Best-Of Oktober

Ein aufregender Oktober liegt hinter uns, wettertechnisch tatsächlich ziemlich golden und zum Glück noch nicht matschgrau. Weil man das aber vorher nie wirklich wissen kann, zog es uns in den Herbstferien vor dem Winter noch mal für ein paar Tage ins warme Griechenland, halb beruflich, halb privat, u.a., um die Konzertreise meiner Orchester für den Sommer 2014 zu organisieren. Ich bin euch noch ein paar Griechenlandbilder schuldig (direkt danach fielen die Angry Birds zum 4. Geburtstag bei uns ein, ihr wisst ja…), die gibt es heute hier zu sehen! Das Hellenikon Idyllion, so heißt unsere Unterkunft, ist eine unvergleichliche, musisch-kulturelle Begegnungsstätte auf dem Peloponnes, extra für Orchester, Chöre, Philosophen, Dichter und Denker, die dem Alltag entkommen und sich ein paar Tage ganz ungestört ihrer Leidenschaft widmen wollen.

Mit richtigen Bühnen und funktionstüchtigen Flügeln und Klavieren im sog. „Garten der Musen“ bestehen ideale Probenmöglichkeiten für Instrumentalisten! Man lebt zwar nicht wie in einem 5-Sterne-Hotel mit Wellness-Spa und All-Inclusive, dafür aber wie ein echter Grieche in einem kleinen, romantischen Fischerdorf mit den typischen „Tavernas“, einer Hauptstraße und dem Meer direkt vor der Bungalow-Tür. Dort in Selianitika, abseits des Touristentrubels, ist die Welt noch in Ordnung: die älteren Männer verbringen ihre Tage in der „Cafénio“, einem kleinen Café, wo sie bei einem ehrlichen Ouzo über Gott und die Welt philosophieren, Haustiere hält man sich nicht, die sind einfach da und Verkäuferinnen wundern sich darüber, dass jemand in ihrem Örtchen ernsthaft nach Postkarten fragt… 
„Ihr Deutschen habt die Uhr, aber wir Griechen haben die Zeit“ – nach einer Weile wird die wirklich so nebensächlich.

Im Garten selber wachsen Khakis, Aubergine, Weintrauben, Zitronen, Pampelmusen, Granatäpfel, Apfelsinen etc. und schmecken sonnengereift und direkt vor dem Frühstück gepflückt so unbeschreiblich gut, dass es dafür keine Worte gibt. Besonders die Weintrauben waren so süß, dass die Zuckerrezeptoren im Mund ihre Partyhüte ausgepackt haben. Mit dem Wetter hatten wir übrigens großes Glück, war es doch für Herbst noch erstaunlich mild und sommerlich in den ersten Tagen. Wir waren jeden Tag im Meer baden, haben original-griechische Moussakka genossen und es uns einfach gut gehen lassen. Gegen Ende der Woche war es dann zwar nicht kalt, aber sehr windig am Wasser, so dass die hochspritzenden Wellen ein beeindruckendes Schauspiel geboten haben. Und wer stand mit dem iPhone mittendrin…? 😉

Wie es mit Urlaub eben so ist, verging auch diese Woche leider viel zu schnell.
Zurück in Berlin haben wir diesen Monat mit der Tollabox eine Art Twisterspiel gebaut, bei dem man mit Händen und Füßen auf bunten „Steinen“ über einen imaginären Fluss gehen musste. Hände und Füße durften natürlich nur bestimmte Farben berühren oder mussten gewürfelt werden. Selbstredend, dass Mama und Papa auch mal Versuchskaninchen für die Flussüberquerung spielen sollten. Dabei ist mir aufgefallen, dass Kinder unglaublich schadenfroh sein können… (wie ich da so hing, kopfüber mit Armen und Beinen jeweils geschätzte 2m voneinander entfernt, kam das Tochterkind mit dem Würfeln einfach nicht aus dem Knick und amüsierte sich königlich ^^)

