Kleine Wundertube mit großer Wirkung

Thema Hautpflege: gibt es bei euch in der Familie auch so ein „Wunderheilmittel“ für Alles?

Bei mir war das damals die gute alte Penaten-Creme, auch einer der ersten Pflegeartikel, die in meinen Baby-Bestand eingezogen sind, als ich selber Mama geworden bin. Egal ob wunde Haut, Abschürfungen, Pickel oder andere kleine Verletzungen: Penaten-Creme half nicht nur der Haut, sondern hatte auch einen nicht zu unterschätzenden psychologischen Effekt, der schon funktionierte, wenn man die kleine blaue Dose (deren Design sich glücklicherweise bis heute nicht geändert hat) nur von Weitem gesehen hat: „Mama kommt mit der Heile-Creme. Dann ist gleich wieder alles gut.“ Allerdings lässt sich eine gewisse Hartnäckigkeit der Heile-Creme nicht verleugnen.
Deswegen findet man sie nach dem Auftragen nicht nur auf der Schürfwunde, sondern Streifspuren auch auf der Hose, am Shirt, an den Händen, am Bettpfosten und am Lieblingskuscheltier… Zur „normalen“ Hautpflege ist sie allerdings nicht geeignet, dafür kommt eine andere Tube aus dem Schränkchen zum Einsatz. Und noch eine andere für juckende Haut, eine weitere für spröde Lippen und noch eine für die kleinen Risse, mit denen man sich im Winter rumschlagen muss…

Als ich von einer neuen, vielversprechenden Fettsalbe aus dem Hause Eucerin gehört habe, bin ich neugierig geworden: „Schützt und beruhigt die Haut mit Panthenol und Bisabolol und fördert eine schnelle Hautregeneration und die Wundheilung“. Eine für Alles? Alles in einer?
Ich wollte nicht so recht glauben, dass man rissige Hände, einen wunden Kinderpo und alle anderen Wehwehchen mit nur einer Creme behandeln können soll und durfte genau das ausprobieren.
Den Härtetest während des Ostseeurlaubes hat die Aquaphor-Salbe von Eucerin mit Bravour bestanden! Sie kommt komplett ohne Duft- und Farbstoffe aus, was ich als sehr angenehm empfunden habe, und sie zieht schnell ein, obwohl sie eine eher „feste“ Konsistenz hat! Wir testeten sie ausgiebig vor, während und nach unseren Strandspaziergängen an den Händen und im Gesicht als Wind-und-Wetter-Creme gegen die Kälte und sind angenehm überrascht von dieser kleinen Wundertube!
 Keine rissigen Hände, keine trockenen Stellen, keine schmerzenden Katzenkratzer und keine gerötete und empfindliche Schnupfnase mehr. Auch gezupfte Augenbrauen sind einem nicht mehr auf den ersten Blick anzusehen, weil man über den Augen leuchtet wie eine Ampel. Sogar die sich pellende Haut an den Händen – eine Folgeerscheinung des Scharlachs, den wir letzte Woche mit nach Hause genommen hatten – ist schnell besser geworden. Fiona kommt jetzt schon regelmäßig, wenn sie irgendetwas auf der Haut hat und fragt nach, ob ich Aquaphor raufschmieren kann.
Auch Mehrfachmamas müssen zu Hause nicht anbauen, um Pflegeprodukte für jede Altersstufe unterbringen zu können, denn die Aquaphor Repair-Salbe ist auch schon für Babys geeignet und hilft mehrmals täglich aufgetragen bei jedem erdenklichen Hautproblem.
Daumen hoch von uns, die sollte in keinem Haushalt fehlen!
Erhältlich ab März 2014.

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Ein Stöckchen…

Ich hab eins gefangen, und zwar das „Liebster Award“, geworfen verliehen von Mama on the rocks. Vielen Dank!

11 weitere Nominierungen sauge ich mir nicht aus den Fingern, freue mich aber dennoch, wenn jemand mitmacht und die mir gestellten Fragen ebenfalls auf seinem Blog oder im Kommentar beantworten möchte!

