Best-Of September

Dieser Monat stand ganz im Zeichen der Einschulung und des Schulbeginns. Ein erstes Fazit nach 3 Wochen Schule: das Kind ist glücklich, endlich lernen zu können, erzählt übersprudelnd von den Erlebnissen des Tages, hat neue Freunde gefunden, eine tolle Lehrerin und Lieblingsfach ist Sport.
Wahnsinn, wie sie sich schon in den paar Wochen verändert hat! Sie ist so viel selbstständiger und selbstbewusster geworden, dass ich nur so staunen kann, was die Schule für ein großes Mädchen aus meinem Baby gemacht hat.
Was sonst noch so los war, seht ihr hier im Insta-Rückblick:

Am 3. Schultag war der Schulfotograf in der Schule und die (leeren) Zuckertüten sollten nochmal mitgebracht werden. Zur Langeweilebekämpfung während des Wartens klopfte mein Kind mit der Spitze immer auf den Boden. Tja nun. Jetzt haben wir auf dem Bild eine angefressene Tüte, aber ein glücklich strahlendes Schulkind

Das Sportshirt habe ich mit einer Qualle gepimpt – what else – und inzwischen 
hat sie auch schon ihre Freundinnen mit der Vorliebe für die Glibbertiere angesteckt. 

 65 Jahre Opa, happy birthday to you!
Habe ich schon erwähnt, dass ich keinen Zitronenkuchen mehr sehen kann…?

Besuch auf dem Stoffmarkt Holland in Spandau und die (genähten) Folgen:
 

Erste Vorbereitungen für die Piratenparty zum 6.Geburtstag im Oktober:
 
Mal wieder Tierpark Berlin
…und spontane Abhilfe für lauffaule große Schwestern

4 Milliarden ungelesene Emails nach dem Apple-Softwareupdate
 
…und noch ein bisschen Babycontent:

 Zitate habe ich auch noch ein paar für euch:
Fiona ist 5 Jahre und 11 Monate alt.
„Magst du das Mädchen denn?“
– „Ja, wir sind gefreundet.“
Ich frage nach Druckstellen von den neuen Schuhen.
Fiona: „Nee nee, der Schuh hat nicht geschimmelt.“
(gescheuert)
„Ach, meinst du die mit dem zerknautschten Gesicht?“
(Personenbeschreibung üben wir noch…)
„Wie heißt denn deine neue Freundin?“
– „Iwentolin.“
„Bestimmt Gwendolin, oder?“
„NAHAIN! I-W-E-N-T-O-L-I-N!! Ich hab sie extra noch mal gefragt!!!“
(auf der Klassenliste las ich dann: Evangeline…) 

„Was habt ihr heute im Sportunterricht gemacht?“
– „Ach, nur 100-Kilometer-Lauf.“

„Guck mal, hier ist die Schönhauser Allee.“
F: „Und warum ist die Hauserallee schön?“

„Heute gab es Wurst zum Mittag.“
– „Wie, nichts Warmes?!“
„Doch, das war so Wurst in Schnitzelhaut.“

Am ersten Schultag abends:
„So, der Montag wäre geschafft. Denn kannst du jetzt durchstreichen auf dem Stundenplan.“

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Hallo Zahnfee!

So wie junge Mädchen sehnlichst auf den Tag warten, an dem sie eine Frau werden – nur um einen Monat später festzustellen, dass das soo cool eigentlich nicht ist – warten Kindergartenkinder auf den Tag, an dem der erste Zahn ausfällt. In der Kita war der aktuelle Zahnausfallstatus für Fiona gleichzusetzen mit dem Reifegrad des Kindes:  „Also, Emma ist größer, die hat schon 2 Zähne raus, Lina noch gar keinen. Und Felix hat 3 Wackelzähne!“.  Als dann bei ihr selber e-n-d-l-i-c-h der erste Zahn zu wackeln anfing, packte mich der Ehrgeiz. Klar muss man nicht so ein Gewese um Kindergeburtstage, Einschulungen oder ausgefallene Zähne machen; Topfschlagen und Blinde Kuh tun’s auch. Aber ich finde den Gedanken der „magischen Kindheit“ so schön, dass hier eben Zahnfee, Weihnachtsmann und Osterhase so lange kommen, wie meine Töchter sich davon verzaubern lassen.
Mit dem ersten Wackeln fing ich an, Pinterest zu durchstöbern und wurde auch direkt fündig. Besonders in englischsprachigen Ländern scheinen Toothfairy und „Elf on the shelf“ (weiß da jemand Genaueres?) wahre Kultfiguren zu sein. 
Ich bereitete das Zahnfee-Zubehör heimlich vor, wischte verräterischen Glitzerstaub im Arbeitszimmer weg und wartete mit Fiona auf den Tag x. Es dauerte noch gute 4 Wochen, bis der lose Zahn tatsächlich ausfiel. Vorher hing er noch so rum und mir wurde übel, wenn sie mir stolz zeigte, dass sie den Zahn einmal komplett um sich rum drehen konnte. Uäh!
Nun besagt der Brauch ja, dass man den ausgefallenen Zahn unter’s Kopfkissen legt, in der Nacht die Zahnfee kommt und im Austausch ein Geldstück hinlegt.
Das Problem an der Sache? Fiona wollte ihren Zahn unbedingt als Trophäe behalten (ich konnte sie gerade so davon abhalten, ihn mit in den Kindergarten zu nehmen!). Wir besorgten also ein kleines Glas und ich bastelte mit dem Plotter einen roten Zahn-Sticker dafür. Am selben Abend „schrieb“ Nono den Brief an die Zahnfee. So erklärte sie ihn mir: 
Liebe Zahnfee, in dem Glas ist mein Zahn. Ich mag ihn sehr. Du darfst ihn dir gerne ansehen, aber bitte nicht mit ihm davon fliegen. Ok? Deine Fiona.
Aus Angst davor, dass die Zahnfee den Brief unter dem Kopfkissen nicht finden würde (und weil es sich auf einem harten Glas nicht so gut schläft), nähte ich eine kleine Tasche für die Türklinke, sozusagen einen Briefkasten für den Austausch mit der Zahnfee. Das Glas blieb auf dem Schreibtisch stehen und der Brief kam in den Filz-Zahn auf dem Postfach. Das Fenster ließen wir in dieser Nacht geklappt…
 