An den Wochenenden ist bei uns Spielezeit und endlich, e-n-d-l-i-c-h kam auch der Tag, an dem Fiona nicht mehr bei Memory schummelte und ganz geduldig akzeptierte, dass man mit einer aufgedeckten Karte in der Hand nicht die passende durch Umdrehen aller anderen Karten suchen soll… Gut, das Ich-darf-nochmal-wenn-ich-ein-Pärchen-hatte gefällt ihr nach wie vor nicht, allerdings nur in die eine Richtung. Wenn Mama ein Pärchen hatte, ist das genug Erfolg, die darf dann nicht gleich nochmal… Naja, irgendwas ist ja immer. Von Legoteilen und Puzzles ist sie übrigens gerade völlig fasziniert, aber auch Blättersammeln und Höhlenbauen waren schöne Nachmittagsbeschäftigungen der letzten Zeit. (War natürlich klar, dass sie abends ausgerechnet das Buch lesen wollte, in dem ich die ganzen Blätter zum Basteln getrocknet habe ^^)
Am vergangenen Wochenende waren wir zur Gruselparty im FEZ, dem Freizeit- und Erholungszentrum. Ich habe ja schon öfter davon berichtet: die ideale Anlaufstelle für einen Sonntag mit Kind in Berlin. Auf vielen verschiedenen Spielplätzen geht sowieso immer die Post ab und im Haus selbst ist auch jedes Wochenende etwas anderes für Kinder geboten. Dieses Mal war es die vorgezogene Halloween-Gruselparty, auf die sich Fiona schon seit Tagen gefreut hat und für die wir uns extra zu Hause geschminkt und ein bisschen verkleidet haben. Erst wollte sie gerne als Oktonaut gehen, am liebsten der Medizin-Pinguin „Peso“, aber als ich ihr erklärte, dass der nicht wirklich gruselig sei, hat sie spontan auf Fledermaus umgelenkt. Genauergesagt, eine blaue Fledermaus mit pinken Glitzerschmetterlingsflügeln auf dem Rücken. Diese Zusammenstellung war dann in der Tat ein bisschen gruselig ^^  So ganz „nackig“ wollte ich dann auch nicht gehen und habe mir noch schnell vor dem Spiegel ein Spinnennetz verpasst. Der Parkplatzwärter fand es seinem Gesichtsausdruck nach zu urteilen wohl ziemlich komisch…
Wir haben das volle Programm mitgenommen von Kürbisschnitzen bis Hexenhut basteln und Fiona war anschließend sehr stolz, dass sie viele Dinge, wie zB. ausschneiden mit gerade 4 Jahren schon ganz alleine machen konnte. 
Ach, und das umgedeutete Klo-Schild auf dem Spielplatz wollte ich euch noch zeigen ^^
So, jetzt wird es aber Zeit für das Zitate-Best-Of, war ein sehr „ergiebiger“ Monat!
Fiona ist genau 4 Jahre alt.
„Die Katzen sind ja ganz keifig!“
Fiona gewinnt bei Memory und sagt triumphierend:
„Tja, so sehen große Helden aus, wenn sie gewinnen!“
Sie sieht ein Loch in meinem Socken.
„Mama! Du bist ja aus deinen Socken rausgewachsen!“
Wir spielen Nino Delfino, ein Spiel, bei dem man bunte Bälle
auf dem Rücken einer Robbenspielfigur in Sicherheit bringen muss.
Fiona sagt nach der ersten Runde:
„Ich nehm eine andere Robbe, meine ist schon ganz geschwitzt!“
Meine Oma zu Fiona:
„So ungekämmt kannst du nicht mitgehen zum Einkaufen. 
Du siehst ja aus wie ein Zigeuner!“
Fiona: „Hääh?! Ein ZIGEULER?!“
Wir sehen auf dem Flughafen eine Maschine von SwissAir.
Fiona: „Guck mal, da ist ein Flugzeug mit Krankenhauszeichen!“
An ihrem Geburtstag zu uns Erwachsenen:
„Ach, ihr seid die besten Freunde, die man sich wünschen kann!“
„Guck mal, Mama, so muss man den Ball werfen:
ganz sachte mit sanftem Schwung!“
„In meinem Kopf habe ich es mir gedenkt, wie ein Ohrwurm!“
„Wie sieht denn dein Zimmer aus? Totales Chaos!“
– „Gar nicht! Ich hab kein Cars gemacht!“
 
„Guck mal, wie schnell ich meinen Schlafanzug ausziehen kann!“
– „Toll! Jetzt zeig mal, wie schnell du dich anziehen kannst.“
„Nein, man muss immer seine Ruhe haben!“
„Fiona, hast du einen Schlüppi unter der Hose an?“
– „Moment, ich seh mal nach….äh, nein.“
 „Wenn ich Batterien in die Taschenlampe mache, bin ich ja erleuchtet!“
(eine Autotür quietscht)
„Hast du das Geräusch gehört, Mama? Klang wie eine Geige.“
 (haha!)
(beim Autofahren)
„Mama, wir haben Vorfahrt. Ich habe ein gelbes Schild gesehen.“
„Weißt du, wen ich heirate, wenn ich groß bin?… DICH!“
(Herzaugen)
„Darf ich die Zeitung haben? Da ist ein Zauberstab mit dabei. 
Mit dem kann man bunte Lichteffekte zaubern…“ 
Fiona erzählt mir, dass ein Mädchen in der Kita manchmal vor die Tür gehen muss, 
weil sie beißt, haut und böse Wörter zu den anderen sagt. Ich frage:
„Musstest du auch schon mal rausgehen?“
Fiona: „Ja, ein Mal.“
Ich: „???? Was hast du gemacht ???“
Fiona: „Na als Frau S. das Osterkörbchen für mich versteckt hat, musste ich rausgehen.“
(Puuh!)
Fiona zieht einen Teddy an einer Schnur hinter sich her und sagt:
„Guck mal, man kann ihn wie einen Hund benutzen.“
„Da ist ein Spielplatz! Nichts wie hin!“
„Darf ich eine Süchigkeit kaufen?“
– „Ja. Oder lieber ein Heft?“
„Heft oder Süchigkeit, du kannst mir ein Angebot machen, Mama.“
Unsere Papiertonne ist voll.
Fiona trocken: „Wir müssen mal aufhören mit Müll.“
Ein Baby weint im Kindergarten.
Sie: „Der brüllt an wie ein Spieß. Ist ja nicht zu ertragen…“
(in der musikalischen Früherziehung)
„In welchem Land waren wir letzte Woche auf unserer Weltreise?“
– „In Tralien!“
(Ich sagte die Stunde vorher: „Der Koala kommt aus Aus-tralien…“)
Kuriose Suchanfragen gab es auch wieder einige, die gibt’s demnächst mal in einem Extra-Post.
Ich wünsche euch ein schaurig-schönes Halloween und einen guten Start in den November!
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10 Fragen

