Darf ich vorstellen: die Zwillingsschwester [La Lalla]

***sponsored post***

Liebe Mädchen- und Jungsmamas,

kennt ihr schon das Unternehmen „La Lalla“ und seine besonderen Puppen?
Falls nicht, solltet ihr sie und diese ungewöhnliche Idee unbedingt kennenlernen!
Ich gehe nicht sehr häufig auf Kooperationsanfragen ein, weil ich auf Blogs hauptsächlich Inhalte von den Menschen dahinter lesen möchte und nicht ständig sponsored posts „mit Mehrwert für die Leser“. Wenn ich Werbung will, schlage ich einen Katalog auf. Bei dieser außergewöhnlichen Anfrage bin ich allerdings neugierig geworden und wollte es genauer wissen, denn es gibt so Ideen, die man gerne selber gehabt hätte…

„Children want to live in a world of fantasy and fairy-tales. What can we do to take them into that dream world? Let’s create La Lalla – a twin doll for every little princess!“

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Das Prinzip funktioniert ganz einfach: man stellt sich auf  www.la-lalla.de die Puppe so zusammen, dass sie dem eigenen Kind ähnlich sieht. Dabei gibt man Haarfarbe, Haarlänge, Haarstruktur, Pony oder kein Pony und Augenfarbe an, bis die äußeren Merkmale der La Lalla mit denen des eigenen Kindes übereinstimmen. Hauptklientel sind ganz offensichtlich Mädchenmamas, aber es gibt bei den „Puppenrohlingen“ auch Jungs, die man individualisieren und für einen kleinen Puppenpapa bestellen kann!

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Anschließend wählt man aus vielen verschiedenen ein Outfit für die Puppe aus, welches man im Partnerlook für sein eigenes Kind automatisch mit dazu bekommt! Und wer nicht Zwillinge, sondern Drillinge bevorzugt, kann für sich selbst das identische Kleidungsstück in Mama-Größe auch noch dazu bestellen. Accessoires, wie Schuhe, Strumpfhosen, Söckchen, Brille, Kleiderschrank, Bett, Arztkoffer, Teeparty-Zubehör etc. kann man ebenfalls noch auswählen, wenn man möchte.

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Soweit die Theorie. Und nun zu unserer ganz persönlichen La Lalla, die wenige Tage nach der Bestellung in diesem wunderschönen Karton ins Haus kam. Ich weiß gar nicht, wer von uns beiden aufgeregter war beim Öffnen, Fiona oder ich!

Hallo, kleine Fiona!

Wir haben uns für das „Coral Dress“ entschieden für beide und statt eines Mama-Outfits noch schwarze Strumpfhose und Schuhe dazu bestellt. Fiona, also die echte, nahm die La Lalla in die Hand, drehte und wendete sie und konnte nicht fassen, dass sie nun tatsächlich eine einmalige Zwillingspuppe hat, die auch noch so wunderbar nach Vanille duftet! Sie ist stehend 30cm groß, hat blonde schulterlange Haare, einen Pony und blaue Augen.
Nachdem sie das Partneroutfit angezogen hatte, nahm Fiona ihre kleine Spielkameradin mit raus in den Garten. Eigentlich ist meine Tochter nie so sehr Puppenmama gewesen, aber mit der „kleinen Fiona“ hat sich das grundlegend geändert. Sie schläft mit im Bett, muss sich auch die Zähne putzen und durfte sogar schon mal mit in die Schule! 
 
Diese Puppen sind wirklich eine ganz besondere Geschenkidee, erst recht, wenn man sowieso auf Personalisiertes steht. Also wer einer kleinen Puppenmama oder einem süßen Puppenpapa eine große Freude machen will, könnte ja mal dem Weihnachtsmann einen heißen Tipp geben, dass er auf seiner Tour einen kleinen Zwischenstopp in Polen macht (oder einfach ganz bequem liefern lässt, haha). 

