Best-Of April

Unser April in Insta-Bildern, hier ist er:

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#Ostsee #Binz #möwe

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Und hier noch die gesammelten Zitate aus dem April

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt

 

„Bei dem Gestank muss ich versuchen, nicht unmächtig zu werden.“

 

„Da war so ein Käfer mit Zangen an den Füßen!!“

 

„Wann kommt das Paket?“

– „Kommt drauf an, ob es mit Hermes oder DHL kommt. DHL liefert meistens nachmittags, Hermes immer erst abends.“

(etwas später)

„Na hoffentlich kommt es nicht mit Herbert.“

 

„Gut, dass du heute nur einen Rucksack hast statt der schweren Mappe!“

– „Ja, hast du weniger zu tragen, Mama.“

 

My little Pony. Ich verwechsele die Pferdenamen, Fiona lacht.

„Dass du die Ponys verwechselt hast, hat mich wirklich in Lust versetzt!“

 

„RÄUM. JETZT. ENDLICH. DEIN. ZIMMER. AUF!“
– „Ok, ok, aber du musst nicht gleich mit der kritischen Stimme sprechen!“

 

„Magst du sie nicht mehr?“

– „Ein Mal kam es zum Streit, dann waren wir keine Freunde mehr und jetzt nehme ich auch ihre Stifte nicht mehr. So ist das unter Mädchen!“

 

„Hältst du bitte Messer und Gabel richtig herum?“

– „Ich bin zu Hause und kann essen wie ich will.“

„Aber nicht, wenn ich es dir sage!“

– „Du bist nicht Frau XY! (Hortnerin)“

„Schlimmer! Ich bin deine Mutter!“

 

Sie spielt mit dem Kater und seinem Spielzeug an der Schnur.

„Ich hab so gezogen, dass ihm das Ding von der Kralle gerutscht ist.“

 

Sie liegt abends im Bett, streckt sich und sagt:

„Guck mal, bis wohin meine Füße gehen! So lang sind die. Das ist auch der Grund, warum ich sie manchmal nicht so gut kontrollieren kann.“

 

„Du hast keine rosa Jacke, Nono.“

Sie kramt in ihrer Kiste, hält mir eine rosa Jacke unter die Nase und sagt:

„Und was bitte ist das hier?!“

 

 

Wir wünschen euch einen guten Start in den Mai!

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#12von12 im April

Eigentlich war gestern ein Tag für die Tonne – die Kitaeingewöhnung läuft inzwischen mehr als holprig (siehe Bild 6/12) und nimmt mich als Mama verständlicherweise ganz schön mit. Außerdem wird die kleine Madame wohl krank und ist dementsprechend drauf. Ich konnte gestern ungelogen keine 2min vor dem Computer sitzen und wenigstens darüber n a c h d e n k e n, was ich arbeiten sollte. Das ist frustrierend. Es heißt ja, Selbstständige arbeiten selbst und ständig, aber ich konnte mich gestern darauf verlassen, dass sie sich im Minutentakt irgendwo gestoßen oder Dummheiten gemacht hat, etwas haben wollte oder quengelig war, weil sie einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden gewesen ist. Kennt ihr das? Statt wie sonst um 4 sind wir dann schon um 3 die große Schwester von der Schule abholen gegangen, weil wir es drinnen einfach nicht mehr ausgehalten haben. Nun ja, 12 schöne Bilder haben wir trotzdem gemacht, hier sind sie:

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[6] aus #12von12 Kitaeingewöhnung Tag 7: ganz großer Mist. So gut, wie es letzte Woche angefangen hat, so schwierig ist es heute. Während ich mit den Großen oben Musik gemacht habe, war sie unten in ihrer Gruppe und hat sich nach kurzer Zeit wieder so reingesteigert ins Weinen, dass nichts geholfen hat. Wollte nicht malen, nicht raus gehen, nicht trinken, nicht Keks essen, nicht bauen, nichts. Die Erzieherin sagt, sie weiß nicht, womit sie sie "kriegen" kann und was sie gerne macht. Und genau das ist es: eigentlich macht sie all das gerne, was die Erzieherin ihr vorgeschlagen hat 😞 nach einer Stunde hat eine Kollegin mein Kind auf dem Arm mit raus genommen. Aber auch da – nur am Schluchzen, ganz rote Augen. Nun ein neuer Plan: morgen einen Tag "Pause" und ab Donnerstag fangen wir noch mal von vorne an, also ich bleibe mit drin und auch nur 1h pro Tag… Jetzt ist sie ohne Meckern sofort eingeschlafen. Bin mir nicht sicher, ob da nicht auch wieder was im Anzug ist. Hustet seit gestern 😩 #6von12 #kita #eingewöhnung #kindergarten #woche2

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Mehr gibt’s bei Draußen nur Kännchen zu sehen.

