Wo ist das Eis?

Unterhaltungen beim Autofahren:

„Na Schatz, wie war’s heute im Kindergarten?“
– „Besser.“
(ein Überbleibsel aus den Krank-Wochen? „Wie geht’s dir?“ -„besser“)

„Was habt ihr denn heute alles gemacht?“
– „Mmmh…..keine Ahnung.“

„Sag mal: Teufelsgeige“
– „Kannichnich“

„Guck mal, Mama, da steht eine Flasche.“
„Wo steht eine Flasche?!“
„Da oben! Dach!“
„Eine Flasche steht auf dem Dach?!“
„Ja!“
Wir fuhren nicht etwa an Getränke Hoffmann vorbei, sondern an einem Bowlingcenter…

Jedesmal, wenn wir am Biesdorf-Center vorbeifahren (über den Zustand der Leuchtbuchstaben auf dem Center-Dach habe ich ja hier schon mal berichtet. Das „e“ geht nun wieder, dafür hat das „B“ den Geist aufgegeben…) sagt Fiona: „Smeckerling“ oder „Minkerling“, beides Synonyme für das, was aus einer Raupe wird, nachdem sie im „Croissant“ oder wahlweise auf dem „Balkon“ war.
Im Spätsommer macht man sich darüber sicher keine Gedanken. Aber jetzt, wo der nahende Winter morgens unübersehbar auf der Autoscheibe sitzt und abgekratzt werden will, kam mir der Smeckerling doch ein bisschen komisch vor. Bis ich ihn sah.
Er ist bunt, niedlich, ca. 2,50m groß und sitzt auf dem Centerdach zwischen „Biesdorf“ und „Center“, wie eine Art Maskottchen. Das ist mir in den vielen Jahren, in denen es das Center nun schon gibt, noch nie aufgefallen. Witzig ist, dass wir eine ähnliche Situation mit besagtem Center vor gut einem Jahr schon mal hatten. Eines der ersten fionschen Wörter war ja „wauwau“. Auch den sah sie scheinbar jedes Mal beim Vorbeifahren. Anfangs dachte ich mir dabei nichts, schließlich gibt es ja genug Fußgänger mit Hunden. Aber ich konnte beim besten Willen keinen finden. Und der, den Nona sah, schien den lieben langen Tag nichts anderes zu machen, als vor dem Biesdorf Center mit seinem Köter spazieren zu gehen. Egal ob morgens um 8 oder abends um 6 –  immer „wauwau“. Und dann sah ich ihn: eine Art Goofy neben dem Schriftzug „Futternapf“, wie Insider wissen, ein Fachhandel für Tiere und deren Aufbewahrungs-, Festbinde- und Futterutensilien. Und als wäre ihr Mitteilungsbedürfnis mit meiner Feststellung ihres Wauwaus befriedigt, erwähnte sie es fortan nie mehr.
Über das Nonikon, ein Lexikon Nonisch-Deutsch aus der frühen Sprechlernphase, musste ich jetzt doch sehr lachen. Mittlerweile sagt sie so viel, dass ich irgendwann aufgehört habe, neue Wörter aufzunehmen. Vor allem muss man sie jetzt größtenteils nicht mehr übersetzen, sondern wenn sie „Seeanemone“ sagt, meint sie auch „Seeanemone“. Nonikon ist also witzlos geworden.
Aus „Wu“ wurde Wurst, aus „wwwww“ wurde Flugzeug, aus „biebbieb“ Vogel, aus „Bubb“ der Fisch (Mehrzahl Bubbe!), aus „Roooaaaaaar“ der Löwe, „Bumme“ wurde zur Birne, aus „hallo“ Telefon, aus „hui“ die Rutsche, aus „huuu huuu“ wurde das „Schbebenst“ (Gespenst) und aus „ta-taaa“ wurde die Feuerwehr. Aber einige Wörter haben bei der Metamorphose zu spät „hier“ geschrien. Sie existieren nach wie vor in ihrer Grundform. Da hätten wir zum Beispiel die „Bame“ (Banane), den „U-i“ (Pinguin), „Hip-Hop“ (Ketchup – den bezeichnen wir schon selbst als die stotternde Musikrichtung), „Him-Ham“ (Strohhalm), das Adjektiv „doß“ (groß), die Farbe „dün“ (grün), sowie das „Fisschen“ (Fläschchen), den „Wakke“ (vielleicht deutlich als „Quakke“? Frosch…oder auch mal Marcos grünes Auto) und „Bokatz“, den Geburtstag. Der Elefant, den sie früher liebevoll „Goko“ (Endbetonung, wahrscheinlich ein nachempfundenes „Tööröö“?) nannte, ist inzwischen zum Elefanten geworden. Aber noch nicht immer. In bestimmten Zusammenhängen war, ist und bleibt er der Goko, zum Beispiel, wenn sie ihre CD im Auto hören will vom Kikaninchen: „Goko an!“. Da ist der blaue Sendung-mit-der-Maus-Elefant dabei: „Die Welt ist elefantastisch…..“ Wer Kinder hat, kennt das. Und wer keine hat, aber den Spleen, sich freiwillig am frühen Morgen das KiKa-Programm reinzuziehen, kennt’s auch. Aber die Zeiten vom frühen Fernsehgucken sind vorbei, seitdem ich nicht mehr an der Oberschule unterrichte. Jetzt sind wir – wenn Kikaninchen und Elefant durch’s Schlafzimmer springen, gesetz dem Fall, der Fernseher wäre an – schon unterwegs in Richtung Kita… Gestern feierte eine der Raupen ihren 2.Geburtstag. Ich las das morgens am Plan und erzählte es Nona. Die küsste mich im Vorbeigehen, stürmte in den Gruppenraum auf das Bokatz-Kind drauf zu und sagte: „Alles Duute, Lena!“

