Hallo Sommer!

April, April, der macht ja, was er will! Ich glaube gehört zu haben, dass die letzten Tage die wärmsten Apriltage seit Beginn der Wetteraufzeichnung gewesen sein sollen! So wenig, wie ich die 30°C-Prognosen vorher glauben wollte, so sehr war ich am Wochenende dann über das tatsächlich eingetretene Hallo des Sommers überrascht. Eis essen, kurze-Hose-T-Shirt, abends um 9 in besagten Klamotten noch draußen sitzen, von Mücken angefressen werden, Grillen (z.T. sogar 2x am Tag!) und Sonnenhut – so schmeckt der Sommer. Sogar die ersten Pools wurden im Bekanntenkreis schon gefüllt und getestet. Ich bewundere ja die furchtlosen 20°C-Planscher. Für mich dürften es dann noch locker 10 Grad mehr sein, damit ich nicht in Kältestarre verfalle und den Körper meint, spontan Winterschlaf halten zu müssen…
Wir haben das schöne lange Wochenende zum ausgiebigen Draußensein genutzt: Sandkasten, Rutsche, Schaukel und Trampolin wurden in den vergangenen Tagen stark frequentiert. Als Folge dessen schläft das Kind abends wie ein Stein *yesss* Samstag waren wir noch ein bisschen bummeln, wobei uns diese coole, nilpferdige Mütze begegnet ist. Leider stammte sie aus der Babyabteilung. Wie viele Wochen die Größe 86 noch passen wird, kann ich an einer Hand ausrechnen, aber der Gag war’s wert. Sie liebt sie. Physikalische Experimente mit flüssigem H2O kommen am Springbrunnen auch nie zu kurz. Wenn aus des Kindes Mund ein „Hoppala…“ ertönt, ist es Zeit, nach Hause zu gehen. Der Hoppala-Satz ging übrigens weiter mit „…guck mal, ich bin ganz nass, Mama!“
Sonntag war die ganze Familie um 8 Uhr früh (!!) auf den Beinen. Ich glaube, das gab’s bei uns noch nie! Aber wenn die Sonne so schön vom wolkenlosen Himmel scheint, muss man einfach aufstehen. Die Zeit, die wir eigentlich am Sonntagmorgen im Bett „vergammeln“, wurde diese Woche für das SONNTAGS-SÜß genutzt. Von der neu gekauften Muffinbackform hatte ich euch ja schon berichtet. Also ratet, was es gab….? 😉
Aus einem kleinen Rezeptebuch, was mir mal für unschlagbare 2,99€ bei REWE auf dem Wühltisch über den Weg gelaufen ist, stammt das Rezept für „Braune Muffins mit schokoladiger Überraschung“. Auf dem Bild daneben sitzt ein unglaublich leckerlockersaftiger halbierter Schokomuffin, aus dessen Mitte die flüssige dunkle Schokolade raus läuft. Da läuft nicht nur dem Muffin die Schokolade, sondern auch mir das Wasser im Mund zusammen. Nach den angegebenen 20min Backzeit sahen sie mir noch nicht fertig genug aus, also machen wir 30 draus. Ende vom Lied waren staubtrockene Schokomuffins, deren schokoladige Überraschung sich irgendwie irgendwo in den restlichen Teig verzogen hat. Nix mit rauslaufen und so. Schade! Neuer Sonntag, neues Glück!
Rezept folgt, wenn’s gelingt ^^
Bilder vom Sonntags-Süß gibt’s trotzdem, lecker sahen sie aus. Was auch lecker aussah, war der Herd, nachdem ich die Muffins in der Backform mit Puderzucker „besprüht“ hatte  *räusper*


Nach der Backaktion ging es auf’s Wasser: eine Rundfahrt auf dem Müggelsee  (Fiona: „auf dem Mückensee?!?!“). Trotz schönstem Wetter saßen wir die erste Zeit der Tour innen, weil es oben auf dem Schiff gerammelt voll war (und sicher auch ziemlich windig). Hatten wohl noch mehr Leute die Idee. An der Station „Rübezahl“ stiegen wir aus und gönnten uns einen Mittagssnack in der Sonne des Biergartens direkt am Ufer. Meine Eltern schwärmen noch heute (ok, ist ja erst Montag, haha) von dem frischen Fisch, der direkt aus dem Rauch kam. Für mich als Antifischler war es eine mittelschwere Herausforderung, meine Ofenkartoffel mit Kräuterquark zu genießen und nebenbei mit dem 3. und 4. Arm einer Mama dem Kind seine Wiener in mundgerechte Häppchen zu zerteilen, während der Fisch am Tisch in der Überzahl war 🙂 Auch der Abenteuerspielplatz mit riesigen Piratenschiffen wurde von Mrs.Born-to-be-wild natürlich direkt nach dem Essen erkundet. Treffender hätte ich das T-Shirt an diesem Tag nicht auswählen können. Doch von ganz oben in schwindelerregender Höhe hörte ich dann vom piepsigem Piratenstimmchen: „Arm, Arm, Mama?“ Klettergerüstgefestigt wie ich war (habe so meine Erfahrungen mit verdammt engen McDonalds-Rutschentürmen!), rettete ich trotz weißer Hose den kleinen Helden von seinem Holzschiff und bestellte uns auf den Schreck erstmal ein Eis ^^ Schöner Tag, schönes Wetter, hallo Sommer! Bleib doch 🙂
(Auf der letzten Station bis zurück zum Startpunkt konnten wir doch noch einen Platz an Deck ergattern. Fiona guckte runter in’s Wasser und sagte: „Mama, gibt es hier Lederschildkröten?“ Alles lachte….)

