Best-Of Dezember

In großen Schritten kam das Jahr, in genauso großen geht es jetzt wieder… Und pünktlich zum Jahreswechsel hat mein Blog tatsächlich die 100.000-Besucher-Marke geknackt. Toll, vielen Dank!
Zeit für den Monatsrückblick in Bildern.

Ich hatte im Sommer von Musik & Englisch erzählt, der musikalisch-sprachlichen Früherziehung für die Kinder zwischen 3 und 6. Puppe Lucy hat im Urlaub auf dem Flughafen ihren Teddy verloren und ist anschließend um die ganze Welt gereist, um ihn wiederzufinden. Die Kinder haben sie dabei begleitet und so jede Stunde ganz nebenbei die große Weltkarte und viele Länder, Farben und Zahlen auf Englisch, Lieder, Tänze und Instrumente kennengelernt. Rudolph, den wir am Nordpol bei den Eisbären zufällig getroffen haben, hat uns mitgenommen zu seinem Chef, dem Weihnachtsmann. Und wer saß da über dem Kamin mit einer nagelneuen roten Schleife bereit für die Heimreise? Lucys Teddy! Die Freude bei den Kindern war riesig, sie konnten es kaum glauben und jeder wollte Teddy ganz fest an sich drücken. Dieser Moment zählt eindeutig zu meinen Highlights in diesem Monat, diese unbändige Freude und die strahlenden Kinderaugen, hoffentlich bewahren sie sich diese Begeisterungsfähigkeit noch sehr, sehr lange!

Am zweiten Advent sind wir losgezogen um einen Baum zu adoptieren. Das Aussuchen, Eintüten und Transportieren war schon ein großer Spaß, aber das Schmücken zu Hause ist wohl in jeder Familie mit Kindern ein Dezember-Höhepunkt. Hätte ich sie nicht ein bisschen gebremst, wäre wohl nicht zu erkennen gewesen, dass sich da tatsächlich ein Tannenbaum unter dem Glitzerbehang versteckt 😉 Kugeln, Schleifen und Sterne konnten es gar nicht genug sein, vor allem auffällig viele rund um den Baum herum auf einer Höhe von etwa einem Meter ^^

Ende November haben wir einen Brief ins brandenburgische Himmelpfort geschickt, in die Weihnachtspostfiliale. Pünktlich zum Nikolaus lag die Antwort in unserem Briefkasten. Fiona sprang aufgeregt durch die Wohnung und konnte nicht mal Jacke und Schuhe ausziehen, bevor sie den Brief neugierig aufreißen musste. Obwohl es natürlich ein personalisierter Serienbrief ist, ist er ganz niedlich geschrieben und kommt auf jeden Fall in die Erinnerungskiste!

In so einer großen Stadt wie Berlin wimmelt es im Advent natürlich von Weihnachtsmärkten. Im Prinzip ist für jeden Geschmack etwas dabei: von klein und nostalgisch mit Kunsthandwerk bis hin zu groß und überlaufen mit Fahrgeschäften. Wir haben uns in diesem Jahr für den Gendarmenmarkt entschieden, ohne Karussells, in der Hoffnung, ein bisschen entspannter drüber schlendern zu können als auf dem weihnachtlichen Erlebnispark am Alexanderplatz. „Entspanntes Bummeln“ und „ein Samstag in der Weihnachtszeit“ sind vermutlich die gegensätzlichsten Begriffe, die es gibt. Es war zwar sehr voll, aber trotzdem ein lustiger Abend. Einen Großteil von Fionas Zuckerwatte fand ich hinterher in meiner Mütze, weil sie die meiste Zeit auf meinen Schultern verbracht hat. Glühwein muss man übrigens so lange bestellen, bis man mal einen heißen erwischt hat. War bei uns schon bei Nummer 2 der Fall 😉

VIVAccordia im Lindencenter, Berlin

Weihnachtszeit ist Auftrittshochsaison, wie zu keiner anderen Zeit im Jahr. Unsere Konzerte waren auch in diesem Jahr wieder gut besucht, wir können auf ein sehr erfolgreiches Jahr 2013 zurückblicken und freuen uns auf alles, was kommt, ganz besonders auf die Konzertreise nach Griechenland im Sommer 2014!

