Frage-Foto-Freitag

In letzter Zeit ist es verdächtig ruhig auf dem Blog. Keine Angst, die Hexen heck(s)en nichts aus, sondern verbringen nur jede Minute dieser paar Tage deutschen Sommers im Garten oder am See. Letztes Wochenende haben wir uns über einen in mehreren Stadtteilen erschienenen Artikel unserer Innsbruck-Erfolge in einer der Berliner Zeitungen gefreut (normalerweise schafft man es da nur rein, wenn man entweder Lottogewinner oder ermordet worden ist…die Stadt ist einfach zu groß ^^). Außerdem haben wir letzten Sonntag unser großes Sommerkonzert und das zur Tradition gewordene Hoffest im wahrsten Sinne des Wortes erfolgreich über die Bühne gebracht. Fiona hat sogar ganz alleine vor Publikum das Lied vom kleinen Pfau ins Mikrofon gesungen! Ich bin fast geplatzt vor Stolz. Danach startete eigentlich die letzte Woche Kita vor den 3 Wochen Sommerschließzeit, aber pünktlich zu meinem Ferienbeginn am Dienstag rief die Erzieherin an, nachdem ich es seit der Verabschiedung gerade mal bis in den Supermarkt geschafft hatte, und bat mich, Fiona gleich wieder abzuholen und dem Arzt vorzustellen. Die „falsche Maul- und Klauenseuche“, auch bekannt als Hand-Fuß-Mund (lateinische Namen waren aus?), geht mit einer schon fast erschreckenden Regelmäßigkeit in solchen Einrichtungen um und verbreitet sich schneller, als man den Namen der Krankheit ausgesprochen hat. Und die Wahrscheinlichkeit, dass Fiona sie mit nach Hause bringt, auch wenn HFM in einer Gruppe am anderen Ende des Gebäudes 2 Stockwerke tiefer aufgetreten ist, ist sehr hoch. Dieses Mal also sogar schon, bevor der „Seuchenzettel“ an der Eingangstür klebte. Na wunderbar. Die Ärztin bestätigte das Vermutete anhand der kleinen Bläschen in den Handflächen in 5 Sekunden, erwähnte, dass noch Fieber auftreten, man aber außer Zäpfchen nichts machen könne und wünschte uns eine schöne Woche (zu Hause). So feierten wir in den letzten Tagen also völlig fieberfrei Rasensprengerparties, Seifenblasenfest und Kinderfasching in unserem Garten… (Bei angesteckten Erwachsenen treten übrigens in der Regel keine Bläschen, wohl aber grippeartige Symptome auf. Und nun ratet mal, wer mit Rotznase und Husten diesen Artikel tippt ^^)

Der Freitag ist zwar schon fast wieder vorbei, aber jetzt erst ist die Betriebstemperatur erreicht, bei der der Kopf vom Eis- in den Denkmodus umstellen kann. Frage-Foto-Freitags Fragen von Steffi kommen hier:

1. Wichtig ist…

…den Blick für das Schöne nie zu verlieren,
sprach der kleine Jaguar zu seiner Blume, oder so ähnlich 😉
 
 
2. Ein Wort, das du ständig benutzt?
 
 
 Ok, eigentlich benutze ich diese etwas laxe Wendung nicht wirklich häufig, fand es in der Speisekarte des Restaurants neben dem DDR-Museum aber so schön berliner-schnauzerisch, dass ich es vielleicht doch wieder in den aktiven Wortschatz aufnehmen sollte ^^
 
 
3. Stimmt?
 
 
Mit fremden Tieren ist nicht zu spaßen, ganz besonders nicht mit frechen Katzen, die erst aufs Grundstück sch***** und einem dann noch blöd kommen, wenn man sie streicheln möchte!
Wieder was gelernt! Da half nur eine großangelegte Micky-Maus-Klebeaktion…
 
 
4. Deine Beute der Woche?
 
 
1kg rotes Glück von Karls Erdbeerhof – yummy!
 
 
5. Lieblingsoutfit der Woche?
 
 
Eindeutig: das bunte Strandkleid aus dem letzten Urlaub;
bei der Hitze der letzten Tage das einzig vertretbare Kleidungsstück.

