Lieblingstweets Oktober Teil 1

Während wir uns für eine Woche auf die Kanarischen Inseln verabschieden, lasse ich euch noch die Twitterlieblinge da! Viel Spaß beim Lesen!

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Mottoparty Pokémon Teil 2

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Schon Wochen vor der großen Party waren wir einkaufen und haben das mitgebracht, was wir am Liebsten mögen: Moosgummi, Bänder, Styroporkugeln, Pfeifenreiniger, Pompoms und natürlich Wackelaugen. Gerade, weil viele der Gäste Pokémon nur wenig oder gar nicht kannten, wollte ich auch ein bisschen „drum rum“erzählen. Bei Pinterest wird man schnell fündig und so sammelte ich auf meiner Pinnwand Ideen, um sie dann zu unserer Motto-Party zu weiterzuentwickeln.

Ich wollte die Gäste auf der Feier Pokémontrainer und -trainerinnen werden lassen. Das geht natürlich nicht einfach so, sondern setzt die Erfüllung einiger Aufgaben voraus. Die waren auf dem Trainingsplan zu lesen:

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LABYRINTH & HELIUMBALLONS

Ich fand online ein Pokémon-Labyrinth, was ich ausgedruckt und schon vor der Ankunft der Gäste auf den Plätzen verteilt hatte. Die Kinder kommen ja nicht alle gleichzeitig und so konnte jeder schon mal ein bisschen rätseln und Trainer Ash den Weg zu seinen Pokémons zeigen. Nach der Begrüßung fingen sie sofort an, den Weg durch den Irrgarten auf dem Papier zu suchen. Währenddessen kam auch die letzte Freundin an und die Party konnte richtig beginnen. Aufgrund akuten Hungers zogen wir Punkt 4, das Kuchenbuffet, vor. Wie das aussah, seht ihr im ersten Post zur Mottoparty.

Im Sommer habe ich mir übrigens einen XL-Behälter Helium gekauft. Inzwischen haben wir schon unzählige Luftballons gefüllt, verschenkt und steigen lassen. Auch für die Pokémonparty bot sich das an: mit Edding das typische Gesicht auf den Ballon der richtigen Farbe gemalt (gelb = Pikachu, grün = Bisasam, orange = Glumanda, rosa = Pummeluff), am Stuhlbein befestigt und schon hat man sowohl coole Partydeko als auch das erste Gastgeschenk zum Mitgeben nach der Party. Win-win.

STARTER-POKEMONS (TATTOOS)

Ich habe bei amazon spezielle Tattoo-Folie für meinen Schneideplotter (Silhouette Portrait) gefunden, die man mit einem normalen Tintenstrahldrucker bedrucken und hinterher ausschneiden lassen kann. Leider hat mein Plotter nicht so mitgespielt, wie ich das wollte [ok, um ehrlich zu sein, hatte ich keine Geduld mehr, als es beim 2. Mal noch nicht ging und hatte außerdem Angst, dass der Plotter die mit der letzten Farbe meines Druckers schön gedruckten Pokémons versehentlich kaputt schneidet, haha], also habe ich sie von Hand mit der Schere ausgeschnitten. Man kann also auch ohne Plotter – nur mit Drucker und Schere – seine eigenen Tattoos damit designen! Wie cool ist das bitte?

Nach einem ersten Testlauf druckte ich je 4 Pikachus, Glumandas und Bisasams für Punkt 5 auf der Party: ein Starter-Pokémon aussuchen. Im richtigen Spiel tauchen direkt nach dem ersten Einloggen 3 verschiedene Pokémons auf. Für eines dieser drei entscheidet man sich, das sog. Starter-Pokémon. Bevor die Party also richtig losgehen konnte, suchte sich jeder Gast eines aus und dann wurde im Bad tätowiert.

POKEMONJAGD

Den Plan warfen wir über den Haufen und gingen direkt über zu Punkt 6, der Pokémonjagd im Garten, denn wer konnte wissen, wie lange die grauen Wolken am Himmel noch dicht halten würden. Eine weise Entscheidung, wie sich etwa eine halbe Stunde später herausstellen sollte! Im echten Spiel hat man die rot-weißen Pokébälle und für besonders starke Pokémons die blau-rot-weißen Superbälle, um die kleinen Monster zu fangen. Mit der AR-Funktion (Augmented Reality) siehst du deine normale Umgebung durch die Handykamera, nur dass mitten auf dem Rasen, in der Bushaltestelle oder auf dem Tisch vor dir ein Pokémon sitzt, das von dir gefangen werden will. Die Wettkampfpunkte über dem Kopf geben an, wie stark ein Pokémon ist.

