5 Freitagslieblinge 17.06.16

Lieblingsbuch der Woche, obwohl ich erstens kein Papa und zweitens auch erst auf Seite 31 bin. Sehr lustig! „Du bist plötzlich Vater, ohne es je zuvor gewesen zu sein. Das ist im Grunde so, als säßest du morgen früh unversehens am Steuerknüppel eines Tornado-Mehrzweckkampfflugzeuges, welches mit rasender Geschwindigkeit auf das Ende der Startbahn zuschießt, wo jemand unachtsamerweise einen mit extra dickflüssiger Buttermilch gefüllten Tanklastzug abgestellt hat, und zwar quer.“ Made my day!

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Lieblingsessen der Woche waren Karls Erdbeeren! Das schmeckt nach Sommer!

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Lieblingsmoment mit meinen Kindern: der Versuch, im Trampolin mit Hilfe von Plastiktüten fliegen zu können. Wir haben so viel gelacht. If you can dream it, you can do it! Oder der Moment, als wir abends im Bett nebeneinanderlagen, nicht einschlafen konnten und deshalb das Spiel „Wer als erster lacht, hat verloren“ gespielt haben. Als du zu deinem ernsten Gesicht noch den Flummi mit den Augen hochgehalten hast, konnte ich nicht mehr! Wir lachten und lachten bis wir Bauchschmerzen hatten. Sogar das Baby hat das Stillen unterbrochen und musste laut mitkichern. So ein Herzmoment!

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Lieblings-Mama-Moment war das Nähen einer U-Heft-Hülle für eine Freundin zur Babyparty und das dazugehörige in-der-Stoffkiste-kramen. Manchmal tut es gut, sich zwischen Noten, Präsentationen und Papierkram auf dem Schreibtisch einfach eine kleine Nähauszeit zu nehmen.

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Inspiration der Woche stammt von Tollabea mit ihrer Idee, Alltagsgegenständen Gesichter zu verleihen. Fiona war unendlich begeistert von Béas Korkenzieherqualle (wen wundert’s!) und ich habe die gemeine Ohrring-Biene portraitiert.

Macht Spaß! Probiert das unbedingt mal aus!

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Nach einer Idee von Berlinmittemom. Dort sind auch noch weitere Lieblinge verlinkt.

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Beim Zweiten ist alles anders

…und auch, wenn man beim zweiten Kind an viele Dinge entspannter rangeht, heißt das nicht, dass man alles schon kennt oder weiß, wie alles abläuft. Das beste Beispiel ist unsere Kita-Eingewöhnung #2.

Rückblick

Fiona kam kurz nach ihrem 1. Geburtstag (2010) in den Kindergarten. Der war ein ganzes Stück weg von unserem Zuhause und ich erinnere mich, wie ich beim Bäcker gegenüber, wo ich die täglichen 30 min „ohne Mama“ verbracht habe, nach ein paar Tagen eine volle Kaffee-Stempelkarte hatte und einen umsonst bekam. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob meine Erinnerung an diese Zeit ein bisschen löchrig ist oder ob es wirklich so unkompliziert war, wie ich es im Kopf habe… Sie ist mit 12 Monaten noch nicht gelaufen. Als ich zum ersten Mal für 10 min draußen war und wieder rein kam, saß sie noch an der Stelle, an der ich sie abgesetzt hatte und beim ersten Mittagessen habe ich neugierig durch’s Schlüsselloch geguckt und stolz mein großes Mädchen beobachtet.

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Im Vorschuljahr hat Fiona die Kita gewechselt und ging nun in Lauf- oder zumindest Fahrradentfernung in den Kindergarten bei uns um die Ecke, in dem ich in grauer Vorzeit schon gewesen bin. Zu dem Zeitpunkt war ich hochschwanger und meldete schon Geschwisterbedarf an für unser 2014er „Dezemberchen“. Einen Platz bekamen wir trotzdem wegen fehlender Kapazitäten erst im April 2016, also mit einer fast 16-Monats-Felice.