Habt ein schönes und hoffentlich sonniges Sommerwochenende!
Werbeanzeigen

Frage-Foto-Freitag

Heute ist Gute-Laune-Freitag mit tollem Wetter und 5 neuen Fragen von Steffi. Hier sind sie:

1. Woran hattest du diese Woche Spaß?
 
 
An einer entspannten Latte in der Sonne und einem unglaublich lustigen Buch mit
exakt meinem Humor. Selten so gelacht!
 
 
2. Was geht am Wochenende?
 
 
Proben mit den Liebsten, Sandkastensaison einläuten und viel Zeit im Garten verbringen.
 
 
3. Der Hit?
 
 
Der dicke Obelix-Aufnäher für ein nicht mehr
zeitgemäßes, rundes Logo, was es zu überdecken gilt 😉
 
 
4. In Planung?
 
 
Grillen heute Abend – wird wohl nicht das letzte Mal
gewesen sein an diesem Wochenende 😉
 
 
5. Und sonst so?
 
 
Endlich Frühling in der Stadt – juhuu!
 

Habt ein schönes Wochenende und lasst es euch gut gehen!

Frage-Foto-Freitag

Beim Frage-Foto-Freitag geht es heute mal um etwas, das euch normalerweise bei hexhex eher selten begegnen wird, nämlich um Mode. Genauer gesagt fragt Steffi nach 5 Kleidungsstücken, die eine Geschichte zu erzählen und deswegen für immer eine Daseinsberechtigung im Kleiderschrank haben.

 1. ABI-Shirt

Fängt man chronologisch an, ist wohl das Abi-T-Shirt das erste erwähnenswerte Kleidungsstück. Aus dem Wunsch nach einem absolut individuellen Mottospruch wurde letztendlich doch einer der üblichen „Verdächtigen“, einfach aus dem Grund, weil Abi im Jahre „06“ nichts als Steilvorlagen aus der Sexismus-Schublade bot. Da mein Jahrgang ja gerade in den Kleinkindschuhen steckte, als die Mauer fiel und der bekannte Baywatch-Star der Meinung war, mit seinem Lied zu den politischen Umschwüngen beigetragen zu haben, bezogen wir das einfach auf uns und die Umschwünge, die die bestandene Hochschulreife so mit sich brachte (nicht nur den Beginn eines neuen Lebensabschnitts, sondern auch die Schließung des Gymnasiums wenige Jahre später: der Letzte macht’s Licht aus). Unter dem Motto „ABI looking for freedom“ feierten wir also im Sommer 2006 bei Nieselregen mit Badeshorts, Brusthaartoupet und Kriegsbemalung unseren letzten Schultag. Da es die Shirts nur in Girlie-Größen gab (ein Unwort!) passte es mir schon damals nur gerade so. Nach dem durch die Schwangerschaft geschenkten, zusätzlichen Zentimeter Oberweite, würde es mir heute wahrscheinlich nur noch bis zum Bauchnabel gehen und David Hasselhoff vermutlich unfreiwillig zu einem gedehnten Plus-Size-Model werden. I won’t try….

 
2. Umstandsbluse

An diesem hübschen Teil hängt mein Herz nicht nur, weil es eine Umstandsbluse ist und damit an eine ganz besondere Zeit erinnert, sondern es ist gleichzeitig das Kleidungsstück, was ich zu meiner praktischen Abschlussprüfung im Studium getragen habe, Juli 2009. Da steckten wir also drin, Fiona und ich, und haben Blut und Wasser geschwitzt vor Aufregung. Die vielen, vielen Stunden Üben, die Ausdauer und der Ehrgeiz haben sich absolut gelohnt! Diese Bluse ist für mich ein wichtiger Meilenstein auf dem Weg zum Erwachsenwerden und wird deswegen wohl immer in meinem Schrank bleiben.
 
