Meine schrägsten Urlaubserlebnisse

Mama-on-the-rocks läutet mit einer Blogparade zum Thema „Mein schrägstes/lustigstes Ferienerlebnis“ die bevorstehende Urlaubssaison ein.
Da wir leidenschaftliche gerne verreisen, gibt es auch das eine oder andere witzige Urlaubserlebnis, das ich gerne mit euch teilen möchte, von abgesägten Eheringen, dem Toilettentrauma und einem exhibitionistischen Affen.

No.1: England, im Jahr 2000. Ich war 13. Wir fuhren in den Sommerferien bevor ich in die 8.Klasse kam hin und ich freute mich riesig auf Land und Leute, wollte ich doch endlich mal „in echt“ meine sehr guten Englischkenntnisse anwenden. Mit einem heimtückischen Dialekt, wie es typisch für die verschiedenen Regionen Englands ist, habe ich allerdings nicht gerechnet und war an einem Fish & Chips-Stand gnadenlos überfordert mit der chinesisch anmutenden Frage: „Taikaweiohstai?“
(Take away or stay?)

No.2: Wir waren auf Malta, 2003. Meine Mama stolperte unglücklich und fiel u.a. auf die rechte Hand. Ihr Ringfinger schwoll innerhalb einiger Tage auf die doppelte Größe an. Da half kein Ziehen und kein Drücken: der Ehering saß bombenfest und der Finger bekam nach und nach eine eher ungesunde Farbe. Wieder zurück zu Hause war es der eigene Ehemann, der erst mit einer kleinen Eisensäge (!) und anschließend noch mit einem Seitenschneider den heiligen Bund der Ehe absägte und so den Finger rettete. (Gerade frisch recherchiert für die Jubiläumszeitung zum 30. Hochzeitstag meiner Eltern)

No.3: Ich war noch sehr klein, auf jeden Fall noch nicht in der Schule, und wir flogen auf unsere griechische Lieblingsinsel, Skiathos. Im Flugzeug ging ich allein auf die Toilette, schloss ordnungsgemäß die Tür ab und erledigte, was zu erledigen war. Leider ging die Tür hinterher irgendwie nicht mehr so leicht auf, wie sie vorher zugegangen war. Ich bekam Panik, trommelte von innen gegen die Tür und schrie laut „HIIILFEEE!!!“. Seitdem vermied ich es bis als Erwachsene (!), im Flugzeug die Toilette zu benutzen.

No.4: Frankreich, vielleicht 1991. Das Toilettentrauma zieht sich durch meine gesamte Kindheit. Ich schloss nach der Flugzeugsache grundsätzlich nicht mehr ab. In Frankreich gab es aber hochmoderne und sich selbst reinigende Toiletten, deren Licht innen auch nur funktionierte, wenn die Tür verriegelt war. Und wie ich noch so bei halboffener Tür im Dunkeln auf dem Klo saß, dachte selbiges, es müsse sich genau in diesem Moment reinigen und startete die Sprinkler-Anlage. Statt wegzurennen, blieb ich wie angewurzelt sitzen und schrie wie am Spieß: „HIIILFEEE!!!“

No.5: Letztes Jahr machten wir Urlaub auf Mallorca. Ein Muss für Kinder ist der Safari-Zoo in der Nähe von Cala Millor. Während unseres Besuches wurden wir Zeuge eines seltsamen Schauspiels. Ein Schimpanse saß in seinem Käfig und spielte mit einer leeren Plastikflasche. Als er bemerkte, dass er Zuschauer hatte, fing er an, an seinen Genitalien zu spielen, bis diese eine annehmbare Größe erreicht hatten. Er steckte seinen P*nis in die Flasche, entleerte seine Blase, hielt danach mit seinem Daumen die Öffnung der Flasche zu und schüttelte kräftig. Eigenurin soll ja eine heilende Wirkung auf den Körper haben, aber als er den Inhalt der Flasche anschließend tatsächlich trank, dachten wir erst, der arme Affe, der muss ja soo durstig sein. Denkste! Eine große Schüssel mit frischem, sauberen Wasser stand in seinem Gehege. Er genoss einfach nur die Aufmerksamkeit und wiederholte sein Schauspiel noch einige Male für andere Gäste…

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

2 Kommentare zu „Meine schrägsten Urlaubserlebnisse“

  1. haha, der Affe ist der Knaller. Oh Mann, ich hätte mich gekugelt, wenn ich dabei gewesen wäre.

    Und das mit dem Toilettentrauma kann ich nachempfinden. Mein Horrorerlebnis als Kind war es aber, dass ich mich in so ein massives Mülltonnenaufbewahrunsgding aus Stein (so mit Tür etc.) einegschlossen hab und nicht mehr rauskam. Das war nicht nur eklig, sondern hat auch gedauert, bis das jemand mitgekriegt hat. …

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