Zu Hause bei mir machte sie nur noch Dummheiten: schnappte sich Fionas Stifte und verschönerte unseren Wohnzimmertisch, warf meine Kiste mit den Stecknadeln runter (das war besonders toll), riss sämtliche CD aus Papas Regal und holte sie aus den Hüllen, zerriss Noten, schrieb in meine Partituren und war einfach mit der Gesamtsituation unzufrieden. Sie liebt andere Kinder, sie liebt raus gehen, sie liebt malen – und ich zählte die Tage rückwärts, bis sie das alles endlich im Kindergarten machen konnte…!

 

Woche 1: Juchu, es geht los!

 

Das sog. „Berliner Modell“ zur Eingewöhnung sieht vor, die erste Woche für ca. 1 Std komplett mit Mama in der Kita zu bleiben. In der zweiten Woche dann 15min Trennung, 30min und langsam steigern auf 1,5 Std. In der dritten Woche mit Mittagessen und in der 4. Woche mit Mittagsschlaf. Soweit in der Theorie.

Da ich in der gleichen Kita musikalische Früherziehung unterrichte, fragte ich, ob es am zweiten Tag möglich sei, dass ich 1 Stunde im Haus Musik mache während sie im Buddelkasten bei den anderen bleibt. Es klappte wunderbar, sie spielte in aller Ruhe und ich war glücklich.

Um keinen „Rückschritt“ zu machen, behielten wir die Trennung bei. Am 4. Tag war dann die Verabschiedung schon ein bisschen holprig und sie wollte zurück auf meinen Arm. Am 5. Tag, als ihr scheinbar wirklich bewusst wurde, dass das jetzt „ihr täglicher Job“ ist, dicke Tränen und keinen Schritt ohne mich, „Das wird heute nichts mit gehen, Mama. Haben Sie noch etwas Zeit?“.

Woche 2: Tränen, Schreien, Rotz & Wasser

In der darauffolgenden Woche hat sie sich immer so ins Weinen reingesteigert, dass niemand sie beruhigen konnte. Und dieses Kind hat Ausdauer! Alles, was sie sonst gerne macht, interessierte sie nicht die Bohne! Malen, rausgehen, singen, spielen – keine Chance! Wir entschieden uns für einen „Cut“: einen Tag komplett Pause und dann starteten wir einfach noch mal von vorne.

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Neue Woche, neues Glück – Kitaeingewöhnung Tag 6: nachdem ich ca 25min mit im Raum war und sie keinen Schritt von meiner Seite gewichen ist, hat die Erzieherin die Instrumentenkiste geholt und ich bin unauffällig gegangen für 1 Std. Beim Abholen war sie auf dem Arm und hatte schon ganz rote Augen vom Weinen. Mensch, Hasi! 😢 sie hat wohl immer so 10min gespielt und dann ist es ihr wieder eingefallen, hat aber auch mit der Erzieherin gekuschelt. Das ist ein gutes Zeichen! 👍 Jetzt ist sie völlig übermüdet eingeschlafen 💤. Hoffentlich wird sie nicht krank… Und morgen dann ein neuer Versuch, tschakka 🍀 #babygirl #15monatealt #kita #eingewöhnung #kindergarten #kindergartenkind #woche2 #instakids #playing

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Woche 3: noch mal von vorne

In der dritten Woche der Kitaeingewöhnung also alles auf Anfang! Kind spielt, Mama bleibt mit dabei. Blumen im Garten angucken, Blüten auf’s Papier kleben und Lieder singen, aber alles nur, wenn ich direkt hinter ihr stehe…

Einen klitzekleinen Teilerfolg gab es dann am nächsten Tag, wo sie mit der Erzieherin 5min im Sandkasten Muscheln gebacken hat, ohne sich nach mir umzudrehen.

