Der schönste Beruf der Welt

…ist natürlich neben meinem (Instrumentalpädagogik 🙂 der der Kinder: hauptberuflich Spieler!
Wenn Kinder spielen, entdecken sie die Welt.
Sie „begreifen“ im wahrsten Sinne des Wortes spielerisch z.B. die ersten physikalischen Phänomene (Wo ein Bobbycar ist, kann kein zweites sein), das Gesetz der Schwerkraft (Auch der höchste Bauklotzturm kommt irgendwann in’s Wanken und nähert sich dem Kinderzimmerfußboden mit einer Geschwindigkeit von 9,81 Metern pro Sekunde…), architektonische Grundlagen mit Lego („Stein auf Stein, Stein auf Stein, das Häuschen wird bald fertig sein“), die elementare Farbenlehre (alle Farben gemischt ergeben ein dekoratives Kackbraun) oder akustische Grundlagen (Zwei Autos gegeneinander geschlagen erzeugen einen metallischen Klang, zwei Puppenköpfe dagegen eher einen dumpfen ^^). Nach neusten Erkenntnissen müssen (!) Kinder bis zum vollendeten 6. Lebensjahr ca. 15.000 Stunden spielen, das sind 7 – 8 Stunden täglich. Spielen heißt, Kompetenzen erwerben: sowohl die emotionalen, als auch die sozialen und motorischen Fähigkeiten werden entdeckt und (weiter) entwickelt, wenn ein Kind intensiv spielt. Ich habe im Kindergarten leider viel zu häufig erlebt, dass sich Kinder gar nicht mehr alleine beschäftigen können, weil sie schlichtweg nichts mit sich anzufangen wissen. Die angeborene Neugier – übrigens Voraussetzung für das Lernen – ist der multimedialen Verblödung gewichen und so wird lieber vor der Glotze gehangen oder an der Konsole geballert, statt eine Höhle im Wald zu bauen, Mutter-Vater-Kind zu sein, mit bunter Kreide die Straße zu verschönern oder Gummihopse zu springen. Nicht, dass ihr mich falsch versteht – ich habe nichts gegen den Fernseher! Fiona darf auch ab und zu ihre Lieblingssendungen gucken und die Sonntags-Sendung-mit-der-Maus ist Pflichtprogramm für die ganze Familie. Aber scheinbar gibt es ja genügend Haushalte, in denen der TV die Kinderbetreuung ersetzt. Eltern müssen nicht perfekt sein, aber sie sollten ab und zu ihr Verhalten reflektieren. Wenn man eigentlich „ganz normalen“ 5-Jährigen ein Ausmalbild, Stifte und eine Schere vor die Nase legt und sie einen nur verständnislos und gelangweilt (!) angucken, läuft wohl irgendetwas falsch. Eltern funktionieren als Vorbilder, wahrscheinlich sogar viel mehr, als ihnen bewusst (und lieb) ist. Wem ist nicht schon ein Mal versehentlich das fäkale Wort mit „sch“ rausgerutscht, was der Nachwuchs sofort hocherfreut und motiviert in seinen aktiven Wortschatz übernommen hat?

Neben Malen, Basteln, Bauen, Puppen und dem Spiel mit Naturmaterialien wie Sand und Wasser gibt es heutzutage ja auch ein riesiges Angebot an Gesellschaftsspielen. Schon für die Allerkleinsten (ab 2) haben sich erfahrene Pädagogen Gedanken gemacht und Farb- bzw. Formspiele entwickelt, die sich großer Beliebtheit erfreuen. Frau Spirelli hat eine Bloggeraktion zum Thema „Spiele für Groß und Klein“ gestartet, bei der sie von uns wissen möchte, ob, was und wie oft wir spielen und welche Favoriten wir haben.

Als ich klein war, wurde bei uns zu Hause nicht oft gespielt, weil meine Eltern beide ziemliche Spielmuffel waren. Als Folge dessen kenne ich bis heute weder Skat- noch Rommé-, Canasta- oder Pokerregeln ^^ Das Spielmuffeltum hat sich allerdings bis zum heutigen Tage zumindest bei meiner Mama ein bisschen geändert. Karten- und simple Glücksspiele wie Mensch-Ärger-Dich-Nicht kommen uns nach wie vor nicht ins Haus, aber an Denkspielen, die besondere Kreativität erfordern, hat sie mittlerweile auch schon Gefallen gefunden. Meine sehr übersichtliche Spielesammlung beinhaltet ein kleines Reise-Activity und den Party-Knaller schlechthin: TABU XXL.
Hier wird – ähnlich wie bei Activity – nicht nur umschrieben, sondern auch gezeichnet. Die pantomimische Darstellung übernimmt bei Tabu XXL nicht der Spieler selbst, sondern sein lilaner Gehilfe, der Knoten Knut. Mit seinen unglaublich gelenkig-schlaksigen Armen und Beinen sieht jede Bewegung aus wie Slapstick-Comedy. Stellt Knoten-Knut pantomimisch dar, wie er seine Hose anzieht, Zahnschmerzen oder einen Herzinfarkt hat, kommt man oft vor Lachen nicht mehr zum Raten…

Die Spielesammlung meiner noch nicht ganz 3-jährigen Tochter ist um einiges größer als die ihrer Mama. In unserem Kinderzimmer ist alles vertreten: von Tierkinderpuzzles, Murmelspielen, blindem Ohrenziehen und dem Memory der Oktonauten-Unterwasserpolizei bis hin zu dem Klassiker der Kinderspiele und unangefochtenem Liebling schlechthin: dem ersten Obstgarten.