 
3. Junggesellinnenabschiedsshirt
 
 
Das verpasste „Sex“ im Abi-Motto konnte ich bei meinem Junggesellinnenabschied nachholen, da bekam ich nämlich ein grooßes, beschriftetes Shirt übergezogen, auf dem die drei Buchstaben eine zentrale Rolle spielten. Das fehlende Wort ist übrigens nicht etwa „will“, sondern „hatte“ und wird noch ergänzt durch „vor der Ehe“. Kurz vor der Hochzeit war meine Kugel schon ziemlich stattlich, fast 8. Monat immerhin. Das in Verbindung mit dem Shirt sorgte für einige Lacher und viele gute Wünsche für die Zukunft an den Haustüren der Nachbarn. Tatsächlich gab es aber auch jemanden in der Nachbarschaft, der von lustigen Geld-sammel-Bräuchen zum Junggesellinnenabschied noch nie etwas gehört und eher gereizt auf die Truppe klingelnder Damen mit rosa Shirts vor seiner Tür reagiert hatte. Aus meinem liebevoll zusammengestellten Körbchen mit süßen Kleinigkeiten, Taschentüchern, Kondomen, etc. nahm er sich irritiert etwas heraus, trank einen Schluck Sekt und drückte mir mürrisch 50 Cent in die Hand. Ich bedankte mich, grinste über das staunende Gesicht und lachte dann laut, als die entsetzte Frau des Nachbarn sich für ihn entschuldigte, als sie hinterher davon hörte ^^
 
4. Konzerthose
 

Meine einstige, schwarze Konzerthose begleitete mich viele Jahre durch unzählige Auftritte als Solistin, Orchesterspielerin und Dirigentin. Erst mit der richtigen Kleidung wächst man in die Aufgabe rein, der man sich stellen muss. Eine Konzerthose darf nicht zwicken, drücken oder anderweitig stören, muss also bequem und chic zugleich sein, wie eine zweite Haut.
Als meine Oma (eine sehr modebewusste Schneiderin, die grundsätzlich weiß, was in der nächsten Saison modern ist und dabei auch noch immer recht hat!) vor nicht allzu langer Zeit beschloss, dass die Hose einfach nicht mehr zeitgemäß sei, konnte ich nicht anders als mich zu fügen. Es musste eine Neue her. Nach anfänglichen Schwierigkeiten („die fühlt sich einfach nicht so an wie die alte…“) haben wir uns mittlerweile angefreundet und stehen seitdem zusammen auf kleinen und großen Konzertbühnen.

5. Brautkleid

 
Einmalig und sehr wertvoll: ein ganz besonderes Kleid für einen ganz besonderen Tag und gleichzeitig Geschenk meiner Oma zu meiner Hochzeit, denn sie hat es für mich genäht. Den festen Platz ganz oben in meinem Kleiderschrank hat es sicher. Wie bei so Vielem im Jahr 2009, musste auch in’s Hochzeitskleid der Babybauch reinpassen. Es blieb bis zum Schluss die Überraschung, ob der Bauch vom letzten Anpassen des Kleides bis zum Tag der Hochzeit den Reißverschluss sprengen würde, aber das tat er glücklicherweise nicht und so konnte ich lachen, weinen, „JA“ sagen, tanzen, Brautstrauß werfen und O-Saft trinken in einem Kleid, das es so auf der Welt nicht noch ein Mal gibt…

Frage-Foto-Freitag

Der erste Frage-Foto-Freitag in diesem Jahr und wir sind auch mal wieder mit dabei:

1. Das Weihnachtsgeschenk, mit dem du am meisten Zeit verbracht hast?

Zwar nicht direkt mein Weihnachtsgeschenk, aber viel Zeit habe ich auf jeden Fall damit verbracht. Die 3-jährige Bauherrin gibt konkrete Anweisungen, wie sie sich die Bahn vorstellt, und der Azubi namens Mama darf dann fleißig Steine schichten. Mein bislang nur rudimentär ausgebildetes logisches Denkvermögen kann davon nur profitieren 😉
Nachdem die große Bahn mit fast allen Bauteilen fertig war, kam übrigens Godzilla mit meinen Elefantenhausschuhen (eine späte Teeniesünde) und machte Kleinholz draus…

2. Erste Shoppingbestellung 2013?

Kleine bunte Buchstabenwürfel für die Bastelkiste – sind die nicht süß? *quietsch*

3. Irgendwie seltsam, aber auch irgendwie lustig?

Dieses unglaublich aussagekräftige, detailreiche Verbotsschild habe ich an einem Gartenzaun beim spazieren gehen gesehen. Als ob das Zeichen nicht schon gereicht hätte.. der Dank ist die Krönung 😉