1. Wieso bloggst/twitterst du?
Mit dem Bloggen habe ich 2011 angefangen, als Fiona gerade anderthalb war. Da ging die Sprachlernphase so richtig los und ihre Wortschöpfungen und unser Alltag schrien einfach danach, journalistisch festgehalten zu werden. Mittlerweile ist es schon zu einem schönen Archiv zum Stöbern, Durchwühlen, Lachen und Staunen geworden, das ich nicht mehr missen möchte!
Dass ich mit Twitter erst nichts anfangen konnte, habe ich ja vor Kurzem schon erzählt. Es war tatsächlich nicht gerade Liebe auf den ersten Blick, aber inzwischen gilt der erste unkontrollierte Click am Morgen dem Wecker auf dem Smartphone und der erste koordinierte trifft dann das blau-weiße Vögelchen. So lange wie ich brauche, um die aktualisierte Timeline zu lesen, so lange darf ich noch im Bett liegen bleiben 😉 Twitter ist ein tolles Ventil für die kleinen Beobachtungen des Alltags und sorgt bei mir regelmäßig für gute Laune und laute Lacher – siehe 8.!

2. Was dachtest du früher, wann du ein Mal Mutter werden würdest und wie alt warst du effektiv beim ersten Kind?
Auf dem Standpunkt einer 11-Jährigen liegt man ja mit 30 schon fast in der Kiste, deswegen wollte ich schon immer lieber eine junge Mama sein. Aber dass es im Endeffekt mit 22 schon soweit sein sollte, hätte ich mir vorher nicht vorstellen können. Heute sage ich rückblickend: der bestmögliche Zeitpunkt für mich!

3. Ein Spleen deines Kindes?
Fiona möchte schwierige Dinge gerne ganz allein erledigen (Süßigkeiten selber kaufen, etwas auf Englisch bestellen, Kuchen backen, auf Bäume klettern), aber sagt bei den elementaren Tätigkeiten (Ausziehen, Anziehen, Zähne putzen, …) aus Bequemlichkeit gerne: „Mama, kannst du das lieber machen?“. Außerdem setzt sie ihre Wortgewandtheit schon ganz gezielt ein und argumentiert so geschickt und eloquent, dass ich sie manchmal nur fassungslos angucken und zustimmend nicken kann. 1 : 0.

4. Was ist das entfernteste Land, in dem du je warst?
Kenia, zwischen Elefanten, Giraffen, Flusspferden, Löwen und Antilopen.
Das war gleichzeitig die Reise, die mich in meinem Leben bisher am meisten beeindruckt hat!

5. Hast du neben dem Muttersein noch Zeit für ein Hobby?
Eins?! Viele! Ich habe mein schönstes Hobby, die Musik, zum Beruf gemacht und verbringe so natürlich viel Zeit pro Woche mit meinem Instrument. Außerdem habe ich vor 2 Jahren angefangen zu nähen und erlebe sporadisch immer mal wieder akute „Neue-Stoff-Kauf-Und-Näh-Phasen“. Vor einigen Monaten habe ich mit Zumba begonnen und bin seitdem ein Mal pro Woche glücklich in Tanzhosen unterwegs und dem anderen Hobby, dem kreativen Schreiben, kann ich hier im Blog frönen, wenn ich die Zeit finde.

6. Wie und wann bist du heute geweckt worden?
Für mein Empfinden viel zu früh von meinem smarten Phone um 6.52 Uhr (Ich hasse „gerade“ Uhrzeiten, das war schon zu Schulzeiten so). Freue mich aber schon aufs Wochenende, da zieht gegen 10 Uhr jemand an meinem Zeh und ruft: „Mama, du Schlafmütze! Steh auf, es ist schon längst hell draußen!“ Gut, dass mein Handy das noch nicht kann.

7. Was spielst du sehr gerne mit deinem Kind? Was gar nicht?
Ich verliere mich leidenschaftlich gerne in einer Welt aus Lego und/oder Knete und baue noch, wenn das Kind schon längst keine Lust mehr hat! Ansonsten horten wir einen beachtlichen Vorrat an Gesellschaftsspielen (dazu in Kürze Genaueres!), von denen ich momentan „UNO junior“ besonders gerne mag! Gar nicht leiden kann ich reine Glücksspiele wie „Mensch, ärger dich nicht“, speziell dieses ist für mich ein rotes Tuch und wird wohl nie bei uns einziehen. Aber ich glaube, es gibt schlimmere „Schicksale“ 😉

8. Worüber hast du letztens sehr gelacht?
 Über so vieles, zum Beispiel darüber:

//platform.twitter.com/widgets.jsoder über Fiona, die mir gestern erzählte, sie habe mit einem Mädchen „Twakett“ gespielt, dieses Kartenspiel, bei dem man immer 4 von einer Sorte bekommen muss. Als ich nachfragte, erwiderte sie genervt und mit in die Hüfte gestemmten Händen: „Mensch, Mama, kannst du nicht richtig zuhören?! (und dann ganz deutlich artikuliert) TWA-KETT!!“ und ich lag fast unterm Tisch…

9. Bist du eher der Messie – oder der Wegwerf-Typ?
Zu meinem eigenen Unbehagen leider eher Messie, obwohl ich mich auch gerne von Dingen trenne und dann am liebsten alles auf ein Mal wegschmeiße, ohne Rücksicht auf Verluste. Aber wenn der Schweinehund gerade bequem sitzt…naja, ihr kennt das.

