10 Dinge, die einem so niemand sagt

Ihr Lieben, ich weiß: im Moment ist es auf dem Blog ein bisschen schwangerschaftslastig. Da die Zugriffszahlen auf die regelmäßigen Updates vom Babybauch aber höher sind als die der „normalen“ Posts, gehe ich mal davon aus, dass euch das nicht stört 🙂
Denn wenn etwas so im Mittelpunkt steht wie eben die 10-monatige Entwicklung vom „Reiskorn zur Wassermelone“, schlägt sich das natürlich auch im „digitalen Wohnzimmer“ wieder, also hier.

Ich habe heute 10 Fakten über die Schwangerschaft für euch, die einem so vermutlich niemand vorher sagt (und die man größtenteils nach dem ersten Kind vergisst, tatsächlich!).

Bildquellenangabe: Alexandra H.  / pixelio.de

01.) Übelkeit ist nicht unbedingt nur ein Phänomen der ersten 12 Wochen. Sie kann jederzeit aus dem Hinterhalt auftreten, wenn man nicht mit ihr rechnet (niedriger Blutdruck? Ich weiß was dagegen! Wie wär’s mit einer Runde kotzen?) oder sie wird in den späteren Wochen durch das nicht viel angenehmere Sodbrennen abgelöst.

02.) An Tagen, an denen man von Sodbrennen und Übelkeit verschont bleibt, hat man etwas anderes: APPETIT. Sicher, das Baby wiegt im 7. Monat rund 1 kg und das gesamte intrauterine Zubehör (Fruchtwasser, Plazenta, Gebärmutter selbst, etc.) auch noch mal ein bisschen. Aber wo um Himmels Willen kommen die restlichen 8 Kilos her?! Das bisschen Marzipan wird doch wohl nicht…? Und die Kartoffelpuffer letztens… Ach ja, Pizza essen waren wir auch vor ein paar Tagen. Öhm. Auf den Schreck erstmal ein Eis ^^

03.) So schön, wenn der Bauch wächst und man endlich eindeutig nach schwanger aussieht. Aber let’s face the fact: an manchen Tagen ist er einfach nur im Weg! Socken anziehen? Ach, lieber barfuß. Geldstück im Auto runtergefallen? Das liegt in 3 Monaten auch noch dort. Haare waschen über dem Badewannenrand? Lassen wir das lieber…

04.) Hallo, Blase! In den ersten Schwangerschaftswochen muss man schon häufiger auf die Toilette, weil ein erhöhter Östrogenspiegel für gelockertes Gewebe und nachgiebige Muskeln sorgt, in Vorbereitung auf die kommenden Monate. Nicht mehr lustig ist es dann, wenn ein kleines, ca. mangogroßes Köpfchen auf die Harnblase drückt und man direkt nach dem Klobesuch schon wieder hingehen könnte (ohne wirklich zu müssen, versteht sich). Oder wenn man vor einer 20-minütigen Autofahrt denkt „Das schaffe ich noch!“ und 5 min später so nötig muss, wie in seinem ganzen Leben noch nicht… Ich letztens zu Fiona: „Waaaah, lass mich durch, ich muss aufs Kloooo!“ Sie trocken: „Ich weiß, Mama. Du musst immer auf’s Klo, wenn wir irgendwo waren…“

05.) Schlafen ist auch nicht das, was es mal war. Auf dem Bauch liegen geht nicht mehr, weil man durch heftige Tritte der Empörung sofort auf die ungünstige Lage hingewiesen wird. Da es einen jahrelangen Bauchschläfer aber selbst aus der stabilen Seitenlage immer wieder in die Horizontale zieht, hilft nur eines: das monströse, U-förmige Stillkissen als Stütze zwischen die Beine (ich habe es auch damals schon ausschließlich dazu benutzt). Dass man im Ehebett genauso gut eine Wand auf Höhe der Besucherritze hochziehen könnte, brauche ich an dieser Stelle wohl nicht erwähnen. Auf dem Rücken liegen soll man im letzten Schwangerschaftsdrittel übrigens auch nicht mehr, weil die schwere Gebärmutter auf die Vena Cava drückt. Dadurch kann die Sauerstoffversorgung sinken, der Blutdruck fällt und einem wird schwindelig und übel (siehe 01.).