4. Ist bei dir schon Frühling oder weihnachtest du noch?

Frühlingfrühlingfrühling!!! Wenn ich z.T. jetzt noch – mitten im Januar – bunte Lichterketten an Häusern und Zäunen sehe, meldet sich der Brechreiz zu Wort. Den Weihnachtsbaum ertrage ich schon in den letzten Dezembertagen nicht mehr. Am 1. Januar muss der raus sein, keinen Ballast vom alten Jahr mit rüber ins neue nehmen. Hängt vermutlich aber auch mit meinem Geburtstag zusammen, an dem ich leuchtende Sterne und glitzernde Rentiere wirklich nicht mehr sehen will. Genau dieser Geburtstag hat mir mit vielen bunten, duftenden Blumen schon den Frühling ins Haus gebracht, während beispielsweise in Russland oder Georgien tatsächlich genau am 7.1. die Lichterketten (und der Vodka) ausgepackt werden…

5. Heute brauchst du viel…?

…Zeit! An meinem freien Freitag komme ich endlich dazu, mich dem Teil des Musiklehrerjobs zu widmen, der kreativ den meisten Spaß bringt: Noten schreiben und arrangieren. Bei dem Titel bin ich nicht etwa versehentlich an den s- und z-Tasten kleben geblieben, der heißt wirklich so: „Skrzydlate Rece“ – geflügelte Hände. An der Aussprache feile ich noch ein bisschen ^^ Für unsere Konzertreise nach Warschau im Februar bereite ich gerade für mein Ensemble conAmici diesen Song der Band „Enej“ vor, die bei der polnischen Supertalent-Show (zurecht) den ersten Platz belegt haben und mit einer Mischung aus Rock, Ska und Jazz mit Akkordeon als dominierendem Instrument die polnische Chartszene aufmischen 🙂

 
Nehmt diesen Ohrwurm gern mit ins Wochenende und genießt die freien Tage!

Frage-Foto-Freitag & Weihnachtsgedanken

Wir sind mal wieder dabei: Steffi stellt 5 Fragen, wir beantworten sie mit 5 Bildern.

1.) Dich wie ein Kind gefühlt?

 
…beim REWE-Sticker sammeln, kleben und mit Fionas „Hilfe“ erfolgreich in der ganzen Wohnung verteilen. Hat man im nächsten Jahr eine Freude, wenn einem im Juli ein „Bluto“ mit Weihnachtsmütze aus der Sofaritze entgegen strahlt 😉
 
 
2.) Da ist was dran?
 
 
…um genau zu sein, ein echter Weihnachtsmannpoststempel aus Himmelpfort!
Gestern haben wir die verkaufte Kugelbahn in einem 3,4kg-Paket zur Post gebracht. Fiona: „Schicken wir die jetzt an den Weihnachtsmann, damit er mir eine Neue bringt?“ Habe bejaht. Schöne Vorstellung. Ob wir ihm jedes Jahr die ausrangierten Spielzeuge schicken sollten…?
 
 
3.) Was machst du gleich noch?
 
 
…die vielen gestempelten Händchen aus meinen Kleinkindkursen verschönern.
In die Weihnachtskarte kommt neben dem Handabdruck dieser Vers von mir:
„5 kleine Schneemannkinder, die gehör’n zu mir.
5 kleine Schneemannkinder, sagen mal zu dir:
Liebe Mama, lieber Papa,
habt ihr’s schon erkannt?
Kaum zu glauben, aber wahr:
so klein war meine Hand!“
 
 
4.) Gedacht: „Das kann nicht wahr sein!“
 
 
…als die süße Schneekugel aus dem selbstgebastelten Adventskalender leider keine 2 min überlebt hat. Ups!
Scherben bringen Glück…?
 
 
5.) Fast geschrien?
 