Sehnlichst herbei gesehnt wird von ihr immer der Dienstag, da haben die „Raupen“ nämlich ihren Sporttermin.
„Nono deht in Toohnraum!“ sagt sie besonders häufig am Montag, auch wenn ich sage, dass Turnraum erst morgen, am Dienstag, dran ist. Ist ihr egal! Nono macht S-port. So! Diese Vorliebe ist entweder ein genetischer „Fehler“ (in den biologischen Erbanlagen ihrer Eltern kommt das nicht vor) oder es „verwächst“ sich noch. Bei uns kam ja die Einsicht auch erst relativ spät mit der Mitgliedschaft bei McFit, dem ich übrigens gestern und vorgestern einen Besuch abgestattet habe…Dafür fielen mir die paar Treppenstufen bis zu unserer Haustür im 1.OG danach unbeschreiblich schwer. Das gibt einen Kater! Low-Carb, bzw. No-Carb, steht seit 1 Woche mal wieder auf der Tagesordnung nach Feststellung einer utopischen Zahl auf der Waage, die mahnend an Ende Schwangerschaft erinnert, nur diesmal ganz sicher ohne Baby.
Zeit, den Kohlehydrathahn zuzudrehen.
Das ist übrigens Strunz, Dr.Strunz, dessen wachsamen, riesigen Augen nicht entgehen würde, wenn der rauchende Kopf vor dem Laptop den Befehl „Süßes sonst gibt’s Denkstopp“ an Beine, Arme und Mund senden und diese in der Exekutive der Aufforderung in Richtung Kühlschrank folgen würden…no chance.

Aber zurück zur Auto-Unterhaltung: sie sagte einen Satz, der mich beim in-die-Kita-fahren bremsen und anhalten ließ, um mich umzudrehen und den Satz vom Rücksitz noch mal zu hören: „Wenn Finia da ist, macht Finia auch S-port.“
Ein Konditionalsatz? Mit 2?! Ich bat sie, den Satz zu wiederholen. Schweigen.
Ich sagte: „Was ist, wenn Finia da ist…?“
Nona: „Sasa fahr’n.“
Okay, war wohl ein konditionaler Ausrutscher im non’schen Sprachgebrauch. Lass dir Zeit, mein Kind. Die Bedingungen kommen schon noch früh genug…
Apropos „okay“: das sagt sie jetzt ganz oft, wenn ich sie um irgendetwas bitte, was sie bereit ist, zu tun. Aber kein so breitgedeutschtes „ohkee“ wie wir, sondern ein spitzes, höfliches „Oukäi“. Sehr niedlich aus dem kleinen Mund!

