Ich hab’s getan

Okay, ihr erwartet nach dem Titel jetzt etwas Spannendes, was zum Spielen und Schokolade – sorry 😉
Ich bin weder frisch gepierct oder tätowiert noch habe ich mir eine Glatze schneiden lassen oder sündhaft teure Schuhe gekauft. Ich habe (inspiriert von Melli) lediglich etwas getan, was schon längst überfällig gewesen ist: meinen Account bei Studi- bzw. MeinVZ gelöscht.
Hach, ist das ein schönes Gefühl, diese alte „Karteileiche“ los zu sein. Beim letztmaligen Durchgucken der Freundesliste fiel mir auf, wie viele entweder schon gelöscht sind oder ihr Profil zum letzten Mal Ende des vergangenen Jahrzehnts aktualisiert haben ^^
Tja, liebes VZ, du hast mich ca. 50x gefragt, ob ich das wirklich will, mir an’s Herz gelegt, dass meine Freunde mich sehr vermissen werden und mir hinterher bekundet, dass es dir ja so leid tut, mich gehen lassen zu müssen. Ich wüsste ja, wo ich dich finde, wenn ich wieder zurück will. Aber lass es dir gesagt sein: ich komme nicht zurück, denn ich bin jetzt mit Facebook zusammen. Und NEIN, wir können keine Freunde bleiben :p
Mal ernsthaft: dieses ständige, voyeuristische VZ-Pinnwand-Hopping, nur um auf dem Laufenden zu sein, ist echt oldschool. Dann lieber die totale Durchsichtigkeit, wer was wann wo wie mit wem, mit der man seine Neugier mal schnell in der Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden mit einem Daumen-hoch befriedigen kann 😉 Die Stasi hätte ihre helle Freude an den neusten technischen Entwicklungen gehabt und garantiert den Dislike-Button eingeführt.
„Jens Fischer liest gerade „Wie fliege ich einen Heißluftballon?“ – GEFÄLLT MIR NICHT!
Beim weltweiten Ausmisten ist mir kurz vor dem Löschen-Click noch die Gruppenliste unter die Finger gekommen. Weil besagte Gruppen doch eine ganz witzige Angelegenheit waren und sie mehr aussagten als mein Profil, habe ich beschlossen, sie auf meiner Blog-Arche-Noah vor dem Untergang zu retten. Naja, mein Blog ist ja ein großes, pinkes Schiff, da haben mehr als jeweils zwei von einer Buchstaben-Sorte Platz 🙂