06.)  „Isch habe R-Ü-C-K-E-N!“
In der ersten Schwangerschaft hatte ich am Tag der Geburt keine Wehen. Neeeiiin. Ich hatte „nur“ furchtbare Rückenschmerzen, erzählte ich meiner Mama am Telefon. Solche Rückenschmerzen, dass ich mich regelmäßig hinknien und abwarten musste beim Bettenbeziehen. 6 Stunden später war das Kind auf der Welt. Soviel dazu. In dieser Schwangerschaft fingen die Wehwehchen schon deutlich früher an, ganz normal, meint meine Frauenärztin. Das Baby liegt mehr „hinten raus“ und drückt damit auf einen ganz bestimmten Nerv, den Ischias. Das hat zur Folge, dass ich nach längerem Sitzen oder Liegen gaaanz langsam aufstehen muss, ich die ersten Schritte wegen Schmerzen humple als hätte ich mir den Knöchel verstaucht und manchmal nicht weiß, wie ich halbwegs elegant die Treppen in der Schule runterkommen bzw. abends bequem auf der Couch liegen soll. Außerdem erwische ich mich selbst ab und zu bei dem gefürchteten schwangeren „Watschelgang“, der mich aussehen lässt, als befände ich mich schon auf direktem Weg in den Kreißsaal. Hilfe!

07.) Der eigentlich ungeliebte Gang zum Frauenarzt wird in der Schwangerschaft der monatliche Termin, auf den man sich am meisten freut. Vergessen sind der blöde Stuhl und medizinische Gerätschaften, die klingen als wären sie aus der Weltraumforschung („Spekulum“), denn schließlich darf man nach einer gefühlten Ewigkeit von 4 Wochen endlich wieder das Schönste: Baby gucken! Worauf ich mich jetzt schon sehr freue ist das CTG. Da liegt man plus-minus eine halbe Stunde auf einer Liege mit einem Gurt um den Bauch und ein faxähnliches Gerät spuckt meterlange Herzton- und Wehengebirge aus. Das wird die Zeit sein, in der ich endlich wieder dazu komme, ein Buch zu lesen ^^

08.) JA, Brüste wachsen in der Schwangerschaft ganz von alleine. NEIN, nicht anfassen. Dass die Dinger sich nämlich nicht zum Zwecke erotischer Freuden auf das Doppelte vergrößern, sondern zur unter Umständen sehr empfindlichen Milchproduktion, erfährt man(n) so meist auch erst, wenn es soweit ist… Brustwarzen verändern übrigens ihre Farbe, bis sie dunkelbraun oder je nach Typ fast schwarz werden vor der Geburt. Der Sinn des Ganzen? Neugeborene sehen anfangs nur starke Kontraste auf relativ kurze Distanz. Da kann man froh sein, dass Mutter Natur sich nicht große, rot-blinkende Pfeile für die Milchstation ausgedacht hat. Apropos rote Pfeile – die berühmten und gefürchteten Dehnungsstreifen müssen einem nicht zwangsläufig den Bauch „ruinieren“. Es hängt in erster Linie vom Bindegewebe und der Veranlagung ab, ob man welche bekommt bzw. wo. Schön finde ich ein Zitat von Pinterest dazu: „Your body is not ruined. You’re a goddamn tiger who earned her stripes!“ Also falls ihr welche bekommt, seid stolz auf eure Tiger-Stripes!

09.) Schwangerschaftsdemenz – die gibt es wirklich! Eine gewisse Tüddeligkeit lässt sich werdenden Müttern nicht absprechen, vermutlich, weil sich alles um das Bauchkind dreht und andere, eigentlich auch wichtige Dinge da schon mal in den Hintergrund geraten können. Ich bin dazu übergegangen, mir alles aufzuschreiben, weil ich sonst völlig planlos und mit leerem Wagen im Supermarkt stehe, wo ich doch eben noch zu Hause die Regale unseres Kühlschranks gecheckt habe. Experten vermuten „hormonelle Prozesse als Ursache für die vorübergehenden Gedächtnisdefizite“. Vorübergehend klingt schon mal sehr positiv, die Wahrheit sieht allerdings anders aus, nämlich so wie beim Thema „Energie“ im Physikunterricht: eine Form wird lediglich in eine andere umgewandelt! Aus der Schwangerschaftsdemenz wird nach der Geburt das selbsterklärende „Babybrain“ oder auch „Milchhirn“. Und wenn die Gedächtnisleistung irgendwann wieder nahezu vollständig an die eines Nicht-Elter heranreicht, kommen Hormone mit Partyhütchen und pflanzen einem die Idee zu erneutem Nachwuchs ein. Ja, ja, der eeeeewige Kreis *sing*