Bleibt mir nur noch, euch und uns zu wünschen, dass das schöne Wetter noch ein bisschen anhält und wir auch weiterhin die Sonnenstrahlen und den warmen Wind um die Nase genießen können! Kennt ihr die Ansage von Wetterfee Maxi Biewer, die von Stefan Raab vor einigen Jahren auf’s Korn genommen und rhythmisch unterlegt wurde…?
P.S. Denkt daran: der schönste Himmel gewinnt! Wer noch kein Foto für’s Gewinnspiel gepostet hat, jetzt wäre DIE Gelegenheit dazu! Der Lostopf wartet auf euch *jump*
Advertisements

Love is all around

Kennt ihr das? Ihr setzt euch an den Computer mit vielen Ideen für einen neuen Blogpost im Kopf, dann scrollt ihr „kurz“ die Bloggerliste durch, stoßt auf gefühlte 1000 Posts von anderen, die euch interessieren, und wenn ihr dann in eurem Blog auf „schreiben“ clickt, wisst ihr gar nicht mehr, was ihr loswerden wolltet ^^
Vor lauter genähten Hosen, Spielplatztagen und leckeren Rezepten weiß ich jetzt gar nicht mehr, was ich eigentlich wollte.

Aber da in den 1000 Beiträgen der anderen auch die Mai-Vorschau von Luzia Pimpinellas „Beauty is where you find it“ dabei war, ist es mir wieder eingefallen.
Das Motto dieser Woche lautet „Love is all around“. Auf meinem Schreibtisch steht jeden Monat ein kleiner Notizzettel, auf dem ich die aktuellen Monatsmottos (-motten? haha) notiert habe. Immer, wenn ich „Love is all around“ lese, fängt es in meinem Kopf an zu singen:
„I feel it in my fingers, I feel it in my toes *la la la la la* The love, that’s all around me and so the feeling grows. It’s written on the wind, it’s everywhere I go. So if you really love me, come on and let it show!…….“

Ich hätte euch zu gerne unsere Vögel gezeigt: nicht die hinter der Stirn und auch keine Käfigbewohner, sondern die, die sich scheinbar in unserer Dachrinne häuslich eingerichtet haben. War es das Vogelfutterhäuschen, das wir völlig verplant erst in den letzten Zügen des Winters an den Balkon gehängt haben, was sie zum Verweilen einlud…? Wer weiß. Jedenfalls vögelt es in unserer Dachrinne munter vor sich hin und wenn man nicht rechtzeitig den Kopf einzieht, kann schon mal so’n gefiederter Sturzflugpilot nur Zentimeter über dem eigenen Kopf vorbeischrammen. Allerdings bekommt man die flinken Flieger so schlecht vor die Kamera. Wenn doch, dann sehen Bilder mit Vogel immer aus wie Bilder vom blauen Himmel mit Fleck auf der Linse…
Das Vogel-Repertoire an Frühlingsliedern ist scheinbar unerschöpflich und so zwitschert es also tagein tagaus fröhlich von unserem Dach. Nicht nur, weil laut meiner Tochter die Mehrzahl von „Vogel“ ein unanständiges Verb mit gleichem Wortstamm ist, sind sie für mich ein eindeutiges Zeichen vom Frühling und von der Love, that’s all around….

Eine weitere Möglichkeit wäre einfach ein Foto unseres Aquariums. Ob das tatsächlich Love oder doch eher fischige Langeweile ist, sei dahin gestellt. Jedenfalls wurden aus anfänglichen 5 orangeroten Mickeymouse-Platys innerhalb von 2 Monaten sagenhafte 24 Stück, wenn ich richtig gezählt habe…Love is all around ^^

Ach ja, mit Fischen ist es auf Bildern wie mit Vögeln…

Da beides aber keine wirklich zufriedenstellenden Ergebnisse bot, habe ich mich für euch ein bisschen im Kinderzimmer umgesehen und musste feststellen: Love is all around!
Lauter glückliche Felltiere: von Mama-Papa-Kind-Kostellationen über Zwillinge, Alleinerziehende ohne Mund („weil sie mit dem Herzen sprechen“…im wahren Leben mit 2 Kindern? Haha…) bis hin zu wahren Patchwork-Großfamilien.

Als Fiona letztens partout nicht schlafen wollte, erzählte ich ihr, der Liemhasi (Bild: 1.v.l.) sei soooo müde von dem anstrengenden Tag und wolle vielleicht ein Schlaflied von ihr hören. Während ich aus dem Zimmer ging, hörte ich aus dem Bett ein ganz leises: „Pink, pink, pink sind alle meine Kleider…“ ^^

Weil heute in Berlin unglaubliche 26°C erwartet werden und wir derzeit schon bei 24 angekommen sind, geht’s jetzt raus an die frische Luft, ein bisschen Sonne genießen, Sandkasten umgraben, Rutsche besteigen, neuen Grill einweihen und das heißgeliebte Trampolin bespringen. Gehabt euch wohl und heißt das sommerliche Wochenende willkommen!