 DAS Highlight schlechthin war der Heiligabend, kurz nach
18 Uhr. Da hielt ein Auto vor unserem Haus und als die Innenbeleuchtung anging, sind Fiona fast die Augen rausgefallen. Der Weihnachtsmann!!! (Natürlich kam er nicht mit dem Rentierschlitten, es lag ja kein Schnee!) Als es kurz darauf laut an unserer Tür klopfte, stürmte sie aufgeregt hin um kurze Zeit später den Weihnachtsmann in Grund und Boden zu quatschen. Ich hatte vermutet, sie würde nur schüchtern staunen und kein Wort sagen. Genau das Gegenteil war der Fall! Sie erzählte munter drauf los, sagte ihr Gedicht auf, sang ein Lied, und erwiderte auf des Weihnachtsmannes „Ich muss nun leider wieder gehen“ nur trocken: „Ja, ja. Das ist ok für mich.“. Als er aus seinem goldenen Buch vorlas und erwähnte, dass sie mehr Gemüse essen solle, antwortete sie: „Aber ich esse Gurken. Das reicht. Nur Paprika mag ich nicht.“ Wir hatten großen Spaß mit einem absolut authentischen Weihnachtsmann und konnten den Zauber spüren, der an diesem besonderen Tag in der Luft lag. Nach dem Essen guckten wir noch eine kleine Präsentation auf dem Fernseher, die ich ein paar Tage vorher vorbereitet hatte: Bilder von Fionas erstem Weihnachtsfest mit knapp 3 Monaten bis hin zur Weihnachtszeit 2013. Kann jährlich erweitert und immer wieder angeguckt werden. So schön!

In diesem Jahr gönnten wir uns den ersten Weihnachtsfeiertag auf Schloss und Gut Liebenberg in Brandenburg und ließen uns rundum verwöhnen. Weihnachtsmenüs, Fackelwanderung, Glühwein und Kakao am Lagerfeuer, Stockbrot, Fitnessscheune mit Sauna. Ein richtig toller Tag zum Abschalten und Genießen. Große Freude machte mir außerdem die exklusive Weinkarte, die eine unvergleichliche Steilvorlage zum Parodieren bietet. Ein Auszug: „kraftvolle und intensive Aromen von Schokolade und Leder“, „schmackhaft und seidig am Gaumen“, „im Duft nach Lakritz, Veilchen und Gewürzen“, „Leichte Holznoten“, „zart fruchtig, am Gaumen etwas nach Sommerwiese“ und mein Favorit: „nussig mit leicht hefigem Duft nach mehligen Äpfeln“. Bäh! Mal ganz im Ernst – wer denkt sich denn sowas aus?!

Zitate gibt es an dieser Stelle natürlich auch wie jeden Monat.
Fiona ist 4 Jahre und 2 Monate alt.
„Ich hab einen Meerjungschaufranz.“
„Komm, wir suchen orange Mülleimer. Dafür muss man kluge Augen haben!“
„Nono, wer sich zuerst angezogen hat, hat gewonnen!“
– „Ok. (…) Ich geh in Führung!“
Wir sehen mehrere Feuerwehrautos vorbeifahren.
Fiona: „Strömen die gerade zu einem Einsatz, Mama?“
Beim Spielen mit der Playmobil-Krippe:
„Heute gibt es gebratene Taube bei Jesus. Die passt genau in den Topf.“
„Dromedar, du kannst dich jetzt nicht hinlegen! 
Wir müssen dem geborten Baby doch noch ein Geschenk bringen!“
Eine Adventskerze ist abgebrannt und das Wachs tropft auf den Tisch.
Fiona: „Oh, die Kerze ist schon ausgeschmalzt.“
„Mama, wann ist endlich Silvesper?“
„Nono, in ein paar Tagen ist Silvester!“
– „Darf ich da lange wach bleiben?“
„Ja, klar!“
– „Ach was.“
Gestern haben wir bei der Sendung mit der Maus gelernt, warum man eigentlich einen „guten Rutsch“ wünscht. Das Wort rutschen bedeutete früher auch reisen und man wünschte sich eine gute Reise in das Neue Jahr. In diesem Sinne wünschen wir euch einen guten Rutsch und einen tollen Start in 2014!
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(noch) Nicht Frohe Weihnachten!

