10 Gründe für einen Wutanfall

Frida vom 2KindChaos hat zur Blogparade #Wutkinder aufgerufen und möchte 10 Gründe für einen Wutanfall wissen. Eigentlich ist das große F schon relativ zivilisiert und hat sich ganz gut im Griff (vor anderen). Zumindest musste ich sie noch nie vom Boden aufsammeln, wenn wir in der Quengelzone im Supermarkt standen. Wutanfälle oder eher kurze Böcke fallen mir natürlich trotzdem auf Anhieb ein. Jeder kriegt 5, hier sind sie:

Das kleine F ist 8 Monate und das große F 5 Jahre alt.
1) Kleines F: 
 Sie versucht, etwas Glitschiges zu essen (Melone, Gurke, etc.) und kurz vor dem Mund rutscht es immer wieder aus der kleinen Hand. 
Es ist zum Verzweifeln. 
Jetzt guck nicht nur, sondern hilf mir lieber, Mama!
2) Großes F: 
Nachdem sie beim letzten Bolognese-Essen erst ordentlich Parmesan über die Nudeln gekippt und hinterher angemerkt hat, man könne es nicht essen, weil es „zu käsig“ sei, habe ich beim nächsten Mal Parmesanverbot erteilt. Oh oh.

3) Kleines F:  
Sie schläft beim Stillen ein, schnarcht sogar leise. Sobald ich aber auch nur auf die Idee komme, mich die Brust langsam und unauffällig zu entfernen, kriege ich das herzzerreißendste Wie-kannst-du-nur-Schreien (mit Tränen!) als Quittung, das ich je gehört habe.

4) Großes F:  
Nein, bei uns wird gerade kein Kind misshandelt, liebe Nachbarn. Wir versuchen lediglich so abartige Dinge, wie ihm die Zehennägel zu schneiden. Oder die Haare zu waschen. Tschakka!
5) Kleines F:  
Das Baby spielt friedlich bei meiner Mama; sie waren gemeinsam spazieren mit dem großen Kinderwagen, es ist satt und rundum zufrieden. Und dann sieht es „die Frau mit den Brüsten“ kommen, mich. Und brüllt. Ja, ich freue mich auch, dich zu sehen. Was für eine Begrüßung.
6) Großes F:  
Buch lesen, Hörspiel anmachen, Schlafmilch trinken, aufs Klo gehen, Kuscheln, Erzählen. 
22.30: „Man! Ich. Kann. Aber. Nicht. Einschlafen!!!“
10min später schnarcht’s. 
Und wie bei Twitter schon mal gelesen – ja, da würde man dann am liebsten hingehen, wecken und sagen: „Siehste!“
7) Kleines F: 
 „Ich weiß, du willst lieber sitzen, mein Schatz, ich mach nur schnell eine neue Windel…“
8) Großes F: 
 „Zwei Punkt Fünf Neun, also kann ich mir das kaufen!“ 
– „Wie viel Taschengeld hast du denn?“ 
„Zwei Euro.“ 
– „Dann geht’s nicht.“  
„Aber warum denn?! Da steht doch ZWEI…“
9) Kleines F:  
Das Buch fällt runter. Da kann man so schnell sein wie man möchte mit dem Aufheben und wird trotzdem erstmal ordentlich angebrüllt. Das eigentlich noch eher grobmotorisch veranlagte Baby hat sich eine interessante Technik erarbeitet, das große viereckige Buch genau in den schmalen Spalt zwischen Hochstuhltisch und Wand fallen zu lassen. Beugt man sich über Kind und Stuhl, um es wieder herauszuangeln, kriegt man erstens eine Haarkur mit fraglicher Wirkung und zweitens ein Büschel Haare entfernt. Was ein Spaß.
10) Großes F:  
„Nono, wir kaufen keine Gummitiere mehr.“ 
– „Aber das hier ist besonders schön. Und ich liebe doch Gummi. Bitte!“ 
 „NEIN.“
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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

1 Kommentar zu „10 Gründe für einen Wutanfall“

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