Mottoparty Pokémon Teil 2

img_1559

Schon Wochen vor der großen Party waren wir einkaufen und haben das mitgebracht, was wir am Liebsten mögen: Moosgummi, Bänder, Styroporkugeln, Pfeifenreiniger, Pompoms und natürlich Wackelaugen. Gerade, weil viele der Gäste Pokémon nur wenig oder gar nicht kannten, wollte ich auch ein bisschen „drum rum“erzählen. Bei Pinterest wird man schnell fündig und so sammelte ich auf meiner Pinnwand Ideen, um sie dann zu unserer Motto-Party zu weiterzuentwickeln.

Ich wollte die Gäste auf der Feier Pokémontrainer und -trainerinnen werden lassen. Das geht natürlich nicht einfach so, sondern setzt die Erfüllung einiger Aufgaben voraus. Die waren auf dem Trainingsplan zu lesen:

img_3093

LABYRINTH & HELIUMBALLONS

Ich fand online ein Pokémon-Labyrinth, was ich ausgedruckt und schon vor der Ankunft der Gäste auf den Plätzen verteilt hatte. Die Kinder kommen ja nicht alle gleichzeitig und so konnte jeder schon mal ein bisschen rätseln und Trainer Ash den Weg zu seinen Pokémons zeigen. Nach der Begrüßung fingen sie sofort an, den Weg durch den Irrgarten auf dem Papier zu suchen. Währenddessen kam auch die letzte Freundin an und die Party konnte richtig beginnen. Aufgrund akuten Hungers zogen wir Punkt 4, das Kuchenbuffet, vor. Wie das aussah, seht ihr im ersten Post zur Mottoparty.

Im Sommer habe ich mir übrigens einen XL-Behälter Helium gekauft. Inzwischen haben wir schon unzählige Luftballons gefüllt, verschenkt und steigen lassen. Auch für die Pokémonparty bot sich das an: mit Edding das typische Gesicht auf den Ballon der richtigen Farbe gemalt (gelb = Pikachu, grün = Bisasam, orange = Glumanda, rosa = Pummeluff), am Stuhlbein befestigt und schon hat man sowohl coole Partydeko als auch das erste Gastgeschenk zum Mitgeben nach der Party. Win-win.

STARTER-POKEMONS (TATTOOS)

Ich habe bei amazon spezielle Tattoo-Folie für meinen Schneideplotter (Silhouette Portrait) gefunden, die man mit einem normalen Tintenstrahldrucker bedrucken und hinterher ausschneiden lassen kann. Leider hat mein Plotter nicht so mitgespielt, wie ich das wollte [ok, um ehrlich zu sein, hatte ich keine Geduld mehr, als es beim 2. Mal noch nicht ging und hatte außerdem Angst, dass der Plotter die mit der letzten Farbe meines Druckers schön gedruckten Pokémons versehentlich kaputt schneidet, haha], also habe ich sie von Hand mit der Schere ausgeschnitten. Man kann also auch ohne Plotter – nur mit Drucker und Schere – seine eigenen Tattoos damit designen! Wie cool ist das bitte?

Nach einem ersten Testlauf druckte ich je 4 Pikachus, Glumandas und Bisasams für Punkt 5 auf der Party: ein Starter-Pokémon aussuchen. Im richtigen Spiel tauchen direkt nach dem ersten Einloggen 3 verschiedene Pokémons auf. Für eines dieser drei entscheidet man sich, das sog. Starter-Pokémon. Bevor die Party also richtig losgehen konnte, suchte sich jeder Gast eines aus und dann wurde im Bad tätowiert.

POKEMONJAGD

Den Plan warfen wir über den Haufen und gingen direkt über zu Punkt 6, der Pokémonjagd im Garten, denn wer konnte wissen, wie lange die grauen Wolken am Himmel noch dicht halten würden. Eine weise Entscheidung, wie sich etwa eine halbe Stunde später herausstellen sollte! Im echten Spiel hat man die rot-weißen Pokébälle und für besonders starke Pokémons die blau-rot-weißen Superbälle, um die kleinen Monster zu fangen. Mit der AR-Funktion (Augmented Reality) siehst du deine normale Umgebung durch die Handykamera, nur dass mitten auf dem Rasen, in der Bushaltestelle oder auf dem Tisch vor dir ein Pokémon sitzt, das von dir gefangen werden will. Die Wettkampfpunkte über dem Kopf geben an, wie stark ein Pokémon ist.

img_8184
Screenshot aus „Pokemon GO“

Und weil bei keinem Kindergeburtstag eine Schatzsuche fehlen sollte, „verkleidete“ ich sie dieses Jahr als Pokémonjagd im Garten! Dazu habe ich Pokémons farbig ausgedruckt, ausgeschnitten, laminiert und erneut ausgeschnitten. Mit Edding schrieb Fiona ausgedachte Wetkampfpunkte auf die Rückseiten der Tierchen. Am Tag der Party versteckte ich 16 Stück u.a. in Blumentöpfen, Regenrinnen, hinterm Autoreifen und im Sandkasten. Mit Powerpoint erstellte ich einen „Pokedex“, das ist eine Übersicht über die Monster. Ich benutzte Bildchen der versteckten Tiere und fügte noch ein leeres Kästchen hinzu. Wenn die Kinder nämlich ein wildes Pokémon im Garten gefunden hatten, mussten sie dessen Wettkampfpunkte in ihre Tabelle eintragen. So konnten die Kinder in 2 Teams (rot und blau) gegeneinander spielen, ohne die Pokémons einzusammeln. Die Vorderseite des Pokedexes sollte aussehen wie in der TV-Sendung: ein kleiner Computer mit Tastatur und einem leeren Eingabefeld zum Nameneintragen. Die Kinder hatten unglaublich viel Spaß beim Suchen und Finden, schrieben eifrig Zahlen in ihren Pokedex und schrien vor Freude, wenn sie wieder irgendwo ein Pokémon gefunden hatten (note to self: nächstes Mal in Stichpunkten aufschreiben, wo welches Tier versteckt ist). Kurz bevor sie alle versteckten Pokémons gefunden hatten, fing es tatsächlich an zu regnen, das tat aber dem Spaß keinen Abbruch!

P.S. Geburtstags-Spiele, die von alleine laufen und keinerlei elterliche Einbringung als Entertainer oder Schiedsrichter benötigen, sind viel wert! Wäre ich nicht fotografierend hinter der Meute hergelaufen, hätte ich mich rein theoretisch in dieser Zeit entspannt zurücklehnen können ^^

POKEBALLWURF

Eine weitere Draußen-Aktivität war Punkt 7: der Pokéballwurf. Natürlich muss man als angehender Trainer auch das Werfen der Bälle üben! Zu diesem Zweck habe ich einfach eh schon vorhandenes Gartenspielzeug verwendet und 4 große laminierte Pokémons an das Wurfspiel angeklebt. An den Wochenenden hatten wir, wenn wir sowieso gerade mit Farbe hantiert haben, gleich noch die Styroporkugeln mit angemalt und in einem leeren Eierkarton trocknen lassen. 2 große und 2 kleine Bälle durfte jeder werfen und versuchen, mindestens ein Mal zu treffen. Auch das hat ihnen viel Spaß gemacht! „Können wir gleich noch mal?“ Der Regen wurde stärker, die Acrylfarbe löste sich langsam von den Styroporkugeln, aber wir hatten das Draußen-Programm erfolgreich absolviert. Puh!