An den darauffolgenden Tagen sollte ich mich unauffällig hinter dem Gartenhaus verstecken, während sie im Sandkasten saß. Es dauerte meistens nur wenige Sekunden, bis ich die „Sirene“ hörte. Leider ließ sie sich auch von niemandem beruhigen und wir „erlösten“ sie nach ein paar Minuten Weinen. Vom wirklichen Verlassen des Kindergartens waren wir also zu dem Zeitpunkt noch weit entfernt. Dass mein Mamaherz blutete, wenn ich mein Kind weinen hörte, muss ich wohl nicht extra erwähnen. Kraft gab mir die Tatsache, zu wissen, dass sie nicht weinte, weil ihr etwas weh tat, sondern aus purem Bock, weil es eben anders lief, als sie es gerne gehabt hätte. Es geht ihr nicht schlecht und sie ist in liebevollen Händen, hat allerdings mit knapp anderthalb einfach schon sehr klare Vorstellungen. Mäh. Eine befreundete Kinderpsychologin der Erzieherin gab den Rat, die Bezugsperson jetzt nicht zu wechseln und ihr locker 6 Wochen Zeit zu geben.

Woche 4: Erste kleine Erfolge

Wie immer: Tränen beim Abgeben, aber als ich nach 15min wieder kam: STILLE! Ich guckte von Weitem ungläubig ins Fenster und die Erzieherin zeigte mir den „Daumen hoch“. Ich konnte es kaum glauben! Der wütende Brüllkäfer hat sich beruhigen lassen! Der große alte Telefonhörer und die Computertastatur hatten sie so fasziniert, dass sie auch an den Folgetagen ausdauernd gespielt hat. Yay! Ooohh, bin ich happy gewesen!

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Kitaeingewöhnung Tag 15: nachdem es letzte Woche keine Neuigkeiten zum Trennungsverhalten mehr gegeben hat (brüllte in der Sekunde, in der sie mich nicht mehr sah und ließ sich nicht beruhigen),begann der heutige Tag auch wieder ganz entspannt, so lange ich dabei war. Ich sollte für 15min gehen und hörte sie schon weinen, als ich die Tür noch nicht ganz hinter mir geschlossen hatte… Als ich nach 15min wiederkam, war es wider Erwarten still im Raum 🎉🎉🎉 sie hat zwar gebrüllt, hat sich aber dann doch beruhigen lassen. Ein erster Schritt in die richtige Richtung! Jetzt bin ich doch ganz schön erleichtert. Morgen das Gleiche noch mal und täglich ein bisschen länger ohne Mama. #Kita #eingewöhnung #kindergarten #kindergartenkind #woche4

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Wir steigerten die Ohne-Mama-Zeit täglich um 15 min, bis wir bei 1,5 Std angekommen waren. Die ersten Tage saß ich wie paralysiert zu Hause am Schreibtisch und wusste vor lauter Ruhe gar nicht, was ich zuerst machen soll. So fühlte es sich also an, alleine zu Hause zu sein? Immer ein Auge auf dem Handy, falls die Kita mit schreiendem Kind anruft. Aber sie rief nicht an. In der Garderobe konnte ich beim Abholen bestaunen, was sie „gemalt“ hatten. Und da hing tatsächlich ein Farbklatsch-Bild mit dem Namen meines Kindes an der Wand. Was für ein aufregender Moment, das erste Kita-Bild zu sehen! Die Erzieherin hat auch „Beweisfotos“ gemacht, um mir zu zeigen, wie gut Felicia gespielt und mitgemacht hat. Man, fiel mir da ein Stein vom Herzen!

Woche 5: Nudeln mit Käsesahnesoße

Das erste Mal 2 Stunden dort inklusive Mittagessen! Als ich kam, saß sie mit am runden Tisch zwischen 7 anderen Lätzchenträgern, hat mit gutem Appetit gegessen und (das ist neu!) alleine aus einem Becher getrunken. Es klappt! Und das, obwohl ich es in der zweiten Woche nicht für möglich gehalten hätte! Von den winzigen Kinderstühlen, in denen man so toll sitzen kann, war sie von Anfang an fasziniert. Keine Frage also, dass sie eines besonders gerne macht: am Tisch sitzen. Sie isst alles, was es so gibt, kann nur Süßspeisen wie Milchreis o.ä. nicht leiden (Nanu? Und das soll mein Kind sein?!). Als es einen Tag Schokopudding zum Nachtisch gab, hat sie einen Löffel davon in den Mund gesteckt, in einer bühnenreifen Show zuerst Würgegeräusche gemacht und anschließend ca. 5min lang immer wieder mit der Hand ihre Zunge abgewischt, haha. Am nächsten oder übernächsten Tag wollten wir den Mittagsschlaf in der Kita probieren, doch dazu kam es nicht…