15 Monate kleines F

Meine liebe Felicia,

3 Monate ist er nun schon her, dein 1. Geburtstag, den wir mit bunten Luftballons, Regenbogenkuchen, Glitzerkleidchen und vielen lieben Gästen gefeiert haben. Ich habe überlegt, erst wieder einen Brief zu schreiben, wenn du 1,5 Jahre alt wirst, aber weil sich gerade in den ersten Jahren jeden Monat so Vieles verändert und entwickelt, was man hinterher vieleicht vergisst, schreibe ich doch jetzt schon.

Zu deinem Geburtstag, kurz vor Weihnachten, hattest du gerade deine ersten freien Schritte gemacht, brauchtest aber noch eine „psychologische Hand“ als Stütze. Die Zeiten sind vorbei! Du läufst seit Anfang Januar nun ganz alleine und es ist unglaublich schön, dir dabei zuzusehen. Mit deinen großen pinken Turnschuhen in Gr.22, die draußen im Garten manchmal schnellere Schritte machen, als der restliche Körper, wirbelst du selbstbewusst durch die Gegend und bist kaum aufzuhalten.

 

Wenn deine Schwester und andere Kinder im Garten toben, bist du natürlich mittendrin! Was gibt es Schöneres? Es ist so toll, euch beim gemeinsamen Spielen zuzusehen. „Dinga“ (Kinder) rufst du dann ganz begeistert und lachst. „Dinga“ ist übrigens universell einsetzbar und zugleich die Bezeichnung für deine große Schwester. Ansonsten hältst du dich mit dem Sprechen sehr zurück. „A-a!“ und die ausgestreckte Hand sind nach wie vor Mittel der Wahl, wenn du etwas haben möchtest. Dein Vokabular umfasst außerdem „Mama“, „Papa“, „Sasa“, „Ja“, „Ei“ (streicheln) und …. „DREI“ (man beachte im Video die jeweils 4 Zähne oben und unten, Backenzähne in the making übrigens, Spitzen sind schon da – autsch!).

 

Ich spreche sehr viel mit dir, von früh bis spät, frage: „Was möchtest du haben?… Möchtest du etwas trinken?…Oder möchtest du die Schokolade?…Wie macht der Hund?…Wollen wir Musik hören?…“. Anstatt darauf zu antworten, nickst du heftig oder schüttelst – genauso heftig – deinen kleinen Kopf. Aber auch, wenn du nicht viel sprichst, verstehst du fast alles! Aufforderungen wie „Bring mir mal bitte den Schal“, „Hol mal deine xy (Mütze, Schuhe, usw.)“ funktionieren wunderbar. Auch auf die Frage „Möchtest du ein bisschen schlafen?“ kennst du eine eindeutige Antwort, perfekt artikuliert in Mimik und Gestik. Nur, weil man dich nicht versteht, heißt das aber nicht, dass du nichts erzählst. Im Gegenteil! Mit „A-a“ orderst du dir das Telefon und möchtest dann deine Uroma anrufen. Ein Riesenkauderwelsch kommt da manchmal aus deinem süßen Mund, mit richtiger Satzmelodie und großen Augen – siehe Video. Ich bin gespannt, wann daraus Deutsch wird!

 

Du hast Anfang des Jahres e-n-d-l-i-c-h einen Kuschelfreund gefunden, Giraffi. Die hilft zwar nicht, wenn du nachts aufwachst – und ja, das tust du immernoch mehr als 1x – aber beim Mittagsschlaf ist sie ein treuer Freund an deiner Seite. Es sieht so niedlich aus, wenn du dir die Giraffe mit dem langen Hals zwischen Schulter und Wange klemmst, wenn ich „kuschel, kuschel“ sage, awww ❤

 