PIKACHU-KOPFSCHMUCK BASTELN

Nachdem sich jeder noch mal am Power-Kuchenbuffet gestärkt und einen weiteren Schluck Schildkrötenspucke genommen hatte, machten wir mit Punkt 2 weiter: Kopfschmuck basteln. Dafür habe ich aus gelbem Moosgummi je 2 Pikachu-Ohren (Vorlage von hier) und aus schwarzem Moosgummi die Ohrspitzen ausgeschnitten. Aus gelbem Tonpapier schnitt ich Streifen (je 4x30cm), an denen die Ohren befestigt wurden. Durch 2 kleine Löcher im Streifen kam dann noch das gelbe Geschenkband und wurde am Hinterkopf verknotet. Nachdem sich jeder Pikachu ein Mal im Spiegel gesehen hatte, machten wir das Gruppenfoto. Süß oder? Natürlich fanden die Öhrchen auch ihren Weg in die Give-Away-Tüte.

foto-17-10-16-15-56-42
Das gelbe Moosgummi reichte genau für 7 Gäste, deshalb bereitete ich für Fiona aus der Not heraus Kopfschmuck von Raichu vor, der Weiterentwicklung von Pikachu (vorne mitte)

PIN THE TAIL ON PIKACHU

Neugierig fragten die Gäste, die ja inzwischen alle lesen können, was Punkt 3: „Pikachu helfen“ bedeute. Ein Spiel, das – genau wie die Schatzsuche – auf keiner unserer Partys fehlen darf und sich dankbar an jedes Motto anpassen lässt: „pin the tail on the donkey“ im englischen Original. Die angehenden Trainer versuchen Pikachu zu helfen, indem sie seinen Schwanz an die richtige Stelle kleben, natürlich mit geschlossenen Augen und nachdem sie 3x auf der Stelle gedreht wurden! Ein Spiel, das für viel Spaß und großes Gelächter sorgt; vor allem, wenn Pikachu seine 8 Schwänze auf dem Kopf, in der Hand oder auf der Tapete zu kleben hat, hahaha. Die große Pikachu-Vorlage inkl. Schwänzen habe ich hier gefunden. Funktioniert als Partydeko an der Wand auch bestens.

WÜRFELBALANCIEREN

Trainingsübung 8 war das Würfelbalancieren: Eisstab in den Mund und versuchen, bis zu 6 Würfel darauf zu stapeln, ohne dass sie vorher runterfallen. Klingt einfach, ist aber ganz schön schwer! Auch das wollten sie immer wieder probieren. Dass es sehr lustig aussah und manchem vor Lachen der Stab aus dem Mund gefallen ist, muss ich eigentlich nicht extra erwähnen 🙂 Wer gerade nicht an der Reihe war, durfte laut die gestapelten Würfel mitzählen: EINS, ZWEI, DREI, VIER, klack klack klack klack…

img_3074

FÜR ZWISCHENDURCH

Die einen wollten das mit den Würfeln noch mal probieren, andere spielten inzwischen mit den Luftballons oder aßen noch ein Stück Kuchen. Damit sich niemand langweilt, hatte ich noch ein Pokémonausmalbild für jeden dabei, nach Bedarf. Aber hat einer angefangen, wollten natürlich alle. Malen geht immer, auch eine sehr dankbare Beschäftigung, um in dieser Zeit Geschenkpapier wegzuräumen oder den Tisch von Tellern und Resten zu befreien. Merke: wenn 8 Kinder Pikachu ausmalen wollen, braucht man auch 8 gelbe Stifte, haha.

foto-08-10-16-17-29-26-1

Bevor wir zu Übung 9, „eigenes Pokémon entwickeln“, kamen, tanzten wir eine Runde Bewegungslieder im Kreis. Durch meine Arbeit als Musikpädagogin ist mein Repertoire nahezu unerschöpflich. Detlev Jöcker, Volker Rosin und Simone Sommerland helfen euch da gerne weiter, wenn ihr kein Profi seid! Wichtig ist aber, dass mindestens ein Erwachsener mittanzt und die Bewegungen vormacht. Dann eignet sich so ein 10-minütiger Tanzbreak wunderbar, um die Gruppe wieder zusammenzubringen für die nächste gemeinsame Aktion. Wer übrigens am Buffet vorbeitanzte, durfte sich dabei etwas nehmen. So wurden auch die letzten Reste in den Schüsseln noch leer.

EIGENES POKEMON ENTWICKELN

Für die Entwicklung des eigenen Pokémons stellte ich je einen Becher mit bunten Pompoms, Wackelaugen und Pfeifenreiniger auf den Tisch, außerdem Kleber und Scheren. Die Aufforderung „bastelt euer eigenes Pokémon“ musste ich nicht weiter konkretisieren; sie schnappten sich das Zubehör, klebten wie wild drauf los und waren eine ganze Weile beschäftigt.

POKEMONTOPFSCHLAGEN

Ein Klassiker auf Kindergeburtstagen. Unter dem Topf lagen je ein Button mit der Aufschrift „Super-Power“, ein paar Süßigkeiten und 3 Mini-Pokémonfiguren, im 24er-Set bei amazon bestellt. Mit den selbst gebastelten und den topfgeschlagenen Pokémons + Basteleien waren die Mitgebseltütchen auch schon gut gefüllt. Mein mobiler Fotodrucker (Canon Selphy) hat fleißig Gruppenfotos ausgedruckt, während die Kinder gegessen haben, so dass jeder nach der Party ein Bild in seiner Tüte mit nach Hause nehmen konnte.

img_3071

MOTTO-ABENDESSEN

Auf den Tellern seht ihr übrigens das Abendessen, habe ich beim Buffet-Post ganz vergessen. Ich wollte eigentlich Pokéball-Pizza in rot-schwarz-weiß machen, also oben mit Salami belegt, in der Mitte ein paar wenige Oliven (die eh niemand gegessen hätte) und unten einfach Käse. Aber Fiona hat mich mit ihrer eigenen Essensidee überzeugt: blaue Spaghetti! Es gibt nämlich ein Pokémon namens Tangela, das aussieht wie ein blauer Haufen mit Augen in der Mitte und roten Schuhen. Fionas Idee war, in die blauen Nudeln CandyEyes reinzulegen und zwei rote Kleckse Ketchup als Schuhe zu machen. Geil oder?