Ihr merkt das schon, momentan komme ich leider im Schnitt nur noch 1x die Woche zum Bloggen, im „echten“ Leben so viel zu tun ;), aber heute gibt es einen kleinen Zwischendurch-Happen für euch, denn ich wurde getaggt von Sabine und darf ihre 10 Fragen beantworten.

1. Wie wichtig sind Dir Follower und Mitleser?
– Grundsätzlich habe ich das Bloggen in erster Linie für mich angefangen, um eine Art öffentliches Tagebuch/“Erinnerungshilfe“ über Fionas Entwicklung zu haben und, weil ich das Schreiben schon seit der Schulzeit sehr liebe. Aber natürlich freut es das Bloggerherz sehr, wenn dann ein paar Leute tatsächlich auch lesen, was man geschrieben hat oder sogar regelmäßig wiederkommen! Aber mir ist schon klar, dass ein – ich nenne es mal – Kinder-Kolumnen-Blog ohne Wettbewerbe und Verlosungen eine eher familiäre Fangemeinschaft hat und die 1000 Leser wohl nie sprengen wird. Aber das ist okay, die Zahl ist mir nicht so wichtig. Kleckerweise werden es mal 1-2 Leser oder Facebookfans mehr, wenn jemand den Blog seinen Freunden weiterempfohlen hat, weil es ihm hier gefällt – und darüber freue ich mich aber dann auch von Herzen!

2. Worüber bloggst Du am Liebsten?
– Ich blogge gerne über kreative Projekte wie kürzlich den Motto-Kindergeburtstag, über den Alltag als Mama einer 4-Jährigen und deren tollste Zitate im Monats-Best-Of, über Aktuelles aus Medien und Politik und über meine Arbeit als Musikpädagogin. Außerdem liebe ich Blogparaden 🙂

3. Welche Blogartikel liest Du in anderen Blogs am Liebsten?
– Ich lese 2 Arten von Blogposts besonders gerne: zum einen sind das informative und reich bebilderte Posts von Menschen, die mit ihrer Kamera umgehen können (tolles Motiv, geeignete Perspektive, Stimmung, Belichtung, etc.) und gute Ideen haben, da ist es dann auch fast egal, worüber sie schreiben, und zum anderen sind es gesellschaftskritische oder einfach humorvoll geschriebene Artikel von Bloggern, die mit ihrer Muttersprache stilistisch so jonglieren können, dass es eine Freude ist, mitzulesen – auch fast egal, worüber sie schreiben.

4. Kanntest Du meinen Blog schon vor dem Taggen?
– nein.

5. Kaffee oder Tee?
– Definitiv Kaffeeeee! Momentan am liebsten aus der großen Eulentasse, die mir letztens beim Einkaufen „zugelaufen“ ist. Die guckt morgens genauso zerknickt wie ich, da bekommt man direkt gute Laune 🙂

6. Kochst Du gerne?
– nein. Aber ich esse gerne ^^ Kochen ist für mich kein spaßiger Zeitvertreib, sondern sozusagen notwendiges Übel, wenn der Magen langsam anmeldet, dass er gefüllt werden möchte. Ich würde gerne behaupten, dass ich kochen mag, weil es gerade ziemlich hip zu sein scheint, sich mit Rezepten zu beschäftigen, die Zutaten bunt zu mixen und seiner Kreativität in der Küche unter Anleitung von Jamie Oliver und Konsorten freien Lauf zu lassen. Aber das wäre in meinem Fall schlichtweg gelogen, komme ich doch schon mit den alljährlichen Adventskeksen den Grenzen meiner Küchenfähigkeiten gefährlich nahe…