Der Puppenrohling kostet 23,90€, die Puppen-Outfits (Kinderversion inklusive) zwischen 21,90€ und 55€. Auch hat man die Möglichkeit, seine Puppe saisonal neu einzukleiden und Outfits separat zu bestellen.

Wir sind beide ganz begeistert von der kleinen Zwillingsschwester! 
Habt ihr schon mal vorher von „La Lalla“ gehört? Wie findet ihr diese Idee?
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Schönheitsideal im Spielzeugregal

Kennzeichnungspflicht: dieser Beitrag enthält Werbung, spiegelt aber zu 100% meine eigene Meinung wider.

Wenn ich als Noch-Nicht-Mama mal durch eine Spielzeugabteilung geschlendert bin, habe ich zwar das enorme Angebot wahrgenommen, mir aber keine Gedanken zu den Dingen gemacht, die ich da im Regal gesehen habe. Das ändert sich grundlegend, wenn man Kinder hat.
Es gibt so viele schöne und pädagogisch wertvolle Spielzeuge, leider auch genügend nervtötende Staubfänger, denen irgendwann ganz „plötzlich“ der Saft ausgeht und deren Batterien man auch nicht nachkaufen kann, wie schade… Versuch macht auch in diesem Fall klug und jetzt weiß ich zumindest beim zweiten Kind, was es dieses Mal nicht gibt (ganz davon abgesehen, dass von Nummer 1 ein ausreichender Bestand vorhanden ist *hüstel*). Ich erinnere mich da mit Grauen an ein singendes Hündchen mit gewöhnungsbedürftigen Reimen („Der rote Apfel schmeckt ganz formidabel“ – äh?)… Neben den klassischen Lernspielzeugen und einer Horde Kuscheltiere ziehen in einem Mädchenhaushalt auch irgendwann unvermeidlich Puppen und Barbies ein.

Ungeschminkt ist nur Babybauch-Steffi Love ganz hinten, aber kein Wunder, die ist ja auch Mutter, haha

Aber habt ihr euch so eine richtige Barbie schon mal genauer angeguckt?
Stark geschminkte Augen und Lippen, große Brüste, Wespentaillie, Maße 99 – 46 – 84 (BMI 16 = Magersucht!) und Spitzfüße, die nur gut in Hackenschuhe passen.

In einem Artikel auf t-online.de war mal zu lesen, dass Barbie ein unnatürliches und unerreichbares Körperbild vermittle und dass Frauenrechtlerinnen und Pädagogen befürchten, die Puppe könne negativen Einfluss auf Mädchen und ihr Verhältnis zum eigenen Körper haben.

Wäre Barbie eine echte Frau, würde sie u.a. schlecht Luft kriegen, sie wäre unfruchtbar, hätte Osteoporose, Bandscheibenprobleme, müsste auf allen Vieren kriechen und könnte aufgrund des schmalen Halses nicht mal ihren Kopf heben.
Vielleicht ist der negative Einfluss auf kleine Mädchen ja ein bisschen weit hergeholt, immerhin hatten wir alle Barbies, aber unabhängig davon und rein objektiv betrachtet ist das schon ein seltsames Wesen, was wir unseren kleinen Mädchen da zum Spielen in die Hand drücken oder?

Vor einiger Zeit kursierte auf Facebook ein Video von einer jungen Frau, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, die stark und fast bis zur Hässlichkeit geschminkten Bratz-Puppen „abzuschminken“ und sie kindgerecht umzugestalten. Wirklich beeindruckend und unglaublich, wie viele Clicks und positive Kommentare dieses Video bekommen hat. Hier könnt ihr die Verwandlung bestaunen:

Als mich kurz darauf über Griffiths Consulting die Anfrage erreichte, ob wir „Lottie“ aus dem Hause Arklu ausprobieren möchten, zögerte ich nicht lange.

