Me & my Mummy

Ich schicke euch herzliche Grüße von der Couch, auf der ich gerade meinen Vormittag verbringe und mit heißer Milch mit Honig, Gelo-ReVoice-Tabletten und gut Zuflüstern versuche, meine Stimme zum Zurückkommen zu bewegen, bevor am Nachmittag der reguläre Dienstagsunterricht ansteht. Bisher ohne Erfolg. Oh oh!

Meine Geburtstagsparty am Samstag war wirklich toll (ob ich die Stimme dort vergessen habe?!), es waren viele liebe Leute da, die mit mir das Vierteljahrhundert gefeiert haben und meine Eltern und meine Jauli („Oma“ sagt man nicht ^^) haben sehr leckeres Essen gemacht und mir viel Vorbereitung abgenommen. DANKE! Der Renner am Buffet waren stinknormale, einfache Pellkartoffeln mit Dip, man sollte es nicht meinen! Mein persönlicher favourite war allerdings die Soljanka, von der ich über den Abend verteilt bestimmt 6 Schüsseln gegessen habe o_O
Erdbeerbowle und selbstgemachte Pfannkuchen gehen auch auf mein Konto. Beim morgendlichen Wiegen las ich im Display:
„Bitte die Waage nicht in Gruppen betreten!“ ^^
Links ist übrigens ein Spiegel-Bild unseres Partnerlooks, Shirts haben nahezu gleich viel gekostet!
Wir hatten viel Spaß beim DDR-Quiz (Was war das „Tal der Ahnungslosen“? Wer bekam den letzten Trabant? Wo befand sich das Stasi-Hauptquartier?), bei dem die bis 1975 geborene Generation nur als Joker eingesetzt werden durfte und das Jungvolk mal durch gute Vorbereitung glänzte und sich ein anderes Mal komplett ahnungslos zeigte, sehr zur Erheiterung der 35-Plus-ler.
Neben vielen interessanten Ostfakten lernten wir an diesem Tag auch, dass FDJ-Blusen ungemein kleiden und dass Ampelmännchen eigentlich „Mantelmännchen“ heißen. Fiona war der Star des Abends, wie eigentlich immer, wenn sie irgendwo auftaucht. Aber von ihr lasse ich mir gerne die Show stehlen. Sie lernte u.a., dass man mit kleinen Flaschen vor dem Trinken klopfen muss und sich dann den Deckel auf die Nase steckt. In ihrem Fläschchen war natürlich nur alkoholfreie Bowle, obwohl sie zu gerne die „richtige“ probiert hätte. Hoffentlich macht sie das Klopfen nie in der Kita vor!

Am Morgen meines Geburtstages kam Fiona an mein Bett und ich sagte:
„Nono, Mama hat heute Bokatz. Was sagt man da?“
– „Frohe Weihnachten!“
„Nein, das andere…“
– „Alles Duute!“

Ich könnt‘ sie nur so knutschen. Bis einen Abend vorher war sie ja noch der festen Überzeugung, dass nicht Mama, sondern Nona Bokatz hat und die „Scheschenke“ bekommt. Sie wurde zum Teil richtig wütend, wenn ich das Ganze richtig stellen wollte! Am Geburtstagsmorgen gab sie dann aber ernüchtert zu, dass doch Mama Bokatz hat und Nono noch dauert…
Auf einem Stasi-Block wurden während der „Paaty“ auffälliges Verhalten und regime-kritische Äußerungen notiert. Ob und wann die zur Veröffentlichung kommen, wird sich noch zeigen. Unter Umständen geht er auch einfach an den Meistbietenden 😉
Hier noch ein paar Impressionen aus dem „Osten“:

Nun aber zum eigentlichen Thema dieses Posts: Julia von Löckchenzauber hat eine Aktion ins Leben gerufen, die so heißt wie dieser Post: Me & my Mummy. Es sollen die Gesichtshälften von Mama und Kind auf einem Bild zusammengefügt werden, um evtl. Ähnlichkeiten festzustellen. Ich finde, bei uns ist das ganz gut gelungen. Ich war auf dem Bild 9 Monate alt, bei Fiona war es an ihrem 1.Geburtstag. Vielen Dank für die schöne Idee, ich bin auf eure Bilder gespannt!

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

5 Kommentare zu „Me & my Mummy“

  1. Vielen Dank!
    Ja, ich bin tatsächlich richtige, echte Musikerin 🙂
    Mein Geld verdiene ich aber hauptsächlich mit Unterricht und bringe großen, kleinen und auch ganz kleinen Kindern den Spaß an der Musik näher als Instrumentalpädagogin und Orchesterleiterin.
    Davon gibt's auch immer Einiges zu lesen hier im Blog.
    Feel welcome, der erste Hund im Lese-Publikum *freu*

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  2. Es ist toll, wenn man seine Leidenschaft zum Beruf machen kann – du bist wirklich privilegiert und für „Nono“ ist das auch so schön, wenn sie nicht mit „schief“ geträllerter Gute-Nacht-Musik einschlafen muss. Unser Babymädchen muss da einiges „aushalten“ 😉

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