DIY PomPom-Geister

Halloween steht vor der Tür und das große Kind sucht schon seit Tagen völlig aufgeregt sein Gebiss vom letzten Jahr und den schwarzen Fledermausumhang… Ich habe von vielen Eltern gelesen, die von dem Gruselfest nichts halten und mit ihren Kindern nicht um die Häuser ziehen. Weil aber Fiona nichts lieber macht, als sich zu verkleiden, bin ich für diesen Spaß gerne zu haben, zumal Halloween 2015 sogar auf einen Samstag fällt. Dieses Jahr werden wir wie auch schon 2014 als große Gruppe durch die Gegend ziehen: ein Kind und der Rest junge Erwachsene (ja, bis 30 ist noch jung!), die Kinder geblieben sind. Eine Bedingung gibt es allerdings: es werden alle gruselig geschminkt. Buh!
Während meine Mama auf das Haus und den kleinen Godzilla aufpasst und Spinnenbeine mit Krötenblut (Spaghetti Bologenese) vorbereitet, klappern wir also die Nachbarn ab und singen: „Wir sind kleine Geister, essen gerne Kleister. Wenn Sie uns nichts geben, bleiben wir hier kleben…“ (aus: „Kleine Geister“, Die 30 besten Herbstlieder).

Den Wunsch des Kindes, etwas Gruseliges für Halloween zu basteln, leitete ich an meine virtuelle Lieblingsideenkiste Pinterest weiter und wurde auch schnell fündig: Geister-PomPoms, awww!
Ist der nicht süß?

credits für’s Gruselschloss: Fiona

Aus der knappen englischen Anleitung und dem dazugehörigen Bild wurde ich allerdings nicht wirklich schlau. [An dieser Stelle sollte ich erwähnen, dass ich beim letzten Versuch einen normalen PomPom zu machen scheiterte und er erst in tausend Fussel und dann dem Staubsauger zum Opfer fiel…]

Nach unzähligen Versuchen und mehr oder weniger geglückten Geistern mit Mündern auf der Stirn und Augen am Kinn, habe ich nun den Dreh raus und möchte euch in einem kleinen Tutorial Schritt für Schritt zeigen, wie ihr diesen süßen Hausgeist mit euren Kindern nachmachen könnt.

Ihr braucht:

* weiße Wolle
* schwarze Wolle
* scharfe Schere
* Pappe
* Klammern

1. Ihr müsst euch 4 gleichgroße „Hufeisen“ aus Pappe zuschneiden, dann legt ihr 2 davon genau aufeinander und beginnt zu wickeln. Zuerst beginnt ihr mit etwas schwarzer Wolle für den Mund, ich habe ca. 5x rumgewickelt in 2 Lagen.

2. Den schwarzen Faden schneidet ihr einfach ab und wickelt 2-3 Lagen weiße Wolle darüber, Fadenende wieder abschneiden.

3. Für die Augen wird wieder eine schmale Schicht schwarzer Wolle gewickelt und der Faden abgeschnitten. Zauberei: aus dieser einen Lage schwarz werden tatsächlich mal 2 Augen durch das Durchschneiden nachher.

4. Jetzt wickelt ihr den ganzen Rest der „Hufeisenrundung“ mit weiß, die „Beine“ werden nicht gewickelt.

5. Nun nehmt ihr euch die restlichen beiden „Hufeisen“, legt sie aufeinander und wickelt die Rundung komplett weiß bis sie genauso dick ist wie eure erste. Den Faden könnt ihr am Ende wieder einfach abschneiden.

6. Jetzt faltet ihr die „Beine“ des Hufeisens auf und legt sie jeweils aufeinander mit denen des zweiten Hufeisens („Spagat“), so dass mit einem bisschen Fantasie ein Kreis entsteht. Die aufgefalteten Beine steckt ihr mit Klammern zusammen.

7. Jetzt wird es spannend: mit einer scharfen Schere schneidet ihr jetzt zwischen den 2 Lagen der Papphufeisen die Wolle auf, ein Mal rundherum.

8. Das Wichtigste: einen Faden nehmen, ihn durch eure aufgeschnittenen Papplagen legen und den entstandenen Ball gut verknoten und festziehen.