Ausgeführt hat das Abendessen dann meine Mama in der Küche, während ich Aufsichtsführer beim Topfschlagen gewesen bin. Muss man ihr hoch anrechnen, denn ich glaube, sie findet kaum etwas unappetitlicher als Lebensmittelfarben, hahaha.

img_3020

TRAINERURKUNDE, MEDAILLENVERLEIHUNG & MITGEBSELTÜTEN

Nach dem Abendbrot waren noch genau 15min Zeit bis zur Abholung der Gäste. Perfektes Timing also für die noch ausstehende Verleihung der Trainerurkunden! Die Kinder stellten sich in einer Reihe auf und ich hielt eine kleine Rede über das erfolgreiche Absolvieren der vielen verschiedenen Übungen. Als ich feierlich die Namen aufrief und die frischgebackenen Pokémontrainer unter Applaus der anderen ihre laminierte Urkunde und die Medaille (Pfennigartikel aus der Ramschabteilung bei Kaufland) entgegen nahmen, fühlten sie sich vermutlich wirklich wie kleine Stars. Weil auch die Mitgebsel-Tütchen in diversen Online-Shops ausverkauft waren, bastelte ich kurzerhand selbst welche. Aus einfachen Frühstückstüten mit angetackertem Papierhenkel wurden mit Stiften im Handumdrehen Pikachu-Tüten. Während die Kinder abgeholt wurden, ließen wir noch 3 Raketen steigen – ein krönender Abschluss für eine aufregende Party zum 7. Geburtstag meines großen Pokémon-Fans!

Und jetzt erzählt doch mal – fahren eure Kinder (oder ihr?) auch so auf Mottopartys ab? Was für Partys habt ihr schon gefeiert? Oder unternehmt ihr mit der Kindergruppe am Geburtstag immer etwas Schönes? Ich bin gespannt!

Advertisements

Mottoparty Pokémon Teil 1

Kürzlich war es etwas ruhiger auf dem Blog, das lag an den intensiven Vorbereitungen für unseren Kindergeburtstag! Ihre Freunde gehen bowlen, klettern und ins Kino; Fiona dagegen wünscht sich jedes Jahr eine Mottoparty, weil sie das Planen, Schnippeln, Basteln und die Vorfreude genauso liebt wie ich. Schon Monate vorher sammelt sie Ideen und erzählt mir bereits im Hochsommer, welche Spiele passend zum Thema ihr so einfallen. In diesem Jahr sollte es eine My-Little-Pony-Party sein, ein dankbares Motto mit Blanco-Pferdchen zum Bemalen, Haarreifen mit Ponyohren aus Filz, Regenbogenwaffeln und Schönheitsfleck-Tattoos. Der halbe Online-Warenkorb war schon voll mit Give-Aways und Dekoartikeln, als das Pokémonfieber ausgebrochen ist. Ob wir stattdessen auch eine Pokémon-Party feiern könnten, fragte sie. Und ob…! Ich ahnte ja nicht, wie schwierig es werden würde, themenbezogene Deko zu bekommen. Aber wenn der Ehrgeiz erst ein Mal geweckt ist…

EINLADUNGEN

Zur Piratenfeier eine kleine Schatzkarte, zur Eiskönigin-Party eine Schneeflocke und zum Pokémongeburtstag natürlich Pokébälle! (Die wirft man und fängt darin die kleinen Monster im Spiel) Mit rotem Tonpapier und schwarzem Edding sind die ratzfatz gebastelt. Ich habe die Vorlagen gezeichnet und Fiona hat ausgeschnitten, zusammengeklebt und gemalt. Für innen dann den Einladungstext ausdrucken, rund ausschneiden, aufkleben, verteilen, fertig.

DEKO & BUFFET

Zum „Einstimmen“ suche ich als Erstes nach Papptellern, Bechern, Tischdecke und Girlande etc. Meistens gibt es in Onlineshops fertige Sets zu fast jedem beliebigen Thema. Fast. Der Pokémonhype (reloaded) war zwar schon im Sommer in Deutschland angekommen, die Partyutensilien beschränkten sich jedoch auf die USA. Argh! Ab 16.9. sollten Teller, Servietten, etc wieder verfügbar sein. Ich erstellte mir sogar einen Termin im Kalender, nur um am 18. festzustellen, dass schon wieder mehr als die Hälfte „out of stock“ war. In einem anderen Shop wurde ich fündig, belud meinen Warenkorb und scheiterte an der Eingabe des Landes: USA/Canada? !$“6$3%!/§9=“)(§/&%!“!!!

Naja, das gute alte amazon führte zu teure Pikachu-Pappteller, die ich letztendlich doch bestellte und die nach 2 Wochen immer noch nicht angekommen waren. Der Wurm drin! Ich fragte nach und bekam wenige Tage später eine Ersatzlieferung geschickt: knapp 8€ für 8 Teller. Aber wir hatten Pikachu auf dem Tisch! Um nicht schon nach Erwerben des Geschirrs „out of budget“ zu sein, übernahm ich die Sache mit den Bechern selbst und malte den gelben Pappbechern mit Edding Pikachu-Gesichter auf.

Für die Tische habe ich einfache rote Papiertischdecke genommen und als Tischdeko die kleinen laminierten Pokémons verteilt, die wir nicht für das Spiel benötigt haben (siehe Spiele).

Am Freitag, dem eigentlichen Geburtstag, gab es für die Klasse Waffelbecher mit Kuchenteig, buntem Zuckerguss und Pokémon-Muffintoppers, die man fertig kaufen kann. Weil ich nur 24 fertige (blaue) hatte und in der Klasse 29 Kinder sind, habe ich noch ein Set weiße Muffinaufleger inkl. Lebensmittelstiften besorgt und diese rot-weiß-schwarz als Pokébälle angemalt.

img_2640

Seit ich zufällig bei Annis Küchenzauber das Rezept für ihren Pinata-Kuchen gesehen habe, ging mir die Idee mit dem Pokéballkuchen nicht mehr aus dem Kopf, aber es wollte sich im ganzen Haushalt keine backofengeeignete Müslischale finden! Mein Mann kam einen Tag vorher auf die Idee, die kleine Edelstahl-Wok-Pfanne aus der Kinderküche zu nehmen und das funktionierte tatsächlich wunderbar 🙂 In Kurzform: Kuchenteig vorbereiten nach Lieblingsrezept, in einer runden Form nacheinander die 2 Hälften ausbacken, abkühlen lassen, ggf. zurecht schneiden am Rand, beide Hälften ein bisschen aushöhlen, mit Lieblingsnaschereien füllen (bei uns waren es Smarties) und dann das Ganze mit dem Frosting „zukleben“. Soweit geht die Anleitung bei Annis Küchenzauber. Bei mir kam dann noch die Schweinerei mit der Farbe dazu. Frosting teilen in rot, natur und etwas schwarz und dann die Farben laut Pokéball verteilen. Tadaaa:

img_2641

Für die Kinderparty am Samstag hat sich Fiona Pikachu-Regenbogenkuchen gewünscht. Der bekam gelben Zuckerguss und 2 Papierohren an Schaschlikstäben befestigt. Außerdem aus Rollfondant in schwarz, weiß und rot noch Augen, Mund, Nase und Wangen. Der heimliche Star der Party übrigens, und am Ende restlos aufgegessen. Zusätzlich standen auf dem Buffettisch noch mottogetreu Raupys Raupenfreunde (Gummi-Würmer), Pikachus Popcorn, Menkis Marshmallows, Glumandas Feuerchips und der Pokéball-Fruchtteller, je mit einem Bild des namensgebenden Pokémons.

