Mein Kreta-Bilderbuch

Ich fand die Idee des Ostsee-Bilderbuches bei Berlinmittemom so süß, dass ich sie direkt übernommen habe und euch jetzt endlich, fast 4 Wochen nach unserer Rückkehr, das Kreta-Bilderbuch zeigen möchte. Wir waren zum ersten Mal auf der schönen griechischen Insel und sind restlos begeistert und total verliebt in Land und Leute!

Und dann dieses befreiende Gefühl beim ersten Blick auf’s Meer…
 
 

Aus dem Salzwasserpool war Fiona nur mit reichlich Überzeugungsarbeit zu den Mahlzeiten rauszubekommen. Ansonsten übte sie unermüdlich Schwimmen, Tauchen, Springen und: Handstand!

Ach ja, und die aufblasbare Qualle, die uns gleich am zweiten Tag im Supermarkt begegnet war, wurde selbstverständlich adoptiert…
An der Bar fühlte sie sich wie zu Hause, bestellte (meistens nur mit Badeponcho bekleidet) Cinderella-Coktails und schlürfte die gemütlich auf ihrem Barhocker, von dem die Füße baumelten. So fühlt sich Urlaub an! Der sehnsuchtsvolle Blick gen Meer gilt übrigens dem Paragliding, Fallschirm-Fliegen. Und wer Fiona kennt, der ahnt, dass es nicht nur beim Blick geblieben ist…

„Isn’t she afraid?“ wollte man von mir wissen, während das kleine Mädchen mit der großen Schwimmweste auf dem Meer von der Banane aufs Motorboot kletterte.

Ich war selber überrascht, wie mutig sie mit ihren fast 6 Jahren ist, aber sie war tatsächlich fest entschlossen, mit mir gemeinsam Fallschirm zu fliegen.
Gesagt, getan. Auf dem Boot „zogen“ wir das Fluggeschirr an, viele bunte Gurte mit Karabinern, gingen zum hinteren Teil des Schiffes, wurden festgemacht und dann fuhr das Boot los.
Wir blieben da, wo wir waren, schwebten aber am Fallschirm über dem Wasser in der Luft und wurden mit jedem Meter, den das Boot fuhr, weiter in den Himmel gehoben. Was für ein Gefühl! Wir lachten und strahlten um die Wette. So fühlt sich Freiheit an! 
Der schönste Mama-Tochter-Moment des Urlaubs:
50m über der Küste Kretas mit einem atemberaubenden Blick auf die griechische Insel beschlossen wir in Ermangelung einer Kamera, diese Bilder für alle Ewigkeit in unseren Herzen zu behalten ❤

Einen Tag fuhren wir mit einem Mietwagen in die malerische Hafenstadt Agios Nikolaos, bummelten ein bisschen, kauften Postkarten und genossen einen Eiskaffee in einem der süßen Cafés rund um den Binnensee in der Stadt, den Voulismeni-See.

Kreta ist unter anderem berühmt für sein einmalig schönes Meereszentrum, das CRETAquarium.
Das konnten wir unserem kleinen Meeresforscher natürlich nicht vorenthalten. Es war ganz anders, als z.B. das Sealife in Berlin, die Becken viel größer und das Arrangement insgesamt spektakulärer und wirklich sehenswert. Fiona war – wie immer – am meisten fasziniert von den Quallen. Dort gab es nicht nur ein Becken mit ausgewachsenen Quallen, sondern auch kleine Aquarien mit wirklich winzigen Baby-Jellyfish. Ich stehe ja nicht so auf Quallen wie mein Kind, aber die Minis waren tatsächlich fast ein bisschen niedlich 🙂

Fiona hat im Urlaub plötzlich zu lesen und zu schreiben begonnen, als ob ein Knoten geplatzt wäre. Auf einer Zaubertafel, die wir auf dem Hinflug von Condor geschenkt bekommen hatten, schrieb und malte sie, was das Zeug hielt. Nach der Reise waren von der Tafel wegen des starken Gebrauchs nur noch Einzelteile übrig. Sogar das Spiel mit dem Galgenmännchen probierten wir alle gemeinsam, allerdings erwies sich das Raten von Fionas Wörtern mitunter als ganz schön knifflig.
(langes, glattes Kriechtier mit 3 Buchstaben? WOM)

 

 

Und dann war da noch die Geschichte mit dem kopflosen Oktopus, den ich am Büffet in den Frutti-di-mare-Nudeln fand und in für Fiona zum Zeigen mitbrachte. Sie bestaunte ihn von allen Seiten, wollte ihn erst probieren, traute sich dann aber doch nicht. Etwas später zog sie los zum Büffet und kam kurz danach wieder, um mir mitzuteilen, dass sie die Nudelpfanne sortiert habe:
alle Nudeln auf die eine Seite und alle Oktopusse auf die andere.
Am liebsten hätte sie alle mitgebracht, um sie im Meer freizulassen. Aber da ich schon das „Sortieren“ nicht ganz so lustig fand, entließen wir stellvertretend für alle frutti-di-mare-Tintenfische diesen einen in die äh…Freiheit. Auch ohne Kopf. Hier das Bild, auf frischer Tat sozusagen:

Jetzt beim Schreiben sind die Erinnerungen wieder ganz frisch und ich kann das Meer förmlich rauschen hören. Geht’s euch ähnlich?
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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

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