Von Zirkustieren, Gummistiefeln und Spielzeugkisten

„Ein großer Mensch ist der, der sein Kinderherz nicht verloren hat.“

Ich bin mir sicher – ich habe meins noch!
Bei den vielen, tollen Kinderaktivitäten der letzten Tage ist der Spaß bei uns beiden nicht zu kurz gekommen. Wir haben das schöne Wetter genossen, rumgeblödelt, gebadet, gebastelt, gestaunt und gespielt. Wenig wort-, aber dafür bildreiche Impressionen folgen gleich, zuerst aber die Mini-Mittwochs-Meinung von einem meiner Lieblingsblogs. Die Befragung wurde heute morgen im Auto auf dem Weg zur Kita durchgeführt (hinterher: „Mama, warum hast du mich so viel gefragt?“)

1. Trinkst du morgens lieber Tee oder Kakao?
Fiona: „Kakao.“
Mama: „Aber du trinkst doch gar keinen Kakao. Du trinkst doch immer Saft.“
Fiona: „Ja.“
2. Was magst du am Kindergarten am Liebsten?
Fiona: „Saft.“
Mama: „Nein, du sollst sagen, was dir in der Kita am Besten gefällt.“
Fiona: „Kakao.“
……….

3. Wenn ich im Sandkasten spiele, dann…
Fiona: „koche ich Kartoffelsuppe.“
4. Urlaub finde ich…
Fiona: „…toll!“
5. Wenn wir Besuch haben, dann….
Fiona: „…frühstücken wir.“
(Öh?! Das wirft ein ganz falsches Licht auf uns Spätaufsteher 😉


6. Ich spiele zur Zeit am meisten mit…
Fiona: „…meinem Strampeltier.“
(Das ist der liebevolle Kosename für einen kleinen Dinosaurier, der läuft, wenn man ihn aufzieht)
7. Eincremen, wenn die Sonne scheint, ist…
Fiona: „…perfekt.“

 Am Sonntag, dem wohl heißesten Tag im Jahr, verschlug es uns nicht etwa an einen See, ins Freibad oder auf die Sonnenliege im Garten. Kurz vor 14 Uhr, als die Sonne mit der größten Kraft auf den Asphalt donnerte, trafen wir uns mit Erdbeermädchen Lena und ihrer Mama, um in den Zirkus zu gehen. Ja, ihr werdet jetzt lachen. Zurecht.
Der Zirkus Kunterbunt gastierte nur von Mittwoch bis Sonntag in der Stadt, dummerweise direkt bei uns um die Ecke, so dass wir jeden Tag mindestens 2x an dem großen Zirkuszelt vorbeigefahren sind. Bereits 300m vorher stand die Frage vom Rücksitz schon im Raum, um beim Anblick des Zeltes endlich ausgesprochen zu werden: „Mama, gehen wir jetzt in den Zirkus?“ Da wir die Werktagsvorstellung um 16 Uhr arbeitstechnisch an keinem der Tage besuchen konnten und Samstag conAmici-Probe und Grillen geplant war, blieb nur der Sonntag. Natürlich hatte ich die Wettervorhersage gehört, aber versprochen ist versprochen! An der Zirkuskasse klappte uns 3 Erwachsenen angesichts der Preise die Kinnlade herunter. Sogar Kinder ab 2 Jahren müssen schon ganze 10€ bezahlen! Aber wer mit dem Slogan „der mit den vielen Tieren“ wirbt, wird schon wissen, dass Elefanten, Seekühe und Giraffen den Zehner wert sind! Die angekündigten „vielen Tiere“ waren letztendlich eine Hand voll Ziegen, Esel und Ponys. Nicht gerade die Wucht, wenn man für den Preis auch 3x in den Tierpark gehen könnte… Dass eine Bergziege auf einem Eselrücken à la „Bremer Stadtmusikanten“ reitet, ist zwar ganz süß anzusehen, aber so besonders auch wieder nicht, bedenkt man, dass Bergziegen dem Namen nach den ganzen Tag nichts anderes machen, als auf Bergen rumzuziegenklettern.
Die Witze des Clowns habe ich beim besten Willen nicht verstanden, das waren weder alte Kalauer noch simpler Kinderhumor. „Wollt ihr Honig?“ Nachdem alle Kinder bejaht hatten, flog der Clown unter Summen des 8-Mann-starken Publikums eine Runde durch die Manege und spuckte seiner Kollegin anschließend aus dick gefüllten Backen Wasser ins Gesicht. Niemand lachte. Zeichen für den Clown, die gleiche Szene wieder und wieder zu spielen. Der letzte Applaus war ein erleichterter. Er ist fertig! Statt des spuckenden Clowns hätte ich lieber das spuckende Lama gesehen, was zwar draußen im Gehege wartete, aber leider keinen Auftritt hatte. Ein bisschen Feuer, ein bisschen Jonglieren, fertig. Keine Artistik, keine aufregenden, „vielen“ Tiere und nach 75min fertig (davon 15min Pause). Ich war ehrlich gesagt ganz froh, dass wir so schnell wieder aus der (geschlossenen!) Zirkussauna entlassen wurden, denn wenn draußen 35°C waren, herrschten drinnen locker 50. Nassgeschwitzte Kinder, leere Trinkflaschen und erleichtertes Portemoinnaie – aber hey, wir waren im Zirkus 🙂 Den Kindern hat’s gefallen und das ist die Hauptsache! Die Mäuse trugen Zwillingslook und hatten eine schöne Zeit zusammen.