  • Was?…zu ALT um SIMPSONS zu gucken? aufs Maul????“Wer denkt, die gelben Männchen seien eine Kindersendung, der irrt. Sie sind eine überzeichnete Karikatur der amerikanischen Gesellschaft, in der es von Klischees, Chauvinismus und pointíerter Gesellschaftskritik nur so wimmelt. Glaubst du nicht? Guckst du! ProSieben, 18.10 Uhr.
  • „Guten Morgen!“ – „Halt die Fresse!“Dieses Phänomen ist seit Fionas Geburt nicht mehr ganz so ausgeprägt, muss ich zugeben. Wenn man es sich aussuchen kann, begegnet man mir dann aber doch besser erst nach 10 ^^
  • Hilfe, ich leide an einer Anatidaephobie!“Spinnenangst, Fluganst, Platzangst ist einem ja alles irgendwie geläufig und kann man in Zügen (haha, Platzangst in Zügen…wortwörtlich) nachvollziehen. Anatidaephobie ist der Name einer zugegeben sehr merkwürdigen Angst, undzwar der, von einer Ente beobachtet zu werden. Unglaublich witzig war zudem das Gruppenbild: eine Ente, die (von außen!) zwischen den Wolken durch ein Flugzeugfenster guckt. Googelt das mal!
  • Ich konnte nicht üben, weil…“ – MusiklehrertraumataIch glaube, dazu muss man gar nichts weiter sagen. Wenn der Schüler nach 6 Wochen Sommerferien dim Unterricht as Akkordeon falschherum anschnallt, glaube ich gerne, dass der Hund die Noten gefressen hat 😉
  • s Läbe isch koi Schlotzereine schwäbische Weisheit, bei der statt des Ponyhofes der Lutscher zum Zuge kommt.
  • ABI 06wir waren jung und…brauchten den Wisch. Und entgegen aller Vorhersagen hatte unser Abimotto („ABI looking for freedom“ nichts mit der Doppeldeutigkeit der Zahl zu tun ^^
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  • Ach du bist Musiker? Und was machst du beruflich???haha…
  • Ach wir sind scho zu spät? Dann lass ma noch eine rauchen!! 😉okay, die Zeiten sind vorbei, als wir auf der Treppe des Konservatoriums die 15min Verspätung mit einer Zigarette voll gemacht haben . Aber lustig war’s doch 😉
  • Aufstehen bevor die Uhrzeit zweistellig ist, ist ungesund!Sehe ich nach wie vor so, obwohl ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal bei zweistelliger Uhrzeit aufgewacht bin. Muss 2009 gewesen sein ^^
  • Bis mittags schlafen dann dekadent frühstücken ja!In den Ferien mit Kind: bis 9 schlafen, frühstücken und dekadent wieder in’s Bett gehen 🙂
  • Das tangiert mich nur peripheridealer Satz um das eigene Desinteresse zu bekunden und den Gegenüber erstmal sprachlos zu machen. Es sei denn, er war bei StudiVZ… 
  • Der Bassist ist die Hausfrau einer BandSolange sie ihre Arbeit macht, ist alles gut. Ist sie mal kurzzeitig out of order, sieht’s aus wie Sau und der Dreck klebt in allen Ecken. Ja ja, so ist das. An dieser Stelle Gruß an meine zwei liebsten Bassisten Felix und Marco von conAmici!
  • Deutsch-LK´lerdas Schreiben, die geheime Liebe neben der Musik, wiederbelebt im Blog ❤
  • Dit heißt Polylux und nicht „Overhead Projector“!Eierkuchen sind keine Pfannkuchen, Pfannkuchen sind keine Berliner und was zum Teufel sind eigentlich „Weckle“…? (für Berliner: ganz normale Schrippen, die wegen des exotischen Namens 10 Cent mehr kosten :p
  • Dr. House-Zitate für eine gepflegte Kommunikation im Alltag!Patient: „Wie lange hab ich denn noch?“ – House: „Naja, grüne Bananen würde ich keine mehr kaufen…“
  • Füße hoch, das Niveau will durch! und der Bassist will wischen!
  • Germanwings-Fliegerwarum ich sie ursprünglich gegründet hatte, weiß ich nicht mehr so genau. Wahrscheinlich, weil ich in meiner Studienzeit regelmäßig Meilen mit besagter Fluggesellschaft auf der Strecke Stuttgart-Berlin gesammelt habe. Aber mit wem wollte ich mich nochmal worüber in der Gruppe austauschen?! Wer weiß. Ist ein Selbstläufer geworden mit vielen Mitgliedern, die tatsächlich jeden Mist gepostet haben. Ohne mich ^^
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  • Gleichzeitiges Tragen von zwei verschiedenen Socken inc. – ist mir mit der unvorteilhaften Farbkombi orange-pink gerade heute aus Ermangelung von Fußbekleidung wieder passiert, nachdem ich eine ganze Weile einfach schlichtes schwarz als Einzelsocken getragen hatte…
  • Guter Sex ist, wenn selbst die Nachbarn danach eine Rauchenäähh….genau.
  • HALLO!? GEHTS NOCH? – ein bis heute viel gefragter „Satz“, um die eigene Ungläubigkeit gepaart mit einer Prise Entsetzen auszudrücken. Oft gefolgt von: „Et klatscht gleich, aber keen‘ Beifall!“
  • Hans.deein Insider. Als mein Dozent während des Literaturkunde-Unterrichts mal nach seiner Emailadresse gefragt worden ist, aber gerade mitten in einem Gedankengang „feststeckte“, erwiderte er abwesend nur einen Bruchteil seines Doppelnamens und der Domain, nämlich: hans.de
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  • HoKoTrosobwohl ihr hier bei HexHex seid, ist das kein Zauberspruch, sondern die Kurzform des HOhner-KOnservatoriums TROSsingen. Dort wurde sich nicht über die Studiengänge ausgetauscht, sondern es wurden Gags wie hans.de reingeschrieben (als hans.de noch keine eigene Gruppe hatte ^^)
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  • I ♥ my Fionabis zum Mond und zurück!
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  • Ich bin Gott. Ich habe in meinem Kühlschrank Leben erschaffen!trifft bis heute auf mich zu. Wenn man seinen Schlüssel vergisst, bekommt man Regen ab. Wenn man einen Geburtstag vergisst, bekommt man Ärger ab. Wenn man Essen vergisst, bekommt es Fell und das wiederum bekommt man nur sehr schlecht ab…uerks!
  • Ich bin keine Gruppe, ich putz hier nurach, der Bassist wieder?!
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  • Ich find, Bushido und Co. sind recht komische Musikantenes gibt noch eine Schwestergruppe: „Rap hieß früher Stottern und war heilbar“ – haha. Das Wort „Musikanten“ steht so direkt in Verbindung mit Florian Silbereisen, dass es mir die Fußnägel in den verschiedenfarbigen Socken hochrollt…
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  • Ich öffne den Kuehlschrank um nachzudenken!und ich schließe ihn wieder und weiß nachher nicht, ob nun noch Milch da war oder nicht. Beim Anblick von Wurst, Käse, Butter und Joghurt kann der Kopf am Besten entspannen.
  • Ich stelle mich tot, wenn es an der Tür klingeltnun nicht mehr, aber in Jugendzeiten, als jemand klingelte, bevor die Uhrzeit im oben erwähnten zweistelligen Bereich angekommen war, kam das schon mal vor.
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  • Ich teile heimlich durch Nullwar eine meiner ersten Gruppen. So frisch von der Schule weg erstmal was Verbotenes machen! Ha!
  • is niemandem aufgefallen, dass studiVZ wie studiFOTZE klingt???selbsterklärend. Dann lieber face 🙂
  • Ist mir egal! In meinem Kopf lachts!Und das tut es manchmal scheinbar völlig unmotiviert aus dem Stand heraus, weil es sich ohne mein Zutun an irgendeine sehr witzige Begebenheit erinnert. Wie ich das gehasst habe im Unterricht. Peinlich peinlich.
  • Juhu, mein Schweinehund hat gekotzt, ich hab den Ehrgeiz wiederund meine Motivation läuft nackt mit einem Cocktail über die Wiese. Ich glaube, diese Phasen kennt jeder. Ob es die Hausaufgaben in der Schule sind, das Lernen oder in meinem Fall Üben während des Studiums oder der ungebügelte Berg Wäsche auf dem Fußboden…