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Screenshot aus „Pokemon GO“

Und weil bei keinem Kindergeburtstag eine Schatzsuche fehlen sollte, „verkleidete“ ich sie dieses Jahr als Pokémonjagd im Garten! Dazu habe ich Pokémons farbig ausgedruckt, ausgeschnitten, laminiert und erneut ausgeschnitten. Mit Edding schrieb Fiona ausgedachte Wetkampfpunkte auf die Rückseiten der Tierchen. Am Tag der Party versteckte ich 16 Stück u.a. in Blumentöpfen, Regenrinnen, hinterm Autoreifen und im Sandkasten. Mit Powerpoint erstellte ich einen „Pokedex“, das ist eine Übersicht über die Monster. Ich benutzte Bildchen der versteckten Tiere und fügte noch ein leeres Kästchen hinzu. Wenn die Kinder nämlich ein wildes Pokémon im Garten gefunden hatten, mussten sie dessen Wettkampfpunkte in ihre Tabelle eintragen. So konnten die Kinder in 2 Teams (rot und blau) gegeneinander spielen, ohne die Pokémons einzusammeln. Die Vorderseite des Pokedexes sollte aussehen wie in der TV-Sendung: ein kleiner Computer mit Tastatur und einem leeren Eingabefeld zum Nameneintragen. Die Kinder hatten unglaublich viel Spaß beim Suchen und Finden, schrieben eifrig Zahlen in ihren Pokedex und schrien vor Freude, wenn sie wieder irgendwo ein Pokémon gefunden hatten (note to self: nächstes Mal in Stichpunkten aufschreiben, wo welches Tier versteckt ist). Kurz bevor sie alle versteckten Pokémons gefunden hatten, fing es tatsächlich an zu regnen, das tat aber dem Spaß keinen Abbruch!

P.S. Geburtstags-Spiele, die von alleine laufen und keinerlei elterliche Einbringung als Entertainer oder Schiedsrichter benötigen, sind viel wert! Wäre ich nicht fotografierend hinter der Meute hergelaufen, hätte ich mich rein theoretisch in dieser Zeit entspannt zurücklehnen können ^^

POKEBALLWURF

Eine weitere Draußen-Aktivität war Punkt 7: der Pokéballwurf. Natürlich muss man als angehender Trainer auch das Werfen der Bälle üben! Zu diesem Zweck habe ich einfach eh schon vorhandenes Gartenspielzeug verwendet und 4 große laminierte Pokémons an das Wurfspiel angeklebt. An den Wochenenden hatten wir, wenn wir sowieso gerade mit Farbe hantiert haben, gleich noch die Styroporkugeln mit angemalt und in einem leeren Eierkarton trocknen lassen. 2 große und 2 kleine Bälle durfte jeder werfen und versuchen, mindestens ein Mal zu treffen. Auch das hat ihnen viel Spaß gemacht! „Können wir gleich noch mal?“ Der Regen wurde stärker, die Acrylfarbe löste sich langsam von den Styroporkugeln, aber wir hatten das Draußen-Programm erfolgreich absolviert. Puh!

PIKACHU-KOPFSCHMUCK BASTELN

Nachdem sich jeder noch mal am Power-Kuchenbuffet gestärkt und einen weiteren Schluck Schildkrötenspucke genommen hatte, machten wir mit Punkt 2 weiter: Kopfschmuck basteln. Dafür habe ich aus gelbem Moosgummi je 2 Pikachu-Ohren (Vorlage von hier) und aus schwarzem Moosgummi die Ohrspitzen ausgeschnitten. Aus gelbem Tonpapier schnitt ich Streifen (je 4x30cm), an denen die Ohren befestigt wurden. Durch 2 kleine Löcher im Streifen kam dann noch das gelbe Geschenkband und wurde am Hinterkopf verknotet. Nachdem sich jeder Pikachu ein Mal im Spiegel gesehen hatte, machten wir das Gruppenfoto. Süß oder? Natürlich fanden die Öhrchen auch ihren Weg in die Give-Away-Tüte.

