Best-Of Januar

Besser spät als nie: das Monats-Best-Of vom Januar.
Wir haben die letzte Woche in der Gesellschaft eines Virusinfektes zu Hause verbracht, bzw. war Fiona wie sonst auch an den Nachmittagen bei meiner Mama und ich bin unterrichten gegangen. An den Vormittagen, an denen ich normalerweise zu Hause meine Stunden vorbereite, zum Sport gehe und zwischendurch auch mal Zeit fürs Bloggen habe, haben wir stattdessen das Spieleregal auf seinen Spaßfaktor hin untersucht, sind mit den Angry Birds und Playmo-Airlines den Urlaub geflogen und haben den neuen Disney Channel auf Herz und Nieren getestet. Wer schon mal ein krankes Kind zu Hause hatte, weiß: man kommt zu nichts. ABER ich konnte in diesen Tagen mein allererstes Spielheft für Akkordeonsolo mit Stücken von mir in einem Musikverlag veröffentlichen und bin wahnsinnig stolz, dass es jetzt etwas zu kaufen gibt, auf dem mein Name steht!
Das Highlight diesen Monat war die Woche Ägypten Anfang des Jahres (habe ich erwähnt, dass mir sogar der Beamte an der Passkontrolle nachträglich zum Geburtstag gratuliert hat? 🙂 und die Sonne, die wir dort tanken konnten. Die Tage hier werden zwar schon wieder merklich länger, sind mir aber immernoch viel zu kurz. Barfuß im Sand laufen und sich fast nur darum kümmern müssen, wann das nächste Essen stattfindet, ist für mich der Inbegriff von Erholung und Entspannung.
In alter Tradition folgt jetzt für euch das Best-Of in Bildern.

Wir haben den ersten Hauptstadtfrost dazu genutzt, um bunte Eiskugeln nach einer Idee von Pinterest und dem Tolla-Team herzustellen. Dazu einfach Luftballons oder Wasserbomben mit Wasser und Lebensmittelfarbe füllen, zuknoten und vor die Tür legen. Nach einer Nacht können die „Eier“ dann gepellt werden. Nach dem ersten Staunen haben wir eine ganze Weile damit verbracht, Boule mit ihnen zu spielen und mussten anschließend noch Kugelstoßen hinterherschieben, weil sie einfach nicht kaputtzukriegen waren. Wichtig: Handschuhe nicht vergessen!

Wir waren wie jedes Jahr im Januar zur großen Kinderrevue im Friedrichstadtpalast. Auf der Suche nach dem verschwundenen Schnee führte die Reise diesmal ins Tal der rosa Plüschhasen. Beeindruckende Bühnentechnik, brilliante Dialoge, moderne Themen und junge Talente – es ist jedes Jahr aufs Neue einen Besuch und sein Geld wert!
Ein Bild ohne viele Worte: der Sonntag wurde zum Waffeltag auserkoren! Mmmhhhh.
Hier das beste Rezept ever (für Dschungelcamp-Fans: ich erhöhe auf „ever, ever, ever“!):

250g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
3 Eier
4-5 EL Zucker
1 Tüte Vanillinzucker
1 Krümel Salz
100g Butter
und Milch oder Wasser dazugeben, bis die Konsistenz dick fließend ist
(Zutaten natürlich mit dem Mixer verrühren)
Dann kurz rein ins Waffeleisen und genießen, ergibt etwa 8-10 große Waffeln.
Guten Appetit!
(P.S. Morgen ist Sonntag!)
Ein neuer Spielplatz wurde gefunden und erobert. Der Traum eines jeden Entdeckerkindes: ein Piratenschiff mit allem, was so ein Räuberherz begehrt! Bis hoch in den Ausguck hat sie sich noch nicht ganz getraut, aber das kommt bestimmt bald.

Wir haben in der Krank-Woche unseren Knete-Vorrat mit 16 Farbnuancen mit klangvollen Namen (magenta, cyan und salmon) aufgestockt und ihn u.a. mit Hilfe bunter Federn, kleiner Knöpfe und DEM Bastelutensil schlechthin – Wackelaugen –  zu liebreizenden Knetmonstern verarbeitet. Knete an sich ist ja kein so haltbares Material, entweder wird sie steinhart trotz geschlossenen Deckels oder sie sieht nach ein paar Beknetungen aus wie Essensreste, die man nach Monaten in der Sofaritze findet: farblich undefinierbar. Die teurere Play Doh Knete ist wirklich ihr Geld wert, habe ich festgestellt. Selbst wenn man Regenbogen-Schlangen mit bunten Pickeln formt, lassen sich die andersfarbigen Teile hinterher problemlos ablösen, ohne miteinander zum Sofaritzen-Phänomen zu verschmelzen.Top!

Die Tollabox zum Thema „Lichtspiele“ bot diesen Monat wieder ganz großes Kino, z.B. ein DIY-Kaleidoskop mal anders oder eine 3D-Brille mit Motiv-Karten, von denen einem wilde Tiere entgegenkommen. Ich dachte immer, kindliche Gehirne wären bis etwa zum Schuleintritt noch nicht in der Lage, 3D-Objekte zu einem sinnvollen Bild zusammenzubauen. Wurde eines Besseren belehrt! „Mamaaaaa, ich kann das Tier anfassen!“

Auch eine Krankheitsbeschäftigung: Speed-Cups. Jeder Mitspieler bekommt 5 farbige Becher und dann wird eine der Karten aufgedeckt. Darauf sind z.B. Blumen, Häuser, Vögel, Autos oder Eiskugeln zu sehen, die sich entweder neben- oder übereinander befinden. Alle Mitspieler müssen dann ihre Cups so schnell wie möglich in der angegebenen Farbreihenfolge sortieren und anschließend auf die Halli-Galli-Klingel drücken. An der Geschwindigkeit arbeiten wir noch (ist ja auch erst ab 6), aber das Sortieren nach Farben funktioniert schon wunderbar. Am Schönsten ist allerdings, wie sie es nennt: „Free Katz.“

Fiona hat ihren Playmais wiederentdeckt und statt der bunten „Wasserrutschen“ von früher einen komplett erkennbaren Strand mit Meer und Palmen gebaut. Ganz alleine! Meine Hochachtung!