9. Jetzt könnt ihr die Pappe vorsichtig rausziehen. Was ihr dann habt, ist noch kein Geist, sondern eine explodierte Wollkugel mit schwarzen Flecken. Don’t worry!
Nehmt euch eure Schere wieder zur Hand und beschneidet den Geist rundherum, am Kopf muss ganz schön viel ab, damit er Kontur bekommt. Den oberen Teil schneidet ihr vorsichtig rund und die Fusseln an den Füßen lasst ihr lang, so entsteht der spooky Geisterlook! Wenn euch die Position von den Augen noch nicht gefällt, könnt ihr auch einzelne schwarze Fäden einfach rausziehen und so das Ganze ein bisschen in Form rücken.

Größere Kinder können beim Wickeln übrigens ganz wunderbar helfen und die kleineren…äähhh… sind auch eine Weile beschäftigt 🙂
Viel Spaß und nächste Woche HAPPY HALLOWEEN!

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Mittwochs-Mimimi

Follow my blog with Bloglovin Bei Twitter gibt es das Hashtag #mimimi, meist in Verbindung mit dem Montag. Das ist dieses „alles doof“ und „ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden“. Wenn man es dann mal rausgezwitschert hat, ist es ja meist schon besser…

Ich bin Musiklehrerin und Dirigentin.
Und ich war in den ersten 5 Tagen meiner Herbstferien mit Musikschülern im Probenlager.
Probenlager heißt, wir wohnen zusammen in einem großen Haus, wir essen gemeinsam Frühstück, Mittag, Abendessen, wir proben, üben, spielen, basteln, lachen. „Unsere“ 20 Kinder waren zwischen 6 und 11 Jahre alt, dazu kamen 40 Gastkinder unserer Partnerschule aus der Nähe von Warschau, mit denen wir gemeinsam ein deutsch-polnisches Musikprojekt auf die Beine stellen.

Die Proben haben super geklappt, es war nur streckenweise im 60-Mann-Orchester ein bisschen sehr laut. Meine ersten polnischen Vokabeln heißen übersetzt „Krach“, „ruhig“, „Pausen“ und „eins zwei drei vier“. An einem der Tage kam sogar ein Regisseur, der einen Film über uns und das Projekt produziert, der vermutlich im Hessischen Rundfunk zu sehen sein wird. Quintessenz der Kinder-und-Lehrerinterviews war: „Der beeindruckendste Moment war der, als polnische und deutsche Schüler gemeinsam Musik gemacht haben, obwohl sie sich nicht unterhalten konnten. Musik ist eben eine internationale Sprache.“

Wir hatten sehr schöne Tage, haben viel gelacht und tolle Erfahrungen gesammelt beim Mundharmonika lernen, Pompoms basteln, im Indoorspielplatz, bei der Akkordeon-Solo-Meisterschaft mit Medaillenverleihung und bei der internationalen Disco. „Die Jungs klopfen immer bei uns“, „xy ärgert mich“ und „Sie blutet ein bisschen an der Lippe. Hast du ein Pflaster?“ hat man auch immer dabei, aber es musste niemand vorzeitig abgeholt werden und alle hatten eine schöne Zeit.

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Ich war glücklicherweise nicht alleine verantwortlich für die Kinder, wir waren insgesamt 5 und zeitweise sogar 7 Betreuer, aber dieses Tag und Nacht dabei sein, organisieren, proben, koordinieren und durchzählen schlaucht doch ganz schön. Ich sag mal so: ich liebe unsere Probenlager, aber hinterher weiß man auch immer ganz genau, was man die letzten Tage gemacht hat.

Dieses Mal kam noch dazu, dass ich mich erkältet hatte und direkt am ersten Tag mit einem dicken Kopf rumlief. Kennt ihr das Gefühl, wenn man denkt, es hätte jemand Watte in die Ohren gesteckt? War für das Mundharmonika lernen nicht soo schlecht, aber insgesamt war ich nur 80% meiner selbst. Einen Tag später „wanderte“ die Erkältung in die Bronchien und beschloss, auch dort zu bleiben. Ich bellte so, dass mir Tränen in die Augen stiegen und ich dachte, beim nächsten Anfall würde ich meine Lunge mitraushusten… Das 10-Monats-Baby, das derzeit Probleme mit dem schwierigen Spagat zwischen „Das möchte ich können“ und „Das kann ich tatsächlich“ hat, war zeitweise auch entspreched quengelig und praktiziert im Moment nachts etwas, das mit Durchschlafen nicht viel gemeinsam hat.
Zu allem Überfluss habe ich gestern auch noch eine falsche Bewegung mit dem rechten Arm gemacht, während ich das Baby auf dem linken hielt. Im Reflex griff ich nach der fallenden Trinkflasche und machte eine Bewegung, die ich gerne rückgängig machen würde, wenn ich könnte. Die Schmerzen in der Schulter machen den Arm völlig unbrauchbar, ich kann ihn unter Belastung keinen Zentimeter vom Körper wegbewegen. Hose hochziehen oder Fenster öffnen sind gerade beinahe unmöglich und ich schreie regelmäßig auf vor Schmerz, wenn ich ihn bewege und dabei nicht an den invalidisierten Arm denke. Das schreit nach Arzt…