Die Freude am nächsten Morgen war riesig, denn die Zahnfee hatte tatsächlich in der Nacht vorbeigeschaut! Die aufgemalten „Verhaltensregeln“ waren weg und stattdessen steckte ein wirklich winziger Briefumschlag mit der Aufschrift „Fiona“ im Fach, abgestempelt im Fairyland! Die Schrift war so klein, dass man sie fast nur mit Lupe erkennen konnte: echte Post von der Zahnfee!
Die bedankte sich für so ein schönes Exemplar, erinnerte Fiona daran, auch viel frisches Obst und Gemüse zu essen und bestellte einen lieben Gruß an unseren Zahnarzt. Unter der Tür hatte sie noch ein großes Zahnfee-Zertifikat durchgeschoben mit einem aufgemalten Gebiss, auf dem man jeden ausgefallenen Zahn mit Datum vermerken kann. Das Beste aber war der glitzernde Geldschein, wow! (Beim allerersten Zahn gibt es ein bisschen mehr, schrieb sie dazu. Außerdem hält Streuglitzer auf Münzen so schlecht, habe ich gehört).

Gab/gibt es bei euch eine Zahnfee? Oder findet ihr das albern? 
Ich selbst kann mich an keine Zahnfee erinnern (nur an gewöhnungsbedürftige Techniken zum Loswerden eines Wackelzahnes, z.B. mit langer Schnur am Zahn im Dunkeln die Treppe hochgehen, hahaha), aber ich bin mir sicher, es hätte mir gefallen. 

P.S. Die Datei für den süßen Mini-Briefumschlag habe ich hier gefunden.
Viel Spaß beim Nachmachen!

Best-Of Juli

Trotz partieller Zerstreutheit (haben wir Sonnencreme? Bikinis? Windeln? Oh Gott, ich habe Fionas Schlafanzug noch nicht im Koffer…) möchte ich noch schnell das Juli-Best-Of verbloggen, bevor wir heute Nacht für 10 Tage in Richtung Kreta starten und den deutschen „Sommer“ erstmal hinter uns lassen
Hier kommen also unsere schönsten Insta-Momente aus dem Juli 2015:

Quallenkleid genäht für den kleinen Forscher 

Schulbücher bestellt, hach ist das toll! 

Obligatorisches Gartenbaden in der Schüssel, 
die irgendwie jedes Jahr ein bisschen kleiner wird 😉 

Gipsverpackung 
(bis die Tüte beim Planschen im Pool geplatzt ist 
und wir den Rest des Tages föhnend verbracht haben…) 

Liebeserklärung vom Kitafreund, so süß!

 Sommer im Garten

Modderspaß.
Das gehört doch irgendwie zum Kindsein dazu oder?
(auch wenn ich mich schon waschen möchte, wenn ich nur das Bild angucke, haha)
 

Fußie-Liebe, ich muss die ständig küssen!

Mein Mann und ich bereiten in jedem Jahr für das Hoffest nach unserem großen Sommerkonzert einen musikkabarettistischen Beitrag vor. Dieses Mal: „An der schönen blauen Donau“, begleitet von vorher verteilten Glockenspieltönen *pling pling, pling pling* im Publikum und Musik-Bingo – der Renner!

Ein sicher nicht in der Ecke verstaubendes Abschiedsgeschenk 
für die tollste Kita-Erzieherin der Welt

…und die dazugehörige Schultütenparty, 
Häschteck MamaInDerKüche:
Regenbogen-Obstspieße und (wortwörtlich) „Zuckertüten“

Geschenk der Kinder für mich, weil ich mit ihnen Musik gemacht habe ❤
 

 Geschwisterplüsch!