  • Kaffee dehydriert nicht, ich wäre sonst schon Staubja, das war einmal. Im Urlaub habe ich mich erstmalig wieder an den Übelmacher Kaffee rangetraut, allerdings wegen einer von mir vermuteten Milcheiweißallergie schwarz und mit einem bisschen Zucker. Das ist ja eine Plörre!
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  • Keine EHE vor dem SEX!naja, man kauft ja nicht die Katze im Sack, stimmt’s? Zu meinem Junggesellinnenabschied (was für ein Wort! So viele Dopplungen) war ich schon ziemlich dick schwanger und trug ein Shirt mit (gezeichneten!) wuseligen Spermien drauf und der Aufschrift: „Ja, ich hatte Sex vor der Ehe…“ *räusper*
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  • Kniet nieder – Wir haben Berliner Abitur!Weniger arrogant gemeint als es klingt. Dieser Satz ist lediglich eine Antwort auf die, die gruppenmäßig verkünden, SIE hätten als Abituraufgabe die Abituraufgaben der Berliner korrigiert….Ja, janz jenau. Wat willst’n du uff der Stotterschule? Kannstet doch!
  • Kummal, the horrn kommt rrein,Takt drraiunfumsig!Zu Deutsch: „Schau mal, die Hörner setzen ein in Takt 53!“. Der unverwechselbarre amerrikanische „Accent“ eines Dozenten.  Immer für einen Lacher gut 🙂 I miss you!
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  • Made in DDR ja, ganz knapp noch, aber es reichte immerhin für eine DDR-Party mit blauen Blusen und Ampelmännchen (Fiona im Jan.: „Mantelmännchen“. Fiona jetzt: „Hampelmännchen“) zum 25. Geburtstag zu Beginn dieses Jahres!
  • Manchmal denkt man einfach…..KACKE.Ja, das trifft’s. Kennt auch jeder.
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  • Manchmal haben meine Hormone kleine Partyhütchen auf…!! – …ja, hatten sie und tanzten in der Schwangerschaft Limbo unter meinen neuronalen Verbindungen durch…
  • Mehr FIS!Insider wie hans.de. Gefallen in einer Orchesterprobe am Konservatorium von dem damaligen Bundesdirigenten des Deutschen Harmonika Verbandes als Dozent (*1924!!!). Gnadenlos: mehr FIS, verdammt! Selbiger Spruch wurde anschließend auf Autos geklebt, auf T-Shirts gedruckt, etc.  und begleitete uns die ganzen Jahre ^^
  • Meine Damen und Herren, heute Abend sinkt für Sie – das Niveau!schön!
  • Meine Haare feiern nachts ohne mich ne PartyManchmal tun sie das sogar tagsüber zwischen dem morgendlichen und dem nachmittaglichen Blick in den Spiegel. wtf?!
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  • Music was my first love, and it will be my last. – Dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Müll kann man nicht trennen – „Müll“ hat nur eine Silbe – wie wahr.
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  • Nicht auf 1 und 3das (angeborene?) Klatschverhalten der Deutschen (im Gegensatz zu dem der Afrikaner, beispielsweise) sieht nicht vor, dass man auf andere Zählzeiten des Taktes seine Hände rhythmisch aufeinander pressen kann als auf 1 und 3. Schon millionenfach beobachtet. Wird ein Rätsel bleiben.
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  • Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganzwer den Satz versteht, scheint welches zu haben 🙂
  • Rapante RapanteRené Mariks Maulwurfn kennt ihr…? Herrlich!
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  • Seit dem Abitur bin ich müde…genau genommen war ich es auch vorher schon, aber heute ist es mir absolut unerklärlich, wie ich viele Jahre ohne bleibende körperliche Schäden zu solchen hirnrissigen Angelegenheiten wie 0.Stunde hingehen konnte. Who knows. Gut, dass mein Kind ein Langschläfer ist, danke!
  • So, es reicht, ich bin beim Waffenhändler, wenn wer fragt…naja, wenn der Ärger mal überschäumt ^^ Passend dazu gibt es eine Simpsons-Folge, in der Homer eine Waffe kaufen will. Der Waffenhändler stuft ihn anhand seiner Vorgeschichte als „potentiell gefährlich“ ein und verkündet anschließend, Homer dürfe demnach 3 Handfeuerwaffen kaufen…
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  • Spreche beide Uhrzeiten fließend, Viertel vor und Dreiviertel – wer einmal das Tortenprinzip verstanden hat…Wie viel Kuchen hast du denn gegessen, wenn 75% der Süßware fehlen? Na? Einen Dreiviertelkuchen vielleicht? :p
  • Stilldemenz – Wie ich mein Hirn im Kreißsaal verlor! – Da muss es zumindest in Stückchen heute noch liegen! Gut, dass die verlorenen Fähigkeiten wie Merken, Denken und Sortieren irgendwann von anderen Gehirnteilen übernommen werden. Dann ist der Verlust nicht ganz so schmerzlich. Was wollte ich nochmal einkaufen außer….ääh…Milch..?!
  • Tattoos & Piercingshabe ich und liebe ich. Schön ist relativ. Ganz individuell würde ich sagen, das richtige Motiv an der richtigen Stelle kann der perfekte Körperschmuck sein. Was für wen richtig ist, muss man allerdings schon selbst rausfinden. Aber nicht nur der persönliche Geschmack, sondern auch Berufe können einem Tattoo/Piercing einen Strich durch die Rechnung machen (im wahrsten Sinne! No job, no money). Der Bankazubi ist mit dem großen Totenkopf auf dem Arm vielleicht nicht so gut bedient und das Septum-Piercing (den Bullenring, der von Weitem aussieht wie hängende Rotze) sollte er auch besser lassen…
  • Vegetarier sind Grausam: Schweine können weglaufen, Salat nicht!Ich hab nichts gegen Vegetarier, wirklich nicht, aber der Spruch ist toll. Auch gut ist: „Ich bin Zweitvegetarier. Kühe essen Gras und ich ess‘ Kühe.“
  • Wat? Ick hab keen Dialekt…Nee, hab’ick ja ooch nich, zumindest nich janz so ausjeprägt 🙂
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  • Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse haltenBei Verbaldurchfall meines Gegenübers der erste Gedanke.
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  • Wer die Beatles liebt, LIEBTDie pilzköpfigen Engländer und ihre Musik muss man einfach mögen! Und wer sie nicht mag, der sollte doch zumindest ihre Leistung für die Geschichte der Pop-Musik anerkennen. An Superlativen mangelt es nicht. Hut ab!
  • Wer studiert schon in Trossingen?– ähm, ich.
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  • Zank you for trevveling wiz Deutsche Bahn. good bye! – Autsch. Die Schwierigkeit des with-Tie-Äitsches gefolgt vom Deutsche-Bahn-D kann ich ja vielleicht noch ein kleines bisschen nachvollziehen. Den Rest nicht, sorry. Wenn ich groß bin und mal viel Geld haben sollte, schenke ich ALLEN Durchsagetanten und -männern einen Englischkurs. Oder ich spreche Ihnen diesen verdammten Satz ein. Oder ich kaufe einen Muttersprachler ein (Jill…?), der diesen bekloppten Satz auf Band spricht, damit die Hampelmänner nur noch auf Play drücken müssen. Grund genug, nicht mit der Bahn zu fahren.
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  • ~wenn man Vivi auf T9 schreibt kommt Titi raus~was für eine Erkenntnis! Wie oft hat T9 meine SMS versehentlich falsch unterschrieben…
  • „Wer schreibt dir da so anzügliche Mails?!?!“
    -„Das ist Spam!“
    „Mir doch egal, wie die Schlampe heißt!“ ^^
    Ich fühle mich nach dem Löschen angenehm erleichtert. Ist ein bisschen wie Kleiderschrank entrümpeln. Wer es mir nachtun möchte (nicht den Kleiderschrank, sondern das Gruppenzeigen natürlich), der ist herzlich eingeladen, seinen Blog-Link zum Artikel in den Kommentaren zu posten. Ich komme gerne gucken 🙂
     