Meine Kitakinder waren diese Woche verhältnismäßig unspektakulär.
Wir haben Laternenfest „gefeiert“ und kleine Laternen gebastelt. Beim Geschichtevorlesen erzählte ich, was die Oma von Lucy sagte: „…denn nur so könnt ihr am Wettbewerb „Wer hat die schönste Laterne“ teilnehmen…“
Und alle Kinder riefen: „Ich! Ich! Ich! Ich!“ Das klappte in fast jeder Gruppe.
Und ich musste feststellen, dass es unmöglich ist, beim mit-Laterne-im-Kreis-laufen die Laternen hoch zu halten bei „da oben leuchten die Sterne“ und sie runter zu halten bei „und unten leuchten wir“. Keine Chance. Wer es noch geschafft hat, sie hoch zu halten bei den Sternen, der musste spätestens beim Runterhalten unweigerlich stehen bleiben. Wer weiß warum. In den dadurch entstandenen Stau bin aber nur ich reingelaufen, denn alle Kinder blieben ja wie abgesprochen einfach stehen ^^

Um das Halloweenlied mit den bunten Tüchern als Verkleidung zu wiederholen, verteilte ich alle (Tücher, nicht Kinder) auf dem Fußboden mit den Worten: „Wenn ich die Tücher jetzt hinlege, sucht sich bitte jeder EINS aus, aber ohne hauenschubsenschlagentretendrängelnstreitenziehen!“ Nach 19 fast identischen Stunden kam mir das letzte Wort (ja, es ist tatsächlich nur eins, am Stück) so flüssig über die Lippen, dass ich selber lachen musste.
Ein Kind aus der Gruppe der ganz kleinen Mäuse (3-4 J.) rief aufgeregt: „Ich nehm lila!“ und griff rot. Vor der Tücheraktion fragte ich, welches gruslige Fest denn vor ein paar Wochen gefeiert wurde. Von „Wellohien“ über „Laternenfest“ bis „Fasching“ war alles dabei. Erstaunt hat mich nur die Antwort der Kleinsten. Ein Mädchen sagte: „umfall“. Und alle anderen stiegen ein und bestätigten mit ernstem, wichtigem Gesicht: „Ja, umfall war da“. Gut, feiern wir umfall. Aber ohne hauenschubsenschlagentretendrängelnstreitenziehen…
Running Gag in der Stunde war: „Ich hab gepupst“. Plötzlich hatte jeder ein Mal gepupst, zumindest sagten sie das, geruchstechnisch konnte ich zum Glück nichts feststellen. Sie lachten fast die gesamte Stunde immer mal wieder über diesen Schenkelklopfer. Schön, wie leicht Kinder zu erheitern sind. Fiona bestätigt mir auch fast jedes Mal, wenn ich frage, ob sie K*** drin hat, dass sie „nur gepupst“ hat. Glauben kann man das zu 70%.
Auch wenn ich die Kitakinder fast 3 Wochen nach Halloween nun nicht mehr frage, als was sie sich verkleidet haben, erzählen sie es mir jede Woche auf’s Neue. Ein Junge im Vorschulalter war bei der Halloweenstunde krank und musste nun sozusagen das Erzählen nachholen. Es war wieder so eine „le-Marie“-Situation„, ihr erinnert euch? Er sagte, er sei ein „Bauerwenscher“ gewesen.
Ich wiederholte ungläubig: „Ein was?! Bauerwenscher?“
„Ja!“
Ich stieg drauf ein.
„Und was macht ein Bauerwenscher so? Was kann der?“
„Der kämpft und kann alle versiegen. Der hat Superkräfte!“
…und schon flog der Bauerwenscher mit Lichtgeschwindigkeit an mir vorbei in Richtung Bällebad…
(Jemand einen Übersetzungsvorschlag? Bauer = power? Wenscher = adventure? Ergibt alles keinen Sinn…)