Einen Monat nach deinem Geburtstag warst du im Urlaub, eine Woche Teneriffa. Das hat dir gefallen! Die Flugdauer (5 Std) habe ich als das maximal Erträgliche empfunden, weil du noch keinen eigenen Sitz hattest, dich bewegen wolltest und an Schlaf nicht zu denken war. Und wenn man dann so eng sitzt, dass man selber kaum Luft bekommt, dem großen Kind die Stifte runterfallen und das kleine immerzu den Tisch vor sich hoch und runter klappen möchte, ist man froh, wenn man endlich da ist. In dieser einen Woche hast du geschlafen. Die ganze Nacht bis zum nächsten Morgen, mit deiner Schwester und mir im Doppelbett. Ich konnte mein Glück kaum fassen! Dieses Schlafverhalten hielt allerdings nur bis 2 Tage nach der Rückkehr an. Zu früh gefreut :/ Auch beim Osteopathen waren wir deswegen inzwischen, aber auch das hat keine Wirkung gezeigt. Letzte Hoffnung: Kindergarten.

Am Strand von Teneriffa haben wir zum ersten Mal festgestellt, dass du deine Hände nicht gern schmutzig machst. Wenn du gekleckert hast, hingefallen bist oder im Sandkasten warst, streckst du kurz danach deine Händchen in die Luft und möchtest, dass sie sauber gemacht werden. Das hast du von mir!

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Bye Bye Teneriffa! #Tenerife #blacksand #babygirl

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Du guckst dir unheimlich viel von deiner großen Schwester ab und manchmal vermute ich, du weißt gar nicht, dass du noch so klein bist, sondern denkst, du bist genau so groß wie sie. Ich kann mich nicht erinnern, dass Fiona so früh gemalt hat. Dich hingegen trifft man selten ohne Papier und Stift an. Auch die richtige Stifthaltung, die du dir abguckst, wenn deine Schwester Hausaufgaben für die Schule macht, probierst du schon aus mit deinen kleinen Fingern. So niedlich! Mit den dicken Holzbuntstiften gehst du auf alles los, was sich nicht schnell genug wehren kann. Den Couchtisch im Wohnzimmer hast du auf diese Weise verschönert und auf der AquaDoodle-Matte wolltest du mal mit etwas anderem als immer nur Blau malen. Besonders niedlich ist es, wenn ich zu Beginn einer neuen Woche meinen Timeplaner umblättere und am unteren Rand Bleistiftstriche von dir finde. An meinen Schreibtisch kommst du also offensichtlich auf Zehenspitzen gerade so ran. Außerdem liebst du Puppen, Bücher, die Registrierkasse und die große Holzkugelbahn. Motorisch bist du sehr geschickt; deine Königsdisziplin: Deckel wieder auf die Fruchtquetschis schrauben.

 

 

Du interessiert dich brennend für alles, was mit Musik zu tun hat. Das mag nach Wunschdenken meinerseits aussehen, ist es aber ganz objektiv betrachtet tatsächlich nicht. Wenn Musik läuft, gehst du ein bisschen in die Knie und wippst dabei lässig hoch und runter, das wird bestimmt mal ein neuer Tanzstil! Außerdem drückst du gerne Tasten auf allen Instrumenten, die du finden kannst. Dabei benutzt du nicht die ganze Hand mit  vielen Tasten gleichzeitig, wie es Babys normalerweise tun, sondern du suchst dir mit einem Finger ganz gezielt einzelne Tasten aus und drückst die herunter. Auch das hast du dir mit Sicherheit schon von deiner großen Schwester abgeschaut. Meine Partituren und Notenhefte sortierst du regelmäßig und markierst die schönen Stellen mit Stiften, wenn ich nicht aufpasse. In die Notenhefte guckst du so interessiert rein, als ob du sie wirklich lesen könntest.

 

Du bist ein absolutes Draußenkind und machst nichts lieber, als in den Garten oder spazieren zu gehen. Dort beschäftigst du dich ganz alleine, setzt dich auf die kleinen Kinderstühle, schiebst den Puppenwagen durch die Gegend und probierst das Bobbycar aus. Auf Englisch würde man dazu sagen: she simply enjoys herself. Nicht selten kommst du schon während des Frühstücks mit deiner Jacke oder deiner Mütze an oder bringst mir deine Schuhe, wenn ich unter der Dusche stehe. Diese Freude in deinen Augen zu sehen, wenn ich frage, ob du raus gehen möchtest, ist unbezahlbar!