    P.S. Morgen in 4 Wochen ist hier schon der 1. BLOGGEBURTSTAG! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Da lass ich mir für euch natürlich etwas Schönes einfallen. Seid gespannt!

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    Kunterbunt

    …vs. monochrom lautet das Wochenmotto bei Luzia Pimpinella.

    Wie immer konnte ich mich nicht für ein einziges Bild entscheiden und zeige euch deshalb mehrere. Sieger dieses Battles ist ganz klar KUNTERBUNT!

    Das Erste, worauf mein Blick am Morgen eines Arbeitstages fällt, ist kunterbunt vs. monochrom (okay, das Allererste ist der Wecker, dann der Spiegel – uääähhh, die Zahnbürste, das Marmeladenglas…aber das zählt alles nicht, denn richtig wach werde ich erst, wenn ich ins Auto steige…).

    Ich habe in meinem Leben noch nie einen Thermobecher besessen. Wozu auch? Der Kaffee aus der Padmaschine hat gerade richtig lauwarme Trinktemperatur und wurde zum 15min-Expressfrühstück hintergekippt, als mir von Kaffee noch nicht übel wurde. Anders verhält es sich mit dem momentanen Kaffeeersatz, dem Guten-Morgen-Türkischer-Apfel-Tee. Meine empfindlichen Lippen können erst nach etwa 30min einen Geschmack identifizieren. Vorher melden sie nur heißheißheiß! Als es dann bei Tchibo diesen hübschen Becher gab (und mein Auto zufällig über einen total praktischen, festinstallierten Getränkehalter verfügt), war es Liebe auf den ersten Blick und nun begleitet er mich tagtäglich und versüßt mit seinen Farben (und seinem Inhalt) jeden noch so grauen, verregneten Morgen 🙂

    Installing German summer – Installation failed. Error 404: summer not found.
    Summer is not available in your country. Please try Tunisia…

    Letzte Woche gab es keinen Foto-Frage-Freitag, keine 7 Sachen und auch Frl. Pimpinella kommt heute erst recht spät.
    Dafür gibt es einen Grund und der ist ……. kunterbunt! (oh, reimt sich sogar! Na sowas…)
    Gleich zu Beginn der Sommerferien waren wir mit unseren Musikschülern 4 Tage im Probenlager. Die Reise führte uns in die Nahe Berlin gelegene Europäische Jugenderholungs- und Begegnungsstätte am Werbellinsee. Begegnet sind wir uns, jugendlich waren wir auch (naja, fast) und wir hatten ein paar wunderschöne Tage mit sehr lieben Kindern. Das Gummistiefelmatschhosenwetter vom ersten Tag verwandelte sich pünktlich zu unserer Bootsfahrt auf dem See am zweiten Tag in strahlenden Sonnenschein und so hatten die Kinder ihre Bikinis und Badehosen nicht umsonst eingepackt.
    Vom Trommelkurs über Freundschaftsbänder knüpfen bis hin zu arabischem Bauchtanz und Knüppelteig am Lagerfeuer war für jeden etwas dabei. Die täglichen Proben waren sogar so erfolgreich, dass das zukünftige Schüler-Orchester (9-11 Jahre) beim Abschlusskonzert vor den Eltern am Sonntag die „Bad Romance“ von Lady Gaga schon im Originaltempo 3-stimmig vortragen konnte. Einmal gespielt, wird man diesen Ohrwurm nicht mehr los: „rah rah ah-ah-ah, ro mah ro-mah-mah, ga ga oh-la-la, want your bad romance…“ Am Besten war der Spruch meiner Mama dazu, die laut lachte, als sie den Titel zum ersten Mal geschrieben sah: „Hahaha, ich dachte, es heißt „schlechte Römer“ – bad romans!“

    Hier ein paar bunte Impressionen des Wochenendes:

    Last but not least kommt hier das Bunteste am Leben als Mama: Nono!

    Wie ihr seht, sitzen wir schon (fast) auf gepackten Mariechenkäfer-Koffern (ja, und Nono sitzt versehentlich auf einem Leuchtschwert – es ist nicht, wonach es aussieht ^^). Morgen geht’s los in die Sonne. Nach 2 Wochen Funkstille melden wir uns zurück mit Fotos, Geschichten und gutem Wetter im Gepäck. Bis dahin, bleibt uns treu und habt eine schöne Zeit!

    P.S. Und vielleicht klappt das mit der Sommerinstallation in Germany zwischenzeitlich ja doch noch 😉
    P.P.S. „Fiona, willst du die DVD von Ice Age mitnehmen?“ – „Ja, Schokoladeneis!“

    Schwarz vs. Weiß

    Wer auch immer vor ein paar Tagen über 300x und heute immerhin noch 152x versucht hat, sich in mein Email-Postfach einzuloggen – ich schreibe es dir schwarz auf weiß: gib’s auf ^^

    Apropos schwarz und weiß, da wären wir schon bei Luzia Pimpinellas Thema der (letzten) Woche.