Am Montag ging es direkt nach der Kita zum See ganz in der Nähe von uns. Wer jetzt schnell nochmal nachgucken will, ob er wirklich „Berlin“ als unseren Wohnsitz gelesen hatte, dem kann ich das Nachgucken ersparen. Ja, wir wohnen in Berlin und ja, hier gibt es tatsächliche Bäume und Seen. Auch Blumen, Wildschweine, Füchse und nicht-verwahrloste Spielplätze können einem in freier Wildbahn schon einmal begegnen 😉
Dem Badesee meiner Jugend, an dem ich vor allem die Abi-Zeit genossen habe, mal wieder einen Besuch abzustatten, rief schöne Erinnerungen hervor. 6 Jahre soll das schon her sein! Der Sohn einer Schülerin meines Jahrganges, den sie als Säugling friedlich schlummernd zum Abiball im Maxi-Cosi mitgebracht hatte, ist dieses Jahr schon in die Schule gekommen!! Nun stand ich also wieder an dem kleinen Badestrand: statt Fahrrad, Alcopops, Kondomen und Mathehefter ein kleines Mädchen, Liemhasi, Obstdosen und Wimmelbuch in der Hand. Der Strand war gut besucht und das Wasser eine angenehme Abkühlung, aber als Fiona gerade mit der kleinen „Nela“ und dem Wasserball Freundschaft geschlossen hatte, fing es erst an zu blitzen und kurz darauf schaffte der monsunartige Kurzregen wieder Platz am Strand. Es war also zwar ein recht kurzes Vergnügen, aber gelohnt hat es sich auf jeden Fall!

Die neuen Kitagummistiefel mussten anschließend zu Hause sofort an- und ausprobiert werden, denn schließlich hatte es ja geregnet. Dass die 30°C-Marke trotzdem noch nicht unterschritten war, kümmerte mein Herzenskind relativ wenig. Kleidchenbekleidet ging es am Abend noch in das Shopping-Center unseres Vertrauens auf ein paar neue Schuhe, einen Badeanzug und (laut Bon) „halbe Himbeeren“ – Vanilleeis mit heißen Früchten als Kinderportion. Mmmmhhh! Ja, Mama, das ist dann ja wohl mal genauso hirnrissig bei 30°C wie Gummistiefel ^^ Im Akkordeonparadies waren wir am Wochenende auch noch und haben unsere 8 (!) kleinen Patienten abgeholt, von denen nur einer klinisch tot ist und als „Organ“spender herhalten musste (guter Schnitt!). Der Rest konnte ohne größeren Aufwand wiederbelebt werden und hat das letzte Jahr in Kinderhänden weitestgehend unbeschadet überstanden. (Bitte WIE schaffen es die Kinder, feste Schrauben, einzelne Tasten, Knöpfe und anderes Kleinzeug einfach verschwinden zu lassen…?!)
Fiona: „Ich möchte auch ein Akkorjon haben!!!“

 Als es noch nicht ganz so heiß war, haben wir uns der aktuellen Wummelkiste angenommen und unseren Zirkusbesuch schon mal basteltechnisch vorbereitet (dass dann weder Schlangen noch Pinguine in der Manege tanzen würden, konnte ja keiner ahnen). Es wurde geknetet, was das Zeug hielt. Fiona stellt grundsätzlich mit Vorliebe gerollte Schlangen aus krümeligen Knetresten her. Als sie dann wider Erwarten einen bunten Haufen, der so gar nicht nach Schlange aussah, in den Händen hielt und ich sie fragte, was das sei, antwortete sie nebensächlich: „Ach, das ist nur ein Schrotter-Tier“. Herrlich!