img_3087

img_3030

Zu trinken gab es Fanta in rosa namens „Pummeluffs Partytrank“ und grün gefärbte Sprite: „Schiggys Schildkrötenspucke“. Was wäre ich ohne meine Wilton Gelfarben, haha! Die Kinder waren schwer begeistert und hatten von beiden Getränken die kompletten 2 Liter ausgetrunken nach 3,5 Stunden Party. Besonders die Schildkrötenspucke hatte es ihnen angetan. Erst „iiihh“ und dann „mmhh, lecker!“. Der Knaller war Fiona, wie sie ihren Gästen das Buffet erklärt hat: „Und was es hier drüben gibt, werdet ihr jetzt nicht glauben: Schildkrötenspucke, aber keine Angst, die ist nicht giftig, sieht nur so aus.“

img_3092

Zu unseren Pokémon-Motto-Spielen, dem Ablauf und den Basteleien geht es hier lang zu Teil 2.

Best-Of März

Ein bunter März liegt hinter uns, wer mal gucken möchte, was so los war, hier ist unser Insta-März in Bildern.

View this post on Instagram

Sonntag. #wannensnack #lifewithkids #familytraditions #yummy

A post shared by ✮ Vivi ✮ (@mamazweipunktnull) on

Zitate gibt es auch wieder, hier sind sie:

Fiona ist 6 Jahre und 6 Monate alt.

„Möchtest du erst ins Spieleland oder wollen wir erst Schuhe kaufen?“

Fiona: „Spieleland natürlich! Erst das Vergnügen, dann die Arbeit.“

 

„Zähne sind ja im Hochformat.

Ich hab so lange gewackelt, bis er im Seitenformat war, und dann ist er rausgefallen.“

 

Nachdem ich sie 2 Tage zu Fuß mit Kinderwagen von der Schule abgeholt habe:

„Hast du endlich mal wieder ein Auto hier?!“

 

Sie hat 2 Meerschweinchenkuscheltiere namens Mia und Chico, die sitzen nebeneinander in einer kleinen Tasche.

Ich: „Vielleicht sind sie gar keine Geschwister, sondern ein Liebespaar!“

Fiona: „Nee! Die können nicht heiraten. Die haben viel zu junge Namen.“

 

Sie isst Erdbeertorte.

„Hach, der Kuchen schmeckt wie ein schöner Frühlingstag!“

 

„Je größer Felicia wird, desto besser könnt ihr zusammen spielen!“

Fiona: „Ja, und wenn sie die Teile nicht mehr frisst, können wir auch mal puzzeln…“

Hallo Zahnfee!

So wie junge Mädchen sehnlichst auf den Tag warten, an dem sie eine Frau werden – nur um einen Monat später festzustellen, dass das soo cool eigentlich nicht ist – warten Kindergartenkinder auf den Tag, an dem der erste Zahn ausfällt. In der Kita war der aktuelle Zahnausfallstatus für Fiona gleichzusetzen mit dem Reifegrad des Kindes:  „Also, Emma ist größer, die hat schon 2 Zähne raus, Lina noch gar keinen. Und Felix hat 3 Wackelzähne!“.  Als dann bei ihr selber e-n-d-l-i-c-h der erste Zahn zu wackeln anfing, packte mich der Ehrgeiz. Klar muss man nicht so ein Gewese um Kindergeburtstage, Einschulungen oder ausgefallene Zähne machen; Topfschlagen und Blinde Kuh tun’s auch. Aber ich finde den Gedanken der „magischen Kindheit“ so schön, dass hier eben Zahnfee, Weihnachtsmann und Osterhase so lange kommen, wie meine Töchter sich davon verzaubern lassen.
Mit dem ersten Wackeln fing ich an, Pinterest zu durchstöbern und wurde auch direkt fündig. Besonders in englischsprachigen Ländern scheinen Toothfairy und „Elf on the shelf“ (weiß da jemand Genaueres?) wahre Kultfiguren zu sein. 
Ich bereitete das Zahnfee-Zubehör heimlich vor, wischte verräterischen Glitzerstaub im Arbeitszimmer weg und wartete mit Fiona auf den Tag x. Es dauerte noch gute 4 Wochen, bis der lose Zahn tatsächlich ausfiel. Vorher hing er noch so rum und mir wurde übel, wenn sie mir stolz zeigte, dass sie den Zahn einmal komplett um sich rum drehen konnte. Uäh!
Nun besagt der Brauch ja, dass man den ausgefallenen Zahn unter’s Kopfkissen legt, in der Nacht die Zahnfee kommt und im Austausch ein Geldstück hinlegt.
Das Problem an der Sache? Fiona wollte ihren Zahn unbedingt als Trophäe behalten (ich konnte sie gerade so davon abhalten, ihn mit in den Kindergarten zu nehmen!). Wir besorgten also ein kleines Glas und ich bastelte mit dem Plotter einen roten Zahn-Sticker dafür. Am selben Abend „schrieb“ Nono den Brief an die Zahnfee. So erklärte sie ihn mir: 
Liebe Zahnfee, in dem Glas ist mein Zahn. Ich mag ihn sehr. Du darfst ihn dir gerne ansehen, aber bitte nicht mit ihm davon fliegen. Ok? Deine Fiona.
Aus Angst davor, dass die Zahnfee den Brief unter dem Kopfkissen nicht finden würde (und weil es sich auf einem harten Glas nicht so gut schläft), nähte ich eine kleine Tasche für die Türklinke, sozusagen einen Briefkasten für den Austausch mit der Zahnfee. Das Glas blieb auf dem Schreibtisch stehen und der Brief kam in den Filz-Zahn auf dem Postfach. Das Fenster ließen wir in dieser Nacht geklappt…
 

Die Freude am nächsten Morgen war riesig, denn die Zahnfee hatte tatsächlich in der Nacht vorbeigeschaut! Die aufgemalten „Verhaltensregeln“ waren weg und stattdessen steckte ein wirklich winziger Briefumschlag mit der Aufschrift „Fiona“ im Fach, abgestempelt im Fairyland! Die Schrift war so klein, dass man sie fast nur mit Lupe erkennen konnte: echte Post von der Zahnfee!
Die bedankte sich für so ein schönes Exemplar, erinnerte Fiona daran, auch viel frisches Obst und Gemüse zu essen und bestellte einen lieben Gruß an unseren Zahnarzt. Unter der Tür hatte sie noch ein großes Zahnfee-Zertifikat durchgeschoben mit einem aufgemalten Gebiss, auf dem man jeden ausgefallenen Zahn mit Datum vermerken kann. Das Beste aber war der glitzernde Geldschein, wow! (Beim allerersten Zahn gibt es ein bisschen mehr, schrieb sie dazu. Außerdem hält Streuglitzer auf Münzen so schlecht, habe ich gehört).