In der Blogroll von heute gibt es wohl keinen Post, der nicht das Wort „Weihnachten“ bzw. „24“ oder „Adventskalender“ enthält. Ich schließe mich an, wünsche euch aber noch nicht „Frohe Weihnachten“, denn das sagt man doch erst am 1. Feiertag, oder? Trotz ziemlich unchristlicher +10°C, wie ich sie mir dieses Jahr zu Ostern gewünscht hätte, steigt die Vorfreude mit jeder Minute. Wenn eine aufgeregte 4-jährige im Haus rumspringt, muss man sich vom Weihnachtswahn einfach anstecken lassen.
Weil meine Liebe zum Weihnachtsbaum mit jedem Tag nach dem Fest rapide abnimmt und er spätestens zum Neuen Jahr das Feld räumen und die Wohnung auf direktem Wege im freien Fall vom Balkon verlassen muss, haben wir ihn in diesem Jahr schon am 2. Advent aufgestellt und erfreuen uns nun schon ein paar Tage am gemeinschaftlich geschmückten Musik-Tannenbäumchen.

Wenn man – wie ich – gleich zu Beginn des neuen Jahres Geburtstag feiert, darf da nicht noch der geschmückte „Endjahresballast“ vom Vorjahr stehen. Platz für Neues. Wie heißt es beim Schweden immer so schön, wenn sie die Bäume aus dem Fenster werfen? Knut?!

Heute wird es bei uns eine Besonderheit geben: wir bekommen Besuch, vom echten Weihnachtsmann! Meinen Papa können wir ihr nicht mehr verkaufen, da stellte sie letztes Jahr nämlich schon fest, dass der Weihnachtsmann enorme Ähnlichkeit mit Opa und sogar die gleiche Stimme hatte! Na sowas! Also habe ich mich in diesem Jahr vertrauensvoll ans Weihnachtsmannbüro gewandt, denn die schicken einem am Heiligabend Weihnachtsmänner, Christkinder und das ganze Zubehör wie Elfen, Engel und, was er sonst noch so braucht.
Ich habe die Tage schon mit ihm telefoniert, ein echtes Berliner Urgestein. Ich bin so gespannt auf ihr Gesicht, wenn der Wahrhaftige vor der Tür steht! Geplant hat sie ja ein langes Gedicht und ihr Lieblingsweihnachtslied („eine Muh, eine Mäh“), aber dass es tatsächlich zum Vortrag kommt, dafür würde ich nicht meine Hand ins Feuer legen. Vielleicht ist man auch viel zu sehr mit Staunen beschäftigt. Also ich habe ja immer Rotz und Wasser geheult, wenn der Weihnachtsmann im Kindergarten war ^^
Sie hat übrigens gesehen, dass ich das Geschenkpapierset im Auto hatte und ich musste mich schnell rausreden mit „Der Weihnachtsmann hat mich angerufen und gesagt, dass ich es für ihn kaufen soll…“ Immerhin, ist ja sogar die halbe Wahrheit. Angerufen hat er!

Ist das Papier nicht süß?

Fiona ist in den letzten Wochen zur absoluten Über-Puppenmama „muttiert“, keinen Schritt mehr ohne ihre Zoé. Seit Neustem werden der abends sogar die Zähne geputzt und Nono schimpft wie ein Rohrspatz, wenn Zoé das mal vergessen hat! Ich wette, der Weihnachtsmann hat auch eine Kleinigkeit für die Lieblingspuppe im Sack, z.B. Söckchen und Schuhe, denn sie hat ja die abenteuerlichsten Kleidkreationen, aber ist immer mit nackten Füßen unterwegs. Man darf gespannt sein!

 Apropos Zähne putzen – die Lieblingszahnpasta war plötzlich leer und das Kind weigerte sich, mit etwas anderem als „Putzi Erdbeer“ die Zähne zu putzen. Wir drückten und quetschten uns die Finger wund, um auch noch allerletzte Reste aus der Tube zu pressen, aber so langsam wurde es eng. Und man sollte es kaum glauben: Erdbeeren sind – in jeder Hinsicht – saisonales Obst, sogar in der Zahnpasta! Keine der einschlägig bekannten Drogerien im Umkreis von einigen Kilometern hatte sie noch im Sortiment. Beim großen Weihnachtsesseneinkauf im Kaufland begegnete sie Papa aber letztendlich und der kaufte einen Vorrat, der bis zur Einschulung reichen müsste. Das wohl schönste und gleichzeitig unspektakulärste Weihnachtsgeschenk ^^