10. Dein Ratschlag für werdende Eltern?
Da fallen mir gleich mehrere ein, nach Jahren gestaffelt.
Für die Geburt: atmen kann man nicht üben.
Fürs erste Jahr: Keep cool und hör auf dein Herz (und evtl. deine Mutter).
Fürs zweite Jahr: ein bisschen Sand hat noch niemandem geschadet.
Fürs dritte Jahr: Irgendwann waren wir alle trocken. Don’t worry.
Fürs vierte und die folgenden Jahre: vernünftig sein kann man später. Macht verrückte Sachen, die ihr euch in 20 Jahren noch erzählt und viele Fotos…

11. Was ist dein Ziel für morgen?
Schüler begeistern, einen Meerjungfrauenschwanz nähen, eine Erzieherin verabschieden und sie mit einem persönlichen Geschenk überraschen (einem „Tröstifanten“ für ihre neue Babygruppe).

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Lieblingstweets im Februar Teil 1

Social-Media and me

Ich weiß ja nicht, wie es euch geht, aber als vor einigen Jahren dieses ganze Social-Networking-Ding explodierte, surfte ich noch ganz unbedarft bei Studi-VZ rum und wunderte mich, weshalb die ganze Welt nur noch von diesem „Facebook“ sprach… Naja, Studi-VZ war schon bald darauf Geschichte (meine Statement-Gruppen habe ich vor dem Löschen des Accounts gerettet, guckst du hier) und mit dem Smartphone wurde das Gesichtsbuch zum täglichen Begleiter. Vor etwas über 1 Jahr habe ich Pinterest, die große Online-Pinnwand, als riesige kreative Fundstube entdeckt und möchte sie heute nicht mehr missen, egal ob Ideen für eine Mottogeburtstagsparty, Recycling zu klein gewordener Kindersachen oder einzelner Socken, zu Bastelmaterial umfunktionierte Haushaltsgegenstände oder einfach witzige Grafiken, bei Pinterest wird man immer fündig. Diese Seite bietet ein extrem hohes Suchtpotential, hat mich aber schon über so manches inspirative Tief gerettet.
Auf Kriegsfuß stand ich bis vor Kurzem mit dem kleinen Vögelchen: Twitter. Ich habe mich mal angemeldet, aber den Account dann nicht genutzt, weil sich mir der Sinn des Ganzen nicht so recht erschließen wollte. Die finanziell schwachen Teenager-Zeiten, in denen man in SMS abenteuerliche Abkürzungen verwendet hat (HDGDLFIUEBAEDW…) und Groß- und Kleinschreibung sowie diesinnstiftendeeigenschaftvonplatzfressendenleerzeichenvölligaußerachtgelassen hat, sind doch mittlerweile lange vorbei. Da leuchtete mir diese 140-Zeichen-Beschränkung von Twitter nie wirklich ein. Irgendwann habe ich ein Buch gelesen namens „Auf die Länge kommt es an“, Literatur im Twitter-Format, sogenannte „Tiny Tales“, die in besagten 140 Zeichen eine Geschichte erzählen, manchmal tragisch-traurig, manchmal unheimlich, manchmal einfach zum Brüllen komisch. Und als ich dann auf einigen meiner Lieblingsblogs (dasNuf, Ach komm, geh wech!, Draußen nur Kännchen) die regelmäßigen Posts mit dem Titel „Lieblingstweets“ gelesen und mich selten so gut amüsiert habe, stand der Entschluss fest: Twitter, ich komme (wieder). Mit den richtigen Menschen in der Timeline ist dieses soziale Netzwerk im Hosentaschenformat ein absoluter Quell der Freude. Und weil ich jetzt nicht nur selber twittere, sondern auch noch herausgefunden habe, wie ich Tweets von anderen hier einfüge, möchte ich euch teilhaben lassen an meinen Lieblingen des Februars, Teil 1.

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Zauberhafte Ostsee

Wie ihr wisst, zieht es mich bei jeder sich bietenden Gelegenheit ans Meer. Auch in der ersten Februarwoche – Winterferien in der Hauptstadt – war das nicht anders, allerdings führte uns die Reise nicht tausende von Kilometern gen Süden, sondern für 3 Tage an die wunderschöne Ostsee, also quasi „um die Ecke“. Ich bin ja mehr so der Bikini-Strand-Cocktail-Typ und habe Wasser am Liebsten in gemütlicher Badewannentemperatur. Trotzdem war und bin ich immer noch völlig fasziniert von der winterlichen Ostsee!