Wer ist Lottie?
Die Puppe Lottie wird in Deutschland, Österreich und der Schweiz über HCM Kinzel vertrieben, ist 18cm groß und sieht aus wie ein ganz normales, etwa 9-jähriges Mädchen: sie ist nicht geschminkt, hat keine Brüste, trägt nicht Glitzerkleidchen und High Heels, sondern ein süßes Shirt mit Motivflicken, Jacke mit Knöpfchen, Cordrock, Ringelstrumpfhose, Öhrchen-Mütze, Schal und Stiefelchen, auf denen sie sogar alleine stehen kann (Nimm das, Barbie!). Die Puppe wurde in Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Ernährungsexperten entwickelt und soll Kinder ermutigen, sie selbst zu sein, anstatt ein unrealistisches und sexualisiertes Frauenbild zu vermitteln.
Die mutige Abenteurerin Lottie kommt z.B. als Piratendame, Schmetterlingsmädchen oder Balletttänzerin daher und ist dank ihrer kindlichen Proportionen und der handlichen Größe eine wahre Bereicherung im Spielzeugregal. Fiona hat sich Blätter-im-Herbst-Lottie ausgesucht, die man am Liebsten sofort mit raus in den Garten nehmen möchte. Ihr Gesicht sieht aus, als würde sie sagen: „Komm, lass uns spielen!“

Ich kann verstehen, dass sie bereits 19 internationale Auszeichnungen gewonnen hat, denn Lottie macht einfach Spaß! Sie kann im Gegensatz zur Barbie die Knie einknicken und sogar die Beine spreizen, ohne dass man gleich einen Totalschaden mit Hüftdysplasie in der Hand hält. Ich finde, Lottie ist eine tolle Alternative und speziell für kleine Kinderhände auch wesentlich besser geeignet. Hätte ich früher von ihr erfahren, gäbe es bei uns wohl mehr Lotties und weniger Barbies im Schrank!
Wenn das „kleine F“ alt genug ist, wird sie auf jeden Fall eine eigene Lottie bekommen und vielleicht können die Barbies aus dem Bestand ja mal längere Zeit in den Urlaub fahren. Ins Kellerland oder so 😉

Auch wenn ich finde, dass in die „sexualisierte Puppe“, die zu Hauf in deutschen Kinderzimmern vertreten ist, ein bisschen zu viel hineininterpretiert wird, glaube ich dennoch, dass die Idee hinter Lottie Zukunft hat und ein kleiner Schritt in die Richtung ist, dass Kinder einfach wieder länger und selbstverständlicher Kinder bleiben können. Schaden kann es jedenfalls nicht.
Lottie bekommt ihr übrigens für etwa 20€, z.B. über amazon oder direkt im Shop von HCM Kinzel.

Kanntet ihr Lottie bereits? Falls nicht, wie gefällt sie euch?

Beta-Männchen

Auch wenn es die Überschrift vermuten lässt, hatte ich jetzt nicht vor, über das in unserem Haushalt lebende Exemplar der Spezies Mann herzuziehen. Es handelt sich viel mehr um einen Buchtitel mit der kritischen Frage „Sind die Männer noch zu retten?“ auf dem Cover.

Das Enddreißiger-Erfolgsduo Anne Weiß und Stefan Bonner, bekannt aus „Generation Doof“, „Heilige Scheiße“ und „Doof it yourself“, hat im September 2014 sein neues Buch „Beta Männchen“ im Bastei Lübbe Verlag veröffentlicht und ich durfte über „Blogg dein Buch“ testlesen.

In kurzen Episoden beschreiben die beiden Autoren abwechselnd Anekdoten aus ihrem Leben, immer mit Fokus auf den Schwerpunkt „Mann“ in der heutigen Zeit.
Anne ist nach ihrer Beziehung zu Exfreund Oli frei und ungebunden, hört aber so langsam ihre biologische Uhr ticken und sucht…ja, was sie sucht, weiß sie eigentlich selbst nicht so genau. Liebevoll, zuvorkommend und romantisch aber auch heldenhaft, stark und „ein ganzer Kerl“ eben. Aber existiert dieser Typ Mann noch irgendwo anders als in Annes Fantasie? Nachdem ihr erster One-Night-Stand versehentlich in die Küchentöpfe gepinkelt hat, ist sie mit dem Thema jedenfalls durch… und wer sagt eigentlich, dass Frau um jeden Preis einen Mann braucht um glücklich zu sein?!