 

Woche 6 & 7: Tschüss Kindergarten, Hallo Bronchitis

Dass Kinder nach Kitastart öfter krank sind, weil sie sich in der „Virenbörse“ etwas mitnehmen, kennt man ja vom Hörensagen. Auch in dieser Hinsicht sind wir bei Fiona damals weitestgehend verschont geblieben. Natürlich hat sie Scharlach, Rotze und Husten mitgebracht, aber dauerhaft krank war sie nicht. Felicia hat ja schon in der ersten Woche zu kränkeln angefangen, wo ich es noch auf die Windpockenimpfung geschoben hatte. Gefühlt alle Kinder ihrer Grupe trugen einen Schnupfen im Gesicht, also war das nur eine Frage der Zeit bei uns. Aus Schnupfen und Husten wurde eine hartnäckige Angelegenheit mit nächtlichen Hustenanfällen mit Erbrechen (vom Hustenreiz!), fehlendem Schlaf, Atemnot, nur abends hohem Fieber, Herumtragen auf dem Balkon um 2.30 Uhr und letztendlich noch eitrig-verklebten Augen und einer entsprechenden Laune. Die wöchentlich 2x erfolgten Besuche beim Kinderarzt ergaben nach einiger Zeit die Diagnose: obstruktive Bronchitis und eben allerhand „Kleinkram“, der sich so dazu gesellt, wenn man eh schon angeschlagen ist. Das Thema „Kindergarten“ hatte sich also vorerst erledigt und wir standen vor ganz anderen Problemen, nämlich Nasentropfen, Augentropfen, Hustensaft und nachts Hustenstiller in ein Kind zu kriegen, das den Kopf rhythmisch hin und her wirft, mit Armen und Beinen rudert und den Mund zusammenpresst. Ihre koordinatorischen Leistungen in der Medikamentenverweigerung stellten uns Eltern vor logistische Herausforderungen und nicht selten benötigten wir die Hilfe der großen Schwester, wenn mal wieder einer der gefühlten 8 Arme unseres Okto-Babys ausgebüxt war und mit einem gezielten Schlag die Pipette mit den Nasentropfen entfernen wollte…

 

Woche 8: noch mal von vorne???

Wider Erwarten klappte der Einstieg in den Kitaalltag nach 2 kranken Wochen zu Hause erstaunlich gut! Wir begannen wieder mit 9 – 11.15 Uhr, inklusive Mittagessen und schon am zweiten Tag ging sie ohne Tränen in den Raum. Ganz ohne! Ich sagte: „Bis nachher, mein Schatz“, ging aus dem Raum und schloss die Tür. Stille. Ich blieb noch einen Moment ungläubig in der Garderobe stehen, bis ich sie miteinander spielen und lachen hörte. Mein Baby war da drin und es machte keinerlei Anstalten, mir hinterher zu weinen. Yesss!!!!