 
…vor Lachen! Bei Blogger kann man in den Statistiken sehen, was die Leute so googlen, wenn sie auf die eigene Seite geleitet werden.
„Hässlicher Tannenbaum“, „abstrakte Zahnbürste“ und „lustige Ultraschallbilder“ zählen zu den harmloseren Suchbegriffen. Bei „Kind klatscht an Scheibe“ musste ich zum ersten Mal grinsen, bevor es mich dann beim letzten Stichwort laut lachend völlig aus den Latschen gekippt hat.
Wer zum Teufel sucht im Internet nach nackten Männern, die sich Windelhosen (anziehen?) und was mich noch viel brennender interessiert: warum werden sie auf meinen Blog geleitet…?
Um das mal klarzustellen: Liebe Fetisch-Freunde, hier gibt es weder nackte Männer noch Windelhosen, schon gar nicht in Kombination. Und einen Tannenbaum haben wir dieses Jahr übrigens noch gar nicht, erst recht keinen hässlichen ^^
 

Wie ist das so bei euch mit der Tannenbaum-Tradition? Aufstellen am Heiligabend? Am 23.? Noch vorher? Wann wird euer Tännchen geschmückt? Ein-, Zweifarbig oder bunt? Traditionen sind ja sowieso eine interessante Sache. Oft ist es ja so, dass man etwas meist regional Geprägtes aus seinem Elternhaus kennt, von dem man im Leben nicht denkt, dass es bei anderen Menschen anders sein könnte, z.B. echte Nadeln oder Kunstbaum (kürzlich gelesen bei Saro), Christkind oder Weihnachtsmann (kürzlich gehört bei uns), Nüsse und Orangen vom Nikolaus oder Playmobil und Barbiepuppen, Kugeln oder Kitsch, Ja-Lametta oder Nein-Lametta (Weihnachten bei Hoppenstedts), Punkt-16-Uhr-Bescherung oder Warten-bis-der-erste-Stern-am-Himmel-zu-sehen-ist (eine polnische Tradition, schön!), Würstchen und Kartoffelsalat oder Entenbraten mit Rotkohl, „Stille Nacht“ oder „Rocking around the christmastree“, … Mit den letzten Weihnachtskonzerten im Theater, bunten Plätzchen mit einer Tonne Zuckerguss, dem wilden Schneetreiben vor der Tür und den brennenden Kerzen kommt sie endlich auch bei mir an, die Vorfreude auf das Fest der Liebe. Ein paar strahlende Kinderaugen haben vor etwas mehr als 3 Jahren den heimlichen Zauber in die Heilige Nacht und den Advent zurückgebracht und wenn ich ein bisschen sentimental das Foto über unserem Fernsehschrank im Wohnzimmer anschaue – eine 1-Jährige, die fasziniert die Lichterkette am Weihnachtsbaum berührt – wird mir bewusst, wie glücklich und dankbar ich bin, dieses kleine Menschlein auf seinem Weg in die Welt begleiten zu dürfen.

„Eine Mutter hält die Hand ihres Kindes für eine Weile, ein Leben lang sein Herz.“
 
Fiona, Weihnachten 2010
 
Sprühschneefensterdeko mit WeltSonnenuntergang 2012
 
 
 
Habt einen schönen 3. Advent!

Frage-Foto-Freitag

Ich weiß es nie: Frage-Foto-Freitag oder Foto-Frage-Freitag? Jedes Mal muss ich es im Nachhinein entweder innerhalb des Posts oder im Titel ändern und jede Woche nehme ich mir wieder vor, es mir endlich zu merken. Wie dem auch sei: Steffis 5 Fragen, Vivis 5 Fotoantworten, hier sind sie:

1. Wo warst du letztes Wochenende?
 
mit Freunden unterwegs:
illegale Rennen fahren und große „Jungs“ heimlich und staunend beim Ausprobieren des ferngesteuerten Hubschraubers beobachten…
 
2. Gefühlszustand?
 
glücklich und quietschbunt,
genau wie die Pappteller-Glitzer-Einladungs-Seepferdchen für Fionas „Wasseruntergeburtstagsparty“.
Wie schon letzte Woche die lachende Wurst ist auch das diesmal gleichzeitig mein Beitrag zum
Beauty-Is-Where-You-Find-It-Thema „I see candy colours“
 

3. Was soll lieber niemand wissen?

..dass bei der Geburtstagsparty meines Onkel höchstwahrscheinlich nicht alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Dort wurde ein Schwein einfach hinterrücks mit einer Gabel erdolcht 😉