Bis 21.12. war ich noch im Stress mit Proben, Unterricht, Aufführungen und Konzerten, danach habe ich erstmal 2 Tage bis in den späten Vormittag hinein ausgeschlafen und so langsam habe ich mich (und die Wohnung) jetzt wieder auf Werkseinstellungen zurücksetzen können. Jetzt kann Weihnachten kommen! Wir haben in den letzten Tagen Weihnachtsbilder gemalt, festliche Briefe verschickt und tolle 3D-Aufkleber auf allem Möglichen befestigt. Sogar Plätzchenbacken haben wir noch vor Heiligabend geschafft, denn ich wollte unbedingt die niedlichen und minimalistischen Rentier-Plätzchen ausprobieren. Sie sind nicht ganz so ausgefeilt wie die Originale auf Pinterest, aber durchaus als ihre Spezies zu erkennen, oder? Von dem großen Spaß, den wir beim Backen hatten, kann ich allerdings nicht berichten, zumindest nicht in der Wir-Form. Fiona hat es wohl gefallen, aber für mich ist es eher einen riesengroße Sauerei. Dieser ganze Zuckerdeko-Kram, von dem wir reichlich im Schrank haben, fällt eben auch mal daneben. Besonderen Spaß machen kleine bunte Zuckerkugeln, die fühlen sich nämlich an wie winzige Rollschuhe unterm Fuß. Lustig, lustig, trallalalala…

Ich freue mich in diesem Jahr auf die 4 kleinen weihnachtlichen Gefühle und besonders auf das eine große! Bei uns im Bad liegt seit ein paar Tagen ein neues „Klo-Buch“, nämlich „Die Wahrheit über Weihnachten in erleuchtenden Inforgrafiken„. Ich liebe Infografiken und habe mich schon gut amüsiert!

aus: „Die Wahrheit über Weihnachten“

Noch ein paar weihnachtliche Worte: lasst es euch gut gehen, genießt die Liebe, die Familie und denkt bei allen guten Vorsätzen daran, dass sich alles, was ihr euch wünscht, in euren Herzen befindet. Dass alles was ihr sucht, in euren Händen liegt und dass alles, was ihr findet, Teil eures Lebens ist. Also macht euch auf die Reise zu euch selbst, denn wenn ihr mit euch selbst eins seid, werden eure Träume Wirklichkeit!

Weihnachtsgeschichte 2.0

Es gibt so Kinderträume, die muss man sich einfach erfüllen, wenn man groß ist.
Einer dieser Träume heißt bei mir: Playmobil.
Mein Mann ist bekennender Lego-Fan, weil eben nichts vorgegeben ist und man nach Lust und Laune bauen kann, wonach einem der Sinn steht. Ich mag stattdessen gerade diese vorgegebene Begrenztheit von Playmobil: Kind – Mütze – Skateboard – klack. Herr Buddenbohm hat vor einiger Zeit eine sehr witzige Abhandlung über die Sehnsucht nach dem Klack geschrieben, wirklich lesenswert! Ich mag diese herrliche Unkompliziertheit von Playmobil, dieses sich abfinden mit der Tatsache, dass man nur ein Gelenk in der Mitte seines Körpers hat und damit tut, was man eben damit tun kann: sitzen und stehen. 
Das wohl interessanteste Spielzeug in unserem Haushalt ist das, was nur in der Vorweihnachtszeit bespielt werden kann: die Playmobil Krippe. Die verbringt den Advent auf unserem Wohnzimmertisch und verschwindet nach Weihnachten konsequent im Schrank. Man sollte viel mehr saisonales Spielzeug einführen. Jedenfalls fieberte Fiona sehnsüchtig darauf hin, endlich die Krippe aufbauen zu können: Stall, Esel, Kuh, Schafe, Hirte, Engel, Maria, Josef, Baby „Dschiesis“, dessen „Nachtlicht“, die Feuerstelle mit dem an einer Holzkonstruktion befestigten Kochtopf und den Tauben. Zwischen den beiden letzten stellte Fiona spontan einen Zusammenhang her, setzte den christliche Vogel in den christlichen Kochtopf und beschloss: „Heute gibt es gebratene Taube.“
 