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Das gelbe Moosgummi reichte genau für 7 Gäste, deshalb bereitete ich für Fiona aus der Not heraus Kopfschmuck von Raichu vor, der Weiterentwicklung von Pikachu (vorne mitte)

PIN THE TAIL ON PIKACHU

Neugierig fragten die Gäste, die ja inzwischen alle lesen können, was Punkt 3: „Pikachu helfen“ bedeute. Ein Spiel, das – genau wie die Schatzsuche – auf keiner unserer Partys fehlen darf und sich dankbar an jedes Motto anpassen lässt: „pin the tail on the donkey“ im englischen Original. Die angehenden Trainer versuchen Pikachu zu helfen, indem sie seinen Schwanz an die richtige Stelle kleben, natürlich mit geschlossenen Augen und nachdem sie 3x auf der Stelle gedreht wurden! Ein Spiel, das für viel Spaß und großes Gelächter sorgt; vor allem, wenn Pikachu seine 8 Schwänze auf dem Kopf, in der Hand oder auf der Tapete zu kleben hat, hahaha. Die große Pikachu-Vorlage inkl. Schwänzen habe ich hier gefunden. Funktioniert als Partydeko an der Wand auch bestens.

WÜRFELBALANCIEREN

Trainingsübung 8 war das Würfelbalancieren: Eisstab in den Mund und versuchen, bis zu 6 Würfel darauf zu stapeln, ohne dass sie vorher runterfallen. Klingt einfach, ist aber ganz schön schwer! Auch das wollten sie immer wieder probieren. Dass es sehr lustig aussah und manchem vor Lachen der Stab aus dem Mund gefallen ist, muss ich eigentlich nicht extra erwähnen 🙂 Wer gerade nicht an der Reihe war, durfte laut die gestapelten Würfel mitzählen: EINS, ZWEI, DREI, VIER, klack klack klack klack…

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FÜR ZWISCHENDURCH

Die einen wollten das mit den Würfeln noch mal probieren, andere spielten inzwischen mit den Luftballons oder aßen noch ein Stück Kuchen. Damit sich niemand langweilt, hatte ich noch ein Pokémonausmalbild für jeden dabei, nach Bedarf. Aber hat einer angefangen, wollten natürlich alle. Malen geht immer, auch eine sehr dankbare Beschäftigung, um in dieser Zeit Geschenkpapier wegzuräumen oder den Tisch von Tellern und Resten zu befreien. Merke: wenn 8 Kinder Pikachu ausmalen wollen, braucht man auch 8 gelbe Stifte, haha.

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Bevor wir zu Übung 9, „eigenes Pokémon entwickeln“, kamen, tanzten wir eine Runde Bewegungslieder im Kreis. Durch meine Arbeit als Musikpädagogin ist mein Repertoire nahezu unerschöpflich. Detlev Jöcker, Volker Rosin und Simone Sommerland helfen euch da gerne weiter, wenn ihr kein Profi seid! Wichtig ist aber, dass mindestens ein Erwachsener mittanzt und die Bewegungen vormacht. Dann eignet sich so ein 10-minütiger Tanzbreak wunderbar, um die Gruppe wieder zusammenzubringen für die nächste gemeinsame Aktion. Wer übrigens am Buffet vorbeitanzte, durfte sich dabei etwas nehmen. So wurden auch die letzten Reste in den Schüsseln noch leer.

EIGENES POKEMON ENTWICKELN

Für die Entwicklung des eigenen Pokémons stellte ich je einen Becher mit bunten Pompoms, Wackelaugen und Pfeifenreiniger auf den Tisch, außerdem Kleber und Scheren. Die Aufforderung „bastelt euer eigenes Pokémon“ musste ich nicht weiter konkretisieren; sie schnappten sich das Zubehör, klebten wie wild drauf los und waren eine ganze Weile beschäftigt.

POKEMONTOPFSCHLAGEN

Ein Klassiker auf Kindergeburtstagen. Unter dem Topf lagen je ein Button mit der Aufschrift „Super-Power“, ein paar Süßigkeiten und 3 Mini-Pokémonfiguren, im 24er-Set bei amazon bestellt. Mit den selbst gebastelten und den topfgeschlagenen Pokémons + Basteleien waren die Mitgebseltütchen auch schon gut gefüllt. Mein mobiler Fotodrucker (Canon Selphy) hat fleißig Gruppenfotos ausgedruckt, während die Kinder gegessen haben, so dass jeder nach der Party ein Bild in seiner Tüte mit nach Hause nehmen konnte.