Einige Spiele spielt sie schon ganz gewissenhaft und ohne zu schummeln, bei anderen ändert sie die Spielregeln nach Lust und Laune ab. Memory zum Beispiel funktioniert noch gar nicht. Aufdecken und dann wieder umdrehen, wenn’s nicht passt, ist total blöd. Sie findet die Tiere so schön, dass sie die aufgedeckte Karte immer behalten will und ist grundsätzlich beratungsresistent gegen den vorgesehenen Spielablauf. Karten offen hinlegen und dann Paare raussuchen funktioniert schon besser, dabei hält sich mein persönlicher Spaßfaktor allerdings stark in Grenzen ^^ Bei Halli Galli Junior ist ihr meistens noch ziemlich egal, ob gleichfarbige oder unterschiedliche Clowngesichter aufgedeckt sind. Das Betätigen der Klingel macht Fiona solchen Spaß, dass sie sich selbige schnappt und verschwindet, während Mama in einem bunten Haufen lachender Clowns auf dem Kinderzimmerfußboden sitzen bleibt… Den tollen Obstgarten (was für ein Spaß, wenn der olle Rabe kommt!) kennen die meisten von euch sicher, deswegen stelle ich euch ein anderes interessantes Kinderspiel vor. Meine Herzensdame kennt es noch gar nicht, denn „Die freche Sprech-Hexe“ gibt es erst zum Geburtstag nächsten Monat.
Sprache spielt bei uns zu Hause eine große Rolle. Wir sprechen und lesen viel, singen, buchstabieren und bilden gerne witzige Quatschreime wie „na mein Nase-Hase“ oder „Inki-Stinki“ (das ist der liebevolle Spitzname für den Oktopus der Oktonauten, Professor Inkling). Um ein noch besseres Gefühl für Sprache und Laute zu bekommen, ist die Sprech-Hexe ideal. Die Reimwörter sind bildlich auf den Spielchips dargestellt; eine Hälfte liegt offen auf dem Tisch, die andere Hälfte verdeckt als Stapel. Man nimmt sich den obersten Chip vom Stapel, spricht das Wort laut aus und muss nun das passende Reimwort dazu finden. Kröte – Flöte, Eule – Beule und Schuh – Kuh sind nur wenige Beispiele von vielen Reimpaaren. Die beiden Chips werden anschließend verdeckt in den Hexentopf gelegt und mit der roten Zauberscheibe abgedeckt. Dabei kommt ein geheimes Symbol wie ein Hexenbesen, ein Kürbis etc. auf der Rückseite zum Vorschein. Ist auf beiden Spielchips das gleiche Symbol abgebildet, darf die Hexenkesselscheibe mit dem kleinen Zauberstab gedreht werden und die magischen Zutaten verschwinden wie von Zauberhand im Topf (einen Zauberspruch muss man auch noch sagen, der ist mir allerdings sofort wieder entfallen ^^). Für ältere Kinder gibt es noch die Spielvariante mit ähnlich klingenden Wörtern, wie z.B. Beeren und Bären. Vielleicht kennt ihr noch das „Teekesselchen“-Spiel von früher? Das Prinzip ist das gleiche. Die Altersangabe ist laut Hersteller 4-8 Jahre, allerdings bin ich mir sicher, dass Fiona auch mit 3 schon etwas damit anzufangen weiß. Für noch kleinere Kinder gibt es sogar eine weitere Spielversion: alle Spielchips werden aufgedeckt auf den Tisch gelegt. Ein Erwachsener erzählt eine gruslige Geschichte und immer, wenn eines der abgebildeten Wörter fällt, darf die entsprechende Karte vom Tisch genommen werden. Vor dem Spielen (egal welche Variante) müssen natürlich alle Bilder einmal benannt und ggf. erklärt werden. Schulkinder, die für die Sprechhexe schon zu groß sind, sind vielleicht mit der Englisch-Hexe gut bedient. So macht Lernen Spaß!

 
Was spielt ihr bzw. spielen eure Kinder gerne?
 
P.S. Eine ganze Kiste mit von euch ausgesuchtem, pädagogisch wertvollem Kinderspielzeug könnt ihr nur noch wenige Tage hier gewinnen. Viel Glück!
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Reise in die Vergangenheit

Die Sprücheparade von der Testfamilie startet in eine neue Runde und ich bin auch mal wieder mit dabei – das Thema lautet „Vergissmeinnicht“. Es geht dabei nicht um die gleichnamigen Blümchen, sondern um die schöne (aber ausgestorbene?) Tradition der Poesiealben; gesponsert wird übrigens von couponsearch. Ich möchte mich an dieser Stelle schon im Vorfeld bei Eva für das tolle Motto bedanken, denn es hat mir erstens beim Suchen witzige Funde auf Dachboden und Wintergarten meiner Eltern beschert und zweitens durfte ich mit Hilfe der Bücher weit in die Vergangenheit reisen und ungeahnte Schätze entdecken. Wer jetzt meint, ich übertreibe maßlos, nur weil ich mein Büchlein mit „uralten“ Versen von 1995 gefunden habe, der irrt. Ich stelle euch heute etwas ganz Besonderes vor, nämlich die Poesie von sage und schreibe  4 Generationen!