Anmeldungen für Trampolin-Besuche sind bitte schriftlich beim Seitenbetreiber einzureichen 😉

"…in the sky with diamonds"

Nein, kein neues Motto bei Fr. Pimpinella, sondern: *trommelwirbel* mein erstes Gewinnspiel!
Wie schon angekündigt, möchte ich als Dankeschön für mittlerweile immerhin 61 treue Leser einen Fotowettbewerb starten und hoffe natürlich auf rege Beteiligung.

Was gibt es zu gewinnen?

Auf den glücklichen Gewinner wartet ein Geschenkgutschein in Höhe von 25€ von Ballon4you. Statt des 100. Paars Socken, des 50. Schlipses, der 20. Tasse oder der millionsten Kerze – wie wäre es mit einem schwebenden Gruß?
Ob Geburtstag, Muttertag, Hochzeitstag, Jahrestag oder einfach als Überraschung für zwischendurch – wer ein besonderes Geschenk sucht, wird hier garantiert fündig. Von singenden Ballonbuketts bis hin zu personalisierten Fotoballons ist für jeden Geschmack und jeden Anlass etwas dabei. Ich habe meinen goldenen Herzballon Ende Februar im Rahmen der Blogparade bekommen und er fliegt immer noch!

Was ihr dafür tun solltet:

Passend zum fliegenden Gewinn suche ich das schönste Himmelbild. Weiße Schäfchenwolken, orangeroter Sonnenuntergang, tiefschwarze Mondnacht, strahlend blauer Sommerhimmel, riesige Wolkenkratzer oder bunter Regenbogen – zeigt mir euren schönsten Himmel!

außerdem:

a) Ihr seid (oder werdet) regelmäßiger Hexhex-Leser, schreibt in eurem Blog über dieses Gewinnspiel (Bild dürft ihr gerne mitnehmen) und postet hier einen Kommentar mit dem Link zu eurem Himmelbildpost.

oder

b) Ihr seid regelmäßiger Hexhex-Leser und Facebookfan von Ballon4You, teilt den Link zum Gewinnspiel auf eurer Seite und postet euer schönstes Himmelbild an die Pinnwand von Hexhex – der Nonoblog. Bitte ebenfalls hier einen Kommentar hinterlassen.

Teilnehmen könnt ihr 2 Wochen lang, bis einschließlich 08.05.2012.
Eine Jury wird dann über das schönste und stimmungsvollste Himmelbild entscheiden.
Teilnehmen kann jeder, der möchte, mit einem Bild. Wichtig: das Urheberrecht muss bei euch liegen!
Ich freue mich auf eure Fotos!

„Lucy in the sky with diamonds“ ist übrigens ein Titel von den Beatles aus dem Jahr 1967. Grundlage für diesen Song war eine Zeichnung von John Lennons Sohn Julian. Er hatte seine Klassenkameradin Lucy O’Donnell gemalt und dieses Bild mit nach Hause gebracht. Julian erklärte es seinem Papa als „Lucy in the sky with diamonds“. Lucy starb im Herbst 2009 mit 46 Jahren an der Autoimmunkrankheit Lupus.
Viele Fans glauben allerdings, dass Lennon mit der farbenfrohen, traumähnlichen Phantasiewelt eher einen seiner LSD-Trips in diesem Song beschrieben hat, was er aber von der Hand wies. Ihm sei nicht bewusst gewesen, dass sich der Songtitel mit L.S.D. abkürzen ließe ^^

Blogparade #14

Blogparade – äh, war die nicht schon vorbei….?
Noch nicht ganz, einer geht noch 😉
Diese Woche geht es um die große Endverlosung mit einer Unmenge an Sponsoren-Preisen. Mir ist es wirklich ein Rätsel, wo Testmama Kerstin die alle auftreiben konnte! So schön es ist, etwas zu gewinnen (100€ Amazon-Gutschein *sabber*), schreibe ich aber doch aus Spaß an der Freude und freue mich, dass unverhofft noch eine freiwillige Aufgabe zum Kreativwerden dazugekommen ist: die 3 Rs.
„Rätseln“ ist im Mottobild mit einer Bummi(?)-Zeitschrift vertreten. Sowas besitzen wir nicht. Noch nicht. Kommt Kind, kommt Hausrat.
Bastian Sick repräsentiert die „Regeln“, auch wenn er zwar nicht verbotene Kinderdisziplinen wie hauen, schlagen, treten, beißen und kratzen unter die Lupe nimmt, dafür aber über die korrekte Verwendung des Apostrophes und andere grammatikalische Phänome (ich liebe es!) der deutschen Sprache aufklärt.
Die rote Sprühflasche ist kein Deospray, wie man meinen könnte, obwohl das bei den meisten (hoffentlich!) auch ein Ritual sein dürfte, sondern ein Duschbad. Beim letzten Hunkemöllerausraubeinkauf befand es sich als Zugabe in der Tüte. Der Geruch ist mir persönlich ein bisschen zu penetrant fruchtig, aber das Sprühen macht solchen Spaß, dass man es immer wieder tun muss ^^ Eine dünne, flüssigseifenähnliche Suppe spritzt aus der Flasche auf die Hand und innerhalb von Sekunden verwandelt sie sich wie von Geisterhand in einen dicken Batzen Schaum. Toll sowas, fasziniert mich. Aber zurück zu den 3 Rs.

