.
Fiona: „Strömen die gerade zu einem Einsatz, Mama?“
Beim Spielen mit der Playmobil-Krippe:
„Heute gibt es gebratene Taube bei Jesus. Die passt genau in den Topf.“
„Dromedar, du kannst dich jetzt nicht hinlegen! 
Wir müssen dem geborten Baby doch noch ein Geschenk bringen!“
Eine Adventskerze ist abgebrannt und das Wachs tropft auf den Tisch.
Fiona: „Oh, die Kerze ist schon ausgeschmalzt.“
„Mama, wann ist endlich Silvesper?“
„Nono, in ein paar Tagen ist Silvester!“
– „Darf ich da lange wach bleiben?“
„Ja, klar!“
– „Ach was.“
Gestern haben wir bei der Sendung mit der Maus gelernt, warum man eigentlich einen „guten Rutsch“ wünscht. Das Wort rutschen bedeutete früher auch reisen und man wünschte sich eine gute Reise in das Neue Jahr. In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch und einen tollen Start in 2014!