Karottenschreck

Dieser Moment mit 4 Monaten, wenn die jungfräulichen Geschmacksnerven ganz überraschend zum ersten Mal mit orangefarbenem Gemüse in Kontakt kommen: das ist der Karottenschreck ^^

Dieser Moment mit 4 Jahren, wenn der Hase losspringt und 4 Menschen am Tisch wild gestikulierend versuchen, ihn zu fangen bevor er runterfällt: das ist Karlo Karottenschreck!

Vor Kurzem wurde ich gefragt, ob ich nicht Lust hätte, ein Spiel für Kinder ab 4 Jahren mit meiner Familie auszuprobieren. Ich schaute mir das Angebot genauer an und ahnte bei der Spielbeschreibung schon, dass es genau ins Schwarze treffen würde bei Fiona, denn dass sie auf Hasen steht, ist ja eher ein offenes Geheimnis 😉 Letzten Freitag kam das große Paket an. Ich verriet ihr nicht, was drin ist, sagte nur, sie müsse noch eine Nacht schlafen bevor wir es öffnen würden. So schnell wie an diesem Abend ist sie selten eingeschlafen… Dann kam er, der Samstag: im Schlafanzug wurde das Arbeitszimmer gestürmt und das Paket in Beschlag genommen. Yippiiie, ein HASE!

Die Spielregeln sind denkbar einfach: der Hase wird auf seinen Bau gesetzt und die Karotten werden rundherum hineingesteckt. Der Dreh am „Glücksrad“ entscheidet darüber, ob eine oder zwei Möhren gezogen werden, ob man aussetzen oder eine Möhre abgeben muss. Ähnlich wie bei KrokoDoc, dem Spiel bei dem das Krokodil irgendwann zuschnappt, wenn man den richtigen Zahn erwischt hat, springt Hase Karlo beim Ziehen einer bestimmten Möhre in die Luft und alle Spieler müssen versuchen, ihn zu fangen bevor er den Tisch berührt, dann gibt es Bonus-Möhren für den Fänger.

Die Mitspieler (2-4) sammeln ihre gezogenen Möhren in kleinen bunten Körbchen und wer am Ende die meisten hat, hat gewonnen.
Zuerst haben Mama und Fiona im Wohnzimmer gespielt. Angelockt von lautem Lachen kam Papa dazu. Es spielten die folgenden 2 Runden Mama, Papa und Fiona. Als Fiona irgendwann keine Lust mehr hatte, spielten Mama und Papa einfach alleine weiter ^^
Achtung: dieses Spiel hat ein extrem hohes Suchtpotential, ganz egal wie alt man ist!

Schnappschuss: Hase im Sprung

Am nächsten Tag brachten wir es nachmittags mit zu meinen Eltern, wo sage und schreibe 4 Generationen gemeinsam Spaß hatten! Am Witzigsten war der Aufschrei meiner Oma, immer wenn Karlo senkrecht in die Luft gestartet ist. Meine Oma – Jahrgang 1931 – lobte das Spiel in den höchsten Tönen und auch die anderen 3 Generationen sind restlos begeistert! Ein kurzweiliger, unterhaltsamer Zeitvertreib mit Überraschungseffekt – garantiert der Hit unter dem Weihnachtsbaum, wer noch ein Geschenk sucht! Neben den motorischen Fähigkeiten (Fangen, Reaktionsvermögen, Karotten stecken) üben die Kinder auch das Zählen, denn man muss ja nach dem Spiel herausfinden, wie viele Karotten man tatsächlich in seinem Körbchen gesammelt hat.
Einzig verbesserungswürdig finden wir die Drehscheibe, die man vorsichtig mit einer Hand am Rand festhalten muss, während man am Zeiger dreht. Der Zeiger hackt manchmal oder lässt sich von einer kleinen Hand oft nicht so gut drehen, das tut dem durchweg positiven Gesamteindruck aber keinen Abbruch!

Als ich nach dem Spielen zu Hause noch ein Foto von dem gesamten Inhalt des Kartons machen wollte, kam dieses Bild leider nicht mehr zu Stande, weil Fiona den niedlichen Hasen erst liebevoll mit seinen Möhren gefüttert und dann auf ihrem Arm in den Schlaf gesungen hat („Mein Baby!“).

Wir freuen uns jetzt schon auf verregnete Winterwochenenden mit Karlo und bedanken uns recht herzlich bei Griffiths Consulting und der Firma Goliath, dass wir ein neues Familienmitglied mit zwei langen Ohren in unserer Mitte begrüßen durften!

Hier noch ein paar Eckdaten:
Das Spiel heißt „Karlo Karottenschreck“ und kostet ca. 24,99€, online bis zu 5€ günstiger, im Spielwarenladen bis zu 5€ teurer.
Die offizielle Altersempfehlung liegt bei „ab 4 Jahren“, ich würde sagen, dass man es durch die einfachen Regeln und die kurze Spieldauer (ca. 15min pro Spiel) auch mit 3 durchaus schon spielen kann. Unsere „Testkinder“ (einige meiner Musikschüler), zwischen 2 und 8 Jahren alt, waren ebenfalls durchweg begeistert und wollten den niedlichen Hasen am liebsten mit nach Hause nehmen. Da wird der Weihnachtsmann in diesem Jahr sicher viele Häschen in seinem Sack transportieren müssen 🙂

Was waren eure Lieblingsspiele, als ihr klein wart? Was spielen eure Kinder gerne?
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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

2 Kommentare zu „Karottenschreck“

  1. Das hört sich fast so an wie Looping Lui, das hatte mal mein Cousin (4 Jahre) bei Omas Geburtstag dabei, damals haben dann zum Schluss 3 Generationen gespielt 🙂 Und die Älteren mehr als die Jüngeren.

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