Hey, Baby! 7 Monate alt! Das erste Karten-Foto im Sitzen!
(danach hat sie geniest und ist durch die rückwärtige Beschleunigung erstmal umgekippt…ich konnte leider nicht fotografieren, hatte mit Lachen zu tun)

 „Wir“ stillen immer noch tröpfchenweise. 
Kleine Pause vom Alltag, Welt aus!

Großkind baumelt. Mit Eisfleck, seh ich gerade.
Kleine Brombeere. Zuckersüß oder?

Nochmal Geschwisterplüsch und der erste Fahrradausflug zu dritt!

Sommeroutfits genäht
Griechenland, wir kommen!

Eines Abends spontan: 
„Mama, ich möchte basteln. 
Irgendwas mit Meerestieren. 
Hast du ne Idee?“
– Well…Ich nicht, aber Pinterest hat! 

Und ein paar Zitate habe ich auch noch für euch.
Fiona ist 5 Jahre und 9 Monate alt.
„Mama, hör mal, ich habe mir ein Lied ausgedacht.“
(spielt)
– „Oh, das ist aber schön! Wie soll es denn heißen?“
„Naja, wenn ich es gespielt habe, dann kennt man es ja. 
Also nennen wir es „Den bekannten Walzer“.

„Weißt du, als der Gips abgemacht wurde, das hat sich echt unterirdisch angefühlt!“
Sie wacht nachts auf, sitzt kerzengerade im Bett, sagt
„Was ist eigentlich mit Quallen?!“ und „Ich wollte doch noch üben!“ 
und fällt wieder zurück in ihr Kissen…

„Ich weiß, wo wir mal hinfahren müssen: in den Kongo! 
Da gibt es Kurzhalsgiraffen: 
kurzer Hals, Stirnhöcker, kleine Ohren und Po wie ein Zebra. 
Die muss ich sehen!“

„Heute gab es ganz witzigen Kuchen: gefrorenen Hund!“

„Fiona, machst du bitte dein Bett?“
– „Aber das geht nicht! Ich habe doch heute Nacht in eurem geschlafen!“

„Weißt du, Mama, leben ist schön.“
– „Wie meinst du das?“
„Na zu leben, das ist einfach toll!“

„Bei Papas Schuh ist die Schleife irgendwie verwirrt.“

Felicia gähnt und streckt sich.
Fiona: „Boah, die hat sich ja richtig ausgedehnt!“

„Guck mal, Mama, das ist mein Beethoven-Filly.“
– „Achso? Hast du das so genannt?“
„Ja, die Mähne sieht so aus wie die Haare von Beethoven.“

Sie spricht über eines ihrer Lieblingsessen, 
halbes Hähnchen, auf berlinerisch Broiler.
„Wann gibt’s denn mal wieder Keule am Stiel?“ 
 
2 gelbe und eine schwarze Tonne stehen vor unserem Tor.
Fiona: „Guck mal, wir haben Dortmund-Mülltonnen!“ 
 
„Instrument mit N“
– „….hm….NASENFLÜGEL!“
 
„Mama, gefällt dir mein neues Filly?“
– „Ja.“
„Wirklich?“
– „Ja.“
„Dann sag das mal bitte cooler!“
 
Kind auf dem Spielplatz sieht Felicia in der Manduca.
„Wir haben auch so eins! Unsers heißt Ayden. Schreit deins auch so viel?“
 
„Was habt ihr heute so gemacht in der Kita?“
– „Wir haben uns als Prinzessinnen verkleidet.“
„Oh cool, du auch?“
– „Nee, ich war die Lehne von ihrem Geburtstagssofa.“
 
Sie hält mir einen Vortrag über die gefährliche Irukandji-Qualle und sagt:
„Mama, geh bitte nie nach Australien. 
Die lebt dort nämlich! Sonst kommst du mir noch tot zurück!“
 
„Mama, warum kneifst du deine Pickel?!“
 
Wir spielen Pantomime, Gegenstände erraten.
Ich komme nicht drauf und frage:
„Hä? Das sollte eine Klobürste sein?! Was machst du denn damit?“
– „Na umrühren.“

Best-Of Juni

Ein bisschen spät, aber deswegen nicht weniger spannend: der Insta-Juni 2015.
 Kindertag mit Eiskönigin-Schloss aus Lego.
Und als wir versehentlich Elsas Umhang falschrum „angebaut“ hatten, rief Fiona:

„Hahaha, jetzt hat sie einen Sabberlatz.“

Geburtstagseinladung von einer der besten Kitafreundinnen

Sommertage im Garten, hier:
Abhängen in der Nonomo…zzzz

 
Geburtstagsshirt für die Freundin gepimpt

Nichts zu Essen im Kühlschrank. 
Also gab es Dinonuggets und Smileypommes.
Kommentar des großen Kindes: 
„Du bist die beste Mama der Welt! Danke für das tolle Essen!“
Öhm…

Kofferraum-Tetris nach einem Besuch bei IKEA

Samstag Morgen, das Kind lädt mich zu einer Schildkrötengeburtstagssause ein, 
Arielles „Unter dem Meer“ aus dem CD-Player anderthalb Stunden (!) auf Repeat!
Der Haken? Ich sollte noch Gäste mitbringen. 
#basteln #diy #dankepinterest

Fionas erstes großes Sommerkonzert mit der Melodica

Mamas IKEA-Ausbeute: ein Stoffregal. Es ist Liebe.
1. Elternabend und 2 Tage später Schnuppertag in der zukünftigen Grundschule. 
In einer Klasse mit den Kitafreunden, eine tolle Lehrerin (die ich als Kind schon hatte!) und ein aufgeregtes großes Mädchen, das den Schulbeginn kaum noch abwarten kann. 
 Ist das alles spannend, Mensch!
P.S. Es heißt jetzt übrigens nicht mehr „Muttiheft“, sondern Elternheft. Hahaha.