Das große Kind war in diesem Jahr zum ersten Mal nicht als „mein Kind“, sondern als reguläre Musikschülerin dabei und war kaum zu merken. Einzig auffällig war das täglich mehrfache Stoßen und Stolpern, aber die Gliedmaßen sind im Moment einfach unproportional lang und sie hat sie nicht im Griff, was unzählige blaue Flecken an Knien und Schienbeinen bezeugen.

Nach diesen 5 ereignisreichen Tagen kommen wir nun also nach Hause, ich pfeife auf dem allerletzten Loch und will eigentlich nur ins Bett.
Das Baby hat sich das anders vorgestellt und quengelt. Es ist sauber. Es ist satt. Es klebt an mir dran in der Manduca. Und es kratzt beim Nörgeln meine Leberflecke am Hals auf und schreit wütend, wenn ich seine Hand wegschiebe, weil es mir weh tut. Es hat nicht umsonst den Spitznamen Godzilla. In diesem Moment, in dem ich – der einarmige Bandit, der fast im Stehen einschläft – eigentlich nur die Beine langmachen und mich erholen will, sagt das große Kind, es wolle jetzt basteln.
B-A-S-T-E-L-N!!

Durchatmen.
Ich machte mir einen Pfefferminztee, ihr einen Kakao und wir bastelten tatsächlich ein wenig. Ich half, so gut das mit sich windendem Quengelbaby in der Bauchtrage eben möglich war. 3 Kreuze, als der Piratenschiffbausatz fertig war! Dann der Wunsch nach dem zweiten Bastelprojekt.
Ich erklärte ihr, dass ich einfach nicht mehr könne, wirklich nicht, und einen Tag Pause brauche. Sie wollte aber j-e-t-z-t basteln.
Am Ende weinten wir alle drei. Das Baby vor Müdigkeit, Fiona vor Enttäuschung und ich vor Erschöpfung.

Ein Moment, in dem man erkennen und einsehen muss, dass man nicht Lehrer, Dirigent, Erzieher, Animateur und Supermama gleichzeitig sein kann. That’s life.

Kennt ihr solche Situationen auch? 
Wie schafft ihr den Spagat zwischen working mum und Zirkusdompteur?

Mottoparty Piraten

Ihr seid abenteuerlustig, furchtlos und ein bisschen neugierig? 
Dann seid ihr hier richtig, denn ich nehme euch heute mit auf unseren Piraten-Geburtstag! Arrrrrr!! (Achtung, Fotoflut!)
Die Dame des Hauses ist sagenhafte 6 Jahre alt geworden, happy birthday, mein großes Mädchen!

Die eigentlich gewünschte Quallen-Party konnte ich abwenden und sie stattdessen auf das Thema „Piraten“ umlenken. Wer weiß, ob bei Quallen so viele Gäste gekommen wären? Ist ja schon eine eher spezielle Leidenschaft… „Piraten“ dagegen ist sehr dankbares Motto und Pinterest als Hauptideengeber eine piratenstarke Fundgrube! Also los geht’s!

Wer mich kennt, weiß, dass ich solche Partys gerne bis ins Detail durchplane und selber riesigen Spaß dabei habe. Als das Motto stand, habe ich als Allererstes die Deko bestellt. Praktisch sind da natürlich immer diese Sets bestehend aus Bechern, Tellern, Tischdecken, Girlande und Luftballons, alles im gleichen Design. Dafür gibt es natürlich spezielle Shops, aber man wird wie in meinem Fall auch bei amazon fündig. Für knappe 17€ das Mädchenpiraten-Partyset für 8 Personen ist unschlagbar, finde ich (inklusive Augenklappen).