7. Was würdest Du auf die allseits bekannte einsame Insel mitnehmen?
– meine Familie, mein Akkordeon, Bücher, etwas zu schreiben und (seit gestern) auch einen sehr großen pinken Vogel. Die Geschichte dazu ist eine tragisch-komische: Fiona ist seit Monaten dem Angry-Birds-Wahn verfallen (siehe Motto Geburtstagsparty). Bei einer großen Spielzeugkette, die zufällig bei uns in der Nähe eine Filiale hat (argh!), gibt es kleine Überraschungstüten mit einem gummigen Angry-Bird drin, allerdings weiß man ja vorher nie, welchen man bekommt. Auf den Tütchen sind alle Gummi-Vögel abgebildet. Fiona war scharf auf den pinken Mädchenvogel, ein ganz seltenes Exemplar. Rote, Gelbe, Schwarze gibt es tausendfach mit kleinen Variationen (Augenbrauen sehr böse, Augenbrauen medium böse, Schnabel auf, Schnabel zu, …) und wir hatten auch regelmäßig das Glück, unsere Sammlung durch eben diese aufstocken zu können. Von dem pinken Vogel keine Spur. Bei unserem letzten Besuch im Spielzeugladen beschloss ich heimlich, mein nicht vorhandenes kleinkriminelles Potential zu aktivieren und einen winzigen Spalt in die Tütchen zu reißen, um dem Glück ein bisschen auf die Sprünge zu helfen. In sage und schreibe der allerersten spaltbreit geöffneten Tüte war der pinke Vogel!!! „Endlich haben wir mal Glück gehabt!“ flötete mein Kind selig und nahm den Mädchenvogel von diesem Moment an überall hin mit. Auch zum Hände waschen ins Waschbecken am Abend. Der Vogel zog allerdings die Freiheit vor und beschloss, die Chance des herausgenommenen Waschbeckenstöpsels zu nutzen. Weg! Bittere Tränen tropften von den Wangen der Vogelmama herunter, während Papa unterm Waschbecken liegend die Rohre auseinanderbaute. Von Pinky keine Spur. Als sich die verzweifelte Suche nach Ersatz in den Tiefen des WWWs als ziemlich aussichtslos herausstellte, begegnete mir endlich ein Pinky, der zwar nicht aus Gummi war, dafür aber definitiv nicht durch den Abfluss, das Klo oder den Staubsauger verschwinden können würde. Tatsächlich braucht dieser Pinky das halbe Bett für sich allein, nimmt am Frühstückstisch den ganzen Kinderstuhl in Beschlag und benötigt im Auto einen Extra-Sitzplatz… Naja, wo die Liebe hinfällt…


8. Schaust Du lieber Filme oder lieber Serien?
– Ich bin nicht so der Filmegucker, dafür fehlt mir meistens die Geduld. Es gibt auch zB. eine ganze Reihe an Filmen, die mein Mann nur gucken „darf“, wenn ich nicht zu Hause bin: die Star-Wars-Reihe, Tarantino-Filme und James Bond. Als wir uns kennenlernten, staunte er über 2 Dinge wohl am meisten: darüber, dass nur ein einziges Gewürz in meinem Küchenschrank zu finden war (und dann auch noch ausgerechnet Zimt! siehe Frage 6…) und darüber, dass ich nur ganze 3 DVDs mein Eigen nannte: „Lilo & Stitch“, „Shrek“ und „Harold & Maude“ ^^

9. Ich kann nicht leben ohne….
– MUSIK! 
Dazu letztens auf Twitter gelesen: „Musik kann vielleicht nicht die Welt retten, aber deine Seele.“. Schön.

10. Und zu guter Letzt: Hat es Dir Spass gemacht, diese Fragen zu beantworten?
– ja 🙂 Vielen Dank für’s Taggen!

An die exakten Regeln halte ich mich nicht, stelle aber dennoch hier 10 Fragen, die jeder, der sich getaggt fühlen möchte, gerne beantworten darf! Besonders freuen würde ich mich über Antworten von Sina & Herrn Bohne, Mari von Baby, Kind & Meer, Sabrina & Babykeks, Ori Gami, Mama on the rocks , Sebastian von PAL, Werkeltagebuch-Nina und Wir-mit-Kind, aber auch alle anderen Leser dürfen sich gern eingeladen fühlen, etwas dazu zu schreiben!

1. Wann und weshalb hast du mit dem Bloggen begonnen?
2. Hat dein Blog sich verändert, seit es ihn gibt? Inwiefern?
3. Was schätzt du am Bloggen am meisten?
4. In welchem Jahr wurdest du geboren und wer waren die Helden deiner Kindheit?
5. Erinnerst du dich an deine allererste CD? Welche war das?
6. Gibt es einen Song (oder mehrere), der in deinem Leben eine ganz besondere Rolle spielt? Warum?
7. Was ist das Wichtigste in der Erziehung, das du deinem Kind/deinen Kindern mit auf den Weg geben möchtest?
8. Warst du früher ein typisches Mädchen/ein typischer Junge? Wie war das mit dem Rollenbild?
9. Was waren deine Lieblingsfächer in der Schule und welche mochtest du gar nicht?
10. Hast du ein Lebensmotto? Wenn ja, welches?
Ich bin gespannt auf eure Geschichten und wünsche euch ein wundervolles Herbstwochenende!

Du Tarzan, ich Jane?