 

Am dritten Tag in Woche 8 wollten wir es endlich wagen: Mittagsschlaf in der Kita. Weil der lange Schlafanzug, den ich vor 8 Wochen mitgebracht und in ihr Fach gelegt hatte, inzwischen zu warm war, sollten wir einen kurzen mitbringen, den ich spontan einen Tag vorher extra dafür nähte. Der sollte ja etwas Besonderes sein. Die Verabschiedung klappte erneut ohne einen Mucks und wir verblieben so, dass die Erzieherin mich anrufen würde, wenn sie nach dem Schlafen wach wird. Zu Hause aßen wir ganz pünktlich Mittag und ich saß quasi auf meinem Telefon, jeder Zeit in Erwartung des Kita-Anrufs, der nicht kam. Als ich staunend wie verabredet um 2 in der Kita ankam, schlief sie noch immer und wurde just in dem Moment wach. Mein großes Mäuschen! Ich bin so stolz! Diese Woche also 9 – 14 Uhr und ab nächster Woche ist die Eingewöhnung offiziell vorbei und mein Mädchen ist ein ganz reguläres Kindergartenkind! Nach dem schweren Start habe ich nicht daran geglaubt, dass es irgendwann so funktionieren würde, wie jetzt. Wir haben es geschafft!

 

Wie war das bei euch und euren Kindern?

Völlig problemlos oder auch eine herzzerreißende Angelegenheit? Ich bin gespannt!

#12von12 im Mai

Fieberkind, Vogelkacke und verbrannte Brötchen – dabei ist heute doch noch gar nicht Freitag, der 13…

Mehr #12von12 gibt’s bei Draußen nur Kännchen

Best-Of April

Unser April in Insta-Bildern, hier ist er:

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#Ostsee #Binz #möwe

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Und hier noch die gesammelten Zitate aus dem April

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt

 

„Bei dem Gestank muss ich versuchen, nicht unmächtig zu werden.“

 

„Da war so ein Käfer mit Zangen an den Füßen!!“

 

„Wann kommt das Paket?“

– „Kommt drauf an, ob es mit Hermes oder DHL kommt. DHL liefert meistens nachmittags, Hermes immer erst abends.“

(etwas später)

„Na hoffentlich kommt es nicht mit Herbert.“

 

„Gut, dass du heute nur einen Rucksack hast statt der schweren Mappe!“

– „Ja, hast du weniger zu tragen, Mama.“

 

My little Pony. Ich verwechsele die Pferdenamen, Fiona lacht.

„Dass du die Ponys verwechselt hast, hat mich wirklich in Lust versetzt!“

 

„RÄUM. JETZT. ENDLICH. DEIN. ZIMMER. AUF!“
– „Ok, ok, aber du musst nicht gleich mit der kritischen Stimme sprechen!“

 

„Magst du sie nicht mehr?“

– „Ein Mal kam es zum Streit, dann waren wir keine Freunde mehr und jetzt nehme ich auch ihre Stifte nicht mehr. So ist das unter Mädchen!“

 

„Hältst du bitte Messer und Gabel richtig herum?“

– „Ich bin zu Hause und kann essen wie ich will.“

„Aber nicht, wenn ich es dir sage!“

– „Du bist nicht Frau XY! (Hortnerin)“

„Schlimmer! Ich bin deine Mutter!“

 

Sie spielt mit dem Kater und seinem Spielzeug an der Schnur.

„Ich hab so gezogen, dass ihm das Ding von der Kralle gerutscht ist.“

 

Sie liegt abends im Bett, streckt sich und sagt:

„Guck mal, bis wohin meine Füße gehen! So lang sind die. Das ist auch der Grund, warum ich sie manchmal nicht so gut kontrollieren kann.“

 

„Du hast keine rosa Jacke, Nono.“

Sie kramt in ihrer Kiste, hält mir eine rosa Jacke unter die Nase und sagt:

„Und was bitte ist das hier?!“

 

 

Wir wünschen euch einen guten Start in den Mai!

Best-Of März

Ein bunter März liegt hinter uns, wer mal gucken möchte, was so los war, hier ist unser Insta-März in Bildern.

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Sonntag. #wannensnack #lifewithkids #familytraditions #yummy

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Zitate gibt es auch wieder, hier sind sie:

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt.

„Möchtest du erst ins Spieleland oder wollen wir erst Schuhe kaufen?“

Fiona: „Spieleland natürlich! Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.“

 

„Zähne sind ja im Hochformat.