(noch kurz Hasi-Kuscheln, bevor es zum Probetag in die Schule geht…)
Und auch mal wieder genäht, jetzt wo mich die Stoffe aus dem Schrank so schön anlachen:
an apple a day… 
Schnittmuster: Shirt „My simply summer“ (schaumzucker) und Hose „Frida 2.0“ (das Milchmonster)

Das Sportliche hat sie nicht von mir. Erstes Mal ohne Hilfe Schweinebaumel

Kreative Wochenendbeschäftigung: ein Bügelperlen-Seepferdchen.
Mit der Nadel durch eine Perle, Schnur dran und fertig ist die coole Kette!

Eine Aktion im Juni, die wir uns gut und gerne hätten sparen können.
Was wir in der Notaufnahme gemacht haben, könnt ihr hier nachlesen.
 

Geschwisterplüsch: die beiden Kuschelmädels mit ihren Hasen
#großeliebe
Das schönste Foto aus dem Juni:
die jüngste und die älteste Generation unserer Familie..
Kleines F mit ihrer Uroma. So viel Geschichte in einem Bild.
 
Zitate gibt es natürlich auch wieder.
Fiona ist 5 Jahre und 8 Monate alt.
„Ich mochte Kindertag als Kind immer so gerne.“
– „Tja, Mama, deine Chance mit Kindertag ist vorbei.
Du darfst jetzt nur noch Muttertag feiern.“
„Die anderen Kinder aus meiner Gruppe haben immer so oft Geburtstag!“
– „Das kann nicht sein. Jeder hat nur 1x im Jahr.“
„Doch, doch, die haben öfter.“
Wir spielen ein Kartenspiel namens „Drecksau“.
Nach einer halben Stunde Pause fragt Fiona:
„Können wir jetzt wieder Wilde Sau spielen?“
„Ich gehe mal schon runter, meinen Computer hochfahren.“
– „Wo fährt Papa hin?!“
Auf dem Kindergeburtstag, ein Mädchen wird abgeholt. 
Der Abhol-Papa fragt:
„Wo ist denn Lina?“
Mein Kind:
„Die ist kacken.“
„Ich vergesse immer so viel Wichtiges, Mama.“
– „Was denn zum Beispiel?“
„Weiß ich nicht….. Siehste!“
„Die Post war heute wieder nicht da, Nono.“
– „Hm, bestimmt macht unser Postmann mit bei diesem Streik-Spiel.“
Während Fiona noch über ihren Gips jammert, sehen wir einen kleinen Vogel, 
der scheinbar aus dem Nest gefallen ist.
Fiona begutachtet ihn eine Weile, schaut dann wieder auf ihren Arm und sagt:
„Ok, tot ist schlimmer als Arm gebrochen.“
„Guck mal, das Beet! Da haben wir Erdbeeren gezüchtet!“
„Wer das gemacht hat, war ein cleveres Kerlchen!“
„Was ist denn dein größter Wunsch?“
– „Eine Qualle als Haustier.“

Ich trage das schlafende Baby in der Manduca auf dem Rücken.
Es wacht auf und nörgelt.
Fiona: Ey, Mama, dein Rucksack schreit!

6 Monate kleines F

Hallo Baby,

eigentlich ist diese Anrede gar nicht mehr zeitgemäß, denn letztens bei C&A in der Kinderabteilung stellte ich fest, dass all die süßen Babyklamöttchen nur bis Größe 68 gehen. Du bist laut deines letzten Kinderarzt-TÜVs vor 3 Tagen 67 cm groß und wächst nun schon langsam in die Größe 74 rein.  
Newborn ist nun also ein für alle Mal passé, was auch der postnatale Fußabdruck beweist, wenn man ihn mit deinem aktuellen Riesenfuß vergleicht.