Juhu, es ist Herbst! Das heißt, endlich ist das Skurrilitätenkabinett deutscher Bauernhöfe wieder da! Zum mittlerweile 9. Mal gehen brünftige Bauern auf Brautschau und bieten damit beste Unterhaltung zur Prime Time am Montag Abend. Das Format möchte natürlich „ernst genommen“ werden und zwischen gemütlichen Strohballen und galoppierenden Pferden mit wehender Mähne dem Zuschauer romantische Lovestorys und handfeste Skandale bieten, wie sie RTL selbst nicht schöner erfinden könnte. Aber im Grunde ist es doch nur das Eine: Comedy! Wenn Inka Bause, die mit dem montierten Marienkäfer in der Fernsehzeitschrift nun wirklich auch noch den letzten Kitsch-Rahmen gesprengt hat, in ihrem sau-(haha)-teuren Wagen vorfährt und den Bauern mit Zahnpastalächen zwei Brieflein in die Hand drückt, muss ich meistens schon zum ersten Mal grinsen. Sie läuft mit einem Korb in der Hand wie Rotkäppchen über den Hof, wo Kühe im Hintergrund auf der Wiese grasen, der Bauer gerade fleißig arbeitet und regelrecht überrascht über ihre Ankunft scheint (wo das Kamerateam in seinem Rücken so plötzlich herkommt, weiß er auch nicht so genau). Anschließend setzt sich der Jungbauer mit Muddern und/oder Vaddern an einen rustikalen Tisch, liest ein paar Fetzen der Liebesbriefe vor, in denen über 30-jährige, erwachsene (!) Frauen Herzchen als i-Punkte gemalt haben, und sortiert die darin enthaltenen Fotos unter den kritischen Blicken der Schwiegermutter in spe in „wow“, „akzeptabel“ und „nicht so“. Laut lachen musste ich, als einer der Bauern einen langen Brief geöffnet hat, ihm das spontan zu viel Text zum Lesen gewesen ist und er den Brief „für später“ zur Seite gelegt hat. Vermutlich fährt man mit der unmissverständlichen „Du-Tarzan-Ich-Jane“-Botschaft noch am Besten, liebe Damen (aber Herzchen auf dem i nicht vergessen!). Von den 10 Bauern sucht eine Frau eine Frau und ein Mann einen Mann. Wenn sich jeder seine 2 Favoriten aus den Bildern ausgesucht hat, steht das große Kennenlernen und anschließend das legendäre Scheunenfest an. Die „Auserwählten“ treffen also erstmalig auf ihre Bauern und haben es sich zum Ziel gesetzt, im Kampf um den „tierlieben Thüringer“, den „herzlichen Hessen“, den „sensiblen Schweinebauern“ und den „munteren Münsterländer“ der Nebenbuhlerin möglichst diskret die Show zu stehlen. Wenn es sein muss, tun sie das übrigens nicht nur mit den naturgegebenen Waffen einer Frau, mehr oder weniger vorteilhaft komprimiert in Dirndl-Form, sondern auch mal mit selbstgebackenen Torten, die auf der Fahrt „ein wenig gelitten“ haben. Wenn Blicke töten könnten, würde wohl keine der Frauen den Weg bis in die Scheune schaffen. Da wurde in diesem Jahr gelästert und spekuliert, was das Zeug hielt: „Ach, du bist auch für Christian hier? Schön, dich kennenzulernen…“ – ich glaube, nicht nur mir ist nicht entgangen, dass da ein subtiles F***-You in ihren Blicken mitschwang…