In den letzten Tagen habe ich meine grauen Zellen angestrengt und über Rätsel nachgedacht. „Unser“ Papa rätselt gerne, viel und ausdauernd. Der dicke Kreuzworträtselblock darf auf keiner noch so kurzen Flugreise fehlen. Mama rätselt auch manchmal, aber nicht in seriösen Zeitschriften, denn da stellen die immer so schwere Fragen 😉 Bei Liliengewächsen, einem Gewebe mit Wellenmuster, der Hauptstadt von Turkmenistan und dem Mündungsgewässer des Pos hilft mir auch die Kenntnis des 4. Buchstabens von hinten nicht großartig weiter, also weg damit. Dann lieber Sudoko, Zahlen bis 9 gehen gerade so. Schön, wenn’s aufgeht. Aber wenn nicht, denke ich noch 3 Tage später darüber nach, wo der Fehler gewesen sein könnte, den ich ja nicht gemacht habe, weil ich mich ja so konzentriert habe. Wenn Fiona rätselt, rätselt sie darüber, weshalb man vor dem Essen keine Schokolade essen darf, wieso man schlafen muss, wenn die Sonne scheint und warum man mit Zuckersand keine Burgen bauen kann. Für euch habe ich auch ein Rätsel, wenn wir schon mal beim Thema sind.
Frei nach der neuen Lego-Werbung habe ich mit Fionas Hilfe („blau! gelb! weiß! Tupfer, Zange, Skalpell ….“) die gelbe Fernsehfamilie aus Springfield als Anschauungsbeispiel nachgebaut. „Frau Fiona“ (wie eine Erzieherin letztens nach mir rief ^^) und Herr Fiona gucken die sehr gerne und sind der Meinung, dass es alles andere als eine Kindersendung ist.

Nach diesem Vorbild habe ich Fionas absolute Lieblingsserie legoistisch konstruiert.
Sie hat sie natürlich sofort erkannt, ihr auch?
(Wer regelmäßiger Blogleser ist und „uns“ schon eine Weile verfolgt (nix für Paranoiker, so ein Blog ^^), der weiß es garantiert auch ohne die Legos….)

Kommen wir zum zweiten R, den Regeln.
Dass man seinem Kind nahe legt, mit Messer und Gabel zu essen, nicht laut am Tisch zu rülpsen und sich über die Dezibelzahl zu freuen, höflich „bitte“ und „danke“ zu sagen und nicht zu spucken, zu treten oder zu beißen, wenn es jemanden nicht mag, ist wohl selbstverständlich. Viel interessanter sind ja die Regeln, die auf das Kind/die Familie zugeschnitten sind. Davon gibt es bei uns Einige. Fiona und Liemhasi in der Schule:

zu 3.) Als wir in Irland waren, gab es für Fiona unterwegs Erdbeeren. Damit sie sie essen konnte, habe ich kurzerhand das Grüne abgebissen und es hinterher unauffällig in ein Taschentuch entsorgt. Letzteres hat Fiona wohl nicht mehr gesehen, denn als es vor ein paar Tagen bei uns Erdbeeren gab, sagte sie: „Ich esse die Erdbeeren und du kriegst das Grüne, Mama.“ Danke, wär doch nicht nötig gewesen, mein Kind.

zu 5.) Schlecht zu lesen wegen Hasis großer Lauscher: „Auch Haare muss man waschen.“
Wenn ich zur Badestunde nur in die Nähe des Shrek-Shampoos komme, wehrt sie jeden meiner Versuche, die Flasche zu öffnen, sofort ab mit: „Geh weg, Mama! Haare dürfen nich nass werden!!!“

zu 6.) Das Personal reagiert ausschließlich auf den korrekten Imperativ.
Viele sehen darüber hinweg, weil es ihnen a) nicht wichtig ist (kann ich kaum glauben!) oder weil sie es b) ganz einfach selbst nicht besser wissen. Aber „Helf“, „Ess“, „Nehm“ und „Geb“ bereiten mir derartige körperliche Schmerzen, dass ich mir einbilde, die daraus resultierenden blauen Flecken ein paar Tage später tatsächlich sehen zu können.
Mütter, die quer über den Spielplatz brüllen: „Dschastinn, jetz helf doch mal der Lie-Änn uff die Wippe und nehm sie anne Hand!“ sind für mich Grund genug, den Spielplatz fluchtartig zu verlassen. Die Sache mit dem Imperativ führte letztens zu folgender Unterhaltung. (Wer den Witz dabei findet, darf ein nettes Adjektiv als Kommentar posten ^^)
„Les mal vor, Mama.“
„Lies.“
„Nee, du.“

(ich lehne mich jetzt mal bis zur Hüfte aus dem Fenster und sage: wenn jemand behaupten sollte, Musikunterricht mache keinen Spaß, dann hat er nur den falschen Lehrer erwischt 😉

