Best-Of Juni

Wenn ich nicht regelmäßig jeden Monat Fotos für das Best-Of sortieren und archivieren würde, wäre ich in der Menge an Bildern wohl schon längst untergegangen und würde überhaupt nicht mehr durchsehen. Bevor Fiona auf der Welt war, gab es einfach handfeste Ordner wie „Urlaub 2006“ oder „Abschlussprüfung 2009″auf dem Laptop. Mit der Geburt eines Kindes beginnt fototechnisch eine neue Zeitrechnung, die man am Besten von Anfang an systematisiert. Bei der Fülle an Daten bin ich inzwischen dazu übergegangen, den Ordner „FIONA“ in diverse Unterordner aufzuteilen, z.B. „ab 2“, „ab 3“, „ab 4“. Diese sind dann (dank Best-Ofs) jeweils noch mal unterteilt nach Monaten. Wie machen das nur Familien mit vielen Kindern?!? Dennoch: ein Hoch auf die Technik! Wenn wir all die Bilder in analog im Schrank stehen hätten, bräuchten wir definitiv eine größere Wohnung.
Ein paar Bilder aus unserem Juni gibt es hier für euch, viel Spaß!

Wir waren Anfang des Monats mit unseren jüngeren Musikschülern 3 Tage am Werbellinsee im Probenlager, haben Ende des Monats mit den Allerjüngsten (1./2.Klasse) vor einem ausverkauften Theatersaal das Schuljahresabschlusskonzert erfolgreich über die Bühne gebracht und auch sonst viel Musik gemacht 🙂 Der kleine Künstler in unserem Haus entwickelt einen gesunden Ehrgeiz an seiner Melodica und möchte eigentlich nur Eines: auf die Bühne!

Als der Sommer ein paar Tage über Pfingsten seinen Gastauftritt in Berlin hatte, sind wir zum Badesee gefahren und haben ein bisschen Urlaubsfeeling getankt. Einen längeren Fußmarsch und 2 Blasen später hat sich das Thema „Flip-Flops“ nun wohl erst mal erledigt…

 Fußball guckt bei uns eigentlich niemand, aber wenn das ganze Land im WM-Fieber ist, lässt man sich eben doch anstecken. Ich wurde von meinem Kind sogar dazu genötigt, Spiegelsocken und eine Fahne für’s Auto zu kaufen! Die Deutschland-Torte gab’s (nach einer Idee von http://cena-culinaria.blogspot.de) zu unserem Public Viewing, das unglücklicherweise mit einer wichtigen Gesamtprobe „kollidierte“. Wir haben uns dann kurzerhand dazu entschlossen, in der Halbzeitpause zu proben und vorher gemeinsam zu gucken.

Fiona und ich waren diesen Monat bei den Tollas zu Gast, durften einen bunten Vormittag im kreativen Chaos des Tollabox-Büros verbringen, beim Mini-Material-Mittwoch helfen und im Tonstudio bei einer Aufnahme für die August-Box mitwirken (noch streng geheim!). Es hat mal wieder unglaublich viel Spaß gemacht! Die Sprüche-Lampe, die mich jedes Mal auf’s Neue beeindruckt, hat hier ein eigenes Bild verdient! Fiona dagegen war übrigens viel beeindruckter von der Tatsache, dass im gesamten Büro verteilt Tolla-Augen an Wänden und Türen klebten ^^

Ist man im Urlaub auf einem Städtetrip, ist eine Sight-Seeing-Tour ganz selbstversständlich. Da fährt man im Bus durch die Metropolen dieser Welt, hat aber die schönsten Ecken vor der eigenen Haustür noch nicht gesehen. Um das zu ändern, ging es vorletztes Wochenende im Doppeldeckerbus durch Potsdam. Eine neue große Liebe haben wir auch mitgebracht: das Krümelmonster!