http://www.rtl.de

Während im Zickenstall die Federn fliegen, schnippeln die Bauern noch ein wenig an ihren Brusthaaren rum, springen unter die Dusche (dazu huschte erstmalig ein nackter Bauernpo durchs Bild, Sex sells? Uäh) und schmeissen sich in Schale. Wenn dann alle Männer fein zurecht gemacht in der Scheune stehen, folgt der Einzug der Gladiatorinnen, fast in Zeitlupe und immer begleitet von unglaublicher pompöser Musik. Die Bauern werden wie in der Schule einzeln nach vorn gerufen, müssen sich dann an die Namen „ihrer“ Frauen erinnern, sie möglichst kollisionsfrei mit Wangenküsschen begrüßen und jeweils links und rechts untergehakt aus dem Scheunentor zum Sektempfang geleiten. Manchmal laufen sie dabei so unbeholfen, dass ich mich frage, ob sie wohl diese „Choreographie“ geübt haben und innerlich „links, zwo, drei, vier“ mitzählen… Jedes Dreier-Pärchen bekommt dann ein separates Zimmer, erste Funken sprühen und Fetzen fliegen, dümmlich-verlegenes Gelaber durchbricht die peinliche Stille und erste Sym- und Antipathien sind für den Zuschauer schon deutlich spürbar. Die (was ist los, RTL? Ist die Alliteration unterwegs verloren gegangen?) „patente Jungbäuerin“ Lena hat mit der Sensibilität eines Traktors ihrer favorisierten Bewerberin erstmal klargemacht, dass deren Chihuahua ein „Tussi-Hündchen“ für die Handtasche sei und die 2 Katzen der anderen auf ihrem Hof nichts verloren hätten. So geht flirten, gut gemacht! Schön ist auch, wenn die Bewerberinnen einzeln in Großaufnahme Full HD den Bildschirm fluten und dazu beispielsweise der „Baby Elephant Walk“ erklingt. Da stimmt die Bild-Ton-Beziehung, ich sag ja: Comedy vom Feinsten.
Wenn sich später eine der Konkurrentinnen erfolgreich durchgesetzt hat, verlässt die jeweils andere erhobenes Hauptes mit Nase gen Himmel den Raum, von Küsschen-Küsschen keine Spur mehr. Manchmal wünscht sie den „Turteltauben“ noch eine schöne Zeit und viel Spaß auf der Hofwoche oder ähnlich hohle Phrasen, aber das dürfte in etwa so ernst gemeint sein, als wenn einem der Sensenmann auf’s Niesen „Gesundheit!“ erwidert.
Beim Scheunenfest lassen die frisch zusammengeführten Paare die Korken knallen, bewegen sich mehr oder minder rhythmisch zu DSDS-Schlagerprinzessins brennendem Herzen und testen oral erste Körperflüssigkeiten auf chemisch-biologische Verträglichkeit. Bah.
Zur Hofwoche reisen die Damen dann mit Sack und Pack an und lernen den Rest des Bauers kennen, ich meinte jetzt allerdings nicht das, was ihr denkt, sondern in erster Linie Haus, Hof und Herde. Bei so manch jungfräulichem Bauernschuppen klappt der Dame nicht selten mal eine Kinnlade runter, was sie mit einem schüchternen „Äh, ja, schön hast du’s hier…“ erfolglos zu kaschieren versucht. Genauso verbergen möchte die manikürte Beautyqueen ihren Würgereiz beim ersten Gang in den Schweinestall oder ihr Entsetzen darüber, dass die flauschigen Küken, die sie liebevoll Schnuffi, Hansi und Annegret genannt hat, irgendwann auf ihrem Teller liegen werden. Herrlich, ich amüsiere mich gut montags abends! In Ermangelung an Alternativen ersetzt Zahnpasta-Inka mit ihrer Kuppelsendung gut und gerne TVtotal, die heute-show und andere satirische TV-Formate.
Schaltet ruhig mal rein, es lohnt sich ^^

Die Vögel sind los: unsere Angry-Birds-Party

Wie angekündigt, fand am vergangenen Wochenende unsere Angry-Birds-Party zum 4. Geburtstag statt. Jeder Versuch im Vorfeld, das Motto auf ein bekannteres à la Micky Maus, Raupe Nimmersatt (denn dazu habe ich die passende Backform ^^) oder Winnie Pooh umzulenken, scheiterte kläglich. Es sollten definitiv die wütenden Vögel sein.
Heutzutage gibt es ja bekanntlich nichts, was es nicht gibt, so auch Partyzubehör mit den Angry Birds in Form von Bechern, Tellern und Strohhalmen. Der Deko-Grundstein war also gelegt, nun galt es noch, den kreativen Aktionismus in „gevögelte“ Bahnen zu lenken, um Kinder- und Erwachsenenaugen an diesem besonderen Tag zum Strahlen zu bringen. Dank Pinterest (und vielen Mamas, die schon vor der gleichen Aufgabe gestanden haben wie ich) mangelte es nicht an Inspirationen, die nun auf ihre Umsetzung warteten.

Obwohl die Party erst um 15 Uhr beginnen sollte, konnte ich Fiona morgens nicht davon überzeugen, ihr Geburtstagsoutfit noch ein paar Stunden im Schrank zu lassen. Während meine Mama und ich also den Raum dekorierten, rückte Fiona in ihrem Minnie-Kleidchen die Teller, die wir kurz zuvor auf den Tisch gestellt haben, nochmal zurecht, verteilte die Strohhalme („Also ich nehme den Bombenvogel!“), naschte hier und da von der bunten „Vogelkacke“ und schnappte sich heimlich eine Partytröte, um unsere Arbeit „musikalisch“ zu untermalen und uns schon mal ein bisschen einzustimmen auf das, was kommen würde. Am Vorabend hatte ich bunte Luftballons aufgeblasen und ihnen mit Hilfe einer Vorlage Angry-Birds-Augen und -Schnäbel verpasst. Diese Biester wollten nun aber nicht so an der Gardinenstange hängen, wie ich es mir vorgestellt hatte, sondern sie drehten sich frech weg und schauten eher auf den Fußboden oder aus dem Fenster, statt in Richtung des Geburtstagstisches. Verdammte Schwerkraft! Universalhelfer in der Not? Doppelseitiges Klebeband! Dank meiner Mama präsentierten sich sowohl ein gelber als auch ein roter Vogel auf einer klassischen Obsttorte, zweifelsfrei das Kuchen-Highlight schlechthin! Da Vögel ja sicher auch mal Raupen fressen, konnte auch meine Raupen-Backform noch mal zum Einsatz kommen (ha!). Und die verkleidete Wassermelone ist auf Fionas Geburtstag ja schon fast zur Tradition geworden. Letztes Jahr, zur Unterwasserparty, war es der Melonen-Hai, in diesem Jahr saß ein Melonen-Schwein mitten auf dem Tisch, zugleich ein wunderbarer Platz zum Einstecken der Wunderkerzen. So ein bisschen „Traumschiff“ gehört für mich einfach dazu 😉