Deswegen:

Liebe Felicia,

wo sind sie hin, die letzten 6 Monate? Noch so frisch ist die Erinnerung an unser erstes Weihnachten zu viert, genauer gesagt unseren ersten richtigen Tag zu Hause nach dem Krankenhaus und deiner Geburt. Wenn ich jetzt die Strampler aus deinen ersten Tagen anschaue, kann ich kaum glauben, dass du sie tatsächlich vor nicht allzu langer Zeit getragen hast, so winzig sehen sie inzwischen aus.
Den Rückbildungskurs haben wir beide erfolgreich absolviert. Wo du anfangs noch auf dem Rücken gelegen und Löcher in die Luft geguckt hast, wolltest du bei den letzten Malen lieber auf dem Bauch liegen und dir die anderen Babys ansehen. Überhaupt ist dein Blick viel offener geworden, du interessierst dich für alles, was um dich herum passiert. Wie schön ist es, wenn das eigene Kind plötzlich auf Ansprache reagiert und kommuniziert! Aus „agrr“, „ogrr“ usw. sind inzwischen ganze Silben-Sätze geworden („An-gri-la“, whatever). Du staunst manchmal selbst, was heraus kommt, wenn du mit deiner Stimme experimentierst. Dein erstes lautes Lachen habe ich auf Video aufgenommen und könnte es mir stundenlang anhören! Sasa (meine Mama) hat dir das englische Kinderlied „5 little monkeys“ vorgesungen. Die Äffchen hüpfen alle auf dem Bett und es fällt immer einer runter und stößt sich den Kopf. Mummy called the doctor and the doctor said: „NO MORE MONKEYS JUMPING ON THE BED!“ Als sie mit verstellter Stimme den tiefen Doktor gesungen hat, hast du aus vollster Kehle gelacht und alle im Raum damit angesteckt. Überhaupt lachst du immer, wenn du Sasa siehst. Dein Lieblingsmensch ist aber unangefochten deine große Schwester (hoffentlich liest du das später mal, wenn Krieg im Kinderzimmer herrscht…). Spricht sie, hörst du andachtsvoll zu, hängst an ihren Lippen und freust dich laut quietschend, wenn sie mit dir spielt.

Vor wenigen Tagen hast du tonlos deine Lippen aufeinander gepresst und sie wieder geöffnet. Als du deine Stimme dazu genommen hast, ist „MAMAM“ entstanden. Hach! Seitdem immer wieder! Was für ein großer Moment. Da setzt das Herz einen Moment aus vor Glück!
Dein erstes „Wort“ war allerdings ein anderes, existenziell wichtiges im Zusammenleben mit einer großen Schwester: „NEE NEE“. Jackpot!

Die Zahnfee war auch schon bei uns: bei deiner großen Schwester hat sie den ersten Zahn abgeholt (bzw. ihn nur ansehen dürfen, dazu zu anderem Zeitpunkt mehr) und dir hat sie fast zeitgleich – mit 5 Monaten – den ersten gebracht. Ein einzelner Kuchenschneidezahn unten rechts, der fleißig wächst. „Ich habe einen Zahn und ich weiß ihn zu benutzen“, immerhin hast du damit schon ein Stück Kinderkeks abgebissen (und – iieehh, Stückchen im Mund – erschrocken wieder ausgespuckt). Der Nachbarzahn steht inzwischen auch schon in den Startlöchern.

Apropos Essen: die Kinderärztin empfiehlt, 6 Monate voll zu stillen und erst danach mit Beikost anzufangen. Meine Hebamme meint, man könne je nach Interesse des Kindes auch schon nach dem 4. Monat mit Brei beginnen. Du hättest mit deiner Körpersprache nicht deutlicher ausdrücken können, dass du essen möchtest. Wenn du auf meinem Schoß warst, während ich gegessen habe, hast du erst meine Gabel mit den Augen verfolgt, deinen Mund geöffnet und dann geschimpft wie ein Rohrspatz. Außerdem hast du mit gut 4 Monaten immer noch sehr schlecht geschlafen und bist oft alle 2 Stunden wach geworden in der Nacht. Meine Entscheidung, dir Brei anzubieten, war also reine Notwehr, in der Hoffnung, du mögest nach Abendbrei mit dem Aufdruck „gut sättigend“ in selbigem Zustand auch besser schlafen. Die Rechnung ist aufgegangen, obwohl ich damit den deutschen Leitfaden für Babyernährung komplett umgekrempelt habe.
Denn anfangen tut man 1. mittags und 2. mit Gemüse. In unseren Nachbarländern, z.B. Polen starten sie tatsächlich mit Getreide, aber der ordentliche Deutsche muss als Erstes Mohrrübenpampe essen. Ist dir aber herzlich egal.

Inzwischen isst du auch mittags Brei, allerdings ausschließlich komplette Menüs, Gemüsereis mit Pute, Kartoffeln, Erbsen und Rindfleisch etc. Wenn man den Fehler macht und dir Mohrrüben pur anbietet, kann man eine Vorstellung der Extraklasse genießen: ich habe nicht gewusst, über was für ein enormes Repertoire an angeekelten Gesichtsausdrücken so ein Baby verfügt!
Babys Speiseplan mag für Außenstehende ähnlich spannend sein, wie für mich eine Vorlesung in Teilchenphysik, aber eine deiner frühkindlichen Essenserfahrungen muss ich hier dennoch gesondert erwähnen: du isst Avocado gemischt mit aufgeweichtem Kinderkeks. Klingt eklig, ist aber furchtbar gesund und (?) lecker. Und wer kommt auf solche Ideen? Sasa. Für „Dummheiten“ und Experimente sind Omas zuständig.