Steigt ein, schnallt euch an und dann reisen wir zusammen ein ganzes Stück zurück….

Auf dem hintersten Buch, dem Buch meiner Oma, steht nicht etwa „Ponfin“, wie man meinen könnte, sondern „Poesie“. Diese Schrift nennt sich „Sütterlin“ und war in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts die gängige Schulausgangsschrift. Als meine Mama es aufschlug und die ersten Seiten durchblätterte, rief sie mir zu: „Das kannst du bestimmt gar nicht lesen!“ Ich rief zurück: „Klar, kann ich das lesen!“. Ich erwartete die altdeutsche Schrift, die zwar ein bisschen experimenteller aussieht, als unsere Schreibschrift, man sie aber dennoch mit einem bisschen Phantasie und gutem Willen lesen kann. Aber was mir dann aus dem Buch entgegenblickte, war nicht das, was ich gedacht hatte. Es waren gemalte Zeichen, ein bisschen wie verschlüsselte Botschaften, bei denen man nicht sicher ist, ob es wirklich Buchstaben sind, die dort stehen. Ich erriet eine handvoll Wörter (davon die Hälfte noch falsch ^^) und ließ mich resignierend über die Sütterlinschrift aufklären und die Verse von meiner Mama übersetzen. Dieses kleine, von den Jahrzehnten grau gefärbte, Büchlein ist von vorne bis hinten voll mit „Zeugenaussagen“ einer fast vergessenen Zeit. Bunte, damals sehr wertvolle Lackbilder zieren die mittlerweile vergilbten Seiten und in elegant-verschörkelter Schrift steht eine magische Jahreszahl zwischen 1939 und 1941 unter jedem Eintrag. Das Gefühl, dass ich über 70 Jahre später die Seiten berühren kann, auf denen die Menschen im Zweiten Weltkrieg ihre Zeilen zu Papier gebracht haben, jagt mir einen Schauer über den Rücken. Viele von ihnen sind entweder heute sehr, sehr alt oder sogar schon gar nicht mehr am Leben. Der Geruch, die Schrift, die Bilder und die Worte rühren mich zu Tränen, wenn mir bewusst wird, wie wertvoll dieses Buch ist und auch in Zukunft für meine Kinder und deren Kinder noch sein wird. Interessant ist, was sich die Mehrzahl der Schulfreundinnen meiner Oma für Verse ausgesucht haben. Da ist noch lange nicht die Rede von „In allen 4 Ecken soll Liebe drin stecken“ oder anderem belanglosen Blabla. Die Achtung vor den Eltern und der Gehorsam des Kindes stehen bei nahezu jedem Spruch im Mittelpunkt. Stellvertretend zeige ich euch den Eintrag meiner Uroma vom März 1939. Ihre Tochter – meine Oma – war damals gerade erst 8 Jahre alt.

„Sei folgsam, Kind, und zög’re nicht,
wenn Vater oder Mutter spricht!
Die Eltern sollst du herzlich lieben,
durch Ungehorsam nie betrüben!
Dieses schrieb Dir zum Andenken
Deine Mutti“

Wirklich schön und nach wie vor aktuell ist der Vers eines Lehrers, der zusammen mit meinem Uropa als Einziger unsere lateinische Schrift benutzt hat: „Kämpfe und erring‘ Dir eig’nen Wert, hausbacken Brot am Besten nährt.“. Dieser Spruch existiert heute in etwas anderer Form (aus Kohlenhydraten wurde Eiweiß), hat aber an Aktualität nichts verloren: „If you give a man a fish, you’ll feed him for a day. If you teach a man how to fish, you’ll feed him for a lifetime.“

Mit Hilfe der Wikipedia-Seite über die Sütterlinschrift und dem dort abgebildeten ABC konnte ich sogar Vieles aus dem Buch von Deutsch nach Deutsch „übersetzen“. Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen…. Ihr dürft euch auch gerne mal am Übersetzen probieren:
(P.S. Textfragmente bei Google eingeben wird euch vermutlich nicht helfen. Zu alt 😉

Lustig ist auch die Veränderung der Namen über die Generationen. Hießen sie bei meiner Oma noch Erika, Gisela, Elsbeth, Ingeborg und Hildegard (Poesiealben sind wohl schon immer Mädchensache gewesen), schrieben bei meiner Mama vorwiegend Monikas, Petras, Brigitten, Margits, Renaten und Angelikas ein. Damit sind wir schon bei der zweiten Generation angekommen. Anfang der 60er Jahre, die DDR war in vollem Gange, schrieb man – nun auch für mich – lesbar und klebte ebenfalls hübsche Lackbilder ein. An denen kann ein Ungeübter die 25 Jahre Unterschied absolut nicht erkennen (Blumen waren immer „in“), wohl aber am Inhalt der kleinen Verse. Vater/Mutter aus den 30ern haben Platz gemacht für ein bisschen Politik:
„Wer mit dem Leben spielt, kommt nie zurecht. Wer sich nicht selbst befiehlt, bleibt immer Knecht!“ (Februar 1961) oder auch harmlose, absolut unpolitische Regentropfen, die in vielen Jahren an’s Fenster klopfen und Grüße überbringen (Moment – war es die, die einen Stasi-Mann geheiratet hat? Dann waren die klopfenden Tropfen vielleicht doch nicht so unpolitisch….)
Die hübschen Lackbilder wurden getauscht, gesammelt und gehortet. In den 60ern war die Auswahl nicht sooo groß. Es gab Blumen. Viele Blumen. Rote Blumen, blaue Blumen, weiße Blumen, gelbe Blumen. Und Fachwerkhäuser. Bombastisch für eine 10-Jährige, die viel lieber die Schätze aus Mamas Album besessen hätte: fliegende Tauben, niedliche Schulkinder, Engel und selbst die Blumen waren schöner!
Wenn dann doch mal ein außergewöhnliches Bild im Album klebte, war es entweder ein Überbleibsel von den Mamas der Schulfreundinnen (li.) oder aus dem Westen (re.).