Das dritte R, die Rituale, sind eine schöne, sehr persönliche Familienangelegenheit. Sie entwickeln sich meistens von ganz alleine und geben dem Nachwuchs Sicherheit und Geborgenheit. Nichts lieben die kleinen Mäuse mehr als Wiederholungen. Seit 3 Monaten abends das gleiche Buch, aus dem Mama schon auswendig vorlesen kann? Jaaaaaa, nochmal!!! Zum 7.Mal in Folge die Episode mit der großen Algenplage? Jaaaaaa, nochmal!!!
Bis vor Kurzem dachte ich immer, Fiona trödelt einfach und sammelt noch ein paar Steine auf, wenn wir abends nach Hause kommen und in’s Haus gehen wollen. Irgendwann habe ich sie scheinbar grundlos winken sehen. Auf meine Frage nach dem „Bewinkten“ antwortete sie nur trocken: „Ich hab dem Monster Tschüss gesagt. Das muss draußen bleiben.“
Seitdem verabschieden wir unten vor dem Gartentor ein imaginäres Monster. Auch eine Art Ritual.
Schön ist auch das Küsschen für ihren Hasi am Morgen, bevor es in die Kita geht. Weil Hasi nämlich die ganze Nacht auf Fiona aufgepasst hat, muss der erstmal ein bisschen schlafen und kann leider nicht mit in den Kindergarten *hüstel*.
Ein weiteres Knutschritual ist das Küsschenverstecken, bevor sie in den Gruppenraum in der Kita geht. Links und rechts hinter’m Ohr (auf den Bauch, auf den Fuß, … ist flexibel) versteckt Mama dem Kind ein Küsschen, was sie sich später abholen kann, wenn sie Sehnsucht hat. Der kleine Räuber macht sich allerdings mittlerweile einen Spaß draus, fasst sich sofort nach dem Verstcken hinter’s Ohr, führt die Hand zum Mund und frisst die Küsschen begleitet von lautem Schmatzen einfach ab (wie war das mit den Regeln am Tisch?). Ich bekomme auch manchmal ein Küsschen versteckt. Und an besonders netten Tagen leiht sie mir sogar eines ihrer Kuscheltiere, was ich mit zur Arbeit nehmen darf. Die gucken bestimmt nicht schlecht, wenn ich um kurz nach 11 eine Matratze aus der Tasche falte, Daumen in den Mund stecke und mich erst mal ’ne Stunde auf’s Ohr haue….Versuch wär’s wert 🙂

Mit dem Alter der Kinder verändern sich einige Rituale, anderen bleiben gleich. Über bestimmt ein Dreivierteljahr habe ich Fiona abends immer ein Schlaflied vorgesungen namens „Ach, wie schön war heut‘ der Tag“. Sie liebte es und ohne konnte sie kein Auge zumachen. Dann, von einem Tag auf den anderen, hieß es: „Nicht das singen. Ein anderes.“
Apropos singen – eines unserer Rituale ist das morgendliche Singen im Auto auf dem Weg zum Kindergarten. In 90% der Fälle ist es „Grün, grün, grün sind alle meine Kleider“, bei dem sie sich immer eine Farbe wünscht, die ich singen soll. In die Pause nach „…weil mein Schatz ein…“ setzt Nono das fehlende Wort ein und wenn der Müllmann plötzlich grün und der Feuerwehrmann schwarz ist (nachvollziehbarer Gedankengang: Feuer, Mann, Ruß, schwarz.), lachen wir beide. An nicht-grüne-Kleider-Tagen muss es das Lied „Hoch am Himmel“ sein, bei dem es im Text heißt: „…wenn ich nicht ein Kind schon wäre, möchte ich gern ein (…..) sein“. Einzusetzen sind (fast) beliebige Tiere, wie Pferdchen, Hündchen, Kätzchen, Häschen, Vöglein, Ente, etc. Anschließend wird die komplette Melodie nochmal auf den Tierlaut gesungen, also beim Hund beispielsweise „Wuff Wuff Wuff….“ usw. Mein Kind bestellt sich neben großem und kleinem Löwen („leise brüllen, Mama!“) auch gerne mal ein Nashorn und lässt mich damit voll in’s Messer laufen. Wie zum Teufel macht ein Nashorn?!

SoSü

„…für alle Kuchenpicker, Kekskrümler und Cremekoster!“ Mmmmhhhh….
SoSü steht für die Initiative „Sonntags-Süß“ und basiert auf dem Gedanken, jeden Sonntag mit einem „Süß“ zu zelebrieren, weil beides (Süß & Sonntag) tolle Erfindungen sind. Und da für die Butterfly Cupcakes letztes Wochenende extra eine Muffinbackform angeschafft wurde, wird es das Sonntagssüß bei uns jetzt wohl öfter geben.
Diese schwarzweißen Oreo-Kekse habe ich bisher noch nicht probiert, aber der ganze Rest der Welt scheint ihnen wohl verfallen zu sein. Grund genug also, um sich selbst an einer Köstlichkeit mit dem klangvollen Namen „Oreo Cream Cheese Swirl Bars“ zu versuchen. Brownies sind es allerdings nicht geworden, denn ihr erinnert euch: die Muffinform!
Hier stehen nun also 8 (ok, nur noch 7. Einer musste zur Verkostung herhalten) dicke, braune Oreo-Muffins, die gleich zum Kaffeetrinken ausgeführt werden. Wanna try?