Stefan ist mit Freundin Maja liiert und wird demnächst Papa. Seinem Schwiegervater Helmut fällt bei der Bekanntgabe fast das Essen aus dem Gesicht, denn wie sollte Weichei Stefan, der in einem Mama-Oma-Uroma-Frauenhaushalt groß geworden ist, jemals für eine Familie sorgen bzw. einen eventuellen Sohn erziehen können? Majas Ex Torsten, leidenschaftlicher Kettensägensammler, ist da ein ganz anderes Kaliber und steht in der Gunst des Schwiegervaters immer noch wesentlich weiter vorne. Auf der Suche nach sich selbst berichtet Stefan u.a. von einem echten Männerseminar, bei dem er zu Klängen der Schamanentrommel eine Höhle baut und einen hölzernen Luke Skywalker schnitzt, bei dem jeder das Lichtschwert für einen überdimensionalen Penis hält, und anderen Situationen im Leben eines „Beta-Männchens“ auf der Suche nach dem letzten bisschen Testosteron. Wie zeigt man einer Frau eigentlich, dass man sie wirklich liebt? Muss man ihr ein Haus bauen oder reicht auch eine schöne Wohnung? (Helmut: „Ein Haus! Ein Haus!“) Wann ist der beste Zeitpunkt, um um ihre Hand anzuhalten? Und was um Himmels Willen passiert genau bei einer Geburt?

Mein Fazit: Die berechtigte Frage „Wann ist ein Mann ein Mann?“ stellte sich schon Herbert Grönemeyer vor vielen Jahren. Muss er erst einen Baum gepflanzt, ein Haus gebaut und ein Kind gezeugt haben? Darf er Elternzeit nehmen oder muss er „das Geld nach Hause bringen“? Ich weiß nicht so genau, was ich hier gelesen habe: einen Roman, eine pseudo-wissenschaftliche Gesellschaftsanalyse, eine Kurzgeschichtensammlung…?
Das Autoren-Duo schreibt zweifelsfrei flüssig, locker und unterhaltsam. Allerdings habe ich beim Lesen immer das Gefühl, als wollten beide eben nicht „nur“ oberflächlich lustig sein, sondern hätten den Anspruch, auch „ein bisschen wissenschaftlich fundiert“ über aktuelle Probleme zu schreiben und damit ernst genommen werden zu wollen.
Man weiß nicht so genau, mit wem man es da zu tun hat – zwei, die Missstände aufzeigen und etwas in der „verweichlichten“ Gesellschaft verändern möchten oder zwei, die sich mit einem Augenzwinkern über die Situation lustig machen, pointieren und unterhalten wollen.
Insgesamt eine seichte Urlaubslektüre mit einigen guten und durchaus witzigen Kapiteln. Anderes wird aber dann doch wieder ein bisschen zu langatmig geschildert und verliert für mich auf insgesamt 399 Seiten den Unterhaltungswert in der anklingenden Gesellschaftskritik. Aber vielleicht bin ich mit süßen 27 Jahren auch einfach noch zu jung, um dem weiblichen und männlichen Midlife-Drama etwas abzugewinnen. Who knows!
Ich vergebe 3 von 5 Sternen: kann man durchaus lesen, muss man aber nicht.

Hilfe, mein Kaktus hat Herpes!

Obwohl Kakteen wohl die einzigen Pflanzen sind, die bei mir „gedeihen“, sofern man davon sprechen kann, betrifft der Posttitel nicht meine eigenen. Jan Anderson (*1974) hat im blanvalet-Verlag ein Buch mit selbigem Titel herausgebracht, das „die beklopptesten Fragen und Antworten aus dem Internet“ vereint. Es ist zum Schreien komisch, wonach Menschen im Internet suchen (und manchmal genauso, welch kuriose Antworten sie auf ihre Fragen erhalten).