Kommen wir zur 3. Generation: zu meiner Zeit, in den 90er Jahren, kannte man Poesiealben zwar noch, viel cooler waren dann aber Stickeralben (haben die guten, alten Lackbilder abgelöst) und Freundebücher. Zu Zeiten von Backstreet-Wahn (waaaaaahh, ein überlebensgroßer Starschnitt von Nick in der BRAVO *augenroll*) und Diddl-Mania musste jeder ein Buch mit dem klumpfüßigen Mäuse-Kanguruh drauf haben und durch die Reihen der Mitschüler reichen, vorzugsweise direkt im Unterricht. Hier brauchte man nicht mehr selbst kreativ werden, sondern konnte einfach einen Fragebogen ausfüllen und damit hatte sich das. Da wurde dann auch schon mal ein Vierteljahr später das Buch erneut verlangt, damit man die Lieblingsband aktualisieren konnte. Irgendwann waren auch Nick, AJ, Brian & Co. irgendwie schwul statt megasüß ^^

Trotz des Freundebuches besaß ich tatsächlich noch ein Poesiealbum, in das ich allerdings nur Lehrer und Erzieher schreiben ließ – haha. Ich fand das Buch so schön und hatte Angst, dass gleichaltrige Kinder es verunstalten würden, glänzte meine Klasse im Bereich „Schönschrift“ ja nicht sonderlich, wenn ich da vor allem an die Jungs zurückdenke…
Eine Lehrerin zitierte Tucholsky: „Der Vorteil der Klugheit ist, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.“ Wahrscheinlich hatte sie damals schon erkannt, dass mein zeitweises, mathematisches Unvermögen ausschließlich auf dem Verbergen der eigentlichen Fähigkeiten beruhte ^^

Wenn dann doch mal ein Kind einschrieb (ok, die große Schwester einer Klassenkameradin), hatten Politik und Patriarchat da nichts mehr zu suchen. Man schrieb entweder Banales, wie „Lebe glücklich, lebe froh, wie der Floh in Mexiko“ oder Schulsprüche wie „Algebra, Physik, Chemie mancher denkt, er lernt es nie! Aber mancher, der das dachte, später doch Karriere machte!“. Da war nichts mehr zu spüren vom Wind of Change oder gar dem Rohrstock im Unterricht… Und auch wenn man’s nicht glauben mag – poetisch waren wir allemal, nur eben nicht vorrangig im Poesiealbum. Man schrieb dem Angebeten (der leider gerade mit der besten Freundin „zusammen“ war – blöd) Geraspeltes wie „Wärst du eine Träne von mir, ich würde nie mehr weinen, aus Angst, dich zu verlieren“ im Liebesbrief oder per Liebesmail, nur um 10min später in eben diese Tränen auszubrechen, weil er noch nicht geantwortet hat (hatte die Zunge vermutlich gerade im Mund der Freundin! Multitasking und so) Ja, ja, so war das mit den 90s-Kids 😉

Ob die 4. Generation überhaupt noch weiß, was ein Poesiealbum ist, geschweige denn, ein eigenes besitzen wird, sei mal dahingestellt. In Zeiten der Social Media, wo Freundschaft, Liebe, Hass und andere Kommunikation hauptsächlich über Facebook, Twitter und diverse andere Netzwerke stattfindet, wie viel Wert hat da noch ein handgeschriebenes Büchlein? Ist das so oldschool, dass es niemand mehr machen wird (Was ist eigentlich Po-esie? Was Versautes?) oder erfährt es irgendwann eine Renaissance? Statt der Lackbilder schickt man mal schnell als Gruppennachricht ein witziges Bild rum – wer will kann es sich ja selber ausdrucken und irgendwo hinkleben… Wie persönlich ist denn das „Happy birthday“ im Netz, nicht, weil man weiß, wann die Freunde Geburtstag haben, sondern weil das Netzwerk blinkt und einen daran erinnert?
In vielen, vielen Jahren, wenn Schulzeit, Ausbildung oder Studium längst hinter unseren „Babys“ liegen, scrollen sie sich dann online durch ihre Nachrichten und denken: „Ach, war das eine schöne Zeit! Was die wohl gerade macht? Ob sie Kinder hat? Verheiratet ist?“? Im Zweifel müssten sie das nicht mal erfragen, sondern könnten einfach auf deren Chronik vorbei gucken und das Hochzeitsbild liken ^^