Als die Gäste kamen, wurde natürlich erstmal auf den Geburtstagspiraten angestoßen: stilecht mit „Flüssigem Gold“ (Fanta), „Piratentrunk“ (Sprite mit schwarzer Lebensmittelfarbe) und „Salzwasser“ (Sprudel). Das fanden alle superwitzig und mussten unbedingt das schwarze Getränk probieren, klar oder? Als ich ein paar Tage vor der Feier beim Drogeriemarkt Müller war, fiel mir die Halloweendeko auf. Da musste dann noch spontan ein ganz besonderes Glas für das Geburtstagskind mit, spooky und durchaus angemessen für eine Piratenkapitänin!
Die süßen Etiketten zum Ausdrucken und Aufkleben habe ich als Freebie übrigens hier gefunden.

Der Schiff-Kuchen als wesentlicher Bestandteil der Deko ging verhältnismäßig schnell und unkompliziert: Schokoladenkuchen (in meinem Fall sogar mit Backmischung für Faule), Schokoglasur drüber, Toffifees als Bullaugen und Mikadostangen als Ruder. Außerdem bekam der Dreimaster entsprechend 3 Fahnen aus Motivpapier ausgeschnitten, die ich mit Schaschlikstäben am Schiff befestigt habe. Passagiere wollten auch noch mit, da haben sich die Gummibären angeboten. Und dann: Schiff Ahoi!

Schokoladenkuchen essen ja eigentlich alle Kinder gerne, aber sicherheitshalber habe ich noch Vanillemuffins dazu gebacken. Als Outfit bekamen die dann Piratenpapierförmchen mit Fähnchen-Picks, auch bei amazon sehr günstig gefunden.

Von den 24 Piratenfoodpicks habe ich nur 12 für die Muffins benutzt. Die restlichen haben ihre Verwendung als Segel auf den Serviettenbooten gefunden! Servietten gehören ja zu jedem Partypaket dazu, allerdings habe ich selten Kinder gesehen, die sie tatsächlich benutzt haben. Als Boote auf Tisch und Büffet haben sie immerhin eine süße Deko abgegeben! Die Faltanleitung für die niedlichen Schiffchen findet ihr hier, ist zwar auf englisch, aber durch die vielen Bilder eigentlich selbsterklärend.
Neben Kuchen und Muffins gab es auf dem Büffettisch noch „Krokodil-Zähne“ (dreieckige Käse-Stückchen), „Kanonenkugeln“ (Maltesers), „Gold-Chips“ (Schokomünzen und Chips) und das große „Haifisch-Becken“ (bunte Gummi-Haie).

Nachdem wir mit dem traditionellen Geschenke-Flaschendrehen fertig waren (alle sitzen im Kreis, der, auf den die Flasche zeigt, darf sein Geschenk überreichen), mussten sich die Gäste erst in Piraten verwandeln, bevor es weitergehen konnte. Dazu gab es für jeden ein genähtes Totenkopf-Halstuch – für die Mädchen in rosa/grau und für die Jungs in schwarz/blau – mit Namen drauf. War ursprünglich so nicht geplant, aber als ich den Stoff gesehen habe, ist es so passiert… Anschließend wurden echte Piraten geschminkt, mit pinken Augenklappen und Herzen auf der Wange 🙂

Fertig ausgestattet durfte die Mannschaft im Raum einen kleinen gelben Zettel suchen, auf dem die erste Aufgabe für die Schatzsuche zu lesen war: „JEDER 2 BREZELN ANGELN“. Draußen im Garten stand schon die Schale mit den Salzbrezeln auf dem Tisch, daneben lag eine Hakenhand (Plastikbecher mit schwarzem Tonpapier beklebt, Loch oben in die Mitte und dünn gedrehte Alufolie als Haken geformt). Sieht übrigens leichter aus als es ist!