Apropos Knete – letzte Woche war Elternabend in Fionas Kita. Von den von Kind zu Kind ganz unterschiedlichen Fähigkeiten mal abgesehen, erzählten die Erzieherinnen von geplanten Aktivitäten (Zähneputzen nach dem Mittagessen), Terminen, vom allgemeinen, derzeitigen Wochenablauf und auch von den Basteleien in der Gruppe. Das letzte Großprojekt war die selbst hergestellte, blaue Knete, mit der jedes Kind etwas formen durfte, was auf dem Elternabend vorgestellt wurde. Auf einem Blatt Papier lag jeweils ein phantasievolles Kinderkunstwerk und daneben stand eine Ein-Wort-Erklärung aus dem Mund des Kindes („Möhrrüben“, „Schmetterling“, „Raupen“). Meine Tochter hatte – wie von ihr angekündigt – tatsächlich eine flache Scheibe mit Schwanz geknetet: einen Rochen. Der Knüller war allerdings ein Junge aus der Gruppe, neben dessen unförmigem, großen Haufen das Wort „S-Bahn“ zu lesen war ^^ So klein und schon das Prinzip verstanden: die Bahn ist ein einziger Müllhaufen, zumindest, wenn sie nicht kommt.

Genähtes gibt es heute auch mal wieder zu bestaunen. Sooo oft komme ich ja gar nicht dazu, aber momentan bin ich echt zufrieden mit den Ergebnissen, wo doch der ZickZack-Stich und ich alles andere als gute Freunde waren:
ein liebes Kuschel-Monster mit Wackelärmchen als Kissenbezug….. „hab mich lieb!“

….und ein sogenanntes „Schnuckipüü“ aus weichem Nicki-Stoff. Statt sich zu wundern, dass das Reh eine Mütze trägt, war Fionas erster Kommentar dazu: „Mama, Rehe haben doch keine Punkte…“ Und ob, mein Kind! Guck mal Bambi, der hat auch Punkte am Hintern 🙂 Besonders cool ist auf dem letzten Bild unten rechts mein ausgefressenes Kinder-Pingui aus dem Nono-Fach im Kühlschrank. War mir beim Knipsen gar nicht aufgefallen. Wollte eigentlich keine Zeugen ^^

Bei unserem Gewinnspiel (ihr seid noch nicht dabei? Na dann los, ab in’s (Los-)Körbchen!) habe ich euch schon kurz das Konzept der Spielzeugkiste vorgestellt, von denen ihr übrigens 2 Stück für einen Monat gewinnen könnt! Viel fast neues Spielzeug, das sein trostloses Dasein unbeachtet in einer Ecke des Kinderzimmers fristet, könnte bald der Vergangenheit angehören. Warum nicht leicht gebrauchtes, einwandfreies Lernspielzeug online aussuchen, nach Hause bestellen und ganz in Ruhe ausprobieren, bevor man es kauft oder wieder zurückschickt? Hochwertiges Miet-Spielzeug, das man gegen eine monatliche Gebühr so lange behalten kann, wie man möchte, stellt für uns eine echte (und umweltfreundliche) Alternative zum Spielzeughorten dar. Möchte man neues Spielzeug mieten oder einfach das Gemietete wieder „loswerden“, schickt man seine Kiste versandkostenfrei zurück und erhält bei Bedarf eine neue. Hohe Qualitätsansprüche und ein professioneller Reinigungsprozess garantieren unbeschwerten Spielspaß und machen das Mieten hygienisch unbedenklich. Die Kisten gibt es in 3 Größen: Kiste S (2 Spielzeuge) für 14€ monatlich, Kiste M (4 Spielzeuge) für 24 und Kiste L (6 Spielzeuge) für 34€/Monat. Weil wir die Spielzeugkiste kostenfrei ausprobieren durften, haben wir uns für die mittlere Größe entschieden, um eine aussagekräftige Bewertung abgeben zu können. Eine Woche nach der Bestellung traf die riesige Kiste hier ein – Fiona war zum Glück gerade im Kindergarten, das hätte sonst ein heilloses Durcheinander und eine bunte Überforderung ihrer Spielzeugrezeptoren zur Folge gehabt. So konnte ich das Auspacken und Entdecken der neuen Sachen ein bisschen besser dosieren 😉
Wir haben uns online für die Variola-Kugelbahn von Selecta, das TipToi-Starter-Set, ein Holzbalancierbrett und das Big Waterplay entschieden.