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MOTTO-ABENDESSEN

Auf den Tellern seht ihr übrigens das Abendessen, habe ich beim Buffet-Post ganz vergessen. Ich wollte eigentlich Pokéball-Pizza in rot-schwarz-weiß machen, also oben mit Salami belegt, in der Mitte ein paar wenige Oliven (die eh niemand gegessen hätte) und unten einfach Käse. Aber Fiona hat mich mit ihrer eigenen Essensidee überzeugt: blaue Spaghetti! Es gibt nämlich ein Pokémon namens Tangela, das aussieht wie ein blauer Haufen mit Augen in der Mitte und roten Schuhen. Fionas Idee war, in die blauen Nudeln CandyEyes reinzulegen und zwei rote Kleckse Ketchup als Schuhe zu machen. Geil oder?

Ausgeführt hat das Abendessen dann meine Mama in der Küche, während ich Aufsichtsführer beim Topfschlagen gewesen bin. Muss man ihr hoch anrechnen, denn ich glaube, sie findet kaum etwas unappetitlicher als Lebensmittelfarben, hahaha.

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TRAINERURKUNDE, MEDAILLENVERLEIHUNG & MITGEBSELTÜTEN

Nach dem Abendbrot waren noch genau 15min Zeit bis zur Abholung der Gäste. Perfektes Timing also für die noch ausstehende Verleihung der Trainerurkunden! Die Kinder stellten sich in einer Reihe auf und ich hielt eine kleine Rede über das erfolgreiche Absolvieren der vielen verschiedenen Übungen. Als ich feierlich die Namen aufrief und die frischgebackenen Pokémontrainer unter Applaus der anderen ihre laminierte Urkunde und die Medaille (Pfennigartikel aus der Ramschabteilung bei Kaufland) entgegen nahmen, fühlten sie sich vermutlich wirklich wie kleine Stars. Weil auch die Mitgebsel-Tütchen in diversen Online-Shops ausverkauft waren, bastelte ich kurzerhand selbst welche. Aus einfachen Frühstückstüten mit angetackertem Papierhenkel wurden mit Stiften im Handumdrehen Pikachu-Tüten. Während die Kinder abgeholt wurden, ließen wir noch 3 Raketen steigen – ein krönender Abschluss für eine aufregende Party zum 7. Geburtstag meines großen Pokémon-Fans!

Und jetzt erzählt doch mal – fahren eure Kinder (oder ihr?) auch so auf Mottopartys ab? Was für Partys habt ihr schon gefeiert? Oder unternehmt ihr mit der Kindergruppe am Geburtstag immer etwas Schönes? Ich bin gespannt!

Mottoparty Pokémon Teil 1

Kürzlich war es etwas ruhiger auf dem Blog, das lag an den intensiven Vorbereitungen für unseren Kindergeburtstag! Ihre Freunde gehen bowlen, klettern und ins Kino; Fiona dagegen wünscht sich jedes Jahr eine Mottoparty, weil sie das Planen, Schnippeln, Basteln und die Vorfreude genauso liebt wie ich. Schon Monate vorher sammelt sie Ideen und erzählt mir bereits im Hochsommer, welche Spiele passend zum Thema ihr so einfallen. In diesem Jahr sollte es eine My-Little-Pony-Party sein, ein dankbares Motto mit Blanco-Pferdchen zum Bemalen, Haarreifen mit Ponyohren aus Filz, Regenbogenwaffeln und Schönheitsfleck-Tattoos. Der halbe Online-Warenkorb war schon voll mit Give-Aways und Dekoartikeln, als das Pokémonfieber ausgebrochen ist. Ob wir stattdessen auch eine Pokémon-Party feiern könnten, fragte sie. Und ob…! Ich ahnte ja nicht, wie schwierig es werden würde, themenbezogene Deko zu bekommen. Aber wenn der Ehrgeiz erst ein Mal geweckt ist…

EINLADUNGEN

Zur Piratenfeier eine kleine Schatzkarte, zur Eiskönigin-Party eine Schneeflocke und zum Pokémongeburtstag natürlich Pokébälle! (Die wirft man und fängt darin die kleinen Monster im Spiel) Mit rotem Tonpapier und schwarzem Edding sind die ratzfatz gebastelt. Ich habe die Vorlagen gezeichnet und Fiona hat ausgeschnitten, zusammengeklebt und gemalt. Für innen dann den Einladungstext ausdrucken, rund ausschneiden, aufkleben, verteilen, fertig.

