Ein Stöckchen…

Ich hab eins gefangen, und zwar das „Liebster Award“, geworfen verliehen von Mama on the rocks. Vielen Dank!

11 weitere Nominierungen sauge ich mir nicht aus den Fingern, freue mich aber dennoch, wenn jemand mitmacht und die mir gestellten Fragen ebenfalls auf seinem Blog oder im Kommentar beantworten möchte!

1. Wieso bloggst/twitterst du?
Mit dem Bloggen habe ich 2011 angefangen, als Fiona gerade anderthalb war. Da ging die Sprachlernphase so richtig los und ihre Wortschöpfungen und unser Alltag schrien einfach danach, journalistisch festgehalten zu werden. Mittlerweile ist es schon zu einem schönen Archiv zum Stöbern, Durchwühlen, Lachen und Staunen geworden, das ich nicht mehr missen möchte!
Dass ich mit Twitter erst nichts anfangen konnte, habe ich ja vor Kurzem schon erzählt. Es war tatsächlich nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, aber inzwischen gilt der erste unkontrollierte Click am Morgen dem Wecker auf dem Smartphone und der erste koordinierte trifft dann das blau-weiße Vögelchen. So lange wie ich brauche, um die aktualisierte Timeline zu lesen, so lange darf ich noch im Bett liegen bleiben 😉 Twitter ist ein tolles Ventil für die kleinen Beobachtungen des Alltags und sorgt bei mir regelmäßig für gute Laune und laute Lacher – siehe 8.!

2. Was dachtest du früher, wann du ein Mal Mutter werden würdest und wie alt warst du effektiv beim ersten Kind?
Auf dem Standpunkt einer 11-Jährigen liegt man ja mit 30 schon fast in der Kiste, deswegen wollte ich schon immer lieber eine junge Mama sein. Aber dass es im Endeffekt mit 22 schon soweit sein sollte, hätte ich mir vorher nicht vorstellen können. Heute sage ich rückblickend: der bestmögliche Zeitpunkt für mich!

3. Ein Spleen deines Kindes?
Fiona möchte schwierige Dinge gerne ganz allein erledigen (Süßigkeiten selber kaufen, etwas auf Englisch bestellen, Kuchen backen, auf Bäume klettern), aber sagt bei den elementaren Tätigkeiten (Ausziehen, Anziehen, Zähne putzen, …) aus Bequemlichkeit gerne: „Mama, kannst du das lieber machen?“. Außerdem setzt sie ihre Wortgewandtheit schon ganz gezielt ein und argumentiert so geschickt und eloquent, dass ich sie manchmal nur fassungslos angucken und zustimmend nicken kann. 1 : 0.

4. Was ist das entfernteste Land, in dem du je warst?
Kenia, zwischen Elefanten, Giraffen, Flusspferden, Löwen und Antilopen.
Das war gleichzeitig die Reise, die mich in meinem Leben bisher am meisten beeindruckt hat!

5. Hast du neben dem Muttersein noch Zeit für ein Hobby?
Eins?! Viele! Ich habe mein schönstes Hobby, die Musik, zum Beruf gemacht und verbringe so natürlich viel Zeit pro Woche mit meinem Instrument. Außerdem habe ich vor 2 Jahren angefangen zu nähen und erlebe sporadisch immer mal wieder akute „Neue-Stoff-Kauf-Und-Näh-Phasen“. Vor einigen Monaten habe ich mit Zumba begonnen und bin seitdem ein Mal pro Woche glücklich in Tanzhosen unterwegs und dem anderen Hobby, dem kreativen Schreiben, kann ich hier im Blog frönen, wenn ich die Zeit finde.

6. Wie und wann bist du heute geweckt worden?
Für mein Empfinden viel zu früh von meinem smarten Phone um 6.52 Uhr (Ich hasse „gerade“ Uhrzeiten, das war schon zu Schulzeiten so). Freue mich aber schon aufs Wochenende, da zieht gegen 10 Uhr jemand an meinem Zeh und ruft: „Mama, du Schlafmütze! Steh auf, es ist schon längst hell draußen!“ Gut, dass mein Handy das noch nicht kann.

7. Was spielst du sehr gerne mit deinem Kind? Was gar nicht?
Ich verliere mich leidenschaftlich gerne in einer Welt aus Lego und/oder Knete und baue noch, wenn das Kind schon längst keine Lust mehr hat! Ansonsten horten wir einen beachtlichen Vorrat an Gesellschaftsspielen (dazu in Kürze Genaueres!), von denen ich momentan „UNO junior“ besonders gerne mag! Gar nicht leiden kann ich reine Glücksspiele wie „Mensch, ärger dich nicht“, speziell dieses ist für mich ein rotes Tuch und wird wohl nie bei uns einziehen. Aber ich glaube, es gibt schlimmere „Schicksale“ 😉

8. Worüber hast du letztens sehr gelacht?
 Über so vieles, zum Beispiel darüber:

//platform.twitter.com/widgets.jsoder über Fiona, die mir gestern erzählte, sie habe mit einem Mädchen „Twakett“ gespielt, dieses Kartenspiel, bei dem man immer 4 von einer Sorte bekommen muss. Als ich nachfragte, erwiderte sie genervt und mit in die Hüfte gestemmten Händen: „Mensch, Mama, kannst du nicht richtig zuhören?! (und dann ganz deutlich artikuliert) TWA-KETT!!“ und ich lag fast unterm Tisch…

9. Bist du eher der Messie – oder der Wegwerf-Typ?
Zu meinem eigenen Unbehagen leider eher Messie, obwohl ich mich auch gerne von Dingen trenne und dann am liebsten alles auf ein Mal wegschmeiße, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber wenn der Schweinehund gerade bequem sitzt…naja, ihr kennt das.

10. Dein Ratschlag für werdende Eltern?
Da fallen mir gleich mehrere ein, nach Jahren gestaffelt.
Für die Geburt: atmen kann man nicht üben.
Fürs erste Jahr: Keep cool und hör auf dein Herz (und evtl. deine Mutter).
Fürs zweite Jahr: ein bisschen Sand hat noch niemandem geschadet.
Fürs dritte Jahr: Irgendwann waren wir alle trocken. Don’t worry.
Fürs vierte und die folgenden Jahre: vernünftig sein kann man später. Macht verrückte Sachen, die ihr euch in 20 Jahren noch erzählt und viele Fotos…

11. Was ist dein Ziel für morgen?
Schüler begeistern, einen Meerjungfrauenschwanz nähen, eine Erzieherin verabschieden und sie mit einem persönlichen Geschenk überraschen (einem „Tröstifanten“ für ihre neue Babygruppe).

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

1 Kommentar zu „Ein Stöckchen…“

  1. hach wie schön 🙂 Ich sag nur: TWA-KETT nochmal!!! :-))
    Die Ratschläge bei Antwort 10 finde ich echt super. Bisher haben immer alle geantwortet: auf niemanden hören. Deine Ratschläge sind aber echt aus dem Leben gegriffen, und ich kann sie nur ohne Wenn und Aber (oder TWA-KETT) bejahen 🙂

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