Das Tip-Toi-Set besteht aus einem Buch („Bauernhof“) und dem speziellen Stift dazu. Im Buchladen schon 2000 Mal gesehen und davon mindestens 1000 Mal in der Hand gehabt, überlegte ich, es Fiona zum 3. Geburtstag im Oktober zu schenken. Ich erinnere mich, dass ich selbst auch einen sprechenden Stift besessen habe und von dem Prinzip schon als Kind absolut begeistert gewesen bin. Nun kam das Angebot, dieses Set zu testen, also gerade richtig. Ich habe (zunächst ohne Kind) die Funktionen des nagelneuen und noch ganz jungfräulichen Stiftes ausprobiert und bin absolut begeistert! Da es verschiedene Bücher und Spiele aus der TipToi-Reihe gibt, muss man mit dem Stift zu allererst das Standby-Zeichen auf der ersten Seite aktivieren (damit der Stift weiß, welches Buch er „vorlesen“ soll ;). Auf jeder Seite kann unten eines von mehreren Symbolen angetippt werden, um den Modus zu verändern. Entweder kann man mit dem Stift die Seite entdecken („Das ist Marie“, „Das ist der Schweinestall“, etc), Wissenswertes erfahren („Wie werden eigentlich die Kühe gemolken?“), sich kleine Geschichten erzählen lassen („Marie ist aufgeregt, denn heute kommt ihr Freund Paul zu Besuch…“) oder kleine Spiele spielen (Geräusche zuordnen, Tierkinder zählen). Die Bücher sind eigentlich „zugelassen“ ab 4 Jahren aber schon meine noch nicht ganz 3-jährige Maus ist völlig fasziniert von dem sprechenden Stift. Einige Aufgaben sind noch ein bisschen zu schwer für sie (Getreidesorten anhand ihrer Beschreibung zuordnen), andere, wie Geräusche zuordnen, meistert sie mit Bravour, vermutlich durch ihre iPhone-Kinderapp-Vorbildung ^^

Fazit: das Set macht nicht nur Kindern Spaß! Durch die verschiedenen Spiel-Modi und die unterschiedlichen Bücher, die es zu kaufen gibt, wird dieses Spiel mit Sicherheit nie langweilig! Das wird auf jeden Fall dauerhaft bei uns einziehen.

Heiß herbeigesehnt hat meine kleine Wasserratte das BIG Waterplay, eine Wasserbahn mit Kanälen und Schiff für draußen. Wie Kinder so sind – ein Ohr rein, anderes Ohr raus – hat sie das TipToi-Starter-Set und das Wasserdingens durcheinander gewürfelt und nun jedem, des es hören oder auch nicht hören wollte, auf die Nase gebunden, dass sie ein „Starter-Set“ bekommt (meinte das mit dem Wasser). Nun kann sich wohl jeder vorstellen, dass ich in der Zeit bis zur Ankunft der Kiste oftmals die Fragezeichen aus den Gesichtern der Leute wegreden musste. Familie, Freunde, Kita – alle wussten von dem mysteriösen Starter-Set nur keiner konnte genau sagen, warum es sich dabei genau handelt ^^

Beim Zusammenbauen saß ich mitten im Flur zwischen gefühlten 100 verstreuten Einzelteilen, die alle irgendwie gleich aussahen, und kam mir mit dem Zettelchen dazu vor, wie mit einem großen Überraschungsei. Wenn man das Steckprinzip zum Abdichten allerdings ein Mal verinnerlicht hat, geht es ganz leicht. Das Set wurde am selben Nachmittag im Garten ausprobiert und seitdem täglich bespielt. Wellen machen, Schleusen anbauen und Strömung verursachen faszinierte nicht nur Nono, sondern sogar zufällig durch den Garten zum Schlagzeugunterricht vorbeikommende 4.Klässler, die anschließend nicht mehr zum Nach-Hause-Gehen zu bewegen waren. Tja, so kann’s gehen 😉

Fazit: für den Sommer ideal! Aber auch schön, dass wir es im Winter nicht rumstehen haben. Es ist nämlich größer als es aussieht 😉

…ein staunendes Kind über den auch ohne Boot schwimmenden Kapitän in der Strömung.
Unten in der Mitte liegt übrigens kein Teppich auf dem Rasen. Das ist ein Hund ^^

Das „Balancierbrett Kreis“ von Erzi hat hier auch eingeschlagen wie eine Bombe!
Ziel des Spiels ist es, die sechs bunten Murmeln fließend im Kreis rollen zu lassen, allein durch die Verlagerung des Gewichtes. Unsere Schuhgröße 42 reizt die Kapazitäten des Brettes zwar bis auf das Maximum (Zehen stoppen manchmal Kugeln), aber Kinderfüße haben ganz bequem auf den vorgezeichneten Fußabdrücken Platz. Das Brett schult Balance und Motorik, lässt sich wunderbar mitnehmen und eignet sich sowohl für drinnen als auch für draußen. Gerade vor dem Hintergrund, dass Kinder heutzutage oftmals schon umkippen, wenn sie nur auf einem Bein stehen geschweige denn hüpfen sollen, ist das Balancierbrett Haltungsschule und gleichzeitig Hilfe zur Körperbeherrschung und Koordination. Wie man sieht, hat die ganze Familie Spaß mit dem Brett! (Und Fiona hat eine bequeme Methode entwickelt, die Kugeln ohne Umfallen im Kreis rollen zu lassen – von der Couch aus!)