Ich hab so lange gewackelt, bis er im Seitenformat war, und dann ist er rausgefallen.“

 

Nachdem ich sie 2 Tage zu Fuß mit Kinderwagen von der Schule abgeholt habe:

„Hast du endlich mal wieder ein Auto hier?!“

 

Sie hat 2 Meerschweinchenkuscheltiere namens Mia und Chico, die sitzen nebeneinander in einer kleinen Tasche.

Ich: „Vielleicht sind sie gar keine Geschwister, sondern ein Liebespaar!“

Fiona: „Nee! Die können nicht heiraten. Die haben viel zu junge Namen.“

 

Sie isst Erdbeertorte.

„Hach, der Kuchen schmeckt wie ein schöner Frühlingstag!“

 

„Je größer Felicia wird, desto besser könnt ihr zusammen spielen!“

Fiona: „Ja, und wenn sie die Teile nicht mehr frisst, können wir auch mal puzzeln…“

Best-Of Jan/Feb

Habt ihr Lust auf die schönsten Fotos aus unserem Jahresbeginn 2016?
Dann nehme ich euch mit auf einen kleinen Januar-Februar-Insta-Rückblick in Bildern.
Kindermund-Zitate gibt es weiter unten natürlich auch!

Ein Foto als Ausmalbild gedruckt und bunte Haare gepustet
Fingerstricken!
Happy Birthday to me – hallo 29! Ab jetzt für immer ^^
im Schnee mit Schlitten zur Schule, ein großer Spaß!
Olaf
Für den Fasching 2016 ein Minion-Mädchen genäht
eingeschlafen auf Opas Schoß
Winterromantik in Berlin
My-little-Pony-Zeichnungen mit klebrigsüßen Namen wie „Rainbow Dash“ und „Pinky Pie“
Bollerwagenidylle am letzten Schultag vor den Ferien
das erste Zeugnis!
Winterferien: eine Woche Sonne auf Teneriffa
Endlich mal die Einschulungskarten hübsch im Rahmen organisiert
Das Schönste, das ich je verschenkt habe, für meine Mama zum 65.
Des Forschers liebste Beschäftigung: ordnen und systematisieren
Schöne Verwendung für den Urlaubssand (Rahmen: RIBBA von Ikea)
Geschwisterplüsch
ein neues Sport-Shirt für’s Schulkind genäht
„Guten Morgen, Berlin!“
„Wir“ tanzen auf dem Tisch
Paradies meiner Kindheit: Kletterreifen bei meiner Oma vor der Tür, hach
Maestro am Xylophon

Der Kinder liebste Tradition: Wannensnack am Sonntag Abend
Kranksein ist eine blöde Kuh, denn…
…wir hatten doch extra einen Ufo-Kuchen für die Weltraumparty in der Schule gebacken…
…und das passende Kostüm aus unserem Konzert-Fundus rausgesucht
Füchse vernäht
Rico, Private, Kowalski und Skipper: aus Playmais

Und hier sind die Zitate der letzten Wochen:
Fiona ist 6 Jahre und 4 Monate alt.
Bleigießen am Silvesterabend.
Fiona: „Hm, mein Blei sieht aus wie ’ne Flugratte.“
Wir lüften am Neujahrstag.
Sie: „Boah, die Luft riecht noch nach Silvester…“
„Ich glaube, mein Bauch ist eingeschlafen.“
„Warum können eigentlich Vögel fliegen?
Die haben doch auch Schwerkraft!“
Ich: „Sasa und ich fahren Donnerstag ins Stoffhaus.“
Fiona: „Kann ich mit?“
Ich: „Du bist in der Schule.“
Fiona: „Voll unfair! Ich muss arbeiten und ihr könnt euch amüsieren.“
„Mama, mein Bleistift schreibt nicht mehr. Der brauch eine neue Pupille.“
Im Familienfotobuch 2015 steht hinten ein Best-Of von Fiona-Zitaten drin.
Sie: „Cool, liest du mir mal meine Witze vor?“
 Sie bekommt ein Fuchs-Kuscheltier geschenkt und sagt zu ihm:
„Du kannst ein bisschen mit Hasi abhängen, Mr. Fuchs.“