Wenn ich Eines in den vergangenen Jahren gelernt habe, dann ist es die Feststellung, dass es nichts gibt, was es nicht gibt. Die Google-Suche ist einem ja sowieso immer einen Schritt voraus und schlägt zum Satzanfang „Warum haben…“ sofort hilfsbereit „…Zebras Streifen?“, „…Asiaten Schlitzaugen?“ und „…Zeichentrickfiguren nur 4 Finger?“ vor. Manchmal bin ich dann so fasziniert von den Vorschlägen, dass ich beim Lesen vergesse, wonach ich eigentlich suchen wollte und mich Minuten später in einer zoologischen Abhandlung über das Paarungsverhalten afrikanischer Weißbauchigel wiederfinde. Nun ja.
Wie absurd die eigene Frage also auch sein mag, das Internet hat in Bruchteilen von Sekunden 48.372 Antworten gefunden, bei der garantiert eine dabei sein wird, die man gesucht hat. Denn mit dem Befragen des WWWs ist es ja so: oft möchte man eine bestimmte Antwort haben und googelt nach Bestätigung. Gegenteilige Antworten werden einfach überscrollt. Dass Dr.Google bei einem Kratzen im Hals nicht nur hilfsbereit homöopathische Kügelchen aus der Onlineapotheke zur Linderung anbietet, sondern auch Kehlkopfkrebs und eine onkologische Facharztpraxis in der Nähe vorschlägt, gefällt einem dann natürlich nicht so sehr…

Auszug aus dem Inhaltsverzeichnis

Ich erinnere mich noch an mein erstes Mal googeln, das muss Anfang des neuen Jahrtausends gewesen sein (man, klingt das alt!), denn ich hatte es am PC unter dem Moorhuhn-Deckmantel insgeheim nicht aufs Hühnertöten, sondern auf den Internet Explorer abgesehen. Aufregende virtuelle Welt! Das Modem blinkte wild und hat bei jedem Start Codes gesungen, die klangen, als würde man Kontakt zu einem fernen Planeten aufnehmen. Hatte man sich im Chatroom „festgequatscht“, gab es Ärger bei der nächsten Telekom-Rechnung und damit einer im Haus telefonieren konnte, musste der andere das Internet ausmachen. Wird mein Kind mal darüber lachen? Bei meiner ersten Anfrage saß ich ein bisschen hilflos vor der Suchmaske und tippte dann „Kannst du mir sagen, ob….“ in die Leiste, weil ich noch nicht wusste, wie man dieses Google bedient ^^
Mittlerweile kennt sich die Welt damit aus und scheut sich nicht, in den anonymen Weiten um Hilfe zu bitten, wenn „die Katze zu laut furzt, die Warze zu weit wandert oder der Diesel nach Salatöl stinkt“.  

Grob unterteilt nach Themengebieten geht es im Buch zum Beispiel darum, wie man seinen Nachbarn am geschicktesten verärgert, was man tun kann, wenn der Hund sich in die Katze verknallt hat, warum beim Sex im Auto die Scheiben beschlagen oder was man machen soll, wenn die eigene Oma mit in die Disco kommen möchte. Im Vorwort schreibt Anderson: „Wer sich in den Foren dieser Welt umschaut, erhält nicht nur Antworten auf Fragen, die ihm niemals in den Sinn gekommen wären. Man lernt zudem eine ganze Menge über die Natur des Menschen an sich, nicht zuletzt abzulesen an der Art der Sprache und dem Stil des Schreibens. Das Internet ist eine anonyme gefährliche Scheinwelt? Von wegen! Nirgendwo wird so ehrlich beraten, gefachsimpelt und gelogen. Tauchen Sie ein in die Menschlichkeit der Webforen, und lesen Sie, welche Themen Madmichael, SchnellesBienchen73, Silverdancer & Co. unter den Nägeln brennen.“

Die abenteuerlichsten Forenbeiträge findet man in „Hilfe, mein Kaktus hat Herpes“(8,99€) versammelt, sicher nicht als literarische Unterhaltung auf höchstem Niveau, aber für kurzweiligen Spaß bei langen Bahnfahrten oder anderen „Sitzungen“ in den eigenen 4 Wänden. Wer also das ideale „Klo-Buch“ zum Verschenken sucht, sollte nicht lange zögern!