Die Schönheit mancher Verse erschließt sich einem mitunter erst viele Jahre später. So ist es auch mit diesem, den ich meiner Tochter mit auf den Weg geben würde, sollten Poesiealben tatsächlich ein Revival erfahren:

„Wenn deine Augen dieses lesen,
so reich im Geiste mir die Hand.
Es ist doch wunderschön gewesen,
wie wir als Kinder uns gekannt.“

Wenn Fiona größer ist und unseren Poesiebücher-Schatz mal zu sehen bekommt, wird sie sicher auch eines haben wollen (hoffentlich!). Derzeit besitzt sie ein vollständig ausgefülltes Kindergartenfreundebuch. Muss das in dem Alter schon sein? Nee, muss überhaupt nicht. Aber mal ehrlich, könnt ihr euch an alle erinnern, die mit euch zusammen im Kindergarten waren? Meine vollständige Erinnerung beginnt erst mit der Schulzeit. Und auch wenn es nicht die Kinder ausgefüllt haben, sondern die Eltern, ist es in ein paar Jahren sicher sehr süß, wenn man zusammen die Fotos und abstrakten Zeichnungen der anderen Gruppenkinder angucken kann. Und in 20 Jahren erst – „na, erinnerst du dich noch an den? Der hat doch immer gehauen. Jetzt arbeitet er auf der Bank…“

Schon allein die Tatsache, dass man mit knapp 3 Jahren „Sahne“ als sein Lieblingsessen angibt, ist es wert, im Kindergartenalter schon ein erstes Erinnerungsbuch zu starten.
Es heißt ja, mit dem Alter wird man wieder Kind. Vielleicht sollte ich mal meine Oma nach ihren Lieblingsspeisen fragen. Wenn die dann „Sahne“ sagt, lach ich aber 🙂

Ich hab’s getan

Okay, ihr erwartet nach dem Titel jetzt etwas Spannendes, was zum Spielen und Schokolade – sorry 😉
Ich bin weder frisch gepierct oder tätowiert noch habe ich mir eine Glatze schneiden lassen oder sündhaft teure Schuhe gekauft. Ich habe (inspiriert von Melli) lediglich etwas getan, was schon längst überfällig gewesen ist: meinen Account bei Studi- bzw. MeinVZ gelöscht.
Hach, ist das ein schönes Gefühl, diese alte „Karteileiche“ los zu sein. Beim letztmaligen Durchgucken der Freundesliste fiel mir auf, wie viele entweder schon gelöscht sind oder ihr Profil zum letzten Mal Ende des vergangenen Jahrzehnts aktualisiert haben ^^
Tja, liebes VZ, du hast mich ca. 50x gefragt, ob ich das wirklich will, mir an’s Herz gelegt, dass meine Freunde mich sehr vermissen werden und mir hinterher bekundet, dass es dir ja so leid tut, mich gehen lassen zu müssen. Ich wüsste ja, wo ich dich finde, wenn ich wieder zurück will. Aber lass es dir gesagt sein: ich komme nicht zurück, denn ich bin jetzt mit Facebook zusammen. Und NEIN, wir können keine Freunde bleiben :p
Mal ernsthaft: dieses ständige, voyeuristische VZ-Pinnwand-Hopping, nur um auf dem Laufenden zu sein, ist echt oldschool. Dann lieber die totale Durchsichtigkeit, wer was wann wo wie mit wem, mit der man seine Neugier mal schnell in der Pause zwischen zwei Unterrichtsstunden mit einem Daumen-hoch befriedigen kann 😉 Die Stasi hätte ihre helle Freude an den neusten technischen Entwicklungen gehabt und garantiert den Dislike-Button eingeführt.
„Jens Fischer liest gerade „Wie fliege ich einen Heißluftballon?“ – GEFÄLLT MIR NICHT!
Beim weltweiten Ausmisten ist mir kurz vor dem Löschen-Click noch die Gruppenliste unter die Finger gekommen. Weil besagte Gruppen doch eine ganz witzige Angelegenheit waren und sie mehr aussagten als mein Profil, habe ich beschlossen, sie auf meiner Blog-Arche-Noah vor dem Untergang zu retten. Naja, mein Blog ist ja ein großes, pinkes Schiff, da haben mehr als jeweils zwei von einer Buchstaben-Sorte Platz 🙂