 

Die schönsten Momente für mich sind die, in denen du mit deiner Schwester spielst, ich von außen zusehe und mein Glück kaum fassen kann: 2 so tolle Mädchen – und die sind meine! Oft fühlt es sich ein bisschen unwirklich an, tatsächlich eure Mama zu sein, aber es macht mich einfach nur stolz, euch beide zusammen zu sehen. Wenn du Dummheiten machst, höre ich deine Schwester rufen: „Man, Felitschi!“, z.B., wenn du ein von ihr gemachtes Puzzle in einer unbeobachteten Sekunde blitzschnell wieder auseinandernimmst, um deine motorischen Fähigkeiten unter Beweis zu stellen. Shit happens! Letztens hat sie für dich ein Auto aus einem leeren Pappkarton gebastelt, Räder ausgeschnitten, angemalt und aufgeklebt und dich damit durch die Wohnung geschoben. Ihr habt beide gequietscht vor Freude, das war so süß! Andererseits weißt du aber auch schon ganz genau, was du nicht willst und quittierst Kuschelattacken mit dem sogenannten „Nono-Ton“ – einem lauten, hohen „Ä!“. Du hast sehr konkrete Vorstellungen und kannst auch ganz schön wütend werden, wenn etwas nicht so läuft, wie du es dir gedacht hast. Neu ist auch das berühmte Fallen-Lassen, kenne ich von deiner Schwester überhaupt nicht! Letztens auf dem Stoffmarkt (viele Leute, Gedränge, unübersichtlich) wolltest du aus dem Kinderwagen raus. Ich nahm dich auf den Arm, du hast dich rausgewurmt, wolltest offensichtlich runter. Ich sagte: „Du kannst laufen, aber mit Anfassen.“ Du wolltest aber alleine laufen. Als ich dich dennoch an die Hand genommen habe, hast du dich plötzlich meckernd fallen lassen wie eines dieser Holztierchen, auf die man unten rauf drückt und die dann in sich zusammenfallen. Noch ein bisschen früh für die „terrible twos“, oder?

 

Die wohl aufregendste Zeit steht dir genau jetzt bevor: vor 3 Tagen hat für dich die Kita begonnen, du bist nun kein Baby mehr, sondern ein großes Kindergartenkind! Juchu!!

Gleich am 2. Tag konnte ich in einem anderen Raum mit den Großen Musik machen, während du in deiner Gruppe friedlich gespielt hast. Die Erzieherin war völlig von den Socken und meinte, so etwas habe sie auch noch nie erlebt. Eingewöhnung XXXL, in einem rasanten Tempo. Und sie hätte gerne mehr Kinder von der Sorte, weil du so unkompliziert bist. Ich glaube, das klappt bisher so gut (*toi toi toi*), weil du einfach glücklich über Abwechslung bist. Endlich passiert mal was. Malen, spielen, rausgehen – das ist absolut dein Ding! Wir machen genau so weiter und erhöhen deine Kitazeit jede Woche ein bisschen, ab Montag darfst du dann schon Mittag mitessen. Ich bin sehr stolz auf dich, mein kleines großes Mädchen und musste eine Träne herunterschlucken, als du am Montag ganz selbstverständlich mit deinem Rucksack auf dem Rücken und Giraffi unter dem Arm losgegangen bist „zu den Kindern“. So schnell werden sie groß…hach.

 

So aufregend und schön es ist, mitanzusehen, wie du mit allen Sinnen die Welt entdeckst und deinen Platz in ihr findest, tut es auch ein klitzekleines bisschen weh, sich buchstäblich mit großen Schritten von der kuscheligen Babyzeit zu verabschieden.

Werd‘ nicht so schnell groß, okay?

Ich hab dich lieb.

Deine Mama

Best-Of März

Ein bunter März liegt hinter uns, wer mal gucken möchte, was so los war, hier ist unser Insta-März in Bildern.

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Sonntag. #wannensnack #lifewithkids #familytraditions #yummy

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Zitate gibt es auch wieder, hier sind sie:

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt.

„Möchtest du erst ins Spieleland oder wollen wir erst Schuhe kaufen?“

Fiona: „Spieleland natürlich! Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.“

 

„Zähne sind ja im Hochformat.

Ich hab so lange gewackelt, bis er im Seitenformat war, und dann ist er rausgefallen.“

 

Nachdem ich sie 2 Tage zu Fuß mit Kinderwagen von der Schule abgeholt habe:

„Hast du endlich mal wieder ein Auto hier?!“

 

Sie hat 2 Meerschweinchenkuscheltiere namens Mia und Chico, die sitzen nebeneinander in einer kleinen Tasche.