Reihum sammelte jeder als Captain Hook seine zwei Brezeln und dann fanden sie unter der Schale auch schon den zweiten Hinweis: „EDELSTEINE SUCHEN IM SAND“.
In einer großen mit Sand gefüllten Schüssel lagen 8 kleine Piratensäckchen und eine Karte, auf der man sehen konnte, welche Farben es zu finden galt. Jeder 6 Stück, auf die Plätze, fertig, LOS!
(Säckchen mit Edelsteinen habe ich hier gefunden & den Vordruck für die Hinweiskärtchen als Freebie von hier)

Als alle Säckchen gefüllt waren, fanden die Kinder Piraten unter dem Rand der Sandschüssel den nächsten Hinweiszettel: „GEHEIME BOTSCHAFT LÖSEN“.
Im Garten versteckt lagen 8 Papierrollen mit je einem „Zeichen-Alphabet“ und darunter eben dieser geheimen Botschaft. Es dauerte nicht lange, bis die ersten aufgeregt das Lösungswort riefen: MUTPROBE!!!

Für die Mutprobe sollten die abenteuerlustigen Piraten einen kleinen Parcours bewältigen, u.a. auf einem dünnen Brett über den Fluss mit Piranhas balancieren (blaue Mülltüten, ein Brett aus Opas Garage und maritimes Kinderzimmerequipment) und sich am Seil vom „Ausguck“ des Kletterturmes herunter schwingen. Mit Bravour haben das alle gemeistert und sich gleich ein zweites und drittes Mal angestellt. Jetzt nur nicht runtergucken…

Anschließend fanden sie im Sand endlich die kleine Schatzkarte. Fiona hatte mich am Vorabend beim vorsichtigen Anbrennen mit einem Feuerzeug erwischt und meinte anerkennend:  
„Toll, Mama, du machst, dass die Karte richtig piratig aussieht!“
Die piratige Schatzkarte zeigte ihnen den Weg zum Schatz und im Kellereingang wurde er dann auch schnell entdeckt: eine Kiste voller Süßigkeiten und blanco Mini-Schatztruhen aus Holz für jeden!

Nach erfolgreicher Schatzsuche wurde die Beute mit in die „Kajüte“ genommen, wo wir die Schatztruhen mit bunten Edelsteinen beklebten. Wer wollte, konnte sich noch einen Papagei basteln, denn ein echter Pirat braucht schließlich sein gefiedertes Haustier auf der Schulter!
Mit Wackelaugen, bunten Federn und Kleber entstanden ruckzuck wunderschöne Vögel zum Auf-die-Schulter-setzen. Krrraaaaa!

Während meine Mama sich in der „Kombüse“ schon um das Seefahrer-Abendmahl kümmerte, sangen und tanzten wir ausgelassen zu „Der Pirat“ von Volker Rosin und zu „Die Piraten“ (die schießen heute aus Versehen mit Tomaten und aus ihren riesigen Kanonen fliegen statt Kanonenkugeln nur Melonen – kennt ihr das? So witzig). Auf Topfschlagen, Reise nach Jerusalem und andere Kindergeburtstagsklassiker verzichteten wir, stattdessen gab es aber passend zum Partymotto noch den Inseltanz. Dafür verteilt man kleine Teppiche, Zeitungen, o.ä. im Raum, eins weniger als Mitspieler. Die Piraten schwimmen durch die Gegend und wenn die Musik stoppt, muss sich jeder auf eine Insel retten. Wer übrig bleibt, scheidet aus. Der Gewinnerpirat durfte anschließend die zweite kleine Schatztruhe öffnen und fand darin 8 kleine Piratenzaubertafeln… (von hier)

Weil Kinder auf Geburtstagspartys meistens viel zu beschäftigt sind um zu essen, gab es Seemannskost to go: IKEA Hotdogs mit oder ohne Gurken und Röstzwiebeln im „Schiffmantel“, also mit Segel.
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass ich jetzt ganz wunderbar ohne Vorlage Totenköpfe zeichnen kann…?

Ich hoffe, ihr hattet beim Anschauen der Bilder auch so viel Spaß wie wir beim Feiern und vielleicht habt ihr ja jetzt sogar Lust bekommen, selber eine Piratenparty auf die Beine zu stellen. Der nächste Geburtstag kommt bestimmt! AHOI!

Die Links in diesem Beitrag sind keine bezahlten, sondern basieren lediglich auf den Ergebnissen meiner Websuche (Pinterest, Google, Amazon) zum Thema Piratengeburtstag.