An das Bällebad in meinem Unterrichtsraum in der Kita habe ich mich ja mittlerweile gewöhnt. Erste Amtshandlung vor Arbeitsbeginn ist das aus-dem-Weg-schaffen des Selbigen. In der Zwischenzeit ist zu dem großen Bällekäfig noch ein kleinerer Bällepool dazugekommen. Ich habe langsam das Gefühl, die Erzieher machen mit den Kids nichts anderes, wenn ich nicht da bin… Auch das kleine Bad stelle ich an die Seite und verbarrikadiere den Eingang mit Stühlchen und Tischen. Fast vergessen, wurde mir das Bälleparadies diese Woche wieder ins Bewusstsein geholt:
in der Kita gibt es ebenfalls ein Integrationskind. Der war nicht bei mir im Unterricht, sondern kam mitten in eine laufende Stunde mit seinem persönlichen Erzieherkollegen in meinen Raum rein. Ich war mit „meinen“ Kindern gerade eifrig am Laternenbauen, als der Erzieher sagte (wirklich!): „Es stört dich (wir kennen uns nicht!) doch nicht, wenn ich mit Jimmy ins Bällebad gehe, oder?“
Kennt ihr das, wenn man dermaßen überrumpelt von einer Frage ist, deren Antwort so selbstverständlich wie einleuchtend ist, dass man für einen Moment gar nichts sagen kann, weil das Gehirn kurz mal „rew“ und „play“ drückt, um sich zu vergewissern, dass es tatsächlich gehört hat, was es gehört hat?
Für wen der Satz zu lang ist – hier nochmal auf deutsch:
„Uh, ist der doof. Hat er mich das wirklich gerade gefragt?!“ ^^
Nach kurzer Zeit des Zögerns, die Jimmy übrigens schon dafür genutzt hatte, bis zum Eingang des Bades vorzudringen und die ersten Stühle beiseite zu schieben (meine Kinder: „ooooh, wir wollen aaaauuuuuch!!!“), erklärte ich ihm, dass das nicht gehe, weil ich Unterricht habe und dass er doch bitte draußen warten solle. Geknickt und schmollend verließen beide (!) meinen Raum. Hö??

Ich habe in den Weiten des Internets etwas Tolles über Toddler (Kleinkinder) gefunden. Das ist so wahr. Mautes, Nonas Kitaerzieherin, erzählte mir gestern, Fiona sei gerade eine kleine Zicke, die, wenn ihr etwas nicht passt wie z.B. Anziehen, sich so in Rage brüllt, dass sie sich dabei fast übergibt ^^
Hände hoch, oder ich übergebe mich!

1.) If I like it, it’s mine.
2.) If it’s in my hand, it’s mine.
3.) If I can take it from you, it’s mine.
4.) If I had it a little while ago, it’s mine.
5.) If it’s mine, it must NEVER appear to be yours in any way.
6.) If I’m doing or building something, all the pieces are mine.
7.) If it looks just like mine, it is mine.
8.) If I saw it first, it’s mine.
9.) If you are playing with something and you put it down, it automatically becomes mine.
10.) If it’s broken, it’s yours.

Herrlich. Die Hoffnung, dass sich dieses Verhalten wieder ändert, stirbt zuletzt 🙂

„Haben?!“

P.S. Ich bemühe mich, Namen und Daten in der folgenden Anekdote vom gestrigen Abendessen so gut zu veschleiern wie möglich:
in momentaner, kurzzeitiger Ermangelung einer Küche in meinem Elternhaus, bestellten wir bei einem ansässigen Franchise-Unternehmen, das seine Haupteinnahmen mit dem bunten Belegen von runden Teigplatten erzielt. Grünzeug mit Haus-Dressing ist sehr lecker, kostet aber mehr als die kalorienintensive Schichtung von Nudelplatten mit Bolognesesauce. Unverhältnismäßig! Gesund essen und dann auch noch mehr bezahlen… Ladies & Gentlemen: ein Drama in 4 Akten. Vorhang auf!

19.45 Uhr:

„Hallo und herzlich willkommen bei **********, Ihre Telefonnummer bitte?“
„1234567“
„Danke. Was darf’s denn sein?“
(im meinem Hintergrund: „…bla bla bla bla bla und dann hat er bla bla bla…..“,
in seinem Hintergrund: „hallo und herzlich willkommen bei *********, Ihre Telefonnum…..“)
„Äh, 2 Mal den Salat Florida mit Hausdressing…“
……..Stille…….
„…eine Lasagne und….“
„Moment kurz….. *tipp tipp tipp* mit welchem Dressing?“
„Hausdressing“
„Ok. Was noch?“
„Die Salate haben wir, ja?“
„Ja“
„Eine Lasagne, ein Mal Tortelloni und ein Big Vanilla Ice“
„….eine….Lasagne…..die Tortelloni…..und was war’s noch?“
(in meinem Hintergrund: „Analphabet oder was?!“)
„ein Big Vanilla Ice“
„ok, macht 23, 50. Halbe Stunde wird’s dauern. Tschüss.“