Solltest du haben:

115gr Butter
100gr Zucker
250gr milder Frischkäse (den sich mein Mann gestern zum Frühstück beinahe auf’s Brot geschmiert hätte! hui!)
80gr Puderzucker
2 TL Vanillezucker
120gr Mehl
50gr Kakaopulver
1/2 TL Salz
2 Eier
150gr gehackte Oreo-Kekse
Schüsseln
Mixer
Ofen ^^

Solltest du machen:

1.) Ofen auf 180° vorheizen, Butter in einem Topf schmelzen und Zucker einrühren. Hinterher 5 Min erkalten lassen.
2.) In einer Schüssel den Frischkäse mit Puder- und Vanillezucker verrühren und in den Kühlschrank stellen.
3.) In einer weiteren Schüssel Mehl, Kakaopulver und Salz mischen.
4.) In noch einer Schüssel Eier mit dem Mixer schaumig rühren und nach und nach Butter-Zucker-Gemisch zugeben.
5.) Mehl-Kakao-Mischung unterrühren, Oreokekse hacken und ebenfalls dazugeben.
6.) Die Hälfte der braunen Keksmasse auf dem Backblech oder den Muffinformen verteilen, anschließend die Frischkäsecreme darauf geben und die andere Hälfte der Keksmasse verteilen.
7.) Mit dem Messer sog. „Swirls“ (Wirbel) durchziehen – klappt bei Brownies sicher besser als bei Muffins.
8.) ca. 35min in den Ofen, abkühlen lassen und sündigen!

Die Oreo-Muffins verhalten sich genau wie die Oreo-Kekse, man kann den „Deckel“ abnehmen und das Weiße rausessen ^^ (für Frischkäsefetischisten) Hängt aber sicherlich ebenfalls mit der Muffinform zusammen. Das Ganze klebt bestimmt besser als gepresster, flacher Brownie. Der Clou sind jedenfalls die crunchy Oreostückchen mittendrin.

Solltest du wissen:

Zutaten: aus dem üblichen Vorrat, nichts Exotisches. Kekse und Frischkäse aber erst kurz vorher einkaufen, die Wahrscheinlichkeit, dass ein Familienmitglied die Zutaten findet und sie nichtsahnend aufisst, ist ziemlich hoch 🙂 Besonders angenehm ist, wenn besagte Kekse gerade im Angebot sind (soll vorkommen!)
Zeitaufwand: ca. 40min Vorbereitung, 30min Backofen
Arbeitsaufwand: viel Abwasch, weil viele Schüsseln
Prädikat: absolut lecker – Wiederholungsbedarf!

Souvenir

…so heißt das Fotothema bei Luzia Pimpinella diese Woche, aber was heißt eigentlich „souvenir“?

Das Wort kommt aus dem Französischen und bedeutet „sich erinnern“, soll also als eine Art Gedächtnisshilfe für schöne Orte und schöne Momente dienen. Früher nahm man sich als Glücksbringer einen sog. „Hühnergott“ (Stein mit durchgängigem Loch) vom Urlaub am Meer mit und füllte sich Sand in kleine Fläschchen ab. Heute geht souveniren anders: die kommerzialisierte Mitbringselindustrie ist mittlerweile ein eigenständiger Wirtschaftszweig. Heutzutage bringt man sich von seinem Urlaub keine Muscheln, sondern „I (herz) Amsterdam“-Tassen, „Red Sea Divers-Shirts“, Meerkulissenkühlschrankmagnete, Kuhglocken, Matroschkas, Mützen, Buttons, Mini-Shishas, kleine Eiffelturmschlüsselanhänger, Pyramidenstifthalter oder Alkohol in hübschen Flaschen mit ^^ Von den genannten Teilen schwirren mit Sicherheit auch ein paar in unserem Haushalt rum, obwohl ich allerdings von jedem Urlaub noch Muscheln mitbringe. Was ich euch aber heute als Souvenir vorstellen möchte, ist keins der genannten, sondern ein klitzekleines, silbernes Schmuckstück mit großer Bedeutung. Fiona war dieses Jahr zum dritten Mal im gleichen Hotel in Hurghada, Ägypten. Neben dem Hotel ist ein Juwelier, den alle weiblichen Familienmitglieder regelmäßig (1-2x im Jahr) fast leer kaufen 🙂 Er strahlt jedes Mal, wenn er uns im Lande begrüßen darf, bis über beide Ohren (hm, würde ich an seiner Stelle wohl auch ^^), sind wir doch dort schon bekannt wie bunte Hunde. Ringe, Ketten, Anhänger, Armbänder, Ohrringe – was da insgesamt schon in deutschen Besitz übergewandert ist, möchte ich gar nicht so genau wissen. Am besten war dieses Jahr der Spruch: „Preise gut nach Mubarak weg!“
Jedenfalls kennt der Juwelier Fiona im Prinzip seit sie 6 Monate alt und zum ersten Mal dort gewesen ist. 2010 noch schlafend im großen Kinderwagen, ein Dreivierteljahr später wach und aufmerksam guckend im Buggy und zuletzt das Gegenteil von müde, buchstabierend mit eigenem iPhone zu Fuß. Über die Herzlichkeit, die dort speziell den Kindern entgegengebracht wird, habe ich in der Blogparade beim Thema „Wie kinderfreundlich ist Deutschland?“ schon geschrieben. Als die Mamas (Mama von Mama, Mama, ich) ihren Silberglitzerblingblingrausch befriedigt hatten und nach gefühlten Stunden den Laden verlassen wollten einen Tag vor der Abreise in’s kalte Deutschland, schenkte unser Juwelier meinem Mädchen eine Kette mit kleinem silbernen Schildkrötenanhänger. Stolz und glücklich stürmte sie aus dem Laden raus (hätte vor lauter überschäumender Turtle-Freude fast das iPhone liegengelassen) und hielt jedem ihren „Sammy“ (eine der Lieblings-DVDs: „Sammys Abenteuer“) unter die Nase, auch einer komplett verhüllten Frau, die gerade am Geschäft vorbeiging. Lachende Augen in dem schmalen Gesichtsschlitz murmelten etwas Arabisches und streichelten dem kleinen, deutschen Mädchen über den Kopf. Glück ist das Einzige, was sich verdoppelt, wenn man es teilt!
Dieses winzige Schildkrötchen bringt seitdem nun ein bisschen Wärme, Sonne, Strand und Meeresrauschen zu uns nach Hause, wenn man die Augen schließt und sich ein bisschen konzentriert…