  • Was?…zu ALT um SIMPSONS zu gucken? aufs Maul????“Wer denkt, die gelben Männchen seien eine Kindersendung, der irrt. Sie sind eine überzeichnete Karikatur der amerikanischen Gesellschaft, in der es von Klischees, Chauvinismus und pointíerter Gesellschaftskritik nur so wimmelt. Glaubst du nicht? Guckst du! ProSieben, 18.10 Uhr.
  • „Guten Morgen!“ – „Halt die Fresse!“Dieses Phänomen ist seit Fionas Geburt nicht mehr ganz so ausgeprägt, muss ich zugeben. Wenn man es sich aussuchen kann, begegnet man mir dann aber doch besser erst nach 10 ^^
  • Hilfe, ich leide an einer Anatidaephobie!“Spinnenangst, Fluganst, Platzangst ist einem ja alles irgendwie geläufig und kann man in Zügen (haha, Platzangst in Zügen…wortwörtlich) nachvollziehen. Anatidaephobie ist der Name einer zugegeben sehr merkwürdigen Angst, undzwar der, von einer Ente beobachtet zu werden. Unglaublich witzig war zudem das Gruppenbild: eine Ente, die (von außen!) zwischen den Wolken durch ein Flugzeugfenster guckt. Googelt das mal!
  • Ich konnte nicht üben, weil…“ – MusiklehrertraumataIch glaube, dazu muss man gar nichts weiter sagen. Wenn der Schüler nach 6 Wochen Sommerferien dim Unterricht as Akkordeon falschherum anschnallt, glaube ich gerne, dass der Hund die Noten gefressen hat 😉
  • s Läbe isch koi Schlotzereine schwäbische Weisheit, bei der statt des Ponyhofes der Lutscher zum Zuge kommt.
  • ABI 06wir waren jung und…brauchten den Wisch. Und entgegen aller Vorhersagen hatte unser Abimotto („ABI looking for freedom“ nichts mit der Doppeldeutigkeit der Zahl zu tun ^^
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  • Ach du bist Musiker? Und was machst du beruflich???haha…
  • Ach wir sind scho zu spät? Dann lass ma noch eine rauchen!! 😉okay, die Zeiten sind vorbei, als wir auf der Treppe des Konservatoriums die 15min Verspätung mit einer Zigarette voll gemacht haben . Aber lustig war’s doch 😉
  • Aufstehen bevor die Uhrzeit zweistellig ist, ist ungesund!Sehe ich nach wie vor so, obwohl ich mich nicht daran erinnern kann, wann ich das letzte Mal bei zweistelliger Uhrzeit aufgewacht bin. Muss 2009 gewesen sein ^^
  • Bis mittags schlafen dann dekadent frühstücken ja!In den Ferien mit Kind: bis 9 schlafen, frühstücken und dekadent wieder in’s Bett gehen 🙂
  • Das tangiert mich nur peripheridealer Satz um das eigene Desinteresse zu bekunden und den Gegenüber erstmal sprachlos zu machen. Es sei denn, er war bei StudiVZ… 
  • Der Bassist ist die Hausfrau einer BandSolange sie ihre Arbeit macht, ist alles gut. Ist sie mal kurzzeitig out of order, sieht’s aus wie Sau und der Dreck klebt in allen Ecken. Ja ja, so ist das. An dieser Stelle Gruß an meine zwei liebsten Bassisten Felix und Marco von conAmici!
  • Deutsch-LK´lerdas Schreiben, die geheime Liebe neben der Musik, wiederbelebt im Blog ❤
  • Dit heißt Polylux und nicht „Overhead Projector“!Eierkuchen sind keine Pfannkuchen, Pfannkuchen sind keine Berliner und was zum Teufel sind eigentlich „Weckle“…? (für Berliner: ganz normale Schrippen, die wegen des exotischen Namens 10 Cent mehr kosten :p
  • Dr. House-Zitate für eine gepflegte Kommunikation im Alltag!Patient: „Wie lange hab ich denn noch?“ – House: „Naja, grüne Bananen würde ich keine mehr kaufen…“
  • Füße hoch, das Niveau will durch! und der Bassist will wischen!
  • Germanwings-Fliegerwarum ich sie ursprünglich gegründet hatte, weiß ich nicht mehr so genau. Wahrscheinlich, weil ich in meiner Studienzeit regelmäßig Meilen mit besagter Fluggesellschaft auf der Strecke Stuttgart-Berlin gesammelt habe. Aber mit wem wollte ich mich nochmal worüber in der Gruppe austauschen?! Wer weiß. Ist ein Selbstläufer geworden mit vielen Mitgliedern, die tatsächlich jeden Mist gepostet haben. Ohne mich ^^
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  • Gleichzeitiges Tragen von zwei verschiedenen Socken inc. – ist mir mit der unvorteilhaften Farbkombi orange-pink gerade heute aus Ermangelung von Fußbekleidung wieder passiert, nachdem ich eine ganze Weile einfach schlichtes schwarz als Einzelsocken getragen hatte…
  • Guter Sex ist, wenn selbst die Nachbarn danach eine Rauchenäähh….genau.
  • HALLO!? GEHTS NOCH? – ein bis heute viel gefragter „Satz“, um die eigene Ungläubigkeit gepaart mit einer Prise Entsetzen auszudrücken. Oft gefolgt von: „Et klatscht gleich, aber keen‘ Beifall!“
  • Hans.deein Insider. Als mein Dozent während des Literaturkunde-Unterrichts mal nach seiner Emailadresse gefragt worden ist, aber gerade mitten in einem Gedankengang „feststeckte“, erwiderte er abwesend nur einen Bruchteil seines Doppelnamens und der Domain, nämlich: hans.de
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  • HoKoTrosobwohl ihr hier bei HexHex seid, ist das kein Zauberspruch, sondern die Kurzform des HOhner-KOnservatoriums TROSsingen. Dort wurde sich nicht über die Studiengänge ausgetauscht, sondern es wurden Gags wie hans.de reingeschrieben (als hans.de noch keine eigene Gruppe hatte ^^)