„23€ nur? Stimmt das?“
„Na rechne doch mal nach.“
„Neeeiiiinnn. Ich sag die Preise an und ihr rechnet nach.“
„Ok“
Zahlen, Zahlen, Zahlen…..
„Ich komm auf 28,50“
„Dann hat er bestimmt irgendwas vergessen.“
„Na gib’s Telefon her, ich ruf noch mal an.“

19.50 Uhr:

„Hallo und herzlich willkommen bei **********, Ihre Telefonnummer bitte?“
„1234567, wir haben eben bestellt und mal nachgerechnet; 23€ kommt uns ein bisschen wenig vor und deswegen denken wir, dass Sie vielleicht nicht alle Posten erfasst haben….“
„Moment, ich schau mal nach, was der Kollege da gemacht hat…. Lasagne, Tortelloni, Eis und Salat“
„Zwei Salate!“
„Achso, ok, den hat er vergessen. Ist notiert. Danke! Tschüss.“

20.15 Uhr:

das Hoftor wird geöffnet, damit die hungrigen Bäuche nicht umsonst warten, weil der Pizzamann sich nicht reintraut und es vorne keine Klingel gibt.

20.30 Uhr:

„Ob wir ihn nicht hören, wenn wir im Wohnzimmer sitzen und er an der Haustür klingelt?“
„Quatsch. Ich geh mal gucken……keiner da. Langsam kommt’s mir komisch vor…“
„Gib mal das Telefon.“

20.40 Uhr:

„Hallo und herzlich willkommen bei **********, Ihre Telefonnummer bitte?“
„1!2!3!4!5!6!7!, wir haben vor EINER STUNDE bestellt! Gibt es bei Ihnen auch die Regelung, dass, wenn man eine Stunde auf sein Essen wartet, man es nicht bezahlen muss??“
„Moment, ich frag kurz einen Kollegen… *tuschel tuschel rausch rausch* Nein, das gibt es nicht. Aber der Fahrer ist unterwegs, müsste jeden Moment bei Ihnen sein.“
Fiona drückt auf ihr Musikbuch, das bekannte Mozartmelodien im Klingeltonsound von 1999 abspielt.
„Ach, da ist er, es klingelt gerade.“
(im Hintergrund: „Nein, das ist Nonas Buch!“)
„Achso, klingelt doch nicht. Ok, danke. Tschüss.“

20.47:

ein Auto hält vor dem Tor. „Er ist da, er ist da, er ist da!“
Tür auf, Geld in der Hand. Warten. Eine junge Frau überreicht mir eine Plastiktüte mit den Worten:
„Ich hoffe, der Salat ist nicht zu sehr durchgeschüttelt. Ich musste über Kopfsteinpflaster fahren. 28,50€ bitte.“

Drinnen wird sich wild vor Hunger über den Inhalt der Tüte hergemacht.
Lasagne, Tortelloni, Salate, ….
„WO IST DAS EIS?“

20:50 Uhr:

„Hallo und herzlich willkommen bei **********, Ihre Tele….“
„DER NAME ******** WIRD IHNEN WAS SAGEN UND DIE TELEFONNUMMER KENNEN SIE! WIR HABEN VOR ÜBER EINER STUNDE BEI IHNEN BESTELLT, JETZT KOMMT DAS ESSEN ENDLICH UND DAS EIS FEHLT!! DAS IST EINE FRECHHEIT, WIE SIE MIT IHREN KUNDEN UMGEHEN! SORGEN SIE DAFÜR, DASS HIER INNERHALB DER NÄCHSTEN 10 MINUTEN DAS EIS AUF DEM TISCH STEHT!!
tut tut tut“

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Autor: Mama 2.0

stoffverliebte 2fach-Mama, Berlinerin, iphoneaddict, Musikpädagogin. Liebt buntes Klebeband, geistige Herausforderungen und hat sich den Blick für das Schöne bewahrt. Happiness is not a destination, it is a way of life. Glas ist halbvoll und so, wa?

5 Kommentare zu „Wo ist das Eis?“

  1. Aaah, natürlich! Danke, lulezo!! wenn man es dann nochmal liest/ausspricht, ist es ja ganz eindeutig. dass ich darauf nicht gekommen bin ^^ die plapperzeit ist toll, da kannst du dich drauf freuen 🙂

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