Hundekot auf dem Gehweg.
Fiona: „Wenn der Hund talentiert gewesen wäre, 
hätte er die Kacke mit dem Fuß weggeschoben.“

Wir lassen eine Geburtstagsrakete steigen.
Ich: „Und jetzt schnell weg, eigentlich darf man das nur zu Silvester.“
Fiona: „Ist das im Namen des Gesetzes?“

„Da ist immer so viel los. Dieser ganze Trumbummel.“

Sie guckt auf die Uhr:
„Also wenn der kleine Zeiger sich ein bisschen beeilt,
ist es gleich halb 9.“

Ich schreibe ihr eine Entschuldigung.
Sie: „Lies mal vor.“
Ich lese.
Sie: „Ist ok, aber nächstes Mal bitte nicht 
mit der professionellen Stimme lesen.“

„Guck mal, mein Wackelzahn ragt schon aus dem Gebiss raus!“

Wir kommen vom Kinderarzt.
Sie streichelt ihr Lieblingskuscheltier und sagt:
„Weißt du, in Hasi stecken alle Krankheiten, die ich jemals hatte.“

„Erinnerst du dich noch, als mir so schlecht war, 
dass ich neben der Straße auf den Bürgerweg gekotzt habe?“

 
 

Schnittmusterchaos

Meine Freundin Ka von NikaRockt hat einen Beitrag zum Ideensammeln geschrieben, wie man als Nähfee Ordnung in seinem Schnittmusterchaos hält.
Ich musste doch grinsen, als ich den Screenshot ihrer Organisationsstrategie gesehen habe: Name, Bild, Material, gedruckte Größe, Nahtzugabe ja oder nein, … Typisch Ka!

Ich bin da doch eher pragmatisch veranlagt und habe alles für euch, aber sicher keine Tipps um Ordnung zu halten. Nur das Genie beherrscht das Chaos! Ich habe rein interessehalber mal meinen Taschenrechner bemüht und sage und schreibe 234 (!) Schnittmuster/Nähanleitungen auf meinem Computer gefunden. Hossa! Wo kommen die denn alle her? Asche auf mein Haupt, denn ich habe erst einen Bruchteil dessen tatsächlich genäht. Eines Tages, wenn ich alt bin und die Kinder aus dem Haus sind, kann ich die ganzen Strampler, Babymützchen, Kindershirts und Pumphosen dann nähen, für die ich die Schnittmuster in jungen Jahren gekauft habe, haha. Auch, wenn mir aktuell die Zeit fehlt, um alle Schnitte auszuprobieren (ausreichend Stoffe wären mit Sicherheit vorhanden…), horte ich meine Schnittmusterdateien wie einen Schatz und freue mich auf den Moment, wenn ich doch mal wieder ein neues ausdrucke und zuschneide. Kommt Zeit, kommt Stoff.

Das ist nur die Spitze des Eisberges aka oben auf dem Stoffschrank drauf ^^

Meine gedruckten Schnittmuster sind in einem ganz normalen bunten Ordner, der nicht wie geplant im Schrank steht, sondern dekorativ auf dem Keyboard liegt, weil ich ihn ständig benutze. Die Schnitte, die ich am Häufigsten nähe, sind in Folien mit Klebezettel in einem Stehsammler auf dem Schreibtisch. Eine saubere Übersicht über gedruckte Größen oder vorhandene Dateien gibt es nicht. Ist also immer wieder eine Überraschung, wenn ich so durch den Ordner blättere. Andererseits kann ich aber bestimmte Schnitte blind aufschlagen, weil ich genau weiß, wo sie sind. Ich gelobe also keine Besserung, denn Ordnung wird in mein persönliches Chaos erst einziehen, wenn ich groß bin. Und das kann noch dauern… 🙂

An die Näherinnen: wie macht ihr das mit euren Schnittmustern? 
Seid ihr auch so Chaoten wie ich oder organisiert ihr euch wie Ka?