10.) So sehr man sich auf die Schwangerschaft freut, es gibt zwischendurch diese verflixten Alles-Zu-Viel-Tage, an denen man am liebsten im Bett liegen geblieben wäre mit Decke über dem Kopf. An diesen Tagen wünscht man sich in sein Teeniezimmer zurück mit dem fröhlich-unbeschwerten „Mmm Bop“ von den Hanson-Brüdern im Radio und den Mathehausaufgaben als einziger Verpflichtung des Tages. Da reicht es schon aus, wenn der Rücken bei jeder Bewegung weh tut, man seine mühsam vorbereiteten Unterrichtsmaterialien zu Hause liegen lässt (siehe 09.), die Fernbedienung der Alarmanlage den Geist aufgibt und dann noch jemand eine falsche Frage stellt. Plötzlich ist man sich nicht mehr sicher, ob die Entscheidung für ein zweites Kind die richtige war und ob man wirklich die Kraft für ein Neugeborenes und ein Vorschulkind aufbringen kann, wenn man doch momentan abends kaum sich selbst die Treppen hochkriegt. Solche Tage gibt es einfach. Am nächsten Morgen streichelt man im Bett seinen runden Bauch, bekommt einen zärtlichen Tritt als Antwort und sprudelt fast über vor Liebe, wenn dann auch noch die große Schwester zum Kuscheln in Mamas Bett kommt. Hach, Hormone!

Und, fällt euch noch etwas ein?
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Lieblings-Tweets August

Vielen Dank für euren Zuspruch in den Kommentaren hier und auf der Facebookseite zu meinem Mama-Albtraum von gestern. Heute früh ein strahlendes Kind in die Kita gebracht, das fast vergessen hätte, mich zu verabschieden. WTF?! Auf Nachfrage sagte sie übrigens, sie habe einfach keine Lust auf Kindergarten gehabt. Das kenne ich. Geht mir auch manchmal so.

Nun aber zu den Twitter-Lieblingen im August, darauf freue ich mich jeden Monat immer ganz besonders! Dieses Mal lernen wir, was Kondome mit Zelten zu tun haben, wie man am Besten mit Briefen vom Finanzamt umgeht und, warum die Sache mit der Religion nur ein Fehler sein kann. Star der heutigen Lieblinge: der Berliner Busfahrer. Viel Spaß!

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Security Check – eine Komödie in 3 Akten

Achtung, Klischees!

Foto: Andrea Damm/ pixelio

Es heißt ja, Frauen brauchen bei allem was sie tun e-w-i-g: telefonieren, aufs Klo gehen, einparken, Klamotten kaufen, Schmuck aussuchen, … Männer dagegen übermitteln am Telefon nur die wirklich relevanten Informationen (hallo – schönes Wetter – heute grillen? – ich kaufe Fleisch, du kaufst Bier – tschüss), tauschen auf der Toilette nicht Klatsch und Tratsch mit ihrem besten Kumpel aus, kommen ohne Aroma-Teelichter, bunte Lampenschirme und Bilderrahmen aus dem schwedischen Möbelhaus und sie kaufen im Geschäft auch nur das, was tatsächlich im Schrank fehlt. Ich zitiere Mario Barth: „HOOSE.“
Inzwischen ist mir allerdings schon mehrmals ein ganz untypisches Geschlechterklischee aufgefallen, und zwar beim Security Check am Flughafen.

FRAUEN

Während sie mit ihrem überdimensionalen Handgepäck in der einen und dem Kind an der anderen Hand in der Schlange zur Sicherheitskontrolle steht, beginnt sie schon, erst sich und dann das Kind zu entkleiden: Halstücher, Jäckchen, Sonnenbrillen, iPad, Handy, Flüssigkeiten-Zipper. Das Kind möchte auf den Arm, weil es sonst nicht so gut sehen kann. Mit der freien Hand wuchtet sie ihr Handgepäck auf das Band (in dem sich neben der Bord-Verpflegung für 3 Tage und den Personaldokumenten noch Malbuch, Stifte, Kuscheltiere und Kinderersatzkleidung befinden) und erklärt noch ausführlich, was genau hier gemacht wird, wo die Taschen hinfahren und warum die Menschen Uniformen tragen. Bevor sie durchgewunken wird, streift sie sich noch die Schuhe mit der Metallsohle ab und geht barfuß durch das Tor. Es piept nichts. Sie nimmt den Kasten mit ihren und den Sachen des Kindes in Empfang, geht damit einen Schritt zur Seite, zieht sich und dem Nachwuchs die Jacken wieder an, steckt das Handy in die Hosentasche, iPad und Flüssigkeiten ins Handgepäck, die Füße wieder in die Schuhe und wartet am Rand auf die mitreisenden