Darf ich vorstellen: die Zwillingsschwester [La Lalla]

***sponsored post***

Liebe Mädchen- und Jungsmamas,

kennt ihr schon das Unternehmen „La Lalla“ und seine besonderen Puppen?
Falls nicht, solltet ihr sie und diese ungewöhnliche Idee unbedingt kennenlernen!
Ich gehe nicht sehr häufig auf Kooperationsanfragen ein, weil ich auf Blogs hauptsächlich Inhalte von den Menschen dahinter lesen möchte und nicht ständig sponsored posts „mit Mehrwert für die Leser“. Wenn ich Werbung will, schlage ich einen Katalog auf. Bei dieser außergewöhnlichen Anfrage bin ich allerdings neugierig geworden und wollte es genauer wissen, denn es gibt so Ideen, die man gerne selber gehabt hätte…

„Children want to live in a world of fantasy and fairy-tales. What can we do to take them into that dream world? Let’s create La Lalla – a twin doll for every little princess!“

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Das Prinzip funktioniert ganz einfach: man stellt sich auf  www.la-lalla.de die Puppe so zusammen, dass sie dem eigenen Kind ähnlich sieht. Dabei gibt man Haarfarbe, Haarlänge, Haarstruktur, Pony oder kein Pony und Augenfarbe an, bis die äußeren Merkmale der La Lalla mit denen des eigenen Kindes übereinstimmen. Hauptklientel sind ganz offensichtlich Mädchenmamas, aber es gibt bei den „Puppenrohlingen“ auch Jungs, die man individualisieren und für einen kleinen Puppenpapa bestellen kann!

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Anschließend wählt man aus vielen verschiedenen ein Outfit für die Puppe aus, welches man im Partnerlook für sein eigenes Kind automatisch mit dazu bekommt! Und wer nicht Zwillinge, sondern Drillinge bevorzugt, kann für sich selbst das identische Kleidungsstück in Mama-Größe auch noch dazu bestellen. Accessoires, wie Schuhe, Strumpfhosen, Söckchen, Brille, Kleiderschrank, Bett, Arztkoffer, Teeparty-Zubehör etc. kann man ebenfalls noch auswählen, wenn man möchte.

Bildquelle: http://www.la-lalla.de

Soweit die Theorie. Und nun zu unserer ganz persönlichen La Lalla, die wenige Tage nach der Bestellung in diesem wunderschönen Karton ins Haus kam. Ich weiß gar nicht, wer von uns beiden aufgeregter war beim Öffnen, Fiona oder ich!

Hallo, kleine Fiona!

Wir haben uns für das „Coral Dress“ entschieden für beide und statt eines Mama-Outfits noch schwarze Strumpfhose und Schuhe dazu bestellt. Fiona, also die echte, nahm die La Lalla in die Hand, drehte und wendete sie und konnte nicht fassen, dass sie nun tatsächlich eine einmalige Zwillingspuppe hat, die auch noch so wunderbar nach Vanille duftet! Sie ist stehend 30cm groß, hat blonde schulterlange Haare, einen Pony und blaue Augen.
Nachdem sie das Partneroutfit angezogen hatte, nahm Fiona ihre kleine Spielkameradin mit raus in den Garten. Eigentlich ist meine Tochter nie so sehr Puppenmama gewesen, aber mit der „kleinen Fiona“ hat sich das grundlegend geändert. Sie schläft mit im Bett, muss sich auch die Zähne putzen und durfte sogar schon mal mit in die Schule! 
 
Diese Puppen sind wirklich eine ganz besondere Geschenkidee, erst recht, wenn man sowieso auf Personalisiertes steht. Also wer einer kleinen Puppenmama oder einem süßen Puppenpapa eine große Freude machen will, könnte ja mal dem Weihnachtsmann einen heißen Tipp geben, dass er auf seiner Tour einen kleinen Zwischenstopp in Polen macht (oder einfach ganz bequem liefern lässt, haha). 

Der Puppenrohling kostet 23,90€, die Puppen-Outfits (Kinderversion inklusive) zwischen 21,90€ und 55€. Auch hat man die Möglichkeit, seine Puppe saisonal neu einzukleiden und Outfits separat zu bestellen.

Wir sind beide ganz begeistert von der kleinen Zwillingsschwester! 
Habt ihr schon mal vorher von „La Lalla“ gehört? Wie findet ihr diese Idee?

Lieblingstweets September

Pünktlich zum neuen Monat gibt es jetzt die Lieblingstweets aus dem September, heute u.a. mit Papas Samen, dem mysteriösen Verschwinden einer Flöte und der Auswahl zwischen Dschungel, Prinzessin oder Bauernhof. Viel Spaß!

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