Eisbaden war zwar niemand, aber am Strand konnte man tatsächlich ganze Völkerwanderungen beobachten. Wirklich erstaunlich, wie viele Menschen sich ein paar Tage Erholung an der Küste gönnen, um ein bisschen frische Seeluft zu schnuppern. Der Sand war in Ufernähe eingefroren, so dass wir unsere Strandspaziergänge ganz bequem mit Kind im Bollerwagen „erledigen“ konnten. Es gibt ja bekanntlich kein falsches Wetter, sondern nur falsche Kleidung. Dementsprechend zwiebeldick waren wir angezogen, obwohl ich das Wetter und den Wind dennoch als sehr mild für die Jahreszeit empfunden habe.
Auf dem Markt in Swinemünde an der polnischen Grenze haben wir uns noch winterfest ausgerüstet mit dickem Schal und einer bestimmten Art von Fellbommelmütze, die ich unbedingt haben wollte, und dann konnte der Spaß beginnen. Nachdem wir eine Weile Seeluft geatmet, hungrige Enten und Möwen gefüttert und vergeblich versucht haben, festgefrorene Muscheln zu sammeln, ging es langsam zurück in Richtung Hotel. Mein Herz machte einen Satz vor Freude, als ich die magische Ankündigung „GLÜHWEIN“ an einem kleinen Strand-Stand lesen konnte. Ich bin mir nicht ganz sicher, ob ich den Geschmack kältebedingt tatsächlich objektiv bewerten kann, aber er war erstens endlich mal richtig heiß und zweitens hat er so gut geschmeckt, wie noch nie ein Glühwein zuvor 😉

Um die Feuerschale herum standen Bänke mit Decken und romantische Strandkörbe und so konnten wir die Wintertage mit Blick auf die schöne Heringsdorfer Seebrücke so richtig genießen (Das Glühwein-Feuerschalen-Strandkorb-Programm haben wir jeden Tag mitgenommen).

Das direkt an der Seebrücke gelegene Kurhotel ist eine echte Wohlfühloase für Familien, zu jeder Jahreszeit. Ich glaube, die Stichworte „Indoor-Spielplatz“ und „Schwimmbad“ genügen den Mamas und Papas unter euch. Weißte bescheid… Speziell der Spielplatz ist eine wunderbare Einrichtung für Eltern und Kinder, denn während sich der Nachwuchs im gepolsterten Paradies vergnügt, kann Mama direkt davor auf einer Liege bei einem guten Buch entspannen und hat mit dem anderen Auge trotzdem immer alles im Blick. Das Schwimmbad ist nicht sehr groß, erfüllt aber absolut seinen Zweck, wenn man nicht gerade die Hauptstoßzeit der 8-12-Jährigen erwischt. Wer hat eigentlich erfunden, dass man seinen Badespaß in 3 Oktaven quietschend kommentieren muss…? Wir hatten ein süßes Appartement mit Schlaf-, Wohn-, Badezimmer und Küche, waren mittags unterwegs essen und haben abends selber gekocht. An der Strandpromenade gibt es einen kleinen Strandimbiss namens „Seebär“, den kann ich euch als Geheimtipp nur wärmstens empfehlen, wer mal in Heringsdorf vorbei kommt! Wir saßen – wie es sich für die Ostsee gehört – gemütlich in nostalgischen Strandkörben und haben uns ein Mal quer durch die Speisekarte probiert, von Currywurst und Crêpes über Erbsensuppe bis Soljanka.
Auf dem Weg dorthin lag ein Piratenschiff vor Anker, an dem sind wir auch nie ohne Besuch vorbeigekommen. Mutig kletterte die Piratenprinzessin über die Netze bis nach ganz oben in den Ausguck und ließ sich anschließend von Kapitän Mum aus selbigem wieder befreien. Als Folge dessen möchte Fiona inzwischen übrigens nicht mehr Kinderärztin werden, sondern Pirat, deswegen ist im Kinderzimmer eine wahre Piraten-Mania ausgebrochen! Im Faschings-Fundus von C&A begegnete mir vor wenigen Tagen ein Kostüm, das sie nun fast täglich über ihre normalen Klamotten anzieht. Als wir am Freitag auf dem Fernsehturm waren, hat sie darauf bestanden, den Piratenhut, die Augenklappe, das Fernrohr und den Säbel mitzunehmen! Große Augen bei den Leuten an der Sicherheitskontrolle! Mit dem Berliner S-Bahn-Plan hatte sie auch schnell die passende Schatzkarte gefunden und ist nun bis in die Fingerspitzen „piratifiziert“. Naja, gibt Schlimmeres.