DEKO & BUFFET

Zum „Einstimmen“ suche ich als Erstes nach Papptellern, Bechern, Tischdecke und Girlande etc. Meistens gibt es in Onlineshops fertige Sets zu fast jedem beliebigen Thema. Fast. Der Pokémonhype (reloaded) war zwar schon im Sommer in Deutschland angekommen, die Partyutensilien beschränkten sich jedoch auf die USA. Argh! Ab 16.9. sollten Teller, Servietten, etc wieder verfügbar sein. Ich erstellte mir sogar einen Termin im Kalender, nur um am 18. festzustellen, dass schon wieder mehr als die Hälfte „out of stock“ war. In einem anderen Shop wurde ich fündig, belud meinen Warenkorb und scheiterte an der Eingabe des Landes: USA/Canada? !$“6$3%!/§9=“)(§/&%!“!!!

Naja, das gute alte amazon führte zu teure Pikachu-Pappteller, die ich letztendlich doch bestellte und die nach 2 Wochen immer noch nicht angekommen waren. Der Wurm drin! Ich fragte nach und bekam wenige Tage später eine Ersatzlieferung geschickt: knapp 8€ für 8 Teller. Aber wir hatten Pikachu auf dem Tisch! Um nicht schon nach Erwerben des Geschirrs „out of budget“ zu sein, übernahm ich die Sache mit den Bechern selbst und malte den gelben Pappbechern mit Edding Pikachu-Gesichter auf.

Für die Tische habe ich einfache rote Papiertischdecke genommen und als Tischdeko die kleinen laminierten Pokémons verteilt, die wir nicht für das Spiel benötigt haben (siehe Spiele).

Am Freitag, dem eigentlichen Geburtstag, gab es für die Klasse Waffelbecher mit Kuchenteig, buntem Zuckerguss und Pokémon-Muffintoppers, die man fertig kaufen kann. Weil ich nur 24 fertige (blaue) hatte und in der Klasse 29 Kinder sind, habe ich noch ein Set weiße Muffinaufleger inkl. Lebensmittelstiften besorgt und diese rot-weiß-schwarz als Pokébälle angemalt.

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Seit ich zufällig bei Annis Küchenzauber das Rezept für ihren Pinata-Kuchen gesehen habe, ging mir die Idee mit dem Pokéballkuchen nicht mehr aus dem Kopf, aber es wollte sich im ganzen Haushalt keine backofengeeignete Müslischale finden! Mein Mann kam einen Tag vorher auf die Idee, die kleine Edelstahl-Wok-Pfanne aus der Kinderküche zu nehmen und das funktionierte tatsächlich wunderbar 🙂 In Kurzform: Kuchenteig vorbereiten nach Lieblingsrezept, in einer runden Form nacheinander die 2 Hälften ausbacken, abkühlen lassen, ggf. zurecht schneiden am Rand, beide Hälften ein bisschen aushöhlen, mit Lieblingsnaschereien füllen (bei uns waren es Smarties) und dann das Ganze mit dem Frosting „zukleben“. Soweit geht die Anleitung bei Annis Küchenzauber. Bei mir kam dann noch die Schweinerei mit der Farbe dazu. Frosting teilen in rot, natur und etwas schwarz und dann die Farben laut Pokéball verteilen. Tadaaa:

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Für die Kinderparty am Samstag hat sich Fiona Pikachu-Regenbogenkuchen gewünscht. Der bekam gelben Zuckerguss und 2 Papierohren an Schaschlikstäben befestigt. Außerdem aus Rollfondant in schwarz, weiß und rot noch Augen, Mund, Nase und Wangen. Der heimliche Star der Party übrigens, und am Ende restlos aufgegessen. Zusätzlich standen auf dem Buffettisch noch mottogetreu Raupys Raupenfreunde (Gummi-Würmer), Pikachus Popcorn, Menkis Marshmallows, Glumandas Feuerchips und der Pokéball-Fruchtteller, je mit einem Bild des namensgebenden Pokémons.