Ich: „Vielleicht sind sie gar keine Geschwister, sondern ein Liebespaar!“

Fiona: „Nee! Die können nicht heiraten. Die haben viel zu junge Namen.“

 

Sie isst Erdbeertorte.

„Hach, der Kuchen schmeckt wie ein schöner Frühlingstag!“

 

„Je größer Felicia wird, desto besser könnt ihr zusammen spielen!“

Fiona: „Ja, und wenn sie die Teile nicht mehr frisst, können wir auch mal puzzeln…“

Was sich verändert, wenn man Kinder hat

Eine satirische Aufzählung ohne Anspruch auf Vollständigkeit und – wie immer – rein subjektiv. Wer möchte ergänzen?

  1. Egal, wie leer der Kühlschrank ist: Bärchenwurst und Ketchup sind immer drin.
  2. Das Bad benötigt rein theoretisch keine Tür mehr, denn Kinder lieben Mamas, die auf Toiletten sitzen, immer ein bisschen mehr, als wenn sie das gerade nicht tun.
  3. Mal so richtig schön alleine für sich selbst shoppen gehen – der Blick in die Tüten hinterher verrät: 2 bunte Blümchenhosen in Gr. 86 und 128, ein Sommershirt mit Minions drauf, ein 10er Pack Kindersocken, eine Mütze mit Öhrchen, pinke Turnschuhe in Gr. 32 und glitzerndes Erdbeer-Anti-Ziep-Shampoo. Tja, nun.
  4. Endlich mal wieder ins Kino heißt nicht „50 Shades of Grey“, sondern „Bibi & Tina“.
  5. Handtascheninhalt früher: Portmonnaie, Schlüssel, Handy, Lippenstift, Taschentücher. Handtascheninhalt heute: Spielkarten, Magnetbausteine, Nuckel, Malstifte, Papier, 2 Flaschen Wasser, Wickelunterlage, Windeln, Feuchttücher, Portmonnaie (leer), Schlüssel, Schokobons, Fruchtquetschis, Kuscheltiere, Mützen, Schals und weitere „Kannst du das nehmen?“.
  6. Wo ich früher einen Roman pro Monat gelesen habe, lese ich heute sogar täglich ein Buch: „Hörst du die Bauernhoftiere?“ – Määäähhhhh!!!
  7. Die Palette der Nagellackfarben wurde von rot, apricot und mint erweitert auf blauglitzer, gelb, rosa, pink, lila und orange.
  8. „Meine Stifte sind deine Stifte“ – fehlendes Bürozubehör, wie Kulis, Scheren, Kleber und Tacker sucht man als Erstes in der Schreibtischschublade im Kinderzimmer.
  9. Die Auswahl der zu kochenden Gerichte beschränkt sich in Ferienzeiten auf Nudeln mit roter Sauce, Fischstäbchen und nacktes Kartoffelpüree.
  10. Das Repertoire an mütterlichen Staunensbekundungen auf die Aufforderung „Mama, guck mal“ wächst auf ein beachtliches Maß an.
  11. Wo ich früher nachts einfach auf’s Klo gegangen bin, wenn ich musste, wäge ich heute gründlich ab, ob der Harndrang oder das auf mir schlafende Baby Priorität hat.
  12. Früher musste ich mit einem Bein angewinkelt auf dem Bauch liegen, heute bin ich in der Lage, in nahezu jeder möglichen und unmöglichen Position zu schlafen.
  13. Ich habe gelernt, Kinderzeichnungen unauffällig und ohne schlechtes Gewissen in der Altpapiertonne „aufzubewahren“.
  14. Ich frage nicht mehr mehrmals täglich: „Schatz, was denkst du gerade?“, sondern stattdessen: „Was war das für ein Geräusch?“ und „Was hast du im Mund?!“.
  15. Ich kann in Wolken Tiere erkennen, aus 3 Federn, Buntpapierfetzen und ein paar Wackelaugen ein relativ ansehnliches Osterküken basteln, ich weiß, wie man fingerstrickt, darf abends hören: „Ich hab dich lieb, Mama“ und vor Stolz platzen, wenn ich in die schönsten Augen der Welt schaue.