Wenn man nach Usedom fährt, ist ja schon die große Zecheriner Brücke, die die Insel mit dem Festland verbindet, eine echte Sehenswürdigkeit. Eine weitere wartet im Ostseebad Trassenheide: denn dort steht die Welt nicht nur im übertragenen Sinne auf dem Kopf! Schon von Weitem zu sehen, ist das  „verkehrt herumme“ Haus alles andere als gewöhnlich! Man betritt es nicht ganz üblich durch die Balkontür unten und befindet sich im nächsten Moment in der 1. Etage, die gleichzeitig das Erdgeschoss ist. Geht man die Treppen hoch, steht man in einigen Metern Höhe im Eingangsbereich und hat von dort aus einen tollen Blick über den Garten. Für wen das schon verwirrend klingt,
 der sollte das Haus unbedingt mal live und in Farbe sehen! Man läuft quasi an der Zimmerdecke und sämtliches Mobiliar hängt von der Decke, Waschbecken und Sofa genauso wie Fernseher, Stehlampe und Schreibtisch. Vor Ort ist es gar nicht so schräg (haha, im wahrsten Sinne!), wie man es sich vorstellt, aber wenn man die gemachten Bilder hinterher ansieht und um 180° dreht, sieht der Handstand auf der Kloschüssel schon erschreckend echt aus. Nur die entgegengesetzte Schwerkraft, die meine Tasche wie von Zauberhand gen Himmel zieht, ist ein kleiner Spoiler bei dem Bild mit dem Titel „Kotzen 2.0“. Die großen Möbelstücke sieht man natürlich auch, wenn sie verkehrt herum im Zimmer stehen bzw. hängen, aber die kleinen Details wie Bücher, Dekofiguren, Telefon und Blumenvasen habe ich tatsächlich erst hinterher auf den Fotos wahrgenommen. Wir haben an der Decke klebend noch Milliarden Bilder geknipst, während meine Mama das Haus wegen ihres verwirrten Gleichgewichtssinnes schnell wieder verlassen hat… Sollten wir nochmal dort vorbeikommen, würde ich definitiv wieder reingehen. Great fun!

Zu guter Letzt lasse ich noch ein paar Bilder sprechen und zeige 
euch die zauberhafte Ostsee als „Winter Wonderland“.

 

  
 

 

MAMA

Dieser Blogpost ist einem ganz besonderen Geburtstagskind gewidmet: meiner Mama, die hier zwar selten kommentiert, aber jede einzelne Zeile gelesen hat, die ich je geschrieben habe.

Es gibt im Internet diesen wunderschönen Text namens „Bevor ich Mama wurde“ mit all den Dingen, über die man sich erst Gedanken macht, wenn man eine ist, z.B. über die Vor- und Nachteile des Impfens, über Apfelsinen in der Stillzeit (wunder Po!), über die Trinkmenge eines Säuglings, die Farbe des Windelinhaltes und darüber, ob die eigenen Pflanzen giftig sind (ok, ich schaffe es immer, meine auszurotten, bevor ich das rausgefunden habe). Aber das Baby verändert nicht nur die Frau, wenn sie Mutter wird, sondern es greift sogar noch eine Generation zurück, denn auch die Wertschätzung für die eigene Mama nimmt ungeahnte Dimensionen an.
Ihr kennt das vielleicht: plötzlich läuft in deinem Kopf ein Film ab, er wird in schnellen Bildern von der Erwachsenenwelt über die Pubertät bis in die frühe Kindheit zurückgespult und du siehst dich selbst mit hohem Fieber im Bett deines Kinderzimmers, zitternd die Lieblingskuscheltiere an dich gedrückt. Und dann siehst du, wer da am Fußende deines Bettes sitzt und trotz deiner Proteste ausdauernd kalte Tücher um deine Waden wickelt: Mama.