Gab/gibt es bei euch eine Zahnfee? Oder findet ihr das albern? 
Ich selbst kann mich an keine Zahnfee erinnern (nur an gewöhnungsbedürftige Techniken zum Loswerden eines Wackelzahnes, z.B. mit langer Schnur am Zahn im Dunkeln die Treppe hochgehen, hahaha), aber ich bin mir sicher, es hätte mir gefallen. 

P.S. Die Datei für den süßen Mini-Briefumschlag habe ich hier gefunden.
Viel Spaß beim Nachmachen!

7 Oster-DIYs

Hooray, mein 300. Blogpost!
Bei dem dürft ihr mitmachen und mir hinterher gern Ergebnisse zeigen, ich bin gespannt!

Das Großkind und ich haben schon vor einiger Zeit mit Ostern angefangen. Ein paar unserer Bastel- bzw. Verschönerungsaktionen möchten wir euch hier zeigen. Ideen stammen von Pinterest, was für eine Fundgrube für DIYs jeder Art! Ich hab euch meine „easter crafts“-Pinnwand verlinkt, geht ruhig mal schauen für weitere Inspirationen! Da gibt es noch so viele schöne Projekte, die wir wohl erst im nächsten Jahr schaffen werden. Materialien mussten wir keine extra besorgen, ist alles mit Zubehör aus meinem großen Bastelfundus entstanden. Hier kommen also unsere Top-7 der Oster DIYs, bei denen Kinder entweder viel helfen oder auch schon ganz alleine mitbasteln können.


1. Bunte Deko-Eier aus Papier

Wer sich noch ein bisschen um’s „Blasen“ drücken möchte, kann ja erstmal die süßen Papier-Eier an den Osterstrauch hängen.
Das braucht ihr dafür: 
bunt-gemustertes Papier, eine Schere, ein Stück Schnur und eine Nähmaschine (wahlweise Tacker).
Und so geht’s:
Ihr legt ein paar Blätter übereinander, schneidet eine Eierform aus (unsere sind frei Schnauze, aber wer will, findet auch Eier-Schablonen im Netz) und näht einmal mittig von unten nach oben mit der Nähmaschine über die ausgeschnittenen Eier (Stück Faden dran lassen zum Aufhängen! Oder ihr tackert sie mittig zusammen und befestigt den Faden nachträglich). Danach könnt ihr sie „auseinanderfalten“ und an den Forsythien-Strauch hängen.
Hier links im Bild nach dem Abschneiden vom Strauch, rechts hübsch gelb nach 2 Tagen.

2. Flauschige 3D-Osterkarten

Mein Kind ist verrückt nach Pompons. „Die brummen so schön, wenn man sie zusammendrückt“ sagte sie kürzlich und begründete so ihre Sammelleidenschaft und den Umzug der bunten Bälle aus meinem in ihren Schrank. Probiert das mal aus, die „brummen“ tatsächlich! Faszinierend. Ich wusste immer nie so recht, wozu Pompons eigentlich gut sind. Hier ist eine Verwendungsmöglichkeit.
Das braucht ihr dafür: 
Faltkarten oder auch einfach ein Stück dickes Papier/Fotokarton, Stifte, gelbe Pompons in 2 Größen, Klebepunkte (oder Heißklebepistole) und wer möchte noch buntes Masking Tape (für den Osterkorb und die Eier)
Und so geht’s:
Ihr klebt die beiden Pompons auf die Osterkarte, zeichnet Schnabel und Füße mit Orange an und mit einem schwarzen Stift drückt ihr einen Punkt als Auge in den kleineren Pompon. Wer möchte klebt noch ein zweites Küken dazu oder gestaltet wie wir einen Osterkorb mit Masking-Tape. Dann das Kind noch mit wackligen Vorschulbuchstaben „Frohe Ostern“ schreiben lassen und fertig sind die kuscheligen 3D-Karten. Anstelle des Kükens könnte ich mir auch ein Häschen (von hinten) gut vorstellen: 2 braune Pompons aufkleben, Ohren auf die Karte malen und einen Mini-Pompon als Schwänzchen ankleben.

3. Osterkarten mit Händen & Füßen

Wer mich kennt, wird das schon bemerkt haben: ich stehe auf Hand- und Fußabdrücke und besonders darauf, was man mit denen alles anstellen kann. Bei uns gab es schon Elefantenhände, Eulenfüße, Schneemannfinger, u.v.m. Saisonal passend sind es diesmal Hasenhände (großes F) und Möhrenfüßchen (kleines F) geworden. Sind die nicht niedlich?
Das braucht ihr dafür:
eines oder mehrere Kind/er, Faltkarten, weißes Papier, Schere, Kleber, Fingerfarben, Pinsel, Stift, für die Mohrrübe dünne Streifen grünes Tonpapier.
Und so geht’s:
Für die Möhre: einen orangefarbenen Fußabdruck (für den von Fiona hätten wir wohl ein A4-Blatt nehmen müssen, 5 Jahre und Größe 30…) aufs Papier bringen, trocknen lassen und ausschneiden. Tonpapierstreifen ankleben, fertig.
Für das Häschen: die Hand des Kindes bis auf den Daumen mit Farbe anmalen – vielleicht ist hellbraun oder grau besser zu sehen als weiß. Beim Abdruck den Mr.Spock-Gruß üben (Zeige- und Mittelfinger zusammen, Lücke, Ring- und kleinen Finger zusammen). Man kann aber auch einfach ein bisschen nachhelfen und die Finger auseinander drücken beim Abdruck. Wir haben anschließend die Seitenfläche des kleinen Fingers rosa angemalt und das „Innenohr“ aufgedruckt. Dann trocknen lassen, ausschneiden, Gesicht aufmalen, ankleben, fertig!