30 Jahre verheiratet – meine Eltern nehmen’s mit Humor, haben zum Feiern geladen und sich sichtlich gefreut über die vielen Gäste, das gute Essen, das musikalische Programm und die Hochzeitsjubiläumszeitschrift mit dem Titel „JA! – ICH WOLLTE“ 🙂

Der Zitate-Monat Juni war wieder sehr ergiebig, ich kam mit dem Mitschreiben kaum hinterher. Besonders schön sind ihre Gedanken zum Thema „Nachwuchs“, aber lest selbst:

Fiona ist 4 Jahre und 8 Monate alt.
„Eine eigene Kamera? Toll, dann kann ich ja jetzt mein Essen fotografieren!“
(reif für social media, würde ich sagen)
„Da war’s so dunkel, dass sogar Blitze aus der Kamera gekommen sind!!“
„Nono, wir bekommen ein Baby!“
– „Echt?! Zeig!“
(Ich zeige ihr ein Ultraschallbild)
„Höhö, sieht ja aus wie ein Elefant!“
„Jetzt noch ein Hörspiel? Schläfst du dabei auch wirklich ein?“
– „Ja, Mama, ich vertraue dir!“
„Gehen wir heute zu Indiana?“
(unsere Friseurin heißt Diana…)
„Nachtisch ist mein Lieblingsessen.“
„Was gab es heute Mittag in der Kita?“
– „Puffermus.“
(Kartoffelpuffer mit Apfelmus)
(Sie sieht mich mit hohen Schuhen laufen)
„Hey, Mama, du kannst ja damit laufen! 
Warst du etwa beim Hackenschuh-Unterricht?“
„Ich weiß nicht, was das für ein Käfer ist, Noni.“
– „Vielleicht kann ich das im großen Naturbuch googeln!“
„Zeig mal deinen Bauch“
(…)
„Oh, der ist ja schon ein bisschen dick. Halb Essen und halb Baby.“
„Guck, Mama, hier in der Mitte ist die Fruchtblase und drum herum das Essen.“
(Ich wecke Fiona eines Morgens. 
Sie schlägt die Augen auf und fragt völlig unvermittelt)
„Möchtest du, dass ich dir bei Sasa eine Schafgarbe pflücke?“
„Heute fängt die WM an! Frag doch, ob ihr in der Kita auch Fußball spielt.“
– „Aber ich bin doch ein Mädchen, Mädchen spielen keinen Fußball.“
„Doch, klar! Es gibt sogar richtige Frauenmannschaften!“
– „Hm, aber ich hab noch nie einen Ball getroffen….“
„Ein Baby entsteht, wenn Mama und Papa sich ganz doll lieb haben, stimmt’s?“
– „Äh…ja.“
„Ok, und wann habt ihr euch eigentlich lieb gehabt?“
„Wow, du kannst das Lied aber schnell spielen!“
– „Ja, meine Finger sind schneller als ein Schmetterling fliegt!“
„Im Radio haben sie Hitzewelle gesagt. 
Oh nein. Wenn es Hitze gibt, wird dein Lenkrad bestimmt wieder sehr heiß, Mama.“
„Bist du böse auf mich?“
– „Nein.“
„Gut, wir sind ja auch gefreundet. Und außerdem bist du ja meine Mama.“
(Sonntag Morgen, vor meinem Bett)
„Mama, können wir heute ausschlafen?“
– „……ja…..“
„Ich möchte aber nicht ausschlafen.“
„Mit meiner Katzi kann man immer ganz schnell einschlafen.“
– „Sowas möchte ich auch!“
„Aber Mama! Ihr Erwachsenen braucht sowas nicht. Ihr schlaft doch immer sofort von selber ein, wenn ihr die Augen zu macht!“
„He, du hast mein Fahrgestell demoliert!“
„Diese Tapete haben wir lange nicht mehr betrachtet.“
– „Betrachtet?! Woher kennst du denn solche schweren Wörter?“
„Ich weiß das einfach!“
„Mama, Dingsbums sagt man nicht! 
Das ist ein Name für welche, die nicht so attraktiv sind und nicht so klug.“
(wtf?!)
(in der musikalischen Früherziehung)
„Wisst ihr noch, wie ihr euch das Wort „Spinne“ auf Englisch gemerkt habt? Da gibt es so einen Film…“
Kind: „Ich weiß! STAR WARS!“
Wir wünschen euch einen tollen Start in den Juli!
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Meine schrägsten Urlaubserlebnisse