Nächster Stopp: du sitzt wacklig auf dem Sattel, hältst den Lenker mit beiden Händen fest und fängst langsam und vorsichtig an zu treten. Nach den Gesetzen der Schwerkraft müsstest du längst unten liegen aber das tust du nicht, denn sie läuft unnatürlich gekrümmt die ganze Zeit hinter dir her und hält dein Rad am Gepäckträger in der Senkrechten: Mama.
Fast forward: Du kannst nachts nicht mehr einschlafen und findest plötzlich alles in deinem Zimmer unheimlich. Sie rutscht im Halbschlaf rüber und lässt dich in ihrem Bett schlafen, auch wenn du alle Kuscheltiere mitgebracht hast, weil die alleine sonst Angst haben: Mama.
Play: du schaukelst im Garten bis in den Himmel, glaubst, du kannst fliegen. Eine Freundin läuft am Gartentor vorbei, du lässt los und winkst. Jede salzige Träne küsst sie weg, klopft dir den Sand und die Steinchen von den Handflächen und findet die richtigen Worte, damit du die Hoffnung nicht aufgibst, eines Tages wirklich ein bisschen fliegen zu können: Mama.
Stopp:  Du sitzt mit deinem nagelneuen Rucksack auf der Bank zwischen den ganzen Kindern, dein Name wird aufgerufen und ihr sollt mit der Lehrerin in euer Klassenzimmer gehen. Du lächelst tapfer und willst eigentlich am liebsten umdrehen, aber sie winkt dir aufmunternd zu und lässt dich ihre Träne nicht sehen: Mama.
Fast forward: Du hast Unterrichtsschluss und wohnst nur 800m von der Schule entfernt. Trotzdem siehst du jeden Tag zur gleichen Zeit ein Auto zwischen den Bäumen hinterm Zaun, in dem sie auf dich wartet: Mama.
Play: du fährst mit deinen Freunden ein Fahrradwettrennen über einen Huckelweg und bemerkst den großen Stein nicht rechtzeitig. Sie versichert dir glaubhaft, dass du auch mit fehlender Ecke am Schneidezahn noch der schönste Mensch auf der Welt bist: Mama.
Stopp: Schulaufführung. Du bist das Schneewittchen und wirst nach Essen des vergifteten Apfels nicht ganz originalgetreu aber zweckmäßig in einer Schubkarre abtransportiert. Eigentlich bist du tot, aber du öffnest deine Augen einen winzigen Spalt und siehst, wer auf einem viel zu kleinen Stuhl stolz in der allerersten Reihe sitzt: Mama.
Play: Du fühlst dich am Gymnasium ungerecht behandelt, weil der Lehrer doof ist. Selbst, wenn die Bewertung zu 60% an deinem sportlichen Unvermögen liegt, kämpft sie wie ein Löwe: Mama.
Pause: Abitur. Du weißt nicht, ob du wirklich Ärztin werden willst, wie du es seit frühester Kindheit vorgehabt hast, oder ob du doch lieber dein Hobby, die Musik, zum Beruf machen solltest. Ein Mensch auf der Welt kennt die richtige Antwort, nämlich, dass du auf dein Herz hören musst: Mama.

Und wenn ich diesen, meinen Film starten möchte, brauche ich nur an unseren Gewürzschrank gehen und einen tiefen Zug nehmen. Dann sitze ich als kleines Mädchen in der Wanne im Thymian-Erkältungsbad und kurz darauf kommst du wieder mit den Wadenwickeln…

Ich habe beim Schreiben geweint und gelacht, Erinnerungen aus längst vergessen geglaubten Schubladen ausgegraben und in meiner Kindheit wie in einem alten, sehr wertvollen Buch geblättert. 
Am Ende bleibt mir eigentlich nur Eines zu sagen:  
DANKE und Happy Birthday, Mama!

….and many, many happy returns! 

Dez. 2010

Best-Of Januar

Besser spät als nie: das Monats-Best-Of vom Januar.
Wir haben die letzte Woche in der Gesellschaft eines Virusinfektes zu Hause verbracht, bzw. war Fiona wie sonst auch an den Nachmittagen bei meiner Mama und ich bin unterrichten gegangen. An den Vormittagen, an denen ich normalerweise zu Hause meine Stunden vorbereite, zum Sport gehe und zwischendurch auch mal Zeit fürs Bloggen habe, haben wir stattdessen das Spieleregal auf seinen Spaßfaktor hin untersucht, sind mit den Angry Birds und Playmo-Airlines den Urlaub geflogen und haben den neuen Disney Channel auf Herz und Nieren getestet. Wer schon mal ein krankes Kind zu Hause hatte, weiß: man kommt zu nichts. ABER ich konnte in diesen Tagen mein allererstes Spielheft für Akkordeonsolo mit Stücken von mir in einem Musikverlag veröffentlichen und bin wahnsinnig stolz, dass es jetzt etwas zu kaufen gibt, auf dem mein Name steht!
Das Highlight diesen Monat war die Woche Ägypten Anfang des Jahres (habe ich erwähnt, dass mir sogar der Beamte an der Passkontrolle nachträglich zum Geburtstag gratuliert hat? 🙂 und die Sonne, die wir dort tanken konnten. Die Tage hier werden zwar schon wieder merklich länger, sind mir aber immernoch viel zu kurz. Barfuß im Sand laufen und sich fast nur darum kümmern müssen, wann das nächste Essen stattfindet, ist für mich der Inbegriff von Erholung und Entspannung.
In alter Tradition folgt jetzt für euch das Best-Of in Bildern.