    Ich kann mich einfach nicht für eins entscheiden, deswegen schicke ich gleich 4 Bilder in’s Rennen.
    Sucht euch eins aus  🙂

    Nach den beiden absolut gelungenen Sommerkonzerten gestern müsste ich wohl stellvertretend für alle Beiträge ein Tastenbild hochladen. Erst haben 45 (!) junge Musiker aus den 1. Klassen des Stadtbezirkes auf ihrem Schuljahresabschlusskonzert mit der Melodika gezeigt, was sie in einem Schuljahr gelernt haben und anschließend durften die Fortgeschrittenen ihre Fähigkeiten nach einem Jahr Akkordeonunterricht unter Beweis stellen.

    Das zweite Konzert bestritten mein Schülerorchester VIVAccordia und das Ensemble conAmici gemeinsam. Neben einigen Uraufführungen („Ai se tu pego“, „Those were the days“, „Music“) spielten wir auch unsere Wettbewerbsstücke vom Open Accordion Festival in Irland (April 2012) und ernteten viel Applaus vom Publikum. Für das anschließende Grillen im Innenhof des Theaters hatten wir (nach einem verregneten Samstag und einem Auftritt im Partykeller des Nachbarn statt im großen Garten des Geburtstagskindes) bestes Wetter und tolle Beiträge auf der offenen Bühne. Mein persönliches Highlight war Fiona, die mir schon seit Wochen in den Ohren lag, wann sie endlich auf die Bühne gehen darf. Gestern war es nun so weit, sie schnappte sich die Rassel, kletterte ans Mikro und verkündete laut und mit kräftiger Stimme: „Mama, Papa und Fiona spielen jetzt „Der dritte Mann““ und das taten wir dann auch. (Morgens vor dem Konzert: „Noni, du bist heute der dritte Mann!“ – „Hahaha, nein, Mama, DU bist der dritte Mann. ICH bin eine Ballerina….“) Unser kleines Rampenferkel hat tatsächlich das komplette Lied durchgerasselt. Bei der Probe zu Hause ist sie nach etwa der Hälfte einfach losgegangen ^^ Als das Stück zu Ende war und sie wieder ins Publikum gehen sollte, gab es fast Tränen und bedrohlich weit nach unten gezogene Mundwinkel à la Merkel. Sie wollte noch ein Lied singen. Welches?
    „Mh-mh macht der grüne Frosch im Teig“. Leise von mir auf dem Akkordeon begeleitet, sang unsere zweieinhalbjährige Prinzessin in ihrem Blütenkleidchen laut und deutlich das Lied vom grünen Frosch in der Backware, meistens tonal sogar schon ziemlich dicht dran ^^
    Ich glaube, sie hat jetzt Blut geleckt. Abends unterhielten wir uns:
    „Ich bin stolz auf dich, Nono!“
    – „Ja, ich bin auch stolz auf dich, Mama! Dis war eine aufregende Welt heute. Wann geh ich nochmal auf die Bühne???“

    Außerdem habe ich euch noch eine hübsche Miezekatze zu zeigen, die sich neulich erst ausgiebig putzte und anschließend so vor meiner Handykamera positionierte, als hätte sie sagen wollen:
    „Hast du Tomaten auf den Augen? ICH bin schwarz-weiß. Guck! Und jetzt mach gefälligst ein Foto!!!“
    Es gibt eine Postkarte, auf der sind ein liegender Hund und eine sich auf dem Rücken räkelnde Katze zu sehen.
    Denkblase beim Hund: „Sie pflegen mich, sie geben mir Futter, sie lieben mich…sie müssen Götter sein!“
    und bei der Katze:
    „Sie pflegen mich, sie geben mir Futter, sie lieben mich…Ich muss ein Gott sein!“

     Last but not least kommt hier mein persönlicher Sieger dieses Farb- bzw. Zustandbattles:
    das weiße iPhonium 🙂
    (und nicht nur, weil es so schön spiegelt ^^ einmal „i“, immer „i“)

    Und noch ein paar 7-Sachen-Bilder der letzten Tage. Die Idee stammt von Fr.Liebe, die jeden Sonntag (oder auch Montag) dazu aufruft, Bilder von 7 Sachen zu zeigen, für die wir unsere Hände gebraucht haben, egal ob für 5 Minuten oder 5 Stunden:

    üben üben üben…
    T-Shirts gepimpt
    Täschchen für die Fillys genäht
    unsere 3 conAmici-Männer bei besagtem Kellerauftritt ohne Vorwarnung geknipst – und alle gucken beschäftigt weg….
    Blumen, Bäume, Unkraut, die eigenen Füße und alles, was sonst noch im Garten zu finden ist, gegossen ^^
    das bei ARLA gewonnene Schmetterlings-Züchterset ausgepackt und bestaunt
    (Raupen werden aber erst nach dem Urlaub bestellt, ich berichte dann)
    einen schönen Himmel gesehen und festgehalten

    Winzig klein vs. riesig groß

    …heißt das erste der vier Gegenteil-Mottos im Juni.
    Meine erste Idee, die winzigen Kinderfinger der neugeborenen Fiona in meiner großen Mamahand (kommt, gebt’s zu, so ein Foto hat JEDE Mama gemacht ;), hatten noch einige andere, die beim Pimpinella-Fotoprojekt dabei sind. Deswegen wurde kurzerhand umdisponiert und ich zeige euch etwas, bei dem ihr genau hinschauen müsst und vielleicht nicht auf den ersten Blick erkennt, was hier das winzig Kleine und was das riesig Große ist. Es kommt immer auf die Perspektive an 😉
    (Dazu fällt mir das Bild von der Katze vor dem Spiegel ein. Als ihr Spiegelbild sieht sie einen ausgewachsenen Löwen und drunter steht: „what matters most is how you see yourself“)