Mama-on-the-rocks läutet mit einer Blogparade zum Thema „Mein schrägstes/lustigstes Ferienerlebnis“ die bevorstehende Urlaubssaison ein.
Da wir leidenschaftliche gerne verreisen, gibt es auch das eine oder andere witzige Urlaubserlebnis, das ich gerne mit euch teilen möchte, von abgesägten Eheringen, dem Toilettentrauma und einem exhibitionistischen Affen.

No.1: England, im Jahr 2000. Ich war 13. Wir fuhren in den Sommerferien bevor ich in die 8.Klasse kam hin und ich freute mich riesig auf Land und Leute, wollte ich doch endlich mal „in echt“ meine sehr guten Englischkenntnisse anwenden. Mit einem heimtückischen Dialekt, wie es typisch für die verschiedenen Regionen Englands ist, habe ich allerdings nicht gerechnet und war an einem Fish & Chips-Stand gnadenlos überfordert mit der chinesisch anmutenden Frage: „Taikaweiohstai?“
(Take away or stay?)

No.2: Wir waren auf Malta, 2003. Meine Mama stolperte unglücklich und fiel u.a. auf die rechte Hand. Ihr Ringfinger schwoll innerhalb einiger Tage auf die doppelte Größe an. Da half kein Ziehen und kein Drücken: der Ehering saß bombenfest und der Finger bekam nach und nach eine eher ungesunde Farbe. Wieder zurück zu Hause war es der eigene Ehemann, der erst mit einer kleinen Eisensäge (!) und anschließend noch mit einem Seitenschneider den heiligen Bund der Ehe absägte und so den Finger rettete. (Gerade frisch recherchiert für die Jubiläumszeitung zum 30. Hochzeitstag meiner Eltern)

No.3: Ich war noch sehr klein, auf jeden Fall noch nicht in der Schule, und wir flogen auf unsere griechische Lieblingsinsel, Skiathos. Im Flugzeug ging ich allein auf die Toilette, schloss ordnungsgemäß die Tür ab und erledigte, was zu erledigen war. Leider ging die Tür hinterher irgendwie nicht mehr so leicht auf, wie sie vorher zugegangen war. Ich bekam Panik, trommelte von innen gegen die Tür und schrie laut „HIIILFEEE!!!“. Seitdem vermied ich es bis als Erwachsene (!), im Flugzeug die Toilette zu benutzen.

No.4: Frankreich, vielleicht 1991. Das Toilettentrauma zieht sich durch meine gesamte Kindheit. Ich schloss nach der Flugzeugsache grundsätzlich nicht mehr ab. In Frankreich gab es aber hochmoderne und sich selbst reinigende Toiletten, deren Licht innen auch nur funktionierte, wenn die Tür verriegelt war. Und wie ich noch so bei halboffener Tür im Dunkeln auf dem Klo saß, dachte selbiges, es müsse sich genau in diesem Moment reinigen und startete die Sprinkler-Anlage. Statt wegzurennen, blieb ich wie angewurzelt sitzen und schrie wie am Spieß: „HIIILFEEE!!!“

No.5: Letztes Jahr machten wir Urlaub auf Mallorca. Ein Muss für Kinder ist der Safari-Zoo in der Nähe von Cala Millor. Während unseres Besuches wurden wir Zeuge eines seltsamen Schauspiels. Ein Schimpanse saß in seinem Käfig und spielte mit einer leeren Plastikflasche. Als er bemerkte, dass er Zuschauer hatte, fing er an, an seinen Genitalien zu spielen, bis diese eine annehmbare Größe erreicht hatten. Er steckte seinen P*nis in die Flasche, entleerte seine Blase, hielt danach mit seinem Daumen die Öffnung der Flasche zu und schüttelte kräftig. Eigenurin soll ja eine heilende Wirkung auf den Körper haben, aber als er den Inhalt der Flasche anschließend tatsächlich trank, dachten wir erst, der arme Affe, der muss ja soo durstig sein. Denkste! Eine große Schüssel mit frischem, sauberen Wasser stand in seinem Gehege. Er genoss einfach nur die Aufmerksamkeit und wiederholte sein Schauspiel noch einige Male für andere Gäste…

Mamasünden…?