„Fiona, was möchtest du denn essen?“
– „Das Nilpferd.“

4. Schöner Spruch?
 

 
5. Das beste Eis?
 
Softeis von der Olsenbande mit winzig kleinem Löffel.
Okay, bei Weitem nicht das Beste, aber in Ermangelung von Alternativen im Tiefkühlfach definitiv das Beste anwesende 🙂
 
Heute morgen hörte ich im Radio von einem aufsehenerregenden Prozess in Berlin, der bald vor dem Amtsgericht verhandelt werden soll:
die Eltern einer 3-jährigen Tochter verlangen Schmerzensgeld von einem Tattoo-Studio, in dem sie ihrer Tochter Ohrlöcher stechen lassen haben. Das Mädchen habe geweint und noch Tage später traumatisch reagiert, obwohl sie sich die Ohrlöcher doch so gewünscht habe. Jetzt wird verhandelt, wer von den Beteiligten (außer das Kind natürlich) sich strafbar gemacht hat. Die Eltern, weil sie offenbar nicht dem Kindeswohl entsprechend gehandelt haben? Die Piercerin, die dem Kind die Ohrlöcher gestochen hat?
Derzeit werden sogar Parallelen zum Urteil des Kölner Landgerichtes gezogen, das kürzlich die religiöse Beschneidung von Jungen als rechtswidrige Körperverletzung gewertet hatte.
Ich sehe da grundsätzlich keinerlei Parallelen, aber gut. Was mich eigentlich an der ganzen Sache gewundert hatte, war der Kommentar des Radiomoderatoren. Der ist der Meinung, dass ein 3-jähriges Kind sich noch keine Ohrlöcher wünschen kann, weil es noch nicht mal in der Lage sei, das Wort „Ohrlöcher“ unfallfrei auszusprechen. Na da kennt er aber Fiona nicht. Die ganze Ohrringgeschichte ist ja bei uns erst ein paar Wochen her, ich berichtete hier darüber. Und ob sich eine Dreijährige besagte Löcher wünschen kann – und zwar exakter artikuliert als Mister-Radio himself! Es war bei uns definitiv nicht der Wunsch der Mama (diese hätte gut und gerne auf Nono-Löcher verzichtet, hat sie erstens selber genug ^^ und ließ sich zweitens ihre Ohrlöcher erst im zarten Alter von 13 Jahren stechen…). Sie wusste, dass es ein bisschen weh tun würde und dass man die Ohrlöcher anfangs gut pflegen (lassen) muss. Die so-schick-wie-Mama-Ohrlöcher mussten trotz aller Warnungen unbedingt sein und bis heute kann sie an keinem Spiegel vorbei gehen, ohne ihren Schmuck glücklich staunend zu betrachten. Ich bin der Meinung, dass Eltern einschätzen können sollten, ob ihr Kind reif genug ist und alleine abwägen kann, ob es den Schmuck und ein eventuelles „Aua“ wirklich haben möchte. Eine Verletzung des Kindeswohls liegt in meinen Augen nur vor, wenn Mama gerne eine kleine Prinzessin haben möchte und die Ohrringe dem Mädchenschönheitsideal entsprechend stechen lässt, ohne Rücksicht auf die eigentliche Trägerin zu nehmen. Was sagt ihr dazu?
 
Gestern nach der Kita wollte ich Fiona eine Freude machen und kündigte einen Besuch auf dem „neuen“ Spielplatz an.
„Jaaa!!“ tönte es freudig erregt vom Rücksitz, „aber nicht auf den neuen.“
Ich dachte, dass sie vielleicht noch nicht zuordnen kann, was für mich der neu entdeckte und was die altbekannten Spielplätze sind. Denkste!
„Ich will aber auf den alten Spielplatz!“
– „Welcher ist denn der alte Spielplatz?“
„Na der alte. Nicht der neue.“
Soweit waren wir schon.
„Pass auf, wir fahren mal zu dem Spielplatz hin, den ich meine und dann sagst du, ob das der alte oder der neue ist, ok?“
-„Ok.“
………….
„Neeeiiiiin, nicht auf den! Ich wollte lieber auf den alten!“ *quengel*
– „Ok, wir fahren weiter und ich zeige dir noch einen anderen.“
………….
„Meinst du den hier, Fiona?“
– „Nein, das ist auch nicht der alte.“ *quengel²*
„Dann musst du mir sagen, was auf dem alten Spielplatz ist, sonst weiß ich nicht, welchen du meinst!“
– „Na den alten!!!“
„Du musst mir sagen, WAS auf dem Spielplatz ist, sonst fahren wir nach Hause.“
– „Eine Rutsche und eine Schaukel.“
Super. Grundsätzliche Spielplatzkriterien sind schon mal erfüllt. Aber eine konkrete Zuordnung anhand dieser Merkmale…?!
„Ach komm, dann fahren wir jetzt besser nach Hause.“
– „Neeeeiiiin, ich möchte auf den Spielplatz, der bei meinem Haus in der Nähe ist!“
Pling – Lampe an! Na bitte, warum nicht gleich so 🙂
…………
„Jaaaa, den meinte ich!!!“
 