❤️ Family ❤️ #eyes #blue #brown #green #macrophotography

Ein von Vivi (@mamazweipunktnull) gepostetes Foto am 22. Mär 2016 um 12:08 Uhr

 

Best-Of Jan/Feb

Habt ihr Lust auf die schönsten Fotos aus unserem Jahresbeginn 2016?
Dann nehme ich euch mit auf einen kleinen Januar-Februar-Insta-Rückblick in Bildern.
Kindermund-Zitate gibt es weiter unten natürlich auch!

Ein Foto als Ausmalbild gedruckt und bunte Haare gepustet
Fingerstricken!
Happy Birthday to me – hallo 29! Ab jetzt für immer ^^
im Schnee mit Schlitten zur Schule, ein großer Spaß!
Olaf
Für den Fasching 2016 ein Minion-Mädchen genäht
eingeschlafen auf Opas Schoß
Winterromantik in Berlin
My-little-Pony-Zeichnungen mit klebrigsüßen Namen wie „Rainbow Dash“ und „Pinky Pie“
Bollerwagenidylle am letzten Schultag vor den Ferien
das erste Zeugnis!
Winterferien: eine Woche Sonne auf Teneriffa
Endlich mal die Einschulungskarten hübsch im Rahmen organisiert
Das Schönste, das ich je verschenkt habe, für meine Mama zum 65.
Des Forschers liebste Beschäftigung: ordnen und systematisieren
Schöne Verwendung für den Urlaubssand (Rahmen: RIBBA von Ikea)
Geschwisterplüsch
ein neues Sport-Shirt für’s Schulkind genäht
„Guten Morgen, Berlin!“
„Wir“ tanzen auf dem Tisch
Paradies meiner Kindheit: Kletterreifen bei meiner Oma vor der Tür, hach
Maestro am Xylophon

Der Kinder liebste Tradition: Wannensnack am Sonntag Abend
Kranksein ist eine blöde Kuh, denn…
…wir hatten doch extra einen Ufo-Kuchen für die Weltraumparty in der Schule gebacken…
…und das passende Kostüm aus unserem Konzert-Fundus rausgesucht
Füchse vernäht
Rico, Private, Kowalski und Skipper: aus Playmais

Und hier sind die Zitate der letzten Wochen:
Fiona ist 6 Jahre und 4 Monate alt.
Bleigießen am Silvesterabend.
Fiona: „Hm, mein Blei sieht aus wie ’ne Flugratte.“
Wir lüften am Neujahrstag.
Sie: „Boah, die Luft riecht noch nach Silvester…“
„Ich glaube, mein Bauch ist eingeschlafen.“
„Warum können eigentlich Vögel fliegen?
Die haben doch auch Schwerkraft!“
Ich: „Sasa und ich fahren Donnerstag ins Stoffhaus.“
Fiona: „Kann ich mit?“
Ich: „Du bist in der Schule.“
Fiona: „Voll unfair! Ich muss arbeiten und ihr könnt euch amüsieren.“
„Mama, mein Bleistift schreibt nicht mehr. Der brauch eine neue Pupille.“
Im Familienfotobuch 2015 steht hinten ein Best-Of von Fiona-Zitaten drin.
Sie: „Cool, liest du mir mal meine Witze vor?“
 Sie bekommt ein Fuchs-Kuscheltier geschenkt und sagt zu ihm:
„Du kannst ein bisschen mit Hasi abhängen, Mr. Fuchs.“

Hundekot auf dem Gehweg.
Fiona: „Wenn der Hund talentiert gewesen wäre, 
hätte er die Kacke mit dem Fuß weggeschoben.“

Wir lassen eine Geburtstagsrakete steigen.
Ich: „Und jetzt schnell weg, eigentlich darf man das nur zu Silvester.“
Fiona: „Ist das im Namen des Gesetzes?“

„Da ist immer so viel los. Dieser ganze Trumbummel.“

Sie guckt auf die Uhr:
„Also wenn der kleine Zeiger sich ein bisschen beeilt,
ist es gleich halb 9.“

Ich schreibe ihr eine Entschuldigung.
Sie: „Lies mal vor.“
Ich lese.
Sie: „Ist ok, aber nächstes Mal bitte nicht 
mit der professionellen Stimme lesen.“

„Guck mal, mein Wackelzahn ragt schon aus dem Gebiss raus!“

Wir kommen vom Kinderarzt.
Sie streichelt ihr Lieblingskuscheltier und sagt:
„Weißt du, in Hasi stecken alle Krankheiten, die ich jemals hatte.“

„Erinnerst du dich noch, als mir so schlecht war, 
dass ich neben der Straße auf den Bürgerweg gekotzt habe?“

 
 

Kleinkindverhaltensregeln 1.0

Weil ihr den Babyknigge und die Baby-Verhaltensregeln bei Tisch so gerne gelesen habt und die inzwischen schon so lange her sind, gibt es heute ein Update. Das jüngste Familienmitglied ist inzwischen 14 Monate alt und stellt alles auf den Kopf, im wahrsten Sinne des Wortes.