Als die kleinen Gäste nach und nach eintrudelten, wurde erstmal mit RobbyBubble-Sekt aus Angry-
Birds-Bechern angestoßen und sich anschließend über das Kuchen-Buffet
hergemacht. „Ich kann das schon alleine, ich bin schließlich schon 4!“ ist seit dem Geburtstag der Standardsatz geworden, der bei jeder sich bietenden Gelegenheit angebracht wird. So auch im Zusammenhang mit Scheren, Messern oder anderen Gegenständen, die früher einfach nur „nein“ hießen. Sichtlich stolz führte das Geburtstagskind nun also das große Messer durch die Angry-Birds-Torten (mit Hilfe natürlich) und löste bei meiner Oma spontanes Schwitzen aus 😉
Möchte hier jemand Schlagsahne dazu?

Nach dem Kaffee und dem Aufreißen der Geschenke („Oooohhhh Oktonauten! Oooohhhh LegoFriends! Oooohhhh Sendung mit der Maus!“) nutzten wir spontan das schöne Wetter (ok, „schön“ ist vielleicht übertrieben, aber bei einer angesagten Regenwahrscheinlichkeit von 90% ist es tatsächlich gerade mal schön, wenn es nicht schüttet wie aus Kübeln…) und gingen ausgerüstet mit Matschhosen und wetterfesten Jacken in den Garten. Dort wurden Trampolin und Klettergerüst von 4 spielenden Kindern auf Herz und Nieren geprüft – Test bestanden! Wieder im Warmen haben die Kinder mit mir gemeinsam eine Runde gesungen und getanzt, vom grünen Frosch im Teich bis zum Schwein mit dem Ringelschwanz, und mit Klanghölzern und anderen orff’schen Instrumenten das Lied von den Störchen begleitet, die im Winter nach Afrika ziehen. Fiona bekam ihr Geburtstagsständchen „Hoch soll sie leben“ und wurde vor Freude quietschend von Mama und Papa im Stuhl bis an die Zimmerdecke gehoben. „Dreiiii Maaaaal hoooooch!“

Schon am Vortag habe ich mit den Vorbereitungen für das Gipsfiguren-Anmalen begonnen, denn der Gips sollte 24 Stunden Zeit zum Trocknen haben (weil ich versehentlich mehr Gips angerührt hatte, als ich für ein Mal gießen benötigte, wurden zusätzlich zu den Schmetterlingen und Libellen aus dem Set kurzerhand noch die Formen in den Knetebehältern missbräuchlich verwendet und ergaben ganz niedliche kleine Gipstierchen). Beim geburtstagsvorbereitenden Stöbern auf amazon stolperte ich nämlich vor Kurzem über so ein Set und fühlte mich schlagartig zurückversetzt in das Jahr 1994, als das Gießen und Anmalen von Dinosaurierfiguren das Highlight schlechthin auf meinem eigenen Geburtstag gewesen ist. Dass ich als Einzige auf dem Bild nicht so glücklich aussehe, liegt übrigens nicht an den Gipsfiguren, sondern daran, dass man seinen Gästen üblicherweise den Vortritt lässt und dem kleinen Steinbock im zarten Alter von 7 Jahren das alles andere als einleuchtete ^^

Zurück in 2013: mit großen Augen schnappten sich die kleinen Gäste Pinsel, Farben und Gipsfiguren und zauberten wunderschöne Mini-Kunstwerke, die wir anschließend noch mit Magnetfolie beklebten, damit sie zu Hause den Kühlschrank verschönern können. Ich staunte wirklich, wie konzentriert und ausdauernd sich die vier Vierjährigen mit ihren kleinen bunten Figuren beschäftigt haben! Auf einem echten Mädchengeburtstag darf natürlich der Glitzer auch nicht fehlen, deshalb gab es erst welchen für die Gipsfiguren und danach noch welchen für die Kinderarme in Form eines stylischen Tattoos. Große Aufregung bei den Mäusen! Das gewünschte Motiv wird aus der Folie ausgeschnitten und mittels Handwärme auf die Haut übertragen. Auf dieses durchsichtige Klebemuster pinselt man dann den Glitzer in lila oder türkis und pustet den überschüssigen Glitzerstaub weg (in der Geburtstagsversion wünscht man sich dabei auch etwas ;). Um mit der Technik vertraut zu werden, probierte ich eines dieser Special-Tattoos am Abend vorher bei mir selber aus. Es funktionierte tatsächlich und zeigt sich bis heute sichtlich unbeeindruckt von Wasser und Seife. Gut, dass ich eh mit Kindern arbeite, da darf man sowas tragen ^^