    Der 386m hohe Berliner Fernsehturm, umgangssprachlich auch Tele-Spargel, ist eines der Wahrzeichen unserer Stadt. Obwohl er in der DDR geplant und errichtet wurde, ist er seit der Wiedervereinigung 1990 Symbol für Gesamtberlin geworden. Nach über 20 Jahren sollte die Mauer so langsam aus den Köpfen verschwunden sein, könnte man meinen. Davon sind wir allerdings noch weit entfernt! Ich persönlich glaube ja, dass Westberliner beispielsweise das Schloss Bellevue oder den Zoo als „ihre“ Sehenswürdigkeiten bezeichnen, wohingegen waschechte Ossis das Brandenburger Tor und den Tierpark für sich beanspruchen, auch wenn es wohl niemand zugeben würde.
    (Nur am Rande: der Fernsehturm steht übrigens im Osten 😉
    In meiner Zeit in Westdeutschland folgte auf die Frage nach meiner Herkunft und meiner dazugehörigen Antwort in den meisten Fällen sofort das Nachhaken: „Ost oder West?“. Soviel zum Thema…
    Wenn wir mal (selten genug!) mit den Öffentlichen unterwegs sind, die hier übrigens nicht türkisch anmutende Verstümmelungen wie ÖPNV o.ä. über sich ergehen lassen müssen, sondern schlicht und einfach BVG geschimpft werden (und das meine ich wörtlich! Kabelklau bei der Bahn ist eine der Standardansagen im Radio…), fühlt sich die eigene Stadt an, wie eine fremde, je näher die S-Bahn Richtung Spandau ihrem Bestimmungsort kommt. Und sobald Friedrichstraße und Hackescher Markt auf dem Rückweg hinter einem liegen, entspannt man sich langsam wieder vom Trubel der Großstadt und lässt sich von der Bahn an den heimischen Berliner Rand und sanft in den entspannten Minuten-Schlaf schaukeln (sofern nicht wieder irgendwo ein Kabel fehlt bzw. man zur Berufszeit unterwegs ist…). Viele kommen extra nach Berlin, um das multikulturelle Tohuwabohu , blinkende Lichter und dröhnige Musik aus Hinterhausbars hautnah zu erleben. Mir reicht das immer für einen Abend ^^
    Ob es den Westberlinern andersrum genauso geht? Und gibt es das in anderen Städten auch oder ist das geschichtlich bedingt nur in der Hauptstadt so?

    Aber zurück zum Fernsehturm:

    Witzig an der Planung des Turmes ist die Tatsache, dass der Standort in den Müggelbergen schon beschlossene Sache gewesen ist. Dort sollte eine neue Anlage gebaut werden, die vor allem zum Senden des DDR-Fernsehens vorgesehen war. Nachdem ein paar Nebengebäude bereits errichtet worden waren, stellte das Innenministerium fest, dass die Sendeanlage in der Einflugschneise des geplanten Flughafen Schönefelds stehen würde. Ganz großes Kino!
    Dass das Ganze mal Probleme geben würde, stand also schon viiieeele Jahre vor der geplanten Eröffnung des neuen Großflughafens fest – haha…

    Weiterhin sollte ein anderes, von der Sendeanlage unabhängiges, Großprojekt im Bezirk Mitte entstehen: ein Regierungshochhaus als architektonisches Symbol für die Gesellschaft. Selbiges wurde allerdings nie gebaut.

    Beide verworfenen Pläne fanden zusammen und so entstand der Turm auf dem Alexanderplatz.
    „Nu Genossen, da sieht man’s ganz genau. Da gehört er hin!“ soll der vor einem Berlinmodell stehende Walter Ullbricht, Staatsoberhaupt der DDR, einer Anekdote zu Folge gesagt haben.
    Seit Oktober 1969 steht er nun da, wo er hingehört, und ist zu einem der beliebtesten Ausflugsziele geworden, sowohl für Touristen, als auch für die Berliner selbst. Wer ihm einen Besuch abstatten will, dem empfehle ich die (wenige € teureren) Reservierungstickets zu bestimmten Uhrzeiten, mit denen man ohne Schlange einfach reingehen kann. Bei gutem Wetter steht man andernfalls manchmal gute 2 Stunden, bis man überhaupt zum Schalter kommt, an dem man die Karten kaufen kann. Anschließend werden sich nochmal die Beine in den Bauch gestanden, bis man endlich hoch darf. Nee, nee, nich mit mir und schon gar nicht mit ungeduldigem Kleinkind!

    In den 19 Jahren, die ich seit meiner Geburt in Berlin verbracht habe, bin ich nicht ein Mal auf dem Fernsehturm gewesen, dafür mit Fiona nun schon 2x. Die staunte nicht schlecht über winzige Autos, Busse und Straßenbahnen, die sich wie flinke Ameisen 200m unter unseren Füßen durch die Straßen gruben.

    Jetzt ein Eis!