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  • I ♥ my Fionabis zum Mond und zurück!
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  • Ich bin Gott. Ich habe in meinem Kühlschrank Leben erschaffen!trifft bis heute auf mich zu. Wenn man seinen Schlüssel vergisst, bekommt man Regen ab. Wenn man einen Geburtstag vergisst, bekommt man Ärger ab. Wenn man Essen vergisst, bekommt es Fell und das wiederum bekommt man nur sehr schlecht ab…uerks!
  • Ich bin keine Gruppe, ich putz hier nurach, der Bassist wieder?!
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  • Ich find, Bushido und Co. sind recht komische Musikantenes gibt noch eine Schwestergruppe: „Rap hieß früher Stottern und war heilbar“ – haha. Das Wort „Musikanten“ steht so direkt in Verbindung mit Florian Silbereisen, dass es mir die Fußnägel in den verschiedenfarbigen Socken hochrollt…
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  • Ich öffne den Kuehlschrank um nachzudenken!und ich schließe ihn wieder und weiß nachher nicht, ob nun noch Milch da war oder nicht. Beim Anblick von Wurst, Käse, Butter und Joghurt kann der Kopf am Besten entspannen.
  • Ich stelle mich tot, wenn es an der Tür klingeltnun nicht mehr, aber in Jugendzeiten, als jemand klingelte, bevor die Uhrzeit im oben erwähnten zweistelligen Bereich angekommen war, kam das schon mal vor.
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  • Ich teile heimlich durch Nullwar eine meiner ersten Gruppen. So frisch von der Schule weg erstmal was Verbotenes machen! Ha!
  • is niemandem aufgefallen, dass studiVZ wie studiFOTZE klingt???selbsterklärend. Dann lieber face 🙂
  • Ist mir egal! In meinem Kopf lachts!Und das tut es manchmal scheinbar völlig unmotiviert aus dem Stand heraus, weil es sich ohne mein Zutun an irgendeine sehr witzige Begebenheit erinnert. Wie ich das gehasst habe im Unterricht. Peinlich peinlich.
  • Juhu, mein Schweinehund hat gekotzt, ich hab den Ehrgeiz wiederund meine Motivation läuft nackt mit einem Cocktail über die Wiese. Ich glaube, diese Phasen kennt jeder. Ob es die Hausaufgaben in der Schule sind, das Lernen oder in meinem Fall Üben während des Studiums oder der ungebügelte Berg Wäsche auf dem Fußboden…
  • Kaffee dehydriert nicht, ich wäre sonst schon Staubja, das war einmal. Im Urlaub habe ich mich erstmalig wieder an den Übelmacher Kaffee rangetraut, allerdings wegen einer von mir vermuteten Milcheiweißallergie schwarz und mit einem bisschen Zucker. Das ist ja eine Plörre!
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  • Keine EHE vor dem SEX!naja, man kauft ja nicht die Katze im Sack, stimmt’s? Zu meinem Junggesellinnenabschied (was für ein Wort! So viele Dopplungen) war ich schon ziemlich dick schwanger und trug ein Shirt mit (gezeichneten!) wuseligen Spermien drauf und der Aufschrift: „Ja, ich hatte Sex vor der Ehe…“ *räusper*
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  • Kniet nieder – Wir haben Berliner Abitur!Weniger arrogant gemeint als es klingt. Dieser Satz ist lediglich eine Antwort auf die, die gruppenmäßig verkünden, SIE hätten als Abituraufgabe die Abituraufgaben der Berliner korrigiert….Ja, janz jenau. Wat willst’n du uff der Stotterschule? Kannstet doch!
  • Kummal, the horrn kommt rrein,Takt drraiunfumsig!Zu Deutsch: „Schau mal, die Hörner setzen ein in Takt 53!“. Der unverwechselbarre amerrikanische „Accent“ eines Dozenten.  Immer für einen Lacher gut 🙂 I miss you!
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  • Made in DDR ja, ganz knapp noch, aber es reichte immerhin für eine DDR-Party mit blauen Blusen und Ampelmännchen (Fiona im Jan.: „Mantelmännchen“. Fiona jetzt: „Hampelmännchen“) zum 25. Geburtstag zu Beginn dieses Jahres!
  • Manchmal denkt man einfach…..KACKE.Ja, das trifft’s. Kennt auch jeder.
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  • Manchmal haben meine Hormone kleine Partyhütchen auf…!! – …ja, hatten sie und tanzten in der Schwangerschaft Limbo unter meinen neuronalen Verbindungen durch…
  • Mehr FIS!Insider wie hans.de. Gefallen in einer Orchesterprobe am Konservatorium von dem damaligen Bundesdirigenten des Deutschen Harmonika Verbandes als Dozent (*1924!!!). Gnadenlos: mehr FIS, verdammt! Selbiger Spruch wurde anschließend auf Autos geklebt, auf T-Shirts gedruckt, etc.  und begleitete uns die ganzen Jahre ^^
  • Meine Damen und Herren, heute Abend sinkt für Sie – das Niveau!schön!
  • Meine Haare feiern nachts ohne mich ne PartyManchmal tun sie das sogar tagsüber zwischen dem morgendlichen und dem nachmittaglichen Blick in den Spiegel. wtf?!
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  • Music was my first love, and it will be my last. – Dem ist nichts hinzuzufügen.