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Zu trinken gab es Fanta in rosa namens „Pummeluffs Partytrank“ und grün gefärbte Sprite: „Schiggys Schildkrötenspucke“. Was wäre ich ohne meine Wilton Gelfarben, haha! Die Kinder waren schwer begeistert und hatten von beiden Getränken die kompletten 2 Liter ausgetrunken nach 3,5 Stunden Party. Besonders die Schildkrötenspucke hatte es ihnen angetan. Erst „iiihh“ und dann „mmhh, lecker!“. Der Knaller war Fiona, wie sie ihren Gästen das Buffet erklärt hat: „Und was es hier drüben gibt, werdet ihr jetzt nicht glauben: Schildkrötenspucke, aber keine Angst, die ist nicht giftig, sieht nur so aus.“

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Zu unseren Pokémon-Motto-Spielen, dem Ablauf und den Basteleien geht es hier lang zu Teil 2.

4-3-2-1-Kuchen [Rezept]

Oha, ein Novum auf dem Blog! Ich kann mich nicht erinnern, schon jemals ein Rezept gepostet zu haben, aber weil inzwischen so viele Nachfragen zu dem Kuchen kamen, schreibe ich das für euch gerne auf. Dazu müsst ihr wissen, dass ich an und für sich nicht gern in der Küche stehe und es deswegen bei mir immer schnell gehen muss. Erst umständlich Rezepte, Mengenangaben und Messbecher rauswühlen oder gar neue Batterien für die Küchenwaage dauert mir alles viel zu lange. Mein Kuchen ist immer der Gleiche mit kleinen Variationen, aber genau deswegen liebe ich ihn – er ist einfach so vielseitig! Und das Beste: der Name ist Programm, das kann sogar ich mir merken! 4-3-2-1! (Tassengröße ist egal, solange ihr für alles die gleiche Tasse nehmt, damit die Verhältnisse stimmen. Teig ist ausreichend für ein großes Kuchenblech oder ca. 24 Muffins)

Ihr braucht:

  • 4 Eier
  • 3 Tassen Mehl
  • 2 Tassen Zucker (für Leckermäuler! Ich nehme nur 1 Tasse Zucker, aber des Merkens wegen lass ich es mal so stehen)
  • 1 Tasse Öl
  • 1 Tasse Fanta (oder Selters)
  • 1 Tüte Backpulver
  • 1 Tüte Vanillinzucker

Alles verrühren und etwa 1 min auf höchster Stufe mixen, dann wird er hinterher schön fluffig. Den Teig in eine Form geben und bei 180°C backen. Die Dauer hängt ein bisschen von der Backform ab: auf dem normalen Blech wird er dünner und braucht etwa 25min, in der Kasten- oder runden Kuchenform locker 45 – 50min. Unbedingt Stäbchenprobe machen!

Für den Zuckerguss mische ich einfach Puderzucker und Zitronensaft. Und ich experimentiere gerne mit Lebensmittelfarben, weil meine Kinder das lieben und ich – was das angeht – auch noch 7 Jahre alt bin und mich genauso über bunten Kuchen freue 🙂 Die besten Ergebnisse erzielt man übrigens mit den Wilton Gelfarben (gibt es über amazon). Wir haben das 8er-Set mit allen gängigen Farben. Man benötigt wirklich nur eine Messerspitze und hat den ganzen Teig gefärbt, die sind sehr ergiebig!

Bei uns gab es den Kuchen schon in unzähligen Variationen: als Osterhase, zur Einschulung, zum 1. Geburtstag, zur Weltraum-Mottoparty, zum Herbstfest und zum Pokémon-Geburtstag! Lasst euch inspirieren!

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(und weil die Frage kam: für den Zebrakuchen habe ich eine Hälfte des Teiges mit Kakaopulver gemischt und dann immer abwechselnd 2 Esslöffel von hell bzw. dunkel in die Mitte der Form gegeben. Es entsteht ein schwarz-weißer Kreis, der sich nach und nach in der Form ausbreitet. Für den Spinnennetz-Look am Ende (vor dem Backen natürlich) einfach einen Zahnstocher von der Mitte nach außen durch den Teig ziehen. Tadaaa, fertig!

Guten Appetit!

#12von12 im Oktober

Heute ist mir tatsächlich mal eingefallen, dass der 12. ist, bevor ich bei Instagram diverse Blogger-#12von12 gesehen habe. Kommt ihr mit auf unseren Oktober-Mittwoch? Es gibt auch Kuchen, versprochen 🙂 

Mehr 12von12 gibt’s wie immer bei Draußen nur Kännchen

Lieblingstweets September Teil 2

Juhuu, endlich wieder Lieblinsgstweets! Viel Spaß beim Lesen & Lachen!

https://twitter.com/Frl_Pfefferminz/status/776338346918502400

https://twitter.com/wortuose/status/778181632792621056