Fazit: eine tolle Motorikübung für Groß und Klein – nochmal!

Ein kleines bisschen enttäuscht bin ich einzig und allein von der Selecta Kugelbahn, die im Handel stolze 77€ auf die (Kassen-)Waage bringt. Ich liebe Holzspielzeug und Kugelbahnen sowieso, deswegen haben wir schon seit langer Zeit die HABA Kugelbahn Kullerei im Kinderzimmer zu stehen – damals wegen des horrenden Preises günstig gebraucht über Ebay gekauft. Die Selecta Kugelbahn besteht aus einzelnen Elementen, die aneinander gestellt werden können, um somit immer wieder neue Bahnen für die Kugel zu kreieren. Das Prinzip ist nicht schlecht, allerdings sind die Möglichkeiten schnell erschöpft. Die Bausteine haben unterschiedliche Höhen, weil die Kugel ja sonst nicht rollen würde. Für Fiona ist es schwer zu verstehen, warum das von ihr ausgesuchte, flache Kurven-Bauteil jetzt nicht an die halbhohe Kurve davor passt. Konstruieren geht also nur mit Mamas oder Papas Hilfe. Außerdem ist die Bahn durch die losen Bauteile nach einem Kugeldurchgang so verschoben, dass man fast jedes Bahnelement wieder zurechtrücken muss. Da bleibt der Spaß trotz ausgezeichneter Qualität ein bisschen auf der (Kugel-)Strecke. Über diese knapp 80€ hätte ich mich definitiv geärgert, hätte ich sie ausgegeben, um die Bahn zu kaufen.

Fazit: sieht nett aus, besticht durch gute Qualität, bringt aber nur begrenzten Spielspaß. Die muss man nicht haben.

Ich freue mich, dass wir die Spielzeugkiste ausprobieren durften und kann euch nur an’s Herz legen, euch auf der übersichtlich gestalteten Homepage mal umzuschauen. Mit Sicherheit findet auch ihr Etwas, das euch bzw. euren Kindern gefällt!
Das war’s für heute von uns – habt eine schöne Woche und genießt das Wetter, so lange es noch so schön ist!

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

5 Kommentare zu „Von Zirkustieren, Gummistiefeln und Spielzeugkisten“

  1. Kann ich mir das Brett mal ausleihen? Ich brauch sowas fürs Tanztraining…. ;-DDD
    Das mit dem Zirkus is echt schade. Ich habe das aber schon häufiger gehört, dass man erst hohe Eintrittspreise zahlen muss und dann kommt da nix. Eigentlich echt blöd…. Kein Wunder, dass die Zirkusse (oder Zirken, Zirka, Zirki???) immer mehr leer bleiben.
    Ich wünsche auch eine schöne Woche.

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  2. Ach, es ist immer wieder schön hier die Posts zu lesen. Auch wenn das Zirkuserlebnis nicht so doll war. Ich mag einfach Deinen Erzählstil und das was Ihr alles unternehmt. Gerade die Gummistiefel sind bei 30° so gut nachvollziebar 🙂

    Den Link zur Spielkiste habe ich mir auch mal gleich angesehen, da mein 'Holder' in Windeseile aus einem Saurier, den er vor einigen Wochen von seiner Mutter geschenkt bekam, eine üppige Sammlung für seine Bären zusammentrug. Unsere Lagerkapaiztäten für große Kinder und ihre Plüschgesellen mit reichlich Flausen im Kopf sind eigentlich schon lange erschöpft. Da wären für zukünftige Spleens solche Leihkisten absolut perfekt. Aber die sind berechtigter Weise wirklich 'nur' für echte Kinder. Also möchte ich nicht wissen, was ich neben dem Haba-Babyspielzeug, der Brio-Networker-Bahn und zig anderen schönen Dingen, die Mann immer wieder gebrauchen kann noch alles irgendwie für den Tag X gut verstauen muss …

    Ich habe mich hier jedenfalls wieder köstlich amüsiert.
    LG Silke

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