Mein Souvenir aus dem letzten Urlaub ist eine große, rote getrocknete Blüte einer Blume, deren Namen ich nicht kenne. Beim Stöbern im Reisetagebuch ist sie mir auf den hinteren Seiten begegnet und in den Schoß gefallen. Diese persönlichen Erinnerungen (in Verbindung mit ca. 100 Muscheln, Steinen und Sand in den Bikinihosen ^^) erzählen auch noch in vielen Jahren ihre Geschichte und sind so viel lebendiger, als der Kühlschrankmagnet. Ich kann den Urlaub förmlich riechen!

Ich freue mich übrigens über die steigende Zahl der regelmäßigen Leser (59 momentan) und möchte mich bei euch mit einem kleinen Gewinnspiel bedanken, wenn wir die 60 voll haben. Seid gespannt 🙂

Alles neu macht der…

…äh, nee. Aber der Reim stinkt eh zum Himmel, mein Mann würde sagen: „Reimt sich wie Gustav auf Gasthof“ ^^Ja, wie ihr seht, gibt’s einen frischen, neuen Header. Manchmal muss man eben einfach umräumen. Und den Blogtitel habe ich ebenfalls geändert. „Nono auch haben will“ – das war ein Mal! Würde ich das damalige auch-haben-will-Stadium an die Jetzt-Zeit und die aktuelle Sprachentwicklung anpassen, müsste es heißen: „Gib’s mir!“ Aber damit potentielle neue Leser nicht gleich abgeschreckt werden und denken, dass sie auf einem Porno-Blog gelandet sind, habe ich mich mit mir selbst auf das unverfängliche „Hexhex – der Nono-Blog“ geeinigt, wie die Facebook-Seite.

Apropos neue Leser – die liebe Lulezo hat mir den Stempel „Lieblingsblog“ verpasst, ich fühle mich geehrt! Danke! Und kaum hat sie mich verlinkt, darf ich prompt neue regelmäßige Leser begrüßen 🙂 Herzlich Willkommen im bunten Chaos!
Zieht euch die Schuhe aus, holt euch Kaffee & Kekse und macht’s euch auf Nonas pinker Couch gemütlich…
Der Award soll nun an 5 eigene Lieblingsblogs mit unter 200 Lesern weitergegeben werden. Eigentlich bin ich kein Freund von Allem, was nach Kettenbrief riecht, also seht es einfach als kleine Blogvorstellung. Die meisten davon habe ich über die gerade geendete Eltern-Kind-Blogparade kennen (und lieben!) gelernt. Schon allein deshalb hat es sich gelohnt. Ob sie mehr oder weniger als 200 Leser haben, kann ich auf deren Blogs nicht sehen. Ich stelle sie trotzdem vor und lege euch einen Besuch dringend an’s Herz!

Babykeks-Blog
Sabrina ist Tanzpädagogin, hat einen kleinen Sohn, teilt ihre wunderbaren Gedanken zu vielen verschiedenen Themen in einem lockeren Schreibstil mit der Welt und hat immer einen netten Kommentar auf der Zun in den Fingern.

Spreemieze
Über die Spreemieze, eine junge, sympathische Berlinerin, bin ich vorgestern zufällig gestolpert. Sie studiert bei mir um die Ecke und hat einen herrlichen Blick für das Hauptstadtvölkchen und dessen liebenswerte Macken entwickelt. Ihre „Liebesbriefe an die Stadt“, wie sie sie selbst nennt, sind absolut lesenswert. How long is now?

PAL
Wer wissen will, wofür PAL steht, sollte dort mal gucken gehen (nein, pal hat nichts mit pay zu tun). Es macht großen Spaß, Familienvater Sebastian auf seinen gedanklichen Rundflügen durch die Welt zu begleiten. Er hat mich in der kurzen Zeit, in der wir uns über die Blogparade kennen, zum Nachdenken, zum Nicken, zum Staunen und zum Lachen gebracht. Genau das sollte für mich ein Blog können.

Wir mit Kind
Hier beiße ich mich oft fest und komme vom 100. in den 1000. Artikel, weil ich einfach nicht aufhören kann zu lesen. Trockener Wortwitz, Kuriositäten aus dem Alltag (Atomkraftwerkequartett, ich lach immer noch^^), zum Brüllen komische Diagramme und kreative Fragenbeantwortungsstrategien – ich komme wieder. Kommt ihr mit?