MÄNNER
1. Akt: Sie stehen in der Schlange zur Sicherheitskontrolle und halten in der einen Hand Bordkarte und Ausweis, in der anderen ihren Rollkoffer – bis sie an der Reihe sind. Was genau man alles ablegen muss („Gürtelarmbanduhrkleingeldhandykugelschreiberlaptopflüssigkeiten!“) lassen sie sich lieber noch mal vom genervten Sicherheitspersonal aufzählen, es ist einfach zu viel, um es sich zu merken…
2. Akt: Nachdem sie sich umständlich vor den Augen der wartenden Schlange „nackig“ gemacht haben, gehen sie durch den Metalldetektor, der auch prompt ALARM schlägt. Während sie noch mit der „Lupe ohne Glas“ durchsucht werden, wedelt schon der Sicherheitsbeamte mit dem Handgepäck: „Jehört dit Ihn‘? Bitte mal uffmachn.“ Als sie sich dann den Tränen nahe von ihrem geliebten Taschenmesser und der halbvollen Wasserflasche verabschiedet haben, scharrt schon eine Horde Reisewilliger dahinter mit den Hufen in Anbetracht des länger werdenden Staus und der bald startenden Maschine. 
3. Akt: „Alles ok, der Nächste bitte!“. Beim hektischen Zusammensuchen der Einzelteile aus dem Durchleuchtungskasten fällt der Laptop aus 1m Höhe auf die Erde. Aufgebrachtes Fluchen. Die Bordkarte flattert zu Boden, das Handy liegt noch im Kasten und dann will auch der Gürtel erst mal wieder ordnungsgemäß durch die eigentlich zu engen Schlaufen gefädelt werden, natürlich vor Publikum, sonst fehlt der Nervenkitzel. Völlig gestresst und beunruhigt (der gute Laptop! Und wo ist eigentlich meine Armbanduhr?!) muss er sich im Flugzeug als Einstimmung auf den Urlaub erstmal einen kleinen Schnaps genehmigen, um sich wieder entspannen zu können. Dann kann der Urlaub beginnen.
Doors closed. Cabin crew, prepare for take-off, Applaus.
Foto: Rainer Sturm/ pixelio
Kennt ihr?
P.S. Ähnlichkeiten mit real existierenden Personen, speziell aus der eigenen Familie, sind rein zufällig und nicht beabsichtigt.

Lieblingstweets Juli

Am 01. August vor 5 Jahren haben der Herzmann und ich geheiratet. Zur Feier des Tages gibt es für euch und uns etwas zum Lachen, bevor ich mich zur Konzertreise mit meinen Orchestern nach Griechenland verabschiede: die Lieblingstweets aus dem Juli, heute u.a. mit französischen – äh – Spezialitäten, dem wahren Sinn von Dunstabzugshauben, den drei größten Ängsten dieser Generation und einem von vielen Gründen, warum man Berlin einfach lieben muss. Viel Spaß!

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Lieblingstweets Juni

Das Schöne ist, man lacht immer zwei Mal: zuerst beim Faven und dann noch mal beim Zusammenstellen der Lieblingstweets. Es hat sich wieder Einiges angesammelt in Mai und Juni: Tipps gegen Völlegefühl, Brückentage bei IKEA, versehentliches Waxing, dem goldenen Datenschuss und ein bisschen WM:

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Meine schrägsten Urlaubserlebnisse

Mama-on-the-rocks läutet mit einer Blogparade zum Thema „Mein schrägstes/lustigstes Ferienerlebnis“ die bevorstehende Urlaubssaison ein.
Da wir leidenschaftliche gerne verreisen, gibt es auch das eine oder andere witzige Urlaubserlebnis, das ich gerne mit euch teilen möchte, von abgesägten Eheringen, dem Toilettentrauma und einem exhibitionistischen Affen.

No.1: England, im Jahr 2000. Ich war 13. Wir fuhren in den Sommerferien bevor ich in die 8.Klasse kam hin und ich freute mich riesig auf Land und Leute, wollte ich doch endlich mal „in echt“ meine sehr guten Englischkenntnisse anwenden. Mit einem heimtückischen Dialekt, wie es typisch für die verschiedenen Regionen Englands ist, habe ich allerdings nicht gerechnet und war an einem Fish & Chips-Stand gnadenlos überfordert mit der chinesisch anmutenden Frage: „Taikaweiohstai?“
(Take away or stay?)