„This is to remind you,
when I grow so tall,
that once I was quite little,
and my hands were very small.“

4. Bunte Schmetterlinge

Die sind auch schon für kleine Hände super geeignet, wenn man die Falttechnik ein Mal verstanden hat. Aber Achtung: euer Kind wird in die Schmetterlingsmassenproduktion einsteigen. Die sind wunderbar schnell gemacht und so niedlich!
Das braucht ihr dafür:
quadratisches Origami-Faltpapier in verschiedenen Farben (Blätter eines Notizblockes tun es auch, oder einfach aus Tonpapier Quadrate ausschneiden!), kleine Stücke Pfeifenreiniger, ein Stück Schnur
Und so geht’s:
Pro Schmetterling benötigt ihr 2 Faltblätter. Als Erstes legt ihr das Blatt so vor euch hin, dass die Spitzen nach oben und unten zeigen. Dann faltet ihr die untere Spitze auf die obere, so dass ein Dreieck entsteht und klappt es wieder auf. Ausgehend von der entstandenen Faltkante wird das erste Dreieck nun schmal immer hin und her gefaltet, damit ihr einen Ziehharmonika-Effekt erhaltet. Mit der anderen Dreiecksseite genauso verfahren. Das zweite Blatt wird nach der gleichen Anleitung gefaltet. Anschließend legt ihr die „Zieharmonika-Blätter“ untereinander vor euch hin, drückt sie mit Daumen und Zeigefinger mittig zusammen und legt das Stück Pfeifenreiniger um die Mitte. Den Pfeifenreiniger zwei bis drei Mal verdrehen und die Enden als Fühler formen. Die zusammengedrückten Flügel mit den Händen ein bisschen auseinander ziehen und fertig ist der kleine Schmetterling. Wir finden, sie sehen besonders schön aus, wenn man 2 Nuancen einer Farbe miteinander verbindet, also hellgrün-dunkelgrün, hellblau-dunkelblau z.B. 
Wenn der Schmetterling fliegen soll, einfach einen Faden am Pfeifenreiniger festbinden und aufhängen. Jetzt kann der Frühling kommen!

 
 
 5. Salzbilder
Den klassischen Salzteig kennt man ja. Von Salzbildern hatte ich vorher allerdings noch nie gehört.
Wenn es euch ähnlich geht, kläre ich gerne auf!
Salzbilder sind eine tolle Sache für kleine Forscherkinder, die Spaß am Experimentieren haben. Der Schweinerei-Faktor hält sich in Grenzen und man kann viel dabei lernen!
Das braucht ihr dafür: 
Papier, Pipette (Pinsel ginge notfalls auch), Salz, Flüssigkleber, Tuschkasten, Wasser
Und so geht’s:
Wir haben unser Blatt Papier in eine leere Tollabox-Schachtel gelegt, damit das Salz nachher nicht überall verteilt ist. Wenn man vorsichtig ist, geht es aber auch ohne!
Mit flüssigem Bastelkleber hat Fiona ein großes Osterei auf das Blatt „gemalt“ und anschließend das Salz über dem Kleber verteilt, bis er komplett bedeckt war. Überschüssiges Salz auskippen und fürs nächste Bild aufheben! Danach hat sie die Farben aus dem Tuschkasten mit Wasser verdünnt, mit der Pipette aufgesaugt und auf eine Stelle des Salzbildes getropft. Die Farbe „klettert“ am Salz entlang und verteilt sich von ganz allein. Ein bisschen Zauberei! Für die Kreise im Inneren des Eies reichte ein Klecks Farbe und schon hat sich der Kreis geschlossen. Meine Tochter war so begeistert davon, dass sie ausdauernd ein Bild nach dem anderen produziert hat; wir haben jetzt eine ganze Salzgalerie! Bilder am besten im Flur oder auf dem Balkon trocknen lassen, manche Klebersorten riechen doch recht penetrant. Und falls zu viel Farbe auf dem Bild gelandet ist – einfach mit einem Stück Küchenpapier aufsaugen. Geht super! Die Salzbilder waren ein großer Spaß für die ganze Familie, ich selbst war auch völlig fasziniert! Müsst ihr unbedingt ausprobieren!

6. Hübsche Eier ohne Färben

Nicht jeder mag ja das Gemansche mit Eierfarben, Essig und Handschuhen. Wer ein paar Pompons und Pfeifenreiniger im Schrank hat, kann im Handumdrehen süße Eierdeko zaubern und das ganz ohne Färberei!
Das braucht ihr dafür:
gekochte Eier, wasserfesten Stift, Klebepunkt, Pfeifenreiniger und kleine Pompons in verschiedenen Farben
Und so geht’s:
Das Ei mit der dicken Rundung mittig auf den Pfeifenreiniger „setzen“, oben am schmaleren Ende den Pfeifenreiniger eng am Ei mehrmals verdrehen, aus den überstehenden Enden zwei Ohren formen und vorsichtig unter die Verdrehung schieben. Kann man auch mit Heißkleber oder Klebepunkten befestigen, muss aber nicht! Einen Klebepunkt oder ein Stück doppelseitiges Klebeband braucht ihr dann aber für das Pompon-Schwänzchen. Nun den Häschen mit Edding o.ä. noch Gesichter aufmalen und fertig ist die Eierdeko ohne Färben.

7. Hipster-Eier

Eigentlich sind sie ja fast zu schade zum Essen, diese Charakter-Eier. Ihr wollt wissen, wie ihr ganz normale bunte Eier mit wenigen Handgriffen in kleine Persönlichkeiten verwandeln könnt?
Das braucht ihr dafür:
gekochte und am besten schon gefärbte Eier, selbstklebende Vinylfolie in schwarz, einen Schneideplotter, kostenlose Bart- und Brillenvorlage von hier (wer keinen Plotter hat: auf ganz normalem Papier ausgedruckt und mit Klebestift angeklebt geht genauso!)
Und so geht’s:
Eier kochen und färben.
Bart-Freebie entweder im Silhouette-Programm öffnen, auf die passende Größe ziehen und auf Vinyl plotten ODER Datei ausdrucken und gewünschte Bärte/Brillen/Hüte ausschneiden.
Wir haben geplottet und konnten die Bartsticker so einfach abziehen und auf die Eier kleben, fertig.
Fiona hatte riesigen Spaß mit kleinen Rollenspielen während des Klebens und hat extra ihre „tiefe“ Stimme rausgekramt. Wir haben viel gelacht und hatten die wohl stylischsten Osterhipster,die man sich vorstellen kann!

Welche Osteridee gefällt euch am Besten?
Wie wollt oder habt ihr in diesem Jahr eure Eier gestaltet? Ich bin gespannt!

Best-Of Februar

28 Tage sind eindeutig zu kurz, um am Monatsende alles unterzubringen, was man möchte. Ich habe bisher weder Frau Mutters #Familienalbum-Blogparade geschafft, noch die Lieblingstweets, geschweige denn das Februar Best-Of. Aber mit genau dem fange ich heute an.
Obwohl ich schon seit Längerem einen Instagram-Account hatte, habe ich ihn bisher nicht genutzt. Das sollte sich im Februar ändern und bietet ganz nebenbei die ideale Zusammenfassungsgrundlage. Hier kommt er also, unser Insta-Februar in Bildern.