Herr Bohne und das Babymädchen
Nein, Herr Bohne ist nicht der Papa vom Babymädchen (wie ich anfangs dachte, bis ich wortwörtlich über seinen Napf gestolpert bin). Herr Bohne ist ein sehr süßer, haariger Vierbeiner, der die Welt „von unten“ betrachtet, sich zu allem so seine Hundegedanken macht und diese schriftlich mit den Zweibeinern teilt. Prädikat: lesenswert! Des Herrn Bohnes Frauchen (hoch lebe der Genitiv!), die Sina, würde ich zu gerne mal persönlich kennenlernen, kommt es mir doch vor, als würden wir uns schon eeeewig kennen 🙂

Was jetzt noch folgt, ist ein Sprungbrett für Blogger, das ich euch kurz vorstellen möchte.
Ursprünglich bei Facebook in’s Leben gerufen wurde das Projekt Blogger United, eine Plattform für Blogs. Sinn und Zweck des Gefällt-mir-Clicks (über 1500 sprechen für sich, oder?) ist das Bekanntwerden in der „Szene“ und eine weltweite Vereinigung der Bloggergemeinde. Wer also einen Blog hat, der noch in den Kinderschuhen steckt, dem kann ich BU wärmstens empfehlen, um neben der besten Freundin und dem Nachbarn noch ein paar nagelneue Leser sein Eigen nennen zu können!
Momentan kann man einen eigenen Blog-Banner hinschicken, der dann mit für das zukünftige Titelbild der Seite verwendet wird. Beim Basteln dafür ist mir dann auch das mit dem neuen Header „passiert“…
Ladies & Gentlemen, I proudly present:

Ich war heute mit Fiona beim Bäcker. Die freundliche Verkäuferin fragte, ob Nono einen Keks geschenkt haben wolle, woraufhin die erstmal mit „Nein“ antwortete (im Endeffekt wanderten sie in einem unbeobachteten Moment doch in den Mund). Fiona zeigte auf die Scheibe und bestellte statt der Kekse selbstbewusst und überzeugt: „Ohrenschweine“.
Ich lach immer noch. Dass so ein simpler Verdreher Mama so einen Spaß bereiten kann ^^
Das Ohrenschweinekind war heute den ersten Tag wieder in der Kita nach unserem Urlaub bzw. den langen Ferien. Dementsprechend groß war das Geschrei heute morgen. Aufgefahren hat sie das ganze Sortiment von Frühstücksverweigerung über Schreistotterschluchzen bis hin zu „Mama-bleib-bei-mir“. Aber mit zur Arbeit geht nicht, warmes Essen und ab halb 12 ein Bett gibt’s da auch nicht…Keine Argumente, die bei einer Zweieinhalbjährigen ziehen. Ich bin selbst schon nicht gerne in den Kindergarten gegangen, war mir das Spielen mit den anderen Kindern irgendwie zuwider. Ich wollte einfach nur in Ruhe ein Buch „lesen“, am Besten zu Hause, ein typischer Einzelgänger eben. Glücklichweise ließ Nono sich doch noch umstimmen und stellte die Lärmbelästigung ein. Ihr wollt ihn wissen, den Supertrick mit Off-Schalter? Russisch Brot. Ja, diese braunen Buchstabenkekse. „P wie Papa“, „F wie Fiona“, „M wie Mama“, „S wie Sasa“ – die ganze Familie aufgegessen. Und als dann die Tür zum Gruppenraum aufging, rief eine Horde Kinder wie aus einem Mund hocherfreut: „FIIIOOOONAAAAA“ und dann war das morgendliche „Mama-bleib-bei-mir“ erstmal schnell vergessen und ich konnte mich unauffällig aus dem Staub machen…
Spielplatz gab’s heute bei dem schönen Wetter nach der Kita auch noch.
Jetzt sagt mal: ist es nicht toll, unser Hello-Kitty-Eimer-Set?
Okay, es ist eine Katze ohne Mund, es ist rosa und die Hälfte vom Wert ist der Name.
Aber es hat Hände und Füße zum Backen. Was man mit Sand und so einem Fuß backen kann? Käsekuchen… Sorry, der musste. Wer noch musste, war die Barbie: Zähneputzen. Karius und Baktus tummelten sich nämlich laut Zeugenaussage des Kindes im strahlendweißen, dummerweise zugeklebten Plastikmund („Mach Aaa, Barbie!! MACH AAA!! ….. Mama, die macht nich den Mund auf!“). Und bevor die fiesen Tierchen auch noch Barbies Beißerchen anfressen, schrubben wir die lieber mal kräftig bis es schäumt. Gleiches Recht für alle :p

So wie ganz rechts chillt man übrigens nach einem stressigen „Arbeitstag“ auf der Couch, auf die ich euch alle eingeladen habe. Genauso lag sie vor 3 Jahren in meinem Bauch, gottseidank barfuß und wie der eben genannte sie schuf. Denn das Treten mit diesen Schuhen hätte damals wohl locker einen mehrfachen Rippenbruch verursacht…

Wie ihr seht, den neuen-alten Schlafrhythmus habe ich immer noch nicht wieder verinnerlicht. Das wird morgen früh kleine Augen geben 😉 Gute Nacht!