Von Herzmutter Janina wurde ich nach Überlebensstrategien verzweifelter Eltern gefragt und Mama- und Papa-Sünden, die man so begeht im Zusammenleben mit kleinen Menschen. Meistens ist es ja so, dass man eine ganz konkrete Vorstellung von Erziehung und Regeln hat. Bevor man Eltern wird…
Hier sind sie also, meine Top20-„Überlebensstrategien“:

#1 Im Sommer sind 3 Eis am Tag ok.
#2 Unser iPad verfügt über genau eine Mama-App (Pinterest), aber unzählige Kinder-Lern-Apps und Filme. Ideale Beschäftigung in Maßen für lange Autofahrten, Flugreisen oder Restaurantbesuche und dazu pädagogisch-wertvoll: Buchstaben lernen und mit dem Finger nachfahren, Fledermäuse zählen mit Drache Kokosnuss, englische Spiele mit Micky Maus. Kopfhörer dazu sind Gold wert, ansonsten verfolgt einen die Titelmelodie von Pettersson & Findus bis in den Schlaf…
#3 Barfuß durch den Garten laufen, im Matsch nach Schätzen graben, bei Regen raus gehen oder den ganzen Körper im Sand einbuddeln? Nur zu, Schatz, du bist zu 100% waschbar.
#4 Das Kind musste noch nie nach dem Sandmann ins Bett, sondern bleibt so lange wach, bis es (fast) von alleine umfällt. Es lebt sich entspannter.
#5 Dino-Stullen mit Marmelade kann man auch schon mal im Kinderzimmer essen. Man sollte nicht meinen, was rein geht, wenn die Mahlzeit nicht am Tisch stattfinden muss.
#6 Mütterliche Wenn-Dann-Konstruktionen sind völlig legitim, ein bisschen Erpressung gehört dazu („Wenn du jetzt ohne Meckern ins Bad kommst, darfst du zum Einschlafen ein Hörspiel hören.“)
#7 Ein Kind möchte da sein, wo die Familie ist. Spielzeug im Wohnzimmer gehört dazu und ist ein ganz natürlicher Vorgang, wenn auch ein schleichender.
#8 Die Bildschirmhelligkeit am iPhone ist eine sehr nützliche Funktion, wenn man ab und zu abends am Bett sitzen und „noch ein bisschen streicheln“ soll.
#9 Sechzig Cent für das Reitpferd bei C&A und Mama kann ganz in Ruhe Klamotten shoppen.
#10 Ist das Kind (nicht ansteckend) krank zu Hause, darf es mit Mama mit in die Schule kommen und den 2x 30 min Unterricht bei den Großen lauschen. Ggf. siehe #2.
#11 Die Toilette ist ein geeigneter Rückzugsort, um mal in Ruhe latest news in sozialen Netzwerken zu lesen.
#12 Der Fernseher ist nicht böse und Augen werden davon nicht viereckig.
#13 Bunte Pflaster mit Winnie Pooh und leere Sprühflaschen mit Anti-Monster-Aufschrift haben einen nicht zu unterschätzenden Heilungswert auf die Psyche.
#14 Nikolaus, Osterhasen und Weihnachtsmann gibt es solange, bis das Gegenteil bewiesen wurde!
#15 Im Spielwarengeschäft kaufe ich manchmal Kinderspiele, die ich selber so gerne spielen möchte und argumentiere solange, bis das Kind auch davon überzeugt ist.
#16 Vielleicht keine Sünde, aber eine Überlebensstrategie: ich erkläre meiner Tochter, weshalb ich wie entschieden habe und beziehe sie – wenn möglich – in den Prozess mit ein. Allerdings ist dann auch klar: ein entschiedenes „NEIN“ heißt auch wirklich nein. Kinder sind nicht dümmer als wir, nur kleiner und unerfahrener. Hat allerdings absolut nichts mit antiautoritärer Erziehung zu tun.
#17 Ich höre mir ihre Argumente im Streit an und nehme sie ernst. Das gibt Selbstvertrauen.
#18 Wenn es der Mama gut geht, geht es auch dem Kind gut. Also ruhig auch mal Zumba tanzen statt Wäsche waschen. Die läuft ja nicht weg.
#19 Hilfe zur Selbsthilfe: ich bastele, esse „Sandeis“, lese vor, spiele Ball und mache mit ihr Musik. Aber manchmal darf man auch einfach sagen: „Mal doch mal alleine ein Bild für mich“ oder „Bau mal einen groooßen Lego-Park und zeig ihn mir, wenn du fertig bist…“.
#20 Die eigenen Mütter sind mit keinem Geld der Welt zu bezahlen! Omas sind eine ganz besondere Spezies, forschen mit Lupe, Naturlexikon und einer Engelsgeduld nach exotischen Käfern, bauen Ameisenfallen und Insekten-Ansaug-Rohre und machen Pudding, Milchreis oder Eierkuchen, wann immer das große (ich) oder das kleine Kind (Fiona) krähen. Danke!