Kleine Wundertube mit großer Wirkung

Thema Hautpflege: gibt es bei euch in der Familie auch so ein „Wunderheilmittel“ für Alles?

Bei mir war das damals die gute alte Penaten-Creme, auch einer der ersten Pflegeartikel, die in meinen Baby-Bestand eingezogen sind, als ich selber Mama geworden bin. Egal ob wunde Haut, Abschürfungen, Pickel oder andere kleine Verletzungen: Penaten-Creme half nicht nur der Haut, sondern hatte auch einen nicht zu unterschätzenden psychologischen Effekt, der schon funktionierte, wenn man die kleine blaue Dose (deren Design sich glücklicherweise bis heute nicht geändert hat) nur von Weitem gesehen hat: „Mama kommt mit der Heile-Creme. Dann ist gleich wieder alles gut.“ Allerdings lässt sich eine gewisse Hartnäckigkeit der Heile-Creme nicht verleugnen.
Deswegen findet man sie nach dem Auftragen nicht nur auf der Schürfwunde, sondern Streifspuren auch auf der Hose, am Shirt, an den Händen, am Bettpfosten und am Lieblingskuscheltier… Zur „normalen“ Hautpflege ist sie allerdings nicht geeignet, dafür kommt eine andere Tube aus dem Schränkchen zum Einsatz. Und noch eine andere für juckende Haut, eine weitere für spröde Lippen und noch eine für die kleinen Risse, mit denen man sich im Winter rumschlagen muss…

Als ich von einer neuen, vielversprechenden Fettsalbe aus dem Hause Eucerin gehört habe, bin ich neugierig geworden: „Schützt und beruhigt die Haut mit Panthenol und Bisabolol und fördert eine schnelle Hautregeneration und die Wundheilung“. Eine für Alles? Alles in einer?
Ich wollte nicht so recht glauben, dass man rissige Hände, einen wunden Kinderpo und alle anderen Wehwehchen mit nur einer Creme behandeln können soll und durfte genau das ausprobieren.
Den Härtetest während des Ostseeurlaubes hat die Aquaphor-Salbe von Eucerin mit Bravour bestanden! Sie kommt komplett ohne Duft- und Farbstoffe aus, was ich als sehr angenehm empfunden habe, und sie zieht schnell ein, obwohl sie eine eher „feste“ Konsistenz hat! Wir testeten sie ausgiebig vor, während und nach unseren Strandspaziergängen an den Händen und im Gesicht als Wind-und-Wetter-Creme gegen die Kälte und sind angenehm überrascht von dieser kleinen Wundertube!
 Keine rissigen Hände, keine trockenen Stellen, keine schmerzenden Katzenkratzer und keine gerötete und empfindliche Schnupfnase mehr. Auch gezupfte Augenbrauen sind einem nicht mehr auf den ersten Blick anzusehen, weil man über den Augen leuchtet wie eine Ampel. Sogar die sich pellende Haut an den Händen – eine Folgeerscheinung des Scharlachs, den wir letzte Woche mit nach Hause genommen hatten – ist schnell besser geworden. Fiona kommt jetzt schon regelmäßig, wenn sie irgendetwas auf der Haut hat und fragt nach, ob ich Aquaphor raufschmieren kann.
Auch Mehrfachmamas müssen zu Hause nicht anbauen, um Pflegeprodukte für jede Altersstufe unterbringen zu können, denn die Aquaphor Repair-Salbe ist auch schon für Babys geeignet und hilft mehrmals täglich aufgetragen bei jedem erdenklichen Hautproblem.
Daumen hoch von uns, die sollte in keinem Haushalt fehlen!
Erhältlich ab März 2014.