Postkartenflut

Ich halte mich normalerweise aus politischen Diskussionen weitestgehend raus, ist nicht gerade mein Fachgebiet, aber die Entwicklungen der letzten Wochen machen mir Angst. Es reicht, wenn man bei Twitter das Hashtag #heidenau eingibt.
Ich selbst bin erst 1987 geboren, habe also von der DDR nicht mehr viel mitbekommen. Aber ich denke an die vielen DDR-Flüchtlinge, die im Sommer 1989 Zuflucht in der Deutschen Botschaft in Ungarn gesucht und auf ihre Ausreise in den Westen gewartet haben. Und nicht etwa, weil in ihrem Heimatland Krieg herrschte, sondern weil sie reisen wollten. Weil sie frei sein wollten.
Unglaublich, was einen Menschen antreiben muss, alles hinter sich zu lassen und in die Ungewissheit zu ziehen, in der Hoffnung auf ein besseres Leben für sich und seine Familie…

>> What lies behind us and what lies before us are small matters compared to what lies within us << (Emerson)

Die Initiative Blogger für Flüchtlinge hat in Zusammenarbeit mit dem Unternehmen MyPostcard für heute, den 28.08.15, eine wunderbare Aktion ins Leben gerufen: Postkarten für Heidenau! Es wird die Welt nicht verbessern, aber viele Tropfen bilden einen Ozean. Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen, dass wir die Menschen auf der Suche nach einem sicheren und besseren Leben, bei uns in Deutschland willkommen heißen!

Ihr braucht kein Geld, nur 5 Minuten eurer Zeit! Jeder kann helfen!

Und so geht’s:

1. kostenlose MyPostcard-App runterladen
2. Design auswählen (z.B. das Logo der Aktion #bloggerfuerfluechtlinge) und Grußtext eingeben, z.B. „Herzlich Willkommen“ auf verschiedenen Sprachen
3. Adresse:  Flüchtlingsunterkunft, Hauptstr. 10, 01809 Heidenau
4. Gutscheincode refugees eingeben und Postkarte für 0,00€ verschicken

Pro Gerät könnt ihr mit dem Code eine kostenlose Karte verschicken. Wenn ihr euch bei MyPostcard registriert (nicht zwingend notwendig!!), könnt ihr auch eine zweite Karte gratis versenden.

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

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