Vor Kurzem hast du entdeckt, dass man mit dem Mund nicht nur prima Gegenstände auf ihre Beschaffenheit hin untersuchen, sondern damit auch wunderbar Spucke prusten kann. Besonders gerne probierst du dieses Feature während des Essens aus. Mama quiekt dann immer so lustig. Meine Beziehung zum Fleckentferner hat sich in den letzten Wochen deutlich intensiviert.

Du kannst dich nach wie vor am besten beim Stillen entspannen und hälst dich mit der freien Hand entweder am BH fest oder knetest die Brust, ähnlich wie Katzenbabys mit dem sog. Milchtritt. Nicht zuletzt deswegen muss ich regelmäßig deine Fingernägelchen schneiden, andernfalls sehe ich ums Dekolleté aus, als hätte ich letzte Nacht einen Kampf verloren.

Wenn du dann zufrieden trinkst, mich dabei streichelst und ich die kleinen Speckfältchen an deinen Armen ansehe, die winzigen Finger oder deine Stillschnute, möchte ich gerne die Zeit anhalten und habe das Gefühl, als wenn die Liebe überschwappt. Unfassbar, wie viel man für einen so kleinen Menschen empfinden kann!

Deine Augen sind mittlerweile nicht mehr blau (Mama, Fiona, Sasa), sondern undefinierbar mit Hang zu braun-(Papa)-gesprenkeltem Grün (Opa). Eine bunte Familienmischung! Ich bin gespannt, wo die Reise hingeht! Haare wachsen langsam, aber mit Zöpfen müssen wir wohl – wie bei deiner Schwester – bis zum zweiten Geburtstag warten, wenn das so weitergeht. Andere Babys werden mit mehr Haaren geboren als du sie im Moment hast, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Farblich tendiere ich zu einem satten dunkelblond oder hellem Braun, aber ganz genau sagen kann man das nicht. Der kleine Zopf hinten rollt sich manchmal hoch, aber dass es diesmal Locken werden, wage ich leise zu bezweifeln.

An den Nachmittagen, wenn du bei Sasa bist, geht sie mit dir im großen Kinderwagen zu REWE, euer täglicher Ausflug. Oft protestierst du dabei noch eine Weile, selbst, wenn du satt und sauber bist. Denn wer keinen Nuckel und keinen Daumen nimmt, findet trotz großer Müdigkeit nicht so leicht in den Schlaf. In letzter Zeit war ganz deutlich zu sehen, dass du nicht mehr liegen, sondern die Welt sehen willst! Mit dem dicken Kissen im Rücken sitzt du wie eine Eins und bei REWE laufen dir fast die Augen über, wenn du die ganzen bunten Dinge in den Regalen siehst! Nach den vielen Eindrücken lässt du dich dann tatsächlich ablegen und machst plusminus eine halbe Stunde Powernapping direkt im Wagen an der frischen Luft.
Stellt man dich hin, drückst du die Beine fest durch und stützt dich damit ab. Wackelst du dann noch mit dem Po hin und her, bist du an „Süßigkeit“ nicht mehr zu übertreffen!

Bunte Holzgreiflinge faszinieren dich besonders und – wie schon damals deine Schwester – Spielzeuge von Lamaze. Der knisternde Franky, the Whale, hat 4 verschiedenfarbige Tücher dabei, die man ins Maul stecken und durch das „Luftloch“ wieder herausziehen kann. Das und anschließendes Kuckuck-Spielen mit den Tüchern machst du mit Begeisterung!
Ein explizites Lieblingskuscheltier hast du noch nicht. Es gibt heiße Anwärter auf den Titel, aber dein Favorit heißt derzeit noch ganz klar „Mama“. Ein Hase und ein Bär stehen in der engeren Auswahl. Man darf gespannt sein, wo die Liebe hinfällt!




Ich trage dich – und das ist ganz anders als bei Fiona damals – sehr viel in der Manduca, weil du nicht gerne abgelegt wirst. ActivityCenter ist mal für eine Viertelstunde cool, aber dann reicht’s auch wieder. Wenn ich nähe, Musik mache oder mittags koche, bist du immer als Känguruhbaby an mir dran. Aus diesem Grund hat die Trage vorne auch schon eine halbe Speisekarte dran… Deine große Schwester konnte man nach dem Füttern ablegen und dann hat sie anfangs verlässlich ihre 4 Stunden geschlafen. Du bist da ganz anders. Man könnte ja etwas verpassen! Um dich „einzuschläfern“ hat schon oft geholfen, wenn ich die Instrumentalversion von Michael Jacksons „Smooth Criminal“ angemacht und auf dem Klavier mitgespielt habe. 2-3 Durchgänge und ich hab dich ins Land der Träume gerockt… Nun ja, Musikerkind.