Nach zwei Nächten, an denen ich babybedingt so gut wie nicht geschlafen habe, nachmittags anfing zu frieren und vor Müdigkeit und Erschöpfung kaum mehr geradeaus gucken konnte, „passierte“ mir ein Verzweiflungskauf über Ebay-Kleinanzeigen: eine NONOMO-Federwiege. Schon lange vor der Schwangerschaft hatte ich sie ins Auge gefasst und beschlossen, dass so ein Exemplar bei uns einziehen würde, wenn wir je ein Zweites bekommen. Der hohe Preis hatte mich dann aber doch abgeschreckt, denn wir haben ja ein Beistellbettchen, eine Manduca-Trage, eine Wiege, einen Wipper, … Aber nirgendwo schläft es sich tagsüber so gut wie in der Federwiege am Türrahmen. Ihr Geld zu 100% wert!

Der Februar ist bei uns der Geburtstagsmonat schlechthin: 
meine Mama, meine Oma und mein Mann.
Für meine Mama gab es „das große und das kleine F“ als 
Fuß-Schmetterlinge auf Keilrahmen.
 
…für meine Oma haben wir einen dreistöckigen Zitronenkuchen gebacken…
 
…und für meinen Mann hat Fiona Brownies gemacht. 
Der Teig ist immer das Beste! Ist das erblich?
Ein passendes Geburtstagsoutfit gab es auch noch
(SM „Trotzkopf“, Schnabelina und Hose „Frida“, Das Milchmonster)
und das erste Mal Flexfolie mit dem Schneideplotter war ein voller Erfolg.
Ich liebe Personalisiertes 🙂
Fiona hat ihren (vorher langweilig einfarbigen) Rollkragenpulli 
nach dem Designen 3 Tage lang nicht ausgezogen ^^
Faschings-DIY: das „Klokodil“ 
* Toilettenpapierrolle
* grüne Farbe, z.B. Acryl
* grüne Pompons in 2 verschiedenen Größen
* Wackelaugen
* buntes Krepppapier
* Pinsel, Schere, Kleber
Auf die Plätze, fertig, pusten!

Mein großes Kind ging zum Fasching, wie wohl 70% aller Mädchen dieses Jahr zum Fasching gingen: als Elsa aus dem Film „Frozen“. Das Kostüm hatten wir schon von der Geburtstagsmottoparty im Oktober. Blau-blinkender Haarschmuck, selbstklebende Glitzersteinchen , Roll-On-Glitter und standesgemäße Schminke made by Mama kamen noch dazu. Ach, und Hackenschuhe, selbstverständlich.
„Mama, wenn du mich rufst, kannst du ab jetzt immer Königin Elsa sagen, okay?“

Faschings-Food für die Kita gab es auch: 
Melonen-Zauberstäbe und die Kiwi-Palme.
Große Augen bei den Piraten, Pippi Langstrumpfs, Elsas und Darth Vaders.
 
Die Babybilder lasse ich einfach mal unkommentiert stehen.
 Da bedarf es keiner Worte, um die schwere Verliebtheit zu sehen, glaube ich…
 

 
  
Ein typischer Sonntagsausflug mit der ganzen Familie: Enten füttern
…und über den ersten Frühling freuen!
 

Über das Bloggerevent #blomm und den Fernsehturmausflug habe ich ja schon separat berichtet. Eine schöne Erinnerung aus dem Februar!

Ein Mama-Tochter-Moment, den dieses Bild in seiner vollen Unschärfe eingefangen hat:
ausgelassenes Tanzen und Rumblödeln zu Taylor Swifts „Shake it off“

Das große Kind ist zwischenzeitlich in die Massenproduktion von Tieren auf Papier eingestiegen und hat interessante Exemplare zu Tage gefördert. Hier: Rüssel-Seepferdchen.

Rechts im Bild: Liemhasi, treuer Freund und ständiger Begleiter seit nun mehr 5 Jahren. Links: Schlappohrhasi, 60cm lang und mit von Fiona ausgesuchten Kuschelstoffen selber genäht von meiner Mama. Fiona, mit Herzaugen: „Der hat bestimmt sein ganzes Leben lang darauf gewartet, genäht zu werden und zu einem Kind zu kommen. Ich finde ihn sooo schön, dass ich fast weinen muss!“

Apropos Stoff: ich war kürzlich im Stoffparadies („Stoff & Stil“ und „Traumbeere“ in Berlin) und fing in Anbetracht der riesigen Auswahl fast an zu sabbern. Ich bekenne: süchtig!

Noch ein typischer Wochenendausflug: Tierpark Friedrichsfelde, für den wir alle Jahreskarten haben. Immer wieder schön! Und nebenbei Felicias erstes Mal bei den wilden Tieren.

Krankheitsbeschäftigung zu Hause: puzzlen. 100 Teile XXL-Kokosnuss. 
Und getreu nach Murphys Law fehlte was…? Genau, ein einziges Teil.

Spielplatzschläfchen in der Frühlingssonne
 
  
Und der (leider!) vorerst letzte Hebammenbesuch mit der Storchenwaage. 
Knappe 5 Kilo!
 
Das Zitate-Best-Of darf an dieser Stelle natürlich nicht fehlen. Hier sind sie:
Fiona ist 5 Jahre und 4 Monate alt.
Helene Fischer singt: „Großes Kino für uns zwei“.
Fiona war mit Papa am selben Tag im komplett leeren Kinosaal und meint:
„Haha, genau wie bei uns heute morgen!“
„Hey, Felicia ist ja ruhig. Wie hast du denn das gemacht?“
– „Na ich hab ihr gesagt, dass sie jetzt ne Weile nicht schreien darf und dann hat sie auch nicht geschreit.“
„Du bist eine ganz ganz tolle große Schwester!“
– „Danke! Du kannst dich auch immer auf mich verlassen!“
„Mama, du musst den Kuchen jetzt rausholen! Er ist schon ganz verrostet!“
„Zum Backen nehmen wir die Eier, die du auf dem Hühnerhof geschenkt bekommen hast.“
– „Hä? Das sind so richtig echte Eier?! Mit Schwabbel drin?!“
„…das ist mit Rosinen.“
– „Wo sind Cousinen drin??“
„Können wir mich mal wieder messen? Als ich heute morgen nach unten geguckt habe, habe ich irgendwie gemerkt, dass ich höher bin.“
„Zeig mal deinen blinkenden Elsa-Haarschmuck!“
– „Das ist Stacheldraht mit Lampen dran.“
Ich streichel ihren Rücken.
„Mama! Kannst du mal das Hin und Her lassen?! Das macht mich ganz wuschig.“
„Ich muss mal schnell Felicia wickeln.“
– „Warte, warte, Mama! Nicht ohne mich anfangen!“
„Ooohhh, guck mal, Schneeglöckchen!“
(etwas später)
„Sag mal, Mama, können die eigentlich wirklich klingeln?“
Sie fotografiert mit einer Alt-Mach-App.
Ich: „Nein, nicht mich! Ich möchte nicht alt sein.“
Fiona: „Gut, dann nehm ich eben Opa. Der ist eh schon alt…“
„Ich freue mich so, dass ich bei meiner Einschulung ein bisschen erwachsen werde!“
Sie bekleckert sich mit Zahnpasta.
Ich: „Was ist das da für ein weißer Fleck?“
Fiona: „Keine Ahnung. Taubenkacke, vielleicht.“
 

Best-Of November

Die Schwangerschaftsdemenz scheint wirklich voll zugeschlagen zu haben, ich schulde euch ja noch das monatliche Best-Of aus dem November!