Wir haben den ersten Hauptstadtfrost dazu genutzt, um bunte Eiskugeln nach einer Idee von Pinterest und dem Tolla-Team herzustellen. Dazu einfach Luftballons oder Wasserbomben mit Wasser und Lebensmittelfarbe füllen, zuknoten und vor die Tür legen. Nach einer Nacht können die „Eier“ dann gepellt werden. Nach dem ersten Staunen haben wir eine ganze Weile damit verbracht, Boule mit ihnen zu spielen und mussten anschließend noch Kugelstoßen hinterherschieben, weil sie einfach nicht kaputtzukriegen waren. Wichtig: Handschuhe nicht vergessen!

Wir waren wie jedes Jahr im Januar zur großen Kinderrevue im Friedrichstadtpalast. Auf der Suche nach dem verschwundenen Schnee führte die Reise diesmal ins Tal der rosa Plüschhasen. Beeindruckende Bühnentechnik, brilliante Dialoge, moderne Themen und junge Talente – es ist jedes Jahr aufs Neue einen Besuch und sein Geld wert!
Ein Bild ohne viele Worte: der Sonntag wurde zum Waffeltag auserkoren! Mmmhhhh.
Hier das beste Rezept ever (für Dschungelcamp-Fans: ich erhöhe auf „ever, ever, ever“!):

250g Mehl
1/2 Tüte Backpulver
3 Eier
4-5 EL Zucker
1 Tüte Vanillinzucker
1 Krümel Salz
100g Butter
und Milch oder Wasser dazugeben, bis die Konsistenz dick fließend ist
(Zutaten natürlich mit dem Mixer verrühren)
Dann kurz rein ins Waffeleisen und genießen, ergibt etwa 8-10 große Waffeln.
Guten Appetit!
(P.S. Morgen ist Sonntag!)
Ein neuer Spielplatz wurde gefunden und erobert. Der Traum eines jeden Entdeckerkindes: ein Piratenschiff mit allem, was so ein Räuberherz begehrt! Bis hoch in den Ausguck hat sie sich noch nicht ganz getraut, aber das kommt bestimmt bald.

Wir haben in der Krank-Woche unseren Knete-Vorrat mit 16 Farbnuancen mit klangvollen Namen (magenta, cyan und salmon) aufgestockt und ihn u.a. mit Hilfe bunter Federn, kleiner Knöpfe und DEM Bastelutensil schlechthin – Wackelaugen –  zu liebreizenden Knetmonstern verarbeitet. Knete an sich ist ja kein so haltbares Material, entweder wird sie steinhart trotz geschlossenen Deckels oder sie sieht nach ein paar Beknetungen aus wie Essensreste, die man nach Monaten in der Sofaritze findet: farblich undefinierbar. Die teurere Play Doh Knete ist wirklich ihr Geld wert, habe ich festgestellt. Selbst wenn man Regenbogen-Schlangen mit bunten Pickeln formt, lassen sich die andersfarbigen Teile hinterher problemlos ablösen, ohne miteinander zum Sofaritzen-Phänomen zu verschmelzen.Top!

Die Tollabox zum Thema „Lichtspiele“ bot diesen Monat wieder ganz großes Kino, z.B. ein DIY-Kaleidoskop mal anders oder eine 3D-Brille mit Motiv-Karten, von denen einem wilde Tiere entgegenkommen. Ich dachte immer, kindliche Gehirne wären bis etwa zum Schuleintritt noch nicht in der Lage, 3D-Objekte zu einem sinnvollen Bild zusammenzubauen. Wurde eines Besseren belehrt! „Mamaaaaa, ich kann das Tier anfassen!“

Auch eine Krankheitsbeschäftigung: Speed-Cups. Jeder Mitspieler bekommt 5 farbige Becher und dann wird eine der Karten aufgedeckt. Darauf sind z.B. Blumen, Häuser, Vögel, Autos oder Eiskugeln zu sehen, die sich entweder neben- oder übereinander befinden. Alle Mitspieler müssen dann ihre Cups so schnell wie möglich in der angegebenen Farbreihenfolge sortieren und anschließend auf die Halli-Galli-Klingel drücken. An der Geschwindigkeit arbeiten wir noch (ist ja auch erst ab 6), aber das Sortieren nach Farben funktioniert schon wunderbar. Am Schönsten ist allerdings, wie sie es nennt: „Free Katz.“

Fiona hat ihren Playmais wiederentdeckt und statt der bunten „Wasserrutschen“ von früher einen komplett erkennbaren Strand mit Meer und Palmen gebaut. Ganz alleine! Meine Hochachtung!