Wir haben genau die halbe Stunde abgepasst, bevor der Regen eingesetzt hat, und hatten noch eine schöne Zeit auf dem „ALTEN“ Spielplatz (auf dem sich – das muss ich zu ihrer Verteidigung zugeben – tatsächlich nur unwesentlich mehr befindet als eine Rutsche und eine Schaukel ^^). Es wurden die ersten Eicheln mit Hüten gesammelt und in einem kleinen Schatzbeutelchen nach Hause in die Bastelkiste getragen, Äpfel gepflückt und probiert und waghalsige Kletteraktionen z.T. mit und z.T. ohne Rettungsaktionen vollführt.
 
 
 
 
 
 
Festhaltenswerte non’sche Erkenntnisse und Um-die-Ecke-Denkungen der letzten Zeit:
 
„Mit den Handschuhen macht man Blumenarbeit, Mama!“
(Fiona über Einweg-Arzthandschuhe)
 
„Die Straße macht das Benzin weg!“
(endlich haben wir einen Schuldigen!)
 
„Mama, es regnet! Du musst dich reinflotten in’s Auto!!!“
(eine echte Alternative zum stinknormalen „beeilen“)
 
„Ich hab eine riesige Ka***wurst gemacht! Das hat geknödelt!“
(kein weiterer Kommentar. Manches muss man eben einfach so stehen lassen ^^)
 
„Was gab’s denn heute in der Kita zum Mittag?“
– „Das sag ich nicht.“
„Warum denn nicht?“
– „weil ich es nicht möchte.“
„Und warum?“
– „weil es einfach so ist.“
(gerade gestern z.B. gab es angeblich „nur Erdbeersoße“…)
 
„Wenn ihr nicht kommt, geh ich allein!“
(sprach das Kind zu den Eltern nach dem Grillen im Garten)
 
„Ich möchte trinken.“
– „Hier ist Wasser. Aber das ist ein bisschen warm.“
„Warum?“
– „Weil die Flasche im Auto lag.“
„Mach es doch nächstes Mal in den Kühlschrank. Dann wird es wieder kalt!“
(so ist es!)
 
„Wie heißt denn die Ka*** vom Schaf?“
– „Köttel.“
„Genau, und von der Kuh?“
– „Kuch-Laden.“
(nein, wir haben keine Vorliebe für Stoffwechselendprodukte!
Allerdings besitzt das Kind ein Buch namens „Was hast du in deiner Windel?“, ein Buch, das sie
erst „liest“, seit dem sie keine mehr braucht…)
 
zum bellenden Hund:
„Ey, wir haben dir einen Cookie gegeben. Jetzt darfst du nicht mehr bellen! Geh in dein Zimmer!!!“
 
„Mama, warum hast du da ein Pflaster?“
– „Ach, das ist nichts schlimmes. Ich war nur zum Blutabnehmen.“
„Hast du auch danke gesagt?“
(hey, die hat mich gepiekt!!!)
 