Ein abschließendes Statement für alle Neu-Eltern? Verabschiedet euch beizeiten von zu konkreten Vorstellungen, was das (selbstständige) kindliche Schlaf-, Ess- und Spielverhalten angeht und das Zusammenleben wird für alle Beteiligten stressfreier. Wer schreibt euch vor, dass ein Säugling, den Mama 10 Monate wiegend unter ihrem Herzen getragen hat, sofort allein im eigenen Bett schlafen können muss? Wer entscheidet, wann ein Kleinkind krabbelt und wie viele Wörter es mit 1 Jahr spricht? Jedes Kind ist anders und hat sein ganz individuelles Tempo. Fiona hat mit 2 Jahren schon einen unglaublichen Wortschatz gehabt, hatte allerdings Windeln an, bis sie fast 3 war. Who cares?

„Dinge, die man als Kind geliebt hat, bleiben im Besitz des Herzens bis ins hohe Alter.
Das Schönste im Leben ist, dass unsere Seelen nicht aufhören, 
an jenen Orten zu verweilen, wo wir einmal glücklich waren.“ 
(Khalil Gibran)

Lieb-Links

Heute mal (unbezahlte) Fremdwerbung: ich muss euch ganz dringend ein paar Links ans Herz legen. Ich habe Tränen gelacht und mich während des Lesens nicht nur ein Mal beim zustimmenden Kopfnicken erwischt. Viel Spaß!

1. Wer Kinder hat, wird sich erkennen und darf den Ohrwurm for free mitnehmen! Das Nuf als Gastbloggerin auf herzdamegeschichten über Ohrwürmer

2. Gynäkologin und Lieblings-Buchautorin Josephine Chaos bloggte vor einer ganzen Weile über Gerüchte und Wahrheiten im Kreißsaal – humorvoll und lesenswert, nicht nur für Mütter!

3. Maximilian Buddenbohm über graue Sonntage und wie man Kinder an selbigen am Effektivsten beschäftigt.

4. Nochmal das nuf mit dem allabendlichen Zähneputzen, inszeniert als griechische Tragödie: man sollte also mindestens 3 Kinder haben, sonst ist der Chor nicht vollständig!

5. Texte, bei denen man sich ärgert, dass sie nicht von einem selber sind. Kennt ihr? Mein absolutes Highlight: Markus Barth, mein zweiter Lieblingsautor, mit einer Abhandlung über den Mars – die „adipöse Kiosk-Nacktschnecke“ bzw. den „impotenten Kriegsgott“ unter den Schokoriegeln. Wahrhaft göttlich!