Da der Nestbautrieb schon in vollem Gange ist, gab es bis auf Drachensteigen und Spielplatz nicht mehr so viele spektakuläre Unternehmungen oder Ereignisse wie noch in den Sommermonaten, aber eines der Highlights im November war auf jeden Fall der Besuch der Kinderrevue im Friedrichstadtpalast, diesmal waren wir sogar Gäste bei der Premierenshow! Wie in jedem Jahr absolut sehenswert! (Bei der Kinderrevue tritt ausschließlich das „Junge Ensemble“ auf, Alter der Schauspieler, Sänger und Tänzer ist max. 16!)

Die REWE-Strategie ist bei uns mal wieder voll aufgegangen: seit ein paar Wochen gibt es diese kleinen Sammelfiguren, eine pro 15€ Einkaufswert. Da die ganze Familie sowieso immer bei REWE einkaufen geht, war es nur eine Frage der Zeit, bis Fiona die Sucht erfassen würde. Inzwischen haben wir mehr Sammelfiguren als sie zählen kann, natürlich viele doppelt und dreifach, und es fehlt nur noch eine einzige, die Nummer 6. Die zu bekommen, gleicht natürlich nun der Suche nach der Nadel im Heuhaufen. Oft fragt sie während des Einkaufens dann ganz besorgt: „Hast du dann auch noch 15€ übrig für eine Sammelfigur??“ (Prinzip noch nicht ganz verstanden 😉 Hier ist sie, unsere REWE-Armee beim Fernsehschauen. Sind eure Kinder auch infiziert…?

Eine geeignete Aufbewahrungsmöglichkeit für die Armee musste auch noch her, da waren natürlich Stoffschrank und Nähmaschine Mittel der ersten Wahl. Hab ich schon mal erwähnt, dass ich Webbänder mag? (Diese kleinen Fummel-Schnipsel am Rand) Ein paar andere schöne Sachen sind auch noch entstanden, z.B. das Alice-im-Wunderland-Kleid (SM „Herbstkleid Lillesol & Pelle) und das Shirt mit den Häkeltieren (SM Retroshirt Lina, kibadoo).

Außerdem hat meine Lieblingsnähfee (haha) Christina von rosarosa vor Kurzem ihr Ebook „Puppenliebe“ veröffentlicht mit all ihren (Kinder-)Klamottenschnitten, die nun auch in Puppengrößen genäht werden können. Als ich die Ankündigung gelesen habe, war ich sehr froh, eine Mädchenmama zu sein, die zu benähende Exemplare der Spezies „Baby Born“ nebenan im Kinderzimmer zu sitzen hat. Bei den winzigen Bündchen bricht man sich zwar fast die Finger, aber das Endergebnis ist sooo süß, wie ich finde. Hier Fionas Lieblingspartneroutfit, die grauen Füchse:

Die Tollabox war diesen Monat natürlich auch wieder mit von der Partie und da der aktuelle Berufswunsch sich bei „Ärztin“ eingependelt hat, hat die Box zum Thema „Gesundheit“eingeschlagen wie eine Bakterie Bombe. Links seht ihr die charmante Kuschelbakterie und rechts das Kind beim Herstellen der Lavendelseife. Ganz tolla!

Ende November steht gemäß der Tradition eine bunte Bastel- und Klebestunde an, denn da schicken wir Post ins brandenburgische Himmelpfort in die Weihnachtspostfiliale! Man darf gespannt sein, was von den Wünschen der Weihnachtsmann und seine Weihnachtswichtel in diesem Jahr erfüllen. Zurückgeschrieben hat er jedenfalls schon! Immer wieder ein zauberhafter Moment, wenn sie den Antwortbrief mit dem Himmelpfort-Stempel und ihrem Namen im Briefkasten findet!

Hier sind sie, die Zitate.
Fiona ist 5 Jahre und 1 Monat alt.
„Die Kuschelkatze ist krank. Ich glaube, sie hat „verhinderte Lauferitis“.“
(Sie studiert eine Buchstabentafel und „liest“ vor)
„K wie Kokosnuss, R wie Rakete und Y wie…Schnee-Affe?!“
„Morgen ist in der Kita Champignon-Umzug!!!“
„Der Wasserkanister ist total cool. Man hält einfach seinen Becher drunter, 
drückt rauf und schon strullt es los.“
„Oh, ein Babyhut! Der sieht meiner Kindheit auch sehr ähnlich.“
„Was?! Deutschland war mal geteilt? Dann waren es ja mehrere Stücke…?!“
(Wir sprechen über Sternzeichen)
„Unser Baby kommt Weihnachten?! Och nö, dann wird es ja ein Ziegenbock…“
„Ich habe die Kartoffeln im Mund zu Kartoffelbrei verarbeitet.“
„Was gab es denn heute in der Kita zum Mittag?“
– „Äh….heute gab es Arabi.“
(Kohlrabi)
„Hey, guck mal, mit der App kann man den Sandmann überholen, 
wenn man ihn im Fernsehen aus Versehen verpasst hat!“
„Mama, fahr schneller! Kannst du bitte die Gangschaltung in die höchste Etage stellen?“
(wir basteln)
„Komm, ich zeig dir, wie man eine Hexentreppe faltet.“
– „Kannst du das lieber machen? Ich hab nicht so viel Zeit.“
 (über doppelte Sammelfiguren von REWE)
„Oah, das lilane Schwein zu bekommen ist meine Spezialität.“
„Wollen wir heute Plätzchen backen?“
– „JA! Darauf hab ich schon Jaaaahre gewartet!“
(zeigt mir eine Ausstechform mit Barcode-Sticker)
„Oh, hier ist noch der Kaufvertrag dran.“
(wir bauen die Playmobil-Krippe auf und das Weihnachts-Karussell)
„Was macht denn der Engel da?!“
– „Na der nimmt das Gold von den Heiligen Drei Königen 
und bezahlt damit seine Karussellfahrt.“
„Weißt du was, Fiona? Am 18.Dezember kommt der Weihnachtsmann in den Kindergarten!“
– „Da bin ich nicht da.“
„Hä? Wo bist du denn da?“
– „Im Kino. An dem Tag kommt Drache Kokosnuss.“
(sie findet Ohrenschützer im Schrank)
„Guck mal, meine neuen Winterkopfhörer!“
(Telefon, Freizeichen, dann: „Der gewünschte Gesprächspartner….“)
„Wen wolltest du denn anrufen, Mama?“
– „Eigentlich Papa, aber er geht nicht ran.“
„Na das war ja zu erwarten…“