(im Auto)
„Mama, wann kommt der Weihnachtsmann?“
– „Der kommt erst wieder, wenn es schneit.“
„Aber wir sind doch angeschnallt?!“
 
„Wir haben heute eine Krone gemalt!“
– „Oh cool! Haben die Jungs auch eine Krone gemalt?“
„Nein, die haben nur so hin und her gemalt.“
 
(Fiona läuft an meiner Hand in den Gruppenraum.
Erzieherin mit Blick auf Fionas Kuscheltier:)
„Hallo Fiona, wen hast du denn heute dabei?“
Fiona: „Meine Mama.“
 
„Guck mal, Mama, das Flugzeug hat eine Leiter gemalt!“
 
 
 Noch mehr candy colours gibt es hier ………………………. und bei Luzia Pimpinella
Habt ein buntes Wochenende bei hoffentlich besserem Wetter als heute 🙂
 
*love love love*
 
 
Kürzlich genähte Köstlichkeiten *stolz*
 
 


Frage-Foto-Freitag

Steffi lädt wie immer Ende der Woche zum Frage-Foto-Freitag ein, diese Woche sind wir auch wieder dabei:

1. Dein Bild der Woche?

Das Bild ist gleichzeitig mein Beitrag zu „Beauty is where you find it“ zum Thema: „I see faces“.
Hier geht’s um die Wurst!

2. Was wünscht du dir manchmal?
 
Einen grüneren Daumen. Das Stroh im Hintergrund war mal Petersilie…
 
3. Was hast du endlich mal wieder gemacht?
 
Einen neuen Spielplatz ausprobiert und ihn zum neuen Lieblingsabenteuerspielplatz auserkoren!
 
4. Wen magst du gerade besonders gern?
 
Die Bestsellerautorin Ildikò von Kürthy mit ihrem neuen Mama-Roman. Toll geschrieben, lesenswert!
 
5. Was hast du gekauft, um es zu verschenken?
 
Geburtstagsdeko für das bald 3-Jährige Tochterkind
„Mama, bin ich schon 3?“
– „Nein, du bist noch 2.“
„ICH WILL ABER JETZT 3 SEIN!“

Ich hatte gestern im Auto ein witziges Erlebnis.
Ein Berliner Radiosender veranstaltet am letzten Augustwochenende (öh, das ist ja morgen!) einen Sommerhitmarathon: 3 Tage die besten Sommersongs am Stück, über die man vorher auf der Website abstimmen kann. Um die Hörer auf den Geschmack und auf Ideen zu bringen, laufen schon seit Wochen viele Hits aus den Sommern der vergangenen Jahre. Gestern lief Shaggy mit „Angel“ aus dem Jahre 2001 – kennt ihr noch? „Girl, you’re my angel, you’re my darling, baby….“ 2001 war ich 14 und hatte mir zur Aufgabe gemacht, statt Fotosynthese und Zellteilung lieber die Rap-Strophen besagten Liedes auswendig zu lernen. Ich saß also mit meinem Disc-Man (dieses Gerät haben wir ganz vorsichtig auf Händen getragen, einfach aus dem Grund, dass jede kleine Erschütterung einen CD-Aussetzer zur Folge gehabt hätte….der beste Grund, warum man nicht joggen gehen konnte 😉 auf der Hollywoodschaukel im Garten und lernte. Der Sommer war irgendwann vorbei, Shaggy wurde von den No Angels mit ihrem Tageslicht im Auge abgelöst und die Bio-Note sprach für sich. Im Auto hörte ich also gestern nach satten 11 Jahren (!) wieder dieses Lied und konnte es selbst kaum glauben: mein Mund sprach noch fast jedes Wort dieser blöden Rap-Strophen mit. Wo gibt’s denn sowas?! Warum werden denn wichtige Informationen, die man sich u-n-b-e-d-i-n-g-t merken wollte, ständig verschüttet und so ein sinnloser Krempel, den man 10 Jahre nicht gebraucht hat und auch in Zukunft nicht mehr brauchen wird, kämpft hartnäckig um seinen Platz im Langzeitgedächtnis?! Mensch, Mensch! Die Songtextmerkecke im Hirn hat sogar die postnatale Stilldemenz überlebt. Kaum zu fassen…
Das muss eine ganz bestimmte Phase im Leben eines Jugendlichen sein, in der man gegen schulische Informationen immun ist, weil einzig und allein das Zeitfenster für die Liedtextspeicherung im Hirn aktiv arbeitet. Sollte man mal wissenschaftlich untersuchen lassen!

Welche Songtexte aus welchem Jahr sind denn bei euch so verankert, dass ihr sie nie mehr loswerdet, ob ihr wollt oder nicht? 
 
Mehr witzige Gesichter des Alltags könnt ihr übrigens hier bestaunen.