Spitznamen haben sich in den zurückliegenden 6 Monaten so einige etabliert, die im Voraus nicht absehbar gewesen sind, sich aber im Alltag „bewährt“ haben. Eine „Feli“ bist du nicht, wohl aber ein „Lieschen“ oder eine „Felice“, besonders niedlich, wenn deine Schwester dich so nennt. Dazu kommen alberne Spitznamen wie Felitschi, Mottinki, Schnuckipup oder Motzibu. Sorry for that… 

Am liebsten bist du nackig, wie z.B. in unserem ersten Urlaub in Ägypten Mitte Mai oder auch bei 30°C in unserem Garten, wenn der Sommer Stippvisite in Berlin macht. Dann liegst du da im Schatten, silbst so vor dich hin, nimmst deine Zehen in den Mund (statt Däumchen?!), bist tiefenentspannt und zufrieden mit dir und dem, was um dich herum passiert.

Ich freue mich auf jeden neuen Tag mit dir; auf dein Lächeln am Morgen (ach ja, „Guten Morgen, Frau Holle“ sag ich auch zu dir…öhöm), deine ersten Sprechversuche, dein Interesse an der Welt, dein Lachen und darauf, zu sehen, wie mein Baby groß wird.

Ich hab dich lieb.
Deine Mama

Das ABCfee2015 [Best-Of April]

Ein etwas anderes Monats-Best-Of:
Fee vom Blog „Fee ist mein Name“ hat im April zum ABCfee2015 aufgerufen, einer Aktion, bei der täglich ein Motiv fotografiert wird, das mit dem dazugehörigen Buchstaben des Alphabets beginnt. Angefangen hat alles am 1. April mit dem A und ging bis 24. (X, Y, Z zusammengefasst). Hier kommt also unser Alphabets-April von Instagram. Zitate gibt’s dieses Mal in einem gesonderten Post!


A wie „Aller Anfang ist schwer“
Heute das neue „Schulfahrrad“ gekauft und beim Ausprobieren im Stand 
das Gleichgewicht verloren und eine Schramme in Opas Auto gemacht, auweia!
B wie „Besondere Osterüberraschung“ für die Lieben:
das erste Familienfotoshooting zu viert!
C wie „cooles Outfit“
passend zum Kinobesuch von „Shaun das Schaf“
D wie „Deko für Ostern“
im Einkaufscenter
E wie „Ein Hase im Garten“
Frohe Ostern!
#neuelieblingstasse

F wie „kleines f“ und „großes F“

G wie „Gymnastik“
in der Hebammenpraxis zum Rückbildungskurs

H wie „Hoppediz“
eine neue Tragehilfe

I wie „In Erinnerungen schwelgen“
Heute vor 1 Jahr hast du dich angekündigt, mein Schatz!


J wie „“Jannys“
Eis essen in der Frühlingssonne

K wie „Kuscheltier“

L wie „Luftballons“

M wie „Magazin“
beste Zeitschrift ever


N wie „Nicht Lustig“:
viel zu lange Elternabende auf viel zu kleinen Stühlen


O wie „Orchesterprobe“


P wie „Passt!
#nähenisttoll #madebymummy


Q wie „Quartett“
neues Lieblingskartenspiel. Die Eiskönigin ist überall!


R wie „Riesenrad“


S wie „Schlafen“
…DURCHschlafen. Leider immer nur ein Mal und dann nicht mehr.


T wie „Tiere“
Den Handschuh liebt sie und fängt wie wild 
an zu strampeln, wenn sie ihn sieht.
„Alle meine Fingerlein wollen heut‘ mal Tiere sein…“

U wie „U9“
Fionas letzte U beim Kinderarzt


V wie „Vier Monate alt“
#allesmussindenMund


W wie „Warten“
auf dem Bürgeramt 
#dasbabybrauchteinenreisepass


X, Y, Z wie „zahnlos“


Best-Of März

Was wir im März so getrieben haben, gibt’s hier kurz und knapp in Insta-Bildern:

Naturkundemuseum mit einstündiger Parkplatzsuche und der 
anschließenden Überlegung, nicht noch ein Mal an einem Sonntag hinzugehen
erstes Mal Rückbildungsgymnastik oder „Mamaturnen“, wie Fiona sagt

genäht
(SM „Kalte Schulter“, LeniPepunkt und 
Raglanshirt „Kaschi“ von Alles-für-Selbermacher)
 
2 Tollaboxen geplündert
 
 geplottet

für das Seepferdchen geübt und es tatsächlich geschafft! 
Was sind wir beide stolz! (Details in den Zitaten) 
  
die Wohnung ostertauglich dekoriert
 
 einen Schulrucksack ausgesucht und ihn dem Osterhasen ans Herz gelegt…
Wann ist das Kind denn plötzlich so groß geworden?! Hilfe!

ganz viel gekuschelt

 

 angegrillt im Garten

Playdate für das kleine F…

…und auch für’s große

Kinderarztbesuch zur U4 – ist das nicht ein tolles Wartezimmer?
 