Und weil ich die war, die im Laden nicht dran vorbeigehen konnte, kam auch noch Besuch zum Essen vorbei: die heiligen 3 Könige mit ihrem bepackten Kamel, das „eigentlich ein Dromedar“ ist (O-Ton Fiona). Zumindest war es ursprünglich so geplant, aber wer kennt das nicht? Während man eifrig Pläne schmiedet, kommt es erstens anders und zweitens als man denkt. Die heiligen 3 Könige folgten also dem Stern, der über dem Stall unseres Bethlehemer Wohnzimmertisches leuchtete. Sie hatten Goldmünzen und diverse andere wertvolle Geburtstagsgeschenke im Gepäck. Als sich das Dromedar (Nono sagt übrigens konsequent der Dromedar) zwischendurch hinlegen und ausruhen wollte, schimpfte mein Kind: „Dromedar! Du kannst dich jetzt nicht hinlegen. Wir müssen dem geborten Baby doch noch die Geschenke bringen!!!“ Ohne Rast setzten sie also ihre beschwerliche Reise fort und plötzlich sahen sie, wem sie die ganze Zeit gefolgt waren. Es war nicht der Stern über Bethlehem, sondern das helle Licht eines Weihnachtsmarktes gewesen. Das Jugendmotto „You Only Live Once“ ein bisschen zu wörtlich genommen, zahlten sie mit den Münzen aus der Schatztruhe, legten ihre Königsumhänge ab, setzten sich in das Karussell und wenn sie inzwischen nicht in der Krippe angekommen sind, fahren sie noch heute selig frohlockend im Kreis….Oh holy flight.

Hallo Winter

Während Sturmtief Xaver bei uns in der Nacht ein paar Mülltonnen und Dixi-Klos umgeschubst hat, fielen auch still und leise die ersten Schneeflöckchen in diesem Winter. Nach Schneemannbauen sieht der dünne weiße Flaum noch nicht gerade aus, aber ich finde, so langsam könnte auch in Berlin mal etwas davon liegenbleiben. Schließlich warten wir darauf, dass wir endlich mit gefärbtem Wasser Schneebilder malen können, mit ebenfalls buntem Wasser gefüllte Luftballons über Nacht draußen einfrieren lassen und am nächsten Tag nach dem Platzenlassen bunte Eiskugeln haben. Ach, und „verkehrtherumme“ Schneemänner wollen wir auch noch bauen! Winter, du kannst jetzt kommen! Wobei ich zugeben muss, dass mich Facebook mit all seinen Adventskalendern und dem täglichen Türchenwahnsinn ganz schön überfordert. Hier kommentieren, da liken, dort teilen – irgendwann explodiert Facebook einfach und dann war’s wieder keiner…
Als ich letztens vor dem Regal mit den Weihnachtspostkarten stand, sind sie irgendwie mit mir durchgegangen und jetzt habe ich mehr hübsche Karten zu Hause als Menschen, denen ich sie schicken könnte… Das Masking-Tape mit Wintermotiven stapelt sich auch als Turm neben meinem Schreibtisch, aber von manchen Dingen weiß man ja bekanntlich erst, dass man sie braucht, wenn man sie hat ^^ So ähnlich war es dieses Jahr mit mir und den bunten Motivklebebändern. Und weil ich nicht nur auf Karten und Klebeband stehe, sondern auch auf bunte Stifte und Notizbücher, von denen ich viele noch unbenutzt im Schrank zu stehen habe, kam eines zum anderen und jetzt gibt es in diesem Jahr ein kleines, niedliches Adventstagebuch. Ein paar Fotos im Miniformat, Eintrittskarten, Sticker, Zitate und Alltags-Geschichten von jedem Tag im Dezember, das wird sicher irgendwann ein wertvolles Erinnerungsstück…

Vor ein paar Tagen haben wir einen Schneemann am Stiel gebastelt aus einem Holzstab und etwas Moosgummi. Fiona war so begeistert von Olaf, dem Schneemann aus der „Eiskönigin“, dass sie unbedingt so einen haben wollte. Davon hat wohl der Nikolaus Wind bekommen, jedenfalls steckte heute morgen ein kuscheliger Olaf im Stiefel, wurde sofort in die Familie integriert, liebevoll mit Frühstück versorgt und bekam sogar eine eigene Zahnbürste.
„Der liebe Nikolaus hat einfach an ALLES gedacht und sogar den Schnee mitgebracht! Er hat mir eine RIESENFREUDE gemacht! Das ist sooo cool! Darf Olaf für immer bei mir bleiben? Ich passe auch sehr gut auf ihn auf!“ 

Hoffentlich steckt die Weihnachtszeit für sie noch lange so voller Zauber wie in diesem Jahr…