  • Müll kann man nicht trennen – „Müll“ hat nur eine Silbe – wie wahr.
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  • Nicht auf 1 und 3das (angeborene?) Klatschverhalten der Deutschen (im Gegensatz zu dem der Afrikaner, beispielsweise) sieht nicht vor, dass man auf andere Zählzeiten des Taktes seine Hände rhythmisch aufeinander pressen kann als auf 1 und 3. Schon millionenfach beobachtet. Wird ein Rätsel bleiben.
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  • Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganzwer den Satz versteht, scheint welches zu haben 🙂
  • Rapante RapanteRené Mariks Maulwurfn kennt ihr…? Herrlich!
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  • Seit dem Abitur bin ich müde…genau genommen war ich es auch vorher schon, aber heute ist es mir absolut unerklärlich, wie ich viele Jahre ohne bleibende körperliche Schäden zu solchen hirnrissigen Angelegenheiten wie 0.Stunde hingehen konnte. Who knows. Gut, dass mein Kind ein Langschläfer ist, danke!
  • So, es reicht, ich bin beim Waffenhändler, wenn wer fragt…naja, wenn der Ärger mal überschäumt ^^ Passend dazu gibt es eine Simpsons-Folge, in der Homer eine Waffe kaufen will. Der Waffenhändler stuft ihn anhand seiner Vorgeschichte als „potentiell gefährlich“ ein und verkündet anschließend, Homer dürfe demnach 3 Handfeuerwaffen kaufen…
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  • Spreche beide Uhrzeiten fließend, Viertel vor und Dreiviertel – wer einmal das Tortenprinzip verstanden hat…Wie viel Kuchen hast du denn gegessen, wenn 75% der Süßware fehlen? Na? Einen Dreiviertelkuchen vielleicht? :p
  • Stilldemenz – Wie ich mein Hirn im Kreißsaal verlor! – Da muss es zumindest in Stückchen heute noch liegen! Gut, dass die verlorenen Fähigkeiten wie Merken, Denken und Sortieren irgendwann von anderen Gehirnteilen übernommen werden. Dann ist der Verlust nicht ganz so schmerzlich. Was wollte ich nochmal einkaufen außer….ääh…Milch..?!
  • Tattoos & Piercingshabe ich und liebe ich. Schön ist relativ. Ganz individuell würde ich sagen, das richtige Motiv an der richtigen Stelle kann der perfekte Körperschmuck sein. Was für wen richtig ist, muss man allerdings schon selbst rausfinden. Aber nicht nur der persönliche Geschmack, sondern auch Berufe können einem Tattoo/Piercing einen Strich durch die Rechnung machen (im wahrsten Sinne! No job, no money). Der Bankazubi ist mit dem großen Totenkopf auf dem Arm vielleicht nicht so gut bedient und das Septum-Piercing (den Bullenring, der von Weitem aussieht wie hängende Rotze) sollte er auch besser lassen…
  • Vegetarier sind Grausam: Schweine können weglaufen, Salat nicht!Ich hab nichts gegen Vegetarier, wirklich nicht, aber der Spruch ist toll. Auch gut ist: „Ich bin Zweitvegetarier. Kühe essen Gras und ich ess‘ Kühe.“
  • Wat? Ick hab keen Dialekt…Nee, hab’ick ja ooch nich, zumindest nich janz so ausjeprägt 🙂
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  • Wenn man keine Ahnung hat, einfach mal Fresse haltenBei Verbaldurchfall meines Gegenübers der erste Gedanke.
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  • Wer die Beatles liebt, LIEBTDie pilzköpfigen Engländer und ihre Musik muss man einfach mögen! Und wer sie nicht mag, der sollte doch zumindest ihre Leistung für die Geschichte der Pop-Musik anerkennen. An Superlativen mangelt es nicht. Hut ab!
  • Wer studiert schon in Trossingen?– ähm, ich.
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  • Zank you for trevveling wiz Deutsche Bahn. good bye! – Autsch. Die Schwierigkeit des with-Tie-Äitsches gefolgt vom Deutsche-Bahn-D kann ich ja vielleicht noch ein kleines bisschen nachvollziehen. Den Rest nicht, sorry. Wenn ich groß bin und mal viel Geld haben sollte, schenke ich ALLEN Durchsagetanten und -männern einen Englischkurs. Oder ich spreche Ihnen diesen verdammten Satz ein. Oder ich kaufe einen Muttersprachler ein (Jill…?), der diesen bekloppten Satz auf Band spricht, damit die Hampelmänner nur noch auf Play drücken müssen. Grund genug, nicht mit der Bahn zu fahren.
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  • ~wenn man Vivi auf T9 schreibt kommt Titi raus~was für eine Erkenntnis! Wie oft hat T9 meine SMS versehentlich falsch unterschrieben…
  • „Wer schreibt dir da so anzügliche Mails?!?!“
    -„Das ist Spam!“
    „Mir doch egal, wie die Schlampe heißt!“ ^^
    Ich fühle mich nach dem Löschen angenehm erleichtert. Ist ein bisschen wie Kleiderschrank entrümpeln. Wer es mir nachtun möchte (nicht den Kleiderschrank, sondern das Gruppenzeigen natürlich), der ist herzlich eingeladen, seinen Blog-Link zum Artikel in den Kommentaren zu posten. Ich komme gerne gucken 🙂
     

    P.S. Morgen in 4 Wochen ist hier schon der 1. BLOGGEBURTSTAG! Wahnsinn, wie die Zeit vergeht. Da lass ich mir für euch natürlich etwas Schönes einfallen. Seid gespannt!