The 10 toddler words

Letztens habe ich bei askyourdadblog.com einen Post gelesen mit dem Titel „The 10 toddler words I’ll miss the most“, in dem Papa John zuckersüße Worte und Wendungen aus der Sprachlernphase seiner Tochter notiert hat. Jede Mama und jeder Papa kennt die Zeit, in der nur man selber das für Außenstehende unverständliche Gebrabbel des eigenen Kindes versteht und im Supermarkt adäquat und ohne rot anzulaufen auf die zugegebenermaßen etwas unerwartete Feststellung „mamakummadebaulaficken“ („Mama, guck mal, der Paula-Pudding hat Flecken!“) reagieren kann… Beim Lesen des Artikels erinnerte ich mich an mein „Nonikon“, eine Übersicht mit Fionas Wortschöpfungen aus genau dieser Zeit. Die Erinnerungen an das kleine Krabbelbaby, das allerdings nie wirklich gekrabbelt, sondern irgendwann einfach aufgestanden und losgelaufen ist, waren noch nie so präsent wie beim Lesen ihrer Sprachkreationen. Mittlerweile ist aus dem „Baby“ von damals eine selbst bewusste, junge Dame geworden, die ihre Gedanken und Argumente präziser (und gewählter!) ausdrücken kann, als es mir manchmal lieb ist: „Hast du auch dieses seltsame Geräusch gehört? Ich fragte mich eben, was das nur gewesen sein könnte….“.

Hier sind also die 10 Krabbler-Wendungen, die ich am meisten vermisse:

„ein Fisschen“
 Das Fläschchen, lange Zeit ein wichtiger Bestandteil des abendlichen Einschlafrituals.
„Bääh“
Keine Ablehnung bei Missfallen der zubereiteten Speisen, sondern die auf 
das Wesentliche verkürzte Bitte nach einem Sesamstraßen-Keks: Bert.
„Bubb“
Fisch. Mehrzahl: de Bubbe.
„gagn“
Ihr erstes Danke. 

„Hip-Hop“
Hip-Hop, nicht als Musikrichtung, sondern als Zugabe zu den 
Pommes („Ketchup“), ist ein echter Klassiker geworden. 
„Gei“
Im Safari-Zoo auf Mallorca: „Guck mal, ein Papagei!“
Fiona: „GEI! Nein de Papa!!“
„Wak (de Wakke)“
Frosch (der Frosch), vermutlich abgeleitet vom Geräusch, das er macht.

„Wwww, Zzzzz, Gigigiii, Roooaaar, Hüüü, Miiii, Mea“
Lautmalerisch von links nach rechts: 
Flugzeug, Schlange, Hahn, Löwe, Pferd, Katze, Rasenmäher.

„Bokack“
Keine Statusmeldung über den erfolgreichen Töpfchengang, sondern der Geburtstag. 

„dein, dooß, düün, baum.“
Klein, groß, grün, blau.

„Arm-Arm!“
Ich möchte bitte auf deinen Arm (dazu beide Arme in die Höhe strecken und mit den Fingern Greifbewegungen ausführen), ein geflügeltes Wort, das sich zumindest bei den Erwachsenen der Familie hartnäckig gehalten hat. Wie oft habe ich schon abends, zu müde zum ins-Bett-gehen, selbige Aufforderung benutzt (sogar mit Geste!), leider meist erfolglos…
Erinnert ihr euch noch an die kreativen Wortschöpfungen eurer Kinder? 
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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

2 Kommentare zu „The 10 toddler words“

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