Der erste Schnee des Winters und überfrierende Nässe haben Berlins Straßen für einen Tag in eine einzige Eislaufbahn verwandelt. Fühlte mich zwischenzeitlich auf 4 Rädern sicherer als auf 2 Beinen. Mit sowas hat ja nun niemand gerechnet, nicht mal die Straßenreinigung…

Der coolste aller coolen Kapuzenpullis gehört seit ein paar Tagen uns und die einzig verfügbare Größe 122 macht, dass die Motte auf ein Mal irgendwie so nach großem Schulkind aussieht. 
Stop that!
Und jetzt ist es Zeit für Zitate, auch diesen Monat habe ich wieder herzlich gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 3 Monate alt.

„Iiieeeh, ich hab ein Auto gesehen, das auf die Straße pullert!“
„Emily fängt mit M an.“
„Hast du den Reißverschluss zu gekriegt?“
– „Nein, es gang nicht.“
„Mama, ich habe eine Sorge für den Sorgenfresser.“
– „Was denn für eine, mein Schatz?“
„Ich habe eine Sorge, weil so viele Froscharten vom Aussterben bedroht sind.“
„Du warst aber schnell, Nono!“
– „Ja, das können nur Frauen.“
„Wie wollen das Kuscheltier denn nennen, Fiona? Vielleicht Oscar?“
– „Hahaha, nein, Mama. Oscar ist doch ein Name für Kamele und Dromedare.“
„Hast du aufgepasst bei der Sendung mit der Maus? Wie heißt denn das, was die 
Flugzeuge hinter sich her ziehen am Himmel?“
– „Ja, das ist ein Condor-Streifen.“
(beim Zähneputzen)
„Guck mal nach oben!“
– „Nein, dann tut mein hinterer Hals weh!“
(Fiona läuft mit einer Lupe durch die Gegend)
„Weißt du, was ich werden will, Mama?
– „Nein, sag mal.“
„Dektiv!“
(nachdem die Infektionskrankheit mit Himbeerzunge in der Kita umging)
„Jasper ist jetzt wieder da. Seine Scharla ist weg!“
„Mama, wir sind einfach die besten Leute auf der Welt!“
(auf der Autobahn)
„Guck mal, die Sonne folgt uns! Will die etwa auch nach Berlin?“
Ein Schüler sieht ein Versetzungszeichen (Kreuz) in den Noten und meint: 
„Was macht denn das Hashtag da?“
„Autos heißen auf Englisch cars, wie die Fernsehserie. Und ein Auto heißt nur car.“
– „Ja, wie die Schlange vom Dschungelbuch.“
(Sie spielt mit einer Puppe und sagt zu mir)
„Das ist mein Baby und du bist die Ur-Ur-Oma.“ 
„Weißt du denn eigentlich, was Urgroßeltern sind?“
– „Ja, das sind die aus den alten Zeiten.“
„Ich gehe jetzt mit meinem Baby einkaufen. Sollen wir dir was mitbringen?“
– „Ja, Kaffeepads wären toll!“
„Ist ok, Mama, ich bringe dir Kaffeeplätzchen mit.“
„Ich mag Eiszeit nicht. Sommerzeit ist mir viel lieber!“
„Was hat Frau Doktor gesagt, was ich habe? Scharla??“
– „Nein, Noni, du hast nur einen Virus.“
„Uääähh, dann habe ich ja überall diese Würmer in meinem Körper!“
(wohl zu viel „Es war ein Mal das Leben…“ geschaut)
(Wir spielen Kakerlakak, Fiona dreht das Besteck versehentlich so, 
dass die Kakerlake in mein Haus läuft)
Ich: „Juhu!“
Sie: „Hab ich extra gemacht, damit du auch eine Chance hast…“
„Ich sag dir mal, was ich nachher bei McDonalds bestellen möchte: 
aaalso, ein Happy Meal, das ist ja ganz natürlich, ….“
(flüstert beim Schlafengehen)
„Mama, ich muss dir noch was sagen. Du bist die 
wunderschönste Mama auf der Welt. Ich liebe dich sooo sehr!“
„Was machen denn die ganzen Tiere in deinem Bett?!?“
– „Ist ne Kinderveranstaltung.“
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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

7 Kommentare zu „Best-Of Januar“

  1. Liebe Vivi,
    jeden Monat freue ich mich über Deine bunte Sammlung aus allem – Basteleien, Zitate, Erlebnisse. Wunderschön ist diese Tradition und gerade schwelge ich schon wieder.
    Drücke Dich.
    Nina

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  2. Das mit der Play-Doh-Knete kann ich nicht bestätigen: Bei uns färbt sich die immer irgendwie braun-grün. Vielleicht, weil wir Ditte nicht rechtzeitig erwischen, bevor sie mit der Knete „kocht“ – das Ergebnis sieht verheerend unappetitlich aus.
    Die Zitate sind wieder mal großartig.

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