Hinterher spielten wir noch – allerdings indoor – das Angry-Birds-Outdoorspiel, bei dem man dicke Stoffvögel auf das auf einer kleinen Holzblockkonstruktion sitzende Gummischwein werfen und möglichst viele Punkte erzielen muss. Meine große Tüte Modellierballons hatte ich natürlich auch mitgebracht. Nachdem sich die Kinder ihre Lieblingsfarbe ausgesucht hatten, durften sie mir beim Aufpumpen ihres Ballons mit der kleinen Pumpe helfen. Nachdem die Ballons alle gut gefüllt waren, knotete ich fleißig im Ring sitzende Papageien, die die Kinder dann mit Wackelaugen und einer Schwanzfeder beklebten.
Während ich noch am letzten Papagei rumknotete, stand schon das Abendessen auf dem Tisch. Für die Kinder gab es Spinnennudeln (wahlweise Vogelnester, Tausenfüßler oder schlicht und ergreifend Würstchennudeln), ebenfalls nach einer Idee von Pinterest. Mit zwei kleinen Augenpunkten gehen die Spinnen sicher auch super als Halloween-Mahlzeit durch: einfach Würstchen in Stücke schneiden, die noch harten Spaghetti durch die Wurst-Stücke stecken und alles in einem Topf mit Wasser kochen. Als kleiner gesunder Snack warteten in Anlehnung an das Motto der Party noch „Schweinenasen“, die ebenfalls reißenden Absatz gefunden haben.

Nach einem gemeinsamen Mama-Kinder-Tanz wurden draußen im Dunklen noch ein paar Wunderkerzen angezündet, die Kinder bekamen ihre Mitgebsel-Tütchen (mit Angry-Birds-Lolli, Flummi, Malseife, Partytröte etc.), verabschiedeten sich voneinander und fielen wohl alle hunde- (oder sollte ich besser sagen vogel-)müde ins Bett. Fiona war sehr glücklich und fragte beim Schlafengehen, wann sie denn das nächste Mal Geburtstag habe. Ich verriet ihr, dass es noch ein ganzes Jahr dauert und ergänzte für sie unhörbar ein leises „zum Glück…“, als ich mindestens genauso k.o. das Licht ausknipste 🙂

Endlich 4!

Mein liebes Geburtstagsmädchen,

du liegst inzwischen glücklich bis in die Zehenspitzen und völlig k.o. von deinem aufregenden ersten Tag als Vierjährige in deinem Bett, während ich vor 4 Jahren um diese Zeit gerade im Krankenhaus angekommen war und die Frage, wie man mir helfen könne, mit „Ich glaub, ich krieg ein Kind“ beantwortete… Unglaubliche 4 Jahre sind sie her, die letzten Wehengebirge auf dem CTG und diese heftigen „Rückenschmerzen“…
Jetzt bist du plötzlich groß, singst alle Strophen vom uralt-Zuckowski-Geburtstagsschlager „Wie schön, dass du geboren bist“ mit, backst mit mir gemeinsam deinen Regenbogenkuchen, bastelst gewissenhaft und geduldig an deinem großen Lego-Friends-Bausatz und kümmerst dich aufopferungsvoll um deine BabyBorn, die so schwer geworden ist, dass sie „schon 30 Grad wiegt“.
Du liebst das Reisen, das Feiern und die kleinen runden Babybel-Käse. Du interessierst dich für so Vieles, kannst dir besonders englische Wörter sehr gut merken („MAMA, der Pilot hat eben „clouds“ gesagt, das heißt Wolken!!!“), dafür aber nicht so gut, ob das Schild an der Hose nach vorne oder nach hinten gehört. Du bekommst manchmal einen mittelschweren Bock, weil du nicht barfuß laufen, sondern dir Socken anziehen sollst, aber im nächsten Moment kommen aus deinem Knutschmund so süße Sachen wie (zu deiner Familie beim Geburtstagskaffee) „Ihr seid die besten Freunde, die man sich wünschen kann!“. Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich vermuten, dass da ein kleiner gehörnter Mama-Steinbock tief in deiner ausgeglichenen Waage-Seele schlummert, aber der verwächst sich bestimmt noch 🙂
Aber ganz egal, ob Steinböckchen oder Waage, jeder Tag mit dir ist etwas ganz Besonderes.
Jeder Tag ist einmalig, die Zeit vergeht viel zu schnell!
Jeder Tag hält Herausforderungen und Überraschungen für uns bereit, an denen wir wachsen und von denen wir lernen, du als Kind genauso wie ich als Mama.
Du bist das Glück, für das es keine Worte gibt und das Puzzleteil, von dem ich vorher nicht gewusst habe, dass es fehlt.
Ich bin sehr stolz auf dich, mein großes Mädchen, und würde für dich barfuß bis ans Ende der Welt gehen, wenn ich wüsste, dass du dort auf mich warten und mit erhobenem Zeigefinger meckern würdest, weil ich keine Socken trage…

Ich liebe dich.
Deine Mama

„Ich bin vier! Ich kann schon mit einem Messer umgehen!“

Raupenkuchen für die Kita

Der süße Sorgenfresser, geschenkt von meiner besten Freundin – dem schmeckt auch Wut – mjam 🙂

Geburtstagsüberraschung vom Italiener unseres Vertrauens: die Liemhasi-Pizza als Special Edition