Ein von Vivi (@mamazweipunktnull) gepostetes Foto am 22. Dez 2015 um 6:06 Uhr

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Kleinkindverhaltensregeln 1.0

#1
Versuche, so lange wie möglich mit dem Sprechen zu warten! Benutze stattdessen weiterhin „A, A, A!“ und deinen ausgestreckten Zeigefinger für Dinge/Essen/Trinken, das du begehrst. Kopfschütteln und Nicken als Antwort auf eine Rückfrage sind okay. Denke dir lustige, nichtexistente Laute und Silbenverbindungen aus, nutze diese und gestikuliere wild dazu. Dann halte die Hand vor den Mund und lache laut über deinen „Satz“. So generiert man Publikum!

#2
Gehe im gemeinsamen Kinderzimmer regelmäßig heimlich auf Schatzsuche. Große Bausteine, Babylego und die Kugelbahn sind nur Hindernisse; du suchst winzige Murmeln, Bügelperlen, Loom-Gummis, Perlen, Glitzersteine und andere Dinge, die sich prinzipiell gut eignen würden, um sie in den Mund oder die Nase zu stecken. Schenke auch Staubflusen oder Trocknerfusseln große Beachtung. Daraus kann man mit einem bisschen Geschick noch etwas Schönes filzen.

#3
Wann immer sich die Gelegenheit ergibt, gehe durch die geöffnete Badezimmertür auf direktem Wege ins Paradies. Dort warten Sonnencreme, Knisterbad, Dschungeldusche und Prinzessinnenschaum darauf, von dir entdeckt zu werden. OBs, Badeperlen und Klosteine geben extra Punkte!

#4
Stelle bei jeder sich bietenden Gelegenheit deinen Musikgeschmack unter Beweis und suche aus dem Wohnzimmerregal die CDs, die dir besonders gefallen. Ziehe sie aus dem Schrank, öffne die Hülle und verteile die losen Silberscheiben auf dem Fußboden. Advanced Memory, ein großer Spaß für Eltern!

#5
Auf die offensive Frage „Hast du Kacka drin?“ oder die etwas subtilere Schwester „Brauchst du eine neue Windel?“ schüttle grundsätzlich entschieden den Kopf. Also wirklich!

#6
Verstecke übriggebliebene Weintrauben, Blaubeeren oder Toasthäpse mit Leberwurst in den Ritzen deines Hochstuhles und erkläre die Mahlzeit als beendet, indem du deinen Teller hochnimmst und auskippst. Das sollten deine Eltern dann auch nonverbal verstehen. Mit dem leeren Teller als verlängerter Arm kann man übrigens wunderbar den Becher Milch umschmeißen, den sie extra außerhalb der „Grabschzone“ plaziert hatten. Ist einen Versuch wert! Stehe außerdem im Hochstuhl auf um der Situation die nötige Dramatik hinzuzufügen.

#7
Gib vor, dich intensiv mit Steckdosen zu beschäftigen. Sie werden daraufhin alle mit einer Kindersicherung ausstatten, die dann deiner Mutter zu schaffen macht, wenn sie die Waschmaschine einstecken will.

#8
Unerlässlich: bringe herrenlose Stifte unbedingt in deine Gewalt und markiere damit dein Zuhause.

#9
Wecke auch nach deinem 1. Geburtstag deine Eltern noch mindestens 1-2x pro Nacht.
Wenn du irgendwann durchschläfst, werden sie dich feiern wie eine Königin!

#10
Hilf wann immer du kannst beim Aufräumen des Fußbodens im Arbeitszimmer. Studiere zu diesem Zweck intensiv herumliegende Noten und markiere die, die du nicht magst, mit einem Riss. Das erleichtert deiner Mutter später das Sortieren.

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Habt ihr noch Ergänzungen eurer Kinder? Schreibt sie mir gerne in die Kommentare!