Der erste Schnee des Winters und überfrierende Nässe haben Berlins Straßen für einen Tag in eine einzige Eislaufbahn verwandelt. Fühlte mich zwischenzeitlich auf 4 Rädern sicherer als auf 2 Beinen. Mit sowas hat ja nun niemand gerechnet, nicht mal die Straßenreinigung…

Der coolste aller coolen Kapuzenpullis gehört seit ein paar Tagen uns und die einzig verfügbare Größe 122 macht, dass die Motte auf ein Mal irgendwie so nach großem Schulkind aussieht. 
Stop that!
Und jetzt ist es Zeit für Zitate, auch diesen Monat habe ich wieder herzlich gelacht!
Fiona ist 4 Jahre und 3 Monate alt.

„Iiieeeh, ich hab ein Auto gesehen, das auf die Straße pullert!“
„Emily fängt mit M an.“
„Hast du den Reißverschluss zu gekriegt?“
– „Nein, es gang nicht.“
„Mama, ich habe eine Sorge für den Sorgenfresser.“
– „Was denn für eine, mein Schatz?“
„Ich habe eine Sorge, weil so viele Froscharten vom Aussterben bedroht sind.“
„Du warst aber schnell, Nono!“
– „Ja, das können nur Frauen.“
„Wie wollen das Kuscheltier denn nennen, Fiona? Vielleicht Oscar?“
– „Hahaha, nein, Mama. Oscar ist doch ein Name für Kamele und Dromedare.“
„Hast du aufgepasst bei der Sendung mit der Maus? Wie heißt denn das, was die 
Flugzeuge hinter sich her ziehen am Himmel?“
– „Ja, das ist ein Condor-Streifen.“
(beim Zähneputzen)
„Guck mal nach oben!“
– „Nein, dann tut mein hinterer Hals weh!“
(Fiona läuft mit einer Lupe durch die Gegend)
„Weißt du, was ich werden will, Mama?
– „Nein, sag mal.“
„Dektiv!“
(nachdem die Infektionskrankheit mit Himbeerzunge in der Kita umging)
„Jasper ist jetzt wieder da. Seine Scharla ist weg!“
„Mama, wir sind einfach die besten Leute auf der Welt!“
(auf der Autobahn)
„Guck mal, die Sonne folgt uns! Will die etwa auch nach Berlin?“
Ein Schüler sieht ein Versetzungszeichen (Kreuz) in den Noten und meint: 
„Was macht denn das Hashtag da?“
„Autos heißen auf Englisch cars, wie die Fernsehserie. Und ein Auto heißt nur car.“
– „Ja, wie die Schlange vom Dschungelbuch.“
(Sie spielt mit einer Puppe und sagt zu mir)
„Das ist mein Baby und du bist die Ur-Ur-Oma.“ 
„Weißt du denn eigentlich, was Urgroßeltern sind?“
– „Ja, das sind die aus den alten Zeiten.“
„Ich gehe jetzt mit meinem Baby einkaufen. Sollen wir dir was mitbringen?“
– „Ja, Kaffeepads wären toll!“
„Ist ok, Mama, ich bringe dir Kaffeeplätzchen mit.“
„Ich mag Eiszeit nicht. Sommerzeit ist mir viel lieber!“
„Was hat Frau Doktor gesagt, was ich habe? Scharla??“
– „Nein, Noni, du hast nur einen Virus.“
„Uääähh, dann habe ich ja überall diese Würmer in meinem Körper!“
(wohl zu viel „Es war ein Mal das Leben…“ geschaut)
(Wir spielen Kakerlakak, Fiona dreht das Besteck versehentlich so, 
dass die Kakerlake in mein Haus läuft)
Ich: „Juhu!“
Sie: „Hab ich extra gemacht, damit du auch eine Chance hast…“
„Ich sag dir mal, was ich nachher bei McDonalds bestellen möchte: 
aaalso, ein Happy Meal, das ist ja ganz natürlich, ….“
(flüstert beim Schlafengehen)
„Mama, ich muss dir noch was sagen. Du bist die 
wunderschönste Mama auf der Welt. Ich liebe dich sooo sehr!“
„Was machen denn die ganzen Tiere in deinem Bett?!?“
– „Ist ne Kinderveranstaltung.“