No.2: Wir waren auf Malta, 2003. Meine Mama stolperte unglücklich und fiel u.a. auf die rechte Hand. Ihr Ringfinger schwoll innerhalb einiger Tage auf die doppelte Größe an. Da half kein Ziehen und kein Drücken: der Ehering saß bombenfest und der Finger bekam nach und nach eine eher ungesunde Farbe. Wieder zurück zu Hause war es der eigene Ehemann, der erst mit einer kleinen Eisensäge (!) und anschließend noch mit einem Seitenschneider den heiligen Bund der Ehe absägte und so den Finger rettete. (Gerade frisch recherchiert für die Jubiläumszeitung zum 30. Hochzeitstag meiner Eltern)

No.3: Ich war noch sehr klein, auf jeden Fall noch nicht in der Schule, und wir flogen auf unsere griechische Lieblingsinsel, Skiathos. Im Flugzeug ging ich allein auf die Toilette, schloss ordnungsgemäß die Tür ab und erledigte, was zu erledigen war. Leider ging die Tür hinterher irgendwie nicht mehr so leicht auf, wie sie vorher zugegangen war. Ich bekam Panik, trommelte von innen gegen die Tür und schrie laut „HIIILFEEE!!!“. Seitdem vermied ich es bis als Erwachsene (!), im Flugzeug die Toilette zu benutzen.

No.4: Frankreich, vielleicht 1991. Das Toilettentrauma zieht sich durch meine gesamte Kindheit. Ich schloss nach der Flugzeugsache grundsätzlich nicht mehr ab. In Frankreich gab es aber hochmoderne und sich selbst reinigende Toiletten, deren Licht innen auch nur funktionierte, wenn die Tür verriegelt war. Und wie ich noch so bei halboffener Tür im Dunkeln auf dem Klo saß, dachte selbiges, es müsse sich genau in diesem Moment reinigen und startete die Sprinkler-Anlage. Statt wegzurennen, blieb ich wie angewurzelt sitzen und schrie wie am Spieß: „HIIILFEEE!!!“

No.5: Letztes Jahr machten wir Urlaub auf Mallorca. Ein Muss für Kinder ist der Safari-Zoo in der Nähe von Cala Millor. Während unseres Besuches wurden wir Zeuge eines seltsamen Schauspiels. Ein Schimpanse saß in seinem Käfig und spielte mit einer leeren Plastikflasche. Als er bemerkte, dass er Zuschauer hatte, fing er an, an seinen Genitalien zu spielen, bis diese eine annehmbare Größe erreicht hatten. Er steckte seinen P*nis in die Flasche, entleerte seine Blase, hielt danach mit seinem Daumen die Öffnung der Flasche zu und schüttelte kräftig. Eigenurin soll ja eine heilende Wirkung auf den Körper haben, aber als er den Inhalt der Flasche anschließend tatsächlich trank, dachten wir erst, der arme Affe, der muss ja soo durstig sein. Denkste! Eine große Schüssel mit frischem, sauberen Wasser stand in seinem Gehege. Er genoss einfach nur die Aufmerksamkeit und wiederholte sein Schauspiel noch einige Male für andere Gäste…

Lieb-Links

Heute mal (unbezahlte) Fremdwerbung: ich muss euch ganz dringend ein paar Links ans Herz legen. Ich habe Tränen gelacht und mich während des Lesens nicht nur ein Mal beim zustimmenden Kopfnicken erwischt. Viel Spaß!

1. Wer Kinder hat, wird sich erkennen und darf den Ohrwurm for free mitnehmen! Das Nuf als Gastbloggerin auf herzdamegeschichten über Ohrwürmer

2. Gynäkologin und Lieblings-Buchautorin Josephine Chaos bloggte vor einer ganzen Weile über Gerüchte und Wahrheiten im Kreißsaal – humorvoll und lesenswert, nicht nur für Mütter!

3. Maximilian Buddenbohm über graue Sonntage und wie man Kinder an selbigen am Effektivsten beschäftigt.

4. Nochmal das nuf mit dem allabendlichen Zähneputzen, inszeniert als griechische Tragödie: man sollte also mindestens 3 Kinder haben, sonst ist der Chor nicht vollständig!

5. Texte, bei denen man sich ärgert, dass sie nicht von einem selber sind. Kennt ihr? Mein absolutes Highlight: Markus Barth, mein zweiter Lieblingsautor, mit einer Abhandlung über den Mars – die „adipöse Kiosk-Nacktschnecke“ bzw. den „impotenten Kriegsgott“ unter den Schokoriegeln. Wahrhaft göttlich!