 

postnatale erste Hilfe in Form von Deoroller und Schokolade für meine Schwester.
Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag, kleine Cousine!
den O-Ball als erstes Spielzeugt entdeckt
 
 

und ein tolles, verlängertes Wochenende an der Ostsee verbracht

Und die Zitate aus dem März sind eine wahre Fundgrube. 
Was dieses Kind so alles loslässt…immer wieder schön! Viel Spaß!
Fiona ist 5 Jahre und 5 Monate alt.
„Mama, ich kenne noch eine andere Saurierart: Omnivoren.“
– „Nee, das ist keine Art, das ist der Oberbegriff für „Allesfresser“. 
Wir Menschen sind auch Omnivoren!“
„Haha, ihr ja, aber ich nicht. Ich esse zum Beispiel keine Tomaten.“
„Können wir uns wieder so lustig drehen?“
– „Wie denn drehen?“
„Na auf deinem Rollstuhl im Büro…“
(im Naturkundemuseum)
„Wow, guck mal das Dino-Skelett! Ich schau mal nach was es für einer ist.“
Fiona: „Brauchst du nicht. Ich weiß das. Ist ein Kentrosaurus.“
(stimmte!)
„Papa, ich war mit Mama und Felicia mit beim Kinderarzt und 
habe mich gegen Krippe impfen lassen!“
(immer diese frühe Fremdbetreuung, tz!)
Meine Mama: „Ich habe 2,5kg abgenommen. 
Das sollte ich mir in Mehl- oder Zuckertüten abmessen und hinstellen zur Veranschaulichung.“
Fiona: „Ich freu mich auf die Schule!“
Ich: „Wie kommst du denn jetzt darauf?“
Fiona: „Na Sasa hat doch eben Zuckertüten gesagt!“
„Was habt ihr denn heute in der Kita gemacht?“
– „Wir haben Hühnchen gebastelt.“
(Osterküken)
„Fiona, was möchtest du zum Abendbrot essen?“
– „Ach, lass uns einfach nicht darüber reden…“
„Es heißt, dass die meisten Babys mitten in der Nacht geboren werden. Du bist auch so eins, eine Minute vor Mitternacht. Ich bin nicht nachts geboren, sondern mitten am Tage, halb 12.“
Fiona: „Also bin ich nachtgebort und du taggebort.“
(wir stehen in Sichtweite ihrer zukünftigen Grundschule)
Ich: „Wo lang geht es hier zu deiner Schule?“
Fiona: „Noch ’n Kilometer geradeaus.“
„Was gab’s heute in der Kita zum Mittag?“
– „Heute gab’s Fisch, der wie Schnitzel aussah.“
(sie „liest“ in einer alten Fibel)
„MIMI IST AM (Haus)“
Ich: „Wow, wie hast du das denn gerade gelesen?!“
Fiona: „Ich habe mir einfach die Buchstaben in meinem Kopf mit Honig zusammengeklebt!“
(immer noch Fibel, der Familienvater steht mit Schaufel im Garten)
„PAPA IST … am Arbeiten.“
„Boah, hier ist es so dunkel, ich fühl mich wie im Mittelalter!“
(nach der Seepferdchen-Prüfung beim Schwimmen)
„Ach, ich bin so begeistert von mir selber! Lies mir noch mal vor, was auf der Urkunde steht!“
„Mama! Freust du dich auch? D-E-I-N Kind hat das Seepferdchen geschafft! Dein Kind!“
„Mein Traum ist wahr geworden! Ich habe es mir sooo gewünscht! Ich habe einfach fest an mich geglaubt, dass ich es schaffe!“
„Wo ist denn der andere Spielzeugdino, Mama?“
– „Ich glaube, in der Puppenkiste!“
„Ach stimmt. Ich wusste, dass der dauernd bei den Barbies rumhängt.“
(sie fällt hin)
Ich: „Alles okay?“
– „Ja ja, alles in bester Ordnung.“
„Ich gehe in den Garten, einen Osterstrauch abschneiden.“
Fiona: „Warte auf mich, ich helf dir beim Ausgraben!“
Ich: „Das Baby ist deine Cousine. Und ich bin nicht nur deine Mama, sondern auch ihre Tante!“
Fiona: „Na das wird ja immer verrückter!“
(sie kippt die Tüte mit den bunten Deko-Eiern aus, alle rollen über den Fußboden)
„Oh, jetzt war der Osterhase schon da…“
„Mama, ich brauche unbedingt diese Stickeez-Sammelfiguren!“
– „Wo gibts die denn?“
„Na bei Lidllohntsich.“
(wir spielen Fußball, sie wirft sich immer über den Ball)
Ich: „…wie die Italiener!“
(etwas später)
„Mama, spielen wir noch ne Runde Fußball? Italienisch?“
(Hafen in Warnemünde)
„Guck mal Nono, da ist ein Kreuzfahrtschiff!“
– „Ja, das weiß ich.“
„Hä, woher denn?“
– „Na es hat doch ein Kreuz oben drauf.“
Ich: „Opa hat was vom Bäcker mitgebracht.“
Fiona: „Was denn?“
Ich: „Es ist süß und hat den Namen von einem Tier mit Ringelschwanz.“
Fiona: „Ich weiß! Schweineleber.“
Wir wünschen euch schöne Ostern und einen fleißigen Hasen!