    Eigentlich hatte ich mir für den Wochenanfang fest vorgenommen, endlich den Mai-Artikel für die nur noch monatlich laufende Eltern-Kind-Parade von der Testmama zu schreiben, schließlich ist der Monat – der doch irgendwie gerade erst mit einem langen Wochenende angefangen hatte – schon wieder fast vorbei und am Freitag ist Juni. Und Mitte Juni sind wir als erstes Bundesland mit den Sommerferien dabei! Kam so plötzlich diesmal!
    (Plötzlich wird dann wohl auch der Schulbeginn in der Hitze der ersten Augustwoche sein…oh oh)
    Bevor ich aber das eben Angekündigte schreibe, muss ich euch erst von unserem Wochenende berichten.
    Dem schönen Wetter sei Dank konnten wir jeden Tag grillen und viel Zeit im Garten verbringen. Dieser wurde am Sonntag auf Vordermann gebracht und mit vereinten Kräften von Tannennadeln, -zapfen und Unkraut befreit. Sogar Fiona hat sich eine Harke geschnappt und fleißig mitgeholfen. Auf die braune Mülltonne, das vorläufige Endlager des Gartenmülls, warten wir noch, aber dann kann der Sommer wirklich kommen! Der Apfelsandkasten wurde ein paar Zentimeter mit (kaltem!) Wasser aus dem reparierten Gartenhahn gefüllt und so konnten sich die kleinen Füße ein bisschen abkühlen. Planschst du schon oder harkst du noch?
    Erst klappte das nur-mit-den-Füßen ganz gut aber wer aufsteht, setzt sich auch bald wieder hin. Schneller geht’s mit rutschig-nassem Mini-Pool und so wurde aus dem Fuß- ein Hüftbad ^^ Später kam Freundin Lilly von gegenüber zu Besuch. Die kommt nach dem Sommer schon in die 2. Klasse und liebt es trotzdem, sich mit dem kleinen Mausekind die Zeit zu vertreiben. Sie hatten sich eine ganze Weile nicht gesehen und Lilly stellte erstaunt fest: „Nono kann ja jetzt schon richtig sprechen!“ Die Unterhaltungen zwischen den beiden sind sehr niedlich.
    Hier bitte, deine Seifenblasen.“
    – „Danke, Nono. Wenn du sie nachher nochmal willst, brauchst du mir nur Bescheid sagen.“
    „Okay, ich sage dann Bescheid. Wollen wir jetzt Eis backen im Sandkasten?“
    – „Au ja, gerne. Ich möchte Schoko mit Sandstreuseln…hihihi…..“

    Ich kann meinem Kind 10x und mit Nachdruck an’s Herz legen, dass es sich nach dem Trampolinspringen die Schuhe wieder anziehen soll. Nix. Sie läuft auf Socken mit Schuhen in der Hand durch den Garten und bringt Harz, Steine, Sand, Käfer und andere Gartenschätze an ihren Füßen in’s Haus. Neben Sandkasten und Rutsche war auch das Trampolin wieder stark frequentiert. Lilly zeigte Fiona allerlei Tricks, z.B. wie man auf den Po springt und danach wieder steht (klappte nicht, der Po ist zu schwer! Muss an der Windel liegen ^^) oder wie man eine Vorwärtsrolle macht (Nono positionierte sich genau wie Lilly, nahm Schwung und rollte sich seitwärts um die eigene Achse. „Guck mal, Mama, wie Lilly!“). Mit diversen Seifenblasengeräten wurde auch am Pfingstwochenende wieder kräftig geblasen, eine größer als die andere. Den ESC haben wir zwischen den Startpositionen 13 bis Ende auf der Couch verschlafen (Halt, bei Roman Lob bin ich kurz aufgewacht!) und wohl nichts Erwähnenswertes verpasst. Die russischen Omis waren ja zum Glück recht früh dran mit ihrem Beitrag, was habe ich gelacht. Ein Song mit Ohrwurmcharakter und russischem Charme: come on and danz. Hat was!
    Am Sonntag waren meine liebsten Amicis zum (Achtung, selten!) Grillen da und wir hatten großen Spaß mit TABU XXL und dem lila Knoten Knut, der mit Ziehpapa Marco wunderbar pantomimisch demonstrieren konnte, wenn er einen Herzinfarkt hatte oder eine Kopfschmerztablette nehmen musste. Ganz großes Kino! Frauen gegen Männer brachte einen wortreichen, haushohen Sieg für die Damen 🙂 Nochmaaaaaaal!
    Besagte Damen aus dem Winning-Team haben übrigens auch Blogs, die einen Besuch wert sind.

    An Pfingsten macht man Ausflüge, heißt es. Und wenn man gerade keine gängigen Fahrräder in der Garage hat, schnappt man sich die Familie und fährt mit dem Auto irgendwo hin. „Irgendwo hin“ führte uns gestern, am Pfingstmontag, zum Schiffshebewerk nach Niederfinow, Europas größtem Fahrstuhl für Schiffe. Dass das dort ist, wusste ich, aber dass es eine eine richtige Sehenswürdigkeit mit einem Parkplatz voller Autos mit exotischen Kennzeichen (OA-SE ^^) ist, wusste ich nicht. Das 2-Hand-Modell, mit dem ich ihr zeigte, was dort vor sich geht, hat sie auf der Festplatte gespeichert, kurzerhand in ihr eigenes Gestikulations-Repertoire übernommen und fortan jedem erklärt, der wissen oder auch nicht wollte, was in einem „Schiffshebe-Berg“ passiert:
    Zeigt eine flache Hand: „das ist das Wasser“
    Legt andere Faust auf flache Hand: „das ist das Boot. Dann wird die Ampel grün.“
    Bewegt beide Hände in die Luft: „dann kommt Wasser, Wasser, Wasser und dann geht es hooooooooch…..“
    Prinzip verstanden, Eins, Setzen 🙂

    Im Info-Center am Eingang konnte man zuerst in aller Ruhe anhand von anschaulichen Modellen verstehen, was im 1927 – 34 (!) gebauten Hebewerk vor sich geht und wie das Prinzip genau funktioniert.
    In Niederfinow wird mit dem Schiffsfahrstuhl in nur 5 Minuten ein Höhenunterschied von 36 Metern im Zuge des Oder-Havel-Kanals überwunden. Von kleinen Paddelbooten über schwimmende Restaurants und sogar elend lange Frachtschiffe passt alles in den Fahstuhl und wird schwimmend im Trog in luftige Höhe befördert. Der Trog hängt an Seilen, die über Seilscheiben zu den Gegengewichten laufen. Diese haben das gleiche Gewicht wie die Wanne, in der das Schiff befördert wird. Der Trog wiegt wassergefüllt etwa 4.300 Tonnen! That’s physics.

    Zuerst guckt man sich wie gesagt das Modell an und versteht entweder nur Bahnhof oder Schiffshebewerk und dann geht es zum Strichcodescanner und durch’s Drehkreuz bzw. die Tür für Familien mit Kindern und/oder Hunden. Drehkreuze sind schon eine verzwickte Erfindung. Es gibt Menschen (okay, Bonus, weil knapp 80+), die stecken das Geld in den Automaten, drehen „ihr“ Abteil mit der Hand und wollen eins dahinter dann durchgehen. Komisch, geht irgendwie nicht…
    Bei unserer Eintrittskarte zeigte der grüne Pfeil auf die Tür, also Klinke runter und ab dafür. Als wir die Tür nach uns wieder ordnungsgemäß schließen wollten, hinderten uns 3 ältere Damen mit Hund daran, denn sie müssten mit dem Tier ja auch durch die Tür. Aber statt durchzugehen und die Tür zu schließen, hielten sie sie offen. Als wir sagten, sie sollen die Tür schließen, meinte eine, sie seien noch nicht vollständig, der vierte Mann fehle noch. Warum geht man bitte mit einer Gruppeneintrittskarte durch einen Strichcode-Eingang, wenn noch einer fehlt? Nee nee nee. Auch Altersbonus? Immerhin ist eine von den Omis nicht dem vorgesehenen Zickzackweg gefolgt, sondern ist quer durch’s Gelände eine ziemlich schräge Steigung hochgekraxelt und hat sich fast einen abgebrochen, als sie dann oben durch’s Geländer steigen musste… Sachen gibt’s! Man braucht nur rauszugehen ^^
    Oben angekommen wurden wir mit einer traumhaften Aussicht über den Oder-Havel-Kanal und das Oderbruch belohnt und lachten über den im Himmelblau angekündigten Schiffsverkehr, denn wenn man von unten über die Treppen kommt, ist vom Wasser noch gar nichts zu sehen…

    Die Holzbretter, über die man oben laufen muss, um bis zum Aussichtspunkt am anderen Ende zu kommen, sind sicher sehr stabil und doppelt und dreifach abgesichert. Ich bin auch absolut nicht der Typ Höhenangst und bezeichnete mich bisher als ziemlich schwindelfrei, machten mir doch Loopingachterbahnen und Freier-Fall-Turm nichts aus. Allerdings sind zwischen den Brettern schmale Rillen, durch die man 40m in die Tiefe gucken kann. Während man also sehr bedacht ist, mit den Füßen genau auf den Brettern zu laufen (obwohl durch den Mini-Spalt nicht mal eine Hundepfote passen würde) und deshalb nach unten guckt, stellt das Auge irgendwann auf Fernsicht und guckt durch die Hölzer durch geradewegs in die Tiefe. Auf dem Rückweg über die Bretter wollten selbige gar kein Ende nehmen und vom ständigen Runtergucken hatte ich ganz schwitzige Finger an denen sich Fiona festhielt (oder war es andersrum?). Ich sagte jedenfalls zu ihr: „Ich hab ganz nasse Hände.“ Und sie erwiderte ihre logische Schlussfolgerung: „Warum? Hast du in’s Wasser gefasst, Mama?“

    Nono hatte sich am Aussichtspunkt einen Platz in der ersten Reihe auf Hüfthöhe erdrängelt und konnte nun genau beobachten, wie „ein großer Slepper“ in den Fahrstuhl fahren wollte. Ein umstehendes, älteres Ehepaar wunderte und unterhielt sich laut über den großen Frachter: „Passt der denn da überhaupt rein?“ Mein Kind, höflich wie es ist, antwortete ungefragt: „Na-tür-lich passt der Slepper da rein!“
    Alles lachte.
    Der große Slepper namens JANET fuhr nach dem Passieren des Schiffshebewerkes, übrigens einem historischen Wahrzeichen der Ingenieurbaukunst, in voller Pracht an uns vorbei und Nono winkte freudig der einen Frau, die an Deck zu sehen war. Hallo, Janet 🙂
    Nach dem Abstieg hatten wir uns einen Kaffee verdient und kehrten im Schiffergasthaus ein, mit Hebewerkpanorama, versteht sich. Steffi vom Foto-Frage-Freitag (wieder ein Blogprojekt. Bald mache ich hoffentlich auch mal mit…bald) hat letzten Freitag nach der Überschrift unserer Woche gefragt. Bei mir hätte sie lauten können: „Jetzt ein Eis“ (siehe Foto)

    Anschließend machten wir noch einen Abstecher auf die Carlsburg, ein historisches Panoramarestaurant, das seinem Namen auch wirklich alle Ehre macht. Mit einem bisschen Glück konnten wir auch ohne Reservierung einen Platz auf der schönen Terrasse mit Rundumblick ergattern und die leckeren Eierkuchen probieren. Die „Carlsburger Dekoscheune“, einen Laden im Einkaufscenter meines Vertrauens, kann ich jetzt auch endlich zuordnen. Direkt auf der Carlsburg hat die Dekoration (Teelichthalter, Figuren, Blumentöpfe) kleine Preisschilder und man kann sie einfach mitnehmen. Tolles Konzept. Essen und Trinken war super, da müssen wir nochmal hin! Einen Besuch kann ich nur empfehlen! 5-15 km lange Wanderwege bis zu Aussichtspunkten, etc. sind auch vorhanden, aber nach unserer „Schiffshebe-Berg“-Besteigung ließen wir den Wanderweg Wanderweg sein 😉 Wir sind ja eh nicht so das Wandervolk. Meine Mama hat – um die Lästigkeit des sinnlosen Laufens zu untermalen – vor ein paar Jahren mal einen Satz gesagt, an den sie bis heute bei jeder sich bietenden Gelegenheit gerne erinnert wird:
    „Wandern ist für mich, wie